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Der Buch-Salon macht es möglich, bedeutende Werke aus privaten Sammlungen sichtbar zu machen – digital geordnet, diskret präsentiert und dauerhaft zugänglich.  

Ob als thematische Bibliothek, kuratierter Nachlass oder kulturelle Dokumentation: Jede Sammlung wird von unserem Team mit Sorgfalt aufbereitet und bleibt dennoch anonym.

Im Fokus

Meisterwerke privater Sammlungen

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Stundenbuch von Guyot Le Peley

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Stundenbuch von Guyot Le Peley

Das Stundenbuch von Guyot Le Peley ist eines der Hauptwerke des berühmten Buchmalers Jean Colombe, der gegen Ende des 15. Jahrhunderts als letzter großer Meister der französischen Gotik galt. Auf rund 300 reich geschmückten Seiten entfaltet sich ein prachtvolles Panorama der spätgotischen Buchmalerei. Ganzseitige und sogar doppelseitige Miniaturen, kunstvolle Rahmungen, Bas-de-page-Szenen und zahlreiche historisierte Initialen lassen die liturgischen Texte – von den Evangelien über das Marienoffizium bis hin zu Psalmen und Gebeten – in strahlender Schönheit erscheinen.

Jean Colombe fertigte die Handschrift um 1480 im Auftrag von Guyot Le Peley, einem angesehenen Bürger aus Troyes. Das kleinformatige Meisterwerk (13 x 9,5 cm) beeindruckt sowohl durch die künstlerische Qualität als auch durch seine außergewöhnliche Fülle an Bildschmuck. Nach wechselnden Besitzern verschwand es über Jahrhunderte aus dem Blickfeld, bis es 2005 bei einer spektakulären Auktion in London wiederentdeckt wurde. Heute befindet sich das wertvolle Manuskript in der Bibliothèque municipale von Troyes.

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Das goldene Kalendarium

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Das goldene Kalendarium

Das goldene Kalendarium ist ein prachtvolles Beispiel spätmittelalterlicher Buchkunst und verbindet astronomisches Wissen mit künstlerischer Strahlkraft. Entstanden im 15. Jahrhundert, präsentiert es die Monate des Jahres in aufwendig illuminierten Szenen, die bäuerliche Arbeiten, höfische Feste und die Zeichen des Tierkreises vereinen. Jede Seite ist reich mit Gold verziert und besticht durch detailreiche Miniaturen, die das Zusammenspiel von Natur, Kosmos und Glauben eindrucksvoll veranschaulichen.

Neben seiner Funktion als Kalender war das Werk auch ein Spiegel der Weltordnung, in dem die Menschen ihre Stellung im göttlichen Kosmos erkannten. Mit seiner kostbaren Ausstattung gehört das goldene Kalendarium zu den besonders eindrucksvollen Handschriften seiner Zeit und zählt heute zu den Höhepunkten spätgotischer Miniaturmalerei.

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Johannes Hevelius: Firmamentum Sobiescianum sive Uranographia

Astronomie | Astrologie17. Jahrhundert

Johannes Hevelius: Firmamentum Sobiescianum sive Uranographia

Der bedeutende Danziger Astronom Johannes Hevelius (1611–1687) gilt als einer der großen Gelehrten der frühen Neuzeit. Neben seiner Tätigkeit als Ratsherr und Brauer widmete er sich mit außergewöhnlicher Leidenschaft der Himmelsforschung. In seinem selbst errichteten Observatorium in Danzig entwickelte und nutzte er zahlreiche Instrumente, wobei sein besonderes Interesse dem Mond galt. Mit seinem Werk Selenographia von 1647, einer Sammlung von 40 Mondkarten, wurde er zum Begründer der Mondkartografie.

Sein prachtvoller Sternenatlas Firmamentum Sobiescianum sive Uranographia erschien posthum 1690 und markiert einen Höhepunkt der Astronomiegeschichte. Auf 56 detailreichen Sternkarten führte Hevelius sieben neue Sternbilder ein, von denen einige in abgewandelter Form bis heute gültig sind. Das Werk gehört zu den bedeutendsten Himmelsatlanten der Neuzeit und zeugt von Hevelius’ einzigartigem Beitrag zur Erschließung des Firmaments.

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Breviarium Grimani

Stundenbücher | Gebetbücher16. Jahrhundert

Breviarium Grimani

Das Breviarium Grimani zählt zu den größten Meisterwerken der flämischen Buchmalerei der Renaissance. Um 1510–1520 in Brügge und Gent entstanden, waren zahlreiche bedeutende Künstler an seiner Ausstattung beteiligt, darunter Gerard David, Simon Bening und Gerard Horenbout. Der monumentale Codex umfasst 1.664 Seiten, die vollständig illuminiert sind. Neben 80 großformatigen Miniaturen und kunstvollen Kalenderdarstellungen zieren fein gearbeitete Bordüren mit Blumen, Früchten, Insekten, Tieren und Architekturen die liturgischen Texte.

Besonders eindrucksvoll sind die Monatsbilder im Kalenderteil, die bäuerliche Szenen mit großer Detailfülle zeigen und so einen lebendigen Einblick in das Alltagsleben des 16. Jahrhunderts geben. Der luxuriöse Einband aus rotem Samt mit vergoldeten Bronze-Medaillons bewahrt bis heute das Porträt des ersten Besitzers: Kardinal Domenico Grimani, Sohn eines Dogen und leidenschaftlicher Kunstsammler. Seit 1520 gehört der prachtvolle Codex zu den Schätzen Venedigs und wird heute in der Biblioteca Nazionale Marciana aufbewahrt.

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Bestiarium aus St. Petersburg

Bestiarien12. Jahrhundert

Bestiarium aus St. Petersburg

Das Bestiarium aus St. Petersburg gehört zu den prachtvollsten und kostbarsten Handschriften seiner Gattung. Um 1190 in einem englischen Kloster der nördlichen Midlands entstanden, verbindet es die mittelalterliche Faszination für Tiere und Fabelwesen mit einer tiefen moralisch-christlichen Deutung. Das Werk umfasst 114 Miniaturen, darunter vier ganzseitige Darstellungen, die mit Blattgold reich verziert sind. Ergänzt wird der Codex durch einen Bilderzyklus zur Schöpfungsgeschichte, der die theologische Dimension des Textes eindrucksvoll unterstreicht.

Die aufwendig gestalteten Illustrationen entstanden noch vor dem handschriftlichen Text und zeigen den Übergang von romanischer zu gotischer Buchmalerei in England. Zwei verschiedene Buchmaler schufen die fantasievollen Tierdarstellungen und die Szenen der Schöpfung. Die Geschichte des Codex führte ihn über Frankreich nach Russland, wo er seit 1805 Teil der Sammlung der Kaiserlichen Bibliothek von St. Petersburg, heute der Russischen Nationalbibliothek, ist.

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De Historia Stirpium di Leonhart Fuchs

Medizin | Botanik | Alchemie16. Jahrhundert

De Historia Stirpium di Leonhart Fuchs

Das 1542 in Basel erschienene Werk De Historia Stirpium Commentarii Insignes des Arztes und Botanikers Leonhart Fuchs gilt als eines der bedeutendsten Kräuterbücher der Renaissance. Auf über 500 reich illustrierten Seiten werden mehr als 500 Pflanzen beschrieben, darunter zahlreiche bis dahin wenig bekannte Arten.

Berühmt wurde das Werk insbesondere durch seine meisterhaften Holzschnitte, die eine neue Stufe botanischer Darstellungskunst erreichten. Sie verbinden wissenschaftliche Genauigkeit mit künstlerischer Eleganz und machten Fuchs’ Kräuterbuch zu einem Grundlagenwerk der frühen Botanik.

Für Sammler und Liebhaber ist De Historia Stirpium nicht nur ein medizinisch-botanisches Nachschlagewerk, sondern zugleich ein Kulturdenkmal des 16. Jahrhunderts, das den Geist humanistischer Gelehrsamkeit ebenso widerspiegelt wie die Kunstfertigkeit frühneuzeitlicher Druckgraphik.

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Das Fürst-Bischöfliche Evangelistar

Bibeln | Evangeliare16. Jahrhundert

Das Fürst-Bischöfliche Evangelistar

Im Jahr 1507 entstand im Auftrag des Fürstbischofs Lorenz von Bibra (1459–1519) ein außergewöhnlich prunkvolles Evangelistar, das heute als eines der bedeutendsten Werke deutscher Renaissance-Buchkunst gilt. Mit 30 ganzseitigen Miniaturen, die den Lebenszyklus Christi eindrucksvoll veranschaulichen, verbindet es noch gotische Traditionen mit den realistischen Zügen der italienischen Renaissance. Leuchtende Farben, feinste Pigmente und glänzendes Gold machen die Handschrift zu einem Gemälde-Zyklus in Buchform.

Angefertigt wurde das Werk vermutlich von dem Benediktinermönch Georg Lester in der Abtei Würzburg – eine Besonderheit, da die meisten vergleichbaren Handschriften jener Zeit aus professionellen Werkstätten stammten. Auftraggeber Lorenz von Bibra, Humanist, Kunstmäzen und Berater Kaiser Maximilians I., förderte in seiner Amtszeit nicht nur die Geistes- und Buchkunst, sondern auch die Werke Tilman Riemenschneiders.

Die bewegte Geschichte des Codex führte ihn nach der Säkularisation in den Besitz von Ferdinand III. von Toskana, der das Evangelistar 1823 der Bibliothek Laurenziana in Florenz schenkte. Dort wird diese kostbare Handschrift bis heute bewahrt.

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Originale

Bertelsmann Lexikothek | Unser Jahrhundert in Wort, Bild und Ton

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Bertelsmann Lexikothek | Unser Jahrhundert in Wort, Bild und Ton

Die monumentale Edition Unser Jahrhundert in Wort, Bild und Ton ist eine einzigartige Chronik des 20. Jahrhunderts. In eindrucksvoller Weise verbinden sich hier historische Dokumentationen, großformatige Bildstrecken und Tonaufnahmen zu einem umfassenden Panorama der Zeitgeschichte. Jahr für Jahr werden die entscheidenden politischen, gesellschaftlichen, kulturellen und wissenschaftlichen Ereignisse dargestellt und mit zahlreichen Abbildungen sowie originalen Tonzeugnissen veranschaulicht.

Diese außergewöhnliche Sammlung bietet nicht nur eine klare Übersicht über die Geschehnisse des Jahrhunderts, sondern lässt durch die Kombination von Wort, Bild und Ton auch die Atmosphäre der jeweiligen Epoche lebendig werden. Damit ist sie zugleich Nachschlagewerk, Zeitdokument und kulturhistorisches Erinnerungsstück von besonderem Rang.

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Herrscher des Himmels

Kassetten (Einzelblatt-Sammlungen)12. Jahrhundert

Herrscher des Himmels

Die Tierkreiszeichen und ihre mythologische Deutung gehören seit der Antike zum festen Bestand religiöser, astrologischer und künstlerischer Traditionen. Besonders im Spätmittelalter und in der Frühen Neuzeit erfreuten sie sich großer Beliebtheit und fanden Eingang in prachtvoll ausgestattete Handschriften.

Die Miniaturen aus verschiedenen europäischen Codices zeigen die zwölf Sternzeichen in meisterlicher Vielfalt: Vom Stammheimer Missale (um 1160–1180) über berühmte Stundenbücher wie die Très Riches Heures du Duc de Berry oder die Grandes Heures der Anne de Bretagne bis hin zu flämischen und französischen Kalenderhandschriften des 15. und frühen 16. Jahrhunderts. Ob Wassermann, Widder oder Zwillinge – die Darstellungen verbinden astrologisches Wissen mit detailreicher Malerei und höfischer Kultur.

Die ausgewählten Blätter illustrieren nicht nur den Einfluss der Gestirne auf das menschliche Leben, sondern auch den hohen Stellenwert der Astrologie in der Vorstellungswelt des Mittelalters. Sie sind zugleich ein kostbares Zeugnis europäischer Buchkunst.

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Globus

Royal Globus Swarovski

Geographie | Karten21. Jahrhundert

Royal Globus Swarovski

Der Royal Globus Swarovski verbindet die traditionelle Handwerkskunst des Columbus-Verlages mit der Brillanz moderner Veredelung. Auf einem 40 cm durchmessenden, handkaschierten Globus markieren funkelnde Swarovski Zirconia die großen Metropolen der Welt; die Stadt Wien wird durch einen echten Topas hervorgehoben.

Die Miniaturjuwelen sind nach den Diamantschliff-Standards des Gemological Institute of America gefertigt und stehen für höchste Präzision und Strahlkraft. Ergänzt wird der Globus durch eine eingelassene Kompassrose sowie die Möglichkeit multimedialer Erkundung mittels Audio-Video-Stift.

Das Meisterwerk ruht auf einem eleganten Messingfuß mit Meridian und spiegelt die Verbindung von kartographischer Tradition und luxuriösem Design wider. Es verkörpert die lange Geschichte des Columbus-Verlages, der seit 1909 zu den führenden Globenmanufakturen der Welt gehört.

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Das Meisterwerk des Medicus

Medizin | Botanik | Alchemie15. Jahrhundert

Das Meisterwerk des Medicus

Der persische Arzt und Philosoph Avicenna (980–1037), einer der bedeutendsten Gelehrten des Mittelalters, verfasste mit dem Canon Medicinae ein Werk, das über Jahrhunderte als medizinisches Standardwerk galt. In fünf Büchern systematisierte er das Wissen seiner Zeit über Anatomie, Krankheiten und Heilmittel und prägte damit die europäische wie arabische Medizin nachhaltig.

Die hier vorliegende Handschrift entstand um 1440 in Italien und überliefert die einzige vollständig erhaltene hebräische Übersetzung des Canon Medicinae von Natan ha-Meati. Der prachtvolle Codex aus der Schule von Ferrara umfasst über 1000 Seiten mit zehn ganzseitigen Miniaturen sowie hunderten Pflanzen- und Tierdarstellungen. Szenen aus Apotheke, Heilbädern und bäuerlichem Jahreslauf verbinden medizinisches Wissen mit reicher Bildwelt.

Für Sammler und Liebhaber ist dieses Werk ein einzigartiges Zeugnis der Verbindung von Wissenschaft, Kunst und Übersetzungskultur im 15. Jahrhundert.

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Chansonnier de Jean de Montchenu

Musik15. Jahrhundert

Chansonnier de Jean de Montchenu

Das Chansonnier de Jean de Montchenu, auch Chansonnier cordiforme genannt, gehört zu den außergewöhnlichsten Handschriften des Mittelalters. Der herzförmige Codex wurde zwischen 1460 und 1477 für den französischen Adligen und späteren Bischof Jean de Montchenu angefertigt und enthält 44 mehrstimmige Liebeslieder in französischer und italienischer Sprache. Kompositionen von Guillaume Dufay, Johannes Ockeghem, Antoine Busnois und anderen bedeutenden Musikern des 15. Jahrhunderts machen das Werk zu einer kostbaren Quelle höfischer Musikkultur.

Neben der einzigartigen äußeren Form beeindruckt der Codex durch seine opulente Ausstattung: zwei ganzseitige Miniaturen, leuchtende Bordüren mit humorvollen Drôlerien, reiche Blumen- und Rankenornamente und goldgehöhte Initialen verleihen dem Gesangsbuch einen festlichen Charakter. Die herzförmige Doppelseite, die sich beim Öffnen wie ein Schmetterling entfaltet, symbolisiert zwei Liebende, deren Dialog in den Liedern weitergeführt wird.

Das Chansonnier wurde im späten Mittelalter von unbekannten, wohl in französisch-flämischen Werkstätten tätigen Buchmalern geschaffen und gelangte später in die Sammlung der Familie Rothschild. Heute zählt es zu den berühmtesten Manuskripten der französischen Nationalbibliothek.

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Tierbuch des Petrus Candidus

Abhandlungen | Weltliche Werke15. Jahrhundert

Tierbuch des Petrus Candidus

Das Tierbuch des Humanisten Petrus Candidus Decembrio (ca. 1399–1477) zählt zu den kostbarsten zoologischen Handschriften der Renaissance. Ursprünglich um 1460 im Auftrag Ludovico Gonzagas, Marquis von Mantua, verfasst, vereint es naturkundliche Beobachtungen mit mythologischen Erzählungen und moralischen Deutungen.

Um 1550 wurde der lateinische Text durch über 200 Miniaturen mit insgesamt 496 Tierdarstellungen bereichert. Neben realistisch wiedergegebenen Arten erscheinen auch Satyrn, Mischwesen und mythische Gestalten wie der Pegasus. Die Miniaturen sind in kräftigen Farben ausgeführt, vielfach mit Gold- und Silberelementen versehen und von kunstvollen Rändern eingefasst.

Das Werk bezeugt die Verbindung von humanistischer Gelehrsamkeit und künstlerischer Meisterschaft im Italien des Cinquecento. Es verkörpert zugleich die Faszination für die Natur wie auch die phantasievolle Vielfalt der Renaissance-Buchmalerei. Heute zählt es zu den bedeutendsten Codices der Apostolischen Bibliothek im Vatikan.

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Das Stundenbuch des Prinzen von Frankreich

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Das Stundenbuch des Prinzen von Frankreich

Das in Bourges entstandene Stundenbuch des Prinzen von Frankreich gehört zu den herausragenden Schöpfungen des goldenen Zeitalters französischer Buchmalerei. Geschaffen wurde es um 1500 von Jean de Montluçon und seinem Sohn Jacquelin, die zu den angesehensten Illuminatoren ihrer Zeit zählten und im Auftrag des französischen Hochadels wirkten.

Für den Dauphin, den Thronfolger Frankreichs, bestimmt, entfaltet die Handschrift auf 128 Seiten eine verschwenderische Pracht. Jede Seite ist reich illuminiert: architektonisch gerahmte Szenen, leuchtende Farben, ausdrucksstarke Figuren und fein schimmerndes Gold zeugen von höchster Kunstfertigkeit.

Heute in der Bibliothèque municipale von Grenoble aufbewahrt, gilt das Werk als ein Inbegriff der französischen Stundenbuchkunst: eine meisterhafte Verbindung von höfischer Repräsentation, religiöser Andacht und malerischem Raffinement, geschaffen von einem Vater-Sohn-Team, das die Tradition der großen Bourgeser Werkstätten fortführte.

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Coron | Die grossen Ereignisse

Chroniken | Geschichte | Recht20. Jahrhundert

Coron | Die grossen Ereignisse

Die exklusive Edition Die großen Ereignisse aus dem Haus Coron widmet sich den prägenden Momenten der Weltgeschichte in einer bibliophilen Form. In hochwertiger Ausstattung präsentiert sie historische Wendepunkte, bedeutende Persönlichkeiten und kulturelle Errungenschaften in sorgfältig ausgewählten Texten und eindrucksvoller Bildsprache.

Die Edition verbindet fundierte historische Darstellung mit kunstvoller Gestaltung. Edle Materialien, großzügige Illustrationen und eine sorgfältige typographische Ausführung verleihen den Bänden Sammlerwert. Sie stehen in der Tradition französischer Luxus-Editionen, die Wissen und Kunstgenuss gleichermaßen vermitteln.

Als Gesamtkonzept richtet sich die Reihe an Liebhaber außergewöhnlicher Buchkunst, die Geschichte nicht nur lesen, sondern auch in repräsentativer Form erleben möchten. Das Haus Coron, seit jeher für seine aufwendig produzierten Sonderausgaben bekannt, schuf mit dieser Edition ein Werk, das gleichermaßen Dokumentation und Kunstobjekt ist.

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Vaticinia Pontificum, sive Prophetiae Abbatis Joachini

Mythologie | Prophezeiungen15. Jahrhundert

Vaticinia Pontificum, sive Prophetiae Abbatis Joachini

Die Vaticinia Pontificum, lange Zeit dem kalabrischen Abt Joachim von Fiore († 1202) zugeschrieben, gehören zu den geheimnisvollsten Schriften des Mittelalters. Tatsächlich stammt die Sammlung aus dem 13. und 14. Jahrhundert; ihr Verfasser bleibt unbekannt und wird in der Forschung als Pseudo-Joachim bezeichnet.

Das Werk vereint prophetische Weissagungen über die Päpste von Nikolaus III. bis Eugen IV. mit 46 prachtvollen Miniaturen. Diese zeigen die geistlichen Oberhäupter im Porträt, flankiert von allegorischen Tieren, Fabelwesen und apokalyptischen Symbolen. In kunstvoller Bildsprache werden ihre Rolle für die Kirche und ihr Einfluss auf die Geschicke der Christenheit gedeutet – von Visionen der Erneuerung bis hin zu dunklen Vorahnungen wie beim umstrittenen Papst Urban VI.

Die Handschrift, an italienischen Höfen von begabten Miniatoren geschaffen, verbindet politische Deutung, religiöse Symbolik und künstlerische Raffinesse. Heute wird das Werk in der Biblioteca dell’Archiginnasio in Bologna aufbewahrt.

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Die göttliche Komödie

Sonstiges Genres13. Jahrhundert

Die göttliche Komödie

Dante Alighieris Die göttliche Komödie (Original Divina Commedia) gilt als eines der bedeutendsten poetischen Werke der Weltliteratur und als Gründungswerk der italienischen Literatur. Geschrieben im 14. Jahrhundert, vollendet etwa 1320.

Das Gedicht ist in drei Teile gegliedert: Inferno, Purgatorio und Paradiso. Jeder Teil besteht aus 33 Gesängen (Cantiche), dazu kommt ein Einleitungs-Gesang – insgesamt also 100 Gesänge. Die Gedichte nutzen das Reimschema terza rima – dreizeilige Strophen mit elf Silben pro Zeile.

Die dargestellte Ausgabe bei Domi Exclusiv ist eine Faksimile-Edition des Manuskripts von George Cochrane, fertiggestellt im Jahr 2020. Sie umfasst 384 ganzseitige, illustrierte Seiten, in einem goldgeprägten Ledereinband mit Schmuckkassette. Die Auflage ist limitiert auf 1000 handnummerierte Exemplare der deutschen Ausgabe.

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Bertelsmann | Märchen der Welt

Märchen | Volksliteratur | Weltliteratur20. Jahrhundert

Bertelsmann | Märchen der Welt

Die Reihe Märchen der Welt gehört zu den repräsentativen Buchausgaben des Hauses Bertelsmann und erschien in verschiedenen Ausgaben mit 13 bzw. 24 Bänden. Sie versammelt die großen Erzähltraditionen unterschiedlicher Kulturen und Regionen und führt in die Vielfalt des weltweiten Märchenschatzes ein.

Jeder Band ist hochwertig ausgestattet, reich illustriert und typographisch sorgfältig gestaltet. Neben europäischen Klassikern finden sich Märchen aus Asien, Afrika und Amerika, ergänzt durch eine Hörbuch-Edition, die ausgewählte Geschichten in gesprochener Form wiedergibt und die mündliche Tradition lebendig werden lässt.

Als Gesamtkonzept steht die Reihe Märchen der Welt für eine kulturübergreifende Wertschätzung der Erzählkunst. Sie eröffnet Generationen von Lesern den Zugang zur poetischen Bildwelt der Märchen und dokumentiert zugleich das verlegerische Selbstverständnis des Hauses Bertelsmann, Literatur in edler Aufmachung für ein breites Publikum zu bewahren.

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Buch der Jagd

Spiele | Jagd14. Jahrhundert

Buch der Jagd

Das von Gaston III., Graf von Foix (1331–1391), genannt Phoebus, verfasste Livre de la chasse ist das bedeutendste Traktat zur höfischen Jagd des Mittelalters. Zwischen 1387 und 1389 entstanden und Philipp dem Kühnen gewidmet, vereint es naturkundliche Beobachtungen zu jagdbarem Wild mit detaillierten Anleitungen zur Abrichtung, Pflege und medizinischen Versorgung von Jagdhunden sowie zur Durchführung verschiedenster Jagdtechniken.

Von besonderem Glanz ist die illuminierte Handschrift des Werkes, die gegen Ende des 14. Jahrhunderts in Frankreich geschaffen wurde und heute in der Eremitage in St. Petersburg verwahrt wird. Auf 224 Seiten illustrieren 78 großformatige Miniaturen das Jagdwesen in seiner ganzen Vielfalt – von Treibjagden mit Hunden über den Einsatz von Greifvögeln bis hin zu höfischen Szenen.

Mit ihren goldgeschmückten Miniaturen, eleganten Initialen und ornamentalen Bordüren ist die Handschrift ein Meisterwerk gotischer Buchmalerei und zugleich ein einzigartiges Spiegelbild der aristokratischen Kultur des 14. Jahrhunderts.

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Les Chroniques de Jherusalem Abrégées

Chroniken | Geschichte | Recht14. Jahrhundert

Les Chroniques de Jherusalem Abrégées

Die Chroniques de Jherusalem abrégées gehören zu den kostbarsten Handschriften der Kreuzfahrerüberlieferung. Im Auftrag Herzog Philipps des Guten von Burgund (1396–1467) entstand um 1450 ein außergewöhnlicher Codex, der die Geschichte der Kreuzzüge vom ersten Kreuzzug und der Einnahme Jerusalems 1099 bis zur Eroberung durch Saladin im Jahr 1178 darstellt.

Das Werk beeindruckt durch sein Querformat (54 × 28 cm), das großformatige, luftige Bildkompositionen ermöglicht. Elf ganzseitige, 47 kleinere Miniaturen sowie fast hundert Medaillons und Initialen schmücken die insgesamt 36 Seiten. Szenen voller Bewegung – Kreuzritter in glänzenden Rüstungen, dramatische Belagerungen und weite Landschaften – verbinden erzählerische Anschaulichkeit mit prachtvoller Goldverzierung.

Die Miniaturen stammen vom Meister des Girard de Roussillon, während der Text von einem Schreiber aus dem Umkreis David Auberts verfasst wurde. Heute in der Österreichischen Nationalbibliothek (Cod. 2533), gilt die Handschrift als ein Höhepunkt burgundischer Buchkunst des 15. Jahrhunderts.

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Berry-Apokalypse

Apokalypsen | Beatus-Handschriften15. Jahrhundert

Berry-Apokalypse

Die Berry-Apokalypse gilt als eines der eindrucksvollsten Apokalypse-Manuskripte des frühen 15. Jahrhunderts. Sie wurde um 1410 in Paris im Auftrag des berühmten Bibliophilen Herzog Jean de Berry (1340–1416) geschaffen und enthält Auszüge aus der Offenbarung des Johannes sowie einen Kommentar des Benediktinermönchs Berengaudus.

85 halb- und ganzseitige Miniaturen begleiten den Text, meisterlich ausgeführt vom anonymen Meister der Berry-Apokalypse. Sein unverwechselbarer Stil zeichnet sich durch die Konzentration auf das Wesentliche, sparsam eingesetzte, kühle Farben und eine skizzenhafte Eleganz aus, die den Szenen besondere Ausdruckskraft verleiht. Monochrome Hintergründe, dramatische Ikonographie und subtile Goldverzierungen verdichten die apokalyptischen Visionen zu einer einzigartigen Bildsprache.

Das Manuskript, das durch mehrere Sammlungen wanderte, wird heute in der Morgan Library in New York aufbewahrt und zählt zu den Meisterwerken der französischen Buchmalerei am Übergang von der Gotik zur Frührenaissance.

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Stundenbuch von Guyot Le Peley

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Stundenbuch von Guyot Le Peley

Das Stundenbuch von Guyot Le Peley ist eines der Hauptwerke des berühmten Buchmalers Jean Colombe, der gegen Ende des 15. Jahrhunderts als letzter großer Meister der französischen Gotik galt. Auf rund 300 reich geschmückten Seiten entfaltet sich ein prachtvolles Panorama der spätgotischen Buchmalerei. Ganzseitige und sogar doppelseitige Miniaturen, kunstvolle Rahmungen, Bas-de-page-Szenen und zahlreiche historisierte Initialen lassen die liturgischen Texte – von den Evangelien über das Marienoffizium bis hin zu Psalmen und Gebeten – in strahlender Schönheit erscheinen.

Jean Colombe fertigte die Handschrift um 1480 im Auftrag von Guyot Le Peley, einem angesehenen Bürger aus Troyes. Das kleinformatige Meisterwerk (13 x 9,5 cm) beeindruckt sowohl durch die künstlerische Qualität als auch durch seine außergewöhnliche Fülle an Bildschmuck. Nach wechselnden Besitzern verschwand es über Jahrhunderte aus dem Blickfeld, bis es 2005 bei einer spektakulären Auktion in London wiederentdeckt wurde. Heute befindet sich das wertvolle Manuskript in der Bibliothèque municipale von Troyes.

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Leonardo Da Vinci | Die Pariser Notizbücher

Leonardo da VinciVor dem 5. Jahrhundert

Leonardo Da Vinci | Die Pariser Notizbücher

Die sogenannten Pariser Notizbücher Leonardos da Vinci gehören zu den bedeutendsten Dokumenten der europäischen Geistesgeschichte. Sie entstanden über mehrere Jahrzehnte hinweg zwischen etwa 1480 und 1518 und werden heute in der Bibliothèque de l’Institut de France in Paris aufbewahrt.

Die Hefte vereinen Leonardos unerschöpfliche Neugier und Beobachtungsgabe: Skizzen zu Anatomie, Mechanik, Architektur und Hydraulik stehen neben Reflexionen zu Kunst, Optik, Botanik und Naturphilosophie. Leonardos charakteristische Spiegelschrift und die unmittelbare Skizzenhaftigkeit seiner Zeichnungen verleihen den Notizbüchern eine faszinierende Unmittelbarkeit.

Die Pariser Konvolute dokumentieren das universale Denken des Renaissance-Genies, das in Wissenschaft und Kunst keine Grenzen sah. Sie gelten als einzigartiges Zeugnis einer Epoche, in der das Streben nach Erkenntnis mit der künstlerischen Imagination zu einer Einheit verschmolz.

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Codex der Trachten und Kostüme

Abhandlungen | Weltliche Werke16. Jahrhundert

Codex der Trachten und Kostüme

Der sogenannte Códice de Trajes oder Codex der Trachten und Kostüme ist eine der bedeutendsten Quellen zur Mode- und Kulturgeschichte des 16. Jahrhunderts. Die Handschrift umfasst 125 detailreiche Aquarelle, die in leuchtenden Farben die Kleidung von Menschen aus Spanien, den deutschen und niederländischen Territorien des Heiligen Römischen Reiches, aus Frankreich, England und Irland ebenso zeigen wie die Trachten aus Afrika, dem Osmanischen Reich oder der Neuen Welt.

Die Miniaturen, mit deutschen Bildunterschriften versehen, entstanden wahrscheinlich in Augsburg auf Papier mit Wasserzeichen von 1546. In ihrem Stil spiegeln sie den Einfluss nordeuropäischer Renaissance-Meister wie Albrecht Dürer, Hans Burgkmair oder Albrecht Altdorfer wider.

Der Codex dokumentiert die Vielfalt höfischer, bürgerlicher und fremdländischer Kleidung zur Zeit Kaiser Karls V. und wurde zu einem grundlegenden Referenzwerk für die Entwicklung europäischer Mode. Heute wird er in der Biblioteca Nacional de España in Madrid aufbewahrt.

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Ulug Begs Buch der Fixsterne

Astronomie | Astrologie15. Jahrhundert

Ulug Begs Buch der Fixsterne

Das Buch der Fixsterne ist eine prachtvolle Abschrift des im 10. Jahrhundert verfassten Sternenkatalogs des persischen Gelehrten Al-Sufi (903–986). Zwischen 1430 und 1440 ließ der timuridische Fürst Ulug Beg (1394–1449), selbst ein bedeutender Astronom und Mathematiker, das Werk in Samarkand für seine Bibliothek kopieren und illuminierten.

Die Handschrift verbindet wissenschaftliche Präzision mit höchster künstlerischer Raffinesse: 74 Miniaturen zeigen die Sternbilder in zweifacher Ansicht – so, wie sie am Himmel erscheinen, und spiegelbildlich als Projektion auf eine Sphäre. In filigranen Pastellfarben gehalten, mit Gold für die Sterne und Rot für die Begleitsterne, bilden sie einen Höhepunkt islamischer Buchkunst mit Einflüssen aus der chinesischen Malerei.

Das Werk dokumentiert den Anspruch Ulug Begs, Samarkand zu einem Zentrum der Wissenschaft zu machen. Es gilt als eines der schönsten astronomischen Manuskripte der Welt.

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Aratea Vaticana

Astronomie | Astrologie15. Jahrhundert

Aratea Vaticana

Die Aratea Vaticana zählt zu den prachtvollsten astronomischen Handschriften der italienischen Frührenaissance. Entstanden in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts, wurde sie vermutlich für König Ferdinand I. von Neapel oder dessen Sohn Johannes geschaffen. Der Buchmaler Matteo Felice schmückte das Werk mit 40 goldverzierten Miniaturen und zahlreichen Initialen.

Grundlage bildet das Lehrgedicht Phainomena des Aratos von Soloi (ca. 310–245 v. Chr.), überliefert in der lateinischen Prosa-Fassung des Germanicus. Die Texte werden ergänzt durch Plinius’ Naturalis historia und Hyginus’ De Astronomia. In meisterlich illuminierter Form erscheinen Planeten, Sternbilder und Himmelsphänomene, die durch mythologische Figuren anschaulich erklärt werden. Besonders eindrucksvoll ist die Planisphäre mit der Gesamtdarstellung des Firmaments.

Im 17. Jahrhundert erhielt die Handschrift im Auftrag Maffeo Barberinis, des späteren Papstes Urban VIII., einen Samteinband mit Stickereien. Heute wird sie in der Biblioteca Apostolica Vaticana verwahrt.

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Stundenbuch der Isabel la Catolica

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Stundenbuch der Isabel la Catolica

Das Stundenbuch der Isabel la Catolica zählt zu den prachtvollsten Zeugnissen der flämischen Buchmalerei des 15. Jahrhunderts. Entstanden in der Werkstatt Willem Vrelants in Brügge, gelangte es vermutlich als Geschenk von Juana Enríquez oder von Ferdinand von Aragón anlässlich der Hochzeit 1469 in den Besitz der kastilischen Königin Isabella (1451–1504), genannt „La Catolica“.

Mit 730 Seiten, 72 ganzseitigen Miniaturen und insgesamt über 3.400 Illuminationen entfaltet das Werk eine überwältigende Fülle an Farben, Gold und Ornamenten. Szenen aus Bibel und Heiligenlegenden stehen neben fein ausgearbeiteten Bordüren, Initialen und kunstvoll gestalteten Hintergründen, die in Qualität und Detailreichtum der Tafelmalerei ebenbürtig sind.

Als Höhepunkt flämischer Miniaturkunst verkörpert das Stundenbuch sowohl höfische Prachtentfaltung als auch religiöse Andacht. Es gilt als ein Meisterwerk Vrelants und als einer der größten Schätze der spätmittelalterlichen Buchmalerei Spaniens.

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Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Altes Testament

Bibeln | Evangeliare17. Jahrhundert

Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Altes Testament

Die sogenannte Kupferbibel des Matthäus Merian d. Ä. (1593–1650) zählt zu den herausragendsten Bibelausgaben der Barockzeit. Der 1630 in Straßburg erschienene Band des Alten Testaments verbindet den in eleganter Frakturschrift gedruckten deutschen Text mit einer außergewöhnlichen Folge von 157 meisterhaft kolorierten Kupferstichen. Diese Darstellungen biblischer Szenen zeigen Merians unvergleichliche Kunstfertigkeit, die Feinheit seiner Linienführung und seine Fähigkeit, Bewegung, Licht und Raum in Kupfer zu bannen.
Als Schüler der Zürcher und französischen Stecherschulen und späterer Frankfurter Verleger prägte Merian eine ganze Dynastie von Künstlern und Druckern. Die prachtvoll ausgestattete Kupferbibel, mit Goldschnitt, geprägtem Ledereinband und Metallschließen, gilt als ein Höhepunkt der religiösen Buchillustration des 17. Jahrhunderts und als eines der schönsten Zeugnisse frühneuzeitlicher Druckkunst.

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Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Neues Testament

Bibeln | Evangeliare17. Jahrhundert

Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Neues Testament

Die berühmte „Kupferbibel“ des Matthäus Merian d. Ä. (1593–1650) zählt zu den prachtvollsten Druckwerken des 17. Jahrhunderts. 1630 veröffentlicht, vereint sie den Text des Neuen Testaments in deutscher Sprache, gesetzt in eleganter Frakturschrift, mit 77 meisterhaften Kupferstichen. Diese kolorierten Illustrationen gelten als Höhepunkt barocker Druckgrafik und verbinden außerordentliche Detailgenauigkeit mit künstlerischer Lebendigkeit.

Merian, in Zürich ausgebildet und später in Frankfurt ansässig, begründete eine bedeutende Verleger- und Künstlerdynastie. Seine Darstellungen der biblischen Szenen zeigen eine eindrucksvolle Vielfalt an Kompositionen, die in Präzision und Ausdruckskraft mit den Werken Albrecht Dürers verglichen werden.

Das prachtvolle Werk erschien bei den Erben des Straßburger Druckers Lazarus Zetzner. Mit Goldschnitt, Lederband, Metallschließen und reicher Prägung ausgestattet, gehört die „Kupferbibel“ zu den begehrtesten Bibelausgaben der Frühen Neuzeit und ist ein Meilenstein barocker Buchkunst.

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Nibelungenlied – Hundeshagener Codex

Literatur | Dichtung15. Jahrhundert

Nibelungenlied – Hundeshagener Codex

Das Nibelungenlied, um 1200 entstanden, gilt als das deutsche Nationalepos. Es verbindet historische Ereignisse der Völkerwanderungszeit mit Sagenstoffen und erzählt die Geschichte von Siegfried, Kriemhild und den Burgunden, geprägt von Heldentum, Verrat und Untergang.

Die bedeutendste erhaltene Handschrift ist der sogenannte Hundeshagener Codex, entstanden um 1440 im ostschwäbischen Dialekt. Benannt nach dem Bibliothekar Helfrich Bernhard Hundeshagen, der ihn 1816 erwarb, ist er die einzige illustrierte Ausgabe des Epos. Auf 384 Pergamentseiten finden sich 37 farbige Federzeichnungen, die Turniere, Feste, Reisen und dramatische Szenen mit eindrucksvoller Anschaulichkeit wiedergeben.

Der Codex vereint zwei Fassungen des Werkes, die sowohl mit „daz ist der Nibelunge liet“ als auch mit „daz ist der Nibelunge not“ schließen. Damit ist er nicht nur ein literarisches, sondern auch ein kulturhistorisches Unikat, das uns das berühmteste Heldenepos des deutschen Mittelalters in Wort und Bild vor Augen führt.

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Originale

Bertelsmann Lexikothek | Unser Jahrhundert in Wort, Bild und Ton

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Bertelsmann Lexikothek | Unser Jahrhundert in Wort, Bild und Ton

Die monumentale Edition Unser Jahrhundert in Wort, Bild und Ton ist eine einzigartige Chronik des 20. Jahrhunderts. In eindrucksvoller Weise verbinden sich hier historische Dokumentationen, großformatige Bildstrecken und Tonaufnahmen zu einem umfassenden Panorama der Zeitgeschichte. Jahr für Jahr werden die entscheidenden politischen, gesellschaftlichen, kulturellen und wissenschaftlichen Ereignisse dargestellt und mit zahlreichen Abbildungen sowie originalen Tonzeugnissen veranschaulicht.

Diese außergewöhnliche Sammlung bietet nicht nur eine klare Übersicht über die Geschehnisse des Jahrhunderts, sondern lässt durch die Kombination von Wort, Bild und Ton auch die Atmosphäre der jeweiligen Epoche lebendig werden. Damit ist sie zugleich Nachschlagewerk, Zeitdokument und kulturhistorisches Erinnerungsstück von besonderem Rang.

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Originale

Bertelsmann Lexikothek | Bertelsmann Lexikon

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Bertelsmann Lexikothek | Bertelsmann Lexikon

Die Bertelsmann Lexikothek war eines der bekanntesten und beliebtesten Nachschlagewerke im deutschsprachigen Raum. Sie wurde über Jahrzehnte hinweg in mehreren Auflagen und Ergänzungsbänden veröffentlicht und verstand sich als moderne Wissensbibliothek für zu Hause. Neben den klassischen Lexikonbänden bot sie thematische Zusatzwerke wie Chroniken, Bildbände und Speziallexika, die das Allgemeinwissen umfassend ergänzten.

Die Lexikothek zeichnete sich durch eine klare Sprache, verständliche Erklärungen und eine reichhaltige Bebilderung aus. Karten, Diagramme, Tabellen und Illustrationen machten komplexe Sachverhalte anschaulich und leicht zugänglich. Sie dokumentiert nicht nur den Stand des Wissens ihrer Entstehungszeit, sondern ist zugleich ein Stück deutscher Kulturgeschichte, das in vielen Haushalten einen festen Platz hatte.

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Gebetbuch Herzogs Johann Albrecht von Mecklenburg

Stundenbücher | Gebetbücher16. Jahrhundert

Gebetbuch Herzogs Johann Albrecht von Mecklenburg

Das um 1569 entstandene Gebetbuch Herzogs Johann Albrecht von Mecklenburg zählt zu den bedeutendsten Meisterwerken der nordeuropäischen Buchmalerei des 16. Jahrhunderts. Der Herzog ließ kostbare Einzelblätter aus dem Besitz seines Onkels, Kardinal Albrecht von Brandenburg, zu einem prachtvollen Band vereinen. Die Miniaturen stammen von herausragenden Künstlern ihrer Zeit, darunter Simon Bening, Nikolaus und Albrecht Glockendon sowie Sebald Beham.

Mit seinen 44 meisterhaft ausgeführten Miniaturen, teils mit Blattgold und Silber verziert, stellt das Gebetbuch ein außergewöhnliches Kompendium religiöser Bildkunst der Renaissance dar. Szenen aus dem Leben Christi, Mariendarstellungen und Heiligengestalten verbinden sich zu einem farbgewaltigen biblischen Bilderzyklus.

Das Werk befindet sich heute in der Universitätsbibliothek Kassel, wohin es nach einer bewegten Geschichte und wechselvollem Schicksal im 20. Jahrhundert zurückkehrte. Es gilt als ein herausragendes Zeugnis für die Kunstförderung und Sammelleidenschaft des „Renaissancefürsten“ Johann Albrecht von Mecklenburg (1525–1576).

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Das Fürst-Bischöfliche Evangelistar

Bibeln | Evangeliare16. Jahrhundert

Das Fürst-Bischöfliche Evangelistar

Im Jahr 1507 entstand im Auftrag des Fürstbischofs Lorenz von Bibra (1459–1519) ein außergewöhnlich prunkvolles Evangelistar, das heute als eines der bedeutendsten Werke deutscher Renaissance-Buchkunst gilt. Mit 30 ganzseitigen Miniaturen, die den Lebenszyklus Christi eindrucksvoll veranschaulichen, verbindet es noch gotische Traditionen mit den realistischen Zügen der italienischen Renaissance. Leuchtende Farben, feinste Pigmente und glänzendes Gold machen die Handschrift zu einem Gemälde-Zyklus in Buchform.

Angefertigt wurde das Werk vermutlich von dem Benediktinermönch Georg Lester in der Abtei Würzburg – eine Besonderheit, da die meisten vergleichbaren Handschriften jener Zeit aus professionellen Werkstätten stammten. Auftraggeber Lorenz von Bibra, Humanist, Kunstmäzen und Berater Kaiser Maximilians I., förderte in seiner Amtszeit nicht nur die Geistes- und Buchkunst, sondern auch die Werke Tilman Riemenschneiders.

Die bewegte Geschichte des Codex führte ihn nach der Säkularisation in den Besitz von Ferdinand III. von Toskana, der das Evangelistar 1823 der Bibliothek Laurenziana in Florenz schenkte. Dort wird diese kostbare Handschrift bis heute bewahrt.

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Das Meisterwerk des Medicus

Medizin | Botanik | Alchemie15. Jahrhundert

Das Meisterwerk des Medicus

Der persische Arzt und Philosoph Avicenna (980–1037), einer der bedeutendsten Gelehrten des Mittelalters, verfasste mit dem Canon Medicinae ein Werk, das über Jahrhunderte als medizinisches Standardwerk galt. In fünf Büchern systematisierte er das Wissen seiner Zeit über Anatomie, Krankheiten und Heilmittel und prägte damit die europäische wie arabische Medizin nachhaltig.

Die hier vorliegende Handschrift entstand um 1440 in Italien und überliefert die einzige vollständig erhaltene hebräische Übersetzung des Canon Medicinae von Natan ha-Meati. Der prachtvolle Codex aus der Schule von Ferrara umfasst über 1000 Seiten mit zehn ganzseitigen Miniaturen sowie hunderten Pflanzen- und Tierdarstellungen. Szenen aus Apotheke, Heilbädern und bäuerlichem Jahreslauf verbinden medizinisches Wissen mit reicher Bildwelt.

Für Sammler und Liebhaber ist dieses Werk ein einzigartiges Zeugnis der Verbindung von Wissenschaft, Kunst und Übersetzungskultur im 15. Jahrhundert.

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Der Gero-Codex

Liturgische Handschriften10. Jahrhundert

Der Gero-Codex

Der um 969 auf der Insel Reichenau entstandene Gero-Codex gilt als das älteste und bedeutendste Werk der berühmten Reichenauer Buchmalerei. Geschaffen wurde er vom Schreiber Anno für den Kölner Bischof Gero (ca. 900–976), der sich in zwei Widmungsminiaturen verewigen ließ. Es handelt sich um ein prächtiges Evangelistar, reich ausgestattet mit Purpur- und Goldseiten, 24 ganzseitigen Miniaturen, kunstvollen Incipitseiten sowie unzähligen Initialen in Gold und Silber.

Der Codex verbindet karolingische Tradition mit ottonischer Strenge und zeigt den Übergang der Buchkunst zu einem monumentalen, byzantinisch inspirierten Stil. Besonders eindrucksvoll sind die Evangelistenbilder und die Maiestas Domini, die den Anspruch der ottonischen Herrscher auf imperiale Gleichrangigkeit zum Ausdruck bringen.

Seine Bedeutung wurde 2003 von der UNESCO gewürdigt, die den Gero-Codex in das Weltdokumentenerbe aufnahm. Heute wird diese herausragende Handschrift in der Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt verwahrt.

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Das Buch der 1000 Bilder

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Das Buch der 1000 Bilder

Das sogenannte Buch der 1000 Bilder ist ein außergewöhnliches Meisterwerk der französischen Buchmalerei des 15. Jahrhunderts, entstanden zwischen 1450 und 1460. Es handelt sich um ein prachtvoll illuminiertes Gebet- und Andachtsbuch, das mit über 1000 Miniaturen und dekorativen Elementen ausgestattet ist – mehr als jedes andere bekannte Stundenbuch seiner Zeit.

Das Werk vereint großformatige Szenen, kleine Vignetten und figurenreiche Bordüren zu einem überwältigenden Bilderzyklus von religiöser Tiefe und künstlerischer Vielfalt. Ausgeführt wurde der Codex von mehreren Meistern des sogenannten Jouvenel-Stils, darunter der Meister der Adelaide von Savoyen (Meister von Poitiers) und Maler aus dem Umfeld Jean Fouquets.

Die Handschrift war Teil der berühmten Sammlung Calouste Gulbenkian in Lissabon und gilt als eines der prachtvollsten Beispiele spätgotischer Buchkunst. Ihre leuchtenden Farben, feinen Goldhöhungen und fantasievollen Szenen machen sie zu einem unübertroffenen Höhepunkt der europäischen Miniaturmalerei.

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Das Buch der geheimen Offenbarung

Apokalypsen | Beatus-Handschriften13. Jahrhundert

Das Buch der geheimen Offenbarung

Das Buch der geheimen Offenbarung zählt zu den faszinierendsten Apokalypse-Handschriften des Mittelalters. Zwischen 1276 und 1300 in Metz entstanden, vereint es französische, englische und italienische Einflüsse zu einem stilistisch eigenständigen Werk, das der internationalen Gotik um Jahrzehnte vorausgreift.

Die Handschrift enthält 52 ganzseitige, leuchtend farbige und mit Blattgold verzierte Miniaturen, die Szenen aus der Offenbarung des Johannes darstellen. Einige orientieren sich an englischen Vorbildern wie der Lambeth-Apokalypse, andere zeigen den Einfluss der Bologneser Schule. Der lateinische Text wurde erst zwischen 1331 und 1334 hinzugefügt und ist mit filigranen Ranken, historisierten Initialen und figürlichen Verzierungen geschmückt.

Die prachtvolle Handschrift, deren ursprünglicher Auftraggeber unbekannt blieb, gelangte im 19. Jahrhundert über die Sammlungen der Familien Pucci und Ashburnham in den Besitz der Biblioteca Medicea Laurenziana in Florenz, wo sie heute unter der Signatur Ashburnham 415 aufbewahrt wird.

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Gebetbuch der Päpste

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Gebetbuch der Päpste

Das in der Biblioteca Apostolica Vaticana aufbewahrte Gebetbuch der Päpste zählt zu den kostbarsten Handschriften der späten Renaissance. Es gehörte ursprünglich Papst Gregor XIII. (1502–1585), dem Reformpapst, der mit der Einführung des Gregorianischen Kalenders (1582) ein bis heute gültiges Zeitmaß schuf.

Die reich vergoldete und fein illuminierte Handschrift vereint tief empfundene Frömmigkeit mit höchster Buchkunst. Nach Gregors Tod ging das Werk in den Besitz seiner Nachfolger über und erhielt so seinen Namen als Gebetbuch der Päpste.

Die aufwendig gefertigte Faksimile-Edition dieses goldstrahlenden Stundenbuchs ist weltweit auf 999 Exemplare limitiert und gibt die prachtvolle Originalhandschrift der Vatikanischen Bibliothek in beeindruckender Detailtreue wieder – ein herausragendes Zeugnis päpstlicher Frömmigkeit und römischer Renaissancekunst.

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Legenda Aurea - Goldenes Legendarium

Heiligen-Legenden14. Jahrhundert

Legenda Aurea - Goldenes Legendarium

Das sogenannte Goldene Legendarium entstand um 1330 am Hof König Karls I. Robert von Ungarn und zählt zu den erlesensten Beispielen spätgotischer Buchmalerei. Die Handschrift basiert auf der Legenda Aurea des Dominikaners Jacobus de Vorragine und erweitert sie um Heiligenlegenden, die besonders mit dem Haus Anjou, Ungarn und Polen verbunden sind.

Der Codex umfasst 105 meist ganzseitige Miniaturen auf schimmerndem Goldgrund, die in vier Bildfelder gegliedert sind. Szenen aus dem Leben von Aposteln, Märtyrern und Heiligen werden in leuchtenden Farben und feinsten Mustern dargestellt. Stilistisch steht das Werk zwischen Spätgotik und Trecento und zeigt bereits den Übergang zur Frührenaissance.

Das Legendarium wurde später in mehrere Teile zerlegt. Der Hauptteil befindet sich heute in der Biblioteca Apostolica Vaticana, weitere Blätter in der Morgan Library, New York, und in der Eremitage, St. Petersburg.

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Münzen

Die Geschichte des Christentums

Sonstige religiöse WerkeVor dem 5. Jahrhundert

Die Geschichte des Christentums

Die Edition Geschichte des Christentums umfasst 66 historische Artefakte aus über 2000 Jahren christlicher Geschichte. Die Sammlung vereint 44 Münzen – davon 26 aus Silber –, vier Banknoten sowie neun Briefmarken, die jeweils bedeutende Etappen der christlichen Kultur- und Kirchengeschichte dokumentieren. Ergänzt wird sie durch die Sonderbroschüre Päpste des 20. und 21. Jahrhunderts mit acht 0-Euro-Scheinen aus originalem Euro-Sicherheitspapier, die den Pontifikaten von Pius XI. bis Franziskus gewidmet sind.

Die Sammlung spannt einen weiten Bogen von den Anfängen des Glaubens bis in die Gegenwart: vom „Scherflein der Witwe“ aus neutestamentlicher Zeit über römische und byzantinische Prägungen, Münzen der Kreuzfahrer und Templer, Zeugnisse der Reformation und Gegenreformation bis hin zu modernen Gedenkmünzen und Briefmarken des Vatikanstaates.

Jedes Exponat erzählt ein Stück der Geschichte des Christentums – von den ersten Gemeinden über mittelalterliche Glaubenskämpfe bis zur geistigen Erneuerung der Neuzeit. Diese luxuriös ausgestattete Sammlung ist weltweit auf 499 Exemplare limitiert und stellt ein einzigartiges Zeugnis christlicher Kultur, Kunst und Numismatik dar.

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Das Buch der 1000 Bilder

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Das Buch der 1000 Bilder

Das sogenannte Buch der 1000 Bilder ist ein außergewöhnliches Meisterwerk der französischen Buchmalerei des 15. Jahrhunderts, entstanden zwischen 1450 und 1460. Es handelt sich um ein prachtvoll illuminiertes Gebet- und Andachtsbuch, das mit über 1000 Miniaturen und dekorativen Elementen ausgestattet ist – mehr als jedes andere bekannte Stundenbuch seiner Zeit.

Das Werk vereint großformatige Szenen, kleine Vignetten und figurenreiche Bordüren zu einem überwältigenden Bilderzyklus von religiöser Tiefe und künstlerischer Vielfalt. Ausgeführt wurde der Codex von mehreren Meistern des sogenannten Jouvenel-Stils, darunter der Meister der Adelaide von Savoyen (Meister von Poitiers) und Maler aus dem Umfeld Jean Fouquets.

Die Handschrift war Teil der berühmten Sammlung Calouste Gulbenkian in Lissabon und gilt als eines der prachtvollsten Beispiele spätgotischer Buchkunst. Ihre leuchtenden Farben, feinen Goldhöhungen und fantasievollen Szenen machen sie zu einem unübertroffenen Höhepunkt der europäischen Miniaturmalerei.

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Geheimnisse der Medizin

Medizin | Botanik | Alchemie15. Jahrhundert

Geheimnisse der Medizin

Die Handschrift Geheimnisse der Medizin, heute in der Biblioteca Medicea Laurenziana in Florenz aufbewahrt, entstand zwischen 1430 und 1449. Sie zählt zu den faszinierendsten medizinischen Codices der Renaissance, da sie praktisches Heilwissen mit allegorischen Bildwelten verbindet.

Der Codex umfasst rund 90 botanische Arten, jede mit detailreichen Aquarellen dargestellt. Auffällig sind die fantasievollen Begleitfiguren: Menschen, Tiere, Fabelwesen oder Dämonen, die die Wirkungen und Anwendungsbereiche der Pflanzen versinnbildlichen. Damit öffnet sich ein einzigartiger Kosmos, in dem Wissenschaft, Mystik und Bildkunst verschmelzen.

Die in italienischer Sprache verfassten Texte enthalten Anweisungen zu Anbau, Ernte und Verarbeitung der Heilpflanzen. Ergänzt durch astrologische Bezüge und Zuschreibungen von Tugenden, vermittelt die Handschrift ein lebendiges Bild mittelalterlicher Medizinlehre.

Für Sammler und Liebhaber stellt sie ein seltenes Zeugnis dar, das den praktischen Heilalltag mit der symbolischen Vorstellungswelt des 15. Jahrhunderts verbindet.

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Das Opus Magnum des Claudius Ptolemäus

Geographie | Karten15. Jahrhundert

Das Opus Magnum des Claudius Ptolemäus

Die Geographia des alexandrinischen Universalgelehrten Claudius Ptolemäus (2. Jahrhundert) zählt zu den einflussreichsten Schriften der Antike. Sie enthält die mathematischen Grundlagen der Kartographie sowie die Koordinaten von über 8.000 Orten der bekannten Welt. Um 1400 in Italien wiederentdeckt und ins Lateinische übersetzt, wurde sie im 15. Jahrhundert mit prachtvollen Karten ergänzt und zu einem der bedeutendsten Atlanten der Renaissance.

Das für König Alfons V. von Aragon in Neapel entstandene Manuskript verbindet antikes Wissen mit der Kunst der Buchmalerei. Leuchtende Farben, reiches Blattgold, kunstvolle Initialen und symbolträchtige Darstellungen wie Engel mit Krone und Wappen machen es zu einem Meisterwerk höfischer Repräsentation.

Für Sammler und Liebhaber stellt dieser Atlas ein einzigartiges Dokument dar, das Wissenschaft, Kunst und Macht der Renaissance auf eindrucksvolle Weise vereint.

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Das Meisterwerk des Medicus

Medizin | Botanik | Alchemie15. Jahrhundert

Das Meisterwerk des Medicus

Der persische Arzt und Philosoph Avicenna (980–1037), einer der bedeutendsten Gelehrten des Mittelalters, verfasste mit dem Canon Medicinae ein Werk, das über Jahrhunderte als medizinisches Standardwerk galt. In fünf Büchern systematisierte er das Wissen seiner Zeit über Anatomie, Krankheiten und Heilmittel und prägte damit die europäische wie arabische Medizin nachhaltig.

Die hier vorliegende Handschrift entstand um 1440 in Italien und überliefert die einzige vollständig erhaltene hebräische Übersetzung des Canon Medicinae von Natan ha-Meati. Der prachtvolle Codex aus der Schule von Ferrara umfasst über 1000 Seiten mit zehn ganzseitigen Miniaturen sowie hunderten Pflanzen- und Tierdarstellungen. Szenen aus Apotheke, Heilbädern und bäuerlichem Jahreslauf verbinden medizinisches Wissen mit reicher Bildwelt.

Für Sammler und Liebhaber ist dieses Werk ein einzigartiges Zeugnis der Verbindung von Wissenschaft, Kunst und Übersetzungskultur im 15. Jahrhundert.

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Legende des Heiligen Antlitz

Heiligen-Legenden15. Jahrhundert

Legende des Heiligen Antlitz

Die Legende des Heiligen Antlitz zählt zu den eindrucksvollsten Beispielen französischer Buchmalerei des frühen 15. Jahrhunderts. Das um 1410 in Paris entstandene Manuskript schildert die im Mittelalter weit verbreitete Legende vom wundersam vollendeten Antlitz Christi – einem von Nikodemus begonnenen Bildnis, das nach der Überlieferung durch die Hand eines Engels vollendet wurde.

Die Handschrift umfasst 27 leuchtend kolorierte Miniaturen, die in ihrer Komposition und Farbgebung zu den Meisterwerken der französischen Gotik zählen. Goldgrund, ornamentale Initialen und feinste Details verleihen den Szenen besondere Ausdruckskraft.

Der Codex gilt als Werk eines anonymen Pariser Buchmalers und wurde vermutlich für einen hochadeligen Auftraggeber geschaffen. Seine reiche Ausstattung und seine bewegte Überlieferung – unter anderem im Besitz eines Kaisers und eines Papstes – machen ihn zu einem der kostbarsten Zeugnisse spätmittelalterlicher Frömmigkeit.

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Kunst

Codex Seraphinianus

Abhandlungen | Weltliche Werke20. Jahrhundert

Codex Seraphinianus

Der Codex Seraphinianus ist eines der rätselhaftesten und zugleich faszinierendsten Bücher des 20. Jahrhunderts. Zwischen 1976 und 1978 von dem italienischen Künstler und Architekten Luigi Serafini geschaffen, präsentiert das Werk eine imaginäre Welt voller hybrider Wesen, unerklärlicher Maschinen und surrealer Landschaften – beschrieben in einer eigens erfundenen Schrift, deren Bedeutung bis heute nicht entschlüsselt ist.

Das reich illustrierte Buch wird oft als modernes Pendant zu den mittelalterlichen Enzyklopädien betrachtet, jedoch mit ironischer Brechung und poetischer Fantasie. Die Zeichnungen verbinden naturwissenschaftliche Anmutung mit traumhaftem Unbewussten und bilden eine Enzyklopädie einer Welt, die nur in der Vorstellung existiert.

Die gezeigte Faksimile-Edition besticht durch ihre handwerkliche Ausführung mit vergoldetem Einband und Metallschließen – ein Werk zwischen Kunstobjekt, Buch und Rätsel. Der Codex Seraphinianus gilt heute als Kultbuch moderner Buchkunst.

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Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Neues Testament

Bibeln | Evangeliare17. Jahrhundert

Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Neues Testament

Die berühmte „Kupferbibel“ des Matthäus Merian d. Ä. (1593–1650) zählt zu den prachtvollsten Druckwerken des 17. Jahrhunderts. 1630 veröffentlicht, vereint sie den Text des Neuen Testaments in deutscher Sprache, gesetzt in eleganter Frakturschrift, mit 77 meisterhaften Kupferstichen. Diese kolorierten Illustrationen gelten als Höhepunkt barocker Druckgrafik und verbinden außerordentliche Detailgenauigkeit mit künstlerischer Lebendigkeit.

Merian, in Zürich ausgebildet und später in Frankfurt ansässig, begründete eine bedeutende Verleger- und Künstlerdynastie. Seine Darstellungen der biblischen Szenen zeigen eine eindrucksvolle Vielfalt an Kompositionen, die in Präzision und Ausdruckskraft mit den Werken Albrecht Dürers verglichen werden.

Das prachtvolle Werk erschien bei den Erben des Straßburger Druckers Lazarus Zetzner. Mit Goldschnitt, Lederband, Metallschließen und reicher Prägung ausgestattet, gehört die „Kupferbibel“ zu den begehrtesten Bibelausgaben der Frühen Neuzeit und ist ein Meilenstein barocker Buchkunst.

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Städteansichten – Contrafactur der Vornebster Stät der Welt

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Städteansichten – Contrafactur der Vornebster Stät der Welt

Die Contrafactur der vornebsten Stät der Welt vereint 90 Stadtansichten und Pläne aus dem monumentalen Werk Civitates Orbis Terrarum, das zwischen 1574 und 1618 in Köln entstand. Herausgegeben vom Theologen Georg Braun (1541–1622) und gestochen von Franz Hogenberg (1535–1590), gilt es als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit.

Die aufwendig kolorierten Kupferstiche zeigen die wichtigsten Städte Europas, Afrikas, Asiens und Amerikas in beeindruckender Detailtreue. Architektur, Stadtstrukturen und kleine Genreszenen vermitteln ein lebendiges Bild urbanen Lebens vor den Verwüstungen des Dreißigjährigen Krieges.

Mit ihren großformatigen Doppelseiten ist die Contrafactur nicht nur ein Meisterwerk kartographischer Kunst, sondern auch eine unschätzbare historische Quelle zur Entwicklung europäischer Stadtlandschaften.

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Bibel Koenig Ludwigs des Heiligen

Bibeln | Evangeliare13. Jahrhundert

Bibel Koenig Ludwigs des Heiligen

Die sogenannte Biblia rica, geschaffen für König Ludwig IX. von Frankreich, gehört zu den kostbarsten Bilderbibeln des 13. Jahrhunderts. Sie entstand vermutlich in Paris und ist eng mit dem höfischen Kunstkreis um die Sainte-Chapelle verbunden, die der fromme König errichten ließ. Der Codex repräsentiert den Typus der Bible moralisée, jener reich illustrierten Bibelhandschriften, in denen Text und moralische Auslegung in kunstvoller Einheit erscheinen.

Die sieben erhaltenen Blätter zeigen 56 Szenen der Offenbarung des Johannes in leuchtenden Farben auf vergoldetem Grund. Jede Miniatur wird von erklärenden Texten umrahmt, die Bild und Bedeutung miteinander verknüpfen. Auf dem letzten Folio begegnen der junge König und seine Mutter, Blanche von Kastilien, als Auftraggeber des Werkes.

Die Biblia rica vereint gotische Eleganz, theologische Tiefe und höfische Repräsentation und zählt zu den Höhepunkten mittelalterlicher Buchmalerei.

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Psalter Ludwigs des Deutschen

Psalterien9. Jahrhundert

Psalter Ludwigs des Deutschen

Der Psalter Ludwigs des Deutschen, entstanden um die Mitte des 9. Jahrhunderts, zählt zu den erlesensten Zeugnissen der franko-sächsischen Buchkunst. Der Codex wurde im Skriptorium der Abtei Saint-Bertin in Saint-Omer geschaffen und vereint die ornamentale Kraft der insularen Buchmalerei mit der Klarheit karolingischer Formen. Auftraggeber war Ludwig der Deutsche, Enkel Karls des Großen und erster König des Ostfrankenreichs.

Die Handschrift enthält die Psalmen in einer feinen karolingischen Minuskel, begleitet von über zweihundert Rahmen aus goldglänzendem Flechtwerk mit Tiermotiven, besonders Vögeln, sowie leuchtend farbigen Initialen. Trotz ihrer reichen Ausstattung bleibt sie auf den Text konzentriert.

Einzig figürlich hervorgehoben ist die berühmte Kreuzigungsszene, in der der kniende König als Stifter erscheint. Dieses Bild verleiht dem Psalter seinen einzigartigen Charakter und macht ihn zu einem Höhepunkt frühmittelalterlicher Buchmalerei.

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Hainricus-Missale

Liturgische Handschriften13. Jahrhundert

Hainricus-Missale

Das Hainricus-Missale, entstanden um 1217 im Benediktinerkloster Weingarten, gilt als eines der herausragenden Werke romanischer Buchkunst in Deutschland. Unter Abt Berthold entwickelte sich das dortige Skriptorium zu einem Zentrum kreativer Buchmalerei, aus dem diese prachtvolle Handschrift hervorging. Ihr Schöpfer, der Mönch Hainricus, verewigte sich selbst auf dem silbernen Einband und in mehreren Miniaturen – ein außergewöhnliches Zeugnis künstlerischer Selbstrepräsentation im Mittelalter.

Der Codex vereint fünf ganzseitige Miniaturen, zwei illuminierte Textseiten, 24 Kalendermedaillons und 35 historisierte Initialen in reicher Gold- und Silbermalerei. Farbige Ranken, Tierwesen und figurenreiche Szenen verbinden sich zu einer harmonischen Einheit aus liturgischer Bedeutung und künstlerischem Glanz.

Mit seiner original erhaltenen Bindung und der unversehrten Leuchtkraft seiner Farben vermittelt das Hainricus-Missale bis heute den Eindruck romanischer Pracht in vollendeter Form.

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Der Cellarius Himmelsatlas

Geographie | Karten17. Jahrhundert

Der Cellarius Himmelsatlas

Der 1661 veröffentlichte Atlas Harmonia Macrocosmica des Astronomen, Mathematikers und Kartografen Andreas Cellarius (um 1596–1665) zählt zu den eindrucksvollsten Himmelsatlanten des Barock. In 29 doppelseitigen, meisterhaft kolorierten Kupferstichen entfaltet sich ein umfassendes Bild des Kosmos, das die Weltsysteme von Ptolemäus, Kopernikus und Tycho Brahe vereint und zugleich die Entwicklung des astronomischen Weltbildes veranschaulicht. Die Tafeln, gestochen von Frederik Hendrik van den Hove, Jan van Loon und Jan Pieterszoon Saenredam, verbinden wissenschaftliche Präzision mit künstlerischer Pracht und gehören zu den schönsten Beispielen barocker Druckkunst.
Erstmals erschienen im Amsterdamer Verlag Johannes Janssonius, dokumentiert der Atlas den Höhepunkt der kartographischen und astronomischen Darstellungskunst des 17. Jahrhunderts.

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Stephan Lochner Gebetbuch von 1451

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Stephan Lochner Gebetbuch von 1451

Das Gebetbuch Stephan Lochners aus dem Jahr 1451 zählt zu den bedeutendsten Zeugnissen der Kölner Buchmalerei der Spätgotik. Die prächtige Handschrift entstand vermutlich im Umfeld der Werkstatt Stephan Lochners, des führenden Meisters der Kölner Malerschule und Hauptvertreters des Weichen Stils. Auftraggeber war wahrscheinlich eine aristokratische Familie Kölns, möglicherweise aus den Häusern Hardenrath oder Judden.

Der umfangreiche Codex umfasst 470 Seiten und beeindruckt durch 57 historisierte Initialen, die in fein nuancierten Farben und Blattgold ausgeführt sind. Die einzige ganzseitige Miniatur – eine anmutige Verkündigungsszene – bildet das visuelle Zentrum des Werks. Sie zeigt das intime Zwiegespräch zwischen Maria und dem Engel Gabriel und wird von üppigem Akanthus in sattem Blau, zarten Rosatönen und Goldornamenten eingefasst.

Das Gebetbuch vereint geistliche Andacht mit höchster künstlerischer Raffinesse. Weinreben, Laubmotive und zarte florale Elemente prägen die Seiten, während die Miniaturen durch ihre milde Farbigkeit und den charakteristischen weichen Stil deutlich auf Lochner und seinen Einflusskreis verweisen. Das Werk gilt als ein Höhepunkt der Kölner Buchkunst des 15. Jahrhunderts.

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Civitates Orbis Terrarum – Band II (1574)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band II (1574)

Die Civitates Orbis Terrarum, zwischen 1572 und 1618 in sechs Bänden erschienen, gilt als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Herausgegeben von Georg Braun und gestochen von Frans Hogenberg, vereint sie mehr als 600 Stadtansichten und Stadtpläne aus aller Welt und dokumentiert die Entfaltung des urbanen Lebens in der Renaissance.

Der zweite Band (1574) erweitert den geografischen Horizont des Werkes um neue Städte aus Mitteleuropa, Spanien, Italien und dem Osmanischen Reich. Die farbig gefassten Kupferstiche verbinden wissenschaftliche Präzision mit künstlerischer Ausdruckskraft. Georg Brauns begleitende Texte fügen historische und kulturelle Einblicke hinzu und machen diesen Band zu einem Spiegelbild humanistischer Weltneugier.

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Bibel des Patricius Leo

Bibeln | Evangeliare10. Jahrhundert

Bibel des Patricius Leo

Die Bibel des Patricius Leo gilt als die älteste erhaltene byzantinische Bilderbibel und entstand zwischen 925 und 950 im kaiserlichen Skriptorium von Konstantinopel. Ihr Auftraggeber, der byzantinische Schatzmeister Leo Patrikios, ließ ein Werk schaffen, das die Wiederkehr der religiösen Bildkunst nach dem Ende des Ikonoklasmus in einzigartiger Weise verkörpert.

Die Handschrift umfasst 13 ganzseitige Miniaturen von ikonengleicher Anmut, ausgeführt in leuchtenden Farben und reichem Gold. Sie zeigen Szenen aus dem Leben biblischer Gestalten, Wundertaten Christi und ein Devotionsbild des Stifters selbst. Griechische Inschriften in Rot und Schwarz erläutern das Dargestellte und verleihen dem Codex zugleich liturgische Tiefe.

In ihrer feinen kalligrafischen Gestaltung und der erhabenen Klarheit der Bildsprache verbindet die Bibel des Patricius Leo kaiserliche Repräsentation mit spiritueller Andacht. Sie wird heute in der Vatikanischen Bibliothek aufbewahrt.

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Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Altes Testament

Bibeln | Evangeliare17. Jahrhundert

Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Altes Testament

Die sogenannte Kupferbibel des Matthäus Merian d. Ä. (1593–1650) zählt zu den herausragendsten Bibelausgaben der Barockzeit. Der 1630 in Straßburg erschienene Band des Alten Testaments verbindet den in eleganter Frakturschrift gedruckten deutschen Text mit einer außergewöhnlichen Folge von 157 meisterhaft kolorierten Kupferstichen. Diese Darstellungen biblischer Szenen zeigen Merians unvergleichliche Kunstfertigkeit, die Feinheit seiner Linienführung und seine Fähigkeit, Bewegung, Licht und Raum in Kupfer zu bannen.
Als Schüler der Zürcher und französischen Stecherschulen und späterer Frankfurter Verleger prägte Merian eine ganze Dynastie von Künstlern und Druckern. Die prachtvoll ausgestattete Kupferbibel, mit Goldschnitt, geprägtem Ledereinband und Metallschließen, gilt als ein Höhepunkt der religiösen Buchillustration des 17. Jahrhunderts und als eines der schönsten Zeugnisse frühneuzeitlicher Druckkunst.

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Der Mercator Weltatlas 1595

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Der Mercator Weltatlas 1595

Gerardus Mercator (1512–1594), Universalgelehrter und „Ptolemäus seiner Zeit“, schuf mit seinem Atlas sive Cosmographicae meditationes de fabrica mundi et fabricati figura das erste Kartenwerk, das den Namen „Atlas“ trug. Postum 1595 von seinem Sohn Rumold veröffentlicht, enthält es 57 doppelseitige Kupferstiche, die die Welt, Kontinente und Länder in bis dahin unerreichter Präzision darstellen. Mercators berühmte Projektion, 1569 erstmals eingeführt, revolutionierte die Navigation durch ihre winkeltreue Darstellung. Der Atlas verbindet wissenschaftliche Exaktheit mit Renaissance-Ästhetik: kolorierte Karten, kunstvolle Titelblätter sowie maritime und landschaftliche Details machen das Werk zu einem Meisterstück der Verbindung von Kunst und Wissenschaft. Zeitgenossen wie Nachwelt sahen in Mercator den Begründer der modernen Geographie. Sein Atlas veränderte das mittelalterliche Weltbild grundlegend und blieb über Jahrhunderte das Referenzwerk für Forscher, Entdecker und Herrscher in ganz Europa.

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Bibel der Barmherzigkeit

Bibeln | Evangeliare21. Jahrhundert

Bibel der Barmherzigkeit

Anlässlich des von Papst Franziskus ausgerufenen Heiligen Jahres der Barmherzigkeit 2016 entstand eine außergewöhnliche Bilderbibel, die heute als eine der schönsten Bibelausgaben des 21. Jahrhunderts gilt. Auf 1024 Seiten vereint sie den vollständigen Text des Alten und Neuen Testaments in deutscher Sprache mit über 350 Miniaturen, von denen 270 mit echtem Blattgold versehen sind.

Die Illustrationen stammen aus mehr als 40 berühmten Handschriften aus zehn Jahrhunderten Buchmalerei – darunter das ottonische Strahov-Evangeliar, der romanische Albani-Psalter, die gotische Hamilton-Bibel oder die prachtvolle Renaissance-Bibel des Federico da Montefeltro. Durch diese Vielfalt bildet die Ausgabe ein beeindruckendes Panorama der christlichen Kunstgeschichte.

Die luxuriöse Ausstattung umfasst punzierten Goldschnitt, einen Ledereinband mit vergoldeten Schließen und ein abnehmbares Kreuz mit Rubin. Ein persönliches Vorwort von Papst Franziskus betont zudem die geistliche Dimension dieser einzigartigen Bibel.

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Leonardo da Vinci | Prachtedition II | Anatomische Studien

Leonardo da Vinci15. Jahrhundert

Leonardo da Vinci | Prachtedition II | Anatomische Studien

Die Anatomischen Studien des Leonardo da Vinci (1452–1519) zählen zu den herausragenden Zeugnissen der Verbindung von Kunst und Wissenschaft in der Hochrenaissance. Zwischen 1483 und 1513 entstand ein umfassendes Konvolut von rund 400 Zeichnungen, in denen Leonardo die Struktur, Bewegung und innere Mechanik des menschlichen Körpers erforschte.

In präzisen Feder- und Silberstiftzeichnungen untersuchte er Muskeln, Knochen, Sehnen und Organe, erfasste den menschlichen Körper als komplexes System und verband naturwissenschaftliche Genauigkeit mit künstlerischer Sensibilität. Die Blätter zeigen Ganzkörperdarstellungen, anatomische Schnitte und Detailstudien – etwa zur Hand, zum Schädel oder zur Lage des ungeborenen Kindes im Mutterleib – und dokumentieren den Übergang von morphologischen zu physiologischen Fragestellungen.

Die Sammlung, heute in der Royal Library at Windsor Castle aufbewahrt, enthält auch Vorstudien zur Felsgrottenmadonna und zum Letzten Abendmahl. Sie gilt als ein Meilenstein des Renaissance-Humanismus und als Ausdruck von Leonardos Streben, Kunst und Wissen in vollkommener Harmonie zu vereinen.

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Bertelsmann Lexikothek | Bertelsmann Lexikon

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Bertelsmann Lexikothek | Bertelsmann Lexikon

Die Bertelsmann Lexikothek war eines der bekanntesten und beliebtesten Nachschlagewerke im deutschsprachigen Raum. Sie wurde über Jahrzehnte hinweg in mehreren Auflagen und Ergänzungsbänden veröffentlicht und verstand sich als moderne Wissensbibliothek für zu Hause. Neben den klassischen Lexikonbänden bot sie thematische Zusatzwerke wie Chroniken, Bildbände und Speziallexika, die das Allgemeinwissen umfassend ergänzten.

Die Lexikothek zeichnete sich durch eine klare Sprache, verständliche Erklärungen und eine reichhaltige Bebilderung aus. Karten, Diagramme, Tabellen und Illustrationen machten komplexe Sachverhalte anschaulich und leicht zugänglich. Sie dokumentiert nicht nur den Stand des Wissens ihrer Entstehungszeit, sondern ist zugleich ein Stück deutscher Kulturgeschichte, das in vielen Haushalten einen festen Platz hatte.

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Coron | Nobelpreis für Literatur - weiße Seidenausgabe

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Coron | Nobelpreis für Literatur - weiße Seidenausgabe

Die weiße Seidenausgabe der Reihe „Nobelpreis für Literatur“ aus dem Coron Verlag vereint ausgewählte Werke bedeutender Literaturnobelpreisträger aus aller Welt. Jeder Band ist einem ausgezeichneten Schriftsteller und dem jeweiligen Nobelpreisjahr gewidmet. Die Sammlung vermittelt damit einen umfassenden Einblick in die internationale Literaturgeschichte des 20. Jahrhunderts.

Neben Romanen, Erzählungen, Gedichten und Dramen enthalten die Bände weiterführende Informationen zu Leben und Werk der jeweiligen Autoren. Ergänzt werden die literarischen Texte durch Hintergründe zur Preisverleihung, Laudationen, Dankesreden, Bibliografien und eigens für die Edition geschaffene Illustrationen.

Charakteristisch für diese bibliophile Ausgabe sind die weißen Tafelseideneinbände mit erhabener Blindprägung, goldfarbenem Kronensymbol sowie goldener und schwarzer Titelprägung. Die einheitliche Gestaltung verleiht der umfangreichen Sammlung ihr elegantes Erscheinungsbild. Die unter der Schirmherrschaft der Schwedischen Akademie und der Nobelstiftung Stockholm veröffentlichte Reihe verbindet weltbekannte Literatur mit hochwertiger Buchgestaltung.

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Brockhaus | Meilensteine - Geschichte, Kultur und Wissenschaft

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Brockhaus | Meilensteine - Geschichte, Kultur und Wissenschaft

Das Werk Meilensteine Geschichte, Kultur und Wissenschaft aus dem Brockhaus Verlag präsentiert die entscheidenden Wendepunkte der Menschheitsgeschichte in konzentrierter Form. Von den ersten Hochkulturen über epochale Erfindungen bis zu bahnbrechenden Entdeckungen und kulturellen Leistungen spannt sich der Bogen.

Jede Epoche wird durch prägnante Texte, anschauliche Abbildungen und sorgfältig ausgewählte Beispiele greifbar gemacht. Ob die Entwicklung der Schrift, die Entdeckung neuer Kontinente, die Erfindung des Buchdrucks oder die Entfaltung großer Kunst- und Musiktraditionen – das Werk zeigt, wie technische Innovationen, geistige Errungenschaften und kulturelle Blütezeiten das Gesicht der Welt geprägt haben.

Meilensteine Geschichte, Kultur und Wissenschaft ist damit nicht nur ein Nachschlagewerk, sondern auch eine Inspirationsquelle. Es verdeutlicht, wie eng Fortschritt und Kultur miteinander verflochten sind, und lädt dazu ein, die großen Linien menschlicher Entwicklung in einem klaren, visuell eindrucksvollen Panorama nachzuvollziehen.

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Coron | Die Grossen - 20. Jahrhundert

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Coron | Die Grossen - 20. Jahrhundert

Die Reihe Die Großen. 20. Jahrhundert des Coron Verlags widmet sich den prägenden Persönlichkeiten der modernen Zeitgeschichte. In repräsentativer Ausstattung und lexikalischer Ordnung vereint sie biografische Essays über bedeutende Gestalten aus Politik, Wissenschaft, Kunst, Religion und Gesellschaft, die den Verlauf des 20. Jahrhunderts maßgeblich beeinflussten.

Jeder Band folgt einem chronologischen Aufbau und porträtiert herausragende Persönlichkeiten von Heinrich Mann und George Gershwin bis Albert Einstein, Martin Luther King und Johannes XXIII. Ergänzende Registerbände bieten Namensverzeichnisse, synoptische Zeittafeln und biografische Querverweise, wodurch die Reihe zugleich Nachschlagewerk und kulturhistorisches Panorama ist.

Die dunkelbraunen Ledereinbände mit goldgeprägter Krone verleihen der Edition einen repräsentativen Charakter, wie ihn der Coron Verlag für seine großformatigen Sammlungswerke charakteristisch pflegte.

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Bertelsmann | Chroniken

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Bertelsmann | Chroniken

Die Bertelsmann Chroniken bilden ein weit verzweigtes Editionsprojekt des 20. Jahrhunderts, das Wissen, Kultur und Geschichte in thematisch gegliederten Bänden vereint. Entstanden in den 1980er- und 1990er-Jahren im Gütersloher Bertelsmann Verlag, dokumentieren sie die großen Themenfelder menschlicher Zivilisation in einem enzyklopädischen, zugleich erzählerischen Zugriff.

Jeder Band ist einem eigenen Themenkreis gewidmet – etwa Chronik der Seefahrt, Macht und Religion, der Medizin oder der Familie. Ergänzt werden sie durch Reihen wie Chronik der Menschheit, der Kunst und Kultur, der Technik und die Brockhaus Meilensteine. Zusammen zeichnen sie ein Panorama von Entdeckung, Wissen und gesellschaftlichem Wandel.

Gestalterisch einheitlich in schwarzes Kunstleder gebunden, mit Goldprägung, farbigen Rückenschildern und Illustrationen versehen, stehen die Bertelsmann Chroniken für eine Epoche des populären Wissens, die das Buch als zugleich lehrreiches und ästhetisches Objekt verstand.

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Civitates Orbis Terrarum – Band VI (1618)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band VI (1618)

Die Civitates Orbis Terrarum, zwischen 1572 und 1618 in sechs Bänden erschienen, gilt als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Herausgegeben von Georg Braun und gestochen von Frans Hogenberg sowie später von Simon van den Neuwel, vereint das monumentale Werk über 600 Stadtansichten und -pläne aus Europa, Asien, Afrika und Amerika – ein Weltbild im Zeitalter der Renaissance.

Der sechste Band (1618) bildet den Abschluss dieses einzigartigen kartographischen Großprojekts. Er dokumentiert die geographischen und künstlerischen Fortschritte der späten Renaissance und enthält zahlreiche neue Stadtansichten, darunter auch Darstellungen aus Nordeuropa und dem amerikanischen Kontinent. Die Kompositionen zeigen eine reifere Bildsprache und eine noch feinere Farbabstimmung als die früheren Bände. Damit schließt der Band das Lebenswerk Georg Brauns ab und markiert den Übergang von der Humanistischen Kartographie zur Frühaufklärung.

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Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Altes Testament

Bibeln | Evangeliare17. Jahrhundert

Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Altes Testament

Die sogenannte Kupferbibel des Matthäus Merian d. Ä. (1593–1650) zählt zu den herausragendsten Bibelausgaben der Barockzeit. Der 1630 in Straßburg erschienene Band des Alten Testaments verbindet den in eleganter Frakturschrift gedruckten deutschen Text mit einer außergewöhnlichen Folge von 157 meisterhaft kolorierten Kupferstichen. Diese Darstellungen biblischer Szenen zeigen Merians unvergleichliche Kunstfertigkeit, die Feinheit seiner Linienführung und seine Fähigkeit, Bewegung, Licht und Raum in Kupfer zu bannen.
Als Schüler der Zürcher und französischen Stecherschulen und späterer Frankfurter Verleger prägte Merian eine ganze Dynastie von Künstlern und Druckern. Die prachtvoll ausgestattete Kupferbibel, mit Goldschnitt, geprägtem Ledereinband und Metallschließen, gilt als ein Höhepunkt der religiösen Buchillustration des 17. Jahrhunderts und als eines der schönsten Zeugnisse frühneuzeitlicher Druckkunst.

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Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Neues Testament

Bibeln | Evangeliare17. Jahrhundert

Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Neues Testament

Die berühmte „Kupferbibel“ des Matthäus Merian d. Ä. (1593–1650) zählt zu den prachtvollsten Druckwerken des 17. Jahrhunderts. 1630 veröffentlicht, vereint sie den Text des Neuen Testaments in deutscher Sprache, gesetzt in eleganter Frakturschrift, mit 77 meisterhaften Kupferstichen. Diese kolorierten Illustrationen gelten als Höhepunkt barocker Druckgrafik und verbinden außerordentliche Detailgenauigkeit mit künstlerischer Lebendigkeit.

Merian, in Zürich ausgebildet und später in Frankfurt ansässig, begründete eine bedeutende Verleger- und Künstlerdynastie. Seine Darstellungen der biblischen Szenen zeigen eine eindrucksvolle Vielfalt an Kompositionen, die in Präzision und Ausdruckskraft mit den Werken Albrecht Dürers verglichen werden.

Das prachtvolle Werk erschien bei den Erben des Straßburger Druckers Lazarus Zetzner. Mit Goldschnitt, Lederband, Metallschließen und reicher Prägung ausgestattet, gehört die „Kupferbibel“ zu den begehrtesten Bibelausgaben der Frühen Neuzeit und ist ein Meilenstein barocker Buchkunst.

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Faszination Faksimile – Krönung der Buchkunst

Sonstiges GenresUnbekannt

Faszination Faksimile – Krönung der Buchkunst

Das Werk Faszination Faksimile – Krönung der Buchkunst ist eine bibliophile Edition der Reihe Librum Collect, die sich der Wiederentdeckung und Bewahrung historischer Buchkunst widmet. Die aufwendig gestalteten Bände präsentieren in hochwertigen Reproduktionen herausragende Werke aus der Geschichte der Wissenschaft, Medizin und Kunstgeschichte.

In dieser Edition vereint sind fünf Faksimiles bedeutender medizinischer Handschriften: Medicina Antiqua, die Wiener Dioskurides (Bände II und III), das Fasciculus medicinae und die Chirurgia des Abul Qasim. Diese Werke zählen zu den grundlegenden Texten der Heilkunde und dokumentieren die Entwicklung medizinischen Wissens von der Antike bis zur Renaissance.

Die Edition ist in grünem Kunstleder gebunden, mit goldgeprägter Beschriftung und dem Signet „LB“ für Librum Collect, das den hohen Anspruch an handwerkliche Qualität und wissenschaftliche Präzision unterstreicht. Jede Reproduktion bewahrt die visuelle Schönheit und historische Authentizität der Originalhandschriften.

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Skizzenbuch des Francesco di Giorgio Martini

Abhandlungen | Weltliche Werke15. Jahrhundert

Skizzenbuch des Francesco di Giorgio Martini

Das Skizzenbuch des Francesco di Giorgio Martini, entstanden zwischen 1464 und 1478 in Urbino, gilt als eines der bedeutendsten Traktate zur Architektur und Ingenieurskunst der italienischen Renaissance. Mit über 1.200 Zeichnungen dokumentiert es die außergewöhnliche Vielseitigkeit seines Schöpfers – Bildhauer, Maler, Architekt und Theoretiker – und spiegelt zugleich den Geist einer Epoche wider, in der Kunst, Wissenschaft und Technik untrennbar verbunden waren.

Die Skizzen zeigen Entwürfe für Festungsanlagen, Maschinen, Aufzüge, hydraulische Systeme und idealisierte Städte. Sie verdeutlichen Martinitis unerschöpflichen Erfindungsreichtum und seine präzise Beobachtung technischer Prozesse. Stilistisch verbinden die Blätter mathematische Strenge mit künstlerischer Eleganz.

Francesco di Giorgio, Schüler des Sieneser Meisters Vecchietta und Zeitgenosse Leonardos, prägte mit seinem Werk Generationen von Architekten. Das Skizzenbuch gilt als Schlüsseltext der Renaissance-Architektur und als frühes Beispiel systematischer Ingenieursdokumentation. Heute wird das Original in der Vatikanischen Bibliothek aufbewahrt.

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Leonardo da Vinci: Zeichnungen und Miscellania

Leonardo da Vinci15. Jahrhundert

Leonardo da Vinci: Zeichnungen und Miscellania

Die Zeichnungen und Miscellania des Leonardo da Vinci (1452–1519) gehören zu den faszinierendsten Zeugnissen des schöpferischen Genies der Renaissance. Diese aufwendig gestaltete Prachtedition versammelt eine Auswahl seiner bedeutendsten Skizzen, Studien und Notizen – von anatomischen und botanischen Zeichnungen über technische Entwürfe bis zu künstlerischen Kompositionsstudien.

Die Blätter spiegeln Leonardos unstillbare Neugier und seinen universellen Forschergeist wider. Jedes Motiv – ob Flugmaschine, Wasserstudie, Landschaft oder menschlicher Körper – zeugt von der Verbindung von Wissenschaft, Kunst und Philosophie, die sein Werk prägt.

Die Edition wurde nach den Originalen in den Sammlungen der Royal Library at Windsor Castle und des Codex Atlanticus gefertigt und in feinster Reproduktion auf Kunstdruckpapier wiedergegeben. Sie präsentiert Leonardos Werk in musealer Qualität und macht die schöpferische Energie des größten Universalgenies der Renaissance erlebbar.

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Schätze der Buchmalerei - Geheimnisvolle Begegnungen

Kassetten (Einzelblatt-Sammlungen)13. Jahrhundert

Schätze der Buchmalerei - Geheimnisvolle Begegnungen

Die Einzelblattsammlung Schätze der Buchmalerei – Geheimnisvolle Begegnungen vereint vier prachtvolle Miniaturen aus einigen der bedeutendsten Handschriften der Vatikanischen Bibliothek. Die Blätter stammen aus dem 13. bis frühen 16. Jahrhundert und zeigen in reich mit Gold gehöhten Darstellungen zentrale Motive christlicher Ikonografie: die Wurzel Jesse, König David in frontalem Herrschergestus, Szenen des Abendmahls mit Passionsbezug sowie eine Vision des heiligen Bernhard von Clairvaux.

Jedes Blatt entstammt einem anderen kulturellen und geographischen Zentrum der Buchmalerei: flämische Hofkunst um 1511, byzantinische Miniaturmalerei des Spätmittelalters, florentinische Renaissance-Illumination um 1500 und eine humanistische Quattrocento-Handschrift nach den Predigten Bernhards. Gemeinsam eröffnen sie einen eindrucksvollen Blick auf die Vielfalt und Entwicklung christlicher Buchkunst über mehrere Jahrhunderte hinweg.

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Gebetbuch der Päpste

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Gebetbuch der Päpste

Das in der Biblioteca Apostolica Vaticana aufbewahrte Gebetbuch der Päpste zählt zu den kostbarsten Handschriften der späten Renaissance. Es gehörte ursprünglich Papst Gregor XIII. (1502–1585), dem Reformpapst, der mit der Einführung des Gregorianischen Kalenders (1582) ein bis heute gültiges Zeitmaß schuf.

Die reich vergoldete und fein illuminierte Handschrift vereint tief empfundene Frömmigkeit mit höchster Buchkunst. Nach Gregors Tod ging das Werk in den Besitz seiner Nachfolger über und erhielt so seinen Namen als Gebetbuch der Päpste.

Die aufwendig gefertigte Faksimile-Edition dieses goldstrahlenden Stundenbuchs ist weltweit auf 999 Exemplare limitiert und gibt die prachtvolle Originalhandschrift der Vatikanischen Bibliothek in beeindruckender Detailtreue wieder – ein herausragendes Zeugnis päpstlicher Frömmigkeit und römischer Renaissancekunst.

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Bertelsmann | Atlas International

Geographie | Karten20. Jahrhundert

Bertelsmann | Atlas International

Der Bertelsmann Atlas International ist ein großformatiges Kartenwerk aus dem Bertelsmann Lexikonverlag und zählt zu den bedeutendsten Atlanten der späten 20. Jahrhunderts. Er vereint aktuelle geografische, politische und thematische Karten mit erläuternden Texten und statistischen Übersichten.

Das Werk vermittelt ein umfassendes Bild der Erde in ihrer physischen und kulturellen Vielfalt. Präzise topografische Darstellungen, Farbtafeln und Register ermöglichen eine schnelle Orientierung und machen den Atlas zu einem anschaulichen Begleiter für Studium, Schule und allgemeine Bildung.

Mit seiner klaren Gestaltung, den detailreichen Karten und der soliden Verarbeitung steht der Bertelsmann Atlas International in der Tradition deutschsprachiger Weltatlanten, die wissenschaftliche Genauigkeit mit ästhetischem Anspruch verbinden.

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Bertelsmann Lexikothek | Bertelsmann Lexikon

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Bertelsmann Lexikothek | Bertelsmann Lexikon

Die Bertelsmann Lexikothek war eines der bekanntesten und beliebtesten Nachschlagewerke im deutschsprachigen Raum. Sie wurde über Jahrzehnte hinweg in mehreren Auflagen und Ergänzungsbänden veröffentlicht und verstand sich als moderne Wissensbibliothek für zu Hause. Neben den klassischen Lexikonbänden bot sie thematische Zusatzwerke wie Chroniken, Bildbände und Speziallexika, die das Allgemeinwissen umfassend ergänzten.

Die Lexikothek zeichnete sich durch eine klare Sprache, verständliche Erklärungen und eine reichhaltige Bebilderung aus. Karten, Diagramme, Tabellen und Illustrationen machten komplexe Sachverhalte anschaulich und leicht zugänglich. Sie dokumentiert nicht nur den Stand des Wissens ihrer Entstehungszeit, sondern ist zugleich ein Stück deutscher Kulturgeschichte, das in vielen Haushalten einen festen Platz hatte.

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Coron | Die Grossen - 20. Jahrhundert

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Coron | Die Grossen - 20. Jahrhundert

Die Reihe Die Großen. 20. Jahrhundert des Coron Verlags widmet sich den prägenden Persönlichkeiten der modernen Zeitgeschichte. In repräsentativer Ausstattung und lexikalischer Ordnung vereint sie biografische Essays über bedeutende Gestalten aus Politik, Wissenschaft, Kunst, Religion und Gesellschaft, die den Verlauf des 20. Jahrhunderts maßgeblich beeinflussten.

Jeder Band folgt einem chronologischen Aufbau und porträtiert herausragende Persönlichkeiten von Heinrich Mann und George Gershwin bis Albert Einstein, Martin Luther King und Johannes XXIII. Ergänzende Registerbände bieten Namensverzeichnisse, synoptische Zeittafeln und biografische Querverweise, wodurch die Reihe zugleich Nachschlagewerk und kulturhistorisches Panorama ist.

Die dunkelbraunen Ledereinbände mit goldgeprägter Krone verleihen der Edition einen repräsentativen Charakter, wie ihn der Coron Verlag für seine großformatigen Sammlungswerke charakteristisch pflegte.

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Der Mercator Weltatlas 1595

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Der Mercator Weltatlas 1595

Gerardus Mercator (1512–1594), Universalgelehrter und „Ptolemäus seiner Zeit“, schuf mit seinem Atlas sive Cosmographicae meditationes de fabrica mundi et fabricati figura das erste Kartenwerk, das den Namen „Atlas“ trug. Postum 1595 von seinem Sohn Rumold veröffentlicht, enthält es 57 doppelseitige Kupferstiche, die die Welt, Kontinente und Länder in bis dahin unerreichter Präzision darstellen. Mercators berühmte Projektion, 1569 erstmals eingeführt, revolutionierte die Navigation durch ihre winkeltreue Darstellung. Der Atlas verbindet wissenschaftliche Exaktheit mit Renaissance-Ästhetik: kolorierte Karten, kunstvolle Titelblätter sowie maritime und landschaftliche Details machen das Werk zu einem Meisterstück der Verbindung von Kunst und Wissenschaft. Zeitgenossen wie Nachwelt sahen in Mercator den Begründer der modernen Geographie. Sein Atlas veränderte das mittelalterliche Weltbild grundlegend und blieb über Jahrhunderte das Referenzwerk für Forscher, Entdecker und Herrscher in ganz Europa.

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Brockhaus | Faszination Weltgeschichte

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Brockhaus | Faszination Weltgeschichte

Die Edition Brockhaus – Weltgeschichte bietet einen umfassenden Überblick über die Entwicklung der Menschheit von den frühen Hochkulturen bis zur Gegenwart. In chronologisch und thematisch gegliederten Darstellungen vereint das Werk politische, kulturelle und wissenschaftliche Geschichte zu einem Gesamtbild menschlicher Zivilisation.

Fundierte Texte, ergänzt durch Karten, Abbildungen und Zeittafeln, beleuchten die großen Epochen – von der Antike über Mittelalter und Neuzeit bis zu den globalen Umbrüchen des 20. und 21. Jahrhunderts. Dabei legt das Werk besonderen Wert auf den Zusammenhang von Macht, Kultur und Ideen, die den Lauf der Geschichte prägten.

Brockhaus – Weltgeschichte steht in der Tradition enzyklopädischer Wissenswerke, die historische Erkenntnis mit anschaulicher Darstellung verbinden. Es ist ein kulturhistorisches Standardwerk, das Geschichte lebendig vermittelt und das Bewusstsein für ihre Bedeutung im Heute schärft.

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Brockhaus | Meilensteine - Geschichte, Kultur und Wissenschaft

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Brockhaus | Meilensteine - Geschichte, Kultur und Wissenschaft

Das Werk Meilensteine Geschichte, Kultur und Wissenschaft aus dem Brockhaus Verlag präsentiert die entscheidenden Wendepunkte der Menschheitsgeschichte in konzentrierter Form. Von den ersten Hochkulturen über epochale Erfindungen bis zu bahnbrechenden Entdeckungen und kulturellen Leistungen spannt sich der Bogen.

Jede Epoche wird durch prägnante Texte, anschauliche Abbildungen und sorgfältig ausgewählte Beispiele greifbar gemacht. Ob die Entwicklung der Schrift, die Entdeckung neuer Kontinente, die Erfindung des Buchdrucks oder die Entfaltung großer Kunst- und Musiktraditionen – das Werk zeigt, wie technische Innovationen, geistige Errungenschaften und kulturelle Blütezeiten das Gesicht der Welt geprägt haben.

Meilensteine Geschichte, Kultur und Wissenschaft ist damit nicht nur ein Nachschlagewerk, sondern auch eine Inspirationsquelle. Es verdeutlicht, wie eng Fortschritt und Kultur miteinander verflochten sind, und lädt dazu ein, die großen Linien menschlicher Entwicklung in einem klaren, visuell eindrucksvollen Panorama nachzuvollziehen.

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Brockhaus | Faszination Natur

Nachschlagewerk21. Jahrhundert

Brockhaus | Faszination Natur

Die Edition Faszination Natur aus dem Hause Brockhaus präsentiert die Schönheit, Vielfalt und Komplexität der Natur in einer bibliophilen Form. Mit eindrucksvollen Fotografien, anschaulichen Grafiken und prägnanten Texten bietet das Werk einen umfassenden Einblick in die Lebensräume der Erde – von den Tiefen der Ozeane bis zu den höchsten Gebirgen.

Die Bände vereinen wissenschaftliche Präzision mit ästhetischem Anspruch. Sie stellen Tiere, Pflanzen, Landschaften und ökologische Zusammenhänge in sorgfältig strukturierter Darstellung vor und verbinden aktuelles Wissen mit der Tradition des Brockhaus-Verlags, Bildung und Kultur auf höchstem Niveau zu vermitteln.

Faszination Natur ist nicht nur ein Nachschlagewerk, sondern auch ein kunstvoll gestaltetes Sammlerstück, das die Neugier und das Staunen über die natürliche Welt weckt – eine moderne Hommage an die Entdeckerfreude und Wissbegierde der klassischen Enzyklopädie.

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Die grosse Bertelsmann Lexikothek - Natur-Enzyklopädie Europas

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Die grosse Bertelsmann Lexikothek - Natur-Enzyklopädie Europas

Die Natur-Enzyklopädie Europas aus der großen Bertelsmann Lexikothek zählt zu den bedeutendsten naturkundlichen Überblickswerken ihrer Zeit. Die Bände widmen sich der Pflanzen- und Tierwelt des europäischen Kontinents und verbinden wissenschaftliche Systematik mit einer klaren, bildstarken Darstellung.

Detailreiche Illustrationen, fotografische Tafeln und präzise Textbeiträge vermitteln ein umfassendes Verständnis der europäischen Lebensräume, ihrer Artenvielfalt und ökologischen Zusammenhänge. Gleichzeitig dokumentiert das Werk das naturkundliche Wissensniveau seiner Entstehungszeit und bietet damit auch einen kulturhistorischen Blick auf die Entwicklung moderner Naturforschung.

Als sorgfältig aufgebautes Kompendium, das Erkenntnisreichtum und anschauliche Vermittlung miteinander verbindet, bleibt die Natur-Enzyklopädie Europas ein eindrucksvolles Zeugnis populärwissenschaftlicher Lexikographie und ein wertvolles Referenzwerk für Liebhaber naturkundlicher Themen.

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Brockhaus | Spektrum

Nachschlagewerk21. Jahrhundert

Brockhaus | Spektrum

Die Reihe Brockhaus Spektrum versammelt vierzehn opulent gestaltete Themenbände, die wie eigenständige Essays zur Kultur-, Natur- und Geistesgeschichte wirken. Jeder Band widmet sich einem großen Motiv, das das menschliche Denken bis heute prägt: Entdeckungen, Revolutionen, Naturgewalten, Mythos, Wissenschaft, Filmkunst, Religion oder Emotionen. Die Beiträge verbinden historisches Wissen mit zeitgenössischen Perspektiven und entfalten ein Panorama der Ideen, die unsere Welt formen.

Die großformatigen Bände präsentieren reich bebilderte Darstellungen und präzise, gut recherchierte Texte, die Wissensgebiete von Archäologie bis Genetik, von Geldgeschichte bis Kriminalwissenschaft, von Bionik bis Planetenkunde erschließen. Damit entsteht eine Bibliothek, die dem Leser weniger ein Lexikon bietet als eine kuratierte Sammlung kultureller Orientierungspunkte.

Brockhaus Spektrum gilt als eine der anspruchsvollsten modernen Themenreihen des Verlags und als eindrucksvolles Dokument für den Versuch, komplexes Weltwissen in erzählerischer Form zugänglich zu machen.

Die vollständige Bandreihe:

  • Aufbruch ins Unbekannte
  • Revolutionäre, Reformer und Geistesgrößen
  • Weltwunder der Gegenwart
  • Auf den Spuren der Bibel. Ereignisse Personen Schauplätze
  • Entfesselte Elemente. Der Mensch und die Kräfte der Natur
  • Wunder Mensch. Triumph der Evolution
  • Unsere Erde. Schicksal eines Planeten
  • Bionik. Vorbild Natur in Leben und Technik
  • Faszination Film. 100 Jahre Kino
  • Mythos Geld. Der Mensch und die Kräfte des Kapitals
  • Der Heilige Gral. Die Macht der Symbole
  • Die Anatomie des Verbrechens. Täter Opfer Ermittler
  • Paare Partner Kontrahenten. Die Macht der Gefühle
  • Sport bewegt. Wettkämpfe Sieger Schicksale
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Brockhaus | Weltatlas

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Brockhaus | Weltatlas

Der Brockhaus Weltatlas vereint geografische Präzision mit cartographischer Ästhetik und bietet einen umfassenden Blick auf die Erde in ihrer gesamten Vielfalt. Das Werk präsentiert detaillierte physische und politische Karten sämtlicher Kontinente und Länder, ergänzt durch thematische Darstellungen zu Klima, Bevölkerung, Wirtschaft, Kultur und Umwelt. Jede Karte wurde mit höchster Genauigkeit und Sorgfalt gestaltet und verbindet wissenschaftliche Information mit künstlerischer Klarheit. Ergänzende Texte, Register und Infografiken machen den Atlas zu einem wertvollen Nachschlagewerk für alle, die sich für Geografie, Geschichte und globale Zusammenhänge interessieren. Der Brockhaus Weltatlas steht in der Tradition der großen kartographischen Werke des Hauses Brockhaus und gilt als klassisches Zeugnis deutscher Wissens- und Druckkultur.

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Lobgedicht auf König Robert von Anjou

Literatur | Dichtung14. Jahrhundert

Lobgedicht auf König Robert von Anjou

Das um 1340 entstandene Lobgedicht auf König Robert von Anjou ist ein herausragendes Zeugnis mittelalterlicher Herrschaftsinszenierung. Der monumentale Codex im Format 48,5 × 34,4 cm umfasst 72 Seiten mit 43 großformatigen Miniaturen, die mit Gold und Silber reich ausgestattet sind.

Der Text, mehrheitlich Convenevole da Prato (1270/75–1338) zugeschrieben, preist Robert von Anjou (1278–1343), König von Neapel, als idealen Herrscher, der Italien einen und die Kirche aus der Krise des Avignoner Exils retten könne. Neben allegorischen Darstellungen von Italia und den Tugenden enthält die Handschrift Zitate des heiligen Augustinus, die den König in die Tradition christlicher Weisheit stellen.

Mit seiner Fülle an Miniaturen, Fleuronnée- und Deckfarben-Initialen entfaltet das Werk ein farbenprächtiges Kaleidoskop des 14. Jahrhunderts. Es verbindet Politik, Dichtung und Kunst zu einem seltenen Zeugnis mittelalterlicher Repräsentation.

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Das Meisterwerk des Medicus

Medizin | Botanik | Alchemie15. Jahrhundert

Das Meisterwerk des Medicus

Der persische Arzt und Philosoph Avicenna (980–1037), einer der bedeutendsten Gelehrten des Mittelalters, verfasste mit dem Canon Medicinae ein Werk, das über Jahrhunderte als medizinisches Standardwerk galt. In fünf Büchern systematisierte er das Wissen seiner Zeit über Anatomie, Krankheiten und Heilmittel und prägte damit die europäische wie arabische Medizin nachhaltig.

Die hier vorliegende Handschrift entstand um 1440 in Italien und überliefert die einzige vollständig erhaltene hebräische Übersetzung des Canon Medicinae von Natan ha-Meati. Der prachtvolle Codex aus der Schule von Ferrara umfasst über 1000 Seiten mit zehn ganzseitigen Miniaturen sowie hunderten Pflanzen- und Tierdarstellungen. Szenen aus Apotheke, Heilbädern und bäuerlichem Jahreslauf verbinden medizinisches Wissen mit reicher Bildwelt.

Für Sammler und Liebhaber ist dieses Werk ein einzigartiges Zeugnis der Verbindung von Wissenschaft, Kunst und Übersetzungskultur im 15. Jahrhundert.

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Schatzbibel des Mittelalters

Bibeln | Evangeliare13. Jahrhundert

Schatzbibel des Mittelalters

Die sogenannte Schatzbibel des Mittelalters gehört zu den kostbarsten Bibelhandschriften der Hochgotik. Sie entstand um 1220–1230 in einer Pariser Werkstatt und vereint die Eleganz der französischen Buchmalerei mit der Präzision frühgotischer Schriftkunst.

Die Handschrift ist reich mit Gold, Lapislazuli und Purpurfarben ausgestattet und zeigt in ihren Miniaturen die charakteristische Klarheit und Symmetrie der Pariser Buchmalerschulen des 13. Jahrhunderts. Zahlreiche Initialen, ornamentale Bordüren und figurenreiche Szenen veranschaulichen die Schöpfung, das Leben Christi und zentrale alttestamentliche Erzählungen.

Als Prunkbibel für den kirchlichen oder höfischen Gebrauch geschaffen, steht das Werk exemplarisch für die Blütezeit der gotischen Buchkunst in Frankreich – ein „Schatz“ im wahrsten Sinne, in dem künstlerische Virtuosität und spirituelle Bedeutung eine harmonische Einheit bilden.

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Das Buch der 1000 Bilder

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Das Buch der 1000 Bilder

Das sogenannte Buch der 1000 Bilder ist ein außergewöhnliches Meisterwerk der französischen Buchmalerei des 15. Jahrhunderts, entstanden zwischen 1450 und 1460. Es handelt sich um ein prachtvoll illuminiertes Gebet- und Andachtsbuch, das mit über 1000 Miniaturen und dekorativen Elementen ausgestattet ist – mehr als jedes andere bekannte Stundenbuch seiner Zeit.

Das Werk vereint großformatige Szenen, kleine Vignetten und figurenreiche Bordüren zu einem überwältigenden Bilderzyklus von religiöser Tiefe und künstlerischer Vielfalt. Ausgeführt wurde der Codex von mehreren Meistern des sogenannten Jouvenel-Stils, darunter der Meister der Adelaide von Savoyen (Meister von Poitiers) und Maler aus dem Umfeld Jean Fouquets.

Die Handschrift war Teil der berühmten Sammlung Calouste Gulbenkian in Lissabon und gilt als eines der prachtvollsten Beispiele spätgotischer Buchkunst. Ihre leuchtenden Farben, feinen Goldhöhungen und fantasievollen Szenen machen sie zu einem unübertroffenen Höhepunkt der europäischen Miniaturmalerei.

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Das goldene Kalendarium

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Das goldene Kalendarium

Das goldene Kalendarium ist ein prachtvolles Beispiel spätmittelalterlicher Buchkunst und verbindet astronomisches Wissen mit künstlerischer Strahlkraft. Entstanden im 15. Jahrhundert, präsentiert es die Monate des Jahres in aufwendig illuminierten Szenen, die bäuerliche Arbeiten, höfische Feste und die Zeichen des Tierkreises vereinen. Jede Seite ist reich mit Gold verziert und besticht durch detailreiche Miniaturen, die das Zusammenspiel von Natur, Kosmos und Glauben eindrucksvoll veranschaulichen.

Neben seiner Funktion als Kalender war das Werk auch ein Spiegel der Weltordnung, in dem die Menschen ihre Stellung im göttlichen Kosmos erkannten. Mit seiner kostbaren Ausstattung gehört das goldene Kalendarium zu den besonders eindrucksvollen Handschriften seiner Zeit und zählt heute zu den Höhepunkten spätgotischer Miniaturmalerei.

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Die Macht der Gestirne

Astronomie | Astrologie15. Jahrhundert

Die Macht der Gestirne

Um 1491 entstand in Deutschland die Handschrift Die Macht der Gestirne, ein astrologisch-astronomischer Ratgeber in deutscher Sprache. Sie behandelt Fragen von Schicksal und Lebensführung im Lichte der Gestirne und gehört damit zu den bedeutendsten volkssprachlichen Texten ihrer Art.

Das Werk umfasst rund 50 Seiten mit 72 kostbaren Miniaturen, die in leuchtenden Farben und mit Gold ausgeführt sind. Szenen von Himmelskörpern, Tierkreiszeichen und allegorischen Figuren veranschaulichen die enge Verbindung von Kosmos und Mensch, wie sie in der spätmittelalterlichen Vorstellungswelt verankert war. Die Ausstattung stammt aus der Werkstatt des Regensburger Buchmalers Berthold Furtmeyr, einem der führenden Illuminatoren seiner Zeit.

Die Macht der Gestirne verbindet astrologisches Wissen mit kunstvoller Illustration und zeigt eindrucksvoll, wie stark die Deutung der Himmelskörper das Weltbild der Spätgotik prägte. Heute wird die Handschrift in der Universitätsbibliothek Heidelberg verwahrt.

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Das Opus Magnum des Claudius Ptolemäus

Geographie | Karten15. Jahrhundert

Das Opus Magnum des Claudius Ptolemäus

Die Geographia des alexandrinischen Universalgelehrten Claudius Ptolemäus (2. Jahrhundert) zählt zu den einflussreichsten Schriften der Antike. Sie enthält die mathematischen Grundlagen der Kartographie sowie die Koordinaten von über 8.000 Orten der bekannten Welt. Um 1400 in Italien wiederentdeckt und ins Lateinische übersetzt, wurde sie im 15. Jahrhundert mit prachtvollen Karten ergänzt und zu einem der bedeutendsten Atlanten der Renaissance.

Das für König Alfons V. von Aragon in Neapel entstandene Manuskript verbindet antikes Wissen mit der Kunst der Buchmalerei. Leuchtende Farben, reiches Blattgold, kunstvolle Initialen und symbolträchtige Darstellungen wie Engel mit Krone und Wappen machen es zu einem Meisterwerk höfischer Repräsentation.

Für Sammler und Liebhaber stellt dieser Atlas ein einzigartiges Dokument dar, das Wissenschaft, Kunst und Macht der Renaissance auf eindrucksvolle Weise vereint.

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Münzen

Die Geschichte des Christentums

Sonstige religiöse WerkeVor dem 5. Jahrhundert

Die Geschichte des Christentums

Die Edition Geschichte des Christentums umfasst 66 historische Artefakte aus über 2000 Jahren christlicher Geschichte. Die Sammlung vereint 44 Münzen – davon 26 aus Silber –, vier Banknoten sowie neun Briefmarken, die jeweils bedeutende Etappen der christlichen Kultur- und Kirchengeschichte dokumentieren. Ergänzt wird sie durch die Sonderbroschüre Päpste des 20. und 21. Jahrhunderts mit acht 0-Euro-Scheinen aus originalem Euro-Sicherheitspapier, die den Pontifikaten von Pius XI. bis Franziskus gewidmet sind.

Die Sammlung spannt einen weiten Bogen von den Anfängen des Glaubens bis in die Gegenwart: vom „Scherflein der Witwe“ aus neutestamentlicher Zeit über römische und byzantinische Prägungen, Münzen der Kreuzfahrer und Templer, Zeugnisse der Reformation und Gegenreformation bis hin zu modernen Gedenkmünzen und Briefmarken des Vatikanstaates.

Jedes Exponat erzählt ein Stück der Geschichte des Christentums – von den ersten Gemeinden über mittelalterliche Glaubenskämpfe bis zur geistigen Erneuerung der Neuzeit. Diese luxuriös ausgestattete Sammlung ist weltweit auf 499 Exemplare limitiert und stellt ein einzigartiges Zeugnis christlicher Kultur, Kunst und Numismatik dar.

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Münzen

Die Geschichte der Seefahrt

Abhandlungen | Weltliche Werke5. Jahrhundert

Die Geschichte der Seefahrt

Die Geschichte der Seefahrt ist eine exklusive numismatische Sammlung, die die Entwicklung der maritimen Weltgeschichte über mehr als 2.200 Jahre hinweg dokumentiert. Sie vereint 20 historische Münzen, darunter 13 aus Silber, sowie zwei seltene Banknoten, die den technischen, kulturellen und wirtschaftlichen Fortschritt der Seefahrt widerspiegeln.

Von einer antiken griechischen Delfinmünze über Prägungen aus dem Römischen Reich und dem Goldenen Zeitalter der Entdeckungen bis hin zu modernen Gedenkmünzen reicht die Spannweite dieser einzigartigen Kollektion. Begleitet wird sie von Stücken, die legendären Schiffen und Seefahrern gewidmet sind – etwa Vasco da Gama, Christoph Kolumbus, Francis Drake oder der Gorch Fock.

Die Edition ist auf 499 Exemplare weltweit limitiert und präsentiert sich als kulturhistorisches Panorama der Menschheitsgeschichte auf See – ein Tribut an Entdeckergeist, Handel und die maritime Kunst vergangener Jahrhunderte.

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Der Mercator Weltatlas 1595

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Der Mercator Weltatlas 1595

Gerardus Mercator (1512–1594), Universalgelehrter und „Ptolemäus seiner Zeit“, schuf mit seinem Atlas sive Cosmographicae meditationes de fabrica mundi et fabricati figura das erste Kartenwerk, das den Namen „Atlas“ trug. Postum 1595 von seinem Sohn Rumold veröffentlicht, enthält es 57 doppelseitige Kupferstiche, die die Welt, Kontinente und Länder in bis dahin unerreichter Präzision darstellen. Mercators berühmte Projektion, 1569 erstmals eingeführt, revolutionierte die Navigation durch ihre winkeltreue Darstellung. Der Atlas verbindet wissenschaftliche Exaktheit mit Renaissance-Ästhetik: kolorierte Karten, kunstvolle Titelblätter sowie maritime und landschaftliche Details machen das Werk zu einem Meisterstück der Verbindung von Kunst und Wissenschaft. Zeitgenossen wie Nachwelt sahen in Mercator den Begründer der modernen Geographie. Sein Atlas veränderte das mittelalterliche Weltbild grundlegend und blieb über Jahrhunderte das Referenzwerk für Forscher, Entdecker und Herrscher in ganz Europa.

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Der goldene Atlas der Nautik

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Der goldene Atlas der Nautik

1587 ließ König Philipp II. von Spanien bei seinem Kartographen Joan Martines einen prachtvollen Atlas anfertigen, der als einzigartiges Zeugnis der Verbindung zweier Schulen gilt: der dekorativen mallorquinischen Tradition und der wissenschaftlich orientierten niederländischen Kartographie.

Das Werk umfasst 19 doppelseitige Karten, darunter sechs Seekarten, elf Regionalkarten und zwei Weltkarten. Charakteristisch sind die großen Kompassrosen mit 16 oder 32 Richtungen, die kunstvoll ausgeführten Ortsnamen in roter und schwarzer Tinte sowie die feinen Schiffe, die über die Meere segeln. Gold- und Silberelemente verleihen den Miniaturen eine besondere Strahlkraft.

Joan Martines, tätig in Messina und später königlicher Kartograph in Neapel, schuf mit diesem Atlas ein Meisterwerk, das Kunst und Wissenschaft verbindet. Es spiegelt nicht nur den Stand der Nautik im späten 16. Jahrhundert wider, sondern auch den Anspruch der spanischen Krone, maritime Macht durch prachtvolle Repräsentationswerke sichtbar zu machen.

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Der Cellarius Himmelsatlas

Geographie | Karten17. Jahrhundert

Der Cellarius Himmelsatlas

Der 1661 veröffentlichte Atlas Harmonia Macrocosmica des Astronomen, Mathematikers und Kartografen Andreas Cellarius (um 1596–1665) zählt zu den eindrucksvollsten Himmelsatlanten des Barock. In 29 doppelseitigen, meisterhaft kolorierten Kupferstichen entfaltet sich ein umfassendes Bild des Kosmos, das die Weltsysteme von Ptolemäus, Kopernikus und Tycho Brahe vereint und zugleich die Entwicklung des astronomischen Weltbildes veranschaulicht. Die Tafeln, gestochen von Frederik Hendrik van den Hove, Jan van Loon und Jan Pieterszoon Saenredam, verbinden wissenschaftliche Präzision mit künstlerischer Pracht und gehören zu den schönsten Beispielen barocker Druckkunst.
Erstmals erschienen im Amsterdamer Verlag Johannes Janssonius, dokumentiert der Atlas den Höhepunkt der kartographischen und astronomischen Darstellungskunst des 17. Jahrhunderts.

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Münzen

Die Geschichte des Christentums

Sonstige religiöse WerkeVor dem 5. Jahrhundert

Die Geschichte des Christentums

Die Edition Geschichte des Christentums umfasst 66 historische Artefakte aus über 2000 Jahren christlicher Geschichte. Die Sammlung vereint 44 Münzen – davon 26 aus Silber –, vier Banknoten sowie neun Briefmarken, die jeweils bedeutende Etappen der christlichen Kultur- und Kirchengeschichte dokumentieren. Ergänzt wird sie durch die Sonderbroschüre Päpste des 20. und 21. Jahrhunderts mit acht 0-Euro-Scheinen aus originalem Euro-Sicherheitspapier, die den Pontifikaten von Pius XI. bis Franziskus gewidmet sind.

Die Sammlung spannt einen weiten Bogen von den Anfängen des Glaubens bis in die Gegenwart: vom „Scherflein der Witwe“ aus neutestamentlicher Zeit über römische und byzantinische Prägungen, Münzen der Kreuzfahrer und Templer, Zeugnisse der Reformation und Gegenreformation bis hin zu modernen Gedenkmünzen und Briefmarken des Vatikanstaates.

Jedes Exponat erzählt ein Stück der Geschichte des Christentums – von den ersten Gemeinden über mittelalterliche Glaubenskämpfe bis zur geistigen Erneuerung der Neuzeit. Diese luxuriös ausgestattete Sammlung ist weltweit auf 499 Exemplare limitiert und stellt ein einzigartiges Zeugnis christlicher Kultur, Kunst und Numismatik dar.

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Münzen

Die Geschichte der Seefahrt

Abhandlungen | Weltliche Werke5. Jahrhundert

Die Geschichte der Seefahrt

Die Geschichte der Seefahrt ist eine exklusive numismatische Sammlung, die die Entwicklung der maritimen Weltgeschichte über mehr als 2.200 Jahre hinweg dokumentiert. Sie vereint 20 historische Münzen, darunter 13 aus Silber, sowie zwei seltene Banknoten, die den technischen, kulturellen und wirtschaftlichen Fortschritt der Seefahrt widerspiegeln.

Von einer antiken griechischen Delfinmünze über Prägungen aus dem Römischen Reich und dem Goldenen Zeitalter der Entdeckungen bis hin zu modernen Gedenkmünzen reicht die Spannweite dieser einzigartigen Kollektion. Begleitet wird sie von Stücken, die legendären Schiffen und Seefahrern gewidmet sind – etwa Vasco da Gama, Christoph Kolumbus, Francis Drake oder der Gorch Fock.

Die Edition ist auf 499 Exemplare weltweit limitiert und präsentiert sich als kulturhistorisches Panorama der Menschheitsgeschichte auf See – ein Tribut an Entdeckergeist, Handel und die maritime Kunst vergangener Jahrhunderte.

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Der goldene Atlas der Nautik

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Der goldene Atlas der Nautik

1587 ließ König Philipp II. von Spanien bei seinem Kartographen Joan Martines einen prachtvollen Atlas anfertigen, der als einzigartiges Zeugnis der Verbindung zweier Schulen gilt: der dekorativen mallorquinischen Tradition und der wissenschaftlich orientierten niederländischen Kartographie.

Das Werk umfasst 19 doppelseitige Karten, darunter sechs Seekarten, elf Regionalkarten und zwei Weltkarten. Charakteristisch sind die großen Kompassrosen mit 16 oder 32 Richtungen, die kunstvoll ausgeführten Ortsnamen in roter und schwarzer Tinte sowie die feinen Schiffe, die über die Meere segeln. Gold- und Silberelemente verleihen den Miniaturen eine besondere Strahlkraft.

Joan Martines, tätig in Messina und später königlicher Kartograph in Neapel, schuf mit diesem Atlas ein Meisterwerk, das Kunst und Wissenschaft verbindet. Es spiegelt nicht nur den Stand der Nautik im späten 16. Jahrhundert wider, sondern auch den Anspruch der spanischen Krone, maritime Macht durch prachtvolle Repräsentationswerke sichtbar zu machen.

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Heilige Schriften

Kassetten (Einzelblatt-Sammlungen)21. Jahrhundert

Heilige Schriften

Diese dreibändige Edition führt in die faszinierende Welt ausgewählter Bilderhandschriften und Manuskripte des Christentums. Im Mittelpunkt stehen prachtvolle Codices und Chorbücher, deren kunstvolle Miniaturen und Initialen tief in die spirituelle Vorstellungswelt vergangener Jahrhunderte hineinführen. Die Werke zeigen nicht nur die Schönheit sakraler Kunst, sondern lassen auch die religiöse Bedeutung, Symbolik und Glaubenspraxis ihrer Zeit greifbar werden.

Jedes Bild wird von erläuternden Texten begleitet, die Entstehung, Herkunft und Hintergründe der Handschriften näher beleuchten. Dadurch erschließt sich der künstlerische und spirituelle Reichtum, den das Christentum in seinen heiligen Büchern über Jahrhunderte hervorgebracht hat.

Die Edition stellt damit weniger die Texte selbst in den Vordergrund, sondern vielmehr die visuelle Dimension der Überlieferung: prachtvolle Zeugnisse mittelalterlicher Buchmalerei, die die religiösen Erfahrungen und Offenbarungen ihrer Zeit eindrucksvoll widerspiegeln.

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Originale

Brockhaus | Faszination Natur

Nachschlagewerk21. Jahrhundert

Brockhaus | Faszination Natur

Die Edition Faszination Natur aus dem Hause Brockhaus präsentiert die Schönheit, Vielfalt und Komplexität der Natur in einer bibliophilen Form. Mit eindrucksvollen Fotografien, anschaulichen Grafiken und prägnanten Texten bietet das Werk einen umfassenden Einblick in die Lebensräume der Erde – von den Tiefen der Ozeane bis zu den höchsten Gebirgen.

Die Bände vereinen wissenschaftliche Präzision mit ästhetischem Anspruch. Sie stellen Tiere, Pflanzen, Landschaften und ökologische Zusammenhänge in sorgfältig strukturierter Darstellung vor und verbinden aktuelles Wissen mit der Tradition des Brockhaus-Verlags, Bildung und Kultur auf höchstem Niveau zu vermitteln.

Faszination Natur ist nicht nur ein Nachschlagewerk, sondern auch ein kunstvoll gestaltetes Sammlerstück, das die Neugier und das Staunen über die natürliche Welt weckt – eine moderne Hommage an die Entdeckerfreude und Wissbegierde der klassischen Enzyklopädie.

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Originale

Brockhaus | Meilensteine - Geschichte, Kultur und Wissenschaft

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Brockhaus | Meilensteine - Geschichte, Kultur und Wissenschaft

Das Werk Meilensteine Geschichte, Kultur und Wissenschaft aus dem Brockhaus Verlag präsentiert die entscheidenden Wendepunkte der Menschheitsgeschichte in konzentrierter Form. Von den ersten Hochkulturen über epochale Erfindungen bis zu bahnbrechenden Entdeckungen und kulturellen Leistungen spannt sich der Bogen.

Jede Epoche wird durch prägnante Texte, anschauliche Abbildungen und sorgfältig ausgewählte Beispiele greifbar gemacht. Ob die Entwicklung der Schrift, die Entdeckung neuer Kontinente, die Erfindung des Buchdrucks oder die Entfaltung großer Kunst- und Musiktraditionen – das Werk zeigt, wie technische Innovationen, geistige Errungenschaften und kulturelle Blütezeiten das Gesicht der Welt geprägt haben.

Meilensteine Geschichte, Kultur und Wissenschaft ist damit nicht nur ein Nachschlagewerk, sondern auch eine Inspirationsquelle. Es verdeutlicht, wie eng Fortschritt und Kultur miteinander verflochten sind, und lädt dazu ein, die großen Linien menschlicher Entwicklung in einem klaren, visuell eindrucksvollen Panorama nachzuvollziehen.

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Liber Horarum von Gerard David

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Liber Horarum von Gerard David

Der Liber Horarum des Gerard David gilt als einer der glanzvollen Höhepunkte der flämischen Buchmalerei des späten 15. Jahrhunderts. Entstanden zwischen 1484 und 1486 in Brügge, vereint das Stundenbuch die künstlerische Meisterschaft der Gent-Brügger Schule in einer Handschrift von außergewöhnlicher Schönheit und Feinheit.

Der Brügger Maler Gerard David (um 1455–1523), Schüler von Hans Memling und letzter großer Meister seiner Epoche, schuf 15 der insgesamt 37 Miniaturen selbst. Seine detailreichen, farbintensiven Szenen – etwa die innige Darstellung der Madonna mit dem Kind – zeigen eine eindrucksvolle Synthese aus realistischer Beobachtung und spiritueller Tiefe.

Reiche Bordüren mit Blüten, Früchten, Tieren und grotesken Figuren, kunstvolle Initialen in Blau, Rot und Gold sowie ein edler Ledereinband mit silberner Schließe machen das Werk zu einem Gesamtkunstwerk spätgotischer Frömmigkeit und Ästhetik. Heute wird die Handschrift in der Biblioteca del Escorial bei Madrid aufbewahrt.

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Das Sobieski-Stundenbuch

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Das Sobieski-Stundenbuch

Das Sobieski-Stundenbuch wurde um 1420 von Margarete von Burgund in Auftrag gegeben, vermutlich anlässlich ihrer Hochzeit mit Arthur III., Herzog der Bretagne. Mit 468 Pergamentseiten, 60 ganzseitigen Miniaturen, über 400 Einzelszenen und unzähligen Prachtinitialen zählt es zu den bedeutendsten Handschriften der französischen Spätgotik. An der Ausstattung wirkten mehrere der großen Pariser Meister: der Bedford-Meister, der Fastolf-Meister und der Meister der Münchner Legenda Aurea. Ihre Darstellungen verbinden erzählerische Fülle mit künstlerischer Harmonie. Die Miniaturen entfalten biblische Szenen wie eine Bildergeschichte, reich an Landschaftspanoramen und architektonischen Fantasien. Damit ist das Stundenbuch nicht nur ein Dokument höfischer Kultur des 15. Jahrhunderts, sondern zugleich ein herausragendes Zeugnis gemeinschaftlicher Buchkunst, das die Virtuosität gleich mehrerer führender Werkstätten seiner Zeit bündelt.

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Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Altes Testament

Bibeln | Evangeliare17. Jahrhundert

Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Altes Testament

Die sogenannte Kupferbibel des Matthäus Merian d. Ä. (1593–1650) zählt zu den herausragendsten Bibelausgaben der Barockzeit. Der 1630 in Straßburg erschienene Band des Alten Testaments verbindet den in eleganter Frakturschrift gedruckten deutschen Text mit einer außergewöhnlichen Folge von 157 meisterhaft kolorierten Kupferstichen. Diese Darstellungen biblischer Szenen zeigen Merians unvergleichliche Kunstfertigkeit, die Feinheit seiner Linienführung und seine Fähigkeit, Bewegung, Licht und Raum in Kupfer zu bannen.
Als Schüler der Zürcher und französischen Stecherschulen und späterer Frankfurter Verleger prägte Merian eine ganze Dynastie von Künstlern und Druckern. Die prachtvoll ausgestattete Kupferbibel, mit Goldschnitt, geprägtem Ledereinband und Metallschließen, gilt als ein Höhepunkt der religiösen Buchillustration des 17. Jahrhunderts und als eines der schönsten Zeugnisse frühneuzeitlicher Druckkunst.

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Der Mercator Weltatlas 1595

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Der Mercator Weltatlas 1595

Gerardus Mercator (1512–1594), Universalgelehrter und „Ptolemäus seiner Zeit“, schuf mit seinem Atlas sive Cosmographicae meditationes de fabrica mundi et fabricati figura das erste Kartenwerk, das den Namen „Atlas“ trug. Postum 1595 von seinem Sohn Rumold veröffentlicht, enthält es 57 doppelseitige Kupferstiche, die die Welt, Kontinente und Länder in bis dahin unerreichter Präzision darstellen. Mercators berühmte Projektion, 1569 erstmals eingeführt, revolutionierte die Navigation durch ihre winkeltreue Darstellung. Der Atlas verbindet wissenschaftliche Exaktheit mit Renaissance-Ästhetik: kolorierte Karten, kunstvolle Titelblätter sowie maritime und landschaftliche Details machen das Werk zu einem Meisterstück der Verbindung von Kunst und Wissenschaft. Zeitgenossen wie Nachwelt sahen in Mercator den Begründer der modernen Geographie. Sein Atlas veränderte das mittelalterliche Weltbild grundlegend und blieb über Jahrhunderte das Referenzwerk für Forscher, Entdecker und Herrscher in ganz Europa.

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Der Cellarius Himmelsatlas

Geographie | Karten17. Jahrhundert

Der Cellarius Himmelsatlas

Der 1661 veröffentlichte Atlas Harmonia Macrocosmica des Astronomen, Mathematikers und Kartografen Andreas Cellarius (um 1596–1665) zählt zu den eindrucksvollsten Himmelsatlanten des Barock. In 29 doppelseitigen, meisterhaft kolorierten Kupferstichen entfaltet sich ein umfassendes Bild des Kosmos, das die Weltsysteme von Ptolemäus, Kopernikus und Tycho Brahe vereint und zugleich die Entwicklung des astronomischen Weltbildes veranschaulicht. Die Tafeln, gestochen von Frederik Hendrik van den Hove, Jan van Loon und Jan Pieterszoon Saenredam, verbinden wissenschaftliche Präzision mit künstlerischer Pracht und gehören zu den schönsten Beispielen barocker Druckkunst.
Erstmals erschienen im Amsterdamer Verlag Johannes Janssonius, dokumentiert der Atlas den Höhepunkt der kartographischen und astronomischen Darstellungskunst des 17. Jahrhunderts.

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Städteansichten – Contrafactur der Vornebster Stät der Welt

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Städteansichten – Contrafactur der Vornebster Stät der Welt

Die Contrafactur der vornebsten Stät der Welt vereint 90 Stadtansichten und Pläne aus dem monumentalen Werk Civitates Orbis Terrarum, das zwischen 1574 und 1618 in Köln entstand. Herausgegeben vom Theologen Georg Braun (1541–1622) und gestochen von Franz Hogenberg (1535–1590), gilt es als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit.

Die aufwendig kolorierten Kupferstiche zeigen die wichtigsten Städte Europas, Afrikas, Asiens und Amerikas in beeindruckender Detailtreue. Architektur, Stadtstrukturen und kleine Genreszenen vermitteln ein lebendiges Bild urbanen Lebens vor den Verwüstungen des Dreißigjährigen Krieges.

Mit ihren großformatigen Doppelseiten ist die Contrafactur nicht nur ein Meisterwerk kartographischer Kunst, sondern auch eine unschätzbare historische Quelle zur Entwicklung europäischer Stadtlandschaften.

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Das Moskauer Stundenbuch

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Das Moskauer Stundenbuch

In den 1470er Jahren entstand in Paris das Moskauer Stundenbuch, eine der prachtvollsten Handschriften spätmittelalterlicher Buchkunst. Auf 470 Seiten finden sich 17 großformatige Miniaturen, 24 Kalenderbilder, reiche Bordüren und unzählige Zierinitialen. Rund 200 Seiten sind mit Druckgold versehen, weitere 357 mit 23-karätigem Echtgold, was die Handschrift zu einem überaus kostbaren Zeugnis privater Andacht macht.

Mindestens zwei talentierte Buchmaler waren beteiligt, die stilistisch Einflüsse niederländischer Meister wie Rogier van der Weyden sowie des Pariser Meisters von Coëtivy aufnahmen. Ihre märchenhaften Landschaften, detailreichen Innenräume und figurenreichen Szenen verbinden französische Eleganz mit niederländischer Ausdruckskraft.

Der ursprüngliche Auftraggeber bleibt unbekannt: Hinweise auf ein Wappen und Symbole von Rang und Reichtum wurden später getilgt. Trotz des Verlustes einiger Miniaturen im 19. Jahrhundert gehört das Moskauer Stundenbuch zu den beeindruckendsten Beispielen spätmittelalterlicher Stundenbücher, das künstlerischen Glanz und spirituelle Tiefe vereint.

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Egbert-Codex

Bibeln | Evangeliare10. Jahrhundert

Egbert-Codex

Der zwischen 980 und 993 auf der Reichenau entstandene Egbert-Codex gilt als eines der bedeutendsten Werke der ottonischen Buchmalerei und als älteste bebilderte Darstellung des Lebens Christi. Im Auftrag des Trierer Erzbischofs Egbert geschaffen, vereint das prachtvolle Evangelistar 56 Miniaturen von erhabener Schönheit, ausgeführt unter der Leitung des berühmten Gregor-Meisters.

Die Szenen aus der Vita Christi erscheinen in sanften Pastelltönen, mit Blattgold und Silber gehöht, vor schimmernden, wolkigen Hintergründen. Purpurseiten und Zierinitialen eröffnen das Werk mit kaiserlicher Würde. Geschaffen von den Mönchen Kerald und Heribert, ist der Codex ein Höhepunkt frühmittelalterlicher Spiritualität und Malerei.

Heute wird das Werk, das seit 2004 Teil des UNESCO-Weltdokumentenerbes ist, in der Stadtbibliothek Trier aufbewahrt – als strahlendes Zeugnis jener Epoche, in der Glaube, Kunst und Macht eine unvergleichliche Einheit bildeten.

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Die Königliche Bibliothek

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Die Königliche Bibliothek

Die Königliche Bibliothek versammelt drei herausragende Zeugnisse europäischer Buchkunst und eröffnet einen Blick in die geistige Welt höfischer Andacht. Das Gebetbuch des gelehrten Papstes Benedikt XIV. entstand im 15. Jahrhundert in einem flämischen Atelier und begeistert mit einem außergewöhnlich reich ausgestatteten Kalender und feinsten Miniaturen. Ergänzt wird es durch das Marienoffizium der Barbara von Österreich, ein zart ausgeführtes Andachtsbuch, das die Erzherzogin und Herzogin von Ferrara in ihrem persönlichen Gebetsleben begleitete. Den Höhepunkt der Sammlung bildet das Marienoffizium des Kardinals Ippolito d’Este, ein glanzvolles Werk der Mailänder Buchmalerei um 1500. Zwölf prachtvolle Miniaturen und eine Fülle kostbarer Initialen zeugen von der Virtuosität Francesco Binasos und spiegeln zugleich die bewegte Geschichte des Este Hofes. Die Königliche Bibliothek vereint diese Meisterwerke zu einem eindrucksvollen Ensemble höfischer Frömmigkeit.

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Digital

Brockhaus | Die Enzyklopädie Multimedial

Nachschlagewerk21. Jahrhundert

Brockhaus | Die Enzyklopädie Multimedial

Die Ausgabe Brockhaus | Die Enzyklopädie Multimedial vereint ein traditionelles dreibändiges Nachschlagewerk mit einer ergänzenden digitalen Komponente. Der klassische Buchsatz in hochwertiger Ausführung bildet den Kern der Edition. Die Bände folgen der langen Lexikontradition des Hauses Brockhaus und präsentieren ein breites Spektrum an Stichworten aus Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft.

Ergänzt wird das gedruckte Werk durch ein multimediales Set aus CD-ROMs, das zusätzliche Inhalte, Bildmaterialien und Recherchemöglichkeiten erschließt. Das beiliegende Handbuch dokumentiert Aufbau und Nutzung der digitalen Sammlung. Insgesamt zeigt sich ein frühes Beispiel für die Verbindung gedruckter und elektronischer Wissensvermittlung, das den Übergang in das digitale Zeitalter deutlich markiert.

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Originale

Brockhaus | Chronik des Automobils

Nachschlagewerk21. Jahrhundert

Brockhaus | Chronik des Automobils

Die dreibändige Ausgabe Chronik des Automobils bietet einen umfassenden Blick auf die Entwicklung des Automobils vom frühen Nachkriegszeitalter bis in die Moderne. In klar gegliederten Kapiteln verbindet das Werk technische Fortschritte, gesellschaftliche Veränderungen und die Entstehung legendärer Fahrzeugtypen zu einer erzählerischen Gesamtgeschichte. Jedes Buch widmet sich einer eigenen Epoche und zeigt, wie Mobilität, industrielle Innovation und kulturelle Leitbilder einander beeinflusst haben. Die reich bebilderten Darstellungen und sorgfältig aufbereiteten Texte machen die Ausgabe zu einer fundierten Dokumentation der automobilen Kulturgeschichte. Besonders hervorzuheben ist die ausgewogene Darstellung sowohl ikonischer Klassiker als auch weniger bekannter Entwicklungen, die zusammen ein präzises Panorama der automobilen Evolution zeichnen.

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Originale

Bertelsmann Lexikothek | Chronik des Jahrhunderts 2000

Nachschlagewerk21. Jahrhundert

Bertelsmann Lexikothek | Chronik des Jahrhunderts 2000

Die Brockhaus Chronik des Jahrhunderts zählt zu den bedeutendsten Reihen der modernen Geschichtsdokumentation. Die Bände 28 bis 50 decken die Jahre 2000 bis 2022 ab und geben einen präzisen wie lebendigen Überblick über die politischen, gesellschaftlichen, kulturellen und wissenschaftlichen Entwicklungen dieser Zeit.

Jeder Band ist einem Jahr gewidmet und verbindet fundierte Texte mit eindrucksvollen Bildern, Karten und Statistiken. So entsteht ein facettenreiches Panorama der Ereignisse, das von weltpolitischen Umbrüchen über technische Innovationen bis hin zu kulturellen Höhepunkten reicht. Die Jahrgangschroniken sind zugleich Nachschlagewerk und Zeitzeugnis, das die Transformationen und Herausforderungen der ersten Jahrzehnte des 21. Jahrhunderts auf eindrucksvolle Weise nachvollziehbar macht.

Damit sind die Chroniken ein unverzichtbares Kompendium für alle, die die jüngste Vergangenheit in ihrer ganzen Vielfalt verstehen wollen.

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Brockhaus | Meilensteine - Geschichte, Kultur und Wissenschaft

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Brockhaus | Meilensteine - Geschichte, Kultur und Wissenschaft

Das Werk Meilensteine Geschichte, Kultur und Wissenschaft aus dem Brockhaus Verlag präsentiert die entscheidenden Wendepunkte der Menschheitsgeschichte in konzentrierter Form. Von den ersten Hochkulturen über epochale Erfindungen bis zu bahnbrechenden Entdeckungen und kulturellen Leistungen spannt sich der Bogen.

Jede Epoche wird durch prägnante Texte, anschauliche Abbildungen und sorgfältig ausgewählte Beispiele greifbar gemacht. Ob die Entwicklung der Schrift, die Entdeckung neuer Kontinente, die Erfindung des Buchdrucks oder die Entfaltung großer Kunst- und Musiktraditionen – das Werk zeigt, wie technische Innovationen, geistige Errungenschaften und kulturelle Blütezeiten das Gesicht der Welt geprägt haben.

Meilensteine Geschichte, Kultur und Wissenschaft ist damit nicht nur ein Nachschlagewerk, sondern auch eine Inspirationsquelle. Es verdeutlicht, wie eng Fortschritt und Kultur miteinander verflochten sind, und lädt dazu ein, die großen Linien menschlicher Entwicklung in einem klaren, visuell eindrucksvollen Panorama nachzuvollziehen.

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Bertelsmann Lexikothek | Phonobox

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Bertelsmann Lexikothek | Phonobox

Die Phonobox der Großen Bertelsmann Lexikothek war ein innovativer Bestandteil einer der bekanntesten multimedialen Lexikonserien des späten 20. Jahrhunderts. Sie erschien in den 1980er Jahren als Ergänzung zu den umfangreichen Lexikothek-Bänden und diente der Wiedergabe von Audiokassetten, die begleitende Tonbeiträge zu ausgewählten Themen enthielten.

Das kompakte Abspielgerät war im Design an die Bücherreihe angepasst und ließ sich wie ein Band in das Regal einfügen. Die Tonkassetten boten Hörbeispiele, Musikaufnahmen, historische Reden und Sprachbeiträge, die das Nachschlagen im Lexikon um eine akustische Dimension erweiterten.

Mit der Kombination aus Text, Bild und Ton setzte die Bertelsmann Lexikothek Maßstäbe im Bereich der populären Wissensvermittlung. Die Phonobox gilt heute als markantes Zeugnis einer Übergangszeit zwischen klassischem Buchwissen und den multimedialen Formen digitaler Enzyklopädien.

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Civitates Orbis Terrarum – Band V (1590)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band V (1590)

Die Civitates Orbis Terrarum – das umfassendste Städtebuch der Frühen Neuzeit – verbindet kartographische Genauigkeit mit künstlerischer Meisterschaft. Herausgegeben von Georg Braun und gestochen von Frans Hogenberg, bietet sie ein einzigartiges Panorama der Weltstädte der Renaissance.

Der fünfte Band (1590) enthält neueste Darstellungen aus Mitteleuropa, der Iberischen Halbinsel und dem Orient. Die Tafeln spiegeln die wirtschaftliche und kulturelle Dynamik der Zeit wider und zeigen die Erweiterung des geografischen Wissens am Ende des 16. Jahrhunderts. In der Verbindung von Wissenschaft und Kunst wird das Werk zu einem Monument europäischer Kulturgeschichte.

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Civitates Orbis Terrarum – Band III (1576)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band III (1576)

Die Civitates Orbis Terrarum, zwischen 1572 und 1618 in sechs Bänden erschienen, gilt als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Unter der Leitung von Georg Braun und Frans Hogenberg entstanden über 600 kolorierte Stadtansichten, die die geographische und kulturelle Vielfalt der bekannten Welt zeigen.

Der dritte Band (1576) setzt die ikonographische Erfassung bedeutender Handels- und Hafenstädte Europas fort. Besonders die detailreichen Darstellungen skandinavischer, englischer und osteuropäischer Städte bezeugen das wachsende geographische Wissen und die Entdeckerfreude der Renaissance. Präzision, Farbigkeit und Kompositionskunst machen diesen Band zu einem Höhepunkt frühneuzeitlicher Kartographie.

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Die Volksbibel

Bibeln | Evangeliare21. Jahrhundert

Die Volksbibel

Diese Volksbibel vereint Altes und Neues Testament in der deutschen Einheitsübersetzung und präsentiert sich in einem roten Einband mit goldgeprägten Ornamenten, der an klassische Bibelausgaben des zwanzigsten Jahrhunderts erinnert. Der Band umfasst mehr als 1300 Seiten und zeichnet sich durch eine sorgfältig gesetzte Typografie aus, die den Text klar strukturiert und gut lesbar macht. Ganzseitige Farbtafeln mit Werken bedeutender Meister sowie ein umfangreiches Kartenmaterial vertiefen die biblischen Erzählräume und schaffen eine Verbindung zwischen Text, Kunst und historischer Geografie.

Die Ausgabe steht exemplarisch für moderne, reich ausgestattete Bibeldrucke, die den traditionellen Schrifttext in einen erweiterten kulturgeschichtlichen Kontext stellen. Durch ihre ausgewogene Gestaltung vermittelt sie ein würdiges und zugleich zugängliches Leseerlebnis.

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Bertelsmann Lexikothek | Chronik des Jahrhunderts 2000

Nachschlagewerk21. Jahrhundert

Bertelsmann Lexikothek | Chronik des Jahrhunderts 2000

Die Brockhaus Chronik des Jahrhunderts zählt zu den bedeutendsten Reihen der modernen Geschichtsdokumentation. Die Bände 28 bis 50 decken die Jahre 2000 bis 2022 ab und geben einen präzisen wie lebendigen Überblick über die politischen, gesellschaftlichen, kulturellen und wissenschaftlichen Entwicklungen dieser Zeit.

Jeder Band ist einem Jahr gewidmet und verbindet fundierte Texte mit eindrucksvollen Bildern, Karten und Statistiken. So entsteht ein facettenreiches Panorama der Ereignisse, das von weltpolitischen Umbrüchen über technische Innovationen bis hin zu kulturellen Höhepunkten reicht. Die Jahrgangschroniken sind zugleich Nachschlagewerk und Zeitzeugnis, das die Transformationen und Herausforderungen der ersten Jahrzehnte des 21. Jahrhunderts auf eindrucksvolle Weise nachvollziehbar macht.

Damit sind die Chroniken ein unverzichtbares Kompendium für alle, die die jüngste Vergangenheit in ihrer ganzen Vielfalt verstehen wollen.

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Brockhaus | Die Grossen der Welt

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Brockhaus | Die Grossen der Welt

Die sechsbändige Ausgabe Brockhaus. Die Großen der Welt zeichnet ein epochenübergreifendes Panorama bedeutender Persönlichkeiten der Weltgeschichte. Von der Antike über Mittelalter und Aufklärung bis hin zum 19. und 20. Jahrhundert verbindet das Werk biografische Porträts mit präzisen historischen Kontexten.

Jeder Band widmet sich einer eigenen Zeitperiode und zeigt, wie prägende Gestalten politische, kulturelle und gesellschaftliche Entwicklungen beeinflusst haben. Die Reihe vermittelt einen klar gegliederten Überblick und eröffnet zugleich facettenreiche Einblicke in die Geschichte einzelner Epochen.

Die hochwertige Ausstattung der sechs Bände unterstreicht den enzyklopädischen Anspruch des Werkes und macht die Ausgabe zu einer sorgfältig kuratierten Sammlung historischer Persönlichkeiten.

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Brockhaus | Enzyklopädie 19. Auflage

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Brockhaus | Enzyklopädie 19. Auflage

Die 19. Auflage der Brockhaus Enzyklopädie erschien in 24 Bänden zwischen 1986 und 1994 und markiert den letzten großen Schritt vor der finalen 20. Auflage. Mit mehreren hunderttausend Stichwörtern, ergänzt durch umfangreiches Karten- und Bildmaterial, stellt sie eine monumentale Wissenssammlung dar, die zugleich wissenschaftliche Präzision und editorische Eleganz vereint.

Diese Ausgabe gilt als ein Höhepunkt der klassischen Enzyklopädie im 20. Jahrhundert. Für Sammler und Liebhaber eröffnet sie den Blick auf eine Epoche, in der das gedruckte Buch noch als maßgebliches Medium der Wissensordnung und -bewahrung verstanden wurde.

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Brockhaus | Gesundheit

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Brockhaus | Gesundheit

Mit der Edition Brockhaus – Gesundheit widmet sich der traditionsreiche Verlag einem der zentralen Themen des modernen Lebens: dem Wissen über Körper, Geist und Medizin. Das Werk bietet einen umfassenden Überblick über die Bereiche Medizin, Ernährung, Prävention und psychisches Wohlbefinden und verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit allgemeinverständlicher Darstellung.

In sorgfältig redigierten Texten und mit zahlreichen Abbildungen werden Krankheiten, Therapien, medizinische Verfahren und neue Entwicklungen in Forschung und Gesundheitsvorsorge erläutert. Die Edition betont zugleich den verantwortungsvollen Umgang mit dem eigenen Körper und die Bedeutung eines gesundheitsbewussten Lebensstils.

Brockhaus – Gesundheit steht in der Tradition der großen Enzyklopädien des Hauses und vereint medizinische Fachkompetenz mit klarer Sprache und ansprechender Gestaltung – ein verlässlicher Begleiter für alle, die sich fundiert und anschaulich über die Welt der Medizin und Gesundheit informieren möchten.

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Brockhaus | Kunst und Kultur

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Brockhaus | Kunst und Kultur

Mit der Edition Brockhaus – Kunst und Kultur widmet sich der Verlag einem seiner zentralen Themenfelder: dem schöpferischen Ausdruck des Menschen in Geschichte und Gegenwart. Das Werk bietet einen umfassenden Überblick über die Entwicklung von Architektur, Malerei, Bildhauerei, Musik, Theater, Literatur und Design und zeigt, wie eng Kunst und Kultur mit den geistigen und gesellschaftlichen Strömungen ihrer Zeit verbunden sind.

In anschaulichen Texten, ergänzt durch zahlreiche Abbildungen und hochwertige Reproduktionen, vereint die Edition kunsthistorische Präzision mit ästhetischem Anspruch. Stilrichtungen, Epochen und Künstlerpersönlichkeiten werden gleichermaßen vorgestellt und in ihren kulturellen Kontext eingeordnet.

Brockhaus – Kunst und Kultur steht in der Tradition enzyklopädischer Wissensvermittlung und ist ein modernes Referenzwerk für alle, die das künstlerische Erbe der Menschheit in seiner Vielfalt und Tiefe verstehen möchten.

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Originale

Brockhaus | Länder und Städte

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Brockhaus | Länder und Städte

Die Edition Brockhaus – Länder und Städte führt den Leser auf eine enzyklopädische Entdeckungsreise rund um den Globus. Mit präzisen geografischen, historischen und kulturellen Darstellungen präsentiert das Werk die Vielfalt der Erde – von den großen Metropolen der Gegenwart bis zu abgelegenen Regionen mit einzigartiger Geschichte und Identität.

In fundierten Texten und mit eindrucksvollen Fotografien, Karten und Statistiken vermittelt die Edition ein umfassendes Bild der politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Gegebenheiten der Länder und Städte aller Kontinente. Dabei verbindet sie sachliche Information mit anschaulicher Darstellung und macht so die Welt in ihrer geografischen und kulturellen Dimension erfahrbar.

Brockhaus – Länder und Städte steht in der Tradition der großen Wissenswerke des Hauses Brockhaus: präzise, bildstark und weltoffen – ein enzyklopädischer Atlas menschlicher Lebensräume.

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Brockhaus | Mensch, Natur, Technik

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Brockhaus | Mensch, Natur, Technik

Die Edition Brockhaus – Mensch, Natur, Technik vereint die zentralen Themenfelder des Wissens: das Leben des Menschen, die Ordnung der Natur und die Errungenschaften der Technik. In präzisen und anschaulichen Darstellungen wird das Zusammenspiel biologischer, physikalischer und technischer Prozesse erläutert und in den Kontext wissenschaftlicher Erkenntnisse gestellt.

Das Werk verbindet naturwissenschaftliche Grundlagen mit aktuellen Entwicklungen aus Forschung, Medizin, Umweltkunde und Ingenieurwissenschaft. Zahlreiche Illustrationen, Diagramme und Fotografien veranschaulichen komplexe Zusammenhänge und machen die enzyklopädische Darstellung lebendig und zugänglich.

Als moderne Wissensedition steht Mensch, Natur, Technik in der Tradition der Brockhaus-Enzyklopädie: klar strukturiert, verlässlich und bildstark. Es ist ein Werk für alle, die die Welt in ihrer Gesamtheit verstehen wollen – vom menschlichen Körper über ökologische Systeme bis zu den Technologien der Zukunft.

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Digital

Brockhaus | Die Enzyklopädie Multimedial

Nachschlagewerk21. Jahrhundert

Brockhaus | Die Enzyklopädie Multimedial

Die Ausgabe Brockhaus | Die Enzyklopädie Multimedial vereint ein traditionelles dreibändiges Nachschlagewerk mit einer ergänzenden digitalen Komponente. Der klassische Buchsatz in hochwertiger Ausführung bildet den Kern der Edition. Die Bände folgen der langen Lexikontradition des Hauses Brockhaus und präsentieren ein breites Spektrum an Stichworten aus Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft.

Ergänzt wird das gedruckte Werk durch ein multimediales Set aus CD-ROMs, das zusätzliche Inhalte, Bildmaterialien und Recherchemöglichkeiten erschließt. Das beiliegende Handbuch dokumentiert Aufbau und Nutzung der digitalen Sammlung. Insgesamt zeigt sich ein frühes Beispiel für die Verbindung gedruckter und elektronischer Wissensvermittlung, das den Übergang in das digitale Zeitalter deutlich markiert.

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Originale

Brockhaus | Weltatlas

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Brockhaus | Weltatlas

Der Brockhaus Weltatlas vereint geografische Präzision mit cartographischer Ästhetik und bietet einen umfassenden Blick auf die Erde in ihrer gesamten Vielfalt. Das Werk präsentiert detaillierte physische und politische Karten sämtlicher Kontinente und Länder, ergänzt durch thematische Darstellungen zu Klima, Bevölkerung, Wirtschaft, Kultur und Umwelt. Jede Karte wurde mit höchster Genauigkeit und Sorgfalt gestaltet und verbindet wissenschaftliche Information mit künstlerischer Klarheit. Ergänzende Texte, Register und Infografiken machen den Atlas zu einem wertvollen Nachschlagewerk für alle, die sich für Geografie, Geschichte und globale Zusammenhänge interessieren. Der Brockhaus Weltatlas steht in der Tradition der großen kartographischen Werke des Hauses Brockhaus und gilt als klassisches Zeugnis deutscher Wissens- und Druckkultur.

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Brockhaus | Chronik des 20. Jahrhunderts

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Brockhaus | Chronik des 20. Jahrhunderts

Die Chronik des 20. Jahrhunderts aus dem Hause Brockhaus zählt zu den bedeutendsten zeithistorischen Editionen des Verlags. In sorgfältig gestalteten Einzelbänden entfaltet sich ein umfassendes Panorama jener Epoche, die die moderne Welt wie keine andere geprägt hat. Jahr für Jahr werden politische Umbrüche, technische Innovationen, kulturelle Strömungen und prägende Persönlichkeiten präzise dokumentiert und durch aussagekräftiges Bildmaterial ergänzt.

Die Reihe überzeugt nicht nur inhaltlich, sondern auch handwerklich: Hochwertiges Ganzleder, Goldprägung, Fadenheftung und ein zeitlos klassisches Layout machen jedes Exemplar zu einem bibliophilen Objekt von bleibendem Wert. Die Brockhaus-Chronik verbindet historische Tiefenschärfe mit einer eleganten Präsentation und bietet damit eine Sammlung, die gleichermaßen für Liebhaber anspruchsvoller Nachschlagewerke wie für kulturhistorisch interessierte Leser von Bedeutung ist.

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Civitates Orbis Terrarum – Band V (1590)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band V (1590)

Die Civitates Orbis Terrarum – das umfassendste Städtebuch der Frühen Neuzeit – verbindet kartographische Genauigkeit mit künstlerischer Meisterschaft. Herausgegeben von Georg Braun und gestochen von Frans Hogenberg, bietet sie ein einzigartiges Panorama der Weltstädte der Renaissance.

Der fünfte Band (1590) enthält neueste Darstellungen aus Mitteleuropa, der Iberischen Halbinsel und dem Orient. Die Tafeln spiegeln die wirtschaftliche und kulturelle Dynamik der Zeit wider und zeigen die Erweiterung des geografischen Wissens am Ende des 16. Jahrhunderts. In der Verbindung von Wissenschaft und Kunst wird das Werk zu einem Monument europäischer Kulturgeschichte.

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Civitates Orbis Terrarum – Band VI (1618)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band VI (1618)

Die Civitates Orbis Terrarum, zwischen 1572 und 1618 in sechs Bänden erschienen, gilt als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Herausgegeben von Georg Braun und gestochen von Frans Hogenberg sowie später von Simon van den Neuwel, vereint das monumentale Werk über 600 Stadtansichten und -pläne aus Europa, Asien, Afrika und Amerika – ein Weltbild im Zeitalter der Renaissance.

Der sechste Band (1618) bildet den Abschluss dieses einzigartigen kartographischen Großprojekts. Er dokumentiert die geographischen und künstlerischen Fortschritte der späten Renaissance und enthält zahlreiche neue Stadtansichten, darunter auch Darstellungen aus Nordeuropa und dem amerikanischen Kontinent. Die Kompositionen zeigen eine reifere Bildsprache und eine noch feinere Farbabstimmung als die früheren Bände. Damit schließt der Band das Lebenswerk Georg Brauns ab und markiert den Übergang von der Humanistischen Kartographie zur Frühaufklärung.

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Coron | Das 20. Jahrhundert in Wort, Bild und Ton

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Coron | Das 20. Jahrhundert in Wort, Bild und Ton

Die exklusive Edition Das 20. Jahrhundert in Wort, Bild, Film und Ton aus dem Hause Coron Exclusiv ist eine umfangreiche multimediale Dokumentation zur Geschichte des vergangenen Jahrhunderts. In zehn Chronikbänden, gegliedert nach Jahrzehnten von 1900 bis 1999, werden bedeutende Ereignisse und Entwicklungen aus Politik, Gesellschaft, Kultur, Wissenschaft und Technik ausführlich dargestellt.

Die einzelnen Bände verbinden sorgfältig aufbereitete Texte mit zahlreichen historischen Fotografien, Illustrationen und zeitgenössischen Dokumenten. Ergänzt wird die Reihe durch einen Generalindex sowie einen zusätzlichen Band zu den Jahren 2000 bis 2004.

Zum Gesamtwerk gehört außerdem ein aufwendig gestaltetes DVD-System. Es enthält zwei DVDs mit historischen Filmdokumenten. Die erste DVD behandelt den Zeitraum von 1900 bis 1949, die zweite DVD die Jahre von 1950 bis 1999. Historische Filmaufnahmen machen zentrale Ereignisse des 20. Jahrhunderts unmittelbar erlebbar und ergänzen die gedruckten Chronikbände um eine audiovisuelle Perspektive.

Die dunkel gebundenen Bände mit goldfarbenen Prägungen verleihen der Edition einen repräsentativen und geschlossenen Gesamteindruck. Durch die Verbindung von Text, Bild, Film und historischen Originaldokumenten entstand ein vielseitiges Zeitarchiv, das die Geschichte des 20. Jahrhunderts anschaulich und umfassend vermittelt. Das DVD-System wird ebenfalls als Ergänzung mit zwei DVDs beschrieben.

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Das goldene Kalendarium

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Das goldene Kalendarium

Das goldene Kalendarium ist ein prachtvolles Beispiel spätmittelalterlicher Buchkunst und verbindet astronomisches Wissen mit künstlerischer Strahlkraft. Entstanden im 15. Jahrhundert, präsentiert es die Monate des Jahres in aufwendig illuminierten Szenen, die bäuerliche Arbeiten, höfische Feste und die Zeichen des Tierkreises vereinen. Jede Seite ist reich mit Gold verziert und besticht durch detailreiche Miniaturen, die das Zusammenspiel von Natur, Kosmos und Glauben eindrucksvoll veranschaulichen.

Neben seiner Funktion als Kalender war das Werk auch ein Spiegel der Weltordnung, in dem die Menschen ihre Stellung im göttlichen Kosmos erkannten. Mit seiner kostbaren Ausstattung gehört das goldene Kalendarium zu den besonders eindrucksvollen Handschriften seiner Zeit und zählt heute zu den Höhepunkten spätgotischer Miniaturmalerei.

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Brockhaus | Faszination Natur

Nachschlagewerk21. Jahrhundert

Brockhaus | Faszination Natur

Die Edition Faszination Natur aus dem Hause Brockhaus präsentiert die Schönheit, Vielfalt und Komplexität der Natur in einer bibliophilen Form. Mit eindrucksvollen Fotografien, anschaulichen Grafiken und prägnanten Texten bietet das Werk einen umfassenden Einblick in die Lebensräume der Erde – von den Tiefen der Ozeane bis zu den höchsten Gebirgen.

Die Bände vereinen wissenschaftliche Präzision mit ästhetischem Anspruch. Sie stellen Tiere, Pflanzen, Landschaften und ökologische Zusammenhänge in sorgfältig strukturierter Darstellung vor und verbinden aktuelles Wissen mit der Tradition des Brockhaus-Verlags, Bildung und Kultur auf höchstem Niveau zu vermitteln.

Faszination Natur ist nicht nur ein Nachschlagewerk, sondern auch ein kunstvoll gestaltetes Sammlerstück, das die Neugier und das Staunen über die natürliche Welt weckt – eine moderne Hommage an die Entdeckerfreude und Wissbegierde der klassischen Enzyklopädie.

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Brockhaus | Faszination Weltgeschichte

Nachschlagewerk21. Jahrhundert

Brockhaus | Faszination Weltgeschichte

Das Werk Faszination Weltgeschichte aus dem Brockhaus Verlag bietet einen eindrucksvollen Überblick über die großen Epochen und Wendepunkte der Menschheitsgeschichte. Von den frühen Hochkulturen Mesopotamiens und Ägyptens über die Antike, das Mittelalter und die Neuzeit bis hin zur Gegenwart entfaltet sich ein Panorama, das politische, kulturelle und gesellschaftliche Entwicklungen gleichermaßen umfasst.

Besonderes Gewicht liegt auf der anschaulichen Darstellung: Zahlreiche Abbildungen, Karten und Illustrationen begleiten die Texte und machen historische Ereignisse lebendig. So entsteht ein Werk, das nicht nur informiert, sondern auch fasziniert.

Mit seiner Kombination aus enzyklopädischer Genauigkeit, didaktischer Klarheit und visueller Kraft gehört Faszination Weltgeschichte zu den wichtigsten Nachschlagewerken zur Weltgeschichte. Es lädt dazu ein, die Zusammenhänge und Dynamiken der Vergangenheit besser zu verstehen und den Blick für die historischen Wurzeln unserer Gegenwart zu schärfen.

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Brockhaus | Meilensteine - Geschichte, Kultur und Wissenschaft

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Brockhaus | Meilensteine - Geschichte, Kultur und Wissenschaft

Das Werk Meilensteine Geschichte, Kultur und Wissenschaft aus dem Brockhaus Verlag präsentiert die entscheidenden Wendepunkte der Menschheitsgeschichte in konzentrierter Form. Von den ersten Hochkulturen über epochale Erfindungen bis zu bahnbrechenden Entdeckungen und kulturellen Leistungen spannt sich der Bogen.

Jede Epoche wird durch prägnante Texte, anschauliche Abbildungen und sorgfältig ausgewählte Beispiele greifbar gemacht. Ob die Entwicklung der Schrift, die Entdeckung neuer Kontinente, die Erfindung des Buchdrucks oder die Entfaltung großer Kunst- und Musiktraditionen – das Werk zeigt, wie technische Innovationen, geistige Errungenschaften und kulturelle Blütezeiten das Gesicht der Welt geprägt haben.

Meilensteine Geschichte, Kultur und Wissenschaft ist damit nicht nur ein Nachschlagewerk, sondern auch eine Inspirationsquelle. Es verdeutlicht, wie eng Fortschritt und Kultur miteinander verflochten sind, und lädt dazu ein, die großen Linien menschlicher Entwicklung in einem klaren, visuell eindrucksvollen Panorama nachzuvollziehen.

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Bertelsmann Lexikothek | Phonobox

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Bertelsmann Lexikothek | Phonobox

Die Phonobox der Großen Bertelsmann Lexikothek war ein innovativer Bestandteil einer der bekanntesten multimedialen Lexikonserien des späten 20. Jahrhunderts. Sie erschien in den 1980er Jahren als Ergänzung zu den umfangreichen Lexikothek-Bänden und diente der Wiedergabe von Audiokassetten, die begleitende Tonbeiträge zu ausgewählten Themen enthielten.

Das kompakte Abspielgerät war im Design an die Bücherreihe angepasst und ließ sich wie ein Band in das Regal einfügen. Die Tonkassetten boten Hörbeispiele, Musikaufnahmen, historische Reden und Sprachbeiträge, die das Nachschlagen im Lexikon um eine akustische Dimension erweiterten.

Mit der Kombination aus Text, Bild und Ton setzte die Bertelsmann Lexikothek Maßstäbe im Bereich der populären Wissensvermittlung. Die Phonobox gilt heute als markantes Zeugnis einer Übergangszeit zwischen klassischem Buchwissen und den multimedialen Formen digitaler Enzyklopädien.

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Bibel der Barmherzigkeit

Bibeln | Evangeliare21. Jahrhundert

Bibel der Barmherzigkeit

Anlässlich des von Papst Franziskus ausgerufenen Heiligen Jahres der Barmherzigkeit 2016 entstand eine außergewöhnliche Bilderbibel, die heute als eine der schönsten Bibelausgaben des 21. Jahrhunderts gilt. Auf 1024 Seiten vereint sie den vollständigen Text des Alten und Neuen Testaments in deutscher Sprache mit über 350 Miniaturen, von denen 270 mit echtem Blattgold versehen sind.

Die Illustrationen stammen aus mehr als 40 berühmten Handschriften aus zehn Jahrhunderten Buchmalerei – darunter das ottonische Strahov-Evangeliar, der romanische Albani-Psalter, die gotische Hamilton-Bibel oder die prachtvolle Renaissance-Bibel des Federico da Montefeltro. Durch diese Vielfalt bildet die Ausgabe ein beeindruckendes Panorama der christlichen Kunstgeschichte.

Die luxuriöse Ausstattung umfasst punzierten Goldschnitt, einen Ledereinband mit vergoldeten Schließen und ein abnehmbares Kreuz mit Rubin. Ein persönliches Vorwort von Papst Franziskus betont zudem die geistliche Dimension dieser einzigartigen Bibel.

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Die Macht der Gestirne

Astronomie | Astrologie15. Jahrhundert

Die Macht der Gestirne

Um 1491 entstand in Deutschland die Handschrift Die Macht der Gestirne, ein astrologisch-astronomischer Ratgeber in deutscher Sprache. Sie behandelt Fragen von Schicksal und Lebensführung im Lichte der Gestirne und gehört damit zu den bedeutendsten volkssprachlichen Texten ihrer Art.

Das Werk umfasst rund 50 Seiten mit 72 kostbaren Miniaturen, die in leuchtenden Farben und mit Gold ausgeführt sind. Szenen von Himmelskörpern, Tierkreiszeichen und allegorischen Figuren veranschaulichen die enge Verbindung von Kosmos und Mensch, wie sie in der spätmittelalterlichen Vorstellungswelt verankert war. Die Ausstattung stammt aus der Werkstatt des Regensburger Buchmalers Berthold Furtmeyr, einem der führenden Illuminatoren seiner Zeit.

Die Macht der Gestirne verbindet astrologisches Wissen mit kunstvoller Illustration und zeigt eindrucksvoll, wie stark die Deutung der Himmelskörper das Weltbild der Spätgotik prägte. Heute wird die Handschrift in der Universitätsbibliothek Heidelberg verwahrt.

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Der Mercator Weltatlas 1595

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Der Mercator Weltatlas 1595

Gerardus Mercator (1512–1594), Universalgelehrter und „Ptolemäus seiner Zeit“, schuf mit seinem Atlas sive Cosmographicae meditationes de fabrica mundi et fabricati figura das erste Kartenwerk, das den Namen „Atlas“ trug. Postum 1595 von seinem Sohn Rumold veröffentlicht, enthält es 57 doppelseitige Kupferstiche, die die Welt, Kontinente und Länder in bis dahin unerreichter Präzision darstellen. Mercators berühmte Projektion, 1569 erstmals eingeführt, revolutionierte die Navigation durch ihre winkeltreue Darstellung. Der Atlas verbindet wissenschaftliche Exaktheit mit Renaissance-Ästhetik: kolorierte Karten, kunstvolle Titelblätter sowie maritime und landschaftliche Details machen das Werk zu einem Meisterstück der Verbindung von Kunst und Wissenschaft. Zeitgenossen wie Nachwelt sahen in Mercator den Begründer der modernen Geographie. Sein Atlas veränderte das mittelalterliche Weltbild grundlegend und blieb über Jahrhunderte das Referenzwerk für Forscher, Entdecker und Herrscher in ganz Europa.

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Brockhaus | Meilensteine - Geschichte, Kultur und Wissenschaft

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Brockhaus | Meilensteine - Geschichte, Kultur und Wissenschaft

Das Werk Meilensteine Geschichte, Kultur und Wissenschaft aus dem Brockhaus Verlag präsentiert die entscheidenden Wendepunkte der Menschheitsgeschichte in konzentrierter Form. Von den ersten Hochkulturen über epochale Erfindungen bis zu bahnbrechenden Entdeckungen und kulturellen Leistungen spannt sich der Bogen.

Jede Epoche wird durch prägnante Texte, anschauliche Abbildungen und sorgfältig ausgewählte Beispiele greifbar gemacht. Ob die Entwicklung der Schrift, die Entdeckung neuer Kontinente, die Erfindung des Buchdrucks oder die Entfaltung großer Kunst- und Musiktraditionen – das Werk zeigt, wie technische Innovationen, geistige Errungenschaften und kulturelle Blütezeiten das Gesicht der Welt geprägt haben.

Meilensteine Geschichte, Kultur und Wissenschaft ist damit nicht nur ein Nachschlagewerk, sondern auch eine Inspirationsquelle. Es verdeutlicht, wie eng Fortschritt und Kultur miteinander verflochten sind, und lädt dazu ein, die großen Linien menschlicher Entwicklung in einem klaren, visuell eindrucksvollen Panorama nachzuvollziehen.

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Brockhaus | Enzyklopädie A-Z Wissen

Nachschlagewerk21. Jahrhundert

Brockhaus | Enzyklopädie A-Z Wissen

Die Brockhaus Enzyklopädie A–Z Wissen in 12 Bänden ist eine kompakte Ausgabe des traditionsreichen Wissenswerks, das seit dem 18. Jahrhundert als Synonym für Bildung und Verlässlichkeit gilt. Sie bietet einen umfassenden Überblick über alle wichtigen Themen aus Wissenschaft, Kultur, Geschichte, Politik und Technik – alphabetisch geordnet, klar strukturiert und allgemeinverständlich formuliert.

Jeder Band vereint die enzyklopädische Genauigkeit und redaktionelle Sorgfalt des Hauses Brockhaus mit einer modernen, anschaulichen Gestaltung. Zahlreiche Abbildungen, Tabellen und Karten veranschaulichen das Wissen und machen die Edition zu einem gleichermaßen informativen wie ästhetisch ansprechenden Nachschlagewerk.

Brockhaus – A–Z Wissen steht in der Tradition der großen Enzyklopädie, bietet aber in kompakter Form den Zugang zu verlässlichem Wissen für den modernen Leser – ein Spiegelbild der Welt in 12 Bänden.

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Brockhaus | Weltatlas

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Brockhaus | Weltatlas

Der Brockhaus Weltatlas vereint geografische Präzision mit cartographischer Ästhetik und bietet einen umfassenden Blick auf die Erde in ihrer gesamten Vielfalt. Das Werk präsentiert detaillierte physische und politische Karten sämtlicher Kontinente und Länder, ergänzt durch thematische Darstellungen zu Klima, Bevölkerung, Wirtschaft, Kultur und Umwelt. Jede Karte wurde mit höchster Genauigkeit und Sorgfalt gestaltet und verbindet wissenschaftliche Information mit künstlerischer Klarheit. Ergänzende Texte, Register und Infografiken machen den Atlas zu einem wertvollen Nachschlagewerk für alle, die sich für Geografie, Geschichte und globale Zusammenhänge interessieren. Der Brockhaus Weltatlas steht in der Tradition der großen kartographischen Werke des Hauses Brockhaus und gilt als klassisches Zeugnis deutscher Wissens- und Druckkultur.

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Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Neues Testament

Bibeln | Evangeliare17. Jahrhundert

Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Neues Testament

Die berühmte „Kupferbibel“ des Matthäus Merian d. Ä. (1593–1650) zählt zu den prachtvollsten Druckwerken des 17. Jahrhunderts. 1630 veröffentlicht, vereint sie den Text des Neuen Testaments in deutscher Sprache, gesetzt in eleganter Frakturschrift, mit 77 meisterhaften Kupferstichen. Diese kolorierten Illustrationen gelten als Höhepunkt barocker Druckgrafik und verbinden außerordentliche Detailgenauigkeit mit künstlerischer Lebendigkeit.

Merian, in Zürich ausgebildet und später in Frankfurt ansässig, begründete eine bedeutende Verleger- und Künstlerdynastie. Seine Darstellungen der biblischen Szenen zeigen eine eindrucksvolle Vielfalt an Kompositionen, die in Präzision und Ausdruckskraft mit den Werken Albrecht Dürers verglichen werden.

Das prachtvolle Werk erschien bei den Erben des Straßburger Druckers Lazarus Zetzner. Mit Goldschnitt, Lederband, Metallschließen und reicher Prägung ausgestattet, gehört die „Kupferbibel“ zu den begehrtesten Bibelausgaben der Frühen Neuzeit und ist ein Meilenstein barocker Buchkunst.

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Städteansichten – Contrafactur der Vornebster Stät der Welt

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Städteansichten – Contrafactur der Vornebster Stät der Welt

Die Contrafactur der vornebsten Stät der Welt vereint 90 Stadtansichten und Pläne aus dem monumentalen Werk Civitates Orbis Terrarum, das zwischen 1574 und 1618 in Köln entstand. Herausgegeben vom Theologen Georg Braun (1541–1622) und gestochen von Franz Hogenberg (1535–1590), gilt es als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit.

Die aufwendig kolorierten Kupferstiche zeigen die wichtigsten Städte Europas, Afrikas, Asiens und Amerikas in beeindruckender Detailtreue. Architektur, Stadtstrukturen und kleine Genreszenen vermitteln ein lebendiges Bild urbanen Lebens vor den Verwüstungen des Dreißigjährigen Krieges.

Mit ihren großformatigen Doppelseiten ist die Contrafactur nicht nur ein Meisterwerk kartographischer Kunst, sondern auch eine unschätzbare historische Quelle zur Entwicklung europäischer Stadtlandschaften.

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Der Cellarius Himmelsatlas

Geographie | Karten17. Jahrhundert

Der Cellarius Himmelsatlas

Der 1661 veröffentlichte Atlas Harmonia Macrocosmica des Astronomen, Mathematikers und Kartografen Andreas Cellarius (um 1596–1665) zählt zu den eindrucksvollsten Himmelsatlanten des Barock. In 29 doppelseitigen, meisterhaft kolorierten Kupferstichen entfaltet sich ein umfassendes Bild des Kosmos, das die Weltsysteme von Ptolemäus, Kopernikus und Tycho Brahe vereint und zugleich die Entwicklung des astronomischen Weltbildes veranschaulicht. Die Tafeln, gestochen von Frederik Hendrik van den Hove, Jan van Loon und Jan Pieterszoon Saenredam, verbinden wissenschaftliche Präzision mit künstlerischer Pracht und gehören zu den schönsten Beispielen barocker Druckkunst.
Erstmals erschienen im Amsterdamer Verlag Johannes Janssonius, dokumentiert der Atlas den Höhepunkt der kartographischen und astronomischen Darstellungskunst des 17. Jahrhunderts.

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Brockhaus | Faszination Natur

Nachschlagewerk21. Jahrhundert

Brockhaus | Faszination Natur

Die Edition Faszination Natur aus dem Hause Brockhaus präsentiert die Schönheit, Vielfalt und Komplexität der Natur in einer bibliophilen Form. Mit eindrucksvollen Fotografien, anschaulichen Grafiken und prägnanten Texten bietet das Werk einen umfassenden Einblick in die Lebensräume der Erde – von den Tiefen der Ozeane bis zu den höchsten Gebirgen.

Die Bände vereinen wissenschaftliche Präzision mit ästhetischem Anspruch. Sie stellen Tiere, Pflanzen, Landschaften und ökologische Zusammenhänge in sorgfältig strukturierter Darstellung vor und verbinden aktuelles Wissen mit der Tradition des Brockhaus-Verlags, Bildung und Kultur auf höchstem Niveau zu vermitteln.

Faszination Natur ist nicht nur ein Nachschlagewerk, sondern auch ein kunstvoll gestaltetes Sammlerstück, das die Neugier und das Staunen über die natürliche Welt weckt – eine moderne Hommage an die Entdeckerfreude und Wissbegierde der klassischen Enzyklopädie.

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Trinity-Apokalypse

Apokalypsen | Beatus-Handschriften13. Jahrhundert

Trinity-Apokalypse

Die im Trinity College in Cambridge aufbewahrte Trinity-Apokalypse zählt zu den bedeutendsten Apokalypse-Handschriften des Mittelalters. Sie entstand nach 1250 in England oder Nordfrankreich und vereint Elemente spätromanischer und frühgotischer Buchmalerei.

Vier Künstler, zwei noch im linearen englisch-romanischen Stil, zwei bereits im französisch-gotischen Stil arbeitend, schufen 71 Miniaturen mit über 100 Einzelbildern, reich verziert mit Gold, kräftigem Rot und tiefem Blau. Die Visionen der Offenbarung des Johannes – Katastrophen, Engel, apokalyptische Bestien – erscheinen in einer Bildsprache von überwältigender Eindringlichkeit.

Der Bibeltext liegt in französischer Übersetzung vor und wird teilweise von Kommentaren umrahmt, die das Leben und Wirken des Johannes von Patmos thematisieren. Immer wieder erscheint am Bildrand eine vornehme Dame – möglicherweise eine hochgestellte Auftraggeberin, vielleicht sogar Königin Eleonore von England.

Die Trinity-Apokalypse ist ein Meisterwerk der Übergangszeit zwischen Romanik und Gotik und ein Schlüsselwerk der angelsächsischen Buchkunst.

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Vaticinia Pontificum, sive Prophetiae Abbatis Joachini

Mythologie | Prophezeiungen15. Jahrhundert

Vaticinia Pontificum, sive Prophetiae Abbatis Joachini

Die Vaticinia Pontificum, lange Zeit dem kalabrischen Abt Joachim von Fiore († 1202) zugeschrieben, gehören zu den geheimnisvollsten Schriften des Mittelalters. Tatsächlich stammt die Sammlung aus dem 13. und 14. Jahrhundert; ihr Verfasser bleibt unbekannt und wird in der Forschung als Pseudo-Joachim bezeichnet.

Das Werk vereint prophetische Weissagungen über die Päpste von Nikolaus III. bis Eugen IV. mit 46 prachtvollen Miniaturen. Diese zeigen die geistlichen Oberhäupter im Porträt, flankiert von allegorischen Tieren, Fabelwesen und apokalyptischen Symbolen. In kunstvoller Bildsprache werden ihre Rolle für die Kirche und ihr Einfluss auf die Geschicke der Christenheit gedeutet – von Visionen der Erneuerung bis hin zu dunklen Vorahnungen wie beim umstrittenen Papst Urban VI.

Die Handschrift, an italienischen Höfen von begabten Miniatoren geschaffen, verbindet politische Deutung, religiöse Symbolik und künstlerische Raffinesse. Heute wird das Werk in der Biblioteca dell’Archiginnasio in Bologna aufbewahrt.

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Civitates Orbis Terrarum

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum

Die Civitates Orbis Terrarum, zwischen 1572 und 1618 in sechs Bänden erschienen, gilt als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Herausgegeben vom Theologen Georg Braun (1541–1622) und mit Kupferstichen von Frans Hogenberg sowie später Simon van den Neuwel ausgestattet, vereint das monumentale Werk über 600 Stadtansichten und Stadtpläne aus Europa, Asien, Afrika und Amerika.

Die meisterhaft kolorierten Kupferstiche beeindrucken durch ihre Detailfülle und Realitätsnähe: nicht nur Architektur und Stadtstrukturen sind erkennbar, sondern auch Szenen des Alltags mit Fuhrwerken, Schiffen, Trachten und lebendigen Genreszenen. Damit vermittelt die Civitates ein einzigartiges Bild der urbanen Welt an der Schwelle von Mittelalter und Neuzeit.

Zusammen mit Ortelius’ Theatrum Orbis Terrarum bildet das Werk einen Grundstein der modernen Kartografie und zugleich ein faszinierendes kulturhistorisches Panorama des „Goldenen Zeitalters“.

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Civitates Orbis Terrarum – Band III (1576)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band III (1576)

Die Civitates Orbis Terrarum, zwischen 1572 und 1618 in sechs Bänden erschienen, gilt als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Unter der Leitung von Georg Braun und Frans Hogenberg entstanden über 600 kolorierte Stadtansichten, die die geographische und kulturelle Vielfalt der bekannten Welt zeigen.

Der dritte Band (1576) setzt die ikonographische Erfassung bedeutender Handels- und Hafenstädte Europas fort. Besonders die detailreichen Darstellungen skandinavischer, englischer und osteuropäischer Städte bezeugen das wachsende geographische Wissen und die Entdeckerfreude der Renaissance. Präzision, Farbigkeit und Kompositionskunst machen diesen Band zu einem Höhepunkt frühneuzeitlicher Kartographie.

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Civitates Orbis Terrarum – Band IV (1582)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band IV (1582)

Die Civitates Orbis Terrarum ist das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Zwischen 1572 und 1618 erschienen, umfasst das monumentale Werk über 600 Stadtansichten aus aller Welt und gilt als kartographisches Pendant zu Ortelius’ Theatrum Orbis Terrarum.

Der vierte Band (1582) erweitert das Werk um zahlreiche Städte aus Frankreich, den Niederlanden und dem östlichen Mittelmeerraum. In prachtvoll kolorierten Kupferstichen werden Stadtarchitektur und Landschaftsraum zu harmonischen Bildwelten verbunden. Die Kompositionen, reich an Figuren und Alltagsszenen, vermitteln ein lebendiges Bild des städtischen Lebens der Renaissance.

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Bibel der Barmherzigkeit

Bibeln | Evangeliare21. Jahrhundert

Bibel der Barmherzigkeit

Anlässlich des von Papst Franziskus ausgerufenen Heiligen Jahres der Barmherzigkeit 2016 entstand eine außergewöhnliche Bilderbibel, die heute als eine der schönsten Bibelausgaben des 21. Jahrhunderts gilt. Auf 1024 Seiten vereint sie den vollständigen Text des Alten und Neuen Testaments in deutscher Sprache mit über 350 Miniaturen, von denen 270 mit echtem Blattgold versehen sind.

Die Illustrationen stammen aus mehr als 40 berühmten Handschriften aus zehn Jahrhunderten Buchmalerei – darunter das ottonische Strahov-Evangeliar, der romanische Albani-Psalter, die gotische Hamilton-Bibel oder die prachtvolle Renaissance-Bibel des Federico da Montefeltro. Durch diese Vielfalt bildet die Ausgabe ein beeindruckendes Panorama der christlichen Kunstgeschichte.

Die luxuriöse Ausstattung umfasst punzierten Goldschnitt, einen Ledereinband mit vergoldeten Schließen und ein abnehmbares Kreuz mit Rubin. Ein persönliches Vorwort von Papst Franziskus betont zudem die geistliche Dimension dieser einzigartigen Bibel.

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Brockhaus | Meilensteine - Chronik der Weltgeschichte

Chroniken | Geschichte | Recht20. Jahrhundert

Brockhaus | Meilensteine - Chronik der Weltgeschichte

Die Reihe „Meilensteine: Chronik der Weltgeschichte“ aus dem Hause Brockhaus entfaltet die Geschichte der Menschheit in klar strukturierter, chronologischer Form. In mehreren Bänden werden zentrale Ereignisse, Entwicklungen und Umbrüche von den frühen Hochkulturen bis in die Gegenwart nachgezeichnet und in einen nachvollziehbaren zeitlichen Zusammenhang gestellt.

Die Darstellung verbindet präzise Fakten mit einer übersichtlichen Gliederung, wodurch historische Abläufe in ihrer Abfolge und Bedeutung greifbar werden. Ergänzt durch Karten, Abbildungen und Zeittafeln entsteht ein vielschichtiges Gesamtbild, das sowohl Orientierung als auch vertiefendes Verständnis ermöglicht.

Als geschlossenes Werk verkörpert die Chronik den Anspruch, Geschichte nicht nur zu bewahren, sondern in ihrer Entwicklungslinie sichtbar zu machen. Sie steht exemplarisch für eine Form der Wissensvermittlung, die Ordnung, Klarheit und historische Tiefe miteinander verbindet.

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Der Gero-Codex

Liturgische Handschriften10. Jahrhundert

Der Gero-Codex

Der um 969 auf der Insel Reichenau entstandene Gero-Codex gilt als das älteste und bedeutendste Werk der berühmten Reichenauer Buchmalerei. Geschaffen wurde er vom Schreiber Anno für den Kölner Bischof Gero (ca. 900–976), der sich in zwei Widmungsminiaturen verewigen ließ. Es handelt sich um ein prächtiges Evangelistar, reich ausgestattet mit Purpur- und Goldseiten, 24 ganzseitigen Miniaturen, kunstvollen Incipitseiten sowie unzähligen Initialen in Gold und Silber.

Der Codex verbindet karolingische Tradition mit ottonischer Strenge und zeigt den Übergang der Buchkunst zu einem monumentalen, byzantinisch inspirierten Stil. Besonders eindrucksvoll sind die Evangelistenbilder und die Maiestas Domini, die den Anspruch der ottonischen Herrscher auf imperiale Gleichrangigkeit zum Ausdruck bringen.

Seine Bedeutung wurde 2003 von der UNESCO gewürdigt, die den Gero-Codex in das Weltdokumentenerbe aufnahm. Heute wird diese herausragende Handschrift in der Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt verwahrt.

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Leonardo da Vinci | Zeichnungen III: Architektur und Erfindungen

Abhandlungen | Weltliche Werke15. Jahrhundert

Leonardo da Vinci | Zeichnungen III: Architektur und Erfindungen

Die Sammlung Leonardo da Vinci – Zeichnungen III: Architektur und Erfindungen vereint 83 Blätter des Universalgenies aus drei bedeutenden Beständen: dem berühmten Codex Atlanticus der Biblioteca Ambrosiana in Mailand, den Skizzenbüchern des Institut de France und der einzigartigen Da-Vinci-Sammlung des Windsor Castle. Auf 80 Blättern, darunter fünf Faltzeichnungen, offenbaren sich architektonische Entwürfe, Konstruktionsdetails und visionäre Erfindungen, oft begleitet von den charakteristischen Notizen Leonardos.

Die Werke zeigen eindrucksvoll die Vielseitigkeit und Genialität des Renaissance-Meisters, dessen Studien zwischen Kunst, Architektur und Technik neue Maßstäbe setzten. Mit dieser Sammlung wird der schöpferische Geist Leonardo da Vincis (1452–1519) in seiner ganzen Breite sichtbar und seine Rolle als Pionier der Ingenieurskunst und der wissenschaftlichen Beobachtung deutlich.

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Les Délices de L'Espagne et du Portugal

Geographie | Karten17. Jahrhundert

Les Délices de L'Espagne et du Portugal

Les Délices de l’Espagne et du Portugal ist ein herausragendes Beispiel der französischen Landes und Kulturkunde des 17. Jahrhunderts. Das Werk erschien erstmals 1671 und bietet eine umfassende Beschreibung der Iberischen Halbinsel mit ihren Städten, Landschaften, Höfen und historischen Traditionen. Text und Bild verbinden sich zu einem vielschichtigen Panorama, das politische Ordnung, religiöse Praxis und Alltagsleben gleichermaßen erfasst.

Verfasser ist der französische Ingenieur, Geograf und Kosmograf Alain Manesson Mallet, der für seine präzisen Darstellungen und reich illustrierten Werke bekannt ist. Kupferstiche mit Stadtansichten, Trachten und Karten strukturieren das Buch und vermitteln ein anschauliches Bild der Regionen Spaniens und Portugals. Les Délices de l’Espagne et du Portugal gilt als bedeutendes Zeugnis frühneuzeitlicher Wissenssammlung und als Spiegel des europäischen Interesses an Geografie, Geschichte und Kultur des Südwestens Europas.

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Coron | Nobelpreis für Literatur - weiße Seidenausgabe

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Coron | Nobelpreis für Literatur - weiße Seidenausgabe

Die weiße Seidenausgabe der Reihe „Nobelpreis für Literatur“ aus dem Coron Verlag vereint ausgewählte Werke bedeutender Literaturnobelpreisträger aus aller Welt. Jeder Band ist einem ausgezeichneten Schriftsteller und dem jeweiligen Nobelpreisjahr gewidmet. Die Sammlung vermittelt damit einen umfassenden Einblick in die internationale Literaturgeschichte des 20. Jahrhunderts.

Neben Romanen, Erzählungen, Gedichten und Dramen enthalten die Bände weiterführende Informationen zu Leben und Werk der jeweiligen Autoren. Ergänzt werden die literarischen Texte durch Hintergründe zur Preisverleihung, Laudationen, Dankesreden, Bibliografien und eigens für die Edition geschaffene Illustrationen.

Charakteristisch für diese bibliophile Ausgabe sind die weißen Tafelseideneinbände mit erhabener Blindprägung, goldfarbenem Kronensymbol sowie goldener und schwarzer Titelprägung. Die einheitliche Gestaltung verleiht der umfangreichen Sammlung ihr elegantes Erscheinungsbild. Die unter der Schirmherrschaft der Schwedischen Akademie und der Nobelstiftung Stockholm veröffentlichte Reihe verbindet weltbekannte Literatur mit hochwertiger Buchgestaltung.

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Das Buch der 1000 Bilder

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Das Buch der 1000 Bilder

Das sogenannte Buch der 1000 Bilder ist ein außergewöhnliches Meisterwerk der französischen Buchmalerei des 15. Jahrhunderts, entstanden zwischen 1450 und 1460. Es handelt sich um ein prachtvoll illuminiertes Gebet- und Andachtsbuch, das mit über 1000 Miniaturen und dekorativen Elementen ausgestattet ist – mehr als jedes andere bekannte Stundenbuch seiner Zeit.

Das Werk vereint großformatige Szenen, kleine Vignetten und figurenreiche Bordüren zu einem überwältigenden Bilderzyklus von religiöser Tiefe und künstlerischer Vielfalt. Ausgeführt wurde der Codex von mehreren Meistern des sogenannten Jouvenel-Stils, darunter der Meister der Adelaide von Savoyen (Meister von Poitiers) und Maler aus dem Umfeld Jean Fouquets.

Die Handschrift war Teil der berühmten Sammlung Calouste Gulbenkian in Lissabon und gilt als eines der prachtvollsten Beispiele spätgotischer Buchkunst. Ihre leuchtenden Farben, feinen Goldhöhungen und fantasievollen Szenen machen sie zu einem unübertroffenen Höhepunkt der europäischen Miniaturmalerei.

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Coron | Das 20. Jahrhundert in Wort, Bild und Ton

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Coron | Das 20. Jahrhundert in Wort, Bild und Ton

Die exklusive Edition Das 20. Jahrhundert in Wort, Bild, Film und Ton aus dem Hause Coron Exclusiv ist eine umfangreiche multimediale Dokumentation zur Geschichte des vergangenen Jahrhunderts. In zehn Chronikbänden, gegliedert nach Jahrzehnten von 1900 bis 1999, werden bedeutende Ereignisse und Entwicklungen aus Politik, Gesellschaft, Kultur, Wissenschaft und Technik ausführlich dargestellt.

Die einzelnen Bände verbinden sorgfältig aufbereitete Texte mit zahlreichen historischen Fotografien, Illustrationen und zeitgenössischen Dokumenten. Ergänzt wird die Reihe durch einen Generalindex sowie einen zusätzlichen Band zu den Jahren 2000 bis 2004.

Zum Gesamtwerk gehört außerdem ein aufwendig gestaltetes DVD-System. Es enthält zwei DVDs mit historischen Filmdokumenten. Die erste DVD behandelt den Zeitraum von 1900 bis 1949, die zweite DVD die Jahre von 1950 bis 1999. Historische Filmaufnahmen machen zentrale Ereignisse des 20. Jahrhunderts unmittelbar erlebbar und ergänzen die gedruckten Chronikbände um eine audiovisuelle Perspektive.

Die dunkel gebundenen Bände mit goldfarbenen Prägungen verleihen der Edition einen repräsentativen und geschlossenen Gesamteindruck. Durch die Verbindung von Text, Bild, Film und historischen Originaldokumenten entstand ein vielseitiges Zeitarchiv, das die Geschichte des 20. Jahrhunderts anschaulich und umfassend vermittelt. Das DVD-System wird ebenfalls als Ergänzung mit zwei DVDs beschrieben.

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Digital

Bertelsmann Lexikothek | Lexikodisc-System / Lexikodisc

Fotobuch-Edition21. Jahrhundert

Bertelsmann Lexikothek | Lexikodisc-System / Lexikodisc

Dieses Objekt der Bertelsmann Lexikothek verbindet die klassische Form des gebundenen Bandes mit einem frühen digitalen Wissensmedium. In einer aufwendig gestalteten Kassette vereint das Set einen dunkelblauen, goldgeprägten Begleitband mit einer CD-ROM des sogenannten Lexikodisc-Systems.

Der Band dient als systematischer Zugang zur Lexikothek und erläutert Aufbau und Nutzung der digitalen Ergänzung. Die beigefügte CD-ROM mit dem Modul „Lexikalisches Wissen“ ermöglicht eine elektronische Recherche innerhalb der enzyklopädischen Inhalte und erweitert damit die Möglichkeiten des gedruckten Nachschlagewerks.

Die Präsentation in einer mit Samt ausgekleideten Kassette unterstreicht den repräsentativen Charakter des Ensembles. Das Zusammenspiel von Buch, Datenträger und Schuber steht exemplarisch für die Übergangsphase um die Jahrtausendwende, in der traditionelle enzyklopädische Wissenssammlungen zunehmend durch digitale Systeme ergänzt wurden.

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Terenz - alle Komödien

Literatur | Dichtung9. Jahrhundert

Terenz - alle Komödien

Die karolingische Terenz-Handschrift der Vatikanischen Bibliothek zählt zu den kostbarsten erhaltenen Zeugnissen der antiken Dramenliteratur. Publius Terentius Afer (um 195 – um 159 v. Chr.) war einer der bedeutendsten Komödiendichter der römischen Republik, dessen Stücke zwischen 170 und 160 v. Chr. aufgeführt wurden. Seine Werke galten seit der Antike als Musterbeispiel eines klaren, eleganten Lateins und blieben bis in die Neuzeit hinein fester Bestandteil des Schulunterrichts.

Die im frühen 9. Jahrhundert vermutlich am Hof Ludwigs des Frommen entstandene Handschrift ist eines der wenigen illuminierten Zeugnisse der Terenz-Überlieferung. Berühmt ist sie für ihr eindrucksvolles Autorenbildnis, fünf ganzseitige Maskentafeln zu den Charakteren der einzelnen Stücke sowie für 144 Szenenbilder, die auf antike Aufführungspraktiken verweisen. Durch diese einzigartige Kombination textlicher und bildlicher Überlieferung vermittelt die Handschrift einen seltenen Einblick in die spätantike Theatertradition und ihre mittelalterliche Rezeption.

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Stundenbuch der Jeanne d'Evreux

Stundenbücher | Gebetbücher14. Jahrhundert

Stundenbuch der Jeanne d'Evreux

Das zwischen 1324 und 1328 entstandene Stundenbuch der Jeanne d’Évreux gilt als eines der feinsten Meisterwerke der gotischen Buchmalerei. König Karl IV. von Frankreich ließ es für seine Gemahlin Jeanne d’Évreux anfertigen, vermutlich als Geschenk zur Hochzeit oder Krönung. Die Miniaturen stammen von Jean Pucelle (um 1300–1335), einem der bedeutendsten Buchmaler seiner Zeit.

Das kleinformatige Werk (ca. 9 × 6 cm) besticht durch 25 ganzseitige Grisaille-Miniaturen und über 700 Randfiguren, die in grauer Tonmalerei mit feinen Farbakzenten ausgeführt sind. Diese Technik verleiht den Szenen aus der Passion Christi und dem Leben des heiligen Ludwig IX. eine subtile Plastizität und außergewöhnliche Eleganz.

Nach Jeanne d’Évreux’ Tod gelangte das Stundenbuch in die Sammlung des Herzogs Jean de Berry und später in den Besitz der Familie Rothschild. Heute befindet sich das Werk im Metropolitan Museum of Art, New York, wo es als ein Höhepunkt französischer Buchkunst des 14. Jahrhunderts gilt.

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Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Neues Testament

Bibeln | Evangeliare17. Jahrhundert

Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Neues Testament

Die berühmte „Kupferbibel“ des Matthäus Merian d. Ä. (1593–1650) zählt zu den prachtvollsten Druckwerken des 17. Jahrhunderts. 1630 veröffentlicht, vereint sie den Text des Neuen Testaments in deutscher Sprache, gesetzt in eleganter Frakturschrift, mit 77 meisterhaften Kupferstichen. Diese kolorierten Illustrationen gelten als Höhepunkt barocker Druckgrafik und verbinden außerordentliche Detailgenauigkeit mit künstlerischer Lebendigkeit.

Merian, in Zürich ausgebildet und später in Frankfurt ansässig, begründete eine bedeutende Verleger- und Künstlerdynastie. Seine Darstellungen der biblischen Szenen zeigen eine eindrucksvolle Vielfalt an Kompositionen, die in Präzision und Ausdruckskraft mit den Werken Albrecht Dürers verglichen werden.

Das prachtvolle Werk erschien bei den Erben des Straßburger Druckers Lazarus Zetzner. Mit Goldschnitt, Lederband, Metallschließen und reicher Prägung ausgestattet, gehört die „Kupferbibel“ zu den begehrtesten Bibelausgaben der Frühen Neuzeit und ist ein Meilenstein barocker Buchkunst.

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Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Altes Testament

Bibeln | Evangeliare17. Jahrhundert

Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Altes Testament

Die sogenannte Kupferbibel des Matthäus Merian d. Ä. (1593–1650) zählt zu den herausragendsten Bibelausgaben der Barockzeit. Der 1630 in Straßburg erschienene Band des Alten Testaments verbindet den in eleganter Frakturschrift gedruckten deutschen Text mit einer außergewöhnlichen Folge von 157 meisterhaft kolorierten Kupferstichen. Diese Darstellungen biblischer Szenen zeigen Merians unvergleichliche Kunstfertigkeit, die Feinheit seiner Linienführung und seine Fähigkeit, Bewegung, Licht und Raum in Kupfer zu bannen.
Als Schüler der Zürcher und französischen Stecherschulen und späterer Frankfurter Verleger prägte Merian eine ganze Dynastie von Künstlern und Druckern. Die prachtvoll ausgestattete Kupferbibel, mit Goldschnitt, geprägtem Ledereinband und Metallschließen, gilt als ein Höhepunkt der religiösen Buchillustration des 17. Jahrhunderts und als eines der schönsten Zeugnisse frühneuzeitlicher Druckkunst.

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Bertelsmann Lexikothek | Phonobox

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Bertelsmann Lexikothek | Phonobox

Die Phonobox der Großen Bertelsmann Lexikothek war ein innovativer Bestandteil einer der bekanntesten multimedialen Lexikonserien des späten 20. Jahrhunderts. Sie erschien in den 1980er Jahren als Ergänzung zu den umfangreichen Lexikothek-Bänden und diente der Wiedergabe von Audiokassetten, die begleitende Tonbeiträge zu ausgewählten Themen enthielten.

Das kompakte Abspielgerät war im Design an die Bücherreihe angepasst und ließ sich wie ein Band in das Regal einfügen. Die Tonkassetten boten Hörbeispiele, Musikaufnahmen, historische Reden und Sprachbeiträge, die das Nachschlagen im Lexikon um eine akustische Dimension erweiterten.

Mit der Kombination aus Text, Bild und Ton setzte die Bertelsmann Lexikothek Maßstäbe im Bereich der populären Wissensvermittlung. Die Phonobox gilt heute als markantes Zeugnis einer Übergangszeit zwischen klassischem Buchwissen und den multimedialen Formen digitaler Enzyklopädien.

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Bertelsmann | Lexikothek Basiswissen

Nachschlagewerk21. Jahrhundert

Bertelsmann | Lexikothek Basiswissen

Die Reihe „Bertelsmann Lexikothek – Basiswissen“ ist ein kompakt angelegtes Nachschlagewerk, das zentrale Wissensgebiete in übersichtlicher und verständlicher Form zusammenführt. Die Bände widmen sich unterschiedlichen Themenbereichen wie Geschichte, Naturwissenschaften, Sprache, Technik oder Gesellschaft und vermitteln grundlegendes Wissen in klar strukturierter Darstellung.

Charakteristisch ist die didaktische Aufbereitung: kurze, prägnante Texte werden durch Abbildungen, Grafiken und hervorgehobene Zusatzinformationen ergänzt. Dadurch entsteht ein anschaulicher Zugang zu komplexen Themen, der sowohl zur schnellen Orientierung als auch zur vertiefenden Lektüre geeignet ist.

Die einheitlich gestalteten Einbände mit dekorativen Elementen und die systematische Gliederung machen die Reihe zugleich zu einem geschlossenen Werk, das Wissen in geordneter Form präsentiert und verschiedene Fachbereiche miteinander verbindet.

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Das Buch der geheimen Offenbarung

Apokalypsen | Beatus-Handschriften13. Jahrhundert

Das Buch der geheimen Offenbarung

Das Buch der geheimen Offenbarung zählt zu den faszinierendsten Apokalypse-Handschriften des Mittelalters. Zwischen 1276 und 1300 in Metz entstanden, vereint es französische, englische und italienische Einflüsse zu einem stilistisch eigenständigen Werk, das der internationalen Gotik um Jahrzehnte vorausgreift.

Die Handschrift enthält 52 ganzseitige, leuchtend farbige und mit Blattgold verzierte Miniaturen, die Szenen aus der Offenbarung des Johannes darstellen. Einige orientieren sich an englischen Vorbildern wie der Lambeth-Apokalypse, andere zeigen den Einfluss der Bologneser Schule. Der lateinische Text wurde erst zwischen 1331 und 1334 hinzugefügt und ist mit filigranen Ranken, historisierten Initialen und figürlichen Verzierungen geschmückt.

Die prachtvolle Handschrift, deren ursprünglicher Auftraggeber unbekannt blieb, gelangte im 19. Jahrhundert über die Sammlungen der Familien Pucci und Ashburnham in den Besitz der Biblioteca Medicea Laurenziana in Florenz, wo sie heute unter der Signatur Ashburnham 415 aufbewahrt wird.

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Das Fürst-Bischöfliche Evangelistar

Bibeln | Evangeliare16. Jahrhundert

Das Fürst-Bischöfliche Evangelistar

Im Jahr 1507 entstand im Auftrag des Fürstbischofs Lorenz von Bibra (1459–1519) ein außergewöhnlich prunkvolles Evangelistar, das heute als eines der bedeutendsten Werke deutscher Renaissance-Buchkunst gilt. Mit 30 ganzseitigen Miniaturen, die den Lebenszyklus Christi eindrucksvoll veranschaulichen, verbindet es noch gotische Traditionen mit den realistischen Zügen der italienischen Renaissance. Leuchtende Farben, feinste Pigmente und glänzendes Gold machen die Handschrift zu einem Gemälde-Zyklus in Buchform.

Angefertigt wurde das Werk vermutlich von dem Benediktinermönch Georg Lester in der Abtei Würzburg – eine Besonderheit, da die meisten vergleichbaren Handschriften jener Zeit aus professionellen Werkstätten stammten. Auftraggeber Lorenz von Bibra, Humanist, Kunstmäzen und Berater Kaiser Maximilians I., förderte in seiner Amtszeit nicht nur die Geistes- und Buchkunst, sondern auch die Werke Tilman Riemenschneiders.

Die bewegte Geschichte des Codex führte ihn nach der Säkularisation in den Besitz von Ferdinand III. von Toskana, der das Evangelistar 1823 der Bibliothek Laurenziana in Florenz schenkte. Dort wird diese kostbare Handschrift bis heute bewahrt.

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Das goldene Kalendarium

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Das goldene Kalendarium

Das goldene Kalendarium ist ein prachtvolles Beispiel spätmittelalterlicher Buchkunst und verbindet astronomisches Wissen mit künstlerischer Strahlkraft. Entstanden im 15. Jahrhundert, präsentiert es die Monate des Jahres in aufwendig illuminierten Szenen, die bäuerliche Arbeiten, höfische Feste und die Zeichen des Tierkreises vereinen. Jede Seite ist reich mit Gold verziert und besticht durch detailreiche Miniaturen, die das Zusammenspiel von Natur, Kosmos und Glauben eindrucksvoll veranschaulichen.

Neben seiner Funktion als Kalender war das Werk auch ein Spiegel der Weltordnung, in dem die Menschen ihre Stellung im göttlichen Kosmos erkannten. Mit seiner kostbaren Ausstattung gehört das goldene Kalendarium zu den besonders eindrucksvollen Handschriften seiner Zeit und zählt heute zu den Höhepunkten spätgotischer Miniaturmalerei.

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Das Meisterwerk des Medicus

Medizin | Botanik | Alchemie15. Jahrhundert

Das Meisterwerk des Medicus

Der persische Arzt und Philosoph Avicenna (980–1037), einer der bedeutendsten Gelehrten des Mittelalters, verfasste mit dem Canon Medicinae ein Werk, das über Jahrhunderte als medizinisches Standardwerk galt. In fünf Büchern systematisierte er das Wissen seiner Zeit über Anatomie, Krankheiten und Heilmittel und prägte damit die europäische wie arabische Medizin nachhaltig.

Die hier vorliegende Handschrift entstand um 1440 in Italien und überliefert die einzige vollständig erhaltene hebräische Übersetzung des Canon Medicinae von Natan ha-Meati. Der prachtvolle Codex aus der Schule von Ferrara umfasst über 1000 Seiten mit zehn ganzseitigen Miniaturen sowie hunderten Pflanzen- und Tierdarstellungen. Szenen aus Apotheke, Heilbädern und bäuerlichem Jahreslauf verbinden medizinisches Wissen mit reicher Bildwelt.

Für Sammler und Liebhaber ist dieses Werk ein einzigartiges Zeugnis der Verbindung von Wissenschaft, Kunst und Übersetzungskultur im 15. Jahrhundert.

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Das Opus Magnum des Claudius Ptolemäus

Geographie | Karten15. Jahrhundert

Das Opus Magnum des Claudius Ptolemäus

Die Geographia des alexandrinischen Universalgelehrten Claudius Ptolemäus (2. Jahrhundert) zählt zu den einflussreichsten Schriften der Antike. Sie enthält die mathematischen Grundlagen der Kartographie sowie die Koordinaten von über 8.000 Orten der bekannten Welt. Um 1400 in Italien wiederentdeckt und ins Lateinische übersetzt, wurde sie im 15. Jahrhundert mit prachtvollen Karten ergänzt und zu einem der bedeutendsten Atlanten der Renaissance.

Das für König Alfons V. von Aragon in Neapel entstandene Manuskript verbindet antikes Wissen mit der Kunst der Buchmalerei. Leuchtende Farben, reiches Blattgold, kunstvolle Initialen und symbolträchtige Darstellungen wie Engel mit Krone und Wappen machen es zu einem Meisterwerk höfischer Repräsentation.

Für Sammler und Liebhaber stellt dieser Atlas ein einzigartiges Dokument dar, das Wissenschaft, Kunst und Macht der Renaissance auf eindrucksvolle Weise vereint.

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Das silberne Duett

Kassetten (Einzelblatt-Sammlungen)15. Jahrhundert

Das silberne Duett

Das sogenannte Silberne Duett verbindet die Kunst der Buchmalerei der Renaissance mit der Rechenkunst des Florentiner Humanismus. Grundlage der Handschrift ist das Traktat der Arithmetik und Geometrie des Filippo Calandri, das Lorenzo de’ Medici, genannt „der Prächtige“, um 1490 als Lehrbuch für seinen Sohn Giovanni – den späteren Papst Leo X. – in Auftrag gab.

Die prachtvolle Handschrift umfasst rund 100 Seiten mit etwa 230 Miniaturen, reich verziert mit Gold, Rankenornamenten und dem Wappen der Medici. Ganzseitige Rechentafeln, auf farbigen Hintergründen in Goldschrift ausgeführt, verbinden didaktischen Zweck mit luxuriöser Darstellung.

Die Miniaturen stammen von Giovanni Boccardo, genannt Boccardino il Vecchio, einem der führenden florentinischen Buchmaler seiner Zeit. Das Werk ist in italienischer Sprache verfasst und gilt als kostbares Beispiel für die Verbindung von Wissenschaft, Kunst und humanistischer Bildung im Florenz des späten 15. Jahrhunderts.

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Die Macht der Gestirne

Astronomie | Astrologie15. Jahrhundert

Die Macht der Gestirne

Um 1491 entstand in Deutschland die Handschrift Die Macht der Gestirne, ein astrologisch-astronomischer Ratgeber in deutscher Sprache. Sie behandelt Fragen von Schicksal und Lebensführung im Lichte der Gestirne und gehört damit zu den bedeutendsten volkssprachlichen Texten ihrer Art.

Das Werk umfasst rund 50 Seiten mit 72 kostbaren Miniaturen, die in leuchtenden Farben und mit Gold ausgeführt sind. Szenen von Himmelskörpern, Tierkreiszeichen und allegorischen Figuren veranschaulichen die enge Verbindung von Kosmos und Mensch, wie sie in der spätmittelalterlichen Vorstellungswelt verankert war. Die Ausstattung stammt aus der Werkstatt des Regensburger Buchmalers Berthold Furtmeyr, einem der führenden Illuminatoren seiner Zeit.

Die Macht der Gestirne verbindet astrologisches Wissen mit kunstvoller Illustration und zeigt eindrucksvoll, wie stark die Deutung der Himmelskörper das Weltbild der Spätgotik prägte. Heute wird die Handschrift in der Universitätsbibliothek Heidelberg verwahrt.

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Faszination Heilpflanzen

Medizin | Botanik | Alchemie15. Jahrhundert

Faszination Heilpflanzen

Das Herbolaire, auch bekannt als Grant Herbier, ist eine der prachtvollsten illustrierten Ausgaben des medizinisch-botanischen Standardwerks De simplicibus medicinis von Matthaeus Platearius. Das um 1500 in Frankreich entstandene Manuskript basiert auf der französischen Übersetzung des lateinischen Originals und zählt zu den bedeutendsten medizinischen Handschriften des Spätmittelalters.

Das Werk führt rund 500 Pflanzen, Kräuter und Heilmittel auf und beschreibt deren Gewinnung, Anwendung und Wirkung. Jede Seite ist reich bebildert – mit naturalistischen Darstellungen von Pflanzen, Früchten, Mineralien und Tieren sowie Szenen bäuerlicher Arbeit. Vergoldete Initialen und kunstvoll ausgeführte Miniaturen machen den Codex zu einem herausragenden Beispiel spätmittelalterlicher Buchkunst.

Das Herbolaire wurde vermutlich im Auftrag eines hochrangigen Gönners geschaffen und gilt als glänzendes Zeugnis der Verbindung von medizinischem Wissen, Naturbeobachtung und künstlerischer Raffinesse.

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Gebetbuch der Päpste

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Gebetbuch der Päpste

Das in der Biblioteca Apostolica Vaticana aufbewahrte Gebetbuch der Päpste zählt zu den kostbarsten Handschriften der späten Renaissance. Es gehörte ursprünglich Papst Gregor XIII. (1502–1585), dem Reformpapst, der mit der Einführung des Gregorianischen Kalenders (1582) ein bis heute gültiges Zeitmaß schuf.

Die reich vergoldete und fein illuminierte Handschrift vereint tief empfundene Frömmigkeit mit höchster Buchkunst. Nach Gregors Tod ging das Werk in den Besitz seiner Nachfolger über und erhielt so seinen Namen als Gebetbuch der Päpste.

Die aufwendig gefertigte Faksimile-Edition dieses goldstrahlenden Stundenbuchs ist weltweit auf 999 Exemplare limitiert und gibt die prachtvolle Originalhandschrift der Vatikanischen Bibliothek in beeindruckender Detailtreue wieder – ein herausragendes Zeugnis päpstlicher Frömmigkeit und römischer Renaissancekunst.

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Geheimnisse der Medizin

Medizin | Botanik | Alchemie15. Jahrhundert

Geheimnisse der Medizin

Die Handschrift Geheimnisse der Medizin, heute in der Biblioteca Medicea Laurenziana in Florenz aufbewahrt, entstand zwischen 1430 und 1449. Sie zählt zu den faszinierendsten medizinischen Codices der Renaissance, da sie praktisches Heilwissen mit allegorischen Bildwelten verbindet.

Der Codex umfasst rund 90 botanische Arten, jede mit detailreichen Aquarellen dargestellt. Auffällig sind die fantasievollen Begleitfiguren: Menschen, Tiere, Fabelwesen oder Dämonen, die die Wirkungen und Anwendungsbereiche der Pflanzen versinnbildlichen. Damit öffnet sich ein einzigartiger Kosmos, in dem Wissenschaft, Mystik und Bildkunst verschmelzen.

Die in italienischer Sprache verfassten Texte enthalten Anweisungen zu Anbau, Ernte und Verarbeitung der Heilpflanzen. Ergänzt durch astrologische Bezüge und Zuschreibungen von Tugenden, vermittelt die Handschrift ein lebendiges Bild mittelalterlicher Medizinlehre.

Für Sammler und Liebhaber stellt sie ein seltenes Zeugnis dar, das den praktischen Heilalltag mit der symbolischen Vorstellungswelt des 15. Jahrhunderts verbindet.

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Der Gero-Codex

Liturgische Handschriften10. Jahrhundert

Der Gero-Codex

Der um 969 auf der Insel Reichenau entstandene Gero-Codex gilt als das älteste und bedeutendste Werk der berühmten Reichenauer Buchmalerei. Geschaffen wurde er vom Schreiber Anno für den Kölner Bischof Gero (ca. 900–976), der sich in zwei Widmungsminiaturen verewigen ließ. Es handelt sich um ein prächtiges Evangelistar, reich ausgestattet mit Purpur- und Goldseiten, 24 ganzseitigen Miniaturen, kunstvollen Incipitseiten sowie unzähligen Initialen in Gold und Silber.

Der Codex verbindet karolingische Tradition mit ottonischer Strenge und zeigt den Übergang der Buchkunst zu einem monumentalen, byzantinisch inspirierten Stil. Besonders eindrucksvoll sind die Evangelistenbilder und die Maiestas Domini, die den Anspruch der ottonischen Herrscher auf imperiale Gleichrangigkeit zum Ausdruck bringen.

Seine Bedeutung wurde 2003 von der UNESCO gewürdigt, die den Gero-Codex in das Weltdokumentenerbe aufnahm. Heute wird diese herausragende Handschrift in der Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt verwahrt.

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Mirandola Stundenbuch

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Mirandola Stundenbuch

Das nach der Stadt Mirandola benannte Stundenbuch entstand zwischen 1496 und 1499 in Mantua oder Ferrara und gehört zu den Meisterwerken der italienischen Renaissance-Buchmalerei. Auftraggeber war Galeotto Pico I. (1442–1499), Herr von Mirandola.

Auf 228 Seiten entfaltet sich eine reiche Bildausstattung: vier ganzseitige und sieben kleinere Miniaturen, ein Kalender mit Monats- und Tierkreiszeichen, über 120 kunstvoll gestaltete Initialen sowie ornamentale Bordüren mit Vögeln, Tieren und figürlichen Szenen. Besonders eindrucksvoll ist die ikonographische Spannweite von der Verkündigung bis hin zur eindringlichen Darstellung des Todes, die in detailreichen Innenräumen und mit üppigem Goldauftrag gestaltet sind.

Als Künstler gilt Giovanni Francesco Maineri, ein für die Familie Este tätiger Maler, dessen leuchtende Farben und fantasievolle Ornamentik das Werk prägen. Das Stundenbuch verbindet Frömmigkeit, Kunst und Renaissance-Pracht in einzigartiger Weise.

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Schatzbibel des Mittelalters

Bibeln | Evangeliare13. Jahrhundert

Schatzbibel des Mittelalters

Die sogenannte Schatzbibel des Mittelalters gehört zu den kostbarsten Bibelhandschriften der Hochgotik. Sie entstand um 1220–1230 in einer Pariser Werkstatt und vereint die Eleganz der französischen Buchmalerei mit der Präzision frühgotischer Schriftkunst.

Die Handschrift ist reich mit Gold, Lapislazuli und Purpurfarben ausgestattet und zeigt in ihren Miniaturen die charakteristische Klarheit und Symmetrie der Pariser Buchmalerschulen des 13. Jahrhunderts. Zahlreiche Initialen, ornamentale Bordüren und figurenreiche Szenen veranschaulichen die Schöpfung, das Leben Christi und zentrale alttestamentliche Erzählungen.

Als Prunkbibel für den kirchlichen oder höfischen Gebrauch geschaffen, steht das Werk exemplarisch für die Blütezeit der gotischen Buchkunst in Frankreich – ein „Schatz“ im wahrsten Sinne, in dem künstlerische Virtuosität und spirituelle Bedeutung eine harmonische Einheit bilden.

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Turin-Mailänder Stundenbuch

Stundenbücher | Gebetbücher14. Jahrhundert

Turin-Mailänder Stundenbuch

Das Turin-Mailänder Stundenbuch zählt zu den bedeutendsten Handschriften der spätgotischen Buchkunst. Das monumentale Werk wurde ab dem späten 14. Jahrhundert im Auftrag von Jean de Valois, Duc de Berry begonnen und über mehrere Jahrzehnte hinweg von verschiedenen Künstlern in Frankreich und Flandern weitergeführt.

An der außergewöhnlich reichen Ausstattung wirkten mehrere bedeutende Buchmaler mit. Besonders hervorzuheben sind Miniaturen, die Jan van Eyck zugeschrieben werden. Sie zeichnen sich durch eine neuartige, naturalistische Darstellung von Licht, Raum und Landschaft aus und markieren einen entscheidenden Schritt in der Entwicklung der altniederländischen Malerei.

Das Stundenbuch vereint religiöse Inhalte mit einer innovativen Bildsprache und gilt als einzigartiges Gemeinschaftswerk führender Künstler seiner Zeit. Teile des Manuskripts wurden im Laufe der Geschichte getrennt, ein bedeutender Abschnitt ging 1904 beim Brand der Turiner Nationalbibliothek verloren.

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Codex Gisle

Liturgische Handschriften14. Jahrhundert

Codex Gisle

Der Codex Gisle, auch Goldenes Graduale der Gisela von Kerssenbrock genannt, zählt zu den bedeutendsten Zeugnissen mittelalterlicher Musikkultur und Buchmalerei in Deutschland. Entstanden um 1300 im Zisterzienserinnenkloster Marienbrunn bei Osnabrück, wurde das monumentale Graduale von der Chorleiterin Gisela von Kerssenbrock eigenhändig niedergeschrieben und illuminiert.

Das Werk umfasst nahezu 1.500 gregorianische Gesänge – mehr als doppelt so viele wie gewöhnliche Gradualien – und diente über 500 Jahre als liturgisches Gesangsbuch des Klosters. Seine außergewöhnliche Ausstattung mit 53 historisierten Initialen, 15 blau-goldenen Zierbuchstaben und über 200 Goldinitialen macht es zu einem der prächtigsten Musikmanuskripte des Mittelalters.

Die kunstvollen Miniaturen auf poliertem Goldgrund verbinden tiefe Frömmigkeit mit einer beeindruckenden visuellen Ausdruckskraft. Als Meisterwerk weiblicher Schaffenskraft innerhalb der klösterlichen Kultur ist der Codex Gisle ein herausragendes Zeugnis der romanisch-gotischen Buchkunst Westfalens.

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Das Sobieski-Stundenbuch

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Das Sobieski-Stundenbuch

Das Sobieski-Stundenbuch wurde um 1420 von Margarete von Burgund in Auftrag gegeben, vermutlich anlässlich ihrer Hochzeit mit Arthur III., Herzog der Bretagne. Mit 468 Pergamentseiten, 60 ganzseitigen Miniaturen, über 400 Einzelszenen und unzähligen Prachtinitialen zählt es zu den bedeutendsten Handschriften der französischen Spätgotik. An der Ausstattung wirkten mehrere der großen Pariser Meister: der Bedford-Meister, der Fastolf-Meister und der Meister der Münchner Legenda Aurea. Ihre Darstellungen verbinden erzählerische Fülle mit künstlerischer Harmonie. Die Miniaturen entfalten biblische Szenen wie eine Bildergeschichte, reich an Landschaftspanoramen und architektonischen Fantasien. Damit ist das Stundenbuch nicht nur ein Dokument höfischer Kultur des 15. Jahrhunderts, sondern zugleich ein herausragendes Zeugnis gemeinschaftlicher Buchkunst, das die Virtuosität gleich mehrerer führender Werkstätten seiner Zeit bündelt.

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Passauer Evangelistar

Liturgische Handschriften12. Jahrhundert

Passauer Evangelistar

Passauer Evangelistar entstand um 1170 bis 1180 im Augustiner Chorherrenstift St. Nikola in Passau und zählt zu den bedeutendsten Bilderhandschriften der romanischen Buchmalerei im süddeutschen Raum. Das Evangelistar versammelt ausgewählte Lesungen aus den neutestamentlichen Evangelien für Sonn und Festtage des Kirchenjahres und verbindet liturgische Funktion mit reichem bildkünstlerischem Anspruch.

Auf 44 Blättern entfalten sich 49 aufwendig gestaltete Zierinitialen sowie acht farbintensive ganzseitige Miniaturen. Besonders die historisierten Initialen mit Figuren, Tieren und Ranken zeichnen sich durch große Fantasie und handwerkliche Präzision aus. Zwei Buchmaler, der sogenannte Petrus Meister und der Ecclesia Meister, prägten das Erscheinungsbild der Handschrift.

Charakteristisch ist die Verbindung romanischer Formensprache mit byzantinischen Stilelementen, sichtbar in Goldgründen, streng modellierten Gesichtern und plastisch ausgearbeiteten Gewändern. Als nahezu einzig erhaltenes Zeugnis der Passauer Buchmalerei besitzt das Evangelistar außergewöhnliche kunsthistorische Bedeutung.

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Die Macht der Gestirne

Astronomie | Astrologie15. Jahrhundert

Die Macht der Gestirne

Um 1491 entstand in Deutschland die Handschrift Die Macht der Gestirne, ein astrologisch-astronomischer Ratgeber in deutscher Sprache. Sie behandelt Fragen von Schicksal und Lebensführung im Lichte der Gestirne und gehört damit zu den bedeutendsten volkssprachlichen Texten ihrer Art.

Das Werk umfasst rund 50 Seiten mit 72 kostbaren Miniaturen, die in leuchtenden Farben und mit Gold ausgeführt sind. Szenen von Himmelskörpern, Tierkreiszeichen und allegorischen Figuren veranschaulichen die enge Verbindung von Kosmos und Mensch, wie sie in der spätmittelalterlichen Vorstellungswelt verankert war. Die Ausstattung stammt aus der Werkstatt des Regensburger Buchmalers Berthold Furtmeyr, einem der führenden Illuminatoren seiner Zeit.

Die Macht der Gestirne verbindet astrologisches Wissen mit kunstvoller Illustration und zeigt eindrucksvoll, wie stark die Deutung der Himmelskörper das Weltbild der Spätgotik prägte. Heute wird die Handschrift in der Universitätsbibliothek Heidelberg verwahrt.

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Gebetbuch der Claude de France

Stundenbücher | Gebetbücher16. Jahrhundert

Gebetbuch der Claude de France

Das Gebetbuch der Claude de France zählt zu den außergewöhnlichsten Handschriften der französischen Renaissance. Es entstand um 1517 in Tours für Claude de France und wurde von dem nach ihr benannten Meister der Claude de France geschaffen.

Trotz seines winzigen Formats von nur 49 × 69 mm beeindruckt das Werk durch einen außergewöhnlichen Bilderreichtum. Auf 104 Seiten entfalten sich 132 fein ausgeführte Miniaturen mit Szenen aus dem Leben Christi, Marias und zahlreicher Heiliger. Die Bilder dominieren das Werk, während die Gebetstexte bewusst in den Hintergrund treten.

Die Malweise zeigt Einflüsse der italienischen Renaissance, die über den Hof von François I. vermittelt wurden. Goldverzierungen, persönliche Embleme und das Wappen der Königin unterstreichen den privaten Charakter dieses kostbaren Andachtsbuches. Heute befindet sich die Handschrift in der Pierpont Morgan Library.

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Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Neues Testament

Bibeln | Evangeliare17. Jahrhundert

Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Neues Testament

Die berühmte „Kupferbibel“ des Matthäus Merian d. Ä. (1593–1650) zählt zu den prachtvollsten Druckwerken des 17. Jahrhunderts. 1630 veröffentlicht, vereint sie den Text des Neuen Testaments in deutscher Sprache, gesetzt in eleganter Frakturschrift, mit 77 meisterhaften Kupferstichen. Diese kolorierten Illustrationen gelten als Höhepunkt barocker Druckgrafik und verbinden außerordentliche Detailgenauigkeit mit künstlerischer Lebendigkeit.

Merian, in Zürich ausgebildet und später in Frankfurt ansässig, begründete eine bedeutende Verleger- und Künstlerdynastie. Seine Darstellungen der biblischen Szenen zeigen eine eindrucksvolle Vielfalt an Kompositionen, die in Präzision und Ausdruckskraft mit den Werken Albrecht Dürers verglichen werden.

Das prachtvolle Werk erschien bei den Erben des Straßburger Druckers Lazarus Zetzner. Mit Goldschnitt, Lederband, Metallschließen und reicher Prägung ausgestattet, gehört die „Kupferbibel“ zu den begehrtesten Bibelausgaben der Frühen Neuzeit und ist ein Meilenstein barocker Buchkunst.

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Schätze der Buchmalerei - Geheimnisvolle Begegnungen

Kassetten (Einzelblatt-Sammlungen)13. Jahrhundert

Schätze der Buchmalerei - Geheimnisvolle Begegnungen

Die Einzelblattsammlung Schätze der Buchmalerei – Geheimnisvolle Begegnungen vereint vier prachtvolle Miniaturen aus einigen der bedeutendsten Handschriften der Vatikanischen Bibliothek. Die Blätter stammen aus dem 13. bis frühen 16. Jahrhundert und zeigen in reich mit Gold gehöhten Darstellungen zentrale Motive christlicher Ikonografie: die Wurzel Jesse, König David in frontalem Herrschergestus, Szenen des Abendmahls mit Passionsbezug sowie eine Vision des heiligen Bernhard von Clairvaux.

Jedes Blatt entstammt einem anderen kulturellen und geographischen Zentrum der Buchmalerei: flämische Hofkunst um 1511, byzantinische Miniaturmalerei des Spätmittelalters, florentinische Renaissance-Illumination um 1500 und eine humanistische Quattrocento-Handschrift nach den Predigten Bernhards. Gemeinsam eröffnen sie einen eindrucksvollen Blick auf die Vielfalt und Entwicklung christlicher Buchkunst über mehrere Jahrhunderte hinweg.

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Der Cellarius Himmelsatlas

Geographie | Karten17. Jahrhundert

Der Cellarius Himmelsatlas

Der 1661 veröffentlichte Atlas Harmonia Macrocosmica des Astronomen, Mathematikers und Kartografen Andreas Cellarius (um 1596–1665) zählt zu den eindrucksvollsten Himmelsatlanten des Barock. In 29 doppelseitigen, meisterhaft kolorierten Kupferstichen entfaltet sich ein umfassendes Bild des Kosmos, das die Weltsysteme von Ptolemäus, Kopernikus und Tycho Brahe vereint und zugleich die Entwicklung des astronomischen Weltbildes veranschaulicht. Die Tafeln, gestochen von Frederik Hendrik van den Hove, Jan van Loon und Jan Pieterszoon Saenredam, verbinden wissenschaftliche Präzision mit künstlerischer Pracht und gehören zu den schönsten Beispielen barocker Druckkunst.
Erstmals erschienen im Amsterdamer Verlag Johannes Janssonius, dokumentiert der Atlas den Höhepunkt der kartographischen und astronomischen Darstellungskunst des 17. Jahrhunderts.

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Der Mercator Weltatlas 1595

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Der Mercator Weltatlas 1595

Gerardus Mercator (1512–1594), Universalgelehrter und „Ptolemäus seiner Zeit“, schuf mit seinem Atlas sive Cosmographicae meditationes de fabrica mundi et fabricati figura das erste Kartenwerk, das den Namen „Atlas“ trug. Postum 1595 von seinem Sohn Rumold veröffentlicht, enthält es 57 doppelseitige Kupferstiche, die die Welt, Kontinente und Länder in bis dahin unerreichter Präzision darstellen. Mercators berühmte Projektion, 1569 erstmals eingeführt, revolutionierte die Navigation durch ihre winkeltreue Darstellung. Der Atlas verbindet wissenschaftliche Exaktheit mit Renaissance-Ästhetik: kolorierte Karten, kunstvolle Titelblätter sowie maritime und landschaftliche Details machen das Werk zu einem Meisterstück der Verbindung von Kunst und Wissenschaft. Zeitgenossen wie Nachwelt sahen in Mercator den Begründer der modernen Geographie. Sein Atlas veränderte das mittelalterliche Weltbild grundlegend und blieb über Jahrhunderte das Referenzwerk für Forscher, Entdecker und Herrscher in ganz Europa.

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Städteansichten – Contrafactur der Vornebster Stät der Welt

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Städteansichten – Contrafactur der Vornebster Stät der Welt

Die Contrafactur der vornebsten Stät der Welt vereint 90 Stadtansichten und Pläne aus dem monumentalen Werk Civitates Orbis Terrarum, das zwischen 1574 und 1618 in Köln entstand. Herausgegeben vom Theologen Georg Braun (1541–1622) und gestochen von Franz Hogenberg (1535–1590), gilt es als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit.

Die aufwendig kolorierten Kupferstiche zeigen die wichtigsten Städte Europas, Afrikas, Asiens und Amerikas in beeindruckender Detailtreue. Architektur, Stadtstrukturen und kleine Genreszenen vermitteln ein lebendiges Bild urbanen Lebens vor den Verwüstungen des Dreißigjährigen Krieges.

Mit ihren großformatigen Doppelseiten ist die Contrafactur nicht nur ein Meisterwerk kartographischer Kunst, sondern auch eine unschätzbare historische Quelle zur Entwicklung europäischer Stadtlandschaften.

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Stundenbuch der Isabella von Kastilien

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Stundenbuch der Isabella von Kastilien

Das Stundenbuch der Isabel la Catolica zählt zu den glanzvollsten Werken der flämischen Buchmalerei um 1500. Zwischen 1500 und 1504 entstand in den Werkstätten der Gent-Brügger Schule ein prachtvoll illuminiertes Andachtsbuch, geschaffen von einigen der bedeutendsten Künstler ihrer Zeit: Alexander Bening, Gerard David, der Meister des ersten Gebetbuchs Maximilians, der Meister von James IV. von Schottland sowie der Meister der Gebetbücher um 1500.

Die 558 Pergamentseiten sind reich ausgestattet mit 40 ganzseitigen und 10 halbseitigen Miniaturen, 24 Kalendermedaillons sowie mehr als 300 Randdekorationen. Die illusionistisch gemalten Blumen, Vögel und Insekten verleihen dem Werk eine nahezu lebendige Präsenz und zeigen jene Virtuosität, für die die flämische Renaissance berühmt ist.

Als Besitzerin dieser kostbaren Handschrift gilt Königin Isabella I. von Kastilien, deren Wappen und Devise das Stundenbuch eröffnet.

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Atlas Heinrichs VIII.

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Atlas Heinrichs VIII.

Der genuesische Kartograph Battista Agnese (ca. 1500–1564) schuf in seiner venezianischen Werkstatt einige der prächtigsten Atlanten der Renaissance. Um 1542 fertigte er für König Heinrich VIII. von England ein Meisterwerk, das Kosmosdarstellungen, Portolankarten und eine berühmte Weltkarte in ovaler Projektion vereint.

Das Werk beginnt mit Wappen und Titulatur des Königs, gefolgt von Armillarsphäre, Tierkreisdarstellungen und astronomischen Tabellen. Die Karten zeigen die drei Ozeane, das Mittelmeer, Europa und schließlich die Welt als Gesamtschau. Verzeichnet sind auch die Routen Magellans und Pizarros, kunstvoll hervorgehoben in Schwarz und Gold. Eine funktionsfähige Kompassrose ist in den Einband eingelassen – ein technisches wie künstlerisches Detail von seltener Faszination.

Später gelangte der Atlas in die Bibliothek der römischen Familie Barberini, deren Wappen den Einband ziert. Heute gilt er als ein herausragendes Zeugnis kartographischer Kunst und höfischer Repräsentation der Renaissance.

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Schätze der Biblioteca Apostolica Vaticana – Litterae

Kassetten (Einzelblatt-Sammlungen)Vor dem 5. Jahrhundert

Schätze der Biblioteca Apostolica Vaticana – Litterae

Die Biblioteca Apostolica Vaticana zählt zu den großen Gedächtnisorten Europas. In der Kassette „Schätze der Biblioteca Apostolica Vaticana – Litterae“ vereinen sich zwölf ausgewählte Einzelblätter aus literarischen, wissenschaftlichen und künstlerisch herausragenden Handschriften der päpstlichen Bibliothek.

Der Bogen spannt sich über mehr als ein Jahrtausend: von frühchristlichen Vergil-Codices über karolingische Fachtexte und das Falkenbuch Kaiser Friedrichs II. bis zu prachtvollen Seiten aus Dantes Göttlicher Komödie und Boccaccios Decamerone. Maßgeblich sind dabei sowohl die Bedeutung der Texte für die Überlieferung als auch der Rang von Buchmalerei und Ornament.

Jedes Blatt ist in einem hochwertigen Passepartout präsentiert. Die Kassette selbst trägt als Zierstück eine echtvergoldete Messingscheibe nach dem Vorbild einer astrologischen Tafel aus dem Ptolemäus-Handtafel-Codex.

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Gebetbuch der Päpste

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Gebetbuch der Päpste

Das in der Biblioteca Apostolica Vaticana aufbewahrte Gebetbuch der Päpste zählt zu den kostbarsten Handschriften der späten Renaissance. Es gehörte ursprünglich Papst Gregor XIII. (1502–1585), dem Reformpapst, der mit der Einführung des Gregorianischen Kalenders (1582) ein bis heute gültiges Zeitmaß schuf.

Die reich vergoldete und fein illuminierte Handschrift vereint tief empfundene Frömmigkeit mit höchster Buchkunst. Nach Gregors Tod ging das Werk in den Besitz seiner Nachfolger über und erhielt so seinen Namen als Gebetbuch der Päpste.

Die aufwendig gefertigte Faksimile-Edition dieses goldstrahlenden Stundenbuchs ist weltweit auf 999 Exemplare limitiert und gibt die prachtvolle Originalhandschrift der Vatikanischen Bibliothek in beeindruckender Detailtreue wieder – ein herausragendes Zeugnis päpstlicher Frömmigkeit und römischer Renaissancekunst.

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Hainricus-Missale

Liturgische Handschriften13. Jahrhundert

Hainricus-Missale

Das Hainricus-Missale, entstanden um 1217 im Benediktinerkloster Weingarten, gilt als eines der herausragenden Werke romanischer Buchkunst in Deutschland. Unter Abt Berthold entwickelte sich das dortige Skriptorium zu einem Zentrum kreativer Buchmalerei, aus dem diese prachtvolle Handschrift hervorging. Ihr Schöpfer, der Mönch Hainricus, verewigte sich selbst auf dem silbernen Einband und in mehreren Miniaturen – ein außergewöhnliches Zeugnis künstlerischer Selbstrepräsentation im Mittelalter.

Der Codex vereint fünf ganzseitige Miniaturen, zwei illuminierte Textseiten, 24 Kalendermedaillons und 35 historisierte Initialen in reicher Gold- und Silbermalerei. Farbige Ranken, Tierwesen und figurenreiche Szenen verbinden sich zu einer harmonischen Einheit aus liturgischer Bedeutung und künstlerischem Glanz.

Mit seiner original erhaltenen Bindung und der unversehrten Leuchtkraft seiner Farben vermittelt das Hainricus-Missale bis heute den Eindruck romanischer Pracht in vollendeter Form.

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Stundenbuch und Hinrichtungsurkunde der Maria Stuart

Stundenbücher | Gebetbücher16. Jahrhundert

Stundenbuch und Hinrichtungsurkunde der Maria Stuart

Maria Stuart (1542–1587), Königin von Schottland und Frankreich, besaß ein prachtvolles Stundenbuch, das sie in ihren letzten Stunden begleitete. Gefertigt im frühen 16. Jahrhundert in Flandern, wohl in Gent oder Brügge, umfasst es 385 Seiten mit 41 ganzseitigen Miniaturen, kunstvollen Initialen und farbenprächtigen Rahmendekoren. Die leuchtenden Farben und Vergoldungen zählen zum Schönsten, was die flämische Buchmalerei dieser Zeit hervorgebracht hat.

Dem Gebetbuch ist ein außergewöhnliches Dokument beigegeben: die Hinrichtungsurkunde Maria Stuarts, von Elisabeth I. am 1. Februar 1587 unterzeichnet. Nur wenige Tage später wurde Maria wegen angeblicher Beteiligung an einem Attentat hingerichtet.

Das Stundenbuch mit seinen kostbaren Miniaturen und floralen Rahmungen gilt als ein Meisterwerk an der Schwelle zwischen Spätgotik und Renaissance. Zusammen mit der Hinrichtungsurkunde bietet es einen einzigartigen Einblick in das Leben und Sterben einer der tragischsten Gestalten der europäischen Geschichte.

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Benediktionale und Pontifikale

Liturgische Handschriften15. Jahrhundert

Benediktionale und Pontifikale

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Gebetbuch des Zisterzienserordens

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Gebetbuch des Zisterzienserordens

Das Gebetbuch des Zisterzienserordens, auch bekannt als Herrenalber Gebetbuch, entstand zwischen 1482 und 1484 im Zisterzienserkloster Herrenalb in Baden-Württemberg. Es wurde vom Laienbruder Ludwig von Bruchsal in Auftrag gegeben und von Johann Zürn aus Neibsheim, dem Kantor des Klosters, geschrieben und ausgestattet.

Die Handschrift umfasst 206 Pergamentseiten mit einem Kalender, Bußpsalmen, Marien- und Heiligengebeten, darunter Texte zum Heiligen Bernhard von Clairvaux. Ihren besonderen Rang verdankt sie den 30 ganzseitigen Miniaturen, die Szenen der Passion Christi in außergewöhnlicher Ausdruckskraft darstellen. Bemerkenswert ist, dass die Malereien auf Kupferstiche großer oberrheinischer Meister wie Martin Schongauer und des Meisters E.S. zurückgehen – eine seltene Rückübersetzung der Druckgrafik in das Medium der Buchmalerei.

Durch diese Verbindung von technischer Innovation und spiritueller Andacht wurde das Werk zu einem einzigartigen Zeugnis spätgotischer Frömmigkeit und Kunstfertigkeit. Heute wird das Herrenalber Gebetbuch in der Staatsbibliothek zu Berlin aufbewahrt.

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Originale

Die Gute Nachricht – Die Bibel in heutigem Deutsch

Bibeln | Evangeliare20. Jahrhundert

Die Gute Nachricht – Die Bibel in heutigem Deutsch

Diese Ausgabe vereint die Schriften des Alten und Neuen Testaments in einer Übersetzung, die im 20. Jahrhundert mit dem Ziel entstand, die biblischen Texte in eine klare, gegenwartsnahe Sprache zu übertragen. Herausgegeben von der Deutschen Bibelgesellschaft, steht sie für eine bewusste Hinwendung zur Verständlichkeit, ohne den inhaltlichen Reichtum der Überlieferung zu verlieren.

Die vorliegende Ausführung zeigt sich in einer zurückhaltend gestalteten, zugleich wertigen Form. Der Einband mit Goldprägung, der Goldschnitt sowie das Lesebändchen verleihen dem Band eine klassische Erscheinung, während der zweispaltige Satz eine strukturierte Lektüre unterstützt. Mit einem Umfang von rund 1.500 Seiten umfasst das Werk die vollständige biblische Überlieferung.

Als Ausgabe der Moderne vermittelt diese Bibel die jahrtausendealten Texte in einer Sprache, die den Zugang erleichtert und zugleich ihre kulturelle und geistige Bedeutung bewahrt.

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Originale

Große Kulturen, glanzvolle Epochen

Nachschlagewerk21. Jahrhundert

Große Kulturen, glanzvolle Epochen

Die Reihe „Große Kulturen, glanzvolle Epochen“ aus dem Hause Reader’s Digest widmet sich den bedeutenden Zivilisationen der Menschheitsgeschichte und zeichnet deren Entwicklung in eindrucksvollen Einzelbänden nach. Jede Ausgabe stellt eine Epoche oder Kultur in den Mittelpunkt und eröffnet einen vielschichtigen Zugang zu ihren politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Strukturen.

Im Fokus stehen nicht allein historische Ereignisse, sondern ebenso die Lebenswelten der Menschen, ihre Glaubensvorstellungen, ihre künstlerischen Ausdrucksformen und ihre technischen Errungenschaften. Auf diese Weise entsteht ein facettenreiches Bild vergangener Kulturen, das deren Eigenständigkeit ebenso sichtbar macht wie ihre nachhaltige Wirkung auf nachfolgende Generationen.

Die Verbindung aus anschaulicher Darstellung und fundierter Einordnung verleiht der Reihe eine besondere Zugänglichkeit. Zahlreiche Abbildungen und rekonstruierende Darstellungen unterstützen das Verständnis und lassen historische Räume und Zeiten in ihrer Atmosphäre erfahrbar werden.

Als geschlossene Sammlung steht „Große Kulturen, glanzvolle Epochen“ für den Versuch, die Vielfalt menschlicher Geschichte in ausgewählten Perspektiven zu bündeln und kulturelle Entwicklungen in ihrer Tiefe und Kontinuität sichtbar zu machen.

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Das Meisterstundenbuch zu Ehren der Mutter Gottes

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Das Meisterstundenbuch zu Ehren der Mutter Gottes

Das Meisterstundenbuch zu Ehren der Mutter Gottes gehört zur Tradition der marianischen Stundenbücher, die dem privaten Gebet und der kontemplativen Betrachtung dienten. Im Zentrum steht die Verehrung der Gottesmutter, deren Leben, Tugenden und heilsgeschichtliche Bedeutung in Text und Bild miteinander verbunden sind. Das Werk folgt der liturgischen Ordnung der Horen und verankert den persönlichen Glauben im Rhythmus des Tages.

Besondere Aufmerksamkeit gilt der kunstvollen Ausstattung. Fein ausgearbeitete Miniaturen und reliefartig gestaltete Elemente verleihen dem Buch eine hohe sinnliche Präsenz. Die Darstellungen sind von tiefer Andacht geprägt und verbinden architektonische Motive mit figürlichen Szenen aus dem marianischen Bildprogramm. Goldene Akzente und eine klare Komposition unterstreichen den sakralen Charakter und verweisen auf die Bedeutung des Werkes als geistiges wie auch repräsentatives Objekt.

Das Meisterstundenbuch steht exemplarisch für die spätmittelalterliche Frömmigkeitskultur, in der Bild, Gebet und materielle Kostbarkeit eine unauflösliche Einheit bilden. Es ist ein Zeugnis persönlicher Andacht und zugleich ein Ausdruck höchster Buchkunst.

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Das Opus Magnum des Claudius Ptolemäus

Geographie | Karten15. Jahrhundert

Das Opus Magnum des Claudius Ptolemäus

Die Geographia des alexandrinischen Universalgelehrten Claudius Ptolemäus (2. Jahrhundert) zählt zu den einflussreichsten Schriften der Antike. Sie enthält die mathematischen Grundlagen der Kartographie sowie die Koordinaten von über 8.000 Orten der bekannten Welt. Um 1400 in Italien wiederentdeckt und ins Lateinische übersetzt, wurde sie im 15. Jahrhundert mit prachtvollen Karten ergänzt und zu einem der bedeutendsten Atlanten der Renaissance.

Das für König Alfons V. von Aragon in Neapel entstandene Manuskript verbindet antikes Wissen mit der Kunst der Buchmalerei. Leuchtende Farben, reiches Blattgold, kunstvolle Initialen und symbolträchtige Darstellungen wie Engel mit Krone und Wappen machen es zu einem Meisterwerk höfischer Repräsentation.

Für Sammler und Liebhaber stellt dieser Atlas ein einzigartiges Dokument dar, das Wissenschaft, Kunst und Macht der Renaissance auf eindrucksvolle Weise vereint.

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Das goldene Kalendarium

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Das goldene Kalendarium

Das goldene Kalendarium ist ein prachtvolles Beispiel spätmittelalterlicher Buchkunst und verbindet astronomisches Wissen mit künstlerischer Strahlkraft. Entstanden im 15. Jahrhundert, präsentiert es die Monate des Jahres in aufwendig illuminierten Szenen, die bäuerliche Arbeiten, höfische Feste und die Zeichen des Tierkreises vereinen. Jede Seite ist reich mit Gold verziert und besticht durch detailreiche Miniaturen, die das Zusammenspiel von Natur, Kosmos und Glauben eindrucksvoll veranschaulichen.

Neben seiner Funktion als Kalender war das Werk auch ein Spiegel der Weltordnung, in dem die Menschen ihre Stellung im göttlichen Kosmos erkannten. Mit seiner kostbaren Ausstattung gehört das goldene Kalendarium zu den besonders eindrucksvollen Handschriften seiner Zeit und zählt heute zu den Höhepunkten spätgotischer Miniaturmalerei.

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Der Cellarius Himmelsatlas

Geographie | Karten17. Jahrhundert

Der Cellarius Himmelsatlas

Der 1661 veröffentlichte Atlas Harmonia Macrocosmica des Astronomen, Mathematikers und Kartografen Andreas Cellarius (um 1596–1665) zählt zu den eindrucksvollsten Himmelsatlanten des Barock. In 29 doppelseitigen, meisterhaft kolorierten Kupferstichen entfaltet sich ein umfassendes Bild des Kosmos, das die Weltsysteme von Ptolemäus, Kopernikus und Tycho Brahe vereint und zugleich die Entwicklung des astronomischen Weltbildes veranschaulicht. Die Tafeln, gestochen von Frederik Hendrik van den Hove, Jan van Loon und Jan Pieterszoon Saenredam, verbinden wissenschaftliche Präzision mit künstlerischer Pracht und gehören zu den schönsten Beispielen barocker Druckkunst.
Erstmals erschienen im Amsterdamer Verlag Johannes Janssonius, dokumentiert der Atlas den Höhepunkt der kartographischen und astronomischen Darstellungskunst des 17. Jahrhunderts.

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Der Mercator Weltatlas 1595

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Der Mercator Weltatlas 1595

Gerardus Mercator (1512–1594), Universalgelehrter und „Ptolemäus seiner Zeit“, schuf mit seinem Atlas sive Cosmographicae meditationes de fabrica mundi et fabricati figura das erste Kartenwerk, das den Namen „Atlas“ trug. Postum 1595 von seinem Sohn Rumold veröffentlicht, enthält es 57 doppelseitige Kupferstiche, die die Welt, Kontinente und Länder in bis dahin unerreichter Präzision darstellen. Mercators berühmte Projektion, 1569 erstmals eingeführt, revolutionierte die Navigation durch ihre winkeltreue Darstellung. Der Atlas verbindet wissenschaftliche Exaktheit mit Renaissance-Ästhetik: kolorierte Karten, kunstvolle Titelblätter sowie maritime und landschaftliche Details machen das Werk zu einem Meisterstück der Verbindung von Kunst und Wissenschaft. Zeitgenossen wie Nachwelt sahen in Mercator den Begründer der modernen Geographie. Sein Atlas veränderte das mittelalterliche Weltbild grundlegend und blieb über Jahrhunderte das Referenzwerk für Forscher, Entdecker und Herrscher in ganz Europa.

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Schätze der Buchmalerei - Von Liebe und Freundschaft

Literatur | Dichtung15. Jahrhundert

Schätze der Buchmalerei - Von Liebe und Freundschaft

Diese vier ausgewählten Miniaturtafeln des 15. Jahrhunderts beleuchten unterschiedliche Vorstellungen von Liebe und Freundschaft in einer Epoche des kulturellen Übergangs. Jede Seite entstammt einem eigenständigen Werk und öffnet ein Fenster in die Denk- und Bildwelt ihrer Zeit.

Der Liebesvogel aus dem Codex Pal. lat. 1632 verbindet Rosenzweig und Falke zu einer symbolischen Meditation über höfische Liebe und leitet Vergils Werke ein.
Der Garten der Liebe aus Harley MS 4425 führt in den berühmten Rosenroman, in dem die Rose zur Allegorie weiblicher Anziehung wird.
Das Hochzeitsblatt aus Codex Ross. 555 markiert den Beginn des Eben Ha-Eser, eines zentralen Textes jüdischer Rechtsliteratur.
Die Szene der Freundschaft aus Codex Pal. lat. 1523 eröffnet Ciceros Betrachtungen über das Wesen menschlicher Verbundenheit.

Diese Auswahl vereint vier Stimmen, die auf unterschiedliche Weise Nähe, Bindung und menschliche Beziehungen reflektieren.

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Das silberne Duett

Kassetten (Einzelblatt-Sammlungen)15. Jahrhundert

Das silberne Duett

Das sogenannte Silberne Duett verbindet die Kunst der Buchmalerei der Renaissance mit der Rechenkunst des Florentiner Humanismus. Grundlage der Handschrift ist das Traktat der Arithmetik und Geometrie des Filippo Calandri, das Lorenzo de’ Medici, genannt „der Prächtige“, um 1490 als Lehrbuch für seinen Sohn Giovanni – den späteren Papst Leo X. – in Auftrag gab.

Die prachtvolle Handschrift umfasst rund 100 Seiten mit etwa 230 Miniaturen, reich verziert mit Gold, Rankenornamenten und dem Wappen der Medici. Ganzseitige Rechentafeln, auf farbigen Hintergründen in Goldschrift ausgeführt, verbinden didaktischen Zweck mit luxuriöser Darstellung.

Die Miniaturen stammen von Giovanni Boccardo, genannt Boccardino il Vecchio, einem der führenden florentinischen Buchmaler seiner Zeit. Das Werk ist in italienischer Sprache verfasst und gilt als kostbares Beispiel für die Verbindung von Wissenschaft, Kunst und humanistischer Bildung im Florenz des späten 15. Jahrhunderts.

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Die Macht der Gestirne

Astronomie | Astrologie15. Jahrhundert

Die Macht der Gestirne

Um 1491 entstand in Deutschland die Handschrift Die Macht der Gestirne, ein astrologisch-astronomischer Ratgeber in deutscher Sprache. Sie behandelt Fragen von Schicksal und Lebensführung im Lichte der Gestirne und gehört damit zu den bedeutendsten volkssprachlichen Texten ihrer Art.

Das Werk umfasst rund 50 Seiten mit 72 kostbaren Miniaturen, die in leuchtenden Farben und mit Gold ausgeführt sind. Szenen von Himmelskörpern, Tierkreiszeichen und allegorischen Figuren veranschaulichen die enge Verbindung von Kosmos und Mensch, wie sie in der spätmittelalterlichen Vorstellungswelt verankert war. Die Ausstattung stammt aus der Werkstatt des Regensburger Buchmalers Berthold Furtmeyr, einem der führenden Illuminatoren seiner Zeit.

Die Macht der Gestirne verbindet astrologisches Wissen mit kunstvoller Illustration und zeigt eindrucksvoll, wie stark die Deutung der Himmelskörper das Weltbild der Spätgotik prägte. Heute wird die Handschrift in der Universitätsbibliothek Heidelberg verwahrt.

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Das Buch der geheimen Offenbarung

Apokalypsen | Beatus-Handschriften13. Jahrhundert

Das Buch der geheimen Offenbarung

Das Buch der geheimen Offenbarung zählt zu den faszinierendsten Apokalypse-Handschriften des Mittelalters. Zwischen 1276 und 1300 in Metz entstanden, vereint es französische, englische und italienische Einflüsse zu einem stilistisch eigenständigen Werk, das der internationalen Gotik um Jahrzehnte vorausgreift.

Die Handschrift enthält 52 ganzseitige, leuchtend farbige und mit Blattgold verzierte Miniaturen, die Szenen aus der Offenbarung des Johannes darstellen. Einige orientieren sich an englischen Vorbildern wie der Lambeth-Apokalypse, andere zeigen den Einfluss der Bologneser Schule. Der lateinische Text wurde erst zwischen 1331 und 1334 hinzugefügt und ist mit filigranen Ranken, historisierten Initialen und figürlichen Verzierungen geschmückt.

Die prachtvolle Handschrift, deren ursprünglicher Auftraggeber unbekannt blieb, gelangte im 19. Jahrhundert über die Sammlungen der Familien Pucci und Ashburnham in den Besitz der Biblioteca Medicea Laurenziana in Florenz, wo sie heute unter der Signatur Ashburnham 415 aufbewahrt wird.

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Das Fürst-Bischöfliche Evangelistar

Bibeln | Evangeliare16. Jahrhundert

Das Fürst-Bischöfliche Evangelistar

Im Jahr 1507 entstand im Auftrag des Fürstbischofs Lorenz von Bibra (1459–1519) ein außergewöhnlich prunkvolles Evangelistar, das heute als eines der bedeutendsten Werke deutscher Renaissance-Buchkunst gilt. Mit 30 ganzseitigen Miniaturen, die den Lebenszyklus Christi eindrucksvoll veranschaulichen, verbindet es noch gotische Traditionen mit den realistischen Zügen der italienischen Renaissance. Leuchtende Farben, feinste Pigmente und glänzendes Gold machen die Handschrift zu einem Gemälde-Zyklus in Buchform.

Angefertigt wurde das Werk vermutlich von dem Benediktinermönch Georg Lester in der Abtei Würzburg – eine Besonderheit, da die meisten vergleichbaren Handschriften jener Zeit aus professionellen Werkstätten stammten. Auftraggeber Lorenz von Bibra, Humanist, Kunstmäzen und Berater Kaiser Maximilians I., förderte in seiner Amtszeit nicht nur die Geistes- und Buchkunst, sondern auch die Werke Tilman Riemenschneiders.

Die bewegte Geschichte des Codex führte ihn nach der Säkularisation in den Besitz von Ferdinand III. von Toskana, der das Evangelistar 1823 der Bibliothek Laurenziana in Florenz schenkte. Dort wird diese kostbare Handschrift bis heute bewahrt.

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Das Buch der 1000 Bilder

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Das Buch der 1000 Bilder

Das sogenannte Buch der 1000 Bilder ist ein außergewöhnliches Meisterwerk der französischen Buchmalerei des 15. Jahrhunderts, entstanden zwischen 1450 und 1460. Es handelt sich um ein prachtvoll illuminiertes Gebet- und Andachtsbuch, das mit über 1000 Miniaturen und dekorativen Elementen ausgestattet ist – mehr als jedes andere bekannte Stundenbuch seiner Zeit.

Das Werk vereint großformatige Szenen, kleine Vignetten und figurenreiche Bordüren zu einem überwältigenden Bilderzyklus von religiöser Tiefe und künstlerischer Vielfalt. Ausgeführt wurde der Codex von mehreren Meistern des sogenannten Jouvenel-Stils, darunter der Meister der Adelaide von Savoyen (Meister von Poitiers) und Maler aus dem Umfeld Jean Fouquets.

Die Handschrift war Teil der berühmten Sammlung Calouste Gulbenkian in Lissabon und gilt als eines der prachtvollsten Beispiele spätgotischer Buchkunst. Ihre leuchtenden Farben, feinen Goldhöhungen und fantasievollen Szenen machen sie zu einem unübertroffenen Höhepunkt der europäischen Miniaturmalerei.

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Das Meisterwerk des Medicus

Medizin | Botanik | Alchemie15. Jahrhundert

Das Meisterwerk des Medicus

Der persische Arzt und Philosoph Avicenna (980–1037), einer der bedeutendsten Gelehrten des Mittelalters, verfasste mit dem Canon Medicinae ein Werk, das über Jahrhunderte als medizinisches Standardwerk galt. In fünf Büchern systematisierte er das Wissen seiner Zeit über Anatomie, Krankheiten und Heilmittel und prägte damit die europäische wie arabische Medizin nachhaltig.

Die hier vorliegende Handschrift entstand um 1440 in Italien und überliefert die einzige vollständig erhaltene hebräische Übersetzung des Canon Medicinae von Natan ha-Meati. Der prachtvolle Codex aus der Schule von Ferrara umfasst über 1000 Seiten mit zehn ganzseitigen Miniaturen sowie hunderten Pflanzen- und Tierdarstellungen. Szenen aus Apotheke, Heilbädern und bäuerlichem Jahreslauf verbinden medizinisches Wissen mit reicher Bildwelt.

Für Sammler und Liebhaber ist dieses Werk ein einzigartiges Zeugnis der Verbindung von Wissenschaft, Kunst und Übersetzungskultur im 15. Jahrhundert.

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Der Gero-Codex

Liturgische Handschriften10. Jahrhundert

Der Gero-Codex

Der um 969 auf der Insel Reichenau entstandene Gero-Codex gilt als das älteste und bedeutendste Werk der berühmten Reichenauer Buchmalerei. Geschaffen wurde er vom Schreiber Anno für den Kölner Bischof Gero (ca. 900–976), der sich in zwei Widmungsminiaturen verewigen ließ. Es handelt sich um ein prächtiges Evangelistar, reich ausgestattet mit Purpur- und Goldseiten, 24 ganzseitigen Miniaturen, kunstvollen Incipitseiten sowie unzähligen Initialen in Gold und Silber.

Der Codex verbindet karolingische Tradition mit ottonischer Strenge und zeigt den Übergang der Buchkunst zu einem monumentalen, byzantinisch inspirierten Stil. Besonders eindrucksvoll sind die Evangelistenbilder und die Maiestas Domini, die den Anspruch der ottonischen Herrscher auf imperiale Gleichrangigkeit zum Ausdruck bringen.

Seine Bedeutung wurde 2003 von der UNESCO gewürdigt, die den Gero-Codex in das Weltdokumentenerbe aufnahm. Heute wird diese herausragende Handschrift in der Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt verwahrt.

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Montserrat Kollektion

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Montserrat Kollektion

Die Montserrat-Kollektion vereint drei herausragende Stundenbücher, die heute auf der Iberischen Halbinsel aufbewahrt werden. Sie zählt zu den kostbarsten Zusammenstellungen spätmittelalterlicher und frühneuzeitlicher Buchmalerei.

Das Stundenbuch der Ippolita Maria Sforza entstand um 1500 in Paris und wurde von Jean Bourdichon für die Mailänder Herzogstochter geschaffen. Mit nahezu 300 Seiten, reich an Miniaturen, Initialen und einer Fülle von Pflanzen- und Tierdarstellungen, gilt es als Meisterwerk der französischen Frührenaissance.

Das Stundenbuch von Montserrat, um 1500 in Rouen entstanden, beeindruckt durch 48 ganzseitige Miniaturen, üppigen Goldschmuck und einen Bilderzyklus, der Maria ins Zentrum stellt.

Das München-Montserrat-Stundenbuch schließlich wurde 1540 in Brügge von Simon Bening geschaffen. Seine detailreichen Miniaturen widmen sich eindrucksvollen Landschaften und dem Jahreslauf.

Zusammen bilden die drei Handschriften ein einzigartiges Panorama französischer und flämischer Buchkunst an der Schwelle zur Neuzeit.

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Schicksalsbuch des Lorenzo Spirito Gualtieri

Spiele | Jagd16. Jahrhundert

Schicksalsbuch des Lorenzo Spirito Gualtieri

Das Schicksalsbuch des Lorenzo Spirito Gualtieri entstand 1482 in Perugia und gilt als eines der ungewöhnlichsten Werke der italienischen Renaissance. Es vereint astrologisches Wissen, religiöse Symbolik und spielerische Unterhaltung zu einem kunstvollen Gesellschaftsspiel, das Fragen nach Glück, Erfolg und Zukunft beantworten sollte.

Der prächtig illuminierte Codex zeigt das Rad der Fortuna, Propheten, Tierkreiszeichen und Himmelssphären, ausgeführt in leuchtenden Farben und reichem Gold. Die Miniaturen verbinden dramatische Szenen mit feinem Humor und spiegeln den Einfluss der großen Malerei des Quattrocento wider.

Lorenzo Spirito Gualtieri, ein Gelehrter am Hof von Perugia, schuf mit diesem Werk eine faszinierende Mischung aus Aberglaube, Philosophie und Kunst. Das Schicksalsbuch wurde zu einem der ersten Bestseller Italiens und bleibt ein eindrucksvolles Zeugnis der Renaissance-Kultur. Es wird heute in der Biblioteca Nazionale Marciana in Venedig aufbewahrt.

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Geheimnisse der Medizin

Medizin | Botanik | Alchemie15. Jahrhundert

Geheimnisse der Medizin

Die Handschrift Geheimnisse der Medizin, heute in der Biblioteca Medicea Laurenziana in Florenz aufbewahrt, entstand zwischen 1430 und 1449. Sie zählt zu den faszinierendsten medizinischen Codices der Renaissance, da sie praktisches Heilwissen mit allegorischen Bildwelten verbindet.

Der Codex umfasst rund 90 botanische Arten, jede mit detailreichen Aquarellen dargestellt. Auffällig sind die fantasievollen Begleitfiguren: Menschen, Tiere, Fabelwesen oder Dämonen, die die Wirkungen und Anwendungsbereiche der Pflanzen versinnbildlichen. Damit öffnet sich ein einzigartiger Kosmos, in dem Wissenschaft, Mystik und Bildkunst verschmelzen.

Die in italienischer Sprache verfassten Texte enthalten Anweisungen zu Anbau, Ernte und Verarbeitung der Heilpflanzen. Ergänzt durch astrologische Bezüge und Zuschreibungen von Tugenden, vermittelt die Handschrift ein lebendiges Bild mittelalterlicher Medizinlehre.

Für Sammler und Liebhaber stellt sie ein seltenes Zeugnis dar, das den praktischen Heilalltag mit der symbolischen Vorstellungswelt des 15. Jahrhunderts verbindet.

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Das Opus Magnum des Claudius Ptolemäus

Geographie | Karten15. Jahrhundert

Das Opus Magnum des Claudius Ptolemäus

Die Geographia des alexandrinischen Universalgelehrten Claudius Ptolemäus (2. Jahrhundert) zählt zu den einflussreichsten Schriften der Antike. Sie enthält die mathematischen Grundlagen der Kartographie sowie die Koordinaten von über 8.000 Orten der bekannten Welt. Um 1400 in Italien wiederentdeckt und ins Lateinische übersetzt, wurde sie im 15. Jahrhundert mit prachtvollen Karten ergänzt und zu einem der bedeutendsten Atlanten der Renaissance.

Das für König Alfons V. von Aragon in Neapel entstandene Manuskript verbindet antikes Wissen mit der Kunst der Buchmalerei. Leuchtende Farben, reiches Blattgold, kunstvolle Initialen und symbolträchtige Darstellungen wie Engel mit Krone und Wappen machen es zu einem Meisterwerk höfischer Repräsentation.

Für Sammler und Liebhaber stellt dieser Atlas ein einzigartiges Dokument dar, das Wissenschaft, Kunst und Macht der Renaissance auf eindrucksvolle Weise vereint.

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Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Altes Testament

Bibeln | Evangeliare17. Jahrhundert

Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Altes Testament

Die sogenannte Kupferbibel des Matthäus Merian d. Ä. (1593–1650) zählt zu den herausragendsten Bibelausgaben der Barockzeit. Der 1630 in Straßburg erschienene Band des Alten Testaments verbindet den in eleganter Frakturschrift gedruckten deutschen Text mit einer außergewöhnlichen Folge von 157 meisterhaft kolorierten Kupferstichen. Diese Darstellungen biblischer Szenen zeigen Merians unvergleichliche Kunstfertigkeit, die Feinheit seiner Linienführung und seine Fähigkeit, Bewegung, Licht und Raum in Kupfer zu bannen.
Als Schüler der Zürcher und französischen Stecherschulen und späterer Frankfurter Verleger prägte Merian eine ganze Dynastie von Künstlern und Druckern. Die prachtvoll ausgestattete Kupferbibel, mit Goldschnitt, geprägtem Ledereinband und Metallschließen, gilt als ein Höhepunkt der religiösen Buchillustration des 17. Jahrhunderts und als eines der schönsten Zeugnisse frühneuzeitlicher Druckkunst.

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Atlas Heinrichs VIII.

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Atlas Heinrichs VIII.

Der genuesische Kartograph Battista Agnese (ca. 1500–1564) schuf in seiner venezianischen Werkstatt einige der prächtigsten Atlanten der Renaissance. Um 1542 fertigte er für König Heinrich VIII. von England ein Meisterwerk, das Kosmosdarstellungen, Portolankarten und eine berühmte Weltkarte in ovaler Projektion vereint.

Das Werk beginnt mit Wappen und Titulatur des Königs, gefolgt von Armillarsphäre, Tierkreisdarstellungen und astronomischen Tabellen. Die Karten zeigen die drei Ozeane, das Mittelmeer, Europa und schließlich die Welt als Gesamtschau. Verzeichnet sind auch die Routen Magellans und Pizarros, kunstvoll hervorgehoben in Schwarz und Gold. Eine funktionsfähige Kompassrose ist in den Einband eingelassen – ein technisches wie künstlerisches Detail von seltener Faszination.

Später gelangte der Atlas in die Bibliothek der römischen Familie Barberini, deren Wappen den Einband ziert. Heute gilt er als ein herausragendes Zeugnis kartographischer Kunst und höfischer Repräsentation der Renaissance.

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Der Mercator Weltatlas 1595

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Der Mercator Weltatlas 1595

Gerardus Mercator (1512–1594), Universalgelehrter und „Ptolemäus seiner Zeit“, schuf mit seinem Atlas sive Cosmographicae meditationes de fabrica mundi et fabricati figura das erste Kartenwerk, das den Namen „Atlas“ trug. Postum 1595 von seinem Sohn Rumold veröffentlicht, enthält es 57 doppelseitige Kupferstiche, die die Welt, Kontinente und Länder in bis dahin unerreichter Präzision darstellen. Mercators berühmte Projektion, 1569 erstmals eingeführt, revolutionierte die Navigation durch ihre winkeltreue Darstellung. Der Atlas verbindet wissenschaftliche Exaktheit mit Renaissance-Ästhetik: kolorierte Karten, kunstvolle Titelblätter sowie maritime und landschaftliche Details machen das Werk zu einem Meisterstück der Verbindung von Kunst und Wissenschaft. Zeitgenossen wie Nachwelt sahen in Mercator den Begründer der modernen Geographie. Sein Atlas veränderte das mittelalterliche Weltbild grundlegend und blieb über Jahrhunderte das Referenzwerk für Forscher, Entdecker und Herrscher in ganz Europa.

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Atlas des Diego Homen von 1561

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Atlas des Diego Homen von 1561

Der Atlas des Diego Homen aus dem Jahr 1561 zählt zu den kunstvollsten kartografischen Werken der Renaissance. Der portugiesische Kartograf Diego Homem, einer der bedeutendsten Kartenmacher seiner Zeit, schuf nach seiner Verbannung aus Portugal in Venedig eine Reihe außerordentlich präziser und prachtvoll ausgestatteter Portolankarten. Der Atlas umfasst sieben reich illuminierte Kartenblätter, deren mit Gold gehöhte Küstenlinien, heraldische Embleme und fein ausgearbeitete Windrosen die mediterrane und atlantische Welt des 16. Jahrhunderts in beeindruckender Genauigkeit zeigen.

Die kalligrafische Beschriftung, die farbigen Stadtmarkierungen und die eleganten Wappen folgen der portugiesischen Tradition der nautischen Kartografie, verbinden diese jedoch mit der venezianischen Kunstlandschaft. Ergänzt wird die Sammlung durch ein dekoratives Kalenderdiagramm. Mit seiner Synthese aus wissenschaftlicher Präzision und repräsentativer Gestaltung ist Homens Atlas ein herausragendes Beispiel für die Verbindung von Kunst und Kartografie in der Renaissance.

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Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Neues Testament

Bibeln | Evangeliare17. Jahrhundert

Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Neues Testament

Die berühmte „Kupferbibel“ des Matthäus Merian d. Ä. (1593–1650) zählt zu den prachtvollsten Druckwerken des 17. Jahrhunderts. 1630 veröffentlicht, vereint sie den Text des Neuen Testaments in deutscher Sprache, gesetzt in eleganter Frakturschrift, mit 77 meisterhaften Kupferstichen. Diese kolorierten Illustrationen gelten als Höhepunkt barocker Druckgrafik und verbinden außerordentliche Detailgenauigkeit mit künstlerischer Lebendigkeit.

Merian, in Zürich ausgebildet und später in Frankfurt ansässig, begründete eine bedeutende Verleger- und Künstlerdynastie. Seine Darstellungen der biblischen Szenen zeigen eine eindrucksvolle Vielfalt an Kompositionen, die in Präzision und Ausdruckskraft mit den Werken Albrecht Dürers verglichen werden.

Das prachtvolle Werk erschien bei den Erben des Straßburger Druckers Lazarus Zetzner. Mit Goldschnitt, Lederband, Metallschließen und reicher Prägung ausgestattet, gehört die „Kupferbibel“ zu den begehrtesten Bibelausgaben der Frühen Neuzeit und ist ein Meilenstein barocker Buchkunst.

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Das goldene Kalendarium

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Das goldene Kalendarium

Das goldene Kalendarium ist ein prachtvolles Beispiel spätmittelalterlicher Buchkunst und verbindet astronomisches Wissen mit künstlerischer Strahlkraft. Entstanden im 15. Jahrhundert, präsentiert es die Monate des Jahres in aufwendig illuminierten Szenen, die bäuerliche Arbeiten, höfische Feste und die Zeichen des Tierkreises vereinen. Jede Seite ist reich mit Gold verziert und besticht durch detailreiche Miniaturen, die das Zusammenspiel von Natur, Kosmos und Glauben eindrucksvoll veranschaulichen.

Neben seiner Funktion als Kalender war das Werk auch ein Spiegel der Weltordnung, in dem die Menschen ihre Stellung im göttlichen Kosmos erkannten. Mit seiner kostbaren Ausstattung gehört das goldene Kalendarium zu den besonders eindrucksvollen Handschriften seiner Zeit und zählt heute zu den Höhepunkten spätgotischer Miniaturmalerei.

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Atlas Heinrichs VIII.

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Atlas Heinrichs VIII.

Der genuesische Kartograph Battista Agnese (ca. 1500–1564) schuf in seiner venezianischen Werkstatt einige der prächtigsten Atlanten der Renaissance. Um 1542 fertigte er für König Heinrich VIII. von England ein Meisterwerk, das Kosmosdarstellungen, Portolankarten und eine berühmte Weltkarte in ovaler Projektion vereint.

Das Werk beginnt mit Wappen und Titulatur des Königs, gefolgt von Armillarsphäre, Tierkreisdarstellungen und astronomischen Tabellen. Die Karten zeigen die drei Ozeane, das Mittelmeer, Europa und schließlich die Welt als Gesamtschau. Verzeichnet sind auch die Routen Magellans und Pizarros, kunstvoll hervorgehoben in Schwarz und Gold. Eine funktionsfähige Kompassrose ist in den Einband eingelassen – ein technisches wie künstlerisches Detail von seltener Faszination.

Später gelangte der Atlas in die Bibliothek der römischen Familie Barberini, deren Wappen den Einband ziert. Heute gilt er als ein herausragendes Zeugnis kartographischer Kunst und höfischer Repräsentation der Renaissance.

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Geheimnisse der Medizin

Medizin | Botanik | Alchemie15. Jahrhundert

Geheimnisse der Medizin

Die Handschrift Geheimnisse der Medizin, heute in der Biblioteca Medicea Laurenziana in Florenz aufbewahrt, entstand zwischen 1430 und 1449. Sie zählt zu den faszinierendsten medizinischen Codices der Renaissance, da sie praktisches Heilwissen mit allegorischen Bildwelten verbindet.

Der Codex umfasst rund 90 botanische Arten, jede mit detailreichen Aquarellen dargestellt. Auffällig sind die fantasievollen Begleitfiguren: Menschen, Tiere, Fabelwesen oder Dämonen, die die Wirkungen und Anwendungsbereiche der Pflanzen versinnbildlichen. Damit öffnet sich ein einzigartiger Kosmos, in dem Wissenschaft, Mystik und Bildkunst verschmelzen.

Die in italienischer Sprache verfassten Texte enthalten Anweisungen zu Anbau, Ernte und Verarbeitung der Heilpflanzen. Ergänzt durch astrologische Bezüge und Zuschreibungen von Tugenden, vermittelt die Handschrift ein lebendiges Bild mittelalterlicher Medizinlehre.

Für Sammler und Liebhaber stellt sie ein seltenes Zeugnis dar, das den praktischen Heilalltag mit der symbolischen Vorstellungswelt des 15. Jahrhunderts verbindet.

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Terenz - alle Komödien

Literatur | Dichtung9. Jahrhundert

Terenz - alle Komödien

Die karolingische Terenz-Handschrift der Vatikanischen Bibliothek zählt zu den kostbarsten erhaltenen Zeugnissen der antiken Dramenliteratur. Publius Terentius Afer (um 195 – um 159 v. Chr.) war einer der bedeutendsten Komödiendichter der römischen Republik, dessen Stücke zwischen 170 und 160 v. Chr. aufgeführt wurden. Seine Werke galten seit der Antike als Musterbeispiel eines klaren, eleganten Lateins und blieben bis in die Neuzeit hinein fester Bestandteil des Schulunterrichts.

Die im frühen 9. Jahrhundert vermutlich am Hof Ludwigs des Frommen entstandene Handschrift ist eines der wenigen illuminierten Zeugnisse der Terenz-Überlieferung. Berühmt ist sie für ihr eindrucksvolles Autorenbildnis, fünf ganzseitige Maskentafeln zu den Charakteren der einzelnen Stücke sowie für 144 Szenenbilder, die auf antike Aufführungspraktiken verweisen. Durch diese einzigartige Kombination textlicher und bildlicher Überlieferung vermittelt die Handschrift einen seltenen Einblick in die spätantike Theatertradition und ihre mittelalterliche Rezeption.

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Leonardo da Vinci | Zeichnungen III: Architektur und Erfindungen

Abhandlungen | Weltliche Werke15. Jahrhundert

Leonardo da Vinci | Zeichnungen III: Architektur und Erfindungen

Die Sammlung Leonardo da Vinci – Zeichnungen III: Architektur und Erfindungen vereint 83 Blätter des Universalgenies aus drei bedeutenden Beständen: dem berühmten Codex Atlanticus der Biblioteca Ambrosiana in Mailand, den Skizzenbüchern des Institut de France und der einzigartigen Da-Vinci-Sammlung des Windsor Castle. Auf 80 Blättern, darunter fünf Faltzeichnungen, offenbaren sich architektonische Entwürfe, Konstruktionsdetails und visionäre Erfindungen, oft begleitet von den charakteristischen Notizen Leonardos.

Die Werke zeigen eindrucksvoll die Vielseitigkeit und Genialität des Renaissance-Meisters, dessen Studien zwischen Kunst, Architektur und Technik neue Maßstäbe setzten. Mit dieser Sammlung wird der schöpferische Geist Leonardo da Vincis (1452–1519) in seiner ganzen Breite sichtbar und seine Rolle als Pionier der Ingenieurskunst und der wissenschaftlichen Beobachtung deutlich.

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Münzen

Die Geschichte der Seefahrt

Abhandlungen | Weltliche Werke5. Jahrhundert

Die Geschichte der Seefahrt

Die Geschichte der Seefahrt ist eine exklusive numismatische Sammlung, die die Entwicklung der maritimen Weltgeschichte über mehr als 2.200 Jahre hinweg dokumentiert. Sie vereint 20 historische Münzen, darunter 13 aus Silber, sowie zwei seltene Banknoten, die den technischen, kulturellen und wirtschaftlichen Fortschritt der Seefahrt widerspiegeln.

Von einer antiken griechischen Delfinmünze über Prägungen aus dem Römischen Reich und dem Goldenen Zeitalter der Entdeckungen bis hin zu modernen Gedenkmünzen reicht die Spannweite dieser einzigartigen Kollektion. Begleitet wird sie von Stücken, die legendären Schiffen und Seefahrern gewidmet sind – etwa Vasco da Gama, Christoph Kolumbus, Francis Drake oder der Gorch Fock.

Die Edition ist auf 499 Exemplare weltweit limitiert und präsentiert sich als kulturhistorisches Panorama der Menschheitsgeschichte auf See – ein Tribut an Entdeckergeist, Handel und die maritime Kunst vergangener Jahrhunderte.

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Münzen

Die Geschichte des Christentums

Sonstige religiöse WerkeVor dem 5. Jahrhundert

Die Geschichte des Christentums

Die Edition Geschichte des Christentums umfasst 66 historische Artefakte aus über 2000 Jahren christlicher Geschichte. Die Sammlung vereint 44 Münzen – davon 26 aus Silber –, vier Banknoten sowie neun Briefmarken, die jeweils bedeutende Etappen der christlichen Kultur- und Kirchengeschichte dokumentieren. Ergänzt wird sie durch die Sonderbroschüre Päpste des 20. und 21. Jahrhunderts mit acht 0-Euro-Scheinen aus originalem Euro-Sicherheitspapier, die den Pontifikaten von Pius XI. bis Franziskus gewidmet sind.

Die Sammlung spannt einen weiten Bogen von den Anfängen des Glaubens bis in die Gegenwart: vom „Scherflein der Witwe“ aus neutestamentlicher Zeit über römische und byzantinische Prägungen, Münzen der Kreuzfahrer und Templer, Zeugnisse der Reformation und Gegenreformation bis hin zu modernen Gedenkmünzen und Briefmarken des Vatikanstaates.

Jedes Exponat erzählt ein Stück der Geschichte des Christentums – von den ersten Gemeinden über mittelalterliche Glaubenskämpfe bis zur geistigen Erneuerung der Neuzeit. Diese luxuriös ausgestattete Sammlung ist weltweit auf 499 Exemplare limitiert und stellt ein einzigartiges Zeugnis christlicher Kultur, Kunst und Numismatik dar.

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Civitates Orbis Terrarum – Band III (1576)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band III (1576)

Die Civitates Orbis Terrarum, zwischen 1572 und 1618 in sechs Bänden erschienen, gilt als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Unter der Leitung von Georg Braun und Frans Hogenberg entstanden über 600 kolorierte Stadtansichten, die die geographische und kulturelle Vielfalt der bekannten Welt zeigen.

Der dritte Band (1576) setzt die ikonographische Erfassung bedeutender Handels- und Hafenstädte Europas fort. Besonders die detailreichen Darstellungen skandinavischer, englischer und osteuropäischer Städte bezeugen das wachsende geographische Wissen und die Entdeckerfreude der Renaissance. Präzision, Farbigkeit und Kompositionskunst machen diesen Band zu einem Höhepunkt frühneuzeitlicher Kartographie.

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Civitates Orbis Terrarum – Band IV (1582)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band IV (1582)

Die Civitates Orbis Terrarum ist das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Zwischen 1572 und 1618 erschienen, umfasst das monumentale Werk über 600 Stadtansichten aus aller Welt und gilt als kartographisches Pendant zu Ortelius’ Theatrum Orbis Terrarum.

Der vierte Band (1582) erweitert das Werk um zahlreiche Städte aus Frankreich, den Niederlanden und dem östlichen Mittelmeerraum. In prachtvoll kolorierten Kupferstichen werden Stadtarchitektur und Landschaftsraum zu harmonischen Bildwelten verbunden. Die Kompositionen, reich an Figuren und Alltagsszenen, vermitteln ein lebendiges Bild des städtischen Lebens der Renaissance.

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Civitates Orbis Terrarum – Band V (1597)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band V (1597)

Der fünfte Band der berühmten Civitates Orbis Terrarum gehört zu den eindrucksvollsten Darstellungen frühneuzeitlicher Städte. Herausgegeben von Georg Braun und maßgeblich geprägt durch die Kupferstiche aus dem Umfeld der Werkstatt Hogenberg, versammelt das Werk eine Vielzahl detailreicher Ansichten bedeutender Städte Europas und darüber hinaus.

Die kunstvoll kolorierten Tafeln verbinden topografische Genauigkeit mit erzählerischer Lebendigkeit. Neben Architektur und Stadtanlagen zeigen sie auch Szenen des täglichen Lebens, Trachten, Handelsaktivitäten und Landschaften. Begleitende Texte erläutern geografische Lage, historische Entwicklung und wirtschaftliche Bedeutung der jeweiligen Orte.

Gerade durch seine Entstehungszeit besitzt der Band einen besonderen dokumentarischen Wert, da viele der dargestellten Städte nur wenige Jahrzehnte später tiefgreifende Veränderungen erfuhren. So bewahrt das Werk ein vielschichtiges Bild urbaner Kultur um 1600 und gilt bis heute als bedeutende Quelle zur europäischen Stadtgeschichte.

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Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Altes Testament

Bibeln | Evangeliare17. Jahrhundert

Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Altes Testament

Die sogenannte Kupferbibel des Matthäus Merian d. Ä. (1593–1650) zählt zu den herausragendsten Bibelausgaben der Barockzeit. Der 1630 in Straßburg erschienene Band des Alten Testaments verbindet den in eleganter Frakturschrift gedruckten deutschen Text mit einer außergewöhnlichen Folge von 157 meisterhaft kolorierten Kupferstichen. Diese Darstellungen biblischer Szenen zeigen Merians unvergleichliche Kunstfertigkeit, die Feinheit seiner Linienführung und seine Fähigkeit, Bewegung, Licht und Raum in Kupfer zu bannen.
Als Schüler der Zürcher und französischen Stecherschulen und späterer Frankfurter Verleger prägte Merian eine ganze Dynastie von Künstlern und Druckern. Die prachtvoll ausgestattete Kupferbibel, mit Goldschnitt, geprägtem Ledereinband und Metallschließen, gilt als ein Höhepunkt der religiösen Buchillustration des 17. Jahrhunderts und als eines der schönsten Zeugnisse frühneuzeitlicher Druckkunst.

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Das verschollene Gebetbuch der französischen Königstochter

Stundenbücher | Gebetbücher16. Jahrhundert

Das verschollene Gebetbuch der französischen Königstochter

Um 1517 entstand in Paris eines der zartesten Meisterwerke der französischen Renaissancebuchkunst: das Blumengebetbuch der Renée de France, Tochter König Ludwigs XII. und Schwester von Königin Claude. Die kostbare Handschrift verzaubert mit einem Bildprogramm von außergewöhnlicher Feinheit. Zwölf reich vergoldete Miniaturen, darunter mehrere Porträts der jungen Prinzessin, eröffnen das Werk. Jede Textseite ist mit leuchtenden Blumenranken, Blütenbordüren und vergoldeten Initialen geschmückt, ein üppiger Garten aus Farben und Licht.

Die bewegte Geschichte des Codex ist ebenso faszinierend wie sein Schmuck. Renée nahm das Gebetbuch nach Ferrara mit, wo sie später wegen ihrer Sympathie für die Reformation verfolgt wurde. Nur wenige ihrer Bücher überstanden diese Zeit, darunter dieses Kleinod. Nach Jahrhunderten wechselvoller Provenienz verschwand das Original Ende des 20. Jahrhunderts – und gilt seither als eines der großen verlorenen Juwelen der europäischen Buchkunst.

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Das Meisterstundenbuch zu Ehren der Mutter Gottes

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Das Meisterstundenbuch zu Ehren der Mutter Gottes

Das Meisterstundenbuch zu Ehren der Mutter Gottes gehört zur Tradition der marianischen Stundenbücher, die dem privaten Gebet und der kontemplativen Betrachtung dienten. Im Zentrum steht die Verehrung der Gottesmutter, deren Leben, Tugenden und heilsgeschichtliche Bedeutung in Text und Bild miteinander verbunden sind. Das Werk folgt der liturgischen Ordnung der Horen und verankert den persönlichen Glauben im Rhythmus des Tages.

Besondere Aufmerksamkeit gilt der kunstvollen Ausstattung. Fein ausgearbeitete Miniaturen und reliefartig gestaltete Elemente verleihen dem Buch eine hohe sinnliche Präsenz. Die Darstellungen sind von tiefer Andacht geprägt und verbinden architektonische Motive mit figürlichen Szenen aus dem marianischen Bildprogramm. Goldene Akzente und eine klare Komposition unterstreichen den sakralen Charakter und verweisen auf die Bedeutung des Werkes als geistiges wie auch repräsentatives Objekt.

Das Meisterstundenbuch steht exemplarisch für die spätmittelalterliche Frömmigkeitskultur, in der Bild, Gebet und materielle Kostbarkeit eine unauflösliche Einheit bilden. Es ist ein Zeugnis persönlicher Andacht und zugleich ein Ausdruck höchster Buchkunst.

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Bibel der Barmherzigkeit

Bibeln | Evangeliare21. Jahrhundert

Bibel der Barmherzigkeit

Anlässlich des von Papst Franziskus ausgerufenen Heiligen Jahres der Barmherzigkeit 2016 entstand eine außergewöhnliche Bilderbibel, die heute als eine der schönsten Bibelausgaben des 21. Jahrhunderts gilt. Auf 1024 Seiten vereint sie den vollständigen Text des Alten und Neuen Testaments in deutscher Sprache mit über 350 Miniaturen, von denen 270 mit echtem Blattgold versehen sind.

Die Illustrationen stammen aus mehr als 40 berühmten Handschriften aus zehn Jahrhunderten Buchmalerei – darunter das ottonische Strahov-Evangeliar, der romanische Albani-Psalter, die gotische Hamilton-Bibel oder die prachtvolle Renaissance-Bibel des Federico da Montefeltro. Durch diese Vielfalt bildet die Ausgabe ein beeindruckendes Panorama der christlichen Kunstgeschichte.

Die luxuriöse Ausstattung umfasst punzierten Goldschnitt, einen Ledereinband mit vergoldeten Schließen und ein abnehmbares Kreuz mit Rubin. Ein persönliches Vorwort von Papst Franziskus betont zudem die geistliche Dimension dieser einzigartigen Bibel.

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Originale

Brockhaus | Chronik des Automobils

Nachschlagewerk21. Jahrhundert

Brockhaus | Chronik des Automobils

Die dreibändige Ausgabe Chronik des Automobils bietet einen umfassenden Blick auf die Entwicklung des Automobils vom frühen Nachkriegszeitalter bis in die Moderne. In klar gegliederten Kapiteln verbindet das Werk technische Fortschritte, gesellschaftliche Veränderungen und die Entstehung legendärer Fahrzeugtypen zu einer erzählerischen Gesamtgeschichte. Jedes Buch widmet sich einer eigenen Epoche und zeigt, wie Mobilität, industrielle Innovation und kulturelle Leitbilder einander beeinflusst haben. Die reich bebilderten Darstellungen und sorgfältig aufbereiteten Texte machen die Ausgabe zu einer fundierten Dokumentation der automobilen Kulturgeschichte. Besonders hervorzuheben ist die ausgewogene Darstellung sowohl ikonischer Klassiker als auch weniger bekannter Entwicklungen, die zusammen ein präzises Panorama der automobilen Evolution zeichnen.

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Originale

Bertelsmann | Chronik Macht und Religion

Nachschlagewerk21. Jahrhundert

Bertelsmann | Chronik Macht und Religion

Die zweibändige Ausgabe Chronik Macht und Religion untersucht das historische Spannungsfeld zwischen geistlicher Autorität und weltlicher Herrschaft. Die Bände Kampf um die Seelen und Macht in der Moderne zeichnen nach, wie religiöse Vorstellungen politische Systeme geprägt haben und wie Machtstrukturen wiederum religiöse Praxis formten.

Mit einer Mischung aus wissenschaftlich fundierten Texten, Bildmaterial und kommentierenden Essays entfaltet das Werk eine dichte kulturgeschichtliche Perspektive. Es behandelt zentrale Themen wie religiöse Staatsbildung, Ehe und familiäre Ordnungen, gesellschaftliche Normen, innerreligiöse Reformbewegungen und die Auseinandersetzung verschiedener Traditionen mit Moderne und Globalisierung.

Die klar strukturierte Darstellung und die hochwertige Ausstattung im festen Einband machen die Chronik zu einem zeittypischen Beispiel populärwissenschaftlicher Geschichtsdokumentation. Sie eröffnet einen Zugang zu komplexen historischen Entwicklungen, indem sie religiöse Ideen als gestaltende Kräfte in Politik, Kultur und gesellschaftlichem Wandel sichtbar macht.

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Brockhaus | Weltatlas

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Brockhaus | Weltatlas

Der Brockhaus Weltatlas vereint geografische Präzision mit cartographischer Ästhetik und bietet einen umfassenden Blick auf die Erde in ihrer gesamten Vielfalt. Das Werk präsentiert detaillierte physische und politische Karten sämtlicher Kontinente und Länder, ergänzt durch thematische Darstellungen zu Klima, Bevölkerung, Wirtschaft, Kultur und Umwelt. Jede Karte wurde mit höchster Genauigkeit und Sorgfalt gestaltet und verbindet wissenschaftliche Information mit künstlerischer Klarheit. Ergänzende Texte, Register und Infografiken machen den Atlas zu einem wertvollen Nachschlagewerk für alle, die sich für Geografie, Geschichte und globale Zusammenhänge interessieren. Der Brockhaus Weltatlas steht in der Tradition der großen kartographischen Werke des Hauses Brockhaus und gilt als klassisches Zeugnis deutscher Wissens- und Druckkultur.

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Brockhaus | Enzyklopädie 19. Auflage

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Brockhaus | Enzyklopädie 19. Auflage

Die 19. Auflage der Brockhaus Enzyklopädie erschien in 24 Bänden zwischen 1986 und 1994 und markiert den letzten großen Schritt vor der finalen 20. Auflage. Mit mehreren hunderttausend Stichwörtern, ergänzt durch umfangreiches Karten- und Bildmaterial, stellt sie eine monumentale Wissenssammlung dar, die zugleich wissenschaftliche Präzision und editorische Eleganz vereint.

Diese Ausgabe gilt als ein Höhepunkt der klassischen Enzyklopädie im 20. Jahrhundert. Für Sammler und Liebhaber eröffnet sie den Blick auf eine Epoche, in der das gedruckte Buch noch als maßgebliches Medium der Wissensordnung und -bewahrung verstanden wurde.

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Brockhaus | Mensch, Natur, Technik

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Brockhaus | Mensch, Natur, Technik

Die Edition Brockhaus – Mensch, Natur, Technik vereint die zentralen Themenfelder des Wissens: das Leben des Menschen, die Ordnung der Natur und die Errungenschaften der Technik. In präzisen und anschaulichen Darstellungen wird das Zusammenspiel biologischer, physikalischer und technischer Prozesse erläutert und in den Kontext wissenschaftlicher Erkenntnisse gestellt.

Das Werk verbindet naturwissenschaftliche Grundlagen mit aktuellen Entwicklungen aus Forschung, Medizin, Umweltkunde und Ingenieurwissenschaft. Zahlreiche Illustrationen, Diagramme und Fotografien veranschaulichen komplexe Zusammenhänge und machen die enzyklopädische Darstellung lebendig und zugänglich.

Als moderne Wissensedition steht Mensch, Natur, Technik in der Tradition der Brockhaus-Enzyklopädie: klar strukturiert, verlässlich und bildstark. Es ist ein Werk für alle, die die Welt in ihrer Gesamtheit verstehen wollen – vom menschlichen Körper über ökologische Systeme bis zu den Technologien der Zukunft.

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Brockhaus | Enzyklopädie der Erde

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Brockhaus | Enzyklopädie der Erde

Die Enzyklopädie der Erde aus dem Hause Brockhaus ist eine umfassende Hommage an die Vielfalt, Schönheit und Dynamik unseres Planeten. In präzise recherchierten Texten und eindrucksvoll bebilderten Darstellungen entfaltet das Werk ein Panorama der Erde – von ihrer Entstehung und geologischen Struktur über die Klimazonen und Ökosysteme bis zu den kulturellen und geographischen Lebensräumen des Menschen.

Die Edition verbindet wissenschaftliche Exaktheit mit ästhetischer Gestaltung und vermittelt aktuelles Wissen aus Geologie, Geographie, Biologie und Umweltforschung in zugänglicher Form. Großformatige Fotografien, Karten und Grafiken veranschaulichen die komplexen Zusammenhänge der Natur und machen die Enzyklopädie der Erde zu einem zugleich lehrreichen und inspirierenden Werk.

Als modernes Nachschlagewerk steht sie in der Tradition des Brockhaus-Verlags, der Wissen, Bildung und die Bewahrung der Natur mit enzyklopädischer Leidenschaft vereint.

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Coron | Das 20. Jahrhundert in Wort, Bild und Ton

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Coron | Das 20. Jahrhundert in Wort, Bild und Ton

Die exklusive Edition Das 20. Jahrhundert in Wort, Bild, Film und Ton aus dem Hause Coron Exclusiv ist eine umfangreiche multimediale Dokumentation zur Geschichte des vergangenen Jahrhunderts. In zehn Chronikbänden, gegliedert nach Jahrzehnten von 1900 bis 1999, werden bedeutende Ereignisse und Entwicklungen aus Politik, Gesellschaft, Kultur, Wissenschaft und Technik ausführlich dargestellt.

Die einzelnen Bände verbinden sorgfältig aufbereitete Texte mit zahlreichen historischen Fotografien, Illustrationen und zeitgenössischen Dokumenten. Ergänzt wird die Reihe durch einen Generalindex sowie einen zusätzlichen Band zu den Jahren 2000 bis 2004.

Zum Gesamtwerk gehört außerdem ein aufwendig gestaltetes DVD-System. Es enthält zwei DVDs mit historischen Filmdokumenten. Die erste DVD behandelt den Zeitraum von 1900 bis 1949, die zweite DVD die Jahre von 1950 bis 1999. Historische Filmaufnahmen machen zentrale Ereignisse des 20. Jahrhunderts unmittelbar erlebbar und ergänzen die gedruckten Chronikbände um eine audiovisuelle Perspektive.

Die dunkel gebundenen Bände mit goldfarbenen Prägungen verleihen der Edition einen repräsentativen und geschlossenen Gesamteindruck. Durch die Verbindung von Text, Bild, Film und historischen Originaldokumenten entstand ein vielseitiges Zeitarchiv, das die Geschichte des 20. Jahrhunderts anschaulich und umfassend vermittelt. Das DVD-System wird ebenfalls als Ergänzung mit zwei DVDs beschrieben.

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Civitates Orbis Terrarum – Band IV (1582)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band IV (1582)

Die Civitates Orbis Terrarum ist das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Zwischen 1572 und 1618 erschienen, umfasst das monumentale Werk über 600 Stadtansichten aus aller Welt und gilt als kartographisches Pendant zu Ortelius’ Theatrum Orbis Terrarum.

Der vierte Band (1582) erweitert das Werk um zahlreiche Städte aus Frankreich, den Niederlanden und dem östlichen Mittelmeerraum. In prachtvoll kolorierten Kupferstichen werden Stadtarchitektur und Landschaftsraum zu harmonischen Bildwelten verbunden. Die Kompositionen, reich an Figuren und Alltagsszenen, vermitteln ein lebendiges Bild des städtischen Lebens der Renaissance.

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Der Mercator Weltatlas 1595

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Der Mercator Weltatlas 1595

Gerardus Mercator (1512–1594), Universalgelehrter und „Ptolemäus seiner Zeit“, schuf mit seinem Atlas sive Cosmographicae meditationes de fabrica mundi et fabricati figura das erste Kartenwerk, das den Namen „Atlas“ trug. Postum 1595 von seinem Sohn Rumold veröffentlicht, enthält es 57 doppelseitige Kupferstiche, die die Welt, Kontinente und Länder in bis dahin unerreichter Präzision darstellen. Mercators berühmte Projektion, 1569 erstmals eingeführt, revolutionierte die Navigation durch ihre winkeltreue Darstellung. Der Atlas verbindet wissenschaftliche Exaktheit mit Renaissance-Ästhetik: kolorierte Karten, kunstvolle Titelblätter sowie maritime und landschaftliche Details machen das Werk zu einem Meisterstück der Verbindung von Kunst und Wissenschaft. Zeitgenossen wie Nachwelt sahen in Mercator den Begründer der modernen Geographie. Sein Atlas veränderte das mittelalterliche Weltbild grundlegend und blieb über Jahrhunderte das Referenzwerk für Forscher, Entdecker und Herrscher in ganz Europa.

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Meisterwerke aus dem Musée Condé im Schloss Chantilly

Kassetten (Einzelblatt-Sammlungen)10. Jahrhundert

Meisterwerke aus dem Musée Condé im Schloss Chantilly

Das Musée Condé im Château de Chantilly zählt zu den bedeutendsten Bibliotheken Europas. Seine Sammlung vereint einige der kostbarsten Zeugnisse mittelalterlicher Buchkunst und frühen Buchdrucks, die vom 10. bis zum 16. Jahrhundert entstanden. In dem prachtvollen Renaissance-Schloss, das von Anne de Montmorency im 16. Jahrhundert erbaut und im 19. Jahrhundert durch den Herzog von Aumale dem Institut de France vermacht wurde, verbinden sich Kunst, Architektur und Geschichte zu einem einzigartigen Ensemble.

Die Auswahl Meisterwerke aus dem Musée Condé zeigt herausragende Blätter aus illuminierten Handschriften, darunter Arbeiten aus der Schule der Très Riches Heures du Duc de Berry, Buchmalerei des Hochmittelalters und frühe französische Druckkunst. Goldene Initialen, feine Miniaturen und leuchtende Farben veranschaulichen die Entwicklung der europäischen Buchkunst über mehrere Jahrhunderte hinweg.

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Evangeliar Heinrichs II. für Montecassino

Bibeln | Evangeliare11. Jahrhundert

Evangeliar Heinrichs II. für Montecassino

Das sogenannte Evangeliar Heinrichs II. entstand zu Beginn des 11. Jahrhunderts auf der Reichenau, einem der führenden Zentren ottonischer Buchmalerei. Es wurde vermutlich im Auftrag des Kaisers für die Benediktinerabtei Montecassino geschaffen und zählt zu den herausragenden Handschriften dieser Epoche.

Die Handschrift enthält die Evangelien nach Matthäus, Markus und Lukas sowie prächtige Widmungs- und Evangelistenbilder. Purpurgründe, goldene Schrift und feine Linienführung kennzeichnen die feierliche Bildsprache der Reichenauer Schule. In den Miniaturen erscheint Heinrich II. als von Gott legitimierter Herrscher – ein Bildprogramm, das die sakrale Dimension kaiserlicher Macht eindrucksvoll vermittelt.

Das Evangeliar gilt als ein Höhepunkt ottonischer Buchkunst und als Ausdruck der engen Verbindung zwischen Reichsidee und christlicher Theologie im frühen Mittelalter.

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Codex der Trachten und Kostüme

Abhandlungen | Weltliche Werke16. Jahrhundert

Codex der Trachten und Kostüme

Der sogenannte Códice de Trajes oder Codex der Trachten und Kostüme ist eine der bedeutendsten Quellen zur Mode- und Kulturgeschichte des 16. Jahrhunderts. Die Handschrift umfasst 125 detailreiche Aquarelle, die in leuchtenden Farben die Kleidung von Menschen aus Spanien, den deutschen und niederländischen Territorien des Heiligen Römischen Reiches, aus Frankreich, England und Irland ebenso zeigen wie die Trachten aus Afrika, dem Osmanischen Reich oder der Neuen Welt.

Die Miniaturen, mit deutschen Bildunterschriften versehen, entstanden wahrscheinlich in Augsburg auf Papier mit Wasserzeichen von 1546. In ihrem Stil spiegeln sie den Einfluss nordeuropäischer Renaissance-Meister wie Albrecht Dürer, Hans Burgkmair oder Albrecht Altdorfer wider.

Der Codex dokumentiert die Vielfalt höfischer, bürgerlicher und fremdländischer Kleidung zur Zeit Kaiser Karls V. und wurde zu einem grundlegenden Referenzwerk für die Entwicklung europäischer Mode. Heute wird er in der Biblioteca Nacional de España in Madrid aufbewahrt.

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Nibelungenlied – Hundeshagener Codex

Literatur | Dichtung15. Jahrhundert

Nibelungenlied – Hundeshagener Codex

Das Nibelungenlied, um 1200 entstanden, gilt als das deutsche Nationalepos. Es verbindet historische Ereignisse der Völkerwanderungszeit mit Sagenstoffen und erzählt die Geschichte von Siegfried, Kriemhild und den Burgunden, geprägt von Heldentum, Verrat und Untergang.

Die bedeutendste erhaltene Handschrift ist der sogenannte Hundeshagener Codex, entstanden um 1440 im ostschwäbischen Dialekt. Benannt nach dem Bibliothekar Helfrich Bernhard Hundeshagen, der ihn 1816 erwarb, ist er die einzige illustrierte Ausgabe des Epos. Auf 384 Pergamentseiten finden sich 37 farbige Federzeichnungen, die Turniere, Feste, Reisen und dramatische Szenen mit eindrucksvoller Anschaulichkeit wiedergeben.

Der Codex vereint zwei Fassungen des Werkes, die sowohl mit „daz ist der Nibelunge liet“ als auch mit „daz ist der Nibelunge not“ schließen. Damit ist er nicht nur ein literarisches, sondern auch ein kulturhistorisches Unikat, das uns das berühmteste Heldenepos des deutschen Mittelalters in Wort und Bild vor Augen führt.

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Astronomisch-astrologischer Codex König Wenzels

Astronomie | Astrologie15. Jahrhundert

Astronomisch-astrologischer Codex König Wenzels

Der prachtvolle Astronomisch-astrologische Codex König Wenzels entstand um 1400 am Hof des böhmischen Königs Wenzel IV. von Luxemburg (1361–1419) in Prag, einem der bedeutendsten geistigen und künstlerischen Zentren des Spätmittelalters. Das Werk wurde von Wenzels Hofastronomen Terzysko verfasst und verbindet antikes, arabisches und hebräisches Wissen über die Himmelskunde in lateinischer Übersetzung.

Die großformatige Handschrift umfasst 106 Pergamentblätter mit 55 Miniaturen, 7 astrologischen Figuren, 3 Goldinitialen, 114 opaken Initialen und 19 historisierten Initialen. Die Miniaturen zeigen Planeten, Tierkreiszeichen und allegorische Darstellungen der Sternbilder in leuchtenden Farben, mit reicher Verwendung von Blatt- und Pinselgold.

Der Codex, der vermutlich zum persönlichen Gebrauch des Königs geschaffen wurde, gilt als ein Hauptwerk der Internationalen Gotik und als herausragendes Zeugnis der künstlerischen und wissenschaftlichen Kultur des Prager Hofes um 1400.

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Der Cellarius Himmelsatlas

Geographie | Karten17. Jahrhundert

Der Cellarius Himmelsatlas

Der 1661 veröffentlichte Atlas Harmonia Macrocosmica des Astronomen, Mathematikers und Kartografen Andreas Cellarius (um 1596–1665) zählt zu den eindrucksvollsten Himmelsatlanten des Barock. In 29 doppelseitigen, meisterhaft kolorierten Kupferstichen entfaltet sich ein umfassendes Bild des Kosmos, das die Weltsysteme von Ptolemäus, Kopernikus und Tycho Brahe vereint und zugleich die Entwicklung des astronomischen Weltbildes veranschaulicht. Die Tafeln, gestochen von Frederik Hendrik van den Hove, Jan van Loon und Jan Pieterszoon Saenredam, verbinden wissenschaftliche Präzision mit künstlerischer Pracht und gehören zu den schönsten Beispielen barocker Druckkunst.
Erstmals erschienen im Amsterdamer Verlag Johannes Janssonius, dokumentiert der Atlas den Höhepunkt der kartographischen und astronomischen Darstellungskunst des 17. Jahrhunderts.

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Boccaccios vatikanischer Dekameron

Literatur | Dichtung15. Jahrhundert

Boccaccios vatikanischer Dekameron

Die prachtvolle Dekameron-Handschrift der Vatikanischen Bibliothek (Cod. Pal. Lat. 1989) zählt zu den glanzvollsten Werken der französischen Buchmalerei des frühen 15. Jahrhunderts. Sie enthält die erste französische Übersetzung von Giovanni Boccaccios (1313–1375) berühmtem Decamerone, angefertigt zwischen 1411 und 1414 von Laurent de Premierfait.

Entstanden am Hof der Herzöge von Burgund, vermutlich als Geschenk des kunstsinnigen Jean de Berry, illustriert der Codex jede der 100 Novellen mit einer eigenen Miniatur – ein Novum der Buchkunst. Der Meister der Cité des Dames, einer der bedeutendsten Pariser Illuminatoren seiner Zeit, schmückte das Werk mit leuchtenden Farben, reichem Gold und detailverliebten Architekturen.

Mit seinen 100 Miniaturen, prachtvollen Bordüren und kunstvoller Typografie ist der Vatikanische Dekameron ein Höhepunkt humanistischer Erzählkunst und ein Meisterwerk der französischen Gotik, das Literatur und Malerei in vollendeter Harmonie vereint.

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Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Neues Testament

Bibeln | Evangeliare17. Jahrhundert

Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Neues Testament

Die berühmte „Kupferbibel“ des Matthäus Merian d. Ä. (1593–1650) zählt zu den prachtvollsten Druckwerken des 17. Jahrhunderts. 1630 veröffentlicht, vereint sie den Text des Neuen Testaments in deutscher Sprache, gesetzt in eleganter Frakturschrift, mit 77 meisterhaften Kupferstichen. Diese kolorierten Illustrationen gelten als Höhepunkt barocker Druckgrafik und verbinden außerordentliche Detailgenauigkeit mit künstlerischer Lebendigkeit.

Merian, in Zürich ausgebildet und später in Frankfurt ansässig, begründete eine bedeutende Verleger- und Künstlerdynastie. Seine Darstellungen der biblischen Szenen zeigen eine eindrucksvolle Vielfalt an Kompositionen, die in Präzision und Ausdruckskraft mit den Werken Albrecht Dürers verglichen werden.

Das prachtvolle Werk erschien bei den Erben des Straßburger Druckers Lazarus Zetzner. Mit Goldschnitt, Lederband, Metallschließen und reicher Prägung ausgestattet, gehört die „Kupferbibel“ zu den begehrtesten Bibelausgaben der Frühen Neuzeit und ist ein Meilenstein barocker Buchkunst.

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Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Altes Testament

Bibeln | Evangeliare17. Jahrhundert

Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Altes Testament

Die sogenannte Kupferbibel des Matthäus Merian d. Ä. (1593–1650) zählt zu den herausragendsten Bibelausgaben der Barockzeit. Der 1630 in Straßburg erschienene Band des Alten Testaments verbindet den in eleganter Frakturschrift gedruckten deutschen Text mit einer außergewöhnlichen Folge von 157 meisterhaft kolorierten Kupferstichen. Diese Darstellungen biblischer Szenen zeigen Merians unvergleichliche Kunstfertigkeit, die Feinheit seiner Linienführung und seine Fähigkeit, Bewegung, Licht und Raum in Kupfer zu bannen.
Als Schüler der Zürcher und französischen Stecherschulen und späterer Frankfurter Verleger prägte Merian eine ganze Dynastie von Künstlern und Druckern. Die prachtvoll ausgestattete Kupferbibel, mit Goldschnitt, geprägtem Ledereinband und Metallschließen, gilt als ein Höhepunkt der religiösen Buchillustration des 17. Jahrhunderts und als eines der schönsten Zeugnisse frühneuzeitlicher Druckkunst.

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Terenz - alle Komödien

Literatur | Dichtung9. Jahrhundert

Terenz - alle Komödien

Die karolingische Terenz-Handschrift der Vatikanischen Bibliothek zählt zu den kostbarsten erhaltenen Zeugnissen der antiken Dramenliteratur. Publius Terentius Afer (um 195 – um 159 v. Chr.) war einer der bedeutendsten Komödiendichter der römischen Republik, dessen Stücke zwischen 170 und 160 v. Chr. aufgeführt wurden. Seine Werke galten seit der Antike als Musterbeispiel eines klaren, eleganten Lateins und blieben bis in die Neuzeit hinein fester Bestandteil des Schulunterrichts.

Die im frühen 9. Jahrhundert vermutlich am Hof Ludwigs des Frommen entstandene Handschrift ist eines der wenigen illuminierten Zeugnisse der Terenz-Überlieferung. Berühmt ist sie für ihr eindrucksvolles Autorenbildnis, fünf ganzseitige Maskentafeln zu den Charakteren der einzelnen Stücke sowie für 144 Szenenbilder, die auf antike Aufführungspraktiken verweisen. Durch diese einzigartige Kombination textlicher und bildlicher Überlieferung vermittelt die Handschrift einen seltenen Einblick in die spätantike Theatertradition und ihre mittelalterliche Rezeption.

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Prophezeiungen der Sibyllen

Mythologie | Prophezeiungen15. Jahrhundert

Prophezeiungen der Sibyllen

Die Sibyllinischen Prophezeiungen (Cod. icon. 414) zählen zu den herausragenden Handschriften des späten 15. Jahrhunderts. Entstanden um 1490–1500 in der Werkstatt des französischen Buchmalers Jean Poyer in Tours, verbindet das Werk auf eindrucksvolle Weise christliche Heilsgeschichte mit antiken Weissagungen.

In 25 großformatigen Miniaturen wird das Leben Christi den Prophezeiungen der zwölf Sibyllen gegenübergestellt. Ergänzt werden diese Darstellungen durch Figuren der Propheten und Evangelisten. Die reich ausgestatteten Szenen zeichnen sich durch kunstvolle Architektur, detailreiche Gewänder und eine ausgewogene Komposition aus.

Die Handschrift befand sich später im Besitz von Maximilian I. von Bayern und zählt heute zu den bedeutenden Beständen der Bayerische Staatsbibliothek. Sie gilt als eindrucksvolles Beispiel französischer Buchmalerei an der Schwelle zur Renaissance.

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Civitates Orbis Terrarum – Band III (1576)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band III (1576)

Die Civitates Orbis Terrarum, zwischen 1572 und 1618 in sechs Bänden erschienen, gilt als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Unter der Leitung von Georg Braun und Frans Hogenberg entstanden über 600 kolorierte Stadtansichten, die die geographische und kulturelle Vielfalt der bekannten Welt zeigen.

Der dritte Band (1576) setzt die ikonographische Erfassung bedeutender Handels- und Hafenstädte Europas fort. Besonders die detailreichen Darstellungen skandinavischer, englischer und osteuropäischer Städte bezeugen das wachsende geographische Wissen und die Entdeckerfreude der Renaissance. Präzision, Farbigkeit und Kompositionskunst machen diesen Band zu einem Höhepunkt frühneuzeitlicher Kartographie.

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Civitates Orbis Terrarum – Band IV (1582)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band IV (1582)

Die Civitates Orbis Terrarum ist das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Zwischen 1572 und 1618 erschienen, umfasst das monumentale Werk über 600 Stadtansichten aus aller Welt und gilt als kartographisches Pendant zu Ortelius’ Theatrum Orbis Terrarum.

Der vierte Band (1582) erweitert das Werk um zahlreiche Städte aus Frankreich, den Niederlanden und dem östlichen Mittelmeerraum. In prachtvoll kolorierten Kupferstichen werden Stadtarchitektur und Landschaftsraum zu harmonischen Bildwelten verbunden. Die Kompositionen, reich an Figuren und Alltagsszenen, vermitteln ein lebendiges Bild des städtischen Lebens der Renaissance.

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Civitates Orbis Terrarum – Band V (1590)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band V (1590)

Die Civitates Orbis Terrarum – das umfassendste Städtebuch der Frühen Neuzeit – verbindet kartographische Genauigkeit mit künstlerischer Meisterschaft. Herausgegeben von Georg Braun und gestochen von Frans Hogenberg, bietet sie ein einzigartiges Panorama der Weltstädte der Renaissance.

Der fünfte Band (1590) enthält neueste Darstellungen aus Mitteleuropa, der Iberischen Halbinsel und dem Orient. Die Tafeln spiegeln die wirtschaftliche und kulturelle Dynamik der Zeit wider und zeigen die Erweiterung des geografischen Wissens am Ende des 16. Jahrhunderts. In der Verbindung von Wissenschaft und Kunst wird das Werk zu einem Monument europäischer Kulturgeschichte.

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Civitates Orbis Terrarum – Band V (1597)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band V (1597)

Der fünfte Band der berühmten Civitates Orbis Terrarum gehört zu den eindrucksvollsten Darstellungen frühneuzeitlicher Städte. Herausgegeben von Georg Braun und maßgeblich geprägt durch die Kupferstiche aus dem Umfeld der Werkstatt Hogenberg, versammelt das Werk eine Vielzahl detailreicher Ansichten bedeutender Städte Europas und darüber hinaus.

Die kunstvoll kolorierten Tafeln verbinden topografische Genauigkeit mit erzählerischer Lebendigkeit. Neben Architektur und Stadtanlagen zeigen sie auch Szenen des täglichen Lebens, Trachten, Handelsaktivitäten und Landschaften. Begleitende Texte erläutern geografische Lage, historische Entwicklung und wirtschaftliche Bedeutung der jeweiligen Orte.

Gerade durch seine Entstehungszeit besitzt der Band einen besonderen dokumentarischen Wert, da viele der dargestellten Städte nur wenige Jahrzehnte später tiefgreifende Veränderungen erfuhren. So bewahrt das Werk ein vielschichtiges Bild urbaner Kultur um 1600 und gilt bis heute als bedeutende Quelle zur europäischen Stadtgeschichte.

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Civitates Orbis Terrarum – Band VI (1618)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band VI (1618)

Die Civitates Orbis Terrarum, zwischen 1572 und 1618 in sechs Bänden erschienen, gilt als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Herausgegeben von Georg Braun und gestochen von Frans Hogenberg sowie später von Simon van den Neuwel, vereint das monumentale Werk über 600 Stadtansichten und -pläne aus Europa, Asien, Afrika und Amerika – ein Weltbild im Zeitalter der Renaissance.

Der sechste Band (1618) bildet den Abschluss dieses einzigartigen kartographischen Großprojekts. Er dokumentiert die geographischen und künstlerischen Fortschritte der späten Renaissance und enthält zahlreiche neue Stadtansichten, darunter auch Darstellungen aus Nordeuropa und dem amerikanischen Kontinent. Die Kompositionen zeigen eine reifere Bildsprache und eine noch feinere Farbabstimmung als die früheren Bände. Damit schließt der Band das Lebenswerk Georg Brauns ab und markiert den Übergang von der Humanistischen Kartographie zur Frühaufklärung.

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Der Cellarius Himmelsatlas

Geographie | Karten17. Jahrhundert

Der Cellarius Himmelsatlas

Der 1661 veröffentlichte Atlas Harmonia Macrocosmica des Astronomen, Mathematikers und Kartografen Andreas Cellarius (um 1596–1665) zählt zu den eindrucksvollsten Himmelsatlanten des Barock. In 29 doppelseitigen, meisterhaft kolorierten Kupferstichen entfaltet sich ein umfassendes Bild des Kosmos, das die Weltsysteme von Ptolemäus, Kopernikus und Tycho Brahe vereint und zugleich die Entwicklung des astronomischen Weltbildes veranschaulicht. Die Tafeln, gestochen von Frederik Hendrik van den Hove, Jan van Loon und Jan Pieterszoon Saenredam, verbinden wissenschaftliche Präzision mit künstlerischer Pracht und gehören zu den schönsten Beispielen barocker Druckkunst.
Erstmals erschienen im Amsterdamer Verlag Johannes Janssonius, dokumentiert der Atlas den Höhepunkt der kartographischen und astronomischen Darstellungskunst des 17. Jahrhunderts.

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Originale

Wundervolle Erde – Der Bio Planet Erde & Natur

Fotobuch-Edition21. Jahrhundert

Wundervolle Erde – Der Bio Planet Erde & Natur

Die zwölfbändige Buchreihe Wundervolle Erde ist eine auf 3000 Exemplare limitierte Edition, die über 10 000 Fotografien von Landschaften, Pflanzen und Tieren in eindrucksvoller Qualität vereint. Inspiriert von Alexander von Humboldt vermittelt sie ein Panorama von Schönheit und Zerbrechlichkeit unseres Planeten.

Jeder Band widmet sich einer bestimmten Region: Südeuropa, Australien, West- und Mitteleuropa, Nordamerika, Asien, Afrika, Südamerika, Nordeuropa, der Nahe Osten, Arktis und Antarktis, die Inselwelten sowie die Ozeane. Zusammen entsteht eine visuelle Weltreise durch Natur- und Biosphärenreservate, von uralten Wäldern bis zu majestätischen Vulkanen, von tropischen Küsten bis zu ewigen Eislandschaften.

Die Edition ist zugleich ein Dokument der geographischen Vielfalt und eine ästhetische Hommage an die Erde – ein Werk, das die Faszination der Natur für Sammler und Bibliophile in einzigartiger Form einfängt.

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Arsenal Marco Polo

Literatur | Dichtung15. Jahrhundert

Arsenal Marco Polo

Der Arsenal Marco Polo zählt zu den eindrucksvollsten illustrierten Überlieferungen von Marco Polos berühmtem Reisebericht Le Devisement du monde und entstand um 1500 in Paris. Die Handschrift vereint die Faszination für ferne Länder, unbekannte Kulturen und mittelalterliche Vorstellungen der Welt in außergewöhnlicher Weise. Marco Polos Schilderungen seiner Reisen durch Asien prägten über Jahrhunderte das europäische Bild des Orients und gehören zu den einflussreichsten Reiseberichten des Mittelalters.

Besonders bemerkenswert ist der reiche Buchschmuck: Insgesamt 197 Miniaturen begleiten den Text und veranschaulichen Handelswege, Landschaften, höfische Szenen sowie Begegnungen mit fremden Kulturen. Die kunstvollen Darstellungen werden dem Pariser Buchmaler Jean Coene IV zugeschrieben. In ihrer Verbindung von Reisebericht, Weltbeschreibung und prachtvoller Buchmalerei gilt die Handschrift als herausragendes Zeugnis spätmittelalterlicher Kultur- und Vorstellungsgeschichte.

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Civitates Orbis Terrarum – Band II (1574)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band II (1574)

Die Civitates Orbis Terrarum, zwischen 1572 und 1618 in sechs Bänden erschienen, gilt als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Herausgegeben von Georg Braun und gestochen von Frans Hogenberg, vereint sie mehr als 600 Stadtansichten und Stadtpläne aus aller Welt und dokumentiert die Entfaltung des urbanen Lebens in der Renaissance.

Der zweite Band (1574) erweitert den geografischen Horizont des Werkes um neue Städte aus Mitteleuropa, Spanien, Italien und dem Osmanischen Reich. Die farbig gefassten Kupferstiche verbinden wissenschaftliche Präzision mit künstlerischer Ausdruckskraft. Georg Brauns begleitende Texte fügen historische und kulturelle Einblicke hinzu und machen diesen Band zu einem Spiegelbild humanistischer Weltneugier.

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Civitates Orbis Terrarum – Band III (1576)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band III (1576)

Die Civitates Orbis Terrarum, zwischen 1572 und 1618 in sechs Bänden erschienen, gilt als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Unter der Leitung von Georg Braun und Frans Hogenberg entstanden über 600 kolorierte Stadtansichten, die die geographische und kulturelle Vielfalt der bekannten Welt zeigen.

Der dritte Band (1576) setzt die ikonographische Erfassung bedeutender Handels- und Hafenstädte Europas fort. Besonders die detailreichen Darstellungen skandinavischer, englischer und osteuropäischer Städte bezeugen das wachsende geographische Wissen und die Entdeckerfreude der Renaissance. Präzision, Farbigkeit und Kompositionskunst machen diesen Band zu einem Höhepunkt frühneuzeitlicher Kartographie.

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Civitates Orbis Terrarum – Band V (1597)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band V (1597)

Der fünfte Band der berühmten Civitates Orbis Terrarum gehört zu den eindrucksvollsten Darstellungen frühneuzeitlicher Städte. Herausgegeben von Georg Braun und maßgeblich geprägt durch die Kupferstiche aus dem Umfeld der Werkstatt Hogenberg, versammelt das Werk eine Vielzahl detailreicher Ansichten bedeutender Städte Europas und darüber hinaus.

Die kunstvoll kolorierten Tafeln verbinden topografische Genauigkeit mit erzählerischer Lebendigkeit. Neben Architektur und Stadtanlagen zeigen sie auch Szenen des täglichen Lebens, Trachten, Handelsaktivitäten und Landschaften. Begleitende Texte erläutern geografische Lage, historische Entwicklung und wirtschaftliche Bedeutung der jeweiligen Orte.

Gerade durch seine Entstehungszeit besitzt der Band einen besonderen dokumentarischen Wert, da viele der dargestellten Städte nur wenige Jahrzehnte später tiefgreifende Veränderungen erfuhren. So bewahrt das Werk ein vielschichtiges Bild urbaner Kultur um 1600 und gilt bis heute als bedeutende Quelle zur europäischen Stadtgeschichte.

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Civitates Orbis Terrarum – Band VI (1618)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band VI (1618)

Die Civitates Orbis Terrarum, zwischen 1572 und 1618 in sechs Bänden erschienen, gilt als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Herausgegeben von Georg Braun und gestochen von Frans Hogenberg sowie später von Simon van den Neuwel, vereint das monumentale Werk über 600 Stadtansichten und -pläne aus Europa, Asien, Afrika und Amerika – ein Weltbild im Zeitalter der Renaissance.

Der sechste Band (1618) bildet den Abschluss dieses einzigartigen kartographischen Großprojekts. Er dokumentiert die geographischen und künstlerischen Fortschritte der späten Renaissance und enthält zahlreiche neue Stadtansichten, darunter auch Darstellungen aus Nordeuropa und dem amerikanischen Kontinent. Die Kompositionen zeigen eine reifere Bildsprache und eine noch feinere Farbabstimmung als die früheren Bände. Damit schließt der Band das Lebenswerk Georg Brauns ab und markiert den Übergang von der Humanistischen Kartographie zur Frühaufklärung.

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Originale

Wundervolle Erde – Der Bio Planet Erde & Natur

Fotobuch-Edition21. Jahrhundert

Wundervolle Erde – Der Bio Planet Erde & Natur

Die zwölfbändige Buchreihe Wundervolle Erde ist eine auf 3000 Exemplare limitierte Edition, die über 10 000 Fotografien von Landschaften, Pflanzen und Tieren in eindrucksvoller Qualität vereint. Inspiriert von Alexander von Humboldt vermittelt sie ein Panorama von Schönheit und Zerbrechlichkeit unseres Planeten.

Jeder Band widmet sich einer bestimmten Region: Südeuropa, Australien, West- und Mitteleuropa, Nordamerika, Asien, Afrika, Südamerika, Nordeuropa, der Nahe Osten, Arktis und Antarktis, die Inselwelten sowie die Ozeane. Zusammen entsteht eine visuelle Weltreise durch Natur- und Biosphärenreservate, von uralten Wäldern bis zu majestätischen Vulkanen, von tropischen Küsten bis zu ewigen Eislandschaften.

Die Edition ist zugleich ein Dokument der geographischen Vielfalt und eine ästhetische Hommage an die Erde – ein Werk, das die Faszination der Natur für Sammler und Bibliophile in einzigartiger Form einfängt.

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Civitates Orbis Terrarum – Band II (1574)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band II (1574)

Die Civitates Orbis Terrarum, zwischen 1572 und 1618 in sechs Bänden erschienen, gilt als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Herausgegeben von Georg Braun und gestochen von Frans Hogenberg, vereint sie mehr als 600 Stadtansichten und Stadtpläne aus aller Welt und dokumentiert die Entfaltung des urbanen Lebens in der Renaissance.

Der zweite Band (1574) erweitert den geografischen Horizont des Werkes um neue Städte aus Mitteleuropa, Spanien, Italien und dem Osmanischen Reich. Die farbig gefassten Kupferstiche verbinden wissenschaftliche Präzision mit künstlerischer Ausdruckskraft. Georg Brauns begleitende Texte fügen historische und kulturelle Einblicke hinzu und machen diesen Band zu einem Spiegelbild humanistischer Weltneugier.

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Civitates Orbis Terrarum – Band III (1576)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band III (1576)

Die Civitates Orbis Terrarum, zwischen 1572 und 1618 in sechs Bänden erschienen, gilt als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Unter der Leitung von Georg Braun und Frans Hogenberg entstanden über 600 kolorierte Stadtansichten, die die geographische und kulturelle Vielfalt der bekannten Welt zeigen.

Der dritte Band (1576) setzt die ikonographische Erfassung bedeutender Handels- und Hafenstädte Europas fort. Besonders die detailreichen Darstellungen skandinavischer, englischer und osteuropäischer Städte bezeugen das wachsende geographische Wissen und die Entdeckerfreude der Renaissance. Präzision, Farbigkeit und Kompositionskunst machen diesen Band zu einem Höhepunkt frühneuzeitlicher Kartographie.

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Civitates Orbis Terrarum – Band IV (1582)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band IV (1582)

Die Civitates Orbis Terrarum ist das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Zwischen 1572 und 1618 erschienen, umfasst das monumentale Werk über 600 Stadtansichten aus aller Welt und gilt als kartographisches Pendant zu Ortelius’ Theatrum Orbis Terrarum.

Der vierte Band (1582) erweitert das Werk um zahlreiche Städte aus Frankreich, den Niederlanden und dem östlichen Mittelmeerraum. In prachtvoll kolorierten Kupferstichen werden Stadtarchitektur und Landschaftsraum zu harmonischen Bildwelten verbunden. Die Kompositionen, reich an Figuren und Alltagsszenen, vermitteln ein lebendiges Bild des städtischen Lebens der Renaissance.

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Bertelsmann Lexikothek | Themenbände

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Bertelsmann Lexikothek | Themenbände

Die Bertelsmann Lexikothek Themenbände erweitern das klassische Lexikon um eine Reihe von Einzelbänden, die sich jeweils einem bestimmten Wissensgebiet widmen. Entstanden zwischen Ende der 1970er- und den 1990er-Jahren, verbinden sie wissenschaftliche Präzision mit einer anschaulichen, bildreichen Darstellung und spiegeln den hohen Anspruch des Bertelsmann Verlags an Bildung und Ästhetik wider.

Jeder Band behandelt ein zentrales Themenfeld – etwa Kunst, Geschichte, Natur, Religion, Technik oder Musik – und bietet einen kompakten Überblick über Entwicklung, Hintergründe und Zusammenhänge. Zahlreiche Abbildungen, Karten und Grafiken begleiten die Texte und machen komplexe Sachverhalte verständlich und lebendig.

Mit ihren edlen Kunstledereinbänden, Goldprägungen und hochwertigen Illustrationen wurden die Themenbände zu einem repräsentativen Wissensarchiv ihrer Zeit. Sie stehen exemplarisch für die enzyklopädische Kultur des 20. Jahrhunderts und machen die Vielfalt menschlicher Erkenntnis in anschaulicher Form erfahrbar.

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Bertelsmann Lexikothek | Phonobox

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Bertelsmann Lexikothek | Phonobox

Die Phonobox der Großen Bertelsmann Lexikothek war ein innovativer Bestandteil einer der bekanntesten multimedialen Lexikonserien des späten 20. Jahrhunderts. Sie erschien in den 1980er Jahren als Ergänzung zu den umfangreichen Lexikothek-Bänden und diente der Wiedergabe von Audiokassetten, die begleitende Tonbeiträge zu ausgewählten Themen enthielten.

Das kompakte Abspielgerät war im Design an die Bücherreihe angepasst und ließ sich wie ein Band in das Regal einfügen. Die Tonkassetten boten Hörbeispiele, Musikaufnahmen, historische Reden und Sprachbeiträge, die das Nachschlagen im Lexikon um eine akustische Dimension erweiterten.

Mit der Kombination aus Text, Bild und Ton setzte die Bertelsmann Lexikothek Maßstäbe im Bereich der populären Wissensvermittlung. Die Phonobox gilt heute als markantes Zeugnis einer Übergangszeit zwischen klassischem Buchwissen und den multimedialen Formen digitaler Enzyklopädien.

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Civitates Orbis Terrarum – Band V (1590)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band V (1590)

Die Civitates Orbis Terrarum – das umfassendste Städtebuch der Frühen Neuzeit – verbindet kartographische Genauigkeit mit künstlerischer Meisterschaft. Herausgegeben von Georg Braun und gestochen von Frans Hogenberg, bietet sie ein einzigartiges Panorama der Weltstädte der Renaissance.

Der fünfte Band (1590) enthält neueste Darstellungen aus Mitteleuropa, der Iberischen Halbinsel und dem Orient. Die Tafeln spiegeln die wirtschaftliche und kulturelle Dynamik der Zeit wider und zeigen die Erweiterung des geografischen Wissens am Ende des 16. Jahrhunderts. In der Verbindung von Wissenschaft und Kunst wird das Werk zu einem Monument europäischer Kulturgeschichte.

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Civitates Orbis Terrarum – Band II (1574)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band II (1574)

Die Civitates Orbis Terrarum, zwischen 1572 und 1618 in sechs Bänden erschienen, gilt als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Herausgegeben von Georg Braun und gestochen von Frans Hogenberg, vereint sie mehr als 600 Stadtansichten und Stadtpläne aus aller Welt und dokumentiert die Entfaltung des urbanen Lebens in der Renaissance.

Der zweite Band (1574) erweitert den geografischen Horizont des Werkes um neue Städte aus Mitteleuropa, Spanien, Italien und dem Osmanischen Reich. Die farbig gefassten Kupferstiche verbinden wissenschaftliche Präzision mit künstlerischer Ausdruckskraft. Georg Brauns begleitende Texte fügen historische und kulturelle Einblicke hinzu und machen diesen Band zu einem Spiegelbild humanistischer Weltneugier.

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Civitates Orbis Terrarum – Band III (1576)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band III (1576)

Die Civitates Orbis Terrarum, zwischen 1572 und 1618 in sechs Bänden erschienen, gilt als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Unter der Leitung von Georg Braun und Frans Hogenberg entstanden über 600 kolorierte Stadtansichten, die die geographische und kulturelle Vielfalt der bekannten Welt zeigen.

Der dritte Band (1576) setzt die ikonographische Erfassung bedeutender Handels- und Hafenstädte Europas fort. Besonders die detailreichen Darstellungen skandinavischer, englischer und osteuropäischer Städte bezeugen das wachsende geographische Wissen und die Entdeckerfreude der Renaissance. Präzision, Farbigkeit und Kompositionskunst machen diesen Band zu einem Höhepunkt frühneuzeitlicher Kartographie.

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Civitates Orbis Terrarum – Band IV (1582)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band IV (1582)

Die Civitates Orbis Terrarum ist das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Zwischen 1572 und 1618 erschienen, umfasst das monumentale Werk über 600 Stadtansichten aus aller Welt und gilt als kartographisches Pendant zu Ortelius’ Theatrum Orbis Terrarum.

Der vierte Band (1582) erweitert das Werk um zahlreiche Städte aus Frankreich, den Niederlanden und dem östlichen Mittelmeerraum. In prachtvoll kolorierten Kupferstichen werden Stadtarchitektur und Landschaftsraum zu harmonischen Bildwelten verbunden. Die Kompositionen, reich an Figuren und Alltagsszenen, vermitteln ein lebendiges Bild des städtischen Lebens der Renaissance.

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Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Neues Testament

Bibeln | Evangeliare17. Jahrhundert

Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Neues Testament

Die berühmte „Kupferbibel“ des Matthäus Merian d. Ä. (1593–1650) zählt zu den prachtvollsten Druckwerken des 17. Jahrhunderts. 1630 veröffentlicht, vereint sie den Text des Neuen Testaments in deutscher Sprache, gesetzt in eleganter Frakturschrift, mit 77 meisterhaften Kupferstichen. Diese kolorierten Illustrationen gelten als Höhepunkt barocker Druckgrafik und verbinden außerordentliche Detailgenauigkeit mit künstlerischer Lebendigkeit.

Merian, in Zürich ausgebildet und später in Frankfurt ansässig, begründete eine bedeutende Verleger- und Künstlerdynastie. Seine Darstellungen der biblischen Szenen zeigen eine eindrucksvolle Vielfalt an Kompositionen, die in Präzision und Ausdruckskraft mit den Werken Albrecht Dürers verglichen werden.

Das prachtvolle Werk erschien bei den Erben des Straßburger Druckers Lazarus Zetzner. Mit Goldschnitt, Lederband, Metallschließen und reicher Prägung ausgestattet, gehört die „Kupferbibel“ zu den begehrtesten Bibelausgaben der Frühen Neuzeit und ist ein Meilenstein barocker Buchkunst.

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Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Altes Testament

Bibeln | Evangeliare17. Jahrhundert

Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Altes Testament

Die sogenannte Kupferbibel des Matthäus Merian d. Ä. (1593–1650) zählt zu den herausragendsten Bibelausgaben der Barockzeit. Der 1630 in Straßburg erschienene Band des Alten Testaments verbindet den in eleganter Frakturschrift gedruckten deutschen Text mit einer außergewöhnlichen Folge von 157 meisterhaft kolorierten Kupferstichen. Diese Darstellungen biblischer Szenen zeigen Merians unvergleichliche Kunstfertigkeit, die Feinheit seiner Linienführung und seine Fähigkeit, Bewegung, Licht und Raum in Kupfer zu bannen.
Als Schüler der Zürcher und französischen Stecherschulen und späterer Frankfurter Verleger prägte Merian eine ganze Dynastie von Künstlern und Druckern. Die prachtvoll ausgestattete Kupferbibel, mit Goldschnitt, geprägtem Ledereinband und Metallschließen, gilt als ein Höhepunkt der religiösen Buchillustration des 17. Jahrhunderts und als eines der schönsten Zeugnisse frühneuzeitlicher Druckkunst.

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Der Mercator Weltatlas 1595

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Der Mercator Weltatlas 1595

Gerardus Mercator (1512–1594), Universalgelehrter und „Ptolemäus seiner Zeit“, schuf mit seinem Atlas sive Cosmographicae meditationes de fabrica mundi et fabricati figura das erste Kartenwerk, das den Namen „Atlas“ trug. Postum 1595 von seinem Sohn Rumold veröffentlicht, enthält es 57 doppelseitige Kupferstiche, die die Welt, Kontinente und Länder in bis dahin unerreichter Präzision darstellen. Mercators berühmte Projektion, 1569 erstmals eingeführt, revolutionierte die Navigation durch ihre winkeltreue Darstellung. Der Atlas verbindet wissenschaftliche Exaktheit mit Renaissance-Ästhetik: kolorierte Karten, kunstvolle Titelblätter sowie maritime und landschaftliche Details machen das Werk zu einem Meisterstück der Verbindung von Kunst und Wissenschaft. Zeitgenossen wie Nachwelt sahen in Mercator den Begründer der modernen Geographie. Sein Atlas veränderte das mittelalterliche Weltbild grundlegend und blieb über Jahrhunderte das Referenzwerk für Forscher, Entdecker und Herrscher in ganz Europa.

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Atlas Heinrichs VIII.

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Atlas Heinrichs VIII.

Der genuesische Kartograph Battista Agnese (ca. 1500–1564) schuf in seiner venezianischen Werkstatt einige der prächtigsten Atlanten der Renaissance. Um 1542 fertigte er für König Heinrich VIII. von England ein Meisterwerk, das Kosmosdarstellungen, Portolankarten und eine berühmte Weltkarte in ovaler Projektion vereint.

Das Werk beginnt mit Wappen und Titulatur des Königs, gefolgt von Armillarsphäre, Tierkreisdarstellungen und astronomischen Tabellen. Die Karten zeigen die drei Ozeane, das Mittelmeer, Europa und schließlich die Welt als Gesamtschau. Verzeichnet sind auch die Routen Magellans und Pizarros, kunstvoll hervorgehoben in Schwarz und Gold. Eine funktionsfähige Kompassrose ist in den Einband eingelassen – ein technisches wie künstlerisches Detail von seltener Faszination.

Später gelangte der Atlas in die Bibliothek der römischen Familie Barberini, deren Wappen den Einband ziert. Heute gilt er als ein herausragendes Zeugnis kartographischer Kunst und höfischer Repräsentation der Renaissance.

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Der Cellarius Himmelsatlas

Geographie | Karten17. Jahrhundert

Der Cellarius Himmelsatlas

Der 1661 veröffentlichte Atlas Harmonia Macrocosmica des Astronomen, Mathematikers und Kartografen Andreas Cellarius (um 1596–1665) zählt zu den eindrucksvollsten Himmelsatlanten des Barock. In 29 doppelseitigen, meisterhaft kolorierten Kupferstichen entfaltet sich ein umfassendes Bild des Kosmos, das die Weltsysteme von Ptolemäus, Kopernikus und Tycho Brahe vereint und zugleich die Entwicklung des astronomischen Weltbildes veranschaulicht. Die Tafeln, gestochen von Frederik Hendrik van den Hove, Jan van Loon und Jan Pieterszoon Saenredam, verbinden wissenschaftliche Präzision mit künstlerischer Pracht und gehören zu den schönsten Beispielen barocker Druckkunst.
Erstmals erschienen im Amsterdamer Verlag Johannes Janssonius, dokumentiert der Atlas den Höhepunkt der kartographischen und astronomischen Darstellungskunst des 17. Jahrhunderts.

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Münzen

Die Geschichte der Seefahrt

Abhandlungen | Weltliche Werke5. Jahrhundert

Die Geschichte der Seefahrt

Die Geschichte der Seefahrt ist eine exklusive numismatische Sammlung, die die Entwicklung der maritimen Weltgeschichte über mehr als 2.200 Jahre hinweg dokumentiert. Sie vereint 20 historische Münzen, darunter 13 aus Silber, sowie zwei seltene Banknoten, die den technischen, kulturellen und wirtschaftlichen Fortschritt der Seefahrt widerspiegeln.

Von einer antiken griechischen Delfinmünze über Prägungen aus dem Römischen Reich und dem Goldenen Zeitalter der Entdeckungen bis hin zu modernen Gedenkmünzen reicht die Spannweite dieser einzigartigen Kollektion. Begleitet wird sie von Stücken, die legendären Schiffen und Seefahrern gewidmet sind – etwa Vasco da Gama, Christoph Kolumbus, Francis Drake oder der Gorch Fock.

Die Edition ist auf 499 Exemplare weltweit limitiert und präsentiert sich als kulturhistorisches Panorama der Menschheitsgeschichte auf See – ein Tribut an Entdeckergeist, Handel und die maritime Kunst vergangener Jahrhunderte.

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Münzen

Geprägte Deutsche Geschichte

Chroniken | Geschichte | Recht21. Jahrhundert

Geprägte Deutsche Geschichte

Die Kollektion Geprägte Deutsche Geschichte vereint über 2000 Jahre Menschheitsgeschichte und mehr als 1700 Jahre deutscher Vergangenheit in 100 sorgfältig ausgewählten Artefakten. Sie zeigt den Wandel des Landes vom Deutschen Kaiserreich über Kriegs- und Teilungszeiten bis hin zur Wiedervereinigung.

Die Sammlung umfasst 14 hochwertige Einzeleditionen, jeweils mit einem Münzsatz und einer Briefmarke, die zentrale Epochen deutscher Geschichte repräsentieren. Jede Ausgabe enthält erläuternde Informationen zu den gezeigten Münzen, Marken und ihrem historischen Kontext.

Ergänzt wird die Edition durch eine Münzkassette mit zehn besonderen Prägungen und drei Banknoten. Insgesamt enthält die Sammlung 83 Münzen – davon neun aus Silber – sowie 14 Briefmarken und drei historische Banknoten. Geprägte Deutsche Geschichte ist ein einzigartiges numismatisches Zeugnis der deutschen Vergangenheit und ihrer prägenden Ereignisse.

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Der Cellarius Himmelsatlas

Geographie | Karten17. Jahrhundert

Der Cellarius Himmelsatlas

Der 1661 veröffentlichte Atlas Harmonia Macrocosmica des Astronomen, Mathematikers und Kartografen Andreas Cellarius (um 1596–1665) zählt zu den eindrucksvollsten Himmelsatlanten des Barock. In 29 doppelseitigen, meisterhaft kolorierten Kupferstichen entfaltet sich ein umfassendes Bild des Kosmos, das die Weltsysteme von Ptolemäus, Kopernikus und Tycho Brahe vereint und zugleich die Entwicklung des astronomischen Weltbildes veranschaulicht. Die Tafeln, gestochen von Frederik Hendrik van den Hove, Jan van Loon und Jan Pieterszoon Saenredam, verbinden wissenschaftliche Präzision mit künstlerischer Pracht und gehören zu den schönsten Beispielen barocker Druckkunst.
Erstmals erschienen im Amsterdamer Verlag Johannes Janssonius, dokumentiert der Atlas den Höhepunkt der kartographischen und astronomischen Darstellungskunst des 17. Jahrhunderts.

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Coron | Der Grosse Coron - Band 1 - A-Apos

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Coron | Der Grosse Coron - Band 1 - A-Apos

Der erste Band von Der Große Coron eröffnet das umfassende Universallexikon des Coron Verlags Zürich. Als Auftakt einer zwanzigbändigen Enzyklopädie vereint er eine Vielzahl von Stichwörtern aus Geschichte, Geographie, Naturwissenschaft, Technik, Kunst, Literatur, Politik und Kultur. Die alphabetisch geordneten Artikel bieten einen fundierten Überblick über bedeutende Begriffe, Persönlichkeiten, Orte und Ereignisse und spiegeln den Wissensstand ihrer Entstehungszeit wider.

Zahlreiche Abbildungen, Karten, Grafiken und Fotografien ergänzen die Lexikonartikel und veranschaulichen die behandelten Themen. Dadurch entsteht ein anschauliches Nachschlagewerk, das Information und Dokumentation miteinander verbindet.

Als Teil der Reihe Der Große Coron steht dieser Band beispielhaft für die großen enzyklopädischen Verlagswerke des 20. Jahrhunderts. Er vermittelt nicht nur Faktenwissen, sondern dokumentiert zugleich die kulturellen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen, die das Verständnis der modernen Welt geprägt haben.

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Coron | Der Grosse Coron - Band 2 - Apot-Beis

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Coron | Der Grosse Coron - Band 2 - Apot-Beis

Der zweite Band von Der Große Coron führt die alphabetisch geordnete Wissenssammlung des Coron Verlags Zürich fort. Die enthaltenen Stichwörter umfassen ein breites Spektrum aus Geschichte, Wissenschaft, Kunst, Politik, Kultur und Geographie und verdeutlichen den enzyklopädischen Anspruch des Gesamtwerks.

Die Beiträge verbinden sachliche Informationen mit erläuternden Abbildungen, Karten und Fotografien. Dadurch entsteht ein facettenreiches Nachschlagewerk, das sowohl historische Zusammenhänge als auch naturwissenschaftliche, technische und kulturelle Themen verständlich erschließt.

Wie die übrigen Bände der Reihe dokumentiert auch dieser Band den Wissensstand seiner Entstehungszeit und bietet zugleich einen Einblick in die Entwicklungen, die Gesellschaft, Wissenschaft und Kultur geprägt haben. Die hochwertige Ausstattung und die breite Themenvielfalt machen ihn zu einem charakteristischen Beispiel der großen Universallexika des 20. Jahrhunderts.

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Originale

Coron | Der Grosse Coron - Band 3 - Beit-Camd

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Coron | Der Grosse Coron - Band 3 - Beit-Camd

Der dritte Band von Der Große Coron umfasst zahlreiche Stichwörter aus Kultur, Technik, Geographie, Geschichte und Naturwissenschaft. Die alphabetisch geordneten Artikel behandeln bedeutende Persönlichkeiten, historische Ereignisse, wissenschaftliche Begriffe und kulturelle Themen und vermitteln einen breiten Überblick über unterschiedliche Wissensgebiete.

Als Teil des zwanzigbändigen Universallexikons des Coron Verlags Zürich verbindet der Band fundierte Sachinformationen mit einer reichhaltigen Bildausstattung. Karten, Fotografien, Grafiken und Illustrationen ergänzen die Texte und erleichtern den Zugang zu den behandelten Inhalten.

Die Reihe Der Große Coron zählt zu den bedeutenden enzyklopädischen Verlagswerken ihrer Zeit. Sie dokumentiert den damaligen Stand von Wissen und Forschung und vermittelt zugleich ein eindrucksvolles Bild der kulturellen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen, die das moderne Weltverständnis geprägt haben.

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Originale

Coron | Der Grosse Coron - Band 4 - Dilk-Erz

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Coron | Der Grosse Coron - Band 4 - Dilk-Erz

Der vierte Band von Der Große Coron setzt die alphabetische Wissenssammlung des Coron Verlags Zürich fort und vereint eine Vielzahl von Beiträgen aus Geschichte, Geographie, Naturwissenschaft, Technik, Kunst, Literatur und Kultur. Die enthaltenen Stichwörter erschließen bedeutende Persönlichkeiten, historische Ereignisse, wissenschaftliche Erkenntnisse und kulturelle Entwicklungen und vermitteln einen umfassenden Einblick in die unterschiedlichen Wissensgebiete der modernen Welt.

Zahlreiche Fotografien, Karten, Grafiken und Illustrationen ergänzen die Lexikonartikel und veranschaulichen die behandelten Inhalte. Die hochwertige Ausstattung unterstreicht den Anspruch der Reihe, Wissen nicht nur zu dokumentieren, sondern auch anschaulich zugänglich zu machen.

Als Bestandteil des zwanzigbändigen Universallexikons Der Große Coron dokumentiert dieser Band den Wissensstand seiner Entstehungszeit und vermittelt zugleich ein eindrucksvolles Bild der kulturellen und wissenschaftlichen Entwicklungen, die das Verständnis der Welt nachhaltig geprägt haben.

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Originale

Coron | Der Grosse Coron - Band 5 - Es-Frie

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Coron | Der Grosse Coron - Band 5 - Es-Frie

Der fünfte Band von Der Große Coron umfasst ein breites Spektrum an Stichwörtern aus Geschichte, Politik, Kunst, Literatur, Naturwissenschaft und Technik. Die alphabetisch geordneten Beiträge behandeln bedeutende Begriffe, Persönlichkeiten, Orte und Ereignisse und vermitteln einen facettenreichen Überblick über die Wissensgebiete ihrer Zeit.

Als Teil des umfassenden Universallexikons des Coron Verlags Zürich verbindet der Band sachliche Informationsvermittlung mit einer aufwendigen visuellen Gestaltung. Zahlreiche Abbildungen, Fotografien, Karten und Grafiken ergänzen die Artikel und tragen dazu bei, historische, kulturelle und wissenschaftliche Zusammenhänge anschaulich darzustellen.

Die Reihe Der Große Coron steht beispielhaft für die großen enzyklopädischen Verlagswerke des 20. Jahrhunderts. Auch dieser Band dokumentiert den damaligen Wissensstand und eröffnet zugleich einen Einblick in die kulturellen, gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Entwicklungen, die das moderne Weltbild geprägt haben.

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Bertelsmann | Welt der Sagen und Legenden

Märchen | Volksliteratur | Weltliteratur20. Jahrhundert

Bertelsmann | Welt der Sagen und Legenden

Der Band Sagen und Legenden von Märtyrern und Büßern gehört zu einer thematisch spezialisierten Reihe des Bertelsmann Lexikonverlags, die bedeutende Erzähltraditionen der christlich geprägten Kulturwelt zusammenfasst. Das Werk widmet sich jenen Geschichten, in denen sich Glauben, Opferbereitschaft und spirituelle Läuterung spiegeln und die über Jahrhunderte Teil der religiösen Erinnerung waren.

In kurzen, klar strukturierten Artikeln werden Lebenswege heiliger Märtyrer, Legenden der Buße sowie überlieferte Wunder- und Bekehrungserzählungen dargestellt. Ergänzende Illustrationen und farbige Tafeln veranschaulichen die ikonographische Tradition, die diese Figuren im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit prägte.

Der Band ist als gebundene Ausgabe im 20. Jahrhundert erschienen und steht exemplarisch für eine populärwissenschaftliche Annäherung an religiöse Stoffe, die historische Überlieferung, Legendenbildung und christliche Symbolik miteinander verbindet.

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Brockhaus | Faszination Natur

Nachschlagewerk21. Jahrhundert

Brockhaus | Faszination Natur

Die Edition Faszination Natur aus dem Hause Brockhaus präsentiert die Schönheit, Vielfalt und Komplexität der Natur in einer bibliophilen Form. Mit eindrucksvollen Fotografien, anschaulichen Grafiken und prägnanten Texten bietet das Werk einen umfassenden Einblick in die Lebensräume der Erde – von den Tiefen der Ozeane bis zu den höchsten Gebirgen.

Die Bände vereinen wissenschaftliche Präzision mit ästhetischem Anspruch. Sie stellen Tiere, Pflanzen, Landschaften und ökologische Zusammenhänge in sorgfältig strukturierter Darstellung vor und verbinden aktuelles Wissen mit der Tradition des Brockhaus-Verlags, Bildung und Kultur auf höchstem Niveau zu vermitteln.

Faszination Natur ist nicht nur ein Nachschlagewerk, sondern auch ein kunstvoll gestaltetes Sammlerstück, das die Neugier und das Staunen über die natürliche Welt weckt – eine moderne Hommage an die Entdeckerfreude und Wissbegierde der klassischen Enzyklopädie.

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Der große Reader's Digest Weltatlas

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Der große Reader's Digest Weltatlas

Der Große Reader's Digest Weltatlas ist ein hochwertig ausgestatteter Universalatlas mit detaillierten farbigen Landkarten aller Kontinente. Ergänzt werden die Karten durch umfangreiche geografische, politische und wirtschaftliche Informationen sowie zahlreiche thematische Karten zu Klima, Bevölkerung, Vegetation, Geologie und Verkehr. Zusätzlich enthält das Werk ein ausführliches Ortsregister mit tausenden Städten und geografischen Bezeichnungen sowie informative Übersichten zu Ländern, Flaggen und Zeitzonen.

Der Atlas richtet sich sowohl an den privaten Gebrauch als auch an Schule und Bildung und verbindet kartografische Präzision mit einer übersichtlichen Gestaltung. Der stabile Hardcovereinband mit Goldprägung und dekorativer Weltkugel unterstreicht den repräsentativen Charakter des Werkes.

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Schätze der Buchmalerei - Von Liebe und Freundschaft

Literatur | Dichtung15. Jahrhundert

Schätze der Buchmalerei - Von Liebe und Freundschaft

Diese vier ausgewählten Miniaturtafeln des 15. Jahrhunderts beleuchten unterschiedliche Vorstellungen von Liebe und Freundschaft in einer Epoche des kulturellen Übergangs. Jede Seite entstammt einem eigenständigen Werk und öffnet ein Fenster in die Denk- und Bildwelt ihrer Zeit.

Der Liebesvogel aus dem Codex Pal. lat. 1632 verbindet Rosenzweig und Falke zu einer symbolischen Meditation über höfische Liebe und leitet Vergils Werke ein.
Der Garten der Liebe aus Harley MS 4425 führt in den berühmten Rosenroman, in dem die Rose zur Allegorie weiblicher Anziehung wird.
Das Hochzeitsblatt aus Codex Ross. 555 markiert den Beginn des Eben Ha-Eser, eines zentralen Textes jüdischer Rechtsliteratur.
Die Szene der Freundschaft aus Codex Pal. lat. 1523 eröffnet Ciceros Betrachtungen über das Wesen menschlicher Verbundenheit.

Diese Auswahl vereint vier Stimmen, die auf unterschiedliche Weise Nähe, Bindung und menschliche Beziehungen reflektieren.

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Der Mercator Weltatlas 1595

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Der Mercator Weltatlas 1595

Gerardus Mercator (1512–1594), Universalgelehrter und „Ptolemäus seiner Zeit“, schuf mit seinem Atlas sive Cosmographicae meditationes de fabrica mundi et fabricati figura das erste Kartenwerk, das den Namen „Atlas“ trug. Postum 1595 von seinem Sohn Rumold veröffentlicht, enthält es 57 doppelseitige Kupferstiche, die die Welt, Kontinente und Länder in bis dahin unerreichter Präzision darstellen. Mercators berühmte Projektion, 1569 erstmals eingeführt, revolutionierte die Navigation durch ihre winkeltreue Darstellung. Der Atlas verbindet wissenschaftliche Exaktheit mit Renaissance-Ästhetik: kolorierte Karten, kunstvolle Titelblätter sowie maritime und landschaftliche Details machen das Werk zu einem Meisterstück der Verbindung von Kunst und Wissenschaft. Zeitgenossen wie Nachwelt sahen in Mercator den Begründer der modernen Geographie. Sein Atlas veränderte das mittelalterliche Weltbild grundlegend und blieb über Jahrhunderte das Referenzwerk für Forscher, Entdecker und Herrscher in ganz Europa.

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Leonardo da Vinci | Zeichnungen III: Architektur und Erfindungen

Abhandlungen | Weltliche Werke15. Jahrhundert

Leonardo da Vinci | Zeichnungen III: Architektur und Erfindungen

Die Sammlung Leonardo da Vinci – Zeichnungen III: Architektur und Erfindungen vereint 83 Blätter des Universalgenies aus drei bedeutenden Beständen: dem berühmten Codex Atlanticus der Biblioteca Ambrosiana in Mailand, den Skizzenbüchern des Institut de France und der einzigartigen Da-Vinci-Sammlung des Windsor Castle. Auf 80 Blättern, darunter fünf Faltzeichnungen, offenbaren sich architektonische Entwürfe, Konstruktionsdetails und visionäre Erfindungen, oft begleitet von den charakteristischen Notizen Leonardos.

Die Werke zeigen eindrucksvoll die Vielseitigkeit und Genialität des Renaissance-Meisters, dessen Studien zwischen Kunst, Architektur und Technik neue Maßstäbe setzten. Mit dieser Sammlung wird der schöpferische Geist Leonardo da Vincis (1452–1519) in seiner ganzen Breite sichtbar und seine Rolle als Pionier der Ingenieurskunst und der wissenschaftlichen Beobachtung deutlich.

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Coron | Das 20. Jahrhundert in Wort, Bild und Ton

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Coron | Das 20. Jahrhundert in Wort, Bild und Ton

Die exklusive Edition Das 20. Jahrhundert in Wort, Bild, Film und Ton aus dem Hause Coron Exclusiv ist eine umfangreiche multimediale Dokumentation zur Geschichte des vergangenen Jahrhunderts. In zehn Chronikbänden, gegliedert nach Jahrzehnten von 1900 bis 1999, werden bedeutende Ereignisse und Entwicklungen aus Politik, Gesellschaft, Kultur, Wissenschaft und Technik ausführlich dargestellt.

Die einzelnen Bände verbinden sorgfältig aufbereitete Texte mit zahlreichen historischen Fotografien, Illustrationen und zeitgenössischen Dokumenten. Ergänzt wird die Reihe durch einen Generalindex sowie einen zusätzlichen Band zu den Jahren 2000 bis 2004.

Zum Gesamtwerk gehört außerdem ein aufwendig gestaltetes DVD-System. Es enthält zwei DVDs mit historischen Filmdokumenten. Die erste DVD behandelt den Zeitraum von 1900 bis 1949, die zweite DVD die Jahre von 1950 bis 1999. Historische Filmaufnahmen machen zentrale Ereignisse des 20. Jahrhunderts unmittelbar erlebbar und ergänzen die gedruckten Chronikbände um eine audiovisuelle Perspektive.

Die dunkel gebundenen Bände mit goldfarbenen Prägungen verleihen der Edition einen repräsentativen und geschlossenen Gesamteindruck. Durch die Verbindung von Text, Bild, Film und historischen Originaldokumenten entstand ein vielseitiges Zeitarchiv, das die Geschichte des 20. Jahrhunderts anschaulich und umfassend vermittelt. Das DVD-System wird ebenfalls als Ergänzung mit zwei DVDs beschrieben.

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Städteansichten – Contrafactur der Vornebster Stät der Welt

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Städteansichten – Contrafactur der Vornebster Stät der Welt

Die Contrafactur der vornebsten Stät der Welt vereint 90 Stadtansichten und Pläne aus dem monumentalen Werk Civitates Orbis Terrarum, das zwischen 1574 und 1618 in Köln entstand. Herausgegeben vom Theologen Georg Braun (1541–1622) und gestochen von Franz Hogenberg (1535–1590), gilt es als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit.

Die aufwendig kolorierten Kupferstiche zeigen die wichtigsten Städte Europas, Afrikas, Asiens und Amerikas in beeindruckender Detailtreue. Architektur, Stadtstrukturen und kleine Genreszenen vermitteln ein lebendiges Bild urbanen Lebens vor den Verwüstungen des Dreißigjährigen Krieges.

Mit ihren großformatigen Doppelseiten ist die Contrafactur nicht nur ein Meisterwerk kartographischer Kunst, sondern auch eine unschätzbare historische Quelle zur Entwicklung europäischer Stadtlandschaften.

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Civitates Orbis Terrarum – Band V (1590)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band V (1590)

Die Civitates Orbis Terrarum – das umfassendste Städtebuch der Frühen Neuzeit – verbindet kartographische Genauigkeit mit künstlerischer Meisterschaft. Herausgegeben von Georg Braun und gestochen von Frans Hogenberg, bietet sie ein einzigartiges Panorama der Weltstädte der Renaissance.

Der fünfte Band (1590) enthält neueste Darstellungen aus Mitteleuropa, der Iberischen Halbinsel und dem Orient. Die Tafeln spiegeln die wirtschaftliche und kulturelle Dynamik der Zeit wider und zeigen die Erweiterung des geografischen Wissens am Ende des 16. Jahrhunderts. In der Verbindung von Wissenschaft und Kunst wird das Werk zu einem Monument europäischer Kulturgeschichte.

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Civitates Orbis Terrarum – Band V (1597)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band V (1597)

Der fünfte Band der berühmten Civitates Orbis Terrarum gehört zu den eindrucksvollsten Darstellungen frühneuzeitlicher Städte. Herausgegeben von Georg Braun und maßgeblich geprägt durch die Kupferstiche aus dem Umfeld der Werkstatt Hogenberg, versammelt das Werk eine Vielzahl detailreicher Ansichten bedeutender Städte Europas und darüber hinaus.

Die kunstvoll kolorierten Tafeln verbinden topografische Genauigkeit mit erzählerischer Lebendigkeit. Neben Architektur und Stadtanlagen zeigen sie auch Szenen des täglichen Lebens, Trachten, Handelsaktivitäten und Landschaften. Begleitende Texte erläutern geografische Lage, historische Entwicklung und wirtschaftliche Bedeutung der jeweiligen Orte.

Gerade durch seine Entstehungszeit besitzt der Band einen besonderen dokumentarischen Wert, da viele der dargestellten Städte nur wenige Jahrzehnte später tiefgreifende Veränderungen erfuhren. So bewahrt das Werk ein vielschichtiges Bild urbaner Kultur um 1600 und gilt bis heute als bedeutende Quelle zur europäischen Stadtgeschichte.

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Civitates Orbis Terrarum – Band VI (1618)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band VI (1618)

Die Civitates Orbis Terrarum, zwischen 1572 und 1618 in sechs Bänden erschienen, gilt als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Herausgegeben von Georg Braun und gestochen von Frans Hogenberg sowie später von Simon van den Neuwel, vereint das monumentale Werk über 600 Stadtansichten und -pläne aus Europa, Asien, Afrika und Amerika – ein Weltbild im Zeitalter der Renaissance.

Der sechste Band (1618) bildet den Abschluss dieses einzigartigen kartographischen Großprojekts. Er dokumentiert die geographischen und künstlerischen Fortschritte der späten Renaissance und enthält zahlreiche neue Stadtansichten, darunter auch Darstellungen aus Nordeuropa und dem amerikanischen Kontinent. Die Kompositionen zeigen eine reifere Bildsprache und eine noch feinere Farbabstimmung als die früheren Bände. Damit schließt der Band das Lebenswerk Georg Brauns ab und markiert den Übergang von der Humanistischen Kartographie zur Frühaufklärung.

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Alexander Magnus

Literatur | Dichtung14. Jahrhundert

Alexander Magnus

Diese hochwertige Faksimile-Ausgabe reproduziert das Brüsseler Alexander-Manuskript (Roman d'Alexandre), eine reich illustrierte Handschrift aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Das Original zählt zu den bedeutendsten Zeugnissen der mittelalterlichen Buchmalerei und wird heute in der Königlichen Bibliothek Belgiens (KBR) in Brüssel aufbewahrt.

Der Roman d'Alexandre schildert Leben, Feldzüge und Legenden um Alexander den Großen (356–323 v. Chr.). Historische Ereignisse werden dabei mit höfischer Dichtung, fantastischen Erzählungen und mittelalterlichen Vorstellungen über ferne Länder, fremde Völker und sagenhafte Wesen verbunden. So entstand eines der einflussreichsten literarischen Werke des europäischen Mittelalters, das über Jahrhunderte hinweg in zahlreichen Handschriften verbreitet wurde.

Die Handschrift beeindruckt durch ihre detailreichen Miniaturen, die elegante gotische Buchschrift und den aufwendigen Buchschmuck. Die sorgfältige Faksimile-Ausgabe gibt Farben, Schriftbild und Gestaltung des Originals originalgetreu wieder und vermittelt einen authentischen Eindruck der mittelalterlichen Buchkunst. Der edle Ledereinband mit Goldprägung und Goldschnitt unterstreicht den bibliophilen Charakter dieser Ausgabe und macht sie zu einem besonderen Sammlerstück für Liebhaber historischer Handschriften und hochwertiger Faksimiles.

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Der Cellarius Himmelsatlas

Geographie | Karten17. Jahrhundert

Der Cellarius Himmelsatlas

Der 1661 veröffentlichte Atlas Harmonia Macrocosmica des Astronomen, Mathematikers und Kartografen Andreas Cellarius (um 1596–1665) zählt zu den eindrucksvollsten Himmelsatlanten des Barock. In 29 doppelseitigen, meisterhaft kolorierten Kupferstichen entfaltet sich ein umfassendes Bild des Kosmos, das die Weltsysteme von Ptolemäus, Kopernikus und Tycho Brahe vereint und zugleich die Entwicklung des astronomischen Weltbildes veranschaulicht. Die Tafeln, gestochen von Frederik Hendrik van den Hove, Jan van Loon und Jan Pieterszoon Saenredam, verbinden wissenschaftliche Präzision mit künstlerischer Pracht und gehören zu den schönsten Beispielen barocker Druckkunst.
Erstmals erschienen im Amsterdamer Verlag Johannes Janssonius, dokumentiert der Atlas den Höhepunkt der kartographischen und astronomischen Darstellungskunst des 17. Jahrhunderts.

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Astronomische Texte

Astronomie | Astrologie14. Jahrhundert

Astronomische Texte

Die Astronomischen Texte sind ein französisches Kompendium aus dem 14. Jahrhundert, das in außergewöhnlicher Weise wissenschaftliches Wissen und künstlerische Gestaltung vereint. Die Handschrift, heute in der Staatsbibliothek zu Berlin (Cod. Lat. Oct. 44) aufbewahrt, umfasst 24 Seiten im handlichen Format und enthält eine Vielzahl astronomischer Traktate, Tabellen und Diagramme.

Mit 43 kolorierten Federzeichnungen – Darstellungen von Planeten, Tierkreiszeichen, Sternbildern und mythologischen Figuren – bietet sie einen faszinierenden Einblick in das mittelalterliche Verständnis des Kosmos. Die Illustrationen verbinden antikes Wissen, insbesondere der Aratea-Überlieferung des Aratos von Soloi, mit dem wissenschaftlichen Geist des Spätmittelalters.

Der unbekannte Verfasser war vermutlich ein Gelehrter, der sowohl in theoretischer Astronomie als auch in praktischer Astrologie bewandert war. Die Handschrift zeigt, wie stark die Faszination für den Sternenhimmel das Denken des Mittelalters prägte – als Schnittpunkt von Wissenschaft, Kunst und Glauben.

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Kreuzeslob

Literatur | Dichtung9. Jahrhundert

Kreuzeslob

Der Liber de laudibus sanctae crucis – das Kreuzeslob – zählt zu den bedeutendsten Werken der karolingischen Renaissance. Verfasst wurde es um 810–814 von Hrabanus Maurus (ca. 780–856), Mönch der Abtei Fulda, Schüler Alkuins von Tours und später Erzbischof von Mainz.

Das Werk besteht aus 28 Figurengedichten (carmina figurata), die in kunstvoller Buchstabenarchitektur angelegt sind. Jedes Gedicht bildet ein Kreuzmotiv, in dem sich verschiedene Textebenen überlagern – eine Verbindung von Theologie, Poesie und visueller Symbolik. In seiner Verbindung von Schriftbild und Glaubensinhalt feiert das Werk die Verherrlichung des Kreuzes als zentrales Symbol des christlichen Glaubens.

Das prachtvollste erhaltene Exemplar entstand um 825 im Kloster Fulda, wurde Erzbischof Otgar von Mainz gewidmet und befindet sich heute in der Biblioteca Apostolica Vaticana (Reg. Lat. 124). Mit farbigen Seiten und geometrischer Präzision ist es ein Höhepunkt karolingischer Buchkunst und spiritueller Dichtung.

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Berry-Apokalypse

Apokalypsen | Beatus-Handschriften15. Jahrhundert

Berry-Apokalypse

Die Berry-Apokalypse gilt als eines der eindrucksvollsten Apokalypse-Manuskripte des frühen 15. Jahrhunderts. Sie wurde um 1410 in Paris im Auftrag des berühmten Bibliophilen Herzog Jean de Berry (1340–1416) geschaffen und enthält Auszüge aus der Offenbarung des Johannes sowie einen Kommentar des Benediktinermönchs Berengaudus.

85 halb- und ganzseitige Miniaturen begleiten den Text, meisterlich ausgeführt vom anonymen Meister der Berry-Apokalypse. Sein unverwechselbarer Stil zeichnet sich durch die Konzentration auf das Wesentliche, sparsam eingesetzte, kühle Farben und eine skizzenhafte Eleganz aus, die den Szenen besondere Ausdruckskraft verleiht. Monochrome Hintergründe, dramatische Ikonographie und subtile Goldverzierungen verdichten die apokalyptischen Visionen zu einer einzigartigen Bildsprache.

Das Manuskript, das durch mehrere Sammlungen wanderte, wird heute in der Morgan Library in New York aufbewahrt und zählt zu den Meisterwerken der französischen Buchmalerei am Übergang von der Gotik zur Frührenaissance.

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Städteansichten – Contrafactur der Vornebster Stät der Welt

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Städteansichten – Contrafactur der Vornebster Stät der Welt

Die Contrafactur der vornebsten Stät der Welt vereint 90 Stadtansichten und Pläne aus dem monumentalen Werk Civitates Orbis Terrarum, das zwischen 1574 und 1618 in Köln entstand. Herausgegeben vom Theologen Georg Braun (1541–1622) und gestochen von Franz Hogenberg (1535–1590), gilt es als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit.

Die aufwendig kolorierten Kupferstiche zeigen die wichtigsten Städte Europas, Afrikas, Asiens und Amerikas in beeindruckender Detailtreue. Architektur, Stadtstrukturen und kleine Genreszenen vermitteln ein lebendiges Bild urbanen Lebens vor den Verwüstungen des Dreißigjährigen Krieges.

Mit ihren großformatigen Doppelseiten ist die Contrafactur nicht nur ein Meisterwerk kartographischer Kunst, sondern auch eine unschätzbare historische Quelle zur Entwicklung europäischer Stadtlandschaften.

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Der Cellarius Himmelsatlas

Geographie | Karten17. Jahrhundert

Der Cellarius Himmelsatlas

Der 1661 veröffentlichte Atlas Harmonia Macrocosmica des Astronomen, Mathematikers und Kartografen Andreas Cellarius (um 1596–1665) zählt zu den eindrucksvollsten Himmelsatlanten des Barock. In 29 doppelseitigen, meisterhaft kolorierten Kupferstichen entfaltet sich ein umfassendes Bild des Kosmos, das die Weltsysteme von Ptolemäus, Kopernikus und Tycho Brahe vereint und zugleich die Entwicklung des astronomischen Weltbildes veranschaulicht. Die Tafeln, gestochen von Frederik Hendrik van den Hove, Jan van Loon und Jan Pieterszoon Saenredam, verbinden wissenschaftliche Präzision mit künstlerischer Pracht und gehören zu den schönsten Beispielen barocker Druckkunst.
Erstmals erschienen im Amsterdamer Verlag Johannes Janssonius, dokumentiert der Atlas den Höhepunkt der kartographischen und astronomischen Darstellungskunst des 17. Jahrhunderts.

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Schätze der Biblioteca Apostolica Vaticana – Biblica

Kassetten (Einzelblatt-Sammlungen)Vor dem 5. Jahrhundert

Schätze der Biblioteca Apostolica Vaticana – Biblica

Die Biblioteca Apostolica Vaticana ist weltberühmt für ihre außergewöhnliche Sammlung von Bibeln und Bibelhandschriften. In „Schätze der Biblioteca Apostolica Vaticana – Biblica“ sind zwölf ausgewählte Blätter aus besonders bedeutenden Exemplaren zusammengeführt, die historische Tiefe und künstlerische Raffinesse verbinden.

Der Zeitraum reicht vom 3. bis zum 15. Jahrhundert: von einem frühchristlichen Papyrus mit einer der ältesten Überlieferungen der Petrusbriefe bis zu prachtvoll ausgestatteten Evangelienhandschriften aus karolingischer und ottonischer Zeit. Ein Höhepunkt ist die Renaissance-Bibel des Niccolò d’Este, deren Text in der Volkssprache verfasst wurde und damit eine seltene Besonderheit darstellt.

Die Auswahl umfasst unterschiedliche Kulturkreise und Sprachen, darunter byzantinische, koptische, arabische und hebräische Traditionen. So entsteht ein konzentrierter Einblick in die Geschichte der Heiligen Schrift und ihrer reichen Bildwelten.

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Schätze der Biblioteca Apostolica Vaticana – Litterae

Kassetten (Einzelblatt-Sammlungen)Vor dem 5. Jahrhundert

Schätze der Biblioteca Apostolica Vaticana – Litterae

Die Biblioteca Apostolica Vaticana zählt zu den großen Gedächtnisorten Europas. In der Kassette „Schätze der Biblioteca Apostolica Vaticana – Litterae“ vereinen sich zwölf ausgewählte Einzelblätter aus literarischen, wissenschaftlichen und künstlerisch herausragenden Handschriften der päpstlichen Bibliothek.

Der Bogen spannt sich über mehr als ein Jahrtausend: von frühchristlichen Vergil-Codices über karolingische Fachtexte und das Falkenbuch Kaiser Friedrichs II. bis zu prachtvollen Seiten aus Dantes Göttlicher Komödie und Boccaccios Decamerone. Maßgeblich sind dabei sowohl die Bedeutung der Texte für die Überlieferung als auch der Rang von Buchmalerei und Ornament.

Jedes Blatt ist in einem hochwertigen Passepartout präsentiert. Die Kassette selbst trägt als Zierstück eine echtvergoldete Messingscheibe nach dem Vorbild einer astrologischen Tafel aus dem Ptolemäus-Handtafel-Codex.

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Perikopenbuch von St. Peter

Liturgische Handschriften12. Jahrhundert

Perikopenbuch von St. Peter

Das um die Mitte des 12. Jahrhunderts im Skriptorium von St. Peter in Salzburg entstandene Perikopenbuch von St. Peter zählt zu den reichsten Evangelienhandschriften des Hochmittelalters. Auf 106 Pergamentseiten vereint es 55 prächtig kolorierte Miniaturen auf Goldgrund und 81 goldene Rankeninitialen – ein Höhepunkt romanischer Buchkunst.

Die leuchtenden, oft ganzseitigen Szenen zu den Hochfesten des Kirchenjahres zeigen das Leben und Wirken Christi in eindrucksvoller Monumentalität. Byzantinische Formprinzipien verschmelzen mit westlicher Ikonografie zu harmonischen, erzählerisch dichten Kompositionen.

Die kunstvollen Initialen, vielfach mit Tierfiguren und Blüten verziert, verleihen der Handschrift spielerische Eleganz. Durch ihre meisterhafte Ausführung und ihr tiefes theologisches Bildkonzept gilt das Werk als eines der bedeutendsten Zeugnisse der Salzburger Buchmalerei und als strahlendes Beispiel romanischer Kunst im Dienst der Liturgie.

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Codex Rotundus

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Codex Rotundus

Der Codex Rotundus ist das einzige erhaltene runde Buch des Mittelalters und ein Meisterwerk spätgotischer Buchkunst. Das kleine Stundenbuch umfasst 266 nahezu kreisförmige Pergamentblätter mit einem Durchmesser von nur neun Zentimetern, zusammengehalten durch einen drei Zentimeter schmalen Buchrücken und drei vergoldete Schließen in gotischer Monogrammform.

Das Werk entstand um 1480 in Brügge und wird Adolph von Kleve, Herrn von Ravenstein, zugeschrieben, einem Verwandten der Herzöge von Burgund. Es enthält Texte auf Latein und Französisch und besticht durch drei ganzseitige Miniaturen sowie dreißig fein ausgeführte historisierte Initialen.

Der anonyme Maler, bekannt als Meister des Codex Rotundus, arbeitete vermutlich in der Werkstatt des Meisters des Dresdner Gebetbuches. Das Manuskript gilt als außergewöhnliches Beispiel flämischer Buchmalerei, das höchste technische Präzision mit künstlerischer Raffinesse verbindet.

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Civitates Orbis Terrarum – Band II (1574)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band II (1574)

Die Civitates Orbis Terrarum, zwischen 1572 und 1618 in sechs Bänden erschienen, gilt als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Herausgegeben von Georg Braun und gestochen von Frans Hogenberg, vereint sie mehr als 600 Stadtansichten und Stadtpläne aus aller Welt und dokumentiert die Entfaltung des urbanen Lebens in der Renaissance.

Der zweite Band (1574) erweitert den geografischen Horizont des Werkes um neue Städte aus Mitteleuropa, Spanien, Italien und dem Osmanischen Reich. Die farbig gefassten Kupferstiche verbinden wissenschaftliche Präzision mit künstlerischer Ausdruckskraft. Georg Brauns begleitende Texte fügen historische und kulturelle Einblicke hinzu und machen diesen Band zu einem Spiegelbild humanistischer Weltneugier.

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Civitates Orbis Terrarum – Band III (1576)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band III (1576)

Die Civitates Orbis Terrarum, zwischen 1572 und 1618 in sechs Bänden erschienen, gilt als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Unter der Leitung von Georg Braun und Frans Hogenberg entstanden über 600 kolorierte Stadtansichten, die die geographische und kulturelle Vielfalt der bekannten Welt zeigen.

Der dritte Band (1576) setzt die ikonographische Erfassung bedeutender Handels- und Hafenstädte Europas fort. Besonders die detailreichen Darstellungen skandinavischer, englischer und osteuropäischer Städte bezeugen das wachsende geographische Wissen und die Entdeckerfreude der Renaissance. Präzision, Farbigkeit und Kompositionskunst machen diesen Band zu einem Höhepunkt frühneuzeitlicher Kartographie.

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Civitates Orbis Terrarum – Band IV (1582)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band IV (1582)

Die Civitates Orbis Terrarum ist das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Zwischen 1572 und 1618 erschienen, umfasst das monumentale Werk über 600 Stadtansichten aus aller Welt und gilt als kartographisches Pendant zu Ortelius’ Theatrum Orbis Terrarum.

Der vierte Band (1582) erweitert das Werk um zahlreiche Städte aus Frankreich, den Niederlanden und dem östlichen Mittelmeerraum. In prachtvoll kolorierten Kupferstichen werden Stadtarchitektur und Landschaftsraum zu harmonischen Bildwelten verbunden. Die Kompositionen, reich an Figuren und Alltagsszenen, vermitteln ein lebendiges Bild des städtischen Lebens der Renaissance.

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Civitates Orbis Terrarum – Band V (1590)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band V (1590)

Die Civitates Orbis Terrarum – das umfassendste Städtebuch der Frühen Neuzeit – verbindet kartographische Genauigkeit mit künstlerischer Meisterschaft. Herausgegeben von Georg Braun und gestochen von Frans Hogenberg, bietet sie ein einzigartiges Panorama der Weltstädte der Renaissance.

Der fünfte Band (1590) enthält neueste Darstellungen aus Mitteleuropa, der Iberischen Halbinsel und dem Orient. Die Tafeln spiegeln die wirtschaftliche und kulturelle Dynamik der Zeit wider und zeigen die Erweiterung des geografischen Wissens am Ende des 16. Jahrhunderts. In der Verbindung von Wissenschaft und Kunst wird das Werk zu einem Monument europäischer Kulturgeschichte.

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Civitates Orbis Terrarum – Band V (1597)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band V (1597)

Der fünfte Band der berühmten Civitates Orbis Terrarum gehört zu den eindrucksvollsten Darstellungen frühneuzeitlicher Städte. Herausgegeben von Georg Braun und maßgeblich geprägt durch die Kupferstiche aus dem Umfeld der Werkstatt Hogenberg, versammelt das Werk eine Vielzahl detailreicher Ansichten bedeutender Städte Europas und darüber hinaus.

Die kunstvoll kolorierten Tafeln verbinden topografische Genauigkeit mit erzählerischer Lebendigkeit. Neben Architektur und Stadtanlagen zeigen sie auch Szenen des täglichen Lebens, Trachten, Handelsaktivitäten und Landschaften. Begleitende Texte erläutern geografische Lage, historische Entwicklung und wirtschaftliche Bedeutung der jeweiligen Orte.

Gerade durch seine Entstehungszeit besitzt der Band einen besonderen dokumentarischen Wert, da viele der dargestellten Städte nur wenige Jahrzehnte später tiefgreifende Veränderungen erfuhren. So bewahrt das Werk ein vielschichtiges Bild urbaner Kultur um 1600 und gilt bis heute als bedeutende Quelle zur europäischen Stadtgeschichte.

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Gebetbuch der Päpste

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Gebetbuch der Päpste

Das in der Biblioteca Apostolica Vaticana aufbewahrte Gebetbuch der Päpste zählt zu den kostbarsten Handschriften der späten Renaissance. Es gehörte ursprünglich Papst Gregor XIII. (1502–1585), dem Reformpapst, der mit der Einführung des Gregorianischen Kalenders (1582) ein bis heute gültiges Zeitmaß schuf.

Die reich vergoldete und fein illuminierte Handschrift vereint tief empfundene Frömmigkeit mit höchster Buchkunst. Nach Gregors Tod ging das Werk in den Besitz seiner Nachfolger über und erhielt so seinen Namen als Gebetbuch der Päpste.

Die aufwendig gefertigte Faksimile-Edition dieses goldstrahlenden Stundenbuchs ist weltweit auf 999 Exemplare limitiert und gibt die prachtvolle Originalhandschrift der Vatikanischen Bibliothek in beeindruckender Detailtreue wieder – ein herausragendes Zeugnis päpstlicher Frömmigkeit und römischer Renaissancekunst.

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Vita des heiligen Georg

Liturgische Handschriften14. Jahrhundert

Vita des heiligen Georg

Der sogenannte Georgscodex gehört zu den bedeutendsten illuminierten Handschriften des frühen 14. Jahrhunderts. Das in Avignon entstandene Missale enthält die liturgischen Texte der Heiligenfeste von März bis Juli und zeichnet sich durch einen umfangreichen Abschnitt zur Verehrung des heiligen Georg aus. Dem Messtext ist die von Kardinal Jacopo Caetani degli Stefaneschi verfasste Vita sancti Georgii vorangestellt, die die wundertätigen Episoden des Heiligen schildert.

Der anonyme Buchmaler, bekannt als Meister der Vita des heiligen Georg, schuf um 1320 eine Ausstattung von außergewöhnlicher Qualität: historisierte Initialen, ornamental ausgeführte Zierbuchstaben und Bas-de-page-Miniaturen, darunter zwei Darstellungen des berühmten Drachenkampfes. Sein Stil verweist auf die sienesische Malerei und gilt als prägend für die entstehende internationale Gotik am päpstlichen Hof in Avignon.

Das Werk, im Auftrag Kardinal Stefaneschis geschaffen, zählt heute zu den kostbarsten Handschriften der Apostolischen Bibliothek des Vatikans und bietet einen eindrucksvollen Einblick in die höfische Buchmalerei des frühen 14. Jahrhunderts.

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Die Macht der Gestirne

Astronomie | Astrologie15. Jahrhundert

Die Macht der Gestirne

Um 1491 entstand in Deutschland die Handschrift Die Macht der Gestirne, ein astrologisch-astronomischer Ratgeber in deutscher Sprache. Sie behandelt Fragen von Schicksal und Lebensführung im Lichte der Gestirne und gehört damit zu den bedeutendsten volkssprachlichen Texten ihrer Art.

Das Werk umfasst rund 50 Seiten mit 72 kostbaren Miniaturen, die in leuchtenden Farben und mit Gold ausgeführt sind. Szenen von Himmelskörpern, Tierkreiszeichen und allegorischen Figuren veranschaulichen die enge Verbindung von Kosmos und Mensch, wie sie in der spätmittelalterlichen Vorstellungswelt verankert war. Die Ausstattung stammt aus der Werkstatt des Regensburger Buchmalers Berthold Furtmeyr, einem der führenden Illuminatoren seiner Zeit.

Die Macht der Gestirne verbindet astrologisches Wissen mit kunstvoller Illustration und zeigt eindrucksvoll, wie stark die Deutung der Himmelskörper das Weltbild der Spätgotik prägte. Heute wird die Handschrift in der Universitätsbibliothek Heidelberg verwahrt.

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Faszination Heilpflanzen

Medizin | Botanik | Alchemie15. Jahrhundert

Faszination Heilpflanzen

Das Herbolaire, auch bekannt als Grant Herbier, ist eine der prachtvollsten illustrierten Ausgaben des medizinisch-botanischen Standardwerks De simplicibus medicinis von Matthaeus Platearius. Das um 1500 in Frankreich entstandene Manuskript basiert auf der französischen Übersetzung des lateinischen Originals und zählt zu den bedeutendsten medizinischen Handschriften des Spätmittelalters.

Das Werk führt rund 500 Pflanzen, Kräuter und Heilmittel auf und beschreibt deren Gewinnung, Anwendung und Wirkung. Jede Seite ist reich bebildert – mit naturalistischen Darstellungen von Pflanzen, Früchten, Mineralien und Tieren sowie Szenen bäuerlicher Arbeit. Vergoldete Initialen und kunstvoll ausgeführte Miniaturen machen den Codex zu einem herausragenden Beispiel spätmittelalterlicher Buchkunst.

Das Herbolaire wurde vermutlich im Auftrag eines hochrangigen Gönners geschaffen und gilt als glänzendes Zeugnis der Verbindung von medizinischem Wissen, Naturbeobachtung und künstlerischer Raffinesse.

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Das Meisterwerk des Medicus

Medizin | Botanik | Alchemie15. Jahrhundert

Das Meisterwerk des Medicus

Der persische Arzt und Philosoph Avicenna (980–1037), einer der bedeutendsten Gelehrten des Mittelalters, verfasste mit dem Canon Medicinae ein Werk, das über Jahrhunderte als medizinisches Standardwerk galt. In fünf Büchern systematisierte er das Wissen seiner Zeit über Anatomie, Krankheiten und Heilmittel und prägte damit die europäische wie arabische Medizin nachhaltig.

Die hier vorliegende Handschrift entstand um 1440 in Italien und überliefert die einzige vollständig erhaltene hebräische Übersetzung des Canon Medicinae von Natan ha-Meati. Der prachtvolle Codex aus der Schule von Ferrara umfasst über 1000 Seiten mit zehn ganzseitigen Miniaturen sowie hunderten Pflanzen- und Tierdarstellungen. Szenen aus Apotheke, Heilbädern und bäuerlichem Jahreslauf verbinden medizinisches Wissen mit reicher Bildwelt.

Für Sammler und Liebhaber ist dieses Werk ein einzigartiges Zeugnis der Verbindung von Wissenschaft, Kunst und Übersetzungskultur im 15. Jahrhundert.

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Das Buch der 1000 Bilder

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Das Buch der 1000 Bilder

Das sogenannte Buch der 1000 Bilder ist ein außergewöhnliches Meisterwerk der französischen Buchmalerei des 15. Jahrhunderts, entstanden zwischen 1450 und 1460. Es handelt sich um ein prachtvoll illuminiertes Gebet- und Andachtsbuch, das mit über 1000 Miniaturen und dekorativen Elementen ausgestattet ist – mehr als jedes andere bekannte Stundenbuch seiner Zeit.

Das Werk vereint großformatige Szenen, kleine Vignetten und figurenreiche Bordüren zu einem überwältigenden Bilderzyklus von religiöser Tiefe und künstlerischer Vielfalt. Ausgeführt wurde der Codex von mehreren Meistern des sogenannten Jouvenel-Stils, darunter der Meister der Adelaide von Savoyen (Meister von Poitiers) und Maler aus dem Umfeld Jean Fouquets.

Die Handschrift war Teil der berühmten Sammlung Calouste Gulbenkian in Lissabon und gilt als eines der prachtvollsten Beispiele spätgotischer Buchkunst. Ihre leuchtenden Farben, feinen Goldhöhungen und fantasievollen Szenen machen sie zu einem unübertroffenen Höhepunkt der europäischen Miniaturmalerei.

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Münzen

Die Geschichte des Christentums

Sonstige religiöse WerkeVor dem 5. Jahrhundert

Die Geschichte des Christentums

Die Edition Geschichte des Christentums umfasst 66 historische Artefakte aus über 2000 Jahren christlicher Geschichte. Die Sammlung vereint 44 Münzen – davon 26 aus Silber –, vier Banknoten sowie neun Briefmarken, die jeweils bedeutende Etappen der christlichen Kultur- und Kirchengeschichte dokumentieren. Ergänzt wird sie durch die Sonderbroschüre Päpste des 20. und 21. Jahrhunderts mit acht 0-Euro-Scheinen aus originalem Euro-Sicherheitspapier, die den Pontifikaten von Pius XI. bis Franziskus gewidmet sind.

Die Sammlung spannt einen weiten Bogen von den Anfängen des Glaubens bis in die Gegenwart: vom „Scherflein der Witwe“ aus neutestamentlicher Zeit über römische und byzantinische Prägungen, Münzen der Kreuzfahrer und Templer, Zeugnisse der Reformation und Gegenreformation bis hin zu modernen Gedenkmünzen und Briefmarken des Vatikanstaates.

Jedes Exponat erzählt ein Stück der Geschichte des Christentums – von den ersten Gemeinden über mittelalterliche Glaubenskämpfe bis zur geistigen Erneuerung der Neuzeit. Diese luxuriös ausgestattete Sammlung ist weltweit auf 499 Exemplare limitiert und stellt ein einzigartiges Zeugnis christlicher Kultur, Kunst und Numismatik dar.

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Civitates Orbis Terrarum – Band II (1574)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band II (1574)

Die Civitates Orbis Terrarum, zwischen 1572 und 1618 in sechs Bänden erschienen, gilt als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Herausgegeben von Georg Braun und gestochen von Frans Hogenberg, vereint sie mehr als 600 Stadtansichten und Stadtpläne aus aller Welt und dokumentiert die Entfaltung des urbanen Lebens in der Renaissance.

Der zweite Band (1574) erweitert den geografischen Horizont des Werkes um neue Städte aus Mitteleuropa, Spanien, Italien und dem Osmanischen Reich. Die farbig gefassten Kupferstiche verbinden wissenschaftliche Präzision mit künstlerischer Ausdruckskraft. Georg Brauns begleitende Texte fügen historische und kulturelle Einblicke hinzu und machen diesen Band zu einem Spiegelbild humanistischer Weltneugier.

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Civitates Orbis Terrarum – Band III (1576)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band III (1576)

Die Civitates Orbis Terrarum, zwischen 1572 und 1618 in sechs Bänden erschienen, gilt als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Unter der Leitung von Georg Braun und Frans Hogenberg entstanden über 600 kolorierte Stadtansichten, die die geographische und kulturelle Vielfalt der bekannten Welt zeigen.

Der dritte Band (1576) setzt die ikonographische Erfassung bedeutender Handels- und Hafenstädte Europas fort. Besonders die detailreichen Darstellungen skandinavischer, englischer und osteuropäischer Städte bezeugen das wachsende geographische Wissen und die Entdeckerfreude der Renaissance. Präzision, Farbigkeit und Kompositionskunst machen diesen Band zu einem Höhepunkt frühneuzeitlicher Kartographie.

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Civitates Orbis Terrarum – Band VI (1618)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band VI (1618)

Die Civitates Orbis Terrarum, zwischen 1572 und 1618 in sechs Bänden erschienen, gilt als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Herausgegeben von Georg Braun und gestochen von Frans Hogenberg sowie später von Simon van den Neuwel, vereint das monumentale Werk über 600 Stadtansichten und -pläne aus Europa, Asien, Afrika und Amerika – ein Weltbild im Zeitalter der Renaissance.

Der sechste Band (1618) bildet den Abschluss dieses einzigartigen kartographischen Großprojekts. Er dokumentiert die geographischen und künstlerischen Fortschritte der späten Renaissance und enthält zahlreiche neue Stadtansichten, darunter auch Darstellungen aus Nordeuropa und dem amerikanischen Kontinent. Die Kompositionen zeigen eine reifere Bildsprache und eine noch feinere Farbabstimmung als die früheren Bände. Damit schließt der Band das Lebenswerk Georg Brauns ab und markiert den Übergang von der Humanistischen Kartographie zur Frühaufklärung.

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Der Mercator Weltatlas 1595

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Der Mercator Weltatlas 1595

Gerardus Mercator (1512–1594), Universalgelehrter und „Ptolemäus seiner Zeit“, schuf mit seinem Atlas sive Cosmographicae meditationes de fabrica mundi et fabricati figura das erste Kartenwerk, das den Namen „Atlas“ trug. Postum 1595 von seinem Sohn Rumold veröffentlicht, enthält es 57 doppelseitige Kupferstiche, die die Welt, Kontinente und Länder in bis dahin unerreichter Präzision darstellen. Mercators berühmte Projektion, 1569 erstmals eingeführt, revolutionierte die Navigation durch ihre winkeltreue Darstellung. Der Atlas verbindet wissenschaftliche Exaktheit mit Renaissance-Ästhetik: kolorierte Karten, kunstvolle Titelblätter sowie maritime und landschaftliche Details machen das Werk zu einem Meisterstück der Verbindung von Kunst und Wissenschaft. Zeitgenossen wie Nachwelt sahen in Mercator den Begründer der modernen Geographie. Sein Atlas veränderte das mittelalterliche Weltbild grundlegend und blieb über Jahrhunderte das Referenzwerk für Forscher, Entdecker und Herrscher in ganz Europa.

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Der Cellarius Himmelsatlas

Geographie | Karten17. Jahrhundert

Der Cellarius Himmelsatlas

Der 1661 veröffentlichte Atlas Harmonia Macrocosmica des Astronomen, Mathematikers und Kartografen Andreas Cellarius (um 1596–1665) zählt zu den eindrucksvollsten Himmelsatlanten des Barock. In 29 doppelseitigen, meisterhaft kolorierten Kupferstichen entfaltet sich ein umfassendes Bild des Kosmos, das die Weltsysteme von Ptolemäus, Kopernikus und Tycho Brahe vereint und zugleich die Entwicklung des astronomischen Weltbildes veranschaulicht. Die Tafeln, gestochen von Frederik Hendrik van den Hove, Jan van Loon und Jan Pieterszoon Saenredam, verbinden wissenschaftliche Präzision mit künstlerischer Pracht und gehören zu den schönsten Beispielen barocker Druckkunst.
Erstmals erschienen im Amsterdamer Verlag Johannes Janssonius, dokumentiert der Atlas den Höhepunkt der kartographischen und astronomischen Darstellungskunst des 17. Jahrhunderts.

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Städteansichten – Contrafactur der Vornebster Stät der Welt

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Städteansichten – Contrafactur der Vornebster Stät der Welt

Die Contrafactur der vornebsten Stät der Welt vereint 90 Stadtansichten und Pläne aus dem monumentalen Werk Civitates Orbis Terrarum, das zwischen 1574 und 1618 in Köln entstand. Herausgegeben vom Theologen Georg Braun (1541–1622) und gestochen von Franz Hogenberg (1535–1590), gilt es als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit.

Die aufwendig kolorierten Kupferstiche zeigen die wichtigsten Städte Europas, Afrikas, Asiens und Amerikas in beeindruckender Detailtreue. Architektur, Stadtstrukturen und kleine Genreszenen vermitteln ein lebendiges Bild urbanen Lebens vor den Verwüstungen des Dreißigjährigen Krieges.

Mit ihren großformatigen Doppelseiten ist die Contrafactur nicht nur ein Meisterwerk kartographischer Kunst, sondern auch eine unschätzbare historische Quelle zur Entwicklung europäischer Stadtlandschaften.

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Leonardo da Vinci | Prachtedition II | Anatomische Studien

Leonardo da Vinci15. Jahrhundert

Leonardo da Vinci | Prachtedition II | Anatomische Studien

Die Anatomischen Studien des Leonardo da Vinci (1452–1519) zählen zu den herausragenden Zeugnissen der Verbindung von Kunst und Wissenschaft in der Hochrenaissance. Zwischen 1483 und 1513 entstand ein umfassendes Konvolut von rund 400 Zeichnungen, in denen Leonardo die Struktur, Bewegung und innere Mechanik des menschlichen Körpers erforschte.

In präzisen Feder- und Silberstiftzeichnungen untersuchte er Muskeln, Knochen, Sehnen und Organe, erfasste den menschlichen Körper als komplexes System und verband naturwissenschaftliche Genauigkeit mit künstlerischer Sensibilität. Die Blätter zeigen Ganzkörperdarstellungen, anatomische Schnitte und Detailstudien – etwa zur Hand, zum Schädel oder zur Lage des ungeborenen Kindes im Mutterleib – und dokumentieren den Übergang von morphologischen zu physiologischen Fragestellungen.

Die Sammlung, heute in der Royal Library at Windsor Castle aufbewahrt, enthält auch Vorstudien zur Felsgrottenmadonna und zum Letzten Abendmahl. Sie gilt als ein Meilenstein des Renaissance-Humanismus und als Ausdruck von Leonardos Streben, Kunst und Wissen in vollkommener Harmonie zu vereinen.

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Schatzbibel des Mittelalters

Bibeln | Evangeliare13. Jahrhundert

Schatzbibel des Mittelalters

Die sogenannte Schatzbibel des Mittelalters gehört zu den kostbarsten Bibelhandschriften der Hochgotik. Sie entstand um 1220–1230 in einer Pariser Werkstatt und vereint die Eleganz der französischen Buchmalerei mit der Präzision frühgotischer Schriftkunst.

Die Handschrift ist reich mit Gold, Lapislazuli und Purpurfarben ausgestattet und zeigt in ihren Miniaturen die charakteristische Klarheit und Symmetrie der Pariser Buchmalerschulen des 13. Jahrhunderts. Zahlreiche Initialen, ornamentale Bordüren und figurenreiche Szenen veranschaulichen die Schöpfung, das Leben Christi und zentrale alttestamentliche Erzählungen.

Als Prunkbibel für den kirchlichen oder höfischen Gebrauch geschaffen, steht das Werk exemplarisch für die Blütezeit der gotischen Buchkunst in Frankreich – ein „Schatz“ im wahrsten Sinne, in dem künstlerische Virtuosität und spirituelle Bedeutung eine harmonische Einheit bilden.

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Schicksalsbuch des Lorenzo Spirito Gualtieri

Spiele | Jagd16. Jahrhundert

Schicksalsbuch des Lorenzo Spirito Gualtieri

Das Schicksalsbuch des Lorenzo Spirito Gualtieri entstand 1482 in Perugia und gilt als eines der ungewöhnlichsten Werke der italienischen Renaissance. Es vereint astrologisches Wissen, religiöse Symbolik und spielerische Unterhaltung zu einem kunstvollen Gesellschaftsspiel, das Fragen nach Glück, Erfolg und Zukunft beantworten sollte.

Der prächtig illuminierte Codex zeigt das Rad der Fortuna, Propheten, Tierkreiszeichen und Himmelssphären, ausgeführt in leuchtenden Farben und reichem Gold. Die Miniaturen verbinden dramatische Szenen mit feinem Humor und spiegeln den Einfluss der großen Malerei des Quattrocento wider.

Lorenzo Spirito Gualtieri, ein Gelehrter am Hof von Perugia, schuf mit diesem Werk eine faszinierende Mischung aus Aberglaube, Philosophie und Kunst. Das Schicksalsbuch wurde zu einem der ersten Bestseller Italiens und bleibt ein eindrucksvolles Zeugnis der Renaissance-Kultur. Es wird heute in der Biblioteca Nazionale Marciana in Venedig aufbewahrt.

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Bedford-Stundenbuch

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Bedford-Stundenbuch

Das Bedford-Stundenbuch zählt zu den prachtvollsten Meisterwerken der mittelalterlichen Buchmalerei. Um 1420 in Paris in der Werkstatt des berühmten Bedford-Meisters geschaffen, entstand es im Auftrag von Anne von Burgund, der Gemahlin des Herzogs von Bedford. Die Handschrift umfasst 587 Seiten, von denen jede reich mit Miniaturen, Bordüren und Initialen geschmückt ist. Über 1250 Miniaturen in leuchtenden Farben sowie mit Gold- und Silberschmuck machen den Codex zu einem Höhepunkt spätgotischer Buchkunst.
Die Darstellungen biblischer Szenen vereinen erzählerische Tiefe mit architektonischer Klarheit und landschaftlicher Weite. Im Jahr 1430 schenkte Anne von Burgund das Werk ihrem Neffen, König Heinrich VI. von England. Heute zählt das Bedford-Stundenbuch zu den größten Kostbarkeiten der British Library – ein Sinnbild für die vollendete Verbindung von Frömmigkeit, höfischer Kultur und Pariser Buchmalerei des 15. Jahrhunderts.

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Modern Necromancy: A Sermon Preached in Trinity Church

Abhandlungen | Weltliche Werke19. Jahrhundert

Modern Necromancy: A Sermon Preached in Trinity Church

„Modern Necromancy“ ist eine 1854 veröffentlichte Predigt des amerikanischen Geistlichen Clement Moore Butler. Darin setzt sich der Autor aus christlicher Perspektive kritisch mit dem im 19. Jahrhundert aufkommenden Spiritismus und dem vermeintlichen Kontakt zu Verstorbenen auseinander.

Butler untersucht Berichte über Geistererscheinungen, übersinnliche Botschaften und andere spiritistische Phänomene anhand biblischer Überlieferungen. Im Mittelpunkt stehen grundlegende Fragen nach dem Verhältnis von Körper, Seele und Geist sowie nach dem Weiterleben des Menschen nach dem Tod. Dabei erörtert der Autor, ob eine Verständigung zwischen Lebenden und Verstorbenen möglich ist und wie entsprechende Erscheinungen aus theologischer Sicht einzuordnen sind.

Das Werk vermittelt einen interessanten Einblick in die religiösen Debatten des 19. Jahrhunderts und dokumentiert die damalige Auseinandersetzung zwischen christlichem Glauben, Jenseitsvorstellungen und modernen spiritistischen Strömungen.

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Croy-Gebetbuch

Stundenbücher | Gebetbücher16. Jahrhundert

Croy-Gebetbuch

Das Croy-Gebetbuch ist eine prachtvolle Handschrift der frühen Neuzeit, die zwischen 1510 und 1520 in Brügge entstand. Als Stundenbuch für die private Andacht konzipiert, zeichnet es sich durch eine außergewöhnlich reiche und fantasievolle Ausstattung aus. Besonders charakteristisch sind die zahlreichen sogenannten Drôlerien – humorvolle Randdarstellungen mit Mischwesen aus Mensch, Tier und Pflanze, die dem Werk eine lebendige und spielerische Bildwelt verleihen.

Neben diesen detailreichen Randverzierungen umfasst die Handschrift zahlreiche qualitätvolle Miniaturen, die durch ihre feine Ausführung und leuchtende Farbigkeit beeindrucken. Stilistisch gehört das Werk zur Gent-Brügger Schule und wird mit bedeutenden Buchmalern wie Gerard Horenbout und Simon Bening in Verbindung gebracht.

Das Gebetbuch vereint religiöse Inhalte mit einer außergewöhnlichen künstlerischen Vielfalt und gilt als eines der eindrucksvollsten Beispiele spätmittelalterlicher Buchmalerei.

 

 

 

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Blumengebetbuch der Renée de France

Stundenbücher | Gebetbücher16. Jahrhundert

Blumengebetbuch der Renée de France

Das Blumengebetbuch der Renée de France entstand um 1517 in Paris und gehört zu den prächtigsten illuminierten Handschriften der französischen Renaissance. Geschaffen wurde es vermutlich vom Meister der Claude de France für Renée de France, die jüngere Schwester der französischen Königin Claude de France.

Die Handschrift enthält zwölf ganzseitige, reich mit Gold ausgestattete Miniaturen. In fünf Darstellungen erscheint Renée de France selbst. Sämtliche Textseiten sind von fein kolorierten und vergoldeten Blumenarrangements umgeben, die durch ihre außergewöhnlich naturgetreue Gestaltung beinahe wie echte, auf dem Pergament liegende Blüten wirken. Insgesamt 112 kunstvoll bemalte Initialen gliedern den Text.

Das Gebetbuch begleitete Renée an den Hof von Ferrara und überstand Religionskriege, die Inquisition und die Verbrennung zahlreicher Bücher. Nach ihrem Tod gelangte es in die Biblioteca Estense, verschwand zeitweise und tauchte 1780 unter ungeklärten Umständen wieder auf. Im Jahr 1994 wurde die Handschrift während einer Ausstellung in der Abtei von Montecassino gestohlen. Das Original gilt bis heute als verschollen.

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Evangeliar des Charles d’Orléans, Graf von Angoulême

Bibeln | Evangeliare16. Jahrhundert

Evangeliar des Charles d’Orléans, Graf von Angoulême

Das Evangeliar des Charles d’Orléans entstand im frühen 16. Jahrhundert und zählt zu den herausragenden Zeugnissen der französischen Renaissance-Buchmalerei. Als Auftraggeber gelten König Franz I. von Frankreich und seine Gemahlin Claude de France, die die kostbare Handschrift vermutlich für ihren jüngsten Sohn Charles de Valois-Angoulême anfertigen ließen.

Die prunkvolle Ausstattung umfasst 18 ganzseitige Miniaturen und mehr als 125 kleinere figürliche Darstellungen. Szenen aus dem Leben und der Passion Christi, Marienbilder, Heiligendarstellungen sowie bedeutende christliche Feste wie Pfingsten und Allerheiligen bilden ein umfangreiches religiöses Bildprogramm. Hinzu kommen Darstellungen der Wurzel Jesse und der zwölf Apostel.

Charakteristisch sind die leuchtenden Farben, vielgestaltigen Renaissanceornamente und goldglänzenden Bordüren. Das wiederholt dargestellte französische Königswappen mit drei Lilien und Krone verweist auf die enge Verbindung zum Königshaus. Die qualitätsvolle Malerei zeigt zugleich einen deutlichen Einfluss der flämischen Buchkunst. Spätestens seit dem 18. Jahrhundert befindet sich die Handschrift in Spanien. Heute wird sie in der Spanischen Nationalbibliothek in Madrid aufbewahrt.

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Das Van Damme Stundenbuch

Stundenbücher | Gebetbücher16. Jahrhundert

Das Van Damme Stundenbuch

Das Van Damme Stundenbuch entstand 1531 in Brügge und zählt zu den herausragenden Zeugnissen der letzten großen Blütezeit flämischer Buchmalerei. Die kleinformatige Handschrift ist das Ergebnis der langjährigen Zusammenarbeit zwischen dem Schreiber Antonius van Damme und dem berühmten Miniaturmaler Simon Bening.

Auf 258 Seiten vereint das Werk 32 ganzseitige Miniaturen und 32 kunstvoll gestaltete Initialseiten. Besonders eindrucksvoll sind die zwölf Kalenderblätter, auf denen Bening das Alltagsleben im Flandern des 16. Jahrhunderts schildert. Während Bauern die Felder und Weinberge bestellen, Ernten einbringen oder Tiere versorgen, widmet sich die wohlhabende Gesellschaft der Jagd, festlichen Mahlzeiten und geselligen Vergnügungen. Der jahreszeitliche Wandel bildet dabei den atmosphärischen Hintergrund.

Durch die nah am Bildrand platzierten Figuren entsteht eine unmittelbare, beinahe intime Wirkung. Leuchtende Farben, feinste Details und sorgfältig komponierte Szenen machen die Handschrift zu einem Meisterwerk Simon Benings. Auch die gleichmäßige gotische Rotunda-Schrift van Dammes und der kostbare rote Samteinband mit filigranem Silberschmuck unterstreichen den außergewöhnlichen Rang des Werkes.

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Bußgebetbuch von Albrecht Glockendon für Johann II. von Pfalz-Simmern

Stundenbücher | Gebetbücher16. Jahrhundert

Bußgebetbuch von Albrecht Glockendon für Johann II. von Pfalz-Simmern

Bußgebetbuch von Albrecht Glockendon für Johann II. von Pfalz-Simmern entstand um 1532/33 und zählt zu den letzten großen Meisterwerken der deutschsprachigen Buchmalerei. In Auftrag gegeben vom Pfalzgrafen Johann II., verbindet das private Andachtsbuch spätmittelalterliche Frömmigkeit mit der Bildsprache der Renaissance. Inhaltlich konzentriert sich das Werk auf die alttestamentliche Geschichte von David und Bathseba und thematisiert Schuld, Reue und Erlösung als zentrale Motive persönlicher Bußfrömmigkeit.

Neun großformatige Miniaturen, teils ganzseitig, sowie 19 kunstvoll gestaltete Initialen begleiten den Text. Die biblischen Szenen sind in zeitgenössische Architektur und Mode des 16. Jahrhunderts übertragen und verleihen der Erzählung eine unmittelbare Nähe zur Lebenswelt ihrer Zeit. Leuchtende Farben, reiche Ornamentik und vergoldete Schrift unterstreichen den repräsentativen Charakter des Buches.

Albrecht Glockendon, Mitglied der renommierten Nürnberger Künstlerdynastie, schuf mit diesem Werk ein eindrucksvolles Zeugnis der Buchkunst an der Schwelle zum Zeitalter des Buchdrucks.

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Das Opus Magnum des Claudius Ptolemäus

Geographie | Karten15. Jahrhundert

Das Opus Magnum des Claudius Ptolemäus

Die Geographia des alexandrinischen Universalgelehrten Claudius Ptolemäus (2. Jahrhundert) zählt zu den einflussreichsten Schriften der Antike. Sie enthält die mathematischen Grundlagen der Kartographie sowie die Koordinaten von über 8.000 Orten der bekannten Welt. Um 1400 in Italien wiederentdeckt und ins Lateinische übersetzt, wurde sie im 15. Jahrhundert mit prachtvollen Karten ergänzt und zu einem der bedeutendsten Atlanten der Renaissance.

Das für König Alfons V. von Aragon in Neapel entstandene Manuskript verbindet antikes Wissen mit der Kunst der Buchmalerei. Leuchtende Farben, reiches Blattgold, kunstvolle Initialen und symbolträchtige Darstellungen wie Engel mit Krone und Wappen machen es zu einem Meisterwerk höfischer Repräsentation.

Für Sammler und Liebhaber stellt dieser Atlas ein einzigartiges Dokument dar, das Wissenschaft, Kunst und Macht der Renaissance auf eindrucksvolle Weise vereint.

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Das Meisterwerk des Medicus

Medizin | Botanik | Alchemie15. Jahrhundert

Das Meisterwerk des Medicus

Der persische Arzt und Philosoph Avicenna (980–1037), einer der bedeutendsten Gelehrten des Mittelalters, verfasste mit dem Canon Medicinae ein Werk, das über Jahrhunderte als medizinisches Standardwerk galt. In fünf Büchern systematisierte er das Wissen seiner Zeit über Anatomie, Krankheiten und Heilmittel und prägte damit die europäische wie arabische Medizin nachhaltig.

Die hier vorliegende Handschrift entstand um 1440 in Italien und überliefert die einzige vollständig erhaltene hebräische Übersetzung des Canon Medicinae von Natan ha-Meati. Der prachtvolle Codex aus der Schule von Ferrara umfasst über 1000 Seiten mit zehn ganzseitigen Miniaturen sowie hunderten Pflanzen- und Tierdarstellungen. Szenen aus Apotheke, Heilbädern und bäuerlichem Jahreslauf verbinden medizinisches Wissen mit reicher Bildwelt.

Für Sammler und Liebhaber ist dieses Werk ein einzigartiges Zeugnis der Verbindung von Wissenschaft, Kunst und Übersetzungskultur im 15. Jahrhundert.

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Stundenbuch und Hinrichtungsurkunde der Maria Stuart

Stundenbücher | Gebetbücher16. Jahrhundert

Stundenbuch und Hinrichtungsurkunde der Maria Stuart

Maria Stuart (1542–1587), Königin von Schottland und Frankreich, besaß ein prachtvolles Stundenbuch, das sie in ihren letzten Stunden begleitete. Gefertigt im frühen 16. Jahrhundert in Flandern, wohl in Gent oder Brügge, umfasst es 385 Seiten mit 41 ganzseitigen Miniaturen, kunstvollen Initialen und farbenprächtigen Rahmendekoren. Die leuchtenden Farben und Vergoldungen zählen zum Schönsten, was die flämische Buchmalerei dieser Zeit hervorgebracht hat.

Dem Gebetbuch ist ein außergewöhnliches Dokument beigegeben: die Hinrichtungsurkunde Maria Stuarts, von Elisabeth I. am 1. Februar 1587 unterzeichnet. Nur wenige Tage später wurde Maria wegen angeblicher Beteiligung an einem Attentat hingerichtet.

Das Stundenbuch mit seinen kostbaren Miniaturen und floralen Rahmungen gilt als ein Meisterwerk an der Schwelle zwischen Spätgotik und Renaissance. Zusammen mit der Hinrichtungsurkunde bietet es einen einzigartigen Einblick in das Leben und Sterben einer der tragischsten Gestalten der europäischen Geschichte.

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Das Buch der geheimen Offenbarung

Apokalypsen | Beatus-Handschriften13. Jahrhundert

Das Buch der geheimen Offenbarung

Das Buch der geheimen Offenbarung zählt zu den faszinierendsten Apokalypse-Handschriften des Mittelalters. Zwischen 1276 und 1300 in Metz entstanden, vereint es französische, englische und italienische Einflüsse zu einem stilistisch eigenständigen Werk, das der internationalen Gotik um Jahrzehnte vorausgreift.

Die Handschrift enthält 52 ganzseitige, leuchtend farbige und mit Blattgold verzierte Miniaturen, die Szenen aus der Offenbarung des Johannes darstellen. Einige orientieren sich an englischen Vorbildern wie der Lambeth-Apokalypse, andere zeigen den Einfluss der Bologneser Schule. Der lateinische Text wurde erst zwischen 1331 und 1334 hinzugefügt und ist mit filigranen Ranken, historisierten Initialen und figürlichen Verzierungen geschmückt.

Die prachtvolle Handschrift, deren ursprünglicher Auftraggeber unbekannt blieb, gelangte im 19. Jahrhundert über die Sammlungen der Familien Pucci und Ashburnham in den Besitz der Biblioteca Medicea Laurenziana in Florenz, wo sie heute unter der Signatur Ashburnham 415 aufbewahrt wird.

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Der goldene Atlas der Nautik

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Der goldene Atlas der Nautik

1587 ließ König Philipp II. von Spanien bei seinem Kartographen Joan Martines einen prachtvollen Atlas anfertigen, der als einzigartiges Zeugnis der Verbindung zweier Schulen gilt: der dekorativen mallorquinischen Tradition und der wissenschaftlich orientierten niederländischen Kartographie.

Das Werk umfasst 19 doppelseitige Karten, darunter sechs Seekarten, elf Regionalkarten und zwei Weltkarten. Charakteristisch sind die großen Kompassrosen mit 16 oder 32 Richtungen, die kunstvoll ausgeführten Ortsnamen in roter und schwarzer Tinte sowie die feinen Schiffe, die über die Meere segeln. Gold- und Silberelemente verleihen den Miniaturen eine besondere Strahlkraft.

Joan Martines, tätig in Messina und später königlicher Kartograph in Neapel, schuf mit diesem Atlas ein Meisterwerk, das Kunst und Wissenschaft verbindet. Es spiegelt nicht nur den Stand der Nautik im späten 16. Jahrhundert wider, sondern auch den Anspruch der spanischen Krone, maritime Macht durch prachtvolle Repräsentationswerke sichtbar zu machen.

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Das Buch der 1000 Bilder

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Das Buch der 1000 Bilder

Das sogenannte Buch der 1000 Bilder ist ein außergewöhnliches Meisterwerk der französischen Buchmalerei des 15. Jahrhunderts, entstanden zwischen 1450 und 1460. Es handelt sich um ein prachtvoll illuminiertes Gebet- und Andachtsbuch, das mit über 1000 Miniaturen und dekorativen Elementen ausgestattet ist – mehr als jedes andere bekannte Stundenbuch seiner Zeit.

Das Werk vereint großformatige Szenen, kleine Vignetten und figurenreiche Bordüren zu einem überwältigenden Bilderzyklus von religiöser Tiefe und künstlerischer Vielfalt. Ausgeführt wurde der Codex von mehreren Meistern des sogenannten Jouvenel-Stils, darunter der Meister der Adelaide von Savoyen (Meister von Poitiers) und Maler aus dem Umfeld Jean Fouquets.

Die Handschrift war Teil der berühmten Sammlung Calouste Gulbenkian in Lissabon und gilt als eines der prachtvollsten Beispiele spätgotischer Buchkunst. Ihre leuchtenden Farben, feinen Goldhöhungen und fantasievollen Szenen machen sie zu einem unübertroffenen Höhepunkt der europäischen Miniaturmalerei.

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Die Macht der Gestirne

Astronomie | Astrologie15. Jahrhundert

Die Macht der Gestirne

Um 1491 entstand in Deutschland die Handschrift Die Macht der Gestirne, ein astrologisch-astronomischer Ratgeber in deutscher Sprache. Sie behandelt Fragen von Schicksal und Lebensführung im Lichte der Gestirne und gehört damit zu den bedeutendsten volkssprachlichen Texten ihrer Art.

Das Werk umfasst rund 50 Seiten mit 72 kostbaren Miniaturen, die in leuchtenden Farben und mit Gold ausgeführt sind. Szenen von Himmelskörpern, Tierkreiszeichen und allegorischen Figuren veranschaulichen die enge Verbindung von Kosmos und Mensch, wie sie in der spätmittelalterlichen Vorstellungswelt verankert war. Die Ausstattung stammt aus der Werkstatt des Regensburger Buchmalers Berthold Furtmeyr, einem der führenden Illuminatoren seiner Zeit.

Die Macht der Gestirne verbindet astrologisches Wissen mit kunstvoller Illustration und zeigt eindrucksvoll, wie stark die Deutung der Himmelskörper das Weltbild der Spätgotik prägte. Heute wird die Handschrift in der Universitätsbibliothek Heidelberg verwahrt.

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Schatzbibel des Mittelalters

Bibeln | Evangeliare13. Jahrhundert

Schatzbibel des Mittelalters

Die sogenannte Schatzbibel des Mittelalters gehört zu den kostbarsten Bibelhandschriften der Hochgotik. Sie entstand um 1220–1230 in einer Pariser Werkstatt und vereint die Eleganz der französischen Buchmalerei mit der Präzision frühgotischer Schriftkunst.

Die Handschrift ist reich mit Gold, Lapislazuli und Purpurfarben ausgestattet und zeigt in ihren Miniaturen die charakteristische Klarheit und Symmetrie der Pariser Buchmalerschulen des 13. Jahrhunderts. Zahlreiche Initialen, ornamentale Bordüren und figurenreiche Szenen veranschaulichen die Schöpfung, das Leben Christi und zentrale alttestamentliche Erzählungen.

Als Prunkbibel für den kirchlichen oder höfischen Gebrauch geschaffen, steht das Werk exemplarisch für die Blütezeit der gotischen Buchkunst in Frankreich – ein „Schatz“ im wahrsten Sinne, in dem künstlerische Virtuosität und spirituelle Bedeutung eine harmonische Einheit bilden.

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Gebetbuch der Päpste

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Gebetbuch der Päpste

Das in der Biblioteca Apostolica Vaticana aufbewahrte Gebetbuch der Päpste zählt zu den kostbarsten Handschriften der späten Renaissance. Es gehörte ursprünglich Papst Gregor XIII. (1502–1585), dem Reformpapst, der mit der Einführung des Gregorianischen Kalenders (1582) ein bis heute gültiges Zeitmaß schuf.

Die reich vergoldete und fein illuminierte Handschrift vereint tief empfundene Frömmigkeit mit höchster Buchkunst. Nach Gregors Tod ging das Werk in den Besitz seiner Nachfolger über und erhielt so seinen Namen als Gebetbuch der Päpste.

Die aufwendig gefertigte Faksimile-Edition dieses goldstrahlenden Stundenbuchs ist weltweit auf 999 Exemplare limitiert und gibt die prachtvolle Originalhandschrift der Vatikanischen Bibliothek in beeindruckender Detailtreue wieder – ein herausragendes Zeugnis päpstlicher Frömmigkeit und römischer Renaissancekunst.

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Bertelsmann Lexikothek | Praxiswissen

Nachschlagewerk21. Jahrhundert

Bertelsmann Lexikothek | Praxiswissen

Die fünfbändige Reihe „Praxiswissen“ aus der Bertelsmann Lexikothek vermittelt verständlich aufbereitetes Wissen für zahlreiche Bereiche des täglichen Lebens. Die 2004 erschienene Ausgabe umfasst die Themen Gesundheit, Recht, Geld und Finanzen, Urlaub und Reise sowie Haus, Technik und Umwelt. Damit vereint sie hilfreiche Informationen zu persönlichen, wirtschaftlichen, rechtlichen und technischen Fragestellungen.

Übersichtlich gegliederte Beiträge erklären wichtige Begriffe und Zusammenhänge, während zahlreiche Fotografien, Illustrationen, Tabellen und Infokästen das Wissen anschaulich ergänzen. Praktische Hinweise, weiterführende Verweise und konkrete Beispiele erleichtern die Orientierung und ermöglichen einen schnellen Zugriff auf gesuchte Informationen.

Die einheitlich gestalteten Bände verbinden den Charakter eines klassischen Nachschlagewerks mit praxisnahen Ratgebern. Durch ihr breites Themenspektrum eignet sich die Reihe sowohl zum gezielten Nachschlagen als auch zur Erweiterung des Allgemeinwissens und bietet eine vielseitige Informationsgrundlage für Alltag, Beruf und Freizeit.

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Die große Bertelsmann Lexikothek | Themenbände

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Die große Bertelsmann Lexikothek | Themenbände

Die Themenbände der Großen Bertelsmann Lexikothek widmen sich den vielfältigen Bereichen des menschlichen Wissens und vermitteln ein umfassendes Bild von Natur, Geschichte, Kultur, Gesellschaft und Wissenschaft. In insgesamt 15 reich ausgestatteten Bänden werden bedeutende Entwicklungen, Zusammenhänge und Erkenntnisse aus unterschiedlichen Fachgebieten anschaulich dargestellt.

Die Reihe umfasst unter anderem die Weltgeschichte, Länder und Kulturen der Erde, Naturwissenschaften und Technik, Wirtschaft und Gesellschaft, die Pflanzen- und Tierwelt sowie Kunst, Kultur und Gesundheit. Zahlreiche Abbildungen, Karten, Grafiken und Schaubilder ergänzen die fundierten Texte und ermöglichen einen leicht verständlichen Zugang zu komplexen Themen.

Als Teil der renommierten Bertelsmann Lexikothek verbindet die Reihe enzyklopädische Wissensvermittlung mit einer hochwertigen Ausstattung. Die Themenbände dokumentieren den Wissensstand ihrer Entstehungszeit und bieten zugleich einen eindrucksvollen Überblick über die Vielfalt menschlicher Erkenntnis und die Entwicklung unserer Welt.

Mit einem Gesamtumfang von rund 6.000 Seiten zählt die Reihe zu den umfangreichsten Themenwerken der Bertelsmann Lexikothek und stellt ein bedeutendes Beispiel moderner Wissensliteratur des 20. Jahrhunderts dar.

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Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Altes Testament

Bibeln | Evangeliare17. Jahrhundert

Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Altes Testament

Die sogenannte Kupferbibel des Matthäus Merian d. Ä. (1593–1650) zählt zu den herausragendsten Bibelausgaben der Barockzeit. Der 1630 in Straßburg erschienene Band des Alten Testaments verbindet den in eleganter Frakturschrift gedruckten deutschen Text mit einer außergewöhnlichen Folge von 157 meisterhaft kolorierten Kupferstichen. Diese Darstellungen biblischer Szenen zeigen Merians unvergleichliche Kunstfertigkeit, die Feinheit seiner Linienführung und seine Fähigkeit, Bewegung, Licht und Raum in Kupfer zu bannen.
Als Schüler der Zürcher und französischen Stecherschulen und späterer Frankfurter Verleger prägte Merian eine ganze Dynastie von Künstlern und Druckern. Die prachtvoll ausgestattete Kupferbibel, mit Goldschnitt, geprägtem Ledereinband und Metallschließen, gilt als ein Höhepunkt der religiösen Buchillustration des 17. Jahrhunderts und als eines der schönsten Zeugnisse frühneuzeitlicher Druckkunst.

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Der Cellarius Himmelsatlas

Geographie | Karten17. Jahrhundert

Der Cellarius Himmelsatlas

Der 1661 veröffentlichte Atlas Harmonia Macrocosmica des Astronomen, Mathematikers und Kartografen Andreas Cellarius (um 1596–1665) zählt zu den eindrucksvollsten Himmelsatlanten des Barock. In 29 doppelseitigen, meisterhaft kolorierten Kupferstichen entfaltet sich ein umfassendes Bild des Kosmos, das die Weltsysteme von Ptolemäus, Kopernikus und Tycho Brahe vereint und zugleich die Entwicklung des astronomischen Weltbildes veranschaulicht. Die Tafeln, gestochen von Frederik Hendrik van den Hove, Jan van Loon und Jan Pieterszoon Saenredam, verbinden wissenschaftliche Präzision mit künstlerischer Pracht und gehören zu den schönsten Beispielen barocker Druckkunst.
Erstmals erschienen im Amsterdamer Verlag Johannes Janssonius, dokumentiert der Atlas den Höhepunkt der kartographischen und astronomischen Darstellungskunst des 17. Jahrhunderts.

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Brockhaus | Spektrum

Nachschlagewerk21. Jahrhundert

Brockhaus | Spektrum

Die Reihe Brockhaus Spektrum versammelt vierzehn opulent gestaltete Themenbände, die wie eigenständige Essays zur Kultur-, Natur- und Geistesgeschichte wirken. Jeder Band widmet sich einem großen Motiv, das das menschliche Denken bis heute prägt: Entdeckungen, Revolutionen, Naturgewalten, Mythos, Wissenschaft, Filmkunst, Religion oder Emotionen. Die Beiträge verbinden historisches Wissen mit zeitgenössischen Perspektiven und entfalten ein Panorama der Ideen, die unsere Welt formen.

Die großformatigen Bände präsentieren reich bebilderte Darstellungen und präzise, gut recherchierte Texte, die Wissensgebiete von Archäologie bis Genetik, von Geldgeschichte bis Kriminalwissenschaft, von Bionik bis Planetenkunde erschließen. Damit entsteht eine Bibliothek, die dem Leser weniger ein Lexikon bietet als eine kuratierte Sammlung kultureller Orientierungspunkte.

Brockhaus Spektrum gilt als eine der anspruchsvollsten modernen Themenreihen des Verlags und als eindrucksvolles Dokument für den Versuch, komplexes Weltwissen in erzählerischer Form zugänglich zu machen.

Die vollständige Bandreihe:

  • Aufbruch ins Unbekannte
  • Revolutionäre, Reformer und Geistesgrößen
  • Weltwunder der Gegenwart
  • Auf den Spuren der Bibel. Ereignisse Personen Schauplätze
  • Entfesselte Elemente. Der Mensch und die Kräfte der Natur
  • Wunder Mensch. Triumph der Evolution
  • Unsere Erde. Schicksal eines Planeten
  • Bionik. Vorbild Natur in Leben und Technik
  • Faszination Film. 100 Jahre Kino
  • Mythos Geld. Der Mensch und die Kräfte des Kapitals
  • Der Heilige Gral. Die Macht der Symbole
  • Die Anatomie des Verbrechens. Täter Opfer Ermittler
  • Paare Partner Kontrahenten. Die Macht der Gefühle
  • Sport bewegt. Wettkämpfe Sieger Schicksale
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Digital

Bertelsmann Lexikothek | Lexikalisches Wissen (mit CD-ROM)

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Bertelsmann Lexikothek | Lexikalisches Wissen (mit CD-ROM)

Die Reihe Bertelsmann Lexikothek – Lexikalisches Wissen (mit CD-ROM) verkörpert die Verbindung von traditioneller Buchkultur und den Anfängen digitaler Wissenssysteme. In hochwertiger Einbandgestaltung präsentiert, steht sie exemplarisch für eine Übergangsphase, in der enzyklopädische Inhalte nicht mehr ausschließlich gedruckt, sondern zunehmend auch elektronisch erschlossen wurden.

Das Werk vereint grundlegendes Nachschlagewissen in strukturierter Form und ergänzt dieses durch die beigefügte CD-ROM, die eine schnelle, themenübergreifende Recherche ermöglicht. Dadurch entsteht ein erweitertes Nutzungserlebnis, das klassische Lesekultur mit den Möglichkeiten moderner Informationstechnologie verbindet.

Innerhalb der Bertelsmann Lexikothek nimmt diese Ausgabe eine besondere Stellung ein, da sie den Wandel von der analogen zur digitalen Wissensvermittlung dokumentiert und damit ein charakteristisches Zeugnis ihrer Zeit darstellt.

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Stundenbuch der Jeanne d'Evreux

Stundenbücher | Gebetbücher14. Jahrhundert

Stundenbuch der Jeanne d'Evreux

Das zwischen 1324 und 1328 entstandene Stundenbuch der Jeanne d’Évreux gilt als eines der feinsten Meisterwerke der gotischen Buchmalerei. König Karl IV. von Frankreich ließ es für seine Gemahlin Jeanne d’Évreux anfertigen, vermutlich als Geschenk zur Hochzeit oder Krönung. Die Miniaturen stammen von Jean Pucelle (um 1300–1335), einem der bedeutendsten Buchmaler seiner Zeit.

Das kleinformatige Werk (ca. 9 × 6 cm) besticht durch 25 ganzseitige Grisaille-Miniaturen und über 700 Randfiguren, die in grauer Tonmalerei mit feinen Farbakzenten ausgeführt sind. Diese Technik verleiht den Szenen aus der Passion Christi und dem Leben des heiligen Ludwig IX. eine subtile Plastizität und außergewöhnliche Eleganz.

Nach Jeanne d’Évreux’ Tod gelangte das Stundenbuch in die Sammlung des Herzogs Jean de Berry und später in den Besitz der Familie Rothschild. Heute befindet sich das Werk im Metropolitan Museum of Art, New York, wo es als ein Höhepunkt französischer Buchkunst des 14. Jahrhunderts gilt.

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Geheimnisse der Medizin

Medizin | Botanik | Alchemie15. Jahrhundert

Geheimnisse der Medizin

Die Handschrift Geheimnisse der Medizin, heute in der Biblioteca Medicea Laurenziana in Florenz aufbewahrt, entstand zwischen 1430 und 1449. Sie zählt zu den faszinierendsten medizinischen Codices der Renaissance, da sie praktisches Heilwissen mit allegorischen Bildwelten verbindet.

Der Codex umfasst rund 90 botanische Arten, jede mit detailreichen Aquarellen dargestellt. Auffällig sind die fantasievollen Begleitfiguren: Menschen, Tiere, Fabelwesen oder Dämonen, die die Wirkungen und Anwendungsbereiche der Pflanzen versinnbildlichen. Damit öffnet sich ein einzigartiger Kosmos, in dem Wissenschaft, Mystik und Bildkunst verschmelzen.

Die in italienischer Sprache verfassten Texte enthalten Anweisungen zu Anbau, Ernte und Verarbeitung der Heilpflanzen. Ergänzt durch astrologische Bezüge und Zuschreibungen von Tugenden, vermittelt die Handschrift ein lebendiges Bild mittelalterlicher Medizinlehre.

Für Sammler und Liebhaber stellt sie ein seltenes Zeugnis dar, das den praktischen Heilalltag mit der symbolischen Vorstellungswelt des 15. Jahrhunderts verbindet.

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Bestiarium aus St. Petersburg

Bestiarien12. Jahrhundert

Bestiarium aus St. Petersburg

Das Bestiarium aus St. Petersburg gehört zu den prachtvollsten und kostbarsten Handschriften seiner Gattung. Um 1190 in einem englischen Kloster der nördlichen Midlands entstanden, verbindet es die mittelalterliche Faszination für Tiere und Fabelwesen mit einer tiefen moralisch-christlichen Deutung. Das Werk umfasst 114 Miniaturen, darunter vier ganzseitige Darstellungen, die mit Blattgold reich verziert sind. Ergänzt wird der Codex durch einen Bilderzyklus zur Schöpfungsgeschichte, der die theologische Dimension des Textes eindrucksvoll unterstreicht.

Die aufwendig gestalteten Illustrationen entstanden noch vor dem handschriftlichen Text und zeigen den Übergang von romanischer zu gotischer Buchmalerei in England. Zwei verschiedene Buchmaler schufen die fantasievollen Tierdarstellungen und die Szenen der Schöpfung. Die Geschichte des Codex führte ihn über Frankreich nach Russland, wo er seit 1805 Teil der Sammlung der Kaiserlichen Bibliothek von St. Petersburg, heute der Russischen Nationalbibliothek, ist.

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Das Buch der geheimen Offenbarung

Apokalypsen | Beatus-Handschriften13. Jahrhundert

Das Buch der geheimen Offenbarung

Das Buch der geheimen Offenbarung zählt zu den faszinierendsten Apokalypse-Handschriften des Mittelalters. Zwischen 1276 und 1300 in Metz entstanden, vereint es französische, englische und italienische Einflüsse zu einem stilistisch eigenständigen Werk, das der internationalen Gotik um Jahrzehnte vorausgreift.

Die Handschrift enthält 52 ganzseitige, leuchtend farbige und mit Blattgold verzierte Miniaturen, die Szenen aus der Offenbarung des Johannes darstellen. Einige orientieren sich an englischen Vorbildern wie der Lambeth-Apokalypse, andere zeigen den Einfluss der Bologneser Schule. Der lateinische Text wurde erst zwischen 1331 und 1334 hinzugefügt und ist mit filigranen Ranken, historisierten Initialen und figürlichen Verzierungen geschmückt.

Die prachtvolle Handschrift, deren ursprünglicher Auftraggeber unbekannt blieb, gelangte im 19. Jahrhundert über die Sammlungen der Familien Pucci und Ashburnham in den Besitz der Biblioteca Medicea Laurenziana in Florenz, wo sie heute unter der Signatur Ashburnham 415 aufbewahrt wird.

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Der Cellarius Himmelsatlas

Geographie | Karten17. Jahrhundert

Der Cellarius Himmelsatlas

Der 1661 veröffentlichte Atlas Harmonia Macrocosmica des Astronomen, Mathematikers und Kartografen Andreas Cellarius (um 1596–1665) zählt zu den eindrucksvollsten Himmelsatlanten des Barock. In 29 doppelseitigen, meisterhaft kolorierten Kupferstichen entfaltet sich ein umfassendes Bild des Kosmos, das die Weltsysteme von Ptolemäus, Kopernikus und Tycho Brahe vereint und zugleich die Entwicklung des astronomischen Weltbildes veranschaulicht. Die Tafeln, gestochen von Frederik Hendrik van den Hove, Jan van Loon und Jan Pieterszoon Saenredam, verbinden wissenschaftliche Präzision mit künstlerischer Pracht und gehören zu den schönsten Beispielen barocker Druckkunst.
Erstmals erschienen im Amsterdamer Verlag Johannes Janssonius, dokumentiert der Atlas den Höhepunkt der kartographischen und astronomischen Darstellungskunst des 17. Jahrhunderts.

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Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Altes Testament

Bibeln | Evangeliare17. Jahrhundert

Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Altes Testament

Die sogenannte Kupferbibel des Matthäus Merian d. Ä. (1593–1650) zählt zu den herausragendsten Bibelausgaben der Barockzeit. Der 1630 in Straßburg erschienene Band des Alten Testaments verbindet den in eleganter Frakturschrift gedruckten deutschen Text mit einer außergewöhnlichen Folge von 157 meisterhaft kolorierten Kupferstichen. Diese Darstellungen biblischer Szenen zeigen Merians unvergleichliche Kunstfertigkeit, die Feinheit seiner Linienführung und seine Fähigkeit, Bewegung, Licht und Raum in Kupfer zu bannen.
Als Schüler der Zürcher und französischen Stecherschulen und späterer Frankfurter Verleger prägte Merian eine ganze Dynastie von Künstlern und Druckern. Die prachtvoll ausgestattete Kupferbibel, mit Goldschnitt, geprägtem Ledereinband und Metallschließen, gilt als ein Höhepunkt der religiösen Buchillustration des 17. Jahrhunderts und als eines der schönsten Zeugnisse frühneuzeitlicher Druckkunst.

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Civitates Orbis Terrarum – Band II (1574)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band II (1574)

Die Civitates Orbis Terrarum, zwischen 1572 und 1618 in sechs Bänden erschienen, gilt als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Herausgegeben von Georg Braun und gestochen von Frans Hogenberg, vereint sie mehr als 600 Stadtansichten und Stadtpläne aus aller Welt und dokumentiert die Entfaltung des urbanen Lebens in der Renaissance.

Der zweite Band (1574) erweitert den geografischen Horizont des Werkes um neue Städte aus Mitteleuropa, Spanien, Italien und dem Osmanischen Reich. Die farbig gefassten Kupferstiche verbinden wissenschaftliche Präzision mit künstlerischer Ausdruckskraft. Georg Brauns begleitende Texte fügen historische und kulturelle Einblicke hinzu und machen diesen Band zu einem Spiegelbild humanistischer Weltneugier.

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Leonardo Da Vinci | Die Pariser Notizbücher

Leonardo da VinciVor dem 5. Jahrhundert

Leonardo Da Vinci | Die Pariser Notizbücher

Die sogenannten Pariser Notizbücher Leonardos da Vinci gehören zu den bedeutendsten Dokumenten der europäischen Geistesgeschichte. Sie entstanden über mehrere Jahrzehnte hinweg zwischen etwa 1480 und 1518 und werden heute in der Bibliothèque de l’Institut de France in Paris aufbewahrt.

Die Hefte vereinen Leonardos unerschöpfliche Neugier und Beobachtungsgabe: Skizzen zu Anatomie, Mechanik, Architektur und Hydraulik stehen neben Reflexionen zu Kunst, Optik, Botanik und Naturphilosophie. Leonardos charakteristische Spiegelschrift und die unmittelbare Skizzenhaftigkeit seiner Zeichnungen verleihen den Notizbüchern eine faszinierende Unmittelbarkeit.

Die Pariser Konvolute dokumentieren das universale Denken des Renaissance-Genies, das in Wissenschaft und Kunst keine Grenzen sah. Sie gelten als einzigartiges Zeugnis einer Epoche, in der das Streben nach Erkenntnis mit der künstlerischen Imagination zu einer Einheit verschmolz.

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Der Cellarius Himmelsatlas

Geographie | Karten17. Jahrhundert

Der Cellarius Himmelsatlas

Der 1661 veröffentlichte Atlas Harmonia Macrocosmica des Astronomen, Mathematikers und Kartografen Andreas Cellarius (um 1596–1665) zählt zu den eindrucksvollsten Himmelsatlanten des Barock. In 29 doppelseitigen, meisterhaft kolorierten Kupferstichen entfaltet sich ein umfassendes Bild des Kosmos, das die Weltsysteme von Ptolemäus, Kopernikus und Tycho Brahe vereint und zugleich die Entwicklung des astronomischen Weltbildes veranschaulicht. Die Tafeln, gestochen von Frederik Hendrik van den Hove, Jan van Loon und Jan Pieterszoon Saenredam, verbinden wissenschaftliche Präzision mit künstlerischer Pracht und gehören zu den schönsten Beispielen barocker Druckkunst.
Erstmals erschienen im Amsterdamer Verlag Johannes Janssonius, dokumentiert der Atlas den Höhepunkt der kartographischen und astronomischen Darstellungskunst des 17. Jahrhunderts.

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Königspsalter der Sainte-Chapelle

Psalterien13. Jahrhundert

Königspsalter der Sainte-Chapelle

Der Königspsalter der Sainte-Chapelle, auch bekannt als Psalter der Blanche von Kastilien, gehört zu den erlesensten Werken frühgotischer Buchkunst. Der prachtvolle Codex entstand um 1230 in Paris und vereint künstlerische Raffinesse mit königlicher Repräsentation. Seine Entstehung wird mit Blanche von Kastilien, Königin von Frankreich und Mutter Ludwigs IX., in Verbindung gebracht – einer der bedeutendsten Mäzeninnen ihrer Zeit.

Die Handschrift umfasst 384 Seiten auf Pergament mit 27 ganzseitigen Miniaturen, 24 Kalendermedaillons und neun vergoldeten Initialen. Jede Seite ist in leuchtende Farben und schimmerndes Blattgold getaucht. Die Darstellungen erinnern in ihrer Strahlkraft und Komposition an die Glasfenster der französischen Kathedralen, während ornamentale Drôlerien und Tierfiguren die Ränder beleben.

Eingebunden in einen selten erhaltenen romanischen Einband, verbindet der Psalter frühgotische Malerei mit der Eleganz höfischer Buchkunst. Er befindet sich heute in der Bibliothèque de l’Arsenal in Paris.

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Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Neues Testament

Bibeln | Evangeliare17. Jahrhundert

Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Neues Testament

Die berühmte „Kupferbibel“ des Matthäus Merian d. Ä. (1593–1650) zählt zu den prachtvollsten Druckwerken des 17. Jahrhunderts. 1630 veröffentlicht, vereint sie den Text des Neuen Testaments in deutscher Sprache, gesetzt in eleganter Frakturschrift, mit 77 meisterhaften Kupferstichen. Diese kolorierten Illustrationen gelten als Höhepunkt barocker Druckgrafik und verbinden außerordentliche Detailgenauigkeit mit künstlerischer Lebendigkeit.

Merian, in Zürich ausgebildet und später in Frankfurt ansässig, begründete eine bedeutende Verleger- und Künstlerdynastie. Seine Darstellungen der biblischen Szenen zeigen eine eindrucksvolle Vielfalt an Kompositionen, die in Präzision und Ausdruckskraft mit den Werken Albrecht Dürers verglichen werden.

Das prachtvolle Werk erschien bei den Erben des Straßburger Druckers Lazarus Zetzner. Mit Goldschnitt, Lederband, Metallschließen und reicher Prägung ausgestattet, gehört die „Kupferbibel“ zu den begehrtesten Bibelausgaben der Frühen Neuzeit und ist ein Meilenstein barocker Buchkunst.

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Civitates Orbis Terrarum – Band V (1590)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band V (1590)

Die Civitates Orbis Terrarum – das umfassendste Städtebuch der Frühen Neuzeit – verbindet kartographische Genauigkeit mit künstlerischer Meisterschaft. Herausgegeben von Georg Braun und gestochen von Frans Hogenberg, bietet sie ein einzigartiges Panorama der Weltstädte der Renaissance.

Der fünfte Band (1590) enthält neueste Darstellungen aus Mitteleuropa, der Iberischen Halbinsel und dem Orient. Die Tafeln spiegeln die wirtschaftliche und kulturelle Dynamik der Zeit wider und zeigen die Erweiterung des geografischen Wissens am Ende des 16. Jahrhunderts. In der Verbindung von Wissenschaft und Kunst wird das Werk zu einem Monument europäischer Kulturgeschichte.

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Stundenbuch des Étienne Chevalier

Kassetten (Einzelblatt-Sammlungen)15. Jahrhundert

Stundenbuch des Étienne Chevalier

Das Stundenbuch des Étienne Chevalier entstand zwischen 1448 und 1457 und gilt als eines der größten Meisterwerke der französischen Buchmalerei. Es wurde vom königlichen Schatzmeister Étienne Chevalier bei Jean Fouquet in Auftrag gegeben, dessen Name untrennbar mit dem Aufbruch der französischen Kunst in die Renaissance verbunden ist.

Die Handschrift umfasste ursprünglich 47 Miniaturen, ausgeführt in leuchtenden Farben, feinster Lichtführung und mit meisterhafter Raumillusion. Fouquet vereinte flämische Präzision, italienische Perspektive und französische Eleganz zu einer neuen, klaren Bildsprache. Architektonische Details, edle Stoffe und anmutige Figuren verleihen den Szenen eine feierliche, zugleich menschliche Präsenz.

Obwohl das Werk im 18. Jahrhundert auseinandergerissen wurde, zählen die erhaltenen Miniaturen im Musée Condé in Chantilly und in Museen weltweit zu den Höhepunkten europäischer Malerei des 15. Jahrhunderts. Das Stundenbuch markiert den Übergang von der Gotik zur Renaissance in der französischen Buchkunst.

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Der Cellarius Himmelsatlas

Geographie | Karten17. Jahrhundert

Der Cellarius Himmelsatlas

Der 1661 veröffentlichte Atlas Harmonia Macrocosmica des Astronomen, Mathematikers und Kartografen Andreas Cellarius (um 1596–1665) zählt zu den eindrucksvollsten Himmelsatlanten des Barock. In 29 doppelseitigen, meisterhaft kolorierten Kupferstichen entfaltet sich ein umfassendes Bild des Kosmos, das die Weltsysteme von Ptolemäus, Kopernikus und Tycho Brahe vereint und zugleich die Entwicklung des astronomischen Weltbildes veranschaulicht. Die Tafeln, gestochen von Frederik Hendrik van den Hove, Jan van Loon und Jan Pieterszoon Saenredam, verbinden wissenschaftliche Präzision mit künstlerischer Pracht und gehören zu den schönsten Beispielen barocker Druckkunst.
Erstmals erschienen im Amsterdamer Verlag Johannes Janssonius, dokumentiert der Atlas den Höhepunkt der kartographischen und astronomischen Darstellungskunst des 17. Jahrhunderts.

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Bertelsmann Lexikothek | Themenbände

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Bertelsmann Lexikothek | Themenbände

Die Bertelsmann Lexikothek Themenbände erweitern das klassische Lexikon um eine Reihe von Einzelbänden, die sich jeweils einem bestimmten Wissensgebiet widmen. Entstanden zwischen Ende der 1970er- und den 1990er-Jahren, verbinden sie wissenschaftliche Präzision mit einer anschaulichen, bildreichen Darstellung und spiegeln den hohen Anspruch des Bertelsmann Verlags an Bildung und Ästhetik wider.

Jeder Band behandelt ein zentrales Themenfeld – etwa Kunst, Geschichte, Natur, Religion, Technik oder Musik – und bietet einen kompakten Überblick über Entwicklung, Hintergründe und Zusammenhänge. Zahlreiche Abbildungen, Karten und Grafiken begleiten die Texte und machen komplexe Sachverhalte verständlich und lebendig.

Mit ihren edlen Kunstledereinbänden, Goldprägungen und hochwertigen Illustrationen wurden die Themenbände zu einem repräsentativen Wissensarchiv ihrer Zeit. Sie stehen exemplarisch für die enzyklopädische Kultur des 20. Jahrhunderts und machen die Vielfalt menschlicher Erkenntnis in anschaulicher Form erfahrbar.

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Civitates Orbis Terrarum – Band V (1597)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band V (1597)

Der fünfte Band der berühmten Civitates Orbis Terrarum gehört zu den eindrucksvollsten Darstellungen frühneuzeitlicher Städte. Herausgegeben von Georg Braun und maßgeblich geprägt durch die Kupferstiche aus dem Umfeld der Werkstatt Hogenberg, versammelt das Werk eine Vielzahl detailreicher Ansichten bedeutender Städte Europas und darüber hinaus.

Die kunstvoll kolorierten Tafeln verbinden topografische Genauigkeit mit erzählerischer Lebendigkeit. Neben Architektur und Stadtanlagen zeigen sie auch Szenen des täglichen Lebens, Trachten, Handelsaktivitäten und Landschaften. Begleitende Texte erläutern geografische Lage, historische Entwicklung und wirtschaftliche Bedeutung der jeweiligen Orte.

Gerade durch seine Entstehungszeit besitzt der Band einen besonderen dokumentarischen Wert, da viele der dargestellten Städte nur wenige Jahrzehnte später tiefgreifende Veränderungen erfuhren. So bewahrt das Werk ein vielschichtiges Bild urbaner Kultur um 1600 und gilt bis heute als bedeutende Quelle zur europäischen Stadtgeschichte.

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Wundervolle Erde – UNESCO Das Erbe der alten Welt

Nachschlagewerk21. Jahrhundert

Wundervolle Erde – UNESCO Das Erbe der alten Welt

Die Reihe „Wundervolle Erde – UNESCO: Das Erbe der alten Welt“ widmet sich den kulturellen und landschaftlichen Zeugnissen der Menschheitsgeschichte und führt durch bedeutende Regionen und Stätten, die über Jahrhunderte hinweg das Bild ganzer Kulturräume geprägt haben. Im Mittelpunkt stehen Orte, die als Ausdruck menschlicher Gestaltungskraft, historischer Entwicklung und kultureller Identität gelten.

In einzelnen Bänden werden unterschiedliche Weltregionen erschlossen und in ihrem jeweiligen historischen und geografischen Zusammenhang dargestellt. Architektur, Kunst und Natur treten dabei in einen gemeinsamen Kontext und lassen die Vielfalt kultureller Überlieferung sichtbar werden.

Charakteristisch für die Reihe ist die Verbindung aus eindrucksvollen Bildstrecken und erläuternden Texten, die den Zugang zu den dargestellten Orten sowohl visuell als auch inhaltlich eröffnen. Auf diese Weise entsteht ein vielschichtiges Gesamtbild, das das kulturelle Erbe der Menschheit in seiner regionalen Ausprägung und historischen Kontinuität erfahrbar macht.

Als geschlossene Reihe steht „Wundervolle Erde – UNESCO“ für den Versuch, bedeutende Stätten und Kulturlandschaften in einer Form zu dokumentieren, die ihre ästhetische Wirkung ebenso wie ihre historische Bedeutung vermittelt.

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Bertelsmann | Märchen der Welt

Märchen | Volksliteratur | Weltliteratur20. Jahrhundert

Bertelsmann | Märchen der Welt

Die Reihe Märchen der Welt gehört zu den repräsentativen Buchausgaben des Hauses Bertelsmann und erschien in verschiedenen Ausgaben mit 13 bzw. 24 Bänden. Sie versammelt die großen Erzähltraditionen unterschiedlicher Kulturen und Regionen und führt in die Vielfalt des weltweiten Märchenschatzes ein.

Jeder Band ist hochwertig ausgestattet, reich illustriert und typographisch sorgfältig gestaltet. Neben europäischen Klassikern finden sich Märchen aus Asien, Afrika und Amerika, ergänzt durch eine Hörbuch-Edition, die ausgewählte Geschichten in gesprochener Form wiedergibt und die mündliche Tradition lebendig werden lässt.

Als Gesamtkonzept steht die Reihe Märchen der Welt für eine kulturübergreifende Wertschätzung der Erzählkunst. Sie eröffnet Generationen von Lesern den Zugang zur poetischen Bildwelt der Märchen und dokumentiert zugleich das verlegerische Selbstverständnis des Hauses Bertelsmann, Literatur in edler Aufmachung für ein breites Publikum zu bewahren.

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Brockhaus | Faszination Weltgeschichte

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Brockhaus | Faszination Weltgeschichte

Die Edition Brockhaus – Weltgeschichte bietet einen umfassenden Überblick über die Entwicklung der Menschheit von den frühen Hochkulturen bis zur Gegenwart. In chronologisch und thematisch gegliederten Darstellungen vereint das Werk politische, kulturelle und wissenschaftliche Geschichte zu einem Gesamtbild menschlicher Zivilisation.

Fundierte Texte, ergänzt durch Karten, Abbildungen und Zeittafeln, beleuchten die großen Epochen – von der Antike über Mittelalter und Neuzeit bis zu den globalen Umbrüchen des 20. und 21. Jahrhunderts. Dabei legt das Werk besonderen Wert auf den Zusammenhang von Macht, Kultur und Ideen, die den Lauf der Geschichte prägten.

Brockhaus – Weltgeschichte steht in der Tradition enzyklopädischer Wissenswerke, die historische Erkenntnis mit anschaulicher Darstellung verbinden. Es ist ein kulturhistorisches Standardwerk, das Geschichte lebendig vermittelt und das Bewusstsein für ihre Bedeutung im Heute schärft.

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Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Neues Testament

Bibeln | Evangeliare17. Jahrhundert

Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Neues Testament

Die berühmte „Kupferbibel“ des Matthäus Merian d. Ä. (1593–1650) zählt zu den prachtvollsten Druckwerken des 17. Jahrhunderts. 1630 veröffentlicht, vereint sie den Text des Neuen Testaments in deutscher Sprache, gesetzt in eleganter Frakturschrift, mit 77 meisterhaften Kupferstichen. Diese kolorierten Illustrationen gelten als Höhepunkt barocker Druckgrafik und verbinden außerordentliche Detailgenauigkeit mit künstlerischer Lebendigkeit.

Merian, in Zürich ausgebildet und später in Frankfurt ansässig, begründete eine bedeutende Verleger- und Künstlerdynastie. Seine Darstellungen der biblischen Szenen zeigen eine eindrucksvolle Vielfalt an Kompositionen, die in Präzision und Ausdruckskraft mit den Werken Albrecht Dürers verglichen werden.

Das prachtvolle Werk erschien bei den Erben des Straßburger Druckers Lazarus Zetzner. Mit Goldschnitt, Lederband, Metallschließen und reicher Prägung ausgestattet, gehört die „Kupferbibel“ zu den begehrtesten Bibelausgaben der Frühen Neuzeit und ist ein Meilenstein barocker Buchkunst.

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Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Altes Testament

Bibeln | Evangeliare17. Jahrhundert

Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Altes Testament

Die sogenannte Kupferbibel des Matthäus Merian d. Ä. (1593–1650) zählt zu den herausragendsten Bibelausgaben der Barockzeit. Der 1630 in Straßburg erschienene Band des Alten Testaments verbindet den in eleganter Frakturschrift gedruckten deutschen Text mit einer außergewöhnlichen Folge von 157 meisterhaft kolorierten Kupferstichen. Diese Darstellungen biblischer Szenen zeigen Merians unvergleichliche Kunstfertigkeit, die Feinheit seiner Linienführung und seine Fähigkeit, Bewegung, Licht und Raum in Kupfer zu bannen.
Als Schüler der Zürcher und französischen Stecherschulen und späterer Frankfurter Verleger prägte Merian eine ganze Dynastie von Künstlern und Druckern. Die prachtvoll ausgestattete Kupferbibel, mit Goldschnitt, geprägtem Ledereinband und Metallschließen, gilt als ein Höhepunkt der religiösen Buchillustration des 17. Jahrhunderts und als eines der schönsten Zeugnisse frühneuzeitlicher Druckkunst.

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Bertelsmann | Welt der Sagen und Legenden

Märchen | Volksliteratur | Weltliteratur20. Jahrhundert

Bertelsmann | Welt der Sagen und Legenden

Der Band Sagen und Legenden von Märtyrern und Büßern gehört zu einer thematisch spezialisierten Reihe des Bertelsmann Lexikonverlags, die bedeutende Erzähltraditionen der christlich geprägten Kulturwelt zusammenfasst. Das Werk widmet sich jenen Geschichten, in denen sich Glauben, Opferbereitschaft und spirituelle Läuterung spiegeln und die über Jahrhunderte Teil der religiösen Erinnerung waren.

In kurzen, klar strukturierten Artikeln werden Lebenswege heiliger Märtyrer, Legenden der Buße sowie überlieferte Wunder- und Bekehrungserzählungen dargestellt. Ergänzende Illustrationen und farbige Tafeln veranschaulichen die ikonographische Tradition, die diese Figuren im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit prägte.

Der Band ist als gebundene Ausgabe im 20. Jahrhundert erschienen und steht exemplarisch für eine populärwissenschaftliche Annäherung an religiöse Stoffe, die historische Überlieferung, Legendenbildung und christliche Symbolik miteinander verbindet.

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Brockhaus | Enzyklopädie der Erde

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Brockhaus | Enzyklopädie der Erde

Die Enzyklopädie der Erde aus dem Hause Brockhaus ist eine umfassende Hommage an die Vielfalt, Schönheit und Dynamik unseres Planeten. In präzise recherchierten Texten und eindrucksvoll bebilderten Darstellungen entfaltet das Werk ein Panorama der Erde – von ihrer Entstehung und geologischen Struktur über die Klimazonen und Ökosysteme bis zu den kulturellen und geographischen Lebensräumen des Menschen.

Die Edition verbindet wissenschaftliche Exaktheit mit ästhetischer Gestaltung und vermittelt aktuelles Wissen aus Geologie, Geographie, Biologie und Umweltforschung in zugänglicher Form. Großformatige Fotografien, Karten und Grafiken veranschaulichen die komplexen Zusammenhänge der Natur und machen die Enzyklopädie der Erde zu einem zugleich lehrreichen und inspirierenden Werk.

Als modernes Nachschlagewerk steht sie in der Tradition des Brockhaus-Verlags, der Wissen, Bildung und die Bewahrung der Natur mit enzyklopädischer Leidenschaft vereint.

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Der Cellarius Himmelsatlas

Geographie | Karten17. Jahrhundert

Der Cellarius Himmelsatlas

Der 1661 veröffentlichte Atlas Harmonia Macrocosmica des Astronomen, Mathematikers und Kartografen Andreas Cellarius (um 1596–1665) zählt zu den eindrucksvollsten Himmelsatlanten des Barock. In 29 doppelseitigen, meisterhaft kolorierten Kupferstichen entfaltet sich ein umfassendes Bild des Kosmos, das die Weltsysteme von Ptolemäus, Kopernikus und Tycho Brahe vereint und zugleich die Entwicklung des astronomischen Weltbildes veranschaulicht. Die Tafeln, gestochen von Frederik Hendrik van den Hove, Jan van Loon und Jan Pieterszoon Saenredam, verbinden wissenschaftliche Präzision mit künstlerischer Pracht und gehören zu den schönsten Beispielen barocker Druckkunst.
Erstmals erschienen im Amsterdamer Verlag Johannes Janssonius, dokumentiert der Atlas den Höhepunkt der kartographischen und astronomischen Darstellungskunst des 17. Jahrhunderts.

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Bertelsmann | Chronik - Bibliothek des 20. Jahrhunderts

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Bertelsmann | Chronik - Bibliothek des 20. Jahrhunderts

Die „Chronik. Bibliothek des 20. Jahrhunderts“ vereint die Geschichte eines ganzen Jahrhunderts in einer umfangreichen und eindrucksvoll gestalteten Dokumentation. Die mehrbändige Reihe begleitet die Jahre von 1900 bis 1999 in chronologischer Folge und macht die politischen, gesellschaftlichen, wissenschaftlichen und kulturellen Entwicklungen der jeweiligen Zeit nachvollziehbar.

Anhand zeitgenössischer Fotografien, Illustrationen, Presseberichte und Dokumente entsteht ein lebendiges Bild der Ereignisse, die das 20. Jahrhundert geprägt haben. Bedeutende historische Wendepunkte, technische Errungenschaften, kulturelle Strömungen und das Wirken prägender Persönlichkeiten werden in ihrem zeitlichen Zusammenhang dargestellt und vermitteln einen facettenreichen Eindruck der jeweiligen Epoche.

Die chronologische Gliederung ermöglicht es, Entwicklungen und Veränderungen über Jahrzehnte hinweg nachzuvollziehen und historische Ereignisse in ihren größeren Kontext einzuordnen. Dadurch verbindet die Reihe den Charakter eines Nachschlagewerks mit dem einer historischen Zeitreise durch eines der bewegendsten Jahrhunderte der Weltgeschichte.

Mit ihrem außergewöhnlichen Umfang, ihrer reichhaltigen Bebilderung und der sorgfältigen Aufbereitung historischer Quellen zählt die „Chronik. Bibliothek des 20. Jahrhunderts“ zu den bedeutenden Dokumentationswerken zur Geschichte der Moderne und bietet einen umfassenden Zugang zu den prägenden Ereignissen des vergangenen Jahrhunderts.

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Die große Bertelsmann Lexikothek | Themenbände

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Die große Bertelsmann Lexikothek | Themenbände

Die Themenbände der Großen Bertelsmann Lexikothek widmen sich den vielfältigen Bereichen des menschlichen Wissens und vermitteln ein umfassendes Bild von Natur, Geschichte, Kultur, Gesellschaft und Wissenschaft. In insgesamt 15 reich ausgestatteten Bänden werden bedeutende Entwicklungen, Zusammenhänge und Erkenntnisse aus unterschiedlichen Fachgebieten anschaulich dargestellt.

Die Reihe umfasst unter anderem die Weltgeschichte, Länder und Kulturen der Erde, Naturwissenschaften und Technik, Wirtschaft und Gesellschaft, die Pflanzen- und Tierwelt sowie Kunst, Kultur und Gesundheit. Zahlreiche Abbildungen, Karten, Grafiken und Schaubilder ergänzen die fundierten Texte und ermöglichen einen leicht verständlichen Zugang zu komplexen Themen.

Als Teil der renommierten Bertelsmann Lexikothek verbindet die Reihe enzyklopädische Wissensvermittlung mit einer hochwertigen Ausstattung. Die Themenbände dokumentieren den Wissensstand ihrer Entstehungszeit und bieten zugleich einen eindrucksvollen Überblick über die Vielfalt menschlicher Erkenntnis und die Entwicklung unserer Welt.

Mit einem Gesamtumfang von rund 6.000 Seiten zählt die Reihe zu den umfangreichsten Themenwerken der Bertelsmann Lexikothek und stellt ein bedeutendes Beispiel moderner Wissensliteratur des 20. Jahrhunderts dar.

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Städteansichten – Contrafactur der Vornebster Stät der Welt

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Städteansichten – Contrafactur der Vornebster Stät der Welt

Die Contrafactur der vornebsten Stät der Welt vereint 90 Stadtansichten und Pläne aus dem monumentalen Werk Civitates Orbis Terrarum, das zwischen 1574 und 1618 in Köln entstand. Herausgegeben vom Theologen Georg Braun (1541–1622) und gestochen von Franz Hogenberg (1535–1590), gilt es als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit.

Die aufwendig kolorierten Kupferstiche zeigen die wichtigsten Städte Europas, Afrikas, Asiens und Amerikas in beeindruckender Detailtreue. Architektur, Stadtstrukturen und kleine Genreszenen vermitteln ein lebendiges Bild urbanen Lebens vor den Verwüstungen des Dreißigjährigen Krieges.

Mit ihren großformatigen Doppelseiten ist die Contrafactur nicht nur ein Meisterwerk kartographischer Kunst, sondern auch eine unschätzbare historische Quelle zur Entwicklung europäischer Stadtlandschaften.

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Civitates Orbis Terrarum – Band II (1574)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band II (1574)

Die Civitates Orbis Terrarum, zwischen 1572 und 1618 in sechs Bänden erschienen, gilt als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Herausgegeben von Georg Braun und gestochen von Frans Hogenberg, vereint sie mehr als 600 Stadtansichten und Stadtpläne aus aller Welt und dokumentiert die Entfaltung des urbanen Lebens in der Renaissance.

Der zweite Band (1574) erweitert den geografischen Horizont des Werkes um neue Städte aus Mitteleuropa, Spanien, Italien und dem Osmanischen Reich. Die farbig gefassten Kupferstiche verbinden wissenschaftliche Präzision mit künstlerischer Ausdruckskraft. Georg Brauns begleitende Texte fügen historische und kulturelle Einblicke hinzu und machen diesen Band zu einem Spiegelbild humanistischer Weltneugier.

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Civitates Orbis Terrarum – Band III (1576)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band III (1576)

Die Civitates Orbis Terrarum, zwischen 1572 und 1618 in sechs Bänden erschienen, gilt als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Unter der Leitung von Georg Braun und Frans Hogenberg entstanden über 600 kolorierte Stadtansichten, die die geographische und kulturelle Vielfalt der bekannten Welt zeigen.

Der dritte Band (1576) setzt die ikonographische Erfassung bedeutender Handels- und Hafenstädte Europas fort. Besonders die detailreichen Darstellungen skandinavischer, englischer und osteuropäischer Städte bezeugen das wachsende geographische Wissen und die Entdeckerfreude der Renaissance. Präzision, Farbigkeit und Kompositionskunst machen diesen Band zu einem Höhepunkt frühneuzeitlicher Kartographie.

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Der Cellarius Himmelsatlas

Geographie | Karten17. Jahrhundert

Der Cellarius Himmelsatlas

Der 1661 veröffentlichte Atlas Harmonia Macrocosmica des Astronomen, Mathematikers und Kartografen Andreas Cellarius (um 1596–1665) zählt zu den eindrucksvollsten Himmelsatlanten des Barock. In 29 doppelseitigen, meisterhaft kolorierten Kupferstichen entfaltet sich ein umfassendes Bild des Kosmos, das die Weltsysteme von Ptolemäus, Kopernikus und Tycho Brahe vereint und zugleich die Entwicklung des astronomischen Weltbildes veranschaulicht. Die Tafeln, gestochen von Frederik Hendrik van den Hove, Jan van Loon und Jan Pieterszoon Saenredam, verbinden wissenschaftliche Präzision mit künstlerischer Pracht und gehören zu den schönsten Beispielen barocker Druckkunst.
Erstmals erschienen im Amsterdamer Verlag Johannes Janssonius, dokumentiert der Atlas den Höhepunkt der kartographischen und astronomischen Darstellungskunst des 17. Jahrhunderts.

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Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Neues Testament

Bibeln | Evangeliare17. Jahrhundert

Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Neues Testament

Die berühmte „Kupferbibel“ des Matthäus Merian d. Ä. (1593–1650) zählt zu den prachtvollsten Druckwerken des 17. Jahrhunderts. 1630 veröffentlicht, vereint sie den Text des Neuen Testaments in deutscher Sprache, gesetzt in eleganter Frakturschrift, mit 77 meisterhaften Kupferstichen. Diese kolorierten Illustrationen gelten als Höhepunkt barocker Druckgrafik und verbinden außerordentliche Detailgenauigkeit mit künstlerischer Lebendigkeit.

Merian, in Zürich ausgebildet und später in Frankfurt ansässig, begründete eine bedeutende Verleger- und Künstlerdynastie. Seine Darstellungen der biblischen Szenen zeigen eine eindrucksvolle Vielfalt an Kompositionen, die in Präzision und Ausdruckskraft mit den Werken Albrecht Dürers verglichen werden.

Das prachtvolle Werk erschien bei den Erben des Straßburger Druckers Lazarus Zetzner. Mit Goldschnitt, Lederband, Metallschließen und reicher Prägung ausgestattet, gehört die „Kupferbibel“ zu den begehrtesten Bibelausgaben der Frühen Neuzeit und ist ein Meilenstein barocker Buchkunst.

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Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Altes Testament

Bibeln | Evangeliare17. Jahrhundert

Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Altes Testament

Die sogenannte Kupferbibel des Matthäus Merian d. Ä. (1593–1650) zählt zu den herausragendsten Bibelausgaben der Barockzeit. Der 1630 in Straßburg erschienene Band des Alten Testaments verbindet den in eleganter Frakturschrift gedruckten deutschen Text mit einer außergewöhnlichen Folge von 157 meisterhaft kolorierten Kupferstichen. Diese Darstellungen biblischer Szenen zeigen Merians unvergleichliche Kunstfertigkeit, die Feinheit seiner Linienführung und seine Fähigkeit, Bewegung, Licht und Raum in Kupfer zu bannen.
Als Schüler der Zürcher und französischen Stecherschulen und späterer Frankfurter Verleger prägte Merian eine ganze Dynastie von Künstlern und Druckern. Die prachtvoll ausgestattete Kupferbibel, mit Goldschnitt, geprägtem Ledereinband und Metallschließen, gilt als ein Höhepunkt der religiösen Buchillustration des 17. Jahrhunderts und als eines der schönsten Zeugnisse frühneuzeitlicher Druckkunst.

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Brockhaus | Meilensteine - Geschichte, Kultur und Wissenschaft

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Brockhaus | Meilensteine - Geschichte, Kultur und Wissenschaft

Das Werk Meilensteine Geschichte, Kultur und Wissenschaft aus dem Brockhaus Verlag präsentiert die entscheidenden Wendepunkte der Menschheitsgeschichte in konzentrierter Form. Von den ersten Hochkulturen über epochale Erfindungen bis zu bahnbrechenden Entdeckungen und kulturellen Leistungen spannt sich der Bogen.

Jede Epoche wird durch prägnante Texte, anschauliche Abbildungen und sorgfältig ausgewählte Beispiele greifbar gemacht. Ob die Entwicklung der Schrift, die Entdeckung neuer Kontinente, die Erfindung des Buchdrucks oder die Entfaltung großer Kunst- und Musiktraditionen – das Werk zeigt, wie technische Innovationen, geistige Errungenschaften und kulturelle Blütezeiten das Gesicht der Welt geprägt haben.

Meilensteine Geschichte, Kultur und Wissenschaft ist damit nicht nur ein Nachschlagewerk, sondern auch eine Inspirationsquelle. Es verdeutlicht, wie eng Fortschritt und Kultur miteinander verflochten sind, und lädt dazu ein, die großen Linien menschlicher Entwicklung in einem klaren, visuell eindrucksvollen Panorama nachzuvollziehen.

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Stundenbuch der Isabella von Kastilien

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Stundenbuch der Isabella von Kastilien

Das Stundenbuch der Isabel la Catolica zählt zu den glanzvollsten Werken der flämischen Buchmalerei um 1500. Zwischen 1500 und 1504 entstand in den Werkstätten der Gent-Brügger Schule ein prachtvoll illuminiertes Andachtsbuch, geschaffen von einigen der bedeutendsten Künstler ihrer Zeit: Alexander Bening, Gerard David, der Meister des ersten Gebetbuchs Maximilians, der Meister von James IV. von Schottland sowie der Meister der Gebetbücher um 1500.

Die 558 Pergamentseiten sind reich ausgestattet mit 40 ganzseitigen und 10 halbseitigen Miniaturen, 24 Kalendermedaillons sowie mehr als 300 Randdekorationen. Die illusionistisch gemalten Blumen, Vögel und Insekten verleihen dem Werk eine nahezu lebendige Präsenz und zeigen jene Virtuosität, für die die flämische Renaissance berühmt ist.

Als Besitzerin dieser kostbaren Handschrift gilt Königin Isabella I. von Kastilien, deren Wappen und Devise das Stundenbuch eröffnet.

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Christine de Pizan - Ratschläge für einen jungen Helden

Literatur | Dichtung15. Jahrhundert

Christine de Pizan - Ratschläge für einen jungen Helden

Mit den Ratschlägen für einen jungen Helden schuf Christine de Pizan zu Beginn des 15. Jahrhunderts ein Werk, das höfische Ethik, politische Klugheit und moralische Unterweisung miteinander verbindet. Die Autorin, eine der ersten selbstständig schreibenden Frauen Europas, richtet sich darin an einen jungen Adligen und entfaltet ein Ideal ritterlicher Tugend, das Tapferkeit, Maß, Gerechtigkeitssinn und Verantwortungsbewusstsein vereint.

Der Text steht in der Tradition spätmittelalterlicher Fürstenspiegel und verbindet praktische Lebenslehre mit humanistisch geprägter Bildungsvorstellung. In illuminierten Handschriften überliefert, entfaltet das Werk seine Wirkung nicht nur im Wort, sondern auch in der bildlichen Darstellung höfischer Welt und symbolischer Ordnung.

Als Zeugnis weiblicher Autorschaft und politischer Reflexion im Spätmittelalter gehört Ratschläge für einen jungen Helden zu den bedeutenden literarischen Werken seiner Zeit.

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Das goldene Kalendarium

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Das goldene Kalendarium

Das goldene Kalendarium ist ein prachtvolles Beispiel spätmittelalterlicher Buchkunst und verbindet astronomisches Wissen mit künstlerischer Strahlkraft. Entstanden im 15. Jahrhundert, präsentiert es die Monate des Jahres in aufwendig illuminierten Szenen, die bäuerliche Arbeiten, höfische Feste und die Zeichen des Tierkreises vereinen. Jede Seite ist reich mit Gold verziert und besticht durch detailreiche Miniaturen, die das Zusammenspiel von Natur, Kosmos und Glauben eindrucksvoll veranschaulichen.

Neben seiner Funktion als Kalender war das Werk auch ein Spiegel der Weltordnung, in dem die Menschen ihre Stellung im göttlichen Kosmos erkannten. Mit seiner kostbaren Ausstattung gehört das goldene Kalendarium zu den besonders eindrucksvollen Handschriften seiner Zeit und zählt heute zu den Höhepunkten spätgotischer Miniaturmalerei.

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Unsere Mission

Ihr Raum im Buch-Salon

Wir schaffen einen Rahmen, in dem Sammler ihre Werke gepflegt, strukturiert und sichtbar wissen – ohne sich um 
die Verwaltung kümmern zu müssen. Unser Team übernimmt die Erfassung, gestaltet die Präsentation mit 
Zurückhaltung und ermöglicht auf Wunsch den Zugang für Interessierte. Was gezeigt wird, bestimmen Sie.
Unser Anspruch: Sammlung nicht nur bewahren, sondern ihr Form geben.

Exklusiver Komfort für Ihre Werke

Unsere Mitarbeitenden erfassen Ihre Werke direkt bei Ihnen. 
Sie entscheiden welche Objekte dokumentiert werden sollen 
– sorgfältig, diskret und ohne Aufwand für Sie.

Ihre Sammlung, stilvoll präsentiert

Unser Team übernimmt die vollständige Erfassung. 
Jedes Werk wird strukturiert beschrieben,
kategorisiert und hochwertig präsentiert.

Alles auf einem Blick

Über Ihr Profil behalten Sie jederzeit den Überblick und 
können Änderungswünsche bequem per Knopfdruck 
anstoßen. 

Entdecken und Weitergeben

Interessierte können bei uns Werke anfragen, die Sie 
bereitstellen. Ebenso können Sie selbst neue Stücke 
finden, die Ihre Sammlung ergänzen.

Unsere Philosophie

Werke entfalten Wirkung,
wenn sie gesehen werden

Der Buch-Salon ist eine Plattform für Sammler, die ihre Werke nicht nur bewahren, sondern auch sichtbar machen möchten 
– sachlich, hochwertig und anonym. 

Handschriften, Faksimiles, Münzen oder Globen werden in ihrer Eigenart digital aufbereitet, thematisch geordnet und mit Sorgfalt dokumentiert. Die Darstellung erfolgt auf Wunsch zurückhaltend kuratiert – der Name des Sammlers bleibt dabei verborgen. 

So entsteht ein digitaler Ort, an dem Sammlungen Bestand haben – für Liebhaber, für Institutionen, für das kulturelle Gedächtnis.

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Das Moskauer Stundenbuch

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Das Moskauer Stundenbuch

In den 1470er Jahren entstand in Paris das Moskauer Stundenbuch, eine der prachtvollsten Handschriften spätmittelalterlicher Buchkunst. Auf 470 Seiten finden sich 17 großformatige Miniaturen, 24 Kalenderbilder, reiche Bordüren und unzählige Zierinitialen. Rund 200 Seiten sind mit Druckgold versehen, weitere 357 mit 23-karätigem Echtgold, was die Handschrift zu einem überaus kostbaren Zeugnis privater Andacht macht.

Mindestens zwei talentierte Buchmaler waren beteiligt, die stilistisch Einflüsse niederländischer Meister wie Rogier van der Weyden sowie des Pariser Meisters von Coëtivy aufnahmen. Ihre märchenhaften Landschaften, detailreichen Innenräume und figurenreichen Szenen verbinden französische Eleganz mit niederländischer Ausdruckskraft.

Der ursprüngliche Auftraggeber bleibt unbekannt: Hinweise auf ein Wappen und Symbole von Rang und Reichtum wurden später getilgt. Trotz des Verlustes einiger Miniaturen im 19. Jahrhundert gehört das Moskauer Stundenbuch zu den beeindruckendsten Beispielen spätmittelalterlicher Stundenbücher, das künstlerischen Glanz und spirituelle Tiefe vereint.

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Bibel der Barmherzigkeit

Bibeln | Evangeliare21. Jahrhundert

Bibel der Barmherzigkeit

Anlässlich des von Papst Franziskus ausgerufenen Heiligen Jahres der Barmherzigkeit 2016 entstand eine außergewöhnliche Bilderbibel, die heute als eine der schönsten Bibelausgaben des 21. Jahrhunderts gilt. Auf 1024 Seiten vereint sie den vollständigen Text des Alten und Neuen Testaments in deutscher Sprache mit über 350 Miniaturen, von denen 270 mit echtem Blattgold versehen sind.

Die Illustrationen stammen aus mehr als 40 berühmten Handschriften aus zehn Jahrhunderten Buchmalerei – darunter das ottonische Strahov-Evangeliar, der romanische Albani-Psalter, die gotische Hamilton-Bibel oder die prachtvolle Renaissance-Bibel des Federico da Montefeltro. Durch diese Vielfalt bildet die Ausgabe ein beeindruckendes Panorama der christlichen Kunstgeschichte.

Die luxuriöse Ausstattung umfasst punzierten Goldschnitt, einen Ledereinband mit vergoldeten Schließen und ein abnehmbares Kreuz mit Rubin. Ein persönliches Vorwort von Papst Franziskus betont zudem die geistliche Dimension dieser einzigartigen Bibel.

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Königsgebetbuch für Otto III.

Stundenbücher | Gebetbücher10. Jahrhundert

Königsgebetbuch für Otto III.

Das Gebetbuch Ottos III. (980–1002) gilt als das einzige erhaltene Königsgebetbuch der ottonischen Zeit und zählt zu den wertvollsten Zeugnissen frühmittelalterlicher Buchkunst. Entstanden zwischen 983 und 991, wahrscheinlich im Auftrag seiner Mutter, der byzantinischen Prinzessin Theophanu, vereint es höchste künstlerische und historische Bedeutung.

Die Handschrift beeindruckt durch ihre außergewöhnliche Ausstattung: Purpur gefärbtes Pergament, mit Goldtinte geschriebene Gebete und 25 große Goldinitialen. Fünf Miniaturseiten zeigen biblische Szenen und stellen den jungen König selbst in den Zusammenhang göttlicher Heilsgeschichte – Sinnbild für das ottonische Herrscherideal, das weltliche Macht und christliche Frömmigkeit untrennbar verband.

Mit seinem kleinen, privaten Format von 15 × 12 cm diente es Otto nicht nur zur persönlichen Andacht, sondern auch zur Verinnerlichung des sakral begründeten Herrscherbildes. Heute wird der prachtvolle Codex in der Bayerischen Staatsbibliothek München aufbewahrt und gilt als einzigartiges Denkmal ottonischer Kultur.

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Heilige Schriften

Kassetten (Einzelblatt-Sammlungen)21. Jahrhundert

Heilige Schriften

Diese dreibändige Edition führt in die faszinierende Welt ausgewählter Bilderhandschriften und Manuskripte des Christentums. Im Mittelpunkt stehen prachtvolle Codices und Chorbücher, deren kunstvolle Miniaturen und Initialen tief in die spirituelle Vorstellungswelt vergangener Jahrhunderte hineinführen. Die Werke zeigen nicht nur die Schönheit sakraler Kunst, sondern lassen auch die religiöse Bedeutung, Symbolik und Glaubenspraxis ihrer Zeit greifbar werden.

Jedes Bild wird von erläuternden Texten begleitet, die Entstehung, Herkunft und Hintergründe der Handschriften näher beleuchten. Dadurch erschließt sich der künstlerische und spirituelle Reichtum, den das Christentum in seinen heiligen Büchern über Jahrhunderte hervorgebracht hat.

Die Edition stellt damit weniger die Texte selbst in den Vordergrund, sondern vielmehr die visuelle Dimension der Überlieferung: prachtvolle Zeugnisse mittelalterlicher Buchmalerei, die die religiösen Erfahrungen und Offenbarungen ihrer Zeit eindrucksvoll widerspiegeln.

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Das Sobieski-Stundenbuch

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Das Sobieski-Stundenbuch

Das Sobieski-Stundenbuch wurde um 1420 von Margarete von Burgund in Auftrag gegeben, vermutlich anlässlich ihrer Hochzeit mit Arthur III., Herzog der Bretagne. Mit 468 Pergamentseiten, 60 ganzseitigen Miniaturen, über 400 Einzelszenen und unzähligen Prachtinitialen zählt es zu den bedeutendsten Handschriften der französischen Spätgotik. An der Ausstattung wirkten mehrere der großen Pariser Meister: der Bedford-Meister, der Fastolf-Meister und der Meister der Münchner Legenda Aurea. Ihre Darstellungen verbinden erzählerische Fülle mit künstlerischer Harmonie. Die Miniaturen entfalten biblische Szenen wie eine Bildergeschichte, reich an Landschaftspanoramen und architektonischen Fantasien. Damit ist das Stundenbuch nicht nur ein Dokument höfischer Kultur des 15. Jahrhunderts, sondern zugleich ein herausragendes Zeugnis gemeinschaftlicher Buchkunst, das die Virtuosität gleich mehrerer führender Werkstätten seiner Zeit bündelt.

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Die Macht der Gestirne

Astronomie | Astrologie15. Jahrhundert

Die Macht der Gestirne

Um 1491 entstand in Deutschland die Handschrift Die Macht der Gestirne, ein astrologisch-astronomischer Ratgeber in deutscher Sprache. Sie behandelt Fragen von Schicksal und Lebensführung im Lichte der Gestirne und gehört damit zu den bedeutendsten volkssprachlichen Texten ihrer Art.

Das Werk umfasst rund 50 Seiten mit 72 kostbaren Miniaturen, die in leuchtenden Farben und mit Gold ausgeführt sind. Szenen von Himmelskörpern, Tierkreiszeichen und allegorischen Figuren veranschaulichen die enge Verbindung von Kosmos und Mensch, wie sie in der spätmittelalterlichen Vorstellungswelt verankert war. Die Ausstattung stammt aus der Werkstatt des Regensburger Buchmalers Berthold Furtmeyr, einem der führenden Illuminatoren seiner Zeit.

Die Macht der Gestirne verbindet astrologisches Wissen mit kunstvoller Illustration und zeigt eindrucksvoll, wie stark die Deutung der Himmelskörper das Weltbild der Spätgotik prägte. Heute wird die Handschrift in der Universitätsbibliothek Heidelberg verwahrt.

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Evangeliar des Johann von Troppau

Bibeln | Evangeliare14. Jahrhundert

Evangeliar des Johann von Troppau

1368 ließ Herzog Albrecht III. von Österreich (1349–1395) ein prachtvolles Evangeliar anfertigen, das heute als Gründungsstück der Österreichischen Nationalbibliothek gilt. Der Priester und Kanonikus Johann von Troppau schrieb den Text mit einer eigens aus Gold hergestellten Tinte und stattete die 384 Seiten mit fünf Bildseiten, vier Zierseiten und 85 historisierten Initialen aus.

An der Ausstattung wirkten neben ihm ein Assistent und der Miniator des Missales von Johann von Neumarkt mit. Besonders eindrucksvoll sind die ganzseitigen Prunkseiten, die jeweils 12 Szenen aus dem Leben der Evangelisten zeigen und den Text mit farbenprächtigen Initialen und Bordüren rahmen.

Ein einzigartiges Merkmal sind die beiden erhaltenen Buchdeckel aus vergoldetem Silber, verziert mit filigranen Sonnenstrahlen und fünf plastischen Löwenköpfen. Dieses Evangeliar vereint höchste Schreibkunst, Miniaturmalerei und Goldschmiedekunst und zählt zu den bedeutendsten Prunkhandschriften des 14. Jahrhunderts.

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Das Moskauer Stundenbuch

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Das Moskauer Stundenbuch

In den 1470er Jahren entstand in Paris das Moskauer Stundenbuch, eine der prachtvollsten Handschriften spätmittelalterlicher Buchkunst. Auf 470 Seiten finden sich 17 großformatige Miniaturen, 24 Kalenderbilder, reiche Bordüren und unzählige Zierinitialen. Rund 200 Seiten sind mit Druckgold versehen, weitere 357 mit 23-karätigem Echtgold, was die Handschrift zu einem überaus kostbaren Zeugnis privater Andacht macht.

Mindestens zwei talentierte Buchmaler waren beteiligt, die stilistisch Einflüsse niederländischer Meister wie Rogier van der Weyden sowie des Pariser Meisters von Coëtivy aufnahmen. Ihre märchenhaften Landschaften, detailreichen Innenräume und figurenreichen Szenen verbinden französische Eleganz mit niederländischer Ausdruckskraft.

Der ursprüngliche Auftraggeber bleibt unbekannt: Hinweise auf ein Wappen und Symbole von Rang und Reichtum wurden später getilgt. Trotz des Verlustes einiger Miniaturen im 19. Jahrhundert gehört das Moskauer Stundenbuch zu den beeindruckendsten Beispielen spätmittelalterlicher Stundenbücher, das künstlerischen Glanz und spirituelle Tiefe vereint.

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Jenaer Martyrologium

Heiligen-Legenden13. Jahrhundert

Jenaer Martyrologium

Das um 1275 entstandene Jenaer Martyrologium gilt als das älteste in deutscher Sprache verfasste Werk seiner Art. Wahrscheinlich in Thüringen geschrieben, basiert es auf Vorlagen von Ado von Vienne, Notker und Usuard. In 366 Einträgen werden Heilige und ihre Todestage aufgeführt, oft mit kurzen Legenden. Jeder Tageseintrag wird von einer kolorierten, mit Gold und Silber geschmückten Federzeichnung begleitet – insgesamt 366 Miniaturen, die die Martyrien anschaulich vor Augen führen.

Neben dem Martyrologium enthält der Codex auch das geistliche Lehrgedicht Unterweisung zur Vollkommenheit, das ausschließlich in dieser Handschrift überliefert ist. Der Einband aus braunem Kalbsleder mit lilienförmigen Schließen wurde um 1500 vom Erfurter Buchbinder Nikolaus von Havelberg gefertigt.

Das Jenaer Martyrologium ist damit nicht nur ein einzigartiges Zeugnis mittelhochdeutscher Sprache und Frömmigkeit, sondern auch ein reich illustriertes Kleinod mittelalterlicher Buchkunst, das heute in der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena bewahrt wird.

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Der Mercator Weltatlas 1595

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Der Mercator Weltatlas 1595

Gerardus Mercator (1512–1594), Universalgelehrter und „Ptolemäus seiner Zeit“, schuf mit seinem Atlas sive Cosmographicae meditationes de fabrica mundi et fabricati figura das erste Kartenwerk, das den Namen „Atlas“ trug. Postum 1595 von seinem Sohn Rumold veröffentlicht, enthält es 57 doppelseitige Kupferstiche, die die Welt, Kontinente und Länder in bis dahin unerreichter Präzision darstellen. Mercators berühmte Projektion, 1569 erstmals eingeführt, revolutionierte die Navigation durch ihre winkeltreue Darstellung. Der Atlas verbindet wissenschaftliche Exaktheit mit Renaissance-Ästhetik: kolorierte Karten, kunstvolle Titelblätter sowie maritime und landschaftliche Details machen das Werk zu einem Meisterstück der Verbindung von Kunst und Wissenschaft. Zeitgenossen wie Nachwelt sahen in Mercator den Begründer der modernen Geographie. Sein Atlas veränderte das mittelalterliche Weltbild grundlegend und blieb über Jahrhunderte das Referenzwerk für Forscher, Entdecker und Herrscher in ganz Europa.

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Das Geheimnis des Grals

Kassetten (Einzelblatt-Sammlungen)13. Jahrhundert

Das Geheimnis des Grals

Die Suche nach dem Heiligen Gral gehört zu den zentralen Themen der Artusliteratur, die seit dem 12. Jahrhundert in ganz Europa erzählt und überliefert wurde. Erstmals tauchte der Gral um 1190 im unvollendeten Perceval von Chrétien de Troyes auf. Ob als Kelch, Schale oder Stein beschrieben, wurde er zum Sinnbild einer schwer erreichbaren, zugleich spirituell wie symbolisch bedeutsamen Wahrheit.

In zahlreichen Handschriften begegnen Artus und seine Ritter als ideale Verkörperung höfischer Kultur. Miniaturen zeigen Turniere, Feste, die Tafelrunde oder die Suche nach dem Gral, die zu einem der meistgelesenen Motive des Mittelalters wurde. Unter den Quellen ragen Werke von Geoffrey von Monmouth, Wolfram von Eschenbach (Parzival) und die französischen Lancelot- und Tristan-Romane hervor.

Die Legende lebte in prachtvollen Bildern der Handschriften weiter und fand in späteren Jahrhunderten neue Resonanz, bis hin zu modernen Adaptionen und Mythen um Tempelritter und Geheimbünde.

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Schätze der Russischen Nationalbibliothek

Kassetten (Einzelblatt-Sammlungen)9. Jahrhundert

Schätze der Russischen Nationalbibliothek

Die Russische Nationalbibliothek in St. Petersburg, 1795 als Kaiserliche öffentliche Bibliothek gegründet, zählt heute zu den größten Forschungsbibliotheken der Welt. Sie hat politische Umbrüche, Revolutionen und die Belagerung von Leningrad überstanden und beherbergt eine bedeutende Sammlung kostbarer Handschriften. Besonders hervorzuheben sind Werke byzantinischer, französischer und russischer Provenienz, die teils erstmals westlicher Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden.

Zu den gezeigten Blättern gehören das Purpur-Evangelium aus Byzanz (9.–17. Jahrhundert), Miniaturen aus französischen Stundenbüchern und Missalien des 13.–15. Jahrhunderts, ein Blatt aus dem Stundenbuch der Maria Stuart, ein Briefwechsel zwischen Anna von Bretagne und Ludwig XII., eine persische Miniatur des 16. Jahrhunderts sowie eine Darstellung des Solowjetski-Klosters von 1623.

Die Vielfalt der Exponate spiegelt die kulturelle Breite der Sammlung und macht die Bibliothek zu einem einzigartigen Gedächtnisort, in dem sich Ost und West, byzantinische Tradition und westeuropäische Buchkunst begegnen.

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Der Gero-Codex

Liturgische Handschriften10. Jahrhundert

Der Gero-Codex

Der um 969 auf der Insel Reichenau entstandene Gero-Codex gilt als das älteste und bedeutendste Werk der berühmten Reichenauer Buchmalerei. Geschaffen wurde er vom Schreiber Anno für den Kölner Bischof Gero (ca. 900–976), der sich in zwei Widmungsminiaturen verewigen ließ. Es handelt sich um ein prächtiges Evangelistar, reich ausgestattet mit Purpur- und Goldseiten, 24 ganzseitigen Miniaturen, kunstvollen Incipitseiten sowie unzähligen Initialen in Gold und Silber.

Der Codex verbindet karolingische Tradition mit ottonischer Strenge und zeigt den Übergang der Buchkunst zu einem monumentalen, byzantinisch inspirierten Stil. Besonders eindrucksvoll sind die Evangelistenbilder und die Maiestas Domini, die den Anspruch der ottonischen Herrscher auf imperiale Gleichrangigkeit zum Ausdruck bringen.

Seine Bedeutung wurde 2003 von der UNESCO gewürdigt, die den Gero-Codex in das Weltdokumentenerbe aufnahm. Heute wird diese herausragende Handschrift in der Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt verwahrt.

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Wundervolle Erde – Der Bio Planet Erde & Natur

Fotobuch-Edition21. Jahrhundert

Wundervolle Erde – Der Bio Planet Erde & Natur

Die zwölfbändige Buchreihe Wundervolle Erde ist eine auf 3000 Exemplare limitierte Edition, die über 10 000 Fotografien von Landschaften, Pflanzen und Tieren in eindrucksvoller Qualität vereint. Inspiriert von Alexander von Humboldt vermittelt sie ein Panorama von Schönheit und Zerbrechlichkeit unseres Planeten.

Jeder Band widmet sich einer bestimmten Region: Südeuropa, Australien, West- und Mitteleuropa, Nordamerika, Asien, Afrika, Südamerika, Nordeuropa, der Nahe Osten, Arktis und Antarktis, die Inselwelten sowie die Ozeane. Zusammen entsteht eine visuelle Weltreise durch Natur- und Biosphärenreservate, von uralten Wäldern bis zu majestätischen Vulkanen, von tropischen Küsten bis zu ewigen Eislandschaften.

Die Edition ist zugleich ein Dokument der geographischen Vielfalt und eine ästhetische Hommage an die Erde – ein Werk, das die Faszination der Natur für Sammler und Bibliophile in einzigartiger Form einfängt.

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Originale

Coron | Das 20. Jahrhundert in Wort, Bild und Ton

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Coron | Das 20. Jahrhundert in Wort, Bild und Ton

Die exklusive Edition Das 20. Jahrhundert in Wort, Bild, Film und Ton aus dem Hause Coron Exclusiv ist eine umfangreiche multimediale Dokumentation zur Geschichte des vergangenen Jahrhunderts. In zehn Chronikbänden, gegliedert nach Jahrzehnten von 1900 bis 1999, werden bedeutende Ereignisse und Entwicklungen aus Politik, Gesellschaft, Kultur, Wissenschaft und Technik ausführlich dargestellt.

Die einzelnen Bände verbinden sorgfältig aufbereitete Texte mit zahlreichen historischen Fotografien, Illustrationen und zeitgenössischen Dokumenten. Ergänzt wird die Reihe durch einen Generalindex sowie einen zusätzlichen Band zu den Jahren 2000 bis 2004.

Zum Gesamtwerk gehört außerdem ein aufwendig gestaltetes DVD-System. Es enthält zwei DVDs mit historischen Filmdokumenten. Die erste DVD behandelt den Zeitraum von 1900 bis 1949, die zweite DVD die Jahre von 1950 bis 1999. Historische Filmaufnahmen machen zentrale Ereignisse des 20. Jahrhunderts unmittelbar erlebbar und ergänzen die gedruckten Chronikbände um eine audiovisuelle Perspektive.

Die dunkel gebundenen Bände mit goldfarbenen Prägungen verleihen der Edition einen repräsentativen und geschlossenen Gesamteindruck. Durch die Verbindung von Text, Bild, Film und historischen Originaldokumenten entstand ein vielseitiges Zeitarchiv, das die Geschichte des 20. Jahrhunderts anschaulich und umfassend vermittelt. Das DVD-System wird ebenfalls als Ergänzung mit zwei DVDs beschrieben.

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Civitates Orbis Terrarum

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum

Die Civitates Orbis Terrarum, zwischen 1572 und 1618 in sechs Bänden erschienen, gilt als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Herausgegeben vom Theologen Georg Braun (1541–1622) und mit Kupferstichen von Frans Hogenberg sowie später Simon van den Neuwel ausgestattet, vereint das monumentale Werk über 600 Stadtansichten und Stadtpläne aus Europa, Asien, Afrika und Amerika.

Die meisterhaft kolorierten Kupferstiche beeindrucken durch ihre Detailfülle und Realitätsnähe: nicht nur Architektur und Stadtstrukturen sind erkennbar, sondern auch Szenen des Alltags mit Fuhrwerken, Schiffen, Trachten und lebendigen Genreszenen. Damit vermittelt die Civitates ein einzigartiges Bild der urbanen Welt an der Schwelle von Mittelalter und Neuzeit.

Zusammen mit Ortelius’ Theatrum Orbis Terrarum bildet das Werk einen Grundstein der modernen Kartografie und zugleich ein faszinierendes kulturhistorisches Panorama des „Goldenen Zeitalters“.

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Bertelsmann Lexikothek | Bertelsmann Lexikon

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Bertelsmann Lexikothek | Bertelsmann Lexikon

Die Bertelsmann Lexikothek war eines der bekanntesten und beliebtesten Nachschlagewerke im deutschsprachigen Raum. Sie wurde über Jahrzehnte hinweg in mehreren Auflagen und Ergänzungsbänden veröffentlicht und verstand sich als moderne Wissensbibliothek für zu Hause. Neben den klassischen Lexikonbänden bot sie thematische Zusatzwerke wie Chroniken, Bildbände und Speziallexika, die das Allgemeinwissen umfassend ergänzten.

Die Lexikothek zeichnete sich durch eine klare Sprache, verständliche Erklärungen und eine reichhaltige Bebilderung aus. Karten, Diagramme, Tabellen und Illustrationen machten komplexe Sachverhalte anschaulich und leicht zugänglich. Sie dokumentiert nicht nur den Stand des Wissens ihrer Entstehungszeit, sondern ist zugleich ein Stück deutscher Kulturgeschichte, das in vielen Haushalten einen festen Platz hatte.

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