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Der Buch-Salon macht es möglich, bedeutende Werke aus privaten Sammlungen sichtbar zu machen – digital geordnet, diskret präsentiert und dauerhaft zugänglich.  

Ob als thematische Bibliothek, kuratierter Nachlass oder kulturelle Dokumentation: Jede Sammlung wird von unserem Team mit Sorgfalt aufbereitet und bleibt dennoch anonym.

Im Fokus

Meisterwerke privater Sammlungen

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Das Buch der 1000 Bilder

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Das Buch der 1000 Bilder

Das sogenannte Buch der 1000 Bilder ist ein außergewöhnliches Meisterwerk der französischen Buchmalerei des 15. Jahrhunderts, entstanden zwischen 1450 und 1460. Es handelt sich um ein prachtvoll illuminiertes Gebet- und Andachtsbuch, das mit über 1000 Miniaturen und dekorativen Elementen ausgestattet ist – mehr als jedes andere bekannte Stundenbuch seiner Zeit.

Das Werk vereint großformatige Szenen, kleine Vignetten und figurenreiche Bordüren zu einem überwältigenden Bilderzyklus von religiöser Tiefe und künstlerischer Vielfalt. Ausgeführt wurde der Codex von mehreren Meistern des sogenannten Jouvenel-Stils, darunter der Meister der Adelaide von Savoyen (Meister von Poitiers) und Maler aus dem Umfeld Jean Fouquets.

Die Handschrift war Teil der berühmten Sammlung Calouste Gulbenkian in Lissabon und gilt als eines der prachtvollsten Beispiele spätgotischer Buchkunst. Ihre leuchtenden Farben, feinen Goldhöhungen und fantasievollen Szenen machen sie zu einem unübertroffenen Höhepunkt der europäischen Miniaturmalerei.

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Liber Horarum von Gerard David

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Liber Horarum von Gerard David

Der Liber Horarum des Gerard David gilt als einer der glanzvollen Höhepunkte der flämischen Buchmalerei des späten 15. Jahrhunderts. Entstanden zwischen 1484 und 1486 in Brügge, vereint das Stundenbuch die künstlerische Meisterschaft der Gent-Brügger Schule in einer Handschrift von außergewöhnlicher Schönheit und Feinheit.

Der Brügger Maler Gerard David (um 1455–1523), Schüler von Hans Memling und letzter großer Meister seiner Epoche, schuf 15 der insgesamt 37 Miniaturen selbst. Seine detailreichen, farbintensiven Szenen – etwa die innige Darstellung der Madonna mit dem Kind – zeigen eine eindrucksvolle Synthese aus realistischer Beobachtung und spiritueller Tiefe.

Reiche Bordüren mit Blüten, Früchten, Tieren und grotesken Figuren, kunstvolle Initialen in Blau, Rot und Gold sowie ein edler Ledereinband mit silberner Schließe machen das Werk zu einem Gesamtkunstwerk spätgotischer Frömmigkeit und Ästhetik. Heute wird die Handschrift in der Biblioteca del Escorial bei Madrid aufbewahrt.

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Leonardo da Vinci: Zeichnungen und Miscellania

Leonardo da Vinci15. Jahrhundert

Leonardo da Vinci: Zeichnungen und Miscellania

Die Zeichnungen und Miscellania des Leonardo da Vinci (1452–1519) gehören zu den faszinierendsten Zeugnissen des schöpferischen Genies der Renaissance. Diese aufwendig gestaltete Prachtedition versammelt eine Auswahl seiner bedeutendsten Skizzen, Studien und Notizen – von anatomischen und botanischen Zeichnungen über technische Entwürfe bis zu künstlerischen Kompositionsstudien.

Die Blätter spiegeln Leonardos unstillbare Neugier und seinen universellen Forschergeist wider. Jedes Motiv – ob Flugmaschine, Wasserstudie, Landschaft oder menschlicher Körper – zeugt von der Verbindung von Wissenschaft, Kunst und Philosophie, die sein Werk prägt.

Die Edition wurde nach den Originalen in den Sammlungen der Royal Library at Windsor Castle und des Codex Atlanticus gefertigt und in feinster Reproduktion auf Kunstdruckpapier wiedergegeben. Sie präsentiert Leonardos Werk in musealer Qualität und macht die schöpferische Energie des größten Universalgenies der Renaissance erlebbar.

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Codex Gisle

Liturgische Handschriften14. Jahrhundert

Codex Gisle

Der Codex Gisle, auch Goldenes Graduale der Gisela von Kerssenbrock genannt, zählt zu den bedeutendsten Zeugnissen mittelalterlicher Musikkultur und Buchmalerei in Deutschland. Entstanden um 1300 im Zisterzienserinnenkloster Marienbrunn bei Osnabrück, wurde das monumentale Graduale von der Chorleiterin Gisela von Kerssenbrock eigenhändig niedergeschrieben und illuminiert.

Das Werk umfasst nahezu 1.500 gregorianische Gesänge – mehr als doppelt so viele wie gewöhnliche Gradualien – und diente über 500 Jahre als liturgisches Gesangsbuch des Klosters. Seine außergewöhnliche Ausstattung mit 53 historisierten Initialen, 15 blau-goldenen Zierbuchstaben und über 200 Goldinitialen macht es zu einem der prächtigsten Musikmanuskripte des Mittelalters.

Die kunstvollen Miniaturen auf poliertem Goldgrund verbinden tiefe Frömmigkeit mit einer beeindruckenden visuellen Ausdruckskraft. Als Meisterwerk weiblicher Schaffenskraft innerhalb der klösterlichen Kultur ist der Codex Gisle ein herausragendes Zeugnis der romanisch-gotischen Buchkunst Westfalens.

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Das Sobieski-Stundenbuch

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Das Sobieski-Stundenbuch

Das Sobieski-Stundenbuch wurde um 1420 von Margarete von Burgund in Auftrag gegeben, vermutlich anlässlich ihrer Hochzeit mit Arthur III., Herzog der Bretagne. Mit 468 Pergamentseiten, 60 ganzseitigen Miniaturen, über 400 Einzelszenen und unzähligen Prachtinitialen zählt es zu den bedeutendsten Handschriften der französischen Spätgotik. An der Ausstattung wirkten mehrere der großen Pariser Meister: der Bedford-Meister, der Fastolf-Meister und der Meister der Münchner Legenda Aurea. Ihre Darstellungen verbinden erzählerische Fülle mit künstlerischer Harmonie. Die Miniaturen entfalten biblische Szenen wie eine Bildergeschichte, reich an Landschaftspanoramen und architektonischen Fantasien. Damit ist das Stundenbuch nicht nur ein Dokument höfischer Kultur des 15. Jahrhunderts, sondern zugleich ein herausragendes Zeugnis gemeinschaftlicher Buchkunst, das die Virtuosität gleich mehrerer führender Werkstätten seiner Zeit bündelt.

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Originale

Wundervolle Erde – Der Bio Planet Erde & Natur

Fotobuch-Edition21. Jahrhundert

Wundervolle Erde – Der Bio Planet Erde & Natur

Die zwölfbändige Buchreihe Wundervolle Erde ist eine auf 3000 Exemplare limitierte Edition, die über 10 000 Fotografien von Landschaften, Pflanzen und Tieren in eindrucksvoller Qualität vereint. Inspiriert von Alexander von Humboldt vermittelt sie ein Panorama von Schönheit und Zerbrechlichkeit unseres Planeten.

Jeder Band widmet sich einer bestimmten Region: Südeuropa, Australien, West- und Mitteleuropa, Nordamerika, Asien, Afrika, Südamerika, Nordeuropa, der Nahe Osten, Arktis und Antarktis, die Inselwelten sowie die Ozeane. Zusammen entsteht eine visuelle Weltreise durch Natur- und Biosphärenreservate, von uralten Wäldern bis zu majestätischen Vulkanen, von tropischen Küsten bis zu ewigen Eislandschaften.

Die Edition ist zugleich ein Dokument der geographischen Vielfalt und eine ästhetische Hommage an die Erde – ein Werk, das die Faszination der Natur für Sammler und Bibliophile in einzigartiger Form einfängt.

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Sakramentar von Metz

Liturgische Handschriften9. Jahrhundert

Sakramentar von Metz

Das Sakramentar von Metz gilt als eines der kostbarsten Zeugnisse spätkarolingischer Buchmalerei. Es entstand in der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts für König Karl den Kahlen (823–877) und wurde in der Hofschule geschaffen, die eigens für den westfränkischen Herrscher tätig war.

Von dem ursprünglich geplanten Sakramentar ist nur ein Fragment von zehn Blättern erhalten, das jedoch den zentralen liturgischen Teil – den Canon Missae – umfasst. Die Handschrift beeindruckt durch ihre prachtvolle Ausstattung mit sieben ganzseitigen Miniaturen, reichem Ornamentdekor und einem in Goldschrift ausgeführten Text. Besonders berühmt ist die Darstellung der Hand Gottes, die Karl den Kahlen krönt – eine einzigartige Ikonographie in der karolingischen Kunst.

Die Mischung aus spätantiken Formen, Elementen der Schulen von Reims, Metz und Tours sowie der virtuosen Verbindung von Schrift und Ornament macht das Werk zu einem kalligraphischen und theologischen Meisterstück der karolingischen Hofkunst.

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Atlas des Borso d'Este

Geographie | Karten15. Jahrhundert

Atlas des Borso d'Este

Der um 1466 entstandene Atlas des Borso d’Este zählt zu den bedeutendsten kartographischen Handschriften der Renaissance. Er wurde vom deutschen Humanisten Nikolaus Germanicus im Auftrag des Herzogs Borso d’Este von Modena geschaffen und orientiert sich an den geographischen Schriften des antiken Astronomen und Geographen Claudius Ptolemäus.

Das Werk vereint wissenschaftliche Präzision mit künstlerischer Vollendung: 27 großformatige Karten zeigen die bekannte Welt des 15. Jahrhunderts, ergänzt durch reich illuminierte Darstellungen, ornamentale Bordüren und erklärende lateinische Texte. Die Handschrift bezeugt das humanistische Bestreben, antikes Wissen mit den neuen Entdeckungen der Renaissance zu verbinden.

Heute wird der prachtvolle Codex in der Biblioteca Estense Universitaria in Modena aufbewahrt und gilt als ein Meisterwerk der frühen Kartographie – ein Symbol für den Geist der Forschung und die Kunst der Buchmalerei im 15. Jahrhundert.

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Christine de Pizan: Erlanger Othea Briefe

Literatur | Dichtung15. Jahrhundert

Christine de Pizan: Erlanger Othea Briefe

Die Othea-Briefe der Christine de Pizan (1365–1430) gelten als eines der frühesten und einflussreichsten Werke weiblicher Autorschaft in Europa. Um 1400 verfasst, verbinden sie Dichtung, Moral und Mythologie zu einem allegorischen Lehrbuch ritterlicher Tugend. In 100 gereimten Briefen gibt die antike Göttin Othea dem jungen Hektor Ratschläge zu Weisheit, Maß und Tapferkeit – begleitet von erläuternden Kommentaren und Bibelzitaten.

Die prachtvolle Erlanger Handschrift entstand um 1460 in Brügge in der Werkstatt des Buchmalers Willem Vrelant im Auftrag des burgundischen Hofes, vermutlich für Isabella von Portugal oder Karl den Kühnen. 103 Miniaturen in feiner Demi-Grisaille-Malerei, reich mit Blattgold versehen, illustrieren die Texte mit mythologischen Szenen, architektonischen Kulissen und leuchtenden Himmeln in intensivem Blau.

Dieses Werk ist zugleich moralische Unterweisung, höfisches Lehrbuch und künstlerisches Meisterwerk der burgundischen Buchmalerei des 15. Jahrhunderts – und eines der frühesten Zeugnisse einer selbstbewussten weiblichen Stimme in der europäischen Literaturgeschichte.

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Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Altes Testament

Bibeln | Evangeliare17. Jahrhundert

Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Altes Testament

Die sogenannte Kupferbibel des Matthäus Merian d. Ä. (1593–1650) zählt zu den herausragendsten Bibelausgaben der Barockzeit. Der 1630 in Straßburg erschienene Band des Alten Testaments verbindet den in eleganter Frakturschrift gedruckten deutschen Text mit einer außergewöhnlichen Folge von 157 meisterhaft kolorierten Kupferstichen. Diese Darstellungen biblischer Szenen zeigen Merians unvergleichliche Kunstfertigkeit, die Feinheit seiner Linienführung und seine Fähigkeit, Bewegung, Licht und Raum in Kupfer zu bannen.
Als Schüler der Zürcher und französischen Stecherschulen und späterer Frankfurter Verleger prägte Merian eine ganze Dynastie von Künstlern und Druckern. Die prachtvoll ausgestattete Kupferbibel, mit Goldschnitt, geprägtem Ledereinband und Metallschließen, gilt als ein Höhepunkt der religiösen Buchillustration des 17. Jahrhunderts und als eines der schönsten Zeugnisse frühneuzeitlicher Druckkunst.

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Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Neues Testament

Bibeln | Evangeliare17. Jahrhundert

Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Neues Testament

Die berühmte „Kupferbibel“ des Matthäus Merian d. Ä. (1593–1650) zählt zu den prachtvollsten Druckwerken des 17. Jahrhunderts. 1630 veröffentlicht, vereint sie den Text des Neuen Testaments in deutscher Sprache, gesetzt in eleganter Frakturschrift, mit 77 meisterhaften Kupferstichen. Diese kolorierten Illustrationen gelten als Höhepunkt barocker Druckgrafik und verbinden außerordentliche Detailgenauigkeit mit künstlerischer Lebendigkeit.

Merian, in Zürich ausgebildet und später in Frankfurt ansässig, begründete eine bedeutende Verleger- und Künstlerdynastie. Seine Darstellungen der biblischen Szenen zeigen eine eindrucksvolle Vielfalt an Kompositionen, die in Präzision und Ausdruckskraft mit den Werken Albrecht Dürers verglichen werden.

Das prachtvolle Werk erschien bei den Erben des Straßburger Druckers Lazarus Zetzner. Mit Goldschnitt, Lederband, Metallschließen und reicher Prägung ausgestattet, gehört die „Kupferbibel“ zu den begehrtesten Bibelausgaben der Frühen Neuzeit und ist ein Meilenstein barocker Buchkunst.

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Nibelungenlied – Hundeshagener Codex

Literatur | Dichtung15. Jahrhundert

Nibelungenlied – Hundeshagener Codex

Das Nibelungenlied, um 1200 entstanden, gilt als das deutsche Nationalepos. Es verbindet historische Ereignisse der Völkerwanderungszeit mit Sagenstoffen und erzählt die Geschichte von Siegfried, Kriemhild und den Burgunden, geprägt von Heldentum, Verrat und Untergang.

Die bedeutendste erhaltene Handschrift ist der sogenannte Hundeshagener Codex, entstanden um 1440 im ostschwäbischen Dialekt. Benannt nach dem Bibliothekar Helfrich Bernhard Hundeshagen, der ihn 1816 erwarb, ist er die einzige illustrierte Ausgabe des Epos. Auf 384 Pergamentseiten finden sich 37 farbige Federzeichnungen, die Turniere, Feste, Reisen und dramatische Szenen mit eindrucksvoller Anschaulichkeit wiedergeben.

Der Codex vereint zwei Fassungen des Werkes, die sowohl mit „daz ist der Nibelunge liet“ als auch mit „daz ist der Nibelunge not“ schließen. Damit ist er nicht nur ein literarisches, sondern auch ein kulturhistorisches Unikat, das uns das berühmteste Heldenepos des deutschen Mittelalters in Wort und Bild vor Augen führt.

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Bertelsmann Lexikothek | Unser Jahrhundert in Wort, Bild und Ton

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Bertelsmann Lexikothek | Unser Jahrhundert in Wort, Bild und Ton

Die monumentale Edition Unser Jahrhundert in Wort, Bild und Ton ist eine einzigartige Chronik des 20. Jahrhunderts. In eindrucksvoller Weise verbinden sich hier historische Dokumentationen, großformatige Bildstrecken und Tonaufnahmen zu einem umfassenden Panorama der Zeitgeschichte. Jahr für Jahr werden die entscheidenden politischen, gesellschaftlichen, kulturellen und wissenschaftlichen Ereignisse dargestellt und mit zahlreichen Abbildungen sowie originalen Tonzeugnissen veranschaulicht.

Diese außergewöhnliche Sammlung bietet nicht nur eine klare Übersicht über die Geschehnisse des Jahrhunderts, sondern lässt durch die Kombination von Wort, Bild und Ton auch die Atmosphäre der jeweiligen Epoche lebendig werden. Damit ist sie zugleich Nachschlagewerk, Zeitdokument und kulturhistorisches Erinnerungsstück von besonderem Rang.

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Originale

Bertelsmann Lexikothek | Bertelsmann Lexikon

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Bertelsmann Lexikothek | Bertelsmann Lexikon

Die Bertelsmann Lexikothek war eines der bekanntesten und beliebtesten Nachschlagewerke im deutschsprachigen Raum. Sie wurde über Jahrzehnte hinweg in mehreren Auflagen und Ergänzungsbänden veröffentlicht und verstand sich als moderne Wissensbibliothek für zu Hause. Neben den klassischen Lexikonbänden bot sie thematische Zusatzwerke wie Chroniken, Bildbände und Speziallexika, die das Allgemeinwissen umfassend ergänzten.

Die Lexikothek zeichnete sich durch eine klare Sprache, verständliche Erklärungen und eine reichhaltige Bebilderung aus. Karten, Diagramme, Tabellen und Illustrationen machten komplexe Sachverhalte anschaulich und leicht zugänglich. Sie dokumentiert nicht nur den Stand des Wissens ihrer Entstehungszeit, sondern ist zugleich ein Stück deutscher Kulturgeschichte, das in vielen Haushalten einen festen Platz hatte.

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Gebetbuch Herzogs Johann Albrecht von Mecklenburg

Stundenbücher | Gebetbücher16. Jahrhundert

Gebetbuch Herzogs Johann Albrecht von Mecklenburg

Das um 1569 entstandene Gebetbuch Herzogs Johann Albrecht von Mecklenburg zählt zu den bedeutendsten Meisterwerken der nordeuropäischen Buchmalerei des 16. Jahrhunderts. Der Herzog ließ kostbare Einzelblätter aus dem Besitz seines Onkels, Kardinal Albrecht von Brandenburg, zu einem prachtvollen Band vereinen. Die Miniaturen stammen von herausragenden Künstlern ihrer Zeit, darunter Simon Bening, Nikolaus und Albrecht Glockendon sowie Sebald Beham.

Mit seinen 44 meisterhaft ausgeführten Miniaturen, teils mit Blattgold und Silber verziert, stellt das Gebetbuch ein außergewöhnliches Kompendium religiöser Bildkunst der Renaissance dar. Szenen aus dem Leben Christi, Mariendarstellungen und Heiligengestalten verbinden sich zu einem farbgewaltigen biblischen Bilderzyklus.

Das Werk befindet sich heute in der Universitätsbibliothek Kassel, wohin es nach einer bewegten Geschichte und wechselvollem Schicksal im 20. Jahrhundert zurückkehrte. Es gilt als ein herausragendes Zeugnis für die Kunstförderung und Sammelleidenschaft des „Renaissancefürsten“ Johann Albrecht von Mecklenburg (1525–1576).

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Das Fürst-Bischöfliche Evangelistar

Bibeln | Evangeliare16. Jahrhundert

Das Fürst-Bischöfliche Evangelistar

Im Jahr 1507 entstand im Auftrag des Fürstbischofs Lorenz von Bibra (1459–1519) ein außergewöhnlich prunkvolles Evangelistar, das heute als eines der bedeutendsten Werke deutscher Renaissance-Buchkunst gilt. Mit 30 ganzseitigen Miniaturen, die den Lebenszyklus Christi eindrucksvoll veranschaulichen, verbindet es noch gotische Traditionen mit den realistischen Zügen der italienischen Renaissance. Leuchtende Farben, feinste Pigmente und glänzendes Gold machen die Handschrift zu einem Gemälde-Zyklus in Buchform.

Angefertigt wurde das Werk vermutlich von dem Benediktinermönch Georg Lester in der Abtei Würzburg – eine Besonderheit, da die meisten vergleichbaren Handschriften jener Zeit aus professionellen Werkstätten stammten. Auftraggeber Lorenz von Bibra, Humanist, Kunstmäzen und Berater Kaiser Maximilians I., förderte in seiner Amtszeit nicht nur die Geistes- und Buchkunst, sondern auch die Werke Tilman Riemenschneiders.

Die bewegte Geschichte des Codex führte ihn nach der Säkularisation in den Besitz von Ferdinand III. von Toskana, der das Evangelistar 1823 der Bibliothek Laurenziana in Florenz schenkte. Dort wird diese kostbare Handschrift bis heute bewahrt.

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Das Meisterwerk des Medicus

Medizin | Botanik | Alchemie15. Jahrhundert

Das Meisterwerk des Medicus

Der persische Arzt und Philosoph Avicenna (980–1037), einer der bedeutendsten Gelehrten des Mittelalters, verfasste mit dem Canon Medicinae ein Werk, das über Jahrhunderte als medizinisches Standardwerk galt. In fünf Büchern systematisierte er das Wissen seiner Zeit über Anatomie, Krankheiten und Heilmittel und prägte damit die europäische wie arabische Medizin nachhaltig.

Die hier vorliegende Handschrift entstand um 1440 in Italien und überliefert die einzige vollständig erhaltene hebräische Übersetzung des Canon Medicinae von Natan ha-Meati. Der prachtvolle Codex aus der Schule von Ferrara umfasst über 1000 Seiten mit zehn ganzseitigen Miniaturen sowie hunderten Pflanzen- und Tierdarstellungen. Szenen aus Apotheke, Heilbädern und bäuerlichem Jahreslauf verbinden medizinisches Wissen mit reicher Bildwelt.

Für Sammler und Liebhaber ist dieses Werk ein einzigartiges Zeugnis der Verbindung von Wissenschaft, Kunst und Übersetzungskultur im 15. Jahrhundert.

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Der Gero-Codex

Liturgische Handschriften10. Jahrhundert

Der Gero-Codex

Der um 969 auf der Insel Reichenau entstandene Gero-Codex gilt als das älteste und bedeutendste Werk der berühmten Reichenauer Buchmalerei. Geschaffen wurde er vom Schreiber Anno für den Kölner Bischof Gero (ca. 900–976), der sich in zwei Widmungsminiaturen verewigen ließ. Es handelt sich um ein prächtiges Evangelistar, reich ausgestattet mit Purpur- und Goldseiten, 24 ganzseitigen Miniaturen, kunstvollen Incipitseiten sowie unzähligen Initialen in Gold und Silber.

Der Codex verbindet karolingische Tradition mit ottonischer Strenge und zeigt den Übergang der Buchkunst zu einem monumentalen, byzantinisch inspirierten Stil. Besonders eindrucksvoll sind die Evangelistenbilder und die Maiestas Domini, die den Anspruch der ottonischen Herrscher auf imperiale Gleichrangigkeit zum Ausdruck bringen.

Seine Bedeutung wurde 2003 von der UNESCO gewürdigt, die den Gero-Codex in das Weltdokumentenerbe aufnahm. Heute wird diese herausragende Handschrift in der Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt verwahrt.

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Das Buch der 1000 Bilder

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Das Buch der 1000 Bilder

Das sogenannte Buch der 1000 Bilder ist ein außergewöhnliches Meisterwerk der französischen Buchmalerei des 15. Jahrhunderts, entstanden zwischen 1450 und 1460. Es handelt sich um ein prachtvoll illuminiertes Gebet- und Andachtsbuch, das mit über 1000 Miniaturen und dekorativen Elementen ausgestattet ist – mehr als jedes andere bekannte Stundenbuch seiner Zeit.

Das Werk vereint großformatige Szenen, kleine Vignetten und figurenreiche Bordüren zu einem überwältigenden Bilderzyklus von religiöser Tiefe und künstlerischer Vielfalt. Ausgeführt wurde der Codex von mehreren Meistern des sogenannten Jouvenel-Stils, darunter der Meister der Adelaide von Savoyen (Meister von Poitiers) und Maler aus dem Umfeld Jean Fouquets.

Die Handschrift war Teil der berühmten Sammlung Calouste Gulbenkian in Lissabon und gilt als eines der prachtvollsten Beispiele spätgotischer Buchkunst. Ihre leuchtenden Farben, feinen Goldhöhungen und fantasievollen Szenen machen sie zu einem unübertroffenen Höhepunkt der europäischen Miniaturmalerei.

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Das Buch der geheimen Offenbarung

Apokalypsen | Beatus-Handschriften13. Jahrhundert

Das Buch der geheimen Offenbarung

Das Buch der geheimen Offenbarung zählt zu den faszinierendsten Apokalypse-Handschriften des Mittelalters. Zwischen 1276 und 1300 in Metz entstanden, vereint es französische, englische und italienische Einflüsse zu einem stilistisch eigenständigen Werk, das der internationalen Gotik um Jahrzehnte vorausgreift.

Die Handschrift enthält 52 ganzseitige, leuchtend farbige und mit Blattgold verzierte Miniaturen, die Szenen aus der Offenbarung des Johannes darstellen. Einige orientieren sich an englischen Vorbildern wie der Lambeth-Apokalypse, andere zeigen den Einfluss der Bologneser Schule. Der lateinische Text wurde erst zwischen 1331 und 1334 hinzugefügt und ist mit filigranen Ranken, historisierten Initialen und figürlichen Verzierungen geschmückt.

Die prachtvolle Handschrift, deren ursprünglicher Auftraggeber unbekannt blieb, gelangte im 19. Jahrhundert über die Sammlungen der Familien Pucci und Ashburnham in den Besitz der Biblioteca Medicea Laurenziana in Florenz, wo sie heute unter der Signatur Ashburnham 415 aufbewahrt wird.

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Gebetbuch der Päpste

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Gebetbuch der Päpste

Das in der Biblioteca Apostolica Vaticana aufbewahrte Gebetbuch der Päpste zählt zu den kostbarsten Handschriften der späten Renaissance. Es gehörte ursprünglich Papst Gregor XIII. (1502–1585), dem Reformpapst, der mit der Einführung des Gregorianischen Kalenders (1582) ein bis heute gültiges Zeitmaß schuf.

Die reich vergoldete und fein illuminierte Handschrift vereint tief empfundene Frömmigkeit mit höchster Buchkunst. Nach Gregors Tod ging das Werk in den Besitz seiner Nachfolger über und erhielt so seinen Namen als Gebetbuch der Päpste.

Die aufwendig gefertigte Faksimile-Edition dieses goldstrahlenden Stundenbuchs ist weltweit auf 999 Exemplare limitiert und gibt die prachtvolle Originalhandschrift der Vatikanischen Bibliothek in beeindruckender Detailtreue wieder – ein herausragendes Zeugnis päpstlicher Frömmigkeit und römischer Renaissancekunst.

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Legenda Aurea - Goldenes Legendarium

Heiligen-Legenden14. Jahrhundert

Legenda Aurea - Goldenes Legendarium

Das sogenannte Goldene Legendarium entstand um 1330 am Hof König Karls I. Robert von Ungarn und zählt zu den erlesensten Beispielen spätgotischer Buchmalerei. Die Handschrift basiert auf der Legenda Aurea des Dominikaners Jacobus de Vorragine und erweitert sie um Heiligenlegenden, die besonders mit dem Haus Anjou, Ungarn und Polen verbunden sind.

Der Codex umfasst 105 meist ganzseitige Miniaturen auf schimmerndem Goldgrund, die in vier Bildfelder gegliedert sind. Szenen aus dem Leben von Aposteln, Märtyrern und Heiligen werden in leuchtenden Farben und feinsten Mustern dargestellt. Stilistisch steht das Werk zwischen Spätgotik und Trecento und zeigt bereits den Übergang zur Frührenaissance.

Das Legendarium wurde später in mehrere Teile zerlegt. Der Hauptteil befindet sich heute in der Biblioteca Apostolica Vaticana, weitere Blätter in der Morgan Library, New York, und in der Eremitage, St. Petersburg.

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Münzen

Die Geschichte des Christentums

Sonstige religiöse WerkeVor dem 5. Jahrhundert

Die Geschichte des Christentums

Die Edition Geschichte des Christentums umfasst 66 historische Artefakte aus über 2000 Jahren christlicher Geschichte. Die Sammlung vereint 44 Münzen – davon 26 aus Silber –, vier Banknoten sowie neun Briefmarken, die jeweils bedeutende Etappen der christlichen Kultur- und Kirchengeschichte dokumentieren. Ergänzt wird sie durch die Sonderbroschüre Päpste des 20. und 21. Jahrhunderts mit acht 0-Euro-Scheinen aus originalem Euro-Sicherheitspapier, die den Pontifikaten von Pius XI. bis Franziskus gewidmet sind.

Die Sammlung spannt einen weiten Bogen von den Anfängen des Glaubens bis in die Gegenwart: vom „Scherflein der Witwe“ aus neutestamentlicher Zeit über römische und byzantinische Prägungen, Münzen der Kreuzfahrer und Templer, Zeugnisse der Reformation und Gegenreformation bis hin zu modernen Gedenkmünzen und Briefmarken des Vatikanstaates.

Jedes Exponat erzählt ein Stück der Geschichte des Christentums – von den ersten Gemeinden über mittelalterliche Glaubenskämpfe bis zur geistigen Erneuerung der Neuzeit. Diese luxuriös ausgestattete Sammlung ist weltweit auf 499 Exemplare limitiert und stellt ein einzigartiges Zeugnis christlicher Kultur, Kunst und Numismatik dar.

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Originale

Der Brockhaus | 2002

Nachschlagewerk21. Jahrhundert

Der Brockhaus | 2002

Die zehnbändige Ausgabe des Brockhaus von 2002 steht in der langen Tradition der berühmten deutschen Enzyklopädie, deren Ursprung bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht. Diese speziell für den schulischen Gebrauch konzipierte Edition vereint lexikalische Präzision mit hochwertiger Ausstattung.

Die Bände 1 bis 5 enthalten das alphabetische Hauptlexikon, während die übrigen Bände thematisch gegliedert sind: Deutsch, Mathematik und Physik, Chemie und Biologie, Geographie, Politik und Wirtschaft. Ergänzt wird das Werk durch eine CD-ROM-Ausgabe mit digitalem Zusatzmaterial.

Mit über 125.000 Stichwörtern, rund 7.500 Abbildungen und 450 Karten bietet die Ausgabe ein umfassendes Nachschlagewerk der frühen 2000er-Jahre. Die Einbände aus schwarzem, gefüttertem Cabra-Leder mit Echtsilberschnitt verleihen der Reihe einen repräsentativen Charakter. Ein Beispiel für die Verbindung von Bildungstradition, moderner Wissensvermittlung und bibliophiler Gestaltung.

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Das Buch der 1000 Bilder

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Das Buch der 1000 Bilder

Das sogenannte Buch der 1000 Bilder ist ein außergewöhnliches Meisterwerk der französischen Buchmalerei des 15. Jahrhunderts, entstanden zwischen 1450 und 1460. Es handelt sich um ein prachtvoll illuminiertes Gebet- und Andachtsbuch, das mit über 1000 Miniaturen und dekorativen Elementen ausgestattet ist – mehr als jedes andere bekannte Stundenbuch seiner Zeit.

Das Werk vereint großformatige Szenen, kleine Vignetten und figurenreiche Bordüren zu einem überwältigenden Bilderzyklus von religiöser Tiefe und künstlerischer Vielfalt. Ausgeführt wurde der Codex von mehreren Meistern des sogenannten Jouvenel-Stils, darunter der Meister der Adelaide von Savoyen (Meister von Poitiers) und Maler aus dem Umfeld Jean Fouquets.

Die Handschrift war Teil der berühmten Sammlung Calouste Gulbenkian in Lissabon und gilt als eines der prachtvollsten Beispiele spätgotischer Buchkunst. Ihre leuchtenden Farben, feinen Goldhöhungen und fantasievollen Szenen machen sie zu einem unübertroffenen Höhepunkt der europäischen Miniaturmalerei.

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Geheimnisse der Medizin

Medizin | Botanik | Alchemie15. Jahrhundert

Geheimnisse der Medizin

Die Handschrift Geheimnisse der Medizin, heute in der Biblioteca Medicea Laurenziana in Florenz aufbewahrt, entstand zwischen 1430 und 1449. Sie zählt zu den faszinierendsten medizinischen Codices der Renaissance, da sie praktisches Heilwissen mit allegorischen Bildwelten verbindet.

Der Codex umfasst rund 90 botanische Arten, jede mit detailreichen Aquarellen dargestellt. Auffällig sind die fantasievollen Begleitfiguren: Menschen, Tiere, Fabelwesen oder Dämonen, die die Wirkungen und Anwendungsbereiche der Pflanzen versinnbildlichen. Damit öffnet sich ein einzigartiger Kosmos, in dem Wissenschaft, Mystik und Bildkunst verschmelzen.

Die in italienischer Sprache verfassten Texte enthalten Anweisungen zu Anbau, Ernte und Verarbeitung der Heilpflanzen. Ergänzt durch astrologische Bezüge und Zuschreibungen von Tugenden, vermittelt die Handschrift ein lebendiges Bild mittelalterlicher Medizinlehre.

Für Sammler und Liebhaber stellt sie ein seltenes Zeugnis dar, das den praktischen Heilalltag mit der symbolischen Vorstellungswelt des 15. Jahrhunderts verbindet.

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Das Opus Magnum des Claudius Ptolemäus

Geographie | Karten15. Jahrhundert

Das Opus Magnum des Claudius Ptolemäus

Die Geographia des alexandrinischen Universalgelehrten Claudius Ptolemäus (2. Jahrhundert) zählt zu den einflussreichsten Schriften der Antike. Sie enthält die mathematischen Grundlagen der Kartographie sowie die Koordinaten von über 8.000 Orten der bekannten Welt. Um 1400 in Italien wiederentdeckt und ins Lateinische übersetzt, wurde sie im 15. Jahrhundert mit prachtvollen Karten ergänzt und zu einem der bedeutendsten Atlanten der Renaissance.

Das für König Alfons V. von Aragon in Neapel entstandene Manuskript verbindet antikes Wissen mit der Kunst der Buchmalerei. Leuchtende Farben, reiches Blattgold, kunstvolle Initialen und symbolträchtige Darstellungen wie Engel mit Krone und Wappen machen es zu einem Meisterwerk höfischer Repräsentation.

Für Sammler und Liebhaber stellt dieser Atlas ein einzigartiges Dokument dar, das Wissenschaft, Kunst und Macht der Renaissance auf eindrucksvolle Weise vereint.

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Das Meisterwerk des Medicus

Medizin | Botanik | Alchemie15. Jahrhundert

Das Meisterwerk des Medicus

Der persische Arzt und Philosoph Avicenna (980–1037), einer der bedeutendsten Gelehrten des Mittelalters, verfasste mit dem Canon Medicinae ein Werk, das über Jahrhunderte als medizinisches Standardwerk galt. In fünf Büchern systematisierte er das Wissen seiner Zeit über Anatomie, Krankheiten und Heilmittel und prägte damit die europäische wie arabische Medizin nachhaltig.

Die hier vorliegende Handschrift entstand um 1440 in Italien und überliefert die einzige vollständig erhaltene hebräische Übersetzung des Canon Medicinae von Natan ha-Meati. Der prachtvolle Codex aus der Schule von Ferrara umfasst über 1000 Seiten mit zehn ganzseitigen Miniaturen sowie hunderten Pflanzen- und Tierdarstellungen. Szenen aus Apotheke, Heilbädern und bäuerlichem Jahreslauf verbinden medizinisches Wissen mit reicher Bildwelt.

Für Sammler und Liebhaber ist dieses Werk ein einzigartiges Zeugnis der Verbindung von Wissenschaft, Kunst und Übersetzungskultur im 15. Jahrhundert.

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Legende des Heiligen Antlitz

Heiligen-Legenden15. Jahrhundert

Legende des Heiligen Antlitz

Die Legende des Heiligen Antlitz zählt zu den eindrucksvollsten Beispielen französischer Buchmalerei des frühen 15. Jahrhunderts. Das um 1410 in Paris entstandene Manuskript schildert die im Mittelalter weit verbreitete Legende vom wundersam vollendeten Antlitz Christi – einem von Nikodemus begonnenen Bildnis, das nach der Überlieferung durch die Hand eines Engels vollendet wurde.

Die Handschrift umfasst 27 leuchtend kolorierte Miniaturen, die in ihrer Komposition und Farbgebung zu den Meisterwerken der französischen Gotik zählen. Goldgrund, ornamentale Initialen und feinste Details verleihen den Szenen besondere Ausdruckskraft.

Der Codex gilt als Werk eines anonymen Pariser Buchmalers und wurde vermutlich für einen hochadeligen Auftraggeber geschaffen. Seine reiche Ausstattung und seine bewegte Überlieferung – unter anderem im Besitz eines Kaisers und eines Papstes – machen ihn zu einem der kostbarsten Zeugnisse spätmittelalterlicher Frömmigkeit.

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Kunst

Codex Seraphinianus

Abhandlungen | Weltliche Werke20. Jahrhundert

Codex Seraphinianus

Der Codex Seraphinianus ist eines der rätselhaftesten und zugleich faszinierendsten Bücher des 20. Jahrhunderts. Zwischen 1976 und 1978 von dem italienischen Künstler und Architekten Luigi Serafini geschaffen, präsentiert das Werk eine imaginäre Welt voller hybrider Wesen, unerklärlicher Maschinen und surrealer Landschaften – beschrieben in einer eigens erfundenen Schrift, deren Bedeutung bis heute nicht entschlüsselt ist.

Das reich illustrierte Buch wird oft als modernes Pendant zu den mittelalterlichen Enzyklopädien betrachtet, jedoch mit ironischer Brechung und poetischer Fantasie. Die Zeichnungen verbinden naturwissenschaftliche Anmutung mit traumhaftem Unbewussten und bilden eine Enzyklopädie einer Welt, die nur in der Vorstellung existiert.

Die gezeigte Faksimile-Edition besticht durch ihre handwerkliche Ausführung mit vergoldetem Einband und Metallschließen – ein Werk zwischen Kunstobjekt, Buch und Rätsel. Der Codex Seraphinianus gilt heute als Kultbuch moderner Buchkunst.

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Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Neues Testament

Bibeln | Evangeliare17. Jahrhundert

Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Neues Testament

Die berühmte „Kupferbibel“ des Matthäus Merian d. Ä. (1593–1650) zählt zu den prachtvollsten Druckwerken des 17. Jahrhunderts. 1630 veröffentlicht, vereint sie den Text des Neuen Testaments in deutscher Sprache, gesetzt in eleganter Frakturschrift, mit 77 meisterhaften Kupferstichen. Diese kolorierten Illustrationen gelten als Höhepunkt barocker Druckgrafik und verbinden außerordentliche Detailgenauigkeit mit künstlerischer Lebendigkeit.

Merian, in Zürich ausgebildet und später in Frankfurt ansässig, begründete eine bedeutende Verleger- und Künstlerdynastie. Seine Darstellungen der biblischen Szenen zeigen eine eindrucksvolle Vielfalt an Kompositionen, die in Präzision und Ausdruckskraft mit den Werken Albrecht Dürers verglichen werden.

Das prachtvolle Werk erschien bei den Erben des Straßburger Druckers Lazarus Zetzner. Mit Goldschnitt, Lederband, Metallschließen und reicher Prägung ausgestattet, gehört die „Kupferbibel“ zu den begehrtesten Bibelausgaben der Frühen Neuzeit und ist ein Meilenstein barocker Buchkunst.

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Das Buch der geheimen Offenbarung

Apokalypsen | Beatus-Handschriften13. Jahrhundert

Das Buch der geheimen Offenbarung

Das Buch der geheimen Offenbarung zählt zu den faszinierendsten Apokalypse-Handschriften des Mittelalters. Zwischen 1276 und 1300 in Metz entstanden, vereint es französische, englische und italienische Einflüsse zu einem stilistisch eigenständigen Werk, das der internationalen Gotik um Jahrzehnte vorausgreift.

Die Handschrift enthält 52 ganzseitige, leuchtend farbige und mit Blattgold verzierte Miniaturen, die Szenen aus der Offenbarung des Johannes darstellen. Einige orientieren sich an englischen Vorbildern wie der Lambeth-Apokalypse, andere zeigen den Einfluss der Bologneser Schule. Der lateinische Text wurde erst zwischen 1331 und 1334 hinzugefügt und ist mit filigranen Ranken, historisierten Initialen und figürlichen Verzierungen geschmückt.

Die prachtvolle Handschrift, deren ursprünglicher Auftraggeber unbekannt blieb, gelangte im 19. Jahrhundert über die Sammlungen der Familien Pucci und Ashburnham in den Besitz der Biblioteca Medicea Laurenziana in Florenz, wo sie heute unter der Signatur Ashburnham 415 aufbewahrt wird.

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Das Opus Magnum des Claudius Ptolemäus

Geographie | Karten15. Jahrhundert

Das Opus Magnum des Claudius Ptolemäus

Die Geographia des alexandrinischen Universalgelehrten Claudius Ptolemäus (2. Jahrhundert) zählt zu den einflussreichsten Schriften der Antike. Sie enthält die mathematischen Grundlagen der Kartographie sowie die Koordinaten von über 8.000 Orten der bekannten Welt. Um 1400 in Italien wiederentdeckt und ins Lateinische übersetzt, wurde sie im 15. Jahrhundert mit prachtvollen Karten ergänzt und zu einem der bedeutendsten Atlanten der Renaissance.

Das für König Alfons V. von Aragon in Neapel entstandene Manuskript verbindet antikes Wissen mit der Kunst der Buchmalerei. Leuchtende Farben, reiches Blattgold, kunstvolle Initialen und symbolträchtige Darstellungen wie Engel mit Krone und Wappen machen es zu einem Meisterwerk höfischer Repräsentation.

Für Sammler und Liebhaber stellt dieser Atlas ein einzigartiges Dokument dar, das Wissenschaft, Kunst und Macht der Renaissance auf eindrucksvolle Weise vereint.

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Das Meisterwerk des Medicus

Medizin | Botanik | Alchemie15. Jahrhundert

Das Meisterwerk des Medicus

Der persische Arzt und Philosoph Avicenna (980–1037), einer der bedeutendsten Gelehrten des Mittelalters, verfasste mit dem Canon Medicinae ein Werk, das über Jahrhunderte als medizinisches Standardwerk galt. In fünf Büchern systematisierte er das Wissen seiner Zeit über Anatomie, Krankheiten und Heilmittel und prägte damit die europäische wie arabische Medizin nachhaltig.

Die hier vorliegende Handschrift entstand um 1440 in Italien und überliefert die einzige vollständig erhaltene hebräische Übersetzung des Canon Medicinae von Natan ha-Meati. Der prachtvolle Codex aus der Schule von Ferrara umfasst über 1000 Seiten mit zehn ganzseitigen Miniaturen sowie hunderten Pflanzen- und Tierdarstellungen. Szenen aus Apotheke, Heilbädern und bäuerlichem Jahreslauf verbinden medizinisches Wissen mit reicher Bildwelt.

Für Sammler und Liebhaber ist dieses Werk ein einzigartiges Zeugnis der Verbindung von Wissenschaft, Kunst und Übersetzungskultur im 15. Jahrhundert.

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Die Macht der Gestirne

Astronomie | Astrologie15. Jahrhundert

Die Macht der Gestirne

Um 1491 entstand in Deutschland die Handschrift Die Macht der Gestirne, ein astrologisch-astronomischer Ratgeber in deutscher Sprache. Sie behandelt Fragen von Schicksal und Lebensführung im Lichte der Gestirne und gehört damit zu den bedeutendsten volkssprachlichen Texten ihrer Art.

Das Werk umfasst rund 50 Seiten mit 72 kostbaren Miniaturen, die in leuchtenden Farben und mit Gold ausgeführt sind. Szenen von Himmelskörpern, Tierkreiszeichen und allegorischen Figuren veranschaulichen die enge Verbindung von Kosmos und Mensch, wie sie in der spätmittelalterlichen Vorstellungswelt verankert war. Die Ausstattung stammt aus der Werkstatt des Regensburger Buchmalers Berthold Furtmeyr, einem der führenden Illuminatoren seiner Zeit.

Die Macht der Gestirne verbindet astrologisches Wissen mit kunstvoller Illustration und zeigt eindrucksvoll, wie stark die Deutung der Himmelskörper das Weltbild der Spätgotik prägte. Heute wird die Handschrift in der Universitätsbibliothek Heidelberg verwahrt.

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Der Cellarius Himmelsatlas

Geographie | Karten17. Jahrhundert

Der Cellarius Himmelsatlas

Der 1661 veröffentlichte Atlas Harmonia Macrocosmica des Astronomen, Mathematikers und Kartografen Andreas Cellarius (um 1596–1665) zählt zu den eindrucksvollsten Himmelsatlanten des Barock. In 29 doppelseitigen, meisterhaft kolorierten Kupferstichen entfaltet sich ein umfassendes Bild des Kosmos, das die Weltsysteme von Ptolemäus, Kopernikus und Tycho Brahe vereint und zugleich die Entwicklung des astronomischen Weltbildes veranschaulicht. Die Tafeln, gestochen von Frederik Hendrik van den Hove, Jan van Loon und Jan Pieterszoon Saenredam, verbinden wissenschaftliche Präzision mit künstlerischer Pracht und gehören zu den schönsten Beispielen barocker Druckkunst.
Erstmals erschienen im Amsterdamer Verlag Johannes Janssonius, dokumentiert der Atlas den Höhepunkt der kartographischen und astronomischen Darstellungskunst des 17. Jahrhunderts.

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Städteansichten – Contrafactur der Vornebster Stät der Welt

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Städteansichten – Contrafactur der Vornebster Stät der Welt

Die Contrafactur der vornebsten Stät der Welt vereint 90 Stadtansichten und Pläne aus dem monumentalen Werk Civitates Orbis Terrarum, das zwischen 1574 und 1618 in Köln entstand. Herausgegeben vom Theologen Georg Braun (1541–1622) und gestochen von Franz Hogenberg (1535–1590), gilt es als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit.

Die aufwendig kolorierten Kupferstiche zeigen die wichtigsten Städte Europas, Afrikas, Asiens und Amerikas in beeindruckender Detailtreue. Architektur, Stadtstrukturen und kleine Genreszenen vermitteln ein lebendiges Bild urbanen Lebens vor den Verwüstungen des Dreißigjährigen Krieges.

Mit ihren großformatigen Doppelseiten ist die Contrafactur nicht nur ein Meisterwerk kartographischer Kunst, sondern auch eine unschätzbare historische Quelle zur Entwicklung europäischer Stadtlandschaften.

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Der Mercator Weltatlas 1595

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Der Mercator Weltatlas 1595

Gerardus Mercator (1512–1594), Universalgelehrter und „Ptolemäus seiner Zeit“, schuf mit seinem Atlas sive Cosmographicae meditationes de fabrica mundi et fabricati figura das erste Kartenwerk, das den Namen „Atlas“ trug. Postum 1595 von seinem Sohn Rumold veröffentlicht, enthält es 57 doppelseitige Kupferstiche, die die Welt, Kontinente und Länder in bis dahin unerreichter Präzision darstellen. Mercators berühmte Projektion, 1569 erstmals eingeführt, revolutionierte die Navigation durch ihre winkeltreue Darstellung. Der Atlas verbindet wissenschaftliche Exaktheit mit Renaissance-Ästhetik: kolorierte Karten, kunstvolle Titelblätter sowie maritime und landschaftliche Details machen das Werk zu einem Meisterstück der Verbindung von Kunst und Wissenschaft. Zeitgenossen wie Nachwelt sahen in Mercator den Begründer der modernen Geographie. Sein Atlas veränderte das mittelalterliche Weltbild grundlegend und blieb über Jahrhunderte das Referenzwerk für Forscher, Entdecker und Herrscher in ganz Europa.

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Terenz - alle Komödien

Literatur | Dichtung9. Jahrhundert

Terenz - alle Komödien

Die karolingische Terenz-Handschrift der Vatikanischen Bibliothek zählt zu den kostbarsten erhaltenen Zeugnissen der antiken Dramenliteratur. Publius Terentius Afer (um 195 – um 159 v. Chr.) war einer der bedeutendsten Komödiendichter der römischen Republik, dessen Stücke zwischen 170 und 160 v. Chr. aufgeführt wurden. Seine Werke galten seit der Antike als Musterbeispiel eines klaren, eleganten Lateins und blieben bis in die Neuzeit hinein fester Bestandteil des Schulunterrichts.

Die im frühen 9. Jahrhundert vermutlich am Hof Ludwigs des Frommen entstandene Handschrift ist eines der wenigen illuminierten Zeugnisse der Terenz-Überlieferung. Berühmt ist sie für ihr eindrucksvolles Autorenbildnis, fünf ganzseitige Maskentafeln zu den Charakteren der einzelnen Stücke sowie für 144 Szenenbilder, die auf antike Aufführungspraktiken verweisen. Durch diese einzigartige Kombination textlicher und bildlicher Überlieferung vermittelt die Handschrift einen seltenen Einblick in die spätantike Theatertradition und ihre mittelalterliche Rezeption.

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Tierbuch des Petrus Candidus

Abhandlungen | Weltliche Werke15. Jahrhundert

Tierbuch des Petrus Candidus

Das Tierbuch des Humanisten Petrus Candidus Decembrio (ca. 1399–1477) zählt zu den kostbarsten zoologischen Handschriften der Renaissance. Ursprünglich um 1460 im Auftrag Ludovico Gonzagas, Marquis von Mantua, verfasst, vereint es naturkundliche Beobachtungen mit mythologischen Erzählungen und moralischen Deutungen.

Um 1550 wurde der lateinische Text durch über 200 Miniaturen mit insgesamt 496 Tierdarstellungen bereichert. Neben realistisch wiedergegebenen Arten erscheinen auch Satyrn, Mischwesen und mythische Gestalten wie der Pegasus. Die Miniaturen sind in kräftigen Farben ausgeführt, vielfach mit Gold- und Silberelementen versehen und von kunstvollen Rändern eingefasst.

Das Werk bezeugt die Verbindung von humanistischer Gelehrsamkeit und künstlerischer Meisterschaft im Italien des Cinquecento. Es verkörpert zugleich die Faszination für die Natur wie auch die phantasievolle Vielfalt der Renaissance-Buchmalerei. Heute zählt es zu den bedeutendsten Codices der Apostolischen Bibliothek im Vatikan.

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Skizzenbuch des Francesco di Giorgio Martini

Abhandlungen | Weltliche Werke15. Jahrhundert

Skizzenbuch des Francesco di Giorgio Martini

Das Skizzenbuch des Francesco di Giorgio Martini, entstanden zwischen 1464 und 1478 in Urbino, gilt als eines der bedeutendsten Traktate zur Architektur und Ingenieurskunst der italienischen Renaissance. Mit über 1.200 Zeichnungen dokumentiert es die außergewöhnliche Vielseitigkeit seines Schöpfers – Bildhauer, Maler, Architekt und Theoretiker – und spiegelt zugleich den Geist einer Epoche wider, in der Kunst, Wissenschaft und Technik untrennbar verbunden waren.

Die Skizzen zeigen Entwürfe für Festungsanlagen, Maschinen, Aufzüge, hydraulische Systeme und idealisierte Städte. Sie verdeutlichen Martinitis unerschöpflichen Erfindungsreichtum und seine präzise Beobachtung technischer Prozesse. Stilistisch verbinden die Blätter mathematische Strenge mit künstlerischer Eleganz.

Francesco di Giorgio, Schüler des Sieneser Meisters Vecchietta und Zeitgenosse Leonardos, prägte mit seinem Werk Generationen von Architekten. Das Skizzenbuch gilt als Schlüsseltext der Renaissance-Architektur und als frühes Beispiel systematischer Ingenieursdokumentation. Heute wird das Original in der Vatikanischen Bibliothek aufbewahrt.

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Kreuzeslob

Literatur | Dichtung9. Jahrhundert

Kreuzeslob

Der Liber de laudibus sanctae crucis – das Kreuzeslob – zählt zu den bedeutendsten Werken der karolingischen Renaissance. Verfasst wurde es um 810–814 von Hrabanus Maurus (ca. 780–856), Mönch der Abtei Fulda, Schüler Alkuins von Tours und später Erzbischof von Mainz.

Das Werk besteht aus 28 Figurengedichten (carmina figurata), die in kunstvoller Buchstabenarchitektur angelegt sind. Jedes Gedicht bildet ein Kreuzmotiv, in dem sich verschiedene Textebenen überlagern – eine Verbindung von Theologie, Poesie und visueller Symbolik. In seiner Verbindung von Schriftbild und Glaubensinhalt feiert das Werk die Verherrlichung des Kreuzes als zentrales Symbol des christlichen Glaubens.

Das prachtvollste erhaltene Exemplar entstand um 825 im Kloster Fulda, wurde Erzbischof Otgar von Mainz gewidmet und befindet sich heute in der Biblioteca Apostolica Vaticana (Reg. Lat. 124). Mit farbigen Seiten und geometrischer Präzision ist es ein Höhepunkt karolingischer Buchkunst und spiritueller Dichtung.

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Das Buch der 1000 Bilder

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Das Buch der 1000 Bilder

Das sogenannte Buch der 1000 Bilder ist ein außergewöhnliches Meisterwerk der französischen Buchmalerei des 15. Jahrhunderts, entstanden zwischen 1450 und 1460. Es handelt sich um ein prachtvoll illuminiertes Gebet- und Andachtsbuch, das mit über 1000 Miniaturen und dekorativen Elementen ausgestattet ist – mehr als jedes andere bekannte Stundenbuch seiner Zeit.

Das Werk vereint großformatige Szenen, kleine Vignetten und figurenreiche Bordüren zu einem überwältigenden Bilderzyklus von religiöser Tiefe und künstlerischer Vielfalt. Ausgeführt wurde der Codex von mehreren Meistern des sogenannten Jouvenel-Stils, darunter der Meister der Adelaide von Savoyen (Meister von Poitiers) und Maler aus dem Umfeld Jean Fouquets.

Die Handschrift war Teil der berühmten Sammlung Calouste Gulbenkian in Lissabon und gilt als eines der prachtvollsten Beispiele spätgotischer Buchkunst. Ihre leuchtenden Farben, feinen Goldhöhungen und fantasievollen Szenen machen sie zu einem unübertroffenen Höhepunkt der europäischen Miniaturmalerei.

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Das goldene Kalendarium

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Das goldene Kalendarium

Das goldene Kalendarium ist ein prachtvolles Beispiel spätmittelalterlicher Buchkunst und verbindet astronomisches Wissen mit künstlerischer Strahlkraft. Entstanden im 15. Jahrhundert, präsentiert es die Monate des Jahres in aufwendig illuminierten Szenen, die bäuerliche Arbeiten, höfische Feste und die Zeichen des Tierkreises vereinen. Jede Seite ist reich mit Gold verziert und besticht durch detailreiche Miniaturen, die das Zusammenspiel von Natur, Kosmos und Glauben eindrucksvoll veranschaulichen.

Neben seiner Funktion als Kalender war das Werk auch ein Spiegel der Weltordnung, in dem die Menschen ihre Stellung im göttlichen Kosmos erkannten. Mit seiner kostbaren Ausstattung gehört das goldene Kalendarium zu den besonders eindrucksvollen Handschriften seiner Zeit und zählt heute zu den Höhepunkten spätgotischer Miniaturmalerei.

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Portolan-Atlas des Battista Agnese

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Portolan-Atlas des Battista Agnese

Der in Venedig entstandene Portolan-Atlas des Battista Agnese zählt zu den bedeutendsten kartographischen Handschriften des 16. Jahrhunderts. Der genuesische Gelehrte schuf ein Werk, das die neuesten geographischen Erkenntnisse seiner Zeit – darunter die Route der Weltumsegelung Magellans – in kunstvoll illuminierter Form vereinte.

Die dreißig Blätter des Atlas zeigen Welt- und Regionalkarten von außerordentlicher Präzision, begleitet von astronomischen Tafeln, einer Armillarsphäre und kosmographischen Texten. Goldverzierungen, fein abgestufte Farben und mythologische Szenen verleihen dem Werk eine besondere Ausdruckskraft.

Der Portolan-Atlas diente nicht der Navigation, sondern der Betrachtung und dem Studium der geordneten Welt im Zeitalter der Entdeckungen – ein seltenes Zeugnis venezianischer Kartographie und künstlerischer Gelehrsamkeit der Renaissance.

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Apokalypse von Paris

Apokalypsen | Beatus-Handschriften13. Jahrhundert

Apokalypse von Paris

Die Apokalypse von Paris, entstanden um 1250 in Salisbury – dem damaligen Sarum –, zählt zu den frühesten Apokalypse-Handschriften Englands. Sie stammt aus der Hand des Meisters von Sarum, eines herausragenden Miniaturisten der englischen Buchmalerei des 13. Jahrhunderts, dem auch der Psalter von Amesbury und das Missale von Henry Chichester zugeschrieben werden.

Auf 100 reich verzierten Seiten entfaltet sich ein Zyklus von Miniaturen, die den Text der Offenbarung des Johannes in leuchtenden Farben und mit großzügigem Goldschmuck illustrieren. Jede Szene ist in fein komponierten Registern angelegt, gerahmt von grün-goldenen Ornamentbändern. Die anmutigen, gotisch verfeinerten Figuren kontrastieren mit den dramatischen Visionen der Apokalypse – ein faszinierendes Spannungsverhältnis von Schönheit und Schrecken.

Die Handschrift, heute in der Bibliothèque nationale de France (ms. Français 403), blickt auf eine illustre Besitzgeschichte zurück: Sie gehörte unter anderem Karl V. von Frankreich, dem Herzog von Anjou, Louis de Bruges und König Ludwig XII. von Frankreich.

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Notitia Dignitatum

Chroniken | Geschichte | Recht15. Jahrhundert

Notitia Dignitatum

Die Notitia Dignitatum ist eines der bedeutendsten Dokumente zur Verwaltungsgeschichte des Römischen Reiches. Sie bildet das Kernstück einer prachtvollen Sammelhandschrift des 15. Jahrhunderts mit dem Titel Descriptio orbis terrarum, die heute in der Biblioteca Nacional de España in Madrid aufbewahrt wird (Ms. Reserva 36). Dieses umfangreiche Kompendium vereint zwölf Abhandlungen zu Politik, Geographie und Verwaltung, die von der Spätantike bis ins frühe Mittelalter reichen.

Die berühmte Notitia Dignitatum tam civilium quam militarium, ursprünglich zu Beginn des 5. Jahrhunderts verfasst, beschreibt die zivile und militärische Struktur des Imperium Romanum. Sie listet Ämter, Provinzen, Heereseinheiten und Zuständigkeiten auf und vermittelt so ein detailliertes Bild der spätantiken Reichsorganisation. In der humanistischen Abschrift des 15. Jahrhunderts ist der Text mit über 100 Miniaturen ausgestattet – darunter Wappen, Stadtsymbole, Karten und Personifikationen, die verschiedene Epochen der abendländischen Buchkunst widerspiegeln.

Das Werk, entstanden im geistigen Umfeld italienischer Humanisten, vereint wissenschaftliche Präzision und künstlerische Schönheit und gilt als eines der wichtigsten Zeugnisse römischer Verwaltungstradition in der Renaissance.

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Liber Precum

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Liber Precum

Der Liber Precum, zwischen 1480 und 1490 in Köln entstanden, ist ein Meisterwerk der spätmittelalterlichen Buchmalerei und ein bedeutendes Zeugnis privater Frömmigkeit im Geist der devotio moderna. Der kleinformatige Codex, heute in der Russischen Nationalbibliothek in St. Petersburg, beeindruckt durch seine außergewöhnliche Kombination aus künstlerischer Raffinesse, emotionaler Tiefe und spiritueller Intention.

Das Werk umfasst 99 Folios mit 41 ganzseitigen Miniaturen, die die Vita Christi illustrieren. Jede Szene steht dem entsprechenden Gebet gegenüber, sodass Text und Bild eine meditative Einheit bilden. Dynamische Figuren, fein nuancierte Farben und detailreiche Landschaften prägen den Stil des anonymen „Meisters des St. Petersburger Liber Precum“, eines bedeutenden Vertreters der Kölner Malschule im Umkreis Stephan Lochners. Seine Kunst verbindet den zarten Ausdruck des Weichen Stils mit der neuen, realistischen Auffassung der Spätgotik.

Als Gebetbuch für die persönliche Andacht vereint der Liber Precum emotionale Intensität und künstlerische Meisterschaft. Über die württembergische Prinzessin Sophie Dorothée, spätere Zarin Maria Fjodorowna, gelangte das Werk im 18. Jahrhundert an den russischen Kaiserhof – und blieb bis heute eines der erlesensten Beispiele deutscher Buchkunst des 15. Jahrhunderts.

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Stundenbuch der Maria Stuart

Stundenbücher | Gebetbücher16. Jahrhundert

Stundenbuch der Maria Stuart

Mit nur 4,8 x 3,2 cm gilt das Stundenbuch der Maria Stuart als das kleinste bekannte Stundenbuch der Kunstgeschichte. Entstanden um 1510–1515 im französischen Tours, vereint es auf rund 300 Seiten liturgische Texte mit prachtvoller Ausstattung. 14 Miniaturen zeigen Szenen aus dem Leben Christi, eingebettet in fein ausgearbeitete Innenräume und stimmungsvolle Landschaften, während Initialen, Bordüren und Goldornamente die Handschrift zu einem Meisterwerk der nordalpinen Renaissance machen.

Ursprünglicher Auftraggeber war vermutlich König Franz I. von Frankreich, der es seiner Gemahlin Claude de France schenkte. Über deren Enkel Franz II. gelangte das Werk in den Besitz von Maria Stuart (1542–1587), deren Name es heute trägt. Nach einer wechselvollen Geschichte blieb es im Besitz europäischer Herrscherhäuser und wird seit 1837 vom Haus Württemberg gehütet.

Ein einzigartiges Zeugnis königlicher Frömmigkeit, das kostbare Kunstfertigkeit und außergewöhnliche Provenienz in sich vereint.

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Astronomische Texte

Astronomie | Astrologie14. Jahrhundert

Astronomische Texte

Die Astronomischen Texte sind ein französisches Kompendium aus dem 14. Jahrhundert, das in außergewöhnlicher Weise wissenschaftliches Wissen und künstlerische Gestaltung vereint. Die Handschrift, heute in der Staatsbibliothek zu Berlin (Cod. Lat. Oct. 44) aufbewahrt, umfasst 24 Seiten im handlichen Format und enthält eine Vielzahl astronomischer Traktate, Tabellen und Diagramme.

Mit 43 kolorierten Federzeichnungen – Darstellungen von Planeten, Tierkreiszeichen, Sternbildern und mythologischen Figuren – bietet sie einen faszinierenden Einblick in das mittelalterliche Verständnis des Kosmos. Die Illustrationen verbinden antikes Wissen, insbesondere der Aratea-Überlieferung des Aratos von Soloi, mit dem wissenschaftlichen Geist des Spätmittelalters.

Der unbekannte Verfasser war vermutlich ein Gelehrter, der sowohl in theoretischer Astronomie als auch in praktischer Astrologie bewandert war. Die Handschrift zeigt, wie stark die Faszination für den Sternenhimmel das Denken des Mittelalters prägte – als Schnittpunkt von Wissenschaft, Kunst und Glauben.

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Stundenbuch des Bischofs Morgades

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Stundenbuch des Bischofs Morgades

Das sogenannte Stundenbuch des Bischofs Morgades ist ein außergewöhnliches Beispiel historischer Buchbegeisterung des 19. Jahrhunderts. Im Auftrag des Bischofs von Vic, José Morgades y Gili (1826–1901), wurde ein Kompendium aus Fragmenten flämischer und spanischer Handschriften zusammengetragen, deren Entstehung vom frühen 15. Jahrhundert bis in die Zeit der Renaissance reicht.

Die Handschrift umfasst 110 Seiten mit 34 ganzseitigen Miniaturen und 60 reich dekorierten Textseiten. Die kunstvollen Bordüren, ornamentalen Initialen und farbintensiven Darstellungen spiegeln die Vielfalt der spätgotischen und frühneuzeitlichen Buchmalerei wider.

Im handlichen Format eines mittelalterlichen Stundenbuches vereint der Codex verschiedene künstlerische Traditionen und bietet einen seltenen Überblick über zwei Jahrhunderte Buchkunst. Heute gilt er als bemerkenswertes Zeugnis des historischen Interesses des 19. Jahrhunderts an der Bewahrung und Wertschätzung mittelalterlicher Handschriften.

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Stundenbuch der Katharina von Kleve

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Stundenbuch der Katharina von Kleve

Das Stundenbuch der Katharina von Kleve, um 1430 entstanden, gilt als eines der bedeutendsten Meisterwerke der niederländischen Buchmalerei des 15. Jahrhunderts. Geschaffen wurde es vermutlich für Katharina von Kleve (1417–1479), Herzogin von Geldern und Enkelin Johanns Ohnefurcht, in einer Zeit, in der die Kunst der Andachtsbücher ihren Höhepunkt erreichte.

Der anonyme Meister des Stundenbuchs der Katharina von Kleve schuf auf 714 Pergamentseiten eine überwältigende Bilderfülle von 157 Miniaturen, die in technischer Brillanz und erzählerischer Tiefe unübertroffen ist. Ganzseitige Szenen, halbseitige Miniaturen und detailreiche Randdarstellungen verbinden religiöse Andacht mit eindrücklichen Schilderungen des spätmittelalterlichen Alltags. Ornamentale Rahmen und leuchtende Farbigkeit verleihen dem Werk eine fast malerische Präsenz, die den Übergang zur niederländischen Genremalerei vorwegnimmt.

Das Stundenbuch diente nicht nur der privaten Frömmigkeit, sondern auch der Repräsentation höfischer Kultur. Nach wechselvoller Geschichte gelang es der Pierpont Morgan Library in New York, die im 19. Jahrhundert getrennten Teile wieder zu vereinen. Heute zählt es zu den kostbarsten Zeugnissen spätmittelalterlicher Kunst und Frömmigkeit.

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Legende des Heiligen Antlitz

Heiligen-Legenden15. Jahrhundert

Legende des Heiligen Antlitz

Die Legende des Heiligen Antlitz zählt zu den eindrucksvollsten Beispielen französischer Buchmalerei des frühen 15. Jahrhunderts. Das um 1410 in Paris entstandene Manuskript schildert die im Mittelalter weit verbreitete Legende vom wundersam vollendeten Antlitz Christi – einem von Nikodemus begonnenen Bildnis, das nach der Überlieferung durch die Hand eines Engels vollendet wurde.

Die Handschrift umfasst 27 leuchtend kolorierte Miniaturen, die in ihrer Komposition und Farbgebung zu den Meisterwerken der französischen Gotik zählen. Goldgrund, ornamentale Initialen und feinste Details verleihen den Szenen besondere Ausdruckskraft.

Der Codex gilt als Werk eines anonymen Pariser Buchmalers und wurde vermutlich für einen hochadeligen Auftraggeber geschaffen. Seine reiche Ausstattung und seine bewegte Überlieferung – unter anderem im Besitz eines Kaisers und eines Papstes – machen ihn zu einem der kostbarsten Zeugnisse spätmittelalterlicher Frömmigkeit.

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Nibelungenlied – Hundeshagener Codex

Literatur | Dichtung15. Jahrhundert

Nibelungenlied – Hundeshagener Codex

Das Nibelungenlied, um 1200 entstanden, gilt als das deutsche Nationalepos. Es verbindet historische Ereignisse der Völkerwanderungszeit mit Sagenstoffen und erzählt die Geschichte von Siegfried, Kriemhild und den Burgunden, geprägt von Heldentum, Verrat und Untergang.

Die bedeutendste erhaltene Handschrift ist der sogenannte Hundeshagener Codex, entstanden um 1440 im ostschwäbischen Dialekt. Benannt nach dem Bibliothekar Helfrich Bernhard Hundeshagen, der ihn 1816 erwarb, ist er die einzige illustrierte Ausgabe des Epos. Auf 384 Pergamentseiten finden sich 37 farbige Federzeichnungen, die Turniere, Feste, Reisen und dramatische Szenen mit eindrucksvoller Anschaulichkeit wiedergeben.

Der Codex vereint zwei Fassungen des Werkes, die sowohl mit „daz ist der Nibelunge liet“ als auch mit „daz ist der Nibelunge not“ schließen. Damit ist er nicht nur ein literarisches, sondern auch ein kulturhistorisches Unikat, das uns das berühmteste Heldenepos des deutschen Mittelalters in Wort und Bild vor Augen führt.

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Skizzenbuch des Francesco di Giorgio Martini

Abhandlungen | Weltliche Werke15. Jahrhundert

Skizzenbuch des Francesco di Giorgio Martini

Das Skizzenbuch des Francesco di Giorgio Martini, entstanden zwischen 1464 und 1478 in Urbino, gilt als eines der bedeutendsten Traktate zur Architektur und Ingenieurskunst der italienischen Renaissance. Mit über 1.200 Zeichnungen dokumentiert es die außergewöhnliche Vielseitigkeit seines Schöpfers – Bildhauer, Maler, Architekt und Theoretiker – und spiegelt zugleich den Geist einer Epoche wider, in der Kunst, Wissenschaft und Technik untrennbar verbunden waren.

Die Skizzen zeigen Entwürfe für Festungsanlagen, Maschinen, Aufzüge, hydraulische Systeme und idealisierte Städte. Sie verdeutlichen Martinitis unerschöpflichen Erfindungsreichtum und seine präzise Beobachtung technischer Prozesse. Stilistisch verbinden die Blätter mathematische Strenge mit künstlerischer Eleganz.

Francesco di Giorgio, Schüler des Sieneser Meisters Vecchietta und Zeitgenosse Leonardos, prägte mit seinem Werk Generationen von Architekten. Das Skizzenbuch gilt als Schlüsseltext der Renaissance-Architektur und als frühes Beispiel systematischer Ingenieursdokumentation. Heute wird das Original in der Vatikanischen Bibliothek aufbewahrt.

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Leonardo da Vinci: Zeichnungen und Miscellania

Leonardo da Vinci15. Jahrhundert

Leonardo da Vinci: Zeichnungen und Miscellania

Die Zeichnungen und Miscellania des Leonardo da Vinci (1452–1519) gehören zu den faszinierendsten Zeugnissen des schöpferischen Genies der Renaissance. Diese aufwendig gestaltete Prachtedition versammelt eine Auswahl seiner bedeutendsten Skizzen, Studien und Notizen – von anatomischen und botanischen Zeichnungen über technische Entwürfe bis zu künstlerischen Kompositionsstudien.

Die Blätter spiegeln Leonardos unstillbare Neugier und seinen universellen Forschergeist wider. Jedes Motiv – ob Flugmaschine, Wasserstudie, Landschaft oder menschlicher Körper – zeugt von der Verbindung von Wissenschaft, Kunst und Philosophie, die sein Werk prägt.

Die Edition wurde nach den Originalen in den Sammlungen der Royal Library at Windsor Castle und des Codex Atlanticus gefertigt und in feinster Reproduktion auf Kunstdruckpapier wiedergegeben. Sie präsentiert Leonardos Werk in musealer Qualität und macht die schöpferische Energie des größten Universalgenies der Renaissance erlebbar.

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Schätze der Buchmalerei - Geheimnisvolle Begegnungen

Kassetten (Einzelblatt-Sammlungen)13. Jahrhundert

Schätze der Buchmalerei - Geheimnisvolle Begegnungen

Die Einzelblattsammlung Schätze der Buchmalerei – Geheimnisvolle Begegnungen vereint vier prachtvolle Miniaturen aus einigen der bedeutendsten Handschriften der Vatikanischen Bibliothek. Die Blätter stammen aus dem 13. bis frühen 16. Jahrhundert und zeigen in reich mit Gold gehöhten Darstellungen zentrale Motive christlicher Ikonografie: die Wurzel Jesse, König David in frontalem Herrschergestus, Szenen des Abendmahls mit Passionsbezug sowie eine Vision des heiligen Bernhard von Clairvaux.

Jedes Blatt entstammt einem anderen kulturellen und geographischen Zentrum der Buchmalerei: flämische Hofkunst um 1511, byzantinische Miniaturmalerei des Spätmittelalters, florentinische Renaissance-Illumination um 1500 und eine humanistische Quattrocento-Handschrift nach den Predigten Bernhards. Gemeinsam eröffnen sie einen eindrucksvollen Blick auf die Vielfalt und Entwicklung christlicher Buchkunst über mehrere Jahrhunderte hinweg.

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Gebetbuch der Päpste

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Gebetbuch der Päpste

Das in der Biblioteca Apostolica Vaticana aufbewahrte Gebetbuch der Päpste zählt zu den kostbarsten Handschriften der späten Renaissance. Es gehörte ursprünglich Papst Gregor XIII. (1502–1585), dem Reformpapst, der mit der Einführung des Gregorianischen Kalenders (1582) ein bis heute gültiges Zeitmaß schuf.

Die reich vergoldete und fein illuminierte Handschrift vereint tief empfundene Frömmigkeit mit höchster Buchkunst. Nach Gregors Tod ging das Werk in den Besitz seiner Nachfolger über und erhielt so seinen Namen als Gebetbuch der Päpste.

Die aufwendig gefertigte Faksimile-Edition dieses goldstrahlenden Stundenbuchs ist weltweit auf 999 Exemplare limitiert und gibt die prachtvolle Originalhandschrift der Vatikanischen Bibliothek in beeindruckender Detailtreue wieder – ein herausragendes Zeugnis päpstlicher Frömmigkeit und römischer Renaissancekunst.

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Originale

Bertelsmann | Atlas International

Geographie | Karten20. Jahrhundert

Bertelsmann | Atlas International

Der Bertelsmann Atlas International ist ein großformatiges Kartenwerk aus dem Bertelsmann Lexikonverlag und zählt zu den bedeutendsten Atlanten der späten 20. Jahrhunderts. Er vereint aktuelle geografische, politische und thematische Karten mit erläuternden Texten und statistischen Übersichten.

Das Werk vermittelt ein umfassendes Bild der Erde in ihrer physischen und kulturellen Vielfalt. Präzise topografische Darstellungen, Farbtafeln und Register ermöglichen eine schnelle Orientierung und machen den Atlas zu einem anschaulichen Begleiter für Studium, Schule und allgemeine Bildung.

Mit seiner klaren Gestaltung, den detailreichen Karten und der soliden Verarbeitung steht der Bertelsmann Atlas International in der Tradition deutschsprachiger Weltatlanten, die wissenschaftliche Genauigkeit mit ästhetischem Anspruch verbinden.

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Originale

Bertelsmann Lexikothek | Bertelsmann Lexikon

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Bertelsmann Lexikothek | Bertelsmann Lexikon

Die Bertelsmann Lexikothek war eines der bekanntesten und beliebtesten Nachschlagewerke im deutschsprachigen Raum. Sie wurde über Jahrzehnte hinweg in mehreren Auflagen und Ergänzungsbänden veröffentlicht und verstand sich als moderne Wissensbibliothek für zu Hause. Neben den klassischen Lexikonbänden bot sie thematische Zusatzwerke wie Chroniken, Bildbände und Speziallexika, die das Allgemeinwissen umfassend ergänzten.

Die Lexikothek zeichnete sich durch eine klare Sprache, verständliche Erklärungen und eine reichhaltige Bebilderung aus. Karten, Diagramme, Tabellen und Illustrationen machten komplexe Sachverhalte anschaulich und leicht zugänglich. Sie dokumentiert nicht nur den Stand des Wissens ihrer Entstehungszeit, sondern ist zugleich ein Stück deutscher Kulturgeschichte, das in vielen Haushalten einen festen Platz hatte.

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Coron | Die Grossen - 20. Jahrhundert

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Coron | Die Grossen - 20. Jahrhundert

Die Reihe Die Großen. 20. Jahrhundert des Coron Verlags widmet sich den prägenden Persönlichkeiten der modernen Zeitgeschichte. In repräsentativer Ausstattung und lexikalischer Ordnung vereint sie biografische Essays über bedeutende Gestalten aus Politik, Wissenschaft, Kunst, Religion und Gesellschaft, die den Verlauf des 20. Jahrhunderts maßgeblich beeinflussten.

Jeder Band folgt einem chronologischen Aufbau und porträtiert herausragende Persönlichkeiten von Heinrich Mann und George Gershwin bis Albert Einstein, Martin Luther King und Johannes XXIII. Ergänzende Registerbände bieten Namensverzeichnisse, synoptische Zeittafeln und biografische Querverweise, wodurch die Reihe zugleich Nachschlagewerk und kulturhistorisches Panorama ist.

Die dunkelbraunen Ledereinbände mit goldgeprägter Krone verleihen der Edition einen repräsentativen Charakter, wie ihn der Coron Verlag für seine großformatigen Sammlungswerke charakteristisch pflegte.

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Der Mercator Weltatlas 1595

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Der Mercator Weltatlas 1595

Gerardus Mercator (1512–1594), Universalgelehrter und „Ptolemäus seiner Zeit“, schuf mit seinem Atlas sive Cosmographicae meditationes de fabrica mundi et fabricati figura das erste Kartenwerk, das den Namen „Atlas“ trug. Postum 1595 von seinem Sohn Rumold veröffentlicht, enthält es 57 doppelseitige Kupferstiche, die die Welt, Kontinente und Länder in bis dahin unerreichter Präzision darstellen. Mercators berühmte Projektion, 1569 erstmals eingeführt, revolutionierte die Navigation durch ihre winkeltreue Darstellung. Der Atlas verbindet wissenschaftliche Exaktheit mit Renaissance-Ästhetik: kolorierte Karten, kunstvolle Titelblätter sowie maritime und landschaftliche Details machen das Werk zu einem Meisterstück der Verbindung von Kunst und Wissenschaft. Zeitgenossen wie Nachwelt sahen in Mercator den Begründer der modernen Geographie. Sein Atlas veränderte das mittelalterliche Weltbild grundlegend und blieb über Jahrhunderte das Referenzwerk für Forscher, Entdecker und Herrscher in ganz Europa.

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Civitates Orbis Terrarum – Band II (1574)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band II (1574)

Die Civitates Orbis Terrarum, zwischen 1572 und 1618 in sechs Bänden erschienen, gilt als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Herausgegeben von Georg Braun und gestochen von Frans Hogenberg, vereint sie mehr als 600 Stadtansichten und Stadtpläne aus aller Welt und dokumentiert die Entfaltung des urbanen Lebens in der Renaissance.

Der zweite Band (1574) erweitert den geografischen Horizont des Werkes um neue Städte aus Mitteleuropa, Spanien, Italien und dem Osmanischen Reich. Die farbig gefassten Kupferstiche verbinden wissenschaftliche Präzision mit künstlerischer Ausdruckskraft. Georg Brauns begleitende Texte fügen historische und kulturelle Einblicke hinzu und machen diesen Band zu einem Spiegelbild humanistischer Weltneugier.

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Civitates Orbis Terrarum – Band IV (1582)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band IV (1582)

Die Civitates Orbis Terrarum ist das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Zwischen 1572 und 1618 erschienen, umfasst das monumentale Werk über 600 Stadtansichten aus aller Welt und gilt als kartographisches Pendant zu Ortelius’ Theatrum Orbis Terrarum.

Der vierte Band (1582) erweitert das Werk um zahlreiche Städte aus Frankreich, den Niederlanden und dem östlichen Mittelmeerraum. In prachtvoll kolorierten Kupferstichen werden Stadtarchitektur und Landschaftsraum zu harmonischen Bildwelten verbunden. Die Kompositionen, reich an Figuren und Alltagsszenen, vermitteln ein lebendiges Bild des städtischen Lebens der Renaissance.

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Heilige Schriften

Kassetten (Einzelblatt-Sammlungen)21. Jahrhundert

Heilige Schriften

Diese dreibändige Edition führt in die faszinierende Welt ausgewählter Bilderhandschriften und Manuskripte des Christentums. Im Mittelpunkt stehen prachtvolle Codices und Chorbücher, deren kunstvolle Miniaturen und Initialen tief in die spirituelle Vorstellungswelt vergangener Jahrhunderte hineinführen. Die Werke zeigen nicht nur die Schönheit sakraler Kunst, sondern lassen auch die religiöse Bedeutung, Symbolik und Glaubenspraxis ihrer Zeit greifbar werden.

Jedes Bild wird von erläuternden Texten begleitet, die Entstehung, Herkunft und Hintergründe der Handschriften näher beleuchten. Dadurch erschließt sich der künstlerische und spirituelle Reichtum, den das Christentum in seinen heiligen Büchern über Jahrhunderte hervorgebracht hat.

Die Edition stellt damit weniger die Texte selbst in den Vordergrund, sondern vielmehr die visuelle Dimension der Überlieferung: prachtvolle Zeugnisse mittelalterlicher Buchmalerei, die die religiösen Erfahrungen und Offenbarungen ihrer Zeit eindrucksvoll widerspiegeln.

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Die Macht der Gestirne

Astronomie | Astrologie15. Jahrhundert

Die Macht der Gestirne

Um 1491 entstand in Deutschland die Handschrift Die Macht der Gestirne, ein astrologisch-astronomischer Ratgeber in deutscher Sprache. Sie behandelt Fragen von Schicksal und Lebensführung im Lichte der Gestirne und gehört damit zu den bedeutendsten volkssprachlichen Texten ihrer Art.

Das Werk umfasst rund 50 Seiten mit 72 kostbaren Miniaturen, die in leuchtenden Farben und mit Gold ausgeführt sind. Szenen von Himmelskörpern, Tierkreiszeichen und allegorischen Figuren veranschaulichen die enge Verbindung von Kosmos und Mensch, wie sie in der spätmittelalterlichen Vorstellungswelt verankert war. Die Ausstattung stammt aus der Werkstatt des Regensburger Buchmalers Berthold Furtmeyr, einem der führenden Illuminatoren seiner Zeit.

Die Macht der Gestirne verbindet astrologisches Wissen mit kunstvoller Illustration und zeigt eindrucksvoll, wie stark die Deutung der Himmelskörper das Weltbild der Spätgotik prägte. Heute wird die Handschrift in der Universitätsbibliothek Heidelberg verwahrt.

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Das Buch der geheimen Offenbarung

Apokalypsen | Beatus-Handschriften13. Jahrhundert

Das Buch der geheimen Offenbarung

Das Buch der geheimen Offenbarung zählt zu den faszinierendsten Apokalypse-Handschriften des Mittelalters. Zwischen 1276 und 1300 in Metz entstanden, vereint es französische, englische und italienische Einflüsse zu einem stilistisch eigenständigen Werk, das der internationalen Gotik um Jahrzehnte vorausgreift.

Die Handschrift enthält 52 ganzseitige, leuchtend farbige und mit Blattgold verzierte Miniaturen, die Szenen aus der Offenbarung des Johannes darstellen. Einige orientieren sich an englischen Vorbildern wie der Lambeth-Apokalypse, andere zeigen den Einfluss der Bologneser Schule. Der lateinische Text wurde erst zwischen 1331 und 1334 hinzugefügt und ist mit filigranen Ranken, historisierten Initialen und figürlichen Verzierungen geschmückt.

Die prachtvolle Handschrift, deren ursprünglicher Auftraggeber unbekannt blieb, gelangte im 19. Jahrhundert über die Sammlungen der Familien Pucci und Ashburnham in den Besitz der Biblioteca Medicea Laurenziana in Florenz, wo sie heute unter der Signatur Ashburnham 415 aufbewahrt wird.

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Schatzbibel des Mittelalters

Bibeln | Evangeliare13. Jahrhundert

Schatzbibel des Mittelalters

Die sogenannte Schatzbibel des Mittelalters gehört zu den kostbarsten Bibelhandschriften der Hochgotik. Sie entstand um 1220–1230 in einer Pariser Werkstatt und vereint die Eleganz der französischen Buchmalerei mit der Präzision frühgotischer Schriftkunst.

Die Handschrift ist reich mit Gold, Lapislazuli und Purpurfarben ausgestattet und zeigt in ihren Miniaturen die charakteristische Klarheit und Symmetrie der Pariser Buchmalerschulen des 13. Jahrhunderts. Zahlreiche Initialen, ornamentale Bordüren und figurenreiche Szenen veranschaulichen die Schöpfung, das Leben Christi und zentrale alttestamentliche Erzählungen.

Als Prunkbibel für den kirchlichen oder höfischen Gebrauch geschaffen, steht das Werk exemplarisch für die Blütezeit der gotischen Buchkunst in Frankreich – ein „Schatz“ im wahrsten Sinne, in dem künstlerische Virtuosität und spirituelle Bedeutung eine harmonische Einheit bilden.

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Gebetbuch der Päpste

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Gebetbuch der Päpste

Das in der Biblioteca Apostolica Vaticana aufbewahrte Gebetbuch der Päpste zählt zu den kostbarsten Handschriften der späten Renaissance. Es gehörte ursprünglich Papst Gregor XIII. (1502–1585), dem Reformpapst, der mit der Einführung des Gregorianischen Kalenders (1582) ein bis heute gültiges Zeitmaß schuf.

Die reich vergoldete und fein illuminierte Handschrift vereint tief empfundene Frömmigkeit mit höchster Buchkunst. Nach Gregors Tod ging das Werk in den Besitz seiner Nachfolger über und erhielt so seinen Namen als Gebetbuch der Päpste.

Die aufwendig gefertigte Faksimile-Edition dieses goldstrahlenden Stundenbuchs ist weltweit auf 999 Exemplare limitiert und gibt die prachtvolle Originalhandschrift der Vatikanischen Bibliothek in beeindruckender Detailtreue wieder – ein herausragendes Zeugnis päpstlicher Frömmigkeit und römischer Renaissancekunst.

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Das Meisterwerk des Medicus

Medizin | Botanik | Alchemie15. Jahrhundert

Das Meisterwerk des Medicus

Der persische Arzt und Philosoph Avicenna (980–1037), einer der bedeutendsten Gelehrten des Mittelalters, verfasste mit dem Canon Medicinae ein Werk, das über Jahrhunderte als medizinisches Standardwerk galt. In fünf Büchern systematisierte er das Wissen seiner Zeit über Anatomie, Krankheiten und Heilmittel und prägte damit die europäische wie arabische Medizin nachhaltig.

Die hier vorliegende Handschrift entstand um 1440 in Italien und überliefert die einzige vollständig erhaltene hebräische Übersetzung des Canon Medicinae von Natan ha-Meati. Der prachtvolle Codex aus der Schule von Ferrara umfasst über 1000 Seiten mit zehn ganzseitigen Miniaturen sowie hunderten Pflanzen- und Tierdarstellungen. Szenen aus Apotheke, Heilbädern und bäuerlichem Jahreslauf verbinden medizinisches Wissen mit reicher Bildwelt.

Für Sammler und Liebhaber ist dieses Werk ein einzigartiges Zeugnis der Verbindung von Wissenschaft, Kunst und Übersetzungskultur im 15. Jahrhundert.

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Brockhaus | Faszination Natur

Nachschlagewerk21. Jahrhundert

Brockhaus | Faszination Natur

Die Edition Faszination Natur aus dem Hause Brockhaus präsentiert die Schönheit, Vielfalt und Komplexität der Natur in einer bibliophilen Form. Mit eindrucksvollen Fotografien, anschaulichen Grafiken und prägnanten Texten bietet das Werk einen umfassenden Einblick in die Lebensräume der Erde – von den Tiefen der Ozeane bis zu den höchsten Gebirgen.

Die Bände vereinen wissenschaftliche Präzision mit ästhetischem Anspruch. Sie stellen Tiere, Pflanzen, Landschaften und ökologische Zusammenhänge in sorgfältig strukturierter Darstellung vor und verbinden aktuelles Wissen mit der Tradition des Brockhaus-Verlags, Bildung und Kultur auf höchstem Niveau zu vermitteln.

Faszination Natur ist nicht nur ein Nachschlagewerk, sondern auch ein kunstvoll gestaltetes Sammlerstück, das die Neugier und das Staunen über die natürliche Welt weckt – eine moderne Hommage an die Entdeckerfreude und Wissbegierde der klassischen Enzyklopädie.

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Brockhaus | Spektrum

Nachschlagewerk21. Jahrhundert

Brockhaus | Spektrum

Die Reihe Brockhaus Spektrum versammelt vierzehn opulent gestaltete Themenbände, die wie eigenständige Essays zur Kultur-, Natur- und Geistesgeschichte wirken. Jeder Band widmet sich einem großen Motiv, das das menschliche Denken bis heute prägt: Entdeckungen, Revolutionen, Naturgewalten, Mythos, Wissenschaft, Filmkunst, Religion oder Emotionen. Die Beiträge verbinden historisches Wissen mit zeitgenössischen Perspektiven und entfalten ein Panorama der Ideen, die unsere Welt formen.

Die großformatigen Bände präsentieren reich bebilderte Darstellungen und präzise, gut recherchierte Texte, die Wissensgebiete von Archäologie bis Genetik, von Geldgeschichte bis Kriminalwissenschaft, von Bionik bis Planetenkunde erschließen. Damit entsteht eine Bibliothek, die dem Leser weniger ein Lexikon bietet als eine kuratierte Sammlung kultureller Orientierungspunkte.

Brockhaus Spektrum gilt als eine der anspruchsvollsten modernen Themenreihen des Verlags und als eindrucksvolles Dokument für den Versuch, komplexes Weltwissen in erzählerischer Form zugänglich zu machen.

Die vollständige Bandreihe:

  • Aufbruch ins Unbekannte
  • Revolutionäre, Reformer und Geistesgrößen
  • Weltwunder der Gegenwart
  • Auf den Spuren der Bibel. Ereignisse Personen Schauplätze
  • Entfesselte Elemente. Der Mensch und die Kräfte der Natur
  • Wunder Mensch. Triumph der Evolution
  • Unsere Erde. Schicksal eines Planeten
  • Bionik. Vorbild Natur in Leben und Technik
  • Faszination Film. 100 Jahre Kino
  • Mythos Geld. Der Mensch und die Kräfte des Kapitals
  • Der Heilige Gral. Die Macht der Symbole
  • Die Anatomie des Verbrechens. Täter Opfer Ermittler
  • Paare Partner Kontrahenten. Die Macht der Gefühle
  • Sport bewegt. Wettkämpfe Sieger Schicksale
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Bertelsmann Lexikothek | Unser Jahrhundert in Wort, Bild und Ton

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Bertelsmann Lexikothek | Unser Jahrhundert in Wort, Bild und Ton

Die monumentale Edition Unser Jahrhundert in Wort, Bild und Ton ist eine einzigartige Chronik des 20. Jahrhunderts. In eindrucksvoller Weise verbinden sich hier historische Dokumentationen, großformatige Bildstrecken und Tonaufnahmen zu einem umfassenden Panorama der Zeitgeschichte. Jahr für Jahr werden die entscheidenden politischen, gesellschaftlichen, kulturellen und wissenschaftlichen Ereignisse dargestellt und mit zahlreichen Abbildungen sowie originalen Tonzeugnissen veranschaulicht.

Diese außergewöhnliche Sammlung bietet nicht nur eine klare Übersicht über die Geschehnisse des Jahrhunderts, sondern lässt durch die Kombination von Wort, Bild und Ton auch die Atmosphäre der jeweiligen Epoche lebendig werden. Damit ist sie zugleich Nachschlagewerk, Zeitdokument und kulturhistorisches Erinnerungsstück von besonderem Rang.

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Bertelsmann Lexikothek | Bertelsmann Lexikon

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Bertelsmann Lexikothek | Bertelsmann Lexikon

Die Bertelsmann Lexikothek war eines der bekanntesten und beliebtesten Nachschlagewerke im deutschsprachigen Raum. Sie wurde über Jahrzehnte hinweg in mehreren Auflagen und Ergänzungsbänden veröffentlicht und verstand sich als moderne Wissensbibliothek für zu Hause. Neben den klassischen Lexikonbänden bot sie thematische Zusatzwerke wie Chroniken, Bildbände und Speziallexika, die das Allgemeinwissen umfassend ergänzten.

Die Lexikothek zeichnete sich durch eine klare Sprache, verständliche Erklärungen und eine reichhaltige Bebilderung aus. Karten, Diagramme, Tabellen und Illustrationen machten komplexe Sachverhalte anschaulich und leicht zugänglich. Sie dokumentiert nicht nur den Stand des Wissens ihrer Entstehungszeit, sondern ist zugleich ein Stück deutscher Kulturgeschichte, das in vielen Haushalten einen festen Platz hatte.

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Bertelsmann Lexikothek | Chronik des 20. Jahrhunderts

Chroniken | Geschichte | Recht20. Jahrhundert

Bertelsmann Lexikothek | Chronik des 20. Jahrhunderts

Die Bertelsmann Lexikothek Chronik des 20. Jahrhunderts ist ein umfassendes Standardwerk, das die Jahre 1900 bis 1999 in einer einzigartigen Jahr-für-Jahr-Darstellung dokumentiert. Sie bietet eine präzise Übersicht über die politischen, gesellschaftlichen, kulturellen und wissenschaftlichen Entwicklungen eines Jahrhunderts, das von Umbrüchen, Katastrophen und Fortschritten gleichermaßen geprägt war.

Jeder Jahrgang wird in einem eigenen Kapitel behandelt und durch zahlreiche Abbildungen, Karten, Tabellen und Fotos illustriert. So entsteht ein lebendiges Bild der Epoche, das die großen historischen Ereignisse ebenso sichtbar macht wie kulturelle Strömungen, technische Innovationen oder prägende Persönlichkeiten. Die Chronik verbindet zuverlässige Informationen mit einer anschaulichen Darstellung, die Vergangenheit greifbar macht.

Damit ist sie nicht nur ein Nachschlagewerk, sondern zugleich ein faszinierender Spiegel des 20. Jahrhunderts.

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Coron | Die Grossen - 20. Jahrhundert

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Coron | Die Grossen - 20. Jahrhundert

Die Reihe Die Großen. 20. Jahrhundert des Coron Verlags widmet sich den prägenden Persönlichkeiten der modernen Zeitgeschichte. In repräsentativer Ausstattung und lexikalischer Ordnung vereint sie biografische Essays über bedeutende Gestalten aus Politik, Wissenschaft, Kunst, Religion und Gesellschaft, die den Verlauf des 20. Jahrhunderts maßgeblich beeinflussten.

Jeder Band folgt einem chronologischen Aufbau und porträtiert herausragende Persönlichkeiten von Heinrich Mann und George Gershwin bis Albert Einstein, Martin Luther King und Johannes XXIII. Ergänzende Registerbände bieten Namensverzeichnisse, synoptische Zeittafeln und biografische Querverweise, wodurch die Reihe zugleich Nachschlagewerk und kulturhistorisches Panorama ist.

Die dunkelbraunen Ledereinbände mit goldgeprägter Krone verleihen der Edition einen repräsentativen Charakter, wie ihn der Coron Verlag für seine großformatigen Sammlungswerke charakteristisch pflegte.

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Brockhaus | Meilensteine - Geschichte, Kultur und Wissenschaft

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Brockhaus | Meilensteine - Geschichte, Kultur und Wissenschaft

Das Werk Meilensteine Geschichte, Kultur und Wissenschaft aus dem Brockhaus Verlag präsentiert die entscheidenden Wendepunkte der Menschheitsgeschichte in konzentrierter Form. Von den ersten Hochkulturen über epochale Erfindungen bis zu bahnbrechenden Entdeckungen und kulturellen Leistungen spannt sich der Bogen.

Jede Epoche wird durch prägnante Texte, anschauliche Abbildungen und sorgfältig ausgewählte Beispiele greifbar gemacht. Ob die Entwicklung der Schrift, die Entdeckung neuer Kontinente, die Erfindung des Buchdrucks oder die Entfaltung großer Kunst- und Musiktraditionen – das Werk zeigt, wie technische Innovationen, geistige Errungenschaften und kulturelle Blütezeiten das Gesicht der Welt geprägt haben.

Meilensteine Geschichte, Kultur und Wissenschaft ist damit nicht nur ein Nachschlagewerk, sondern auch eine Inspirationsquelle. Es verdeutlicht, wie eng Fortschritt und Kultur miteinander verflochten sind, und lädt dazu ein, die großen Linien menschlicher Entwicklung in einem klaren, visuell eindrucksvollen Panorama nachzuvollziehen.

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Bertelsmann | Lexikothek Medica

Medizin | Botanik | Alchemie20. Jahrhundert

Bertelsmann | Lexikothek Medica

Die Bertelsmann Lexikothek Medica ist ein umfassendes Nachschlagewerk zur modernen Medizin und Gesundheitskunde. In klarer, verständlicher Sprache erklärt es Krankheitsbilder, Symptome, Diagnoseverfahren und Behandlungsmöglichkeiten aus allen Bereichen der Medizin – von der allgemeinen und inneren Medizin über Psychologie bis zur alternativen Heilkunde. Zahlreiche farbige Abbildungen, anatomische Tafeln und Schaubilder verdeutlichen komplexe Zusammenhänge und machen das Werk zu einem anschaulichen Begleiter für medizinisch Interessierte und Laien gleichermaßen. Ergänzt wird das Lexikon durch Hinweise zu Prävention, gesunder Lebensweise und Erste-Hilfe-Maßnahmen. Die Lexikothek Medica steht exemplarisch für die wissenschaftliche Genauigkeit und redaktionelle Qualität des Hauses Bertelsmann und bietet ein eindrucksvolles Panorama des medizinischen Wissens ihrer Zeit.

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Bertelsmann Lexikothek | Themenbände

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Bertelsmann Lexikothek | Themenbände

Die Bertelsmann Lexikothek Themenbände erweitern das klassische Lexikon um eine Reihe von Einzelbänden, die sich jeweils einem bestimmten Wissensgebiet widmen. Entstanden zwischen Ende der 1970er- und den 1990er-Jahren, verbinden sie wissenschaftliche Präzision mit einer anschaulichen, bildreichen Darstellung und spiegeln den hohen Anspruch des Bertelsmann Verlags an Bildung und Ästhetik wider.

Jeder Band behandelt ein zentrales Themenfeld – etwa Kunst, Geschichte, Natur, Religion, Technik oder Musik – und bietet einen kompakten Überblick über Entwicklung, Hintergründe und Zusammenhänge. Zahlreiche Abbildungen, Karten und Grafiken begleiten die Texte und machen komplexe Sachverhalte verständlich und lebendig.

Mit ihren edlen Kunstledereinbänden, Goldprägungen und hochwertigen Illustrationen wurden die Themenbände zu einem repräsentativen Wissensarchiv ihrer Zeit. Sie stehen exemplarisch für die enzyklopädische Kultur des 20. Jahrhunderts und machen die Vielfalt menschlicher Erkenntnis in anschaulicher Form erfahrbar.

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Coron | Nobelpreis für Literatur - weiße Seidenausgabe

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Coron | Nobelpreis für Literatur - weiße Seidenausgabe

Die weiße Seidenausgabe der Reihe „Nobelpreis für Literatur“ aus dem Coron Verlag vereint ausgewählte Werke bedeutender Literaturnobelpreisträger aus aller Welt. Jeder Band ist einem ausgezeichneten Schriftsteller und dem jeweiligen Nobelpreisjahr gewidmet. Die Sammlung vermittelt damit einen umfassenden Einblick in die internationale Literaturgeschichte des 20. Jahrhunderts.

Neben Romanen, Erzählungen, Gedichten und Dramen enthalten die Bände weiterführende Informationen zu Leben und Werk der jeweiligen Autoren. Ergänzt werden die literarischen Texte durch Hintergründe zur Preisverleihung, Laudationen, Dankesreden, Bibliografien und eigens für die Edition geschaffene Illustrationen.

Charakteristisch für diese bibliophile Ausgabe sind die weißen Tafelseideneinbände mit erhabener Blindprägung, goldfarbenem Kronensymbol sowie goldener und schwarzer Titelprägung. Die einheitliche Gestaltung verleiht der umfangreichen Sammlung ihr elegantes Erscheinungsbild. Die unter der Schirmherrschaft der Schwedischen Akademie und der Nobelstiftung Stockholm veröffentlichte Reihe verbindet weltbekannte Literatur mit hochwertiger Buchgestaltung.

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Civitates Orbis Terrarum – Band II (1574)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band II (1574)

Die Civitates Orbis Terrarum, zwischen 1572 und 1618 in sechs Bänden erschienen, gilt als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Herausgegeben von Georg Braun und gestochen von Frans Hogenberg, vereint sie mehr als 600 Stadtansichten und Stadtpläne aus aller Welt und dokumentiert die Entfaltung des urbanen Lebens in der Renaissance.

Der zweite Band (1574) erweitert den geografischen Horizont des Werkes um neue Städte aus Mitteleuropa, Spanien, Italien und dem Osmanischen Reich. Die farbig gefassten Kupferstiche verbinden wissenschaftliche Präzision mit künstlerischer Ausdruckskraft. Georg Brauns begleitende Texte fügen historische und kulturelle Einblicke hinzu und machen diesen Band zu einem Spiegelbild humanistischer Weltneugier.

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Civitates Orbis Terrarum – Band III (1576)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band III (1576)

Die Civitates Orbis Terrarum, zwischen 1572 und 1618 in sechs Bänden erschienen, gilt als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Unter der Leitung von Georg Braun und Frans Hogenberg entstanden über 600 kolorierte Stadtansichten, die die geographische und kulturelle Vielfalt der bekannten Welt zeigen.

Der dritte Band (1576) setzt die ikonographische Erfassung bedeutender Handels- und Hafenstädte Europas fort. Besonders die detailreichen Darstellungen skandinavischer, englischer und osteuropäischer Städte bezeugen das wachsende geographische Wissen und die Entdeckerfreude der Renaissance. Präzision, Farbigkeit und Kompositionskunst machen diesen Band zu einem Höhepunkt frühneuzeitlicher Kartographie.

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Coron | Das 20. Jahrhundert in Wort, Bild und Ton

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Coron | Das 20. Jahrhundert in Wort, Bild und Ton

Die exklusive Edition Das 20. Jahrhundert in Wort, Bild, Film und Ton aus dem Hause Coron Exclusiv ist eine umfangreiche multimediale Dokumentation zur Geschichte des vergangenen Jahrhunderts. In zehn Chronikbänden, gegliedert nach Jahrzehnten von 1900 bis 1999, werden bedeutende Ereignisse und Entwicklungen aus Politik, Gesellschaft, Kultur, Wissenschaft und Technik ausführlich dargestellt.

Die einzelnen Bände verbinden sorgfältig aufbereitete Texte mit zahlreichen historischen Fotografien, Illustrationen und zeitgenössischen Dokumenten. Ergänzt wird die Reihe durch einen Generalindex sowie einen zusätzlichen Band zu den Jahren 2000 bis 2004.

Zum Gesamtwerk gehört außerdem ein aufwendig gestaltetes DVD-System. Es enthält zwei DVDs mit historischen Filmdokumenten. Die erste DVD behandelt den Zeitraum von 1900 bis 1949, die zweite DVD die Jahre von 1950 bis 1999. Historische Filmaufnahmen machen zentrale Ereignisse des 20. Jahrhunderts unmittelbar erlebbar und ergänzen die gedruckten Chronikbände um eine audiovisuelle Perspektive.

Die dunkel gebundenen Bände mit goldfarbenen Prägungen verleihen der Edition einen repräsentativen und geschlossenen Gesamteindruck. Durch die Verbindung von Text, Bild, Film und historischen Originaldokumenten entstand ein vielseitiges Zeitarchiv, das die Geschichte des 20. Jahrhunderts anschaulich und umfassend vermittelt. Das DVD-System wird ebenfalls als Ergänzung mit zwei DVDs beschrieben.

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Stundenbuch aus Besançon

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Stundenbuch aus Besançon

Das Stundenbuch aus Besançon zählt zu den herausragendsten Zeugnissen der französischen Buchmalerei des späten 15. Jahrhunderts. Entstanden zwischen 1480 und 1485 in Frankreich, vereint der prachtvolle Codex auf 386 reich verzierten Pergamentseiten eine Fülle von Miniaturen, figürlichen Randszenen und ornamentalen Initialen. Kein Blatt blieb ungeschmückt, was das Werk zu einem außergewöhnlichen Gesamtkunstwerk der spätgotischen Buchkunst macht.

Der Stil und die meisterhafte Behandlung von Licht, Raum und Landschaft deuten auf den berühmten Miniaturisten Jean Colombe (1430–1493) hin, der zu den letzten großen Meistern der französischen Gotik zählt. Er arbeitete für hochrangige Auftraggeber wie Louis de Laval und Karl I. von Savoyen und vollendete die berühmten Très Riches Heures der Brüder Limburg. Auch im Stundenbuch von Besançon zeigt sich seine unverkennbare Handschrift: leuchtende Farben, fein modellierte Gesichter und eine atmosphärische Tiefenwirkung, die bereits den Übergang zur Renaissance spüren lässt.

Der reiche Zyklus von Miniaturen umfasst Szenen aus dem Alten und Neuen Testament, Monatsbilder, Heiligendarstellungen und marianische Themen. Die Kompositionen vereinen spirituelle Andacht und künstlerische Virtuosität und spiegeln den geistig-kulturellen Höhepunkt französischer Buchmalerei wider.

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Städteansichten – Contrafactur der Vornebster Stät der Welt

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Städteansichten – Contrafactur der Vornebster Stät der Welt

Die Contrafactur der vornebsten Stät der Welt vereint 90 Stadtansichten und Pläne aus dem monumentalen Werk Civitates Orbis Terrarum, das zwischen 1574 und 1618 in Köln entstand. Herausgegeben vom Theologen Georg Braun (1541–1622) und gestochen von Franz Hogenberg (1535–1590), gilt es als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit.

Die aufwendig kolorierten Kupferstiche zeigen die wichtigsten Städte Europas, Afrikas, Asiens und Amerikas in beeindruckender Detailtreue. Architektur, Stadtstrukturen und kleine Genreszenen vermitteln ein lebendiges Bild urbanen Lebens vor den Verwüstungen des Dreißigjährigen Krieges.

Mit ihren großformatigen Doppelseiten ist die Contrafactur nicht nur ein Meisterwerk kartographischer Kunst, sondern auch eine unschätzbare historische Quelle zur Entwicklung europäischer Stadtlandschaften.

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Schätze der Biblioteca Apostolica Vaticana – Biblica

Kassetten (Einzelblatt-Sammlungen)Vor dem 5. Jahrhundert

Schätze der Biblioteca Apostolica Vaticana – Biblica

Die Biblioteca Apostolica Vaticana ist weltberühmt für ihre außergewöhnliche Sammlung von Bibeln und Bibelhandschriften. In „Schätze der Biblioteca Apostolica Vaticana – Biblica“ sind zwölf ausgewählte Blätter aus besonders bedeutenden Exemplaren zusammengeführt, die historische Tiefe und künstlerische Raffinesse verbinden.

Der Zeitraum reicht vom 3. bis zum 15. Jahrhundert: von einem frühchristlichen Papyrus mit einer der ältesten Überlieferungen der Petrusbriefe bis zu prachtvoll ausgestatteten Evangelienhandschriften aus karolingischer und ottonischer Zeit. Ein Höhepunkt ist die Renaissance-Bibel des Niccolò d’Este, deren Text in der Volkssprache verfasst wurde und damit eine seltene Besonderheit darstellt.

Die Auswahl umfasst unterschiedliche Kulturkreise und Sprachen, darunter byzantinische, koptische, arabische und hebräische Traditionen. So entsteht ein konzentrierter Einblick in die Geschichte der Heiligen Schrift und ihrer reichen Bildwelten.

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Parma Ildefonso

Heiligen-Legenden11. Jahrhundert

Parma Ildefonso

Der Parma Ildefonsus entstand zwischen 1090 und 1110 in der Abtei Cluny und zählt zu den prachtvollsten Werken der byzantinisch-romanischen Buchkunst. Die Handschrift überliefert den Traktat De Virginitate Sanctae Mariae des Ildefons von Toledo, ein Lobpreis der Jungfrau Maria, der im geistigen Klima der Reconquista besondere Bedeutung gewann.

Der Codex beeindruckt durch neun ganzseitige, sechzehn halbseitige und acht kleinere Miniaturen sowie durch zahllose vergoldete und historisierte Initialen. Gold, Silber und Purpur bestimmen die Ausstattung jeder Seite und verleihen dem Werk eine außergewöhnliche Strahlkraft.

Die Kompositionen verbinden ornamentale Strenge mit leuchtender Farbigkeit und zeigen Heilige, Propheten und Szenen der Marienverehrung in feierlicher Anordnung. Der Parma Ildefonsus gilt als einzig erhaltene vollständige Fassung des Traktats und als Höhepunkt kluniazensischer Buchmalerei des 12. Jahrhunderts.

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Der Mercator Weltatlas 1595

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Der Mercator Weltatlas 1595

Gerardus Mercator (1512–1594), Universalgelehrter und „Ptolemäus seiner Zeit“, schuf mit seinem Atlas sive Cosmographicae meditationes de fabrica mundi et fabricati figura das erste Kartenwerk, das den Namen „Atlas“ trug. Postum 1595 von seinem Sohn Rumold veröffentlicht, enthält es 57 doppelseitige Kupferstiche, die die Welt, Kontinente und Länder in bis dahin unerreichter Präzision darstellen. Mercators berühmte Projektion, 1569 erstmals eingeführt, revolutionierte die Navigation durch ihre winkeltreue Darstellung. Der Atlas verbindet wissenschaftliche Exaktheit mit Renaissance-Ästhetik: kolorierte Karten, kunstvolle Titelblätter sowie maritime und landschaftliche Details machen das Werk zu einem Meisterstück der Verbindung von Kunst und Wissenschaft. Zeitgenossen wie Nachwelt sahen in Mercator den Begründer der modernen Geographie. Sein Atlas veränderte das mittelalterliche Weltbild grundlegend und blieb über Jahrhunderte das Referenzwerk für Forscher, Entdecker und Herrscher in ganz Europa.

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Illustrierte Apokalypse von Lyon

Apokalypsen | Beatus-Handschriften15. Jahrhundert

Illustrierte Apokalypse von Lyon

Die Illustrierte Apokalypse von Lyon entstand um die Mitte des 15. Jahrhunderts im Norden Frankreichs, vermutlich in der Picardie oder im Artois, und zählt zu den herausragenden Apokalypse-Handschriften des Spätmittelalters. Der Codex enthält 230 lateinische Verse zur Offenbarung des Johannes, deren Sinn auf jeder Seite durch eine begleitende Miniatur und erklärende Verse veranschaulicht wird – eine einzigartige Struktur in der Geschichte der Buchmalerei.

Die Handschrift umfasst 48 Miniaturen, reich gerahmt in Gold und leuchtenden Farben. Die zarten, fein modellierten Figuren, eingebettet in liebevoll gestaltete Landschaften, verleihen der Darstellung der Apokalypse eine überraschende Anmut. Schrecken und Hoffnung stehen hier in ausgewogener Harmonie.

Der Schöpfer, der sogenannte Meister des Missale des Paul Beye – vermutlich identisch mit Barthélemy Poignare – verband technische Meisterschaft mit poetischer Bildsprache. Heute wird die Handschrift in der Bibliothèque municipale von Lyon aufbewahrt.

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Coron | Die Grossen

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Coron | Die Grossen

Die monumentale Reihe Die Großen vereint die Lebenswege herausragender Persönlichkeiten, deren Ideen und Handlungen das kulturelle und geistige Fundament unserer Welt geprägt haben. In sorgfältig gestalteten Bänden entfaltet sich ein konziser Gang durch mehr als zwei Jahrtausende, beginnend bei den frühen Hochkulturen und endend im 20. Jahrhundert.

Jeder Band widmet sich einer Epoche und versammelt pointierte Biografien, die historische Entwicklungen in klarer Struktur sichtbar machen. Die Edition folgt einem klassischen Gestaltungsprinzip mit tiefroten Einbänden und goldgeprägten Akzenten, wodurch die Reihe einen geschlossenen, bibliophilen Charakter erhält.

Die Großen gilt als eines der repräsentativen biografischen Sammelwerke des Coron Verlags und vermittelt, jenseits wissenschaftlicher Detailfülle, eine elegante und zugängliche Annäherung an die prägenden Figuren der Weltgeschichte.

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Buch der Jagd

Spiele | Jagd14. Jahrhundert

Buch der Jagd

Das von Gaston III., Graf von Foix (1331–1391), genannt Phoebus, verfasste Livre de la chasse ist das bedeutendste Traktat zur höfischen Jagd des Mittelalters. Zwischen 1387 und 1389 entstanden und Philipp dem Kühnen gewidmet, vereint es naturkundliche Beobachtungen zu jagdbarem Wild mit detaillierten Anleitungen zur Abrichtung, Pflege und medizinischen Versorgung von Jagdhunden sowie zur Durchführung verschiedenster Jagdtechniken.

Von besonderem Glanz ist die illuminierte Handschrift des Werkes, die gegen Ende des 14. Jahrhunderts in Frankreich geschaffen wurde und heute in der Eremitage in St. Petersburg verwahrt wird. Auf 224 Seiten illustrieren 78 großformatige Miniaturen das Jagdwesen in seiner ganzen Vielfalt – von Treibjagden mit Hunden über den Einsatz von Greifvögeln bis hin zu höfischen Szenen.

Mit ihren goldgeschmückten Miniaturen, eleganten Initialen und ornamentalen Bordüren ist die Handschrift ein Meisterwerk gotischer Buchmalerei und zugleich ein einzigartiges Spiegelbild der aristokratischen Kultur des 14. Jahrhunderts.

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Apokalypse von Valenciennes

Apokalypsen | Beatus-Handschriften9. Jahrhundert

Apokalypse von Valenciennes

Die Apokalypse von Valenciennes entstand im ersten Viertel des 9. Jahrhunderts und zählt zu den ältesten illustrierten Handschriften der Offenbarung des Johannes. Vermutlich in einem Skriptorium zwischen Flandern und dem Rheinland geschaffen, vereint sie Einflüsse karolingischer Buchmalerei mit frühen westmitteleuropäischen Stilmerkmalen.

Das Werk umfasst 39 farbige Miniaturen, die als ältester erhaltener vollständiger Zyklus biblischer Szenen gelten. Mit eindrucksvoller Ausdruckskraft und symbolreicher Gestaltung zeigen sie die dramatischen Visionen der Apokalypse und gelten als Vorbild der späteren Beatus-Handschriften Spaniens.

Der Schreiber „Otoltus“ ist namentlich überliefert, doch bleibt die genaue Herkunft des Codex ungewiss. Die Handschrift, einst im Kloster Saint-Amand-les-Eaux, wird heute im Musée de Valenciennes aufbewahrt – ein Hauptwerk karolingischer Buchkunst und frühes Zeugnis europäischer Bibelillustration.

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Schicksalsbuch des Lorenzo Spirito Gualtieri

Spiele | Jagd16. Jahrhundert

Schicksalsbuch des Lorenzo Spirito Gualtieri

Das Schicksalsbuch des Lorenzo Spirito Gualtieri entstand 1482 in Perugia und gilt als eines der ungewöhnlichsten Werke der italienischen Renaissance. Es vereint astrologisches Wissen, religiöse Symbolik und spielerische Unterhaltung zu einem kunstvollen Gesellschaftsspiel, das Fragen nach Glück, Erfolg und Zukunft beantworten sollte.

Der prächtig illuminierte Codex zeigt das Rad der Fortuna, Propheten, Tierkreiszeichen und Himmelssphären, ausgeführt in leuchtenden Farben und reichem Gold. Die Miniaturen verbinden dramatische Szenen mit feinem Humor und spiegeln den Einfluss der großen Malerei des Quattrocento wider.

Lorenzo Spirito Gualtieri, ein Gelehrter am Hof von Perugia, schuf mit diesem Werk eine faszinierende Mischung aus Aberglaube, Philosophie und Kunst. Das Schicksalsbuch wurde zu einem der ersten Bestseller Italiens und bleibt ein eindrucksvolles Zeugnis der Renaissance-Kultur. Es wird heute in der Biblioteca Nazionale Marciana in Venedig aufbewahrt.

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Kunst

Napoleon I. Bonaparte

Sonstiges Genres21. Jahrhundert

Napoleon I. Bonaparte

Der vorliegende Band widmet sich dem Leben Napoleons I. in einer aufwendig inszenierten, historisierenden Gestaltung. In chronologisch angelegten Textpassagen werden zentrale Stationen seines Wirkens nachgezeichnet, von den militärischen Erfolgen der Revolutionszeit bis zu den politischen Umbrüchen seiner Herrschaft. Die typografische Ausführung orientiert sich an historischen Vorbildern und wird durch ornamental gerahmte Seiten sowie ausgewählte Bildzitate ergänzt.

Das Werk entstand als moderne Sammleredition in limitierter Auflage von 500 Exemplaren und verbindet erzählerische Geschichtsdarstellung mit einer bewusst antiquarisierenden Buchgestaltung. Es steht exemplarisch für zeitgenössische Editionen, die historische Persönlichkeiten nicht dokumentarisch, sondern in ästhetisch inszenierter Form erfahrbar machen.

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Originale

Brockhaus | Welt des Wissens

Apokalypsen | Beatus-Handschriften20. Jahrhundert

Brockhaus | Welt des Wissens

Mit der Reihe Brockhaus – Welt des Wissens präsentiert der Verlag ein kompaktes enzyklopädisches Nachschlagewerk, das die wichtigsten Themen aus Wissenschaft, Geschichte, Kultur und Gesellschaft in einer modernen, anschaulichen Form vermittelt. Die Edition richtet sich an alle, die fundiertes Wissen in klarer Sprache und hochwertiger Gestaltung schätzen.

In übersichtlichen Artikeln, ergänzt durch zahlreiche Abbildungen, Karten und Tabellen, bietet das Werk Orientierung im gesamten Spektrum menschlicher Erkenntnis – von Naturwissenschaften und Technik über Politik und Wirtschaft bis zu Kunst, Philosophie und Alltagskultur.

Brockhaus – Welt des Wissens steht in der langen Tradition der Brockhaus-Enzyklopädien: verlässlich, bildstark und auf Verständlichkeit ausgerichtet. Es ist ein repräsentatives Beispiel für die Verbindung von Bildung, Übersicht und moderner Wissensvermittlung im 20. und 21. Jahrhundert.

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Civitates Orbis Terrarum – Band III (1576)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band III (1576)

Die Civitates Orbis Terrarum, zwischen 1572 und 1618 in sechs Bänden erschienen, gilt als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Unter der Leitung von Georg Braun und Frans Hogenberg entstanden über 600 kolorierte Stadtansichten, die die geographische und kulturelle Vielfalt der bekannten Welt zeigen.

Der dritte Band (1576) setzt die ikonographische Erfassung bedeutender Handels- und Hafenstädte Europas fort. Besonders die detailreichen Darstellungen skandinavischer, englischer und osteuropäischer Städte bezeugen das wachsende geographische Wissen und die Entdeckerfreude der Renaissance. Präzision, Farbigkeit und Kompositionskunst machen diesen Band zu einem Höhepunkt frühneuzeitlicher Kartographie.

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Originale

Brockhaus | Chronik des 20. Jahrhunderts

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Brockhaus | Chronik des 20. Jahrhunderts

Die Chronik des 20. Jahrhunderts aus dem Hause Brockhaus zählt zu den bedeutendsten zeithistorischen Editionen des Verlags. In sorgfältig gestalteten Einzelbänden entfaltet sich ein umfassendes Panorama jener Epoche, die die moderne Welt wie keine andere geprägt hat. Jahr für Jahr werden politische Umbrüche, technische Innovationen, kulturelle Strömungen und prägende Persönlichkeiten präzise dokumentiert und durch aussagekräftiges Bildmaterial ergänzt.

Die Reihe überzeugt nicht nur inhaltlich, sondern auch handwerklich: Hochwertiges Ganzleder, Goldprägung, Fadenheftung und ein zeitlos klassisches Layout machen jedes Exemplar zu einem bibliophilen Objekt von bleibendem Wert. Die Brockhaus-Chronik verbindet historische Tiefenschärfe mit einer eleganten Präsentation und bietet damit eine Sammlung, die gleichermaßen für Liebhaber anspruchsvoller Nachschlagewerke wie für kulturhistorisch interessierte Leser von Bedeutung ist.

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Originale

Brockhaus | Meilensteine - Geschichte, Kultur und Wissenschaft

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Brockhaus | Meilensteine - Geschichte, Kultur und Wissenschaft

Das Werk Meilensteine Geschichte, Kultur und Wissenschaft aus dem Brockhaus Verlag präsentiert die entscheidenden Wendepunkte der Menschheitsgeschichte in konzentrierter Form. Von den ersten Hochkulturen über epochale Erfindungen bis zu bahnbrechenden Entdeckungen und kulturellen Leistungen spannt sich der Bogen.

Jede Epoche wird durch prägnante Texte, anschauliche Abbildungen und sorgfältig ausgewählte Beispiele greifbar gemacht. Ob die Entwicklung der Schrift, die Entdeckung neuer Kontinente, die Erfindung des Buchdrucks oder die Entfaltung großer Kunst- und Musiktraditionen – das Werk zeigt, wie technische Innovationen, geistige Errungenschaften und kulturelle Blütezeiten das Gesicht der Welt geprägt haben.

Meilensteine Geschichte, Kultur und Wissenschaft ist damit nicht nur ein Nachschlagewerk, sondern auch eine Inspirationsquelle. Es verdeutlicht, wie eng Fortschritt und Kultur miteinander verflochten sind, und lädt dazu ein, die großen Linien menschlicher Entwicklung in einem klaren, visuell eindrucksvollen Panorama nachzuvollziehen.

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Der Cellarius Himmelsatlas

Geographie | Karten17. Jahrhundert

Der Cellarius Himmelsatlas

Der 1661 veröffentlichte Atlas Harmonia Macrocosmica des Astronomen, Mathematikers und Kartografen Andreas Cellarius (um 1596–1665) zählt zu den eindrucksvollsten Himmelsatlanten des Barock. In 29 doppelseitigen, meisterhaft kolorierten Kupferstichen entfaltet sich ein umfassendes Bild des Kosmos, das die Weltsysteme von Ptolemäus, Kopernikus und Tycho Brahe vereint und zugleich die Entwicklung des astronomischen Weltbildes veranschaulicht. Die Tafeln, gestochen von Frederik Hendrik van den Hove, Jan van Loon und Jan Pieterszoon Saenredam, verbinden wissenschaftliche Präzision mit künstlerischer Pracht und gehören zu den schönsten Beispielen barocker Druckkunst.
Erstmals erschienen im Amsterdamer Verlag Johannes Janssonius, dokumentiert der Atlas den Höhepunkt der kartographischen und astronomischen Darstellungskunst des 17. Jahrhunderts.

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Der Mercator Weltatlas 1595

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Der Mercator Weltatlas 1595

Gerardus Mercator (1512–1594), Universalgelehrter und „Ptolemäus seiner Zeit“, schuf mit seinem Atlas sive Cosmographicae meditationes de fabrica mundi et fabricati figura das erste Kartenwerk, das den Namen „Atlas“ trug. Postum 1595 von seinem Sohn Rumold veröffentlicht, enthält es 57 doppelseitige Kupferstiche, die die Welt, Kontinente und Länder in bis dahin unerreichter Präzision darstellen. Mercators berühmte Projektion, 1569 erstmals eingeführt, revolutionierte die Navigation durch ihre winkeltreue Darstellung. Der Atlas verbindet wissenschaftliche Exaktheit mit Renaissance-Ästhetik: kolorierte Karten, kunstvolle Titelblätter sowie maritime und landschaftliche Details machen das Werk zu einem Meisterstück der Verbindung von Kunst und Wissenschaft. Zeitgenossen wie Nachwelt sahen in Mercator den Begründer der modernen Geographie. Sein Atlas veränderte das mittelalterliche Weltbild grundlegend und blieb über Jahrhunderte das Referenzwerk für Forscher, Entdecker und Herrscher in ganz Europa.

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Der Goldene Münchner Psalter

Psalterien13. Jahrhundert

Der Goldene Münchner Psalter

Der Goldene Münchner Psalter, entstanden um 1200 vermutlich in Oxford, gilt als einer der kostbarsten Psalter des Mittelalters. Drei englische Buchmaler schufen einen Codex von außerordentlicher Pracht, der den Übergang von der Romanik zur Gotik in der Buchkunst eindrucksvoll dokumentiert.

Das Werk umfasst 166 Blätter mit 91 ganzseitigen Miniaturen auf Goldgrund, 24 Kalendermedaillons, zehn historisierten Initialen und unzähligen ornamentalen Verzierungen in leuchtenden Farben. Szenen aus dem Alten und Neuen Testament, von der Schöpfung bis zum Jüngsten Gericht, entfalten ein monumentales Bilderprogramm von seltener Fülle und erzählerischer Klarheit.

Die sorgfältige Modellierung der Figuren, die fließenden Gewänder und die feine Schattierung zeigen das Streben nach einer neuen Natürlichkeit. In seiner künstlerischen Vielfalt und in der opulenten Verwendung von Gold ist der Goldene Münchner Psalter ein Schlüsselwerk der englischen Buchmalerei um 1200.

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Coron | Die grossen Ereignisse

Chroniken | Geschichte | Recht20. Jahrhundert

Coron | Die grossen Ereignisse

Die exklusive Edition Die großen Ereignisse aus dem Haus Coron widmet sich den prägenden Momenten der Weltgeschichte in einer bibliophilen Form. In hochwertiger Ausstattung präsentiert sie historische Wendepunkte, bedeutende Persönlichkeiten und kulturelle Errungenschaften in sorgfältig ausgewählten Texten und eindrucksvoller Bildsprache.

Die Edition verbindet fundierte historische Darstellung mit kunstvoller Gestaltung. Edle Materialien, großzügige Illustrationen und eine sorgfältige typographische Ausführung verleihen den Bänden Sammlerwert. Sie stehen in der Tradition französischer Luxus-Editionen, die Wissen und Kunstgenuss gleichermaßen vermitteln.

Als Gesamtkonzept richtet sich die Reihe an Liebhaber außergewöhnlicher Buchkunst, die Geschichte nicht nur lesen, sondern auch in repräsentativer Form erleben möchten. Das Haus Coron, seit jeher für seine aufwendig produzierten Sonderausgaben bekannt, schuf mit dieser Edition ein Werk, das gleichermaßen Dokumentation und Kunstobjekt ist.

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Die vier Evangelisten

Bibeln | Evangeliare15. Jahrhundert

Die vier Evangelisten

Um 1474 ließ Federico da Montefeltro, Herzog von Urbino, eines der kostbarsten Evangeliarien der Renaissance anfertigen. Aus diesem Werk stammen die vier prachtvollen Evangelistenporträts, die heute in der Vatikanischen Bibliothek unter der Signatur Urbinas Latinus 10 aufbewahrt werden.

Die Miniaturen zeigen Matthäus, Markus, Lukas und Johannes in leuchtenden Farben, vor goldenen Ornamentrahmen und weiten Landschaften. Mit natürlicher Körperhaltung, fein modellierten Gewändern und subtilem Lichteinsatz verkörpern sie den Übergang von der mittelalterlichen Buchmalerei zur Kunst der italienischen Frührenaissance.

Entstanden im Umfeld des Hofes von Urbino oder Ferrara, zählen die vier Evangelisten zu den erlesensten Beispielen dieser künstlerischen Blütezeit. Sie vereinen Spiritualität und Humanismus in vollendeter Harmonie – ein Spiegel jener Ära, in der Glaube und Wissen, Kunst und Wissenschaft im Licht der Renaissance zusammentrafen.

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Brockhaus | Faszination Natur

Nachschlagewerk21. Jahrhundert

Brockhaus | Faszination Natur

Die Edition Faszination Natur aus dem Hause Brockhaus präsentiert die Schönheit, Vielfalt und Komplexität der Natur in einer bibliophilen Form. Mit eindrucksvollen Fotografien, anschaulichen Grafiken und prägnanten Texten bietet das Werk einen umfassenden Einblick in die Lebensräume der Erde – von den Tiefen der Ozeane bis zu den höchsten Gebirgen.

Die Bände vereinen wissenschaftliche Präzision mit ästhetischem Anspruch. Sie stellen Tiere, Pflanzen, Landschaften und ökologische Zusammenhänge in sorgfältig strukturierter Darstellung vor und verbinden aktuelles Wissen mit der Tradition des Brockhaus-Verlags, Bildung und Kultur auf höchstem Niveau zu vermitteln.

Faszination Natur ist nicht nur ein Nachschlagewerk, sondern auch ein kunstvoll gestaltetes Sammlerstück, das die Neugier und das Staunen über die natürliche Welt weckt – eine moderne Hommage an die Entdeckerfreude und Wissbegierde der klassischen Enzyklopädie.

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Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Neues Testament

Bibeln | Evangeliare17. Jahrhundert

Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Neues Testament

Die berühmte „Kupferbibel“ des Matthäus Merian d. Ä. (1593–1650) zählt zu den prachtvollsten Druckwerken des 17. Jahrhunderts. 1630 veröffentlicht, vereint sie den Text des Neuen Testaments in deutscher Sprache, gesetzt in eleganter Frakturschrift, mit 77 meisterhaften Kupferstichen. Diese kolorierten Illustrationen gelten als Höhepunkt barocker Druckgrafik und verbinden außerordentliche Detailgenauigkeit mit künstlerischer Lebendigkeit.

Merian, in Zürich ausgebildet und später in Frankfurt ansässig, begründete eine bedeutende Verleger- und Künstlerdynastie. Seine Darstellungen der biblischen Szenen zeigen eine eindrucksvolle Vielfalt an Kompositionen, die in Präzision und Ausdruckskraft mit den Werken Albrecht Dürers verglichen werden.

Das prachtvolle Werk erschien bei den Erben des Straßburger Druckers Lazarus Zetzner. Mit Goldschnitt, Lederband, Metallschließen und reicher Prägung ausgestattet, gehört die „Kupferbibel“ zu den begehrtesten Bibelausgaben der Frühen Neuzeit und ist ein Meilenstein barocker Buchkunst.

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Tierbuch des Petrus Candidus

Abhandlungen | Weltliche Werke15. Jahrhundert

Tierbuch des Petrus Candidus

Das Tierbuch des Humanisten Petrus Candidus Decembrio (ca. 1399–1477) zählt zu den kostbarsten zoologischen Handschriften der Renaissance. Ursprünglich um 1460 im Auftrag Ludovico Gonzagas, Marquis von Mantua, verfasst, vereint es naturkundliche Beobachtungen mit mythologischen Erzählungen und moralischen Deutungen.

Um 1550 wurde der lateinische Text durch über 200 Miniaturen mit insgesamt 496 Tierdarstellungen bereichert. Neben realistisch wiedergegebenen Arten erscheinen auch Satyrn, Mischwesen und mythische Gestalten wie der Pegasus. Die Miniaturen sind in kräftigen Farben ausgeführt, vielfach mit Gold- und Silberelementen versehen und von kunstvollen Rändern eingefasst.

Das Werk bezeugt die Verbindung von humanistischer Gelehrsamkeit und künstlerischer Meisterschaft im Italien des Cinquecento. Es verkörpert zugleich die Faszination für die Natur wie auch die phantasievolle Vielfalt der Renaissance-Buchmalerei. Heute zählt es zu den bedeutendsten Codices der Apostolischen Bibliothek im Vatikan.

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Vaticinia Pontificum, sive Prophetiae Abbatis Joachini

Mythologie | Prophezeiungen15. Jahrhundert

Vaticinia Pontificum, sive Prophetiae Abbatis Joachini

Die Vaticinia Pontificum, lange Zeit dem kalabrischen Abt Joachim von Fiore († 1202) zugeschrieben, gehören zu den geheimnisvollsten Schriften des Mittelalters. Tatsächlich stammt die Sammlung aus dem 13. und 14. Jahrhundert; ihr Verfasser bleibt unbekannt und wird in der Forschung als Pseudo-Joachim bezeichnet.

Das Werk vereint prophetische Weissagungen über die Päpste von Nikolaus III. bis Eugen IV. mit 46 prachtvollen Miniaturen. Diese zeigen die geistlichen Oberhäupter im Porträt, flankiert von allegorischen Tieren, Fabelwesen und apokalyptischen Symbolen. In kunstvoller Bildsprache werden ihre Rolle für die Kirche und ihr Einfluss auf die Geschicke der Christenheit gedeutet – von Visionen der Erneuerung bis hin zu dunklen Vorahnungen wie beim umstrittenen Papst Urban VI.

Die Handschrift, an italienischen Höfen von begabten Miniatoren geschaffen, verbindet politische Deutung, religiöse Symbolik und künstlerische Raffinesse. Heute wird das Werk in der Biblioteca dell’Archiginnasio in Bologna aufbewahrt.

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Bibel der Barmherzigkeit

Bibeln | Evangeliare21. Jahrhundert

Bibel der Barmherzigkeit

Anlässlich des von Papst Franziskus ausgerufenen Heiligen Jahres der Barmherzigkeit 2016 entstand eine außergewöhnliche Bilderbibel, die heute als eine der schönsten Bibelausgaben des 21. Jahrhunderts gilt. Auf 1024 Seiten vereint sie den vollständigen Text des Alten und Neuen Testaments in deutscher Sprache mit über 350 Miniaturen, von denen 270 mit echtem Blattgold versehen sind.

Die Illustrationen stammen aus mehr als 40 berühmten Handschriften aus zehn Jahrhunderten Buchmalerei – darunter das ottonische Strahov-Evangeliar, der romanische Albani-Psalter, die gotische Hamilton-Bibel oder die prachtvolle Renaissance-Bibel des Federico da Montefeltro. Durch diese Vielfalt bildet die Ausgabe ein beeindruckendes Panorama der christlichen Kunstgeschichte.

Die luxuriöse Ausstattung umfasst punzierten Goldschnitt, einen Ledereinband mit vergoldeten Schließen und ein abnehmbares Kreuz mit Rubin. Ein persönliches Vorwort von Papst Franziskus betont zudem die geistliche Dimension dieser einzigartigen Bibel.

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Stundenbuch der Isabella von Kastilien

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Stundenbuch der Isabella von Kastilien

Das Stundenbuch der Isabel la Catolica zählt zu den glanzvollsten Werken der flämischen Buchmalerei um 1500. Zwischen 1500 und 1504 entstand in den Werkstätten der Gent-Brügger Schule ein prachtvoll illuminiertes Andachtsbuch, geschaffen von einigen der bedeutendsten Künstler ihrer Zeit: Alexander Bening, Gerard David, der Meister des ersten Gebetbuchs Maximilians, der Meister von James IV. von Schottland sowie der Meister der Gebetbücher um 1500.

Die 558 Pergamentseiten sind reich ausgestattet mit 40 ganzseitigen und 10 halbseitigen Miniaturen, 24 Kalendermedaillons sowie mehr als 300 Randdekorationen. Die illusionistisch gemalten Blumen, Vögel und Insekten verleihen dem Werk eine nahezu lebendige Präsenz und zeigen jene Virtuosität, für die die flämische Renaissance berühmt ist.

Als Besitzerin dieser kostbaren Handschrift gilt Königin Isabella I. von Kastilien, deren Wappen und Devise das Stundenbuch eröffnet.

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Krönungsevangeliar des Heiligen Römischen Reiches

Bibeln | Evangeliare8. Jahrhundert

Krönungsevangeliar des Heiligen Römischen Reiches

Das Krönungsevangeliar zählt zu den erlesensten Zeugnissen karolingischer Buchkunst und gehört zu den zentralen Reichskleinodien des mittelalterlichen Kaisertums. Um 800 in Aachen entstanden, vereint der Codex auf purpurgefärbtem Pergament die vier Evangelien, geschrieben in Gold und Silber und eingeleitet von vier antikisierend gestalteten Evangelistenbildern. Die 16 Kanontafeln, mit feinen Arkaden und mediterraner Klarheit gestaltet, spiegeln die Nähe zur Aachener Palastschule wider, deren Meister byzantinische Traditionen mit karolingischer Repräsentationskunst verbanden.

Der spätere Einband von Hans von Reutlingen, um 1500 geschaffen, erhebt die Handschrift endgültig zum Insigne königlicher Autorität: ein goldener, reliefartig modellierter Buchdeckel, besetzt mit Edelsteinen und einem zentralen Gottvater-Bildnis. Über Jahrhunderte legten die römisch-deutschen Könige bei ihrer Krönung ihren Eid auf dieses Evangeliar ab, das heute als einer der kostbarsten Schätze der Wiener Schatzkammer gilt.

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Apokalypse der Herzöge von Savoyen

Apokalypsen | Beatus-Handschriften15. Jahrhundert

Apokalypse der Herzöge von Savoyen

Die Apokalypse der Herzöge von Savoyen gehört zu den strahlendsten Bilderhandschriften des 15. Jahrhunderts. Das monumentale Werk entstand in zwei Schaffensphasen zwischen 1428 und 1490 und vereint die Handschrift mehrerer großer Meister der französischen Buchmalerei, darunter Jean Bapteur, Péronet Lamy und Jean Colombe. Im Auftrag Herzog Amadeus’ VIII. begonnen und von dessen Urenkel Karl I. vollendet, entfaltet der Codex ein dichtes Zusammenspiel aus Bild und Text: 97 Miniaturen, jede in ein präzise organisiertes Seitenschema eingebettet, übersetzen die Visionen der Johannesoffenbarung in eine kraftvolle Bildsprache der französischen Gotik.

Feine Bordüren mit Blumenranken, Goldblatt, Vögeln und phantasievollen Tieren rahmen die Szenen und verleihen dem Werk seine einzigartige Eleganz. Als kommentierte Kurzfassung der Apokalypse gehört dieser Codex zu den eindrucksvollsten Zeugnissen höfischer Frömmigkeit und spätmittelalterlicher Buchkunst.

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Astronomisch-astrologischer Codex König Wenzels

Astronomie | Astrologie15. Jahrhundert

Astronomisch-astrologischer Codex König Wenzels

Der prachtvolle Astronomisch-astrologische Codex König Wenzels entstand um 1400 am Hof des böhmischen Königs Wenzel IV. von Luxemburg (1361–1419) in Prag, einem der bedeutendsten geistigen und künstlerischen Zentren des Spätmittelalters. Das Werk wurde von Wenzels Hofastronomen Terzysko verfasst und verbindet antikes, arabisches und hebräisches Wissen über die Himmelskunde in lateinischer Übersetzung.

Die großformatige Handschrift umfasst 106 Pergamentblätter mit 55 Miniaturen, 7 astrologischen Figuren, 3 Goldinitialen, 114 opaken Initialen und 19 historisierten Initialen. Die Miniaturen zeigen Planeten, Tierkreiszeichen und allegorische Darstellungen der Sternbilder in leuchtenden Farben, mit reicher Verwendung von Blatt- und Pinselgold.

Der Codex, der vermutlich zum persönlichen Gebrauch des Königs geschaffen wurde, gilt als ein Hauptwerk der Internationalen Gotik und als herausragendes Zeugnis der künstlerischen und wissenschaftlichen Kultur des Prager Hofes um 1400.

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Boccaccios vatikanischer Dekameron

Literatur | Dichtung15. Jahrhundert

Boccaccios vatikanischer Dekameron

Die prachtvolle Dekameron-Handschrift der Vatikanischen Bibliothek (Cod. Pal. Lat. 1989) zählt zu den glanzvollsten Werken der französischen Buchmalerei des frühen 15. Jahrhunderts. Sie enthält die erste französische Übersetzung von Giovanni Boccaccios (1313–1375) berühmtem Decamerone, angefertigt zwischen 1411 und 1414 von Laurent de Premierfait.

Entstanden am Hof der Herzöge von Burgund, vermutlich als Geschenk des kunstsinnigen Jean de Berry, illustriert der Codex jede der 100 Novellen mit einer eigenen Miniatur – ein Novum der Buchkunst. Der Meister der Cité des Dames, einer der bedeutendsten Pariser Illuminatoren seiner Zeit, schmückte das Werk mit leuchtenden Farben, reichem Gold und detailverliebten Architekturen.

Mit seinen 100 Miniaturen, prachtvollen Bordüren und kunstvoller Typografie ist der Vatikanische Dekameron ein Höhepunkt humanistischer Erzählkunst und ein Meisterwerk der französischen Gotik, das Literatur und Malerei in vollendeter Harmonie vereint.

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Der Cellarius Himmelsatlas

Geographie | Karten17. Jahrhundert

Der Cellarius Himmelsatlas

Der 1661 veröffentlichte Atlas Harmonia Macrocosmica des Astronomen, Mathematikers und Kartografen Andreas Cellarius (um 1596–1665) zählt zu den eindrucksvollsten Himmelsatlanten des Barock. In 29 doppelseitigen, meisterhaft kolorierten Kupferstichen entfaltet sich ein umfassendes Bild des Kosmos, das die Weltsysteme von Ptolemäus, Kopernikus und Tycho Brahe vereint und zugleich die Entwicklung des astronomischen Weltbildes veranschaulicht. Die Tafeln, gestochen von Frederik Hendrik van den Hove, Jan van Loon und Jan Pieterszoon Saenredam, verbinden wissenschaftliche Präzision mit künstlerischer Pracht und gehören zu den schönsten Beispielen barocker Druckkunst.
Erstmals erschienen im Amsterdamer Verlag Johannes Janssonius, dokumentiert der Atlas den Höhepunkt der kartographischen und astronomischen Darstellungskunst des 17. Jahrhunderts.

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Die Reisen des Ritters Jean de Mandeville

Literatur | Dichtung15. Jahrhundert

Die Reisen des Ritters Jean de Mandeville

Die im frühen 15. Jahrhundert in Nordfrankreich entstandene Handschrift Die Reisen des Ritters Jean de Mandeville zählt zu den bedeutendsten illustrierten Reiseberichten des Mittelalters. Auf 168 Pergamentseiten schildert der angebliche englische Ritter seine dreißigjährige Weltreise in das Heilige Land, nach Indien, China und in das legendäre Reich des Priesters Johannes.

Die Erzählung verbindet Pilgerbericht, Wunderchronik und höfische Dichtung. 74 Miniaturen begleiten den Text und stammen von drei herausragenden Pariser Buchmalern: dem Mazarin-Meister, dem Meister der Cité des Dames und dem Egerton-Meister. Ihre fein ausgeführten Darstellungen zeigen fantastische Wesen, exotische Landschaften und märchenhafte Architekturen in leuchtender Farbigkeit.

Als Schreiber gilt der Benediktinermönch Jean d’Ypres, der möglicherweise selbst hinter dem Namen „John Mandeville“ stand. Das Werk gilt als ein Höhepunkt spätgotischer Buchmalerei und mittelalterlicher Reiseliteratur.

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Heidelberger Sachsenspiegel

Chroniken | Geschichte | Recht14. Jahrhundert

Heidelberger Sachsenspiegel

Der Heidelberger Sachsenspiegel gehört zu den bedeutendsten Rechtsquellen des Mittelalters und bewahrt eine der frühesten Fassungen des großen Rechtsbuchs Eike von Repgows. Entstanden zwischen 1295 und 1304 im nordöstlichen Harzgebiet, vereint der Codex eine außergewöhnlich enge Verzahnung von Text und Bild. Die lebendigen Illustrationen übersetzen die komplexen Rechtsnormen des Land- und Lehnrechts in eindrucksvolle Bildsequenzen, deren übergroße Gestik, präzise Gegenstände und klare Szenenfolge bis heute faszinieren.

Nur rund ein Drittel der ursprünglichen Handschrift blieb erhalten, doch gerade dieser fragmentarische Zustand macht ihren Quellenwert deutlich: Spuren intensiver Nutzung, Abreibungen und Fingerschlieren zeugen von ihrer realen Funktion als Rechtsbuch.

Im Dreißigjährigen Krieg nach Rom verbracht und 1816 nach Heidelberg zurückgeführt, zählt der Codex heute zu den zentralen Zeugnissen mittelalterlicher Rechtskultur und zur wichtigsten bebilderten Überlieferung des Sachsenspiegels.

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Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Neues Testament

Bibeln | Evangeliare17. Jahrhundert

Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Neues Testament

Die berühmte „Kupferbibel“ des Matthäus Merian d. Ä. (1593–1650) zählt zu den prachtvollsten Druckwerken des 17. Jahrhunderts. 1630 veröffentlicht, vereint sie den Text des Neuen Testaments in deutscher Sprache, gesetzt in eleganter Frakturschrift, mit 77 meisterhaften Kupferstichen. Diese kolorierten Illustrationen gelten als Höhepunkt barocker Druckgrafik und verbinden außerordentliche Detailgenauigkeit mit künstlerischer Lebendigkeit.

Merian, in Zürich ausgebildet und später in Frankfurt ansässig, begründete eine bedeutende Verleger- und Künstlerdynastie. Seine Darstellungen der biblischen Szenen zeigen eine eindrucksvolle Vielfalt an Kompositionen, die in Präzision und Ausdruckskraft mit den Werken Albrecht Dürers verglichen werden.

Das prachtvolle Werk erschien bei den Erben des Straßburger Druckers Lazarus Zetzner. Mit Goldschnitt, Lederband, Metallschließen und reicher Prägung ausgestattet, gehört die „Kupferbibel“ zu den begehrtesten Bibelausgaben der Frühen Neuzeit und ist ein Meilenstein barocker Buchkunst.

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Der Mercator Weltatlas 1595

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Der Mercator Weltatlas 1595

Gerardus Mercator (1512–1594), Universalgelehrter und „Ptolemäus seiner Zeit“, schuf mit seinem Atlas sive Cosmographicae meditationes de fabrica mundi et fabricati figura das erste Kartenwerk, das den Namen „Atlas“ trug. Postum 1595 von seinem Sohn Rumold veröffentlicht, enthält es 57 doppelseitige Kupferstiche, die die Welt, Kontinente und Länder in bis dahin unerreichter Präzision darstellen. Mercators berühmte Projektion, 1569 erstmals eingeführt, revolutionierte die Navigation durch ihre winkeltreue Darstellung. Der Atlas verbindet wissenschaftliche Exaktheit mit Renaissance-Ästhetik: kolorierte Karten, kunstvolle Titelblätter sowie maritime und landschaftliche Details machen das Werk zu einem Meisterstück der Verbindung von Kunst und Wissenschaft. Zeitgenossen wie Nachwelt sahen in Mercator den Begründer der modernen Geographie. Sein Atlas veränderte das mittelalterliche Weltbild grundlegend und blieb über Jahrhunderte das Referenzwerk für Forscher, Entdecker und Herrscher in ganz Europa.

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Städteansichten – Contrafactur der Vornebster Stät der Welt

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Städteansichten – Contrafactur der Vornebster Stät der Welt

Die Contrafactur der vornebsten Stät der Welt vereint 90 Stadtansichten und Pläne aus dem monumentalen Werk Civitates Orbis Terrarum, das zwischen 1574 und 1618 in Köln entstand. Herausgegeben vom Theologen Georg Braun (1541–1622) und gestochen von Franz Hogenberg (1535–1590), gilt es als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit.

Die aufwendig kolorierten Kupferstiche zeigen die wichtigsten Städte Europas, Afrikas, Asiens und Amerikas in beeindruckender Detailtreue. Architektur, Stadtstrukturen und kleine Genreszenen vermitteln ein lebendiges Bild urbanen Lebens vor den Verwüstungen des Dreißigjährigen Krieges.

Mit ihren großformatigen Doppelseiten ist die Contrafactur nicht nur ein Meisterwerk kartographischer Kunst, sondern auch eine unschätzbare historische Quelle zur Entwicklung europäischer Stadtlandschaften.

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Bible moralisée

Bibeln | Evangeliare13. Jahrhundert

Bible moralisée

Bible moralisée zählt zu den luxuriösesten und bekanntesten Bilderhandschriften der französischen Gotik des 13. Jahrhunderts. Das Werk verbindet biblische Erzählung und moralische Auslegung in einer streng durchkomponierten Bild Text Ordnung. Auf 136 Seiten entfalten sich über 1.000 Medaillonminiaturen, die Szenen aus dem Alten Testament jeweils mit einer moralisierenden Deutung verknüpfen. Bild und Kommentar stehen dabei gleichwertig nebeneinander und machen die Handschrift zu einem Buch der Erbauung.

Die Miniaturen sind auf vergoldetem Grund angelegt und zeichnen sich durch eine reduzierte, zugleich eindringliche Farbpalette aus Dunkelblau und Rotbraun aus. Dynamische Figuren, klare Kompositionen und eine hohe erzählerische Dichte verleihen den Darstellungen große Ausdruckskraft. Besonders berühmt ist das ganzseitige Frontispiz, das Gott als Architekten des Universums mit dem Zirkel zeigt und die mittelalterliche Vorstellung von göttlicher Ordnung und Maß veranschaulicht.

Die kostbare Ausstattung weist auf einen hochrangigen Auftraggeber hin. Die Bible moralisée ist ein herausragendes Zeugnis gotischer Buchkunst und theologischer Bilddidaktik.

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Briçonnet-Stundenbuch

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Briçonnet-Stundenbuch

Das um 1485 in Tours entstandene Briçonnet-Stundenbuch zählt zu den herausragenden Werken der französischen Renaissance-Buchmalerei. Die Handschrift enthält 25 ganzseitige Miniaturen, die Jean Poyer zugeschrieben werden, einem der führenden Maler am Hof der französischen Könige.

Poyer verband in seinen Darstellungen die Präzision niederländischer Malerei mit der Eleganz der französischen Hofkunst. Architektur, Landschaften und Figuren erscheinen in klarer Komposition und leuchtender Farbigkeit. Die Miniaturen sind von goldgerahmten Trompe-l’œil-Dekoren eingefasst und erinnern in ihrer Wirkung an zeitgenössische Tafelbilder.

Als Auftraggeber gilt vermutlich Guillaume Briçonnet, Finanzminister unter Karl VIII. und späterer Kardinal. Das Werk wurde nicht als Gebetshilfe, sondern als repräsentatives Schaustück geschaffen – ein Beispiel für die Verbindung von Andacht, Malerei und höfischer Kultur im Frankreich des späten 15. Jahrhunderts.

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Brockhaus | Horizonte

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Brockhaus | Horizonte

Die Reihe Brockhaus Horizonte ist eine thematisch aufgebaute Sachbuch-Edition des F. A. Brockhaus Verlags, die sich den zentralen Wissens- und Kulturbereichen der Moderne widmet. In essayistisch geschriebenen Beiträgen verbinden renommierte Autorinnen und Autoren wissenschaftliche Erkenntnisse mit kulturellen, historischen und gesellschaftlichen Perspektiven.

Die Bände zeichnen sich durch eine klare Sprache, hochwertige Ausstattung und reiches Bildmaterial aus. Sie vermitteln fundiertes Wissen jenseits reiner Lexikonartikel und richten sich an Leserinnen und Leser, die komplexe Themen in übergreifenden Zusammenhängen verstehen möchten. Damit steht die Reihe exemplarisch für das Bemühen des Hauses Brockhaus, Bildung, Wissenschaft und Kultur in anschaulicher Form zu vereinen.

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Originale

Brockhaus | Meilensteine - Geschichte, Kultur und Wissenschaft

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Brockhaus | Meilensteine - Geschichte, Kultur und Wissenschaft

Das Werk Meilensteine Geschichte, Kultur und Wissenschaft aus dem Brockhaus Verlag präsentiert die entscheidenden Wendepunkte der Menschheitsgeschichte in konzentrierter Form. Von den ersten Hochkulturen über epochale Erfindungen bis zu bahnbrechenden Entdeckungen und kulturellen Leistungen spannt sich der Bogen.

Jede Epoche wird durch prägnante Texte, anschauliche Abbildungen und sorgfältig ausgewählte Beispiele greifbar gemacht. Ob die Entwicklung der Schrift, die Entdeckung neuer Kontinente, die Erfindung des Buchdrucks oder die Entfaltung großer Kunst- und Musiktraditionen – das Werk zeigt, wie technische Innovationen, geistige Errungenschaften und kulturelle Blütezeiten das Gesicht der Welt geprägt haben.

Meilensteine Geschichte, Kultur und Wissenschaft ist damit nicht nur ein Nachschlagewerk, sondern auch eine Inspirationsquelle. Es verdeutlicht, wie eng Fortschritt und Kultur miteinander verflochten sind, und lädt dazu ein, die großen Linien menschlicher Entwicklung in einem klaren, visuell eindrucksvollen Panorama nachzuvollziehen.

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Digital

Brockhaus | Die Enzyklopädie Multimedial

Nachschlagewerk21. Jahrhundert

Brockhaus | Die Enzyklopädie Multimedial

Die Ausgabe Brockhaus | Die Enzyklopädie Multimedial vereint ein traditionelles dreibändiges Nachschlagewerk mit einer ergänzenden digitalen Komponente. Der klassische Buchsatz in hochwertiger Ausführung bildet den Kern der Edition. Die Bände folgen der langen Lexikontradition des Hauses Brockhaus und präsentieren ein breites Spektrum an Stichworten aus Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft.

Ergänzt wird das gedruckte Werk durch ein multimediales Set aus CD-ROMs, das zusätzliche Inhalte, Bildmaterialien und Recherchemöglichkeiten erschließt. Das beiliegende Handbuch dokumentiert Aufbau und Nutzung der digitalen Sammlung. Insgesamt zeigt sich ein frühes Beispiel für die Verbindung gedruckter und elektronischer Wissensvermittlung, das den Übergang in das digitale Zeitalter deutlich markiert.

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Civitates Orbis Terrarum – Band II (1574)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band II (1574)

Die Civitates Orbis Terrarum, zwischen 1572 und 1618 in sechs Bänden erschienen, gilt als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Herausgegeben von Georg Braun und gestochen von Frans Hogenberg, vereint sie mehr als 600 Stadtansichten und Stadtpläne aus aller Welt und dokumentiert die Entfaltung des urbanen Lebens in der Renaissance.

Der zweite Band (1574) erweitert den geografischen Horizont des Werkes um neue Städte aus Mitteleuropa, Spanien, Italien und dem Osmanischen Reich. Die farbig gefassten Kupferstiche verbinden wissenschaftliche Präzision mit künstlerischer Ausdruckskraft. Georg Brauns begleitende Texte fügen historische und kulturelle Einblicke hinzu und machen diesen Band zu einem Spiegelbild humanistischer Weltneugier.

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Civitates Orbis Terrarum – Band III (1576)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band III (1576)

Die Civitates Orbis Terrarum, zwischen 1572 und 1618 in sechs Bänden erschienen, gilt als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Unter der Leitung von Georg Braun und Frans Hogenberg entstanden über 600 kolorierte Stadtansichten, die die geographische und kulturelle Vielfalt der bekannten Welt zeigen.

Der dritte Band (1576) setzt die ikonographische Erfassung bedeutender Handels- und Hafenstädte Europas fort. Besonders die detailreichen Darstellungen skandinavischer, englischer und osteuropäischer Städte bezeugen das wachsende geographische Wissen und die Entdeckerfreude der Renaissance. Präzision, Farbigkeit und Kompositionskunst machen diesen Band zu einem Höhepunkt frühneuzeitlicher Kartographie.

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Civitates Orbis Terrarum – Band IV (1582)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band IV (1582)

Die Civitates Orbis Terrarum ist das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Zwischen 1572 und 1618 erschienen, umfasst das monumentale Werk über 600 Stadtansichten aus aller Welt und gilt als kartographisches Pendant zu Ortelius’ Theatrum Orbis Terrarum.

Der vierte Band (1582) erweitert das Werk um zahlreiche Städte aus Frankreich, den Niederlanden und dem östlichen Mittelmeerraum. In prachtvoll kolorierten Kupferstichen werden Stadtarchitektur und Landschaftsraum zu harmonischen Bildwelten verbunden. Die Kompositionen, reich an Figuren und Alltagsszenen, vermitteln ein lebendiges Bild des städtischen Lebens der Renaissance.

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Civitates Orbis Terrarum – Band V (1590)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band V (1590)

Die Civitates Orbis Terrarum – das umfassendste Städtebuch der Frühen Neuzeit – verbindet kartographische Genauigkeit mit künstlerischer Meisterschaft. Herausgegeben von Georg Braun und gestochen von Frans Hogenberg, bietet sie ein einzigartiges Panorama der Weltstädte der Renaissance.

Der fünfte Band (1590) enthält neueste Darstellungen aus Mitteleuropa, der Iberischen Halbinsel und dem Orient. Die Tafeln spiegeln die wirtschaftliche und kulturelle Dynamik der Zeit wider und zeigen die Erweiterung des geografischen Wissens am Ende des 16. Jahrhunderts. In der Verbindung von Wissenschaft und Kunst wird das Werk zu einem Monument europäischer Kulturgeschichte.

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Codex Purpureus Rossanensis

Bibeln | Evangeliare6. Jahrhundert

Codex Purpureus Rossanensis

Codex Purpureus Rossanensis gehört zu den bedeutendsten Bilderhandschriften der Spätantike und entstand im 6. Jahrhundert. Berühmt ist der Codex als Träger des ältesten bekannten Evangelistenbildes der Buchmalerei, das den Evangelisten Markus erstmals als Autorenfigur zeigt. Erhalten sind heute 386 von ursprünglich über 800 Pergamentseiten mit dem vollständigen Matthäus Evangelium und dem nahezu vollständigen Markus Evangelium.

Die purpurgefärbten Pergamentblätter bilden einen königlichen Hintergrund für den griechischen Text, der in silbernen und goldenen Majuskeln geschrieben ist. 15 außergewöhnliche Miniaturen, teils ganzseitig, teils friesartig angeordnet, zählen zu den schönsten Beispielen frühbyzantinischer Kunst. In ihnen vollzieht sich der Übergang von der klassisch antiken Bildauffassung zu einer monumentalen, abstrahierenden Formensprache. Der Codex gilt als Schlüsselwerk der östlichen Buchmalerei.

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Das Opus Magnum des Claudius Ptolemäus

Geographie | Karten15. Jahrhundert

Das Opus Magnum des Claudius Ptolemäus

Die Geographia des alexandrinischen Universalgelehrten Claudius Ptolemäus (2. Jahrhundert) zählt zu den einflussreichsten Schriften der Antike. Sie enthält die mathematischen Grundlagen der Kartographie sowie die Koordinaten von über 8.000 Orten der bekannten Welt. Um 1400 in Italien wiederentdeckt und ins Lateinische übersetzt, wurde sie im 15. Jahrhundert mit prachtvollen Karten ergänzt und zu einem der bedeutendsten Atlanten der Renaissance.

Das für König Alfons V. von Aragon in Neapel entstandene Manuskript verbindet antikes Wissen mit der Kunst der Buchmalerei. Leuchtende Farben, reiches Blattgold, kunstvolle Initialen und symbolträchtige Darstellungen wie Engel mit Krone und Wappen machen es zu einem Meisterwerk höfischer Repräsentation.

Für Sammler und Liebhaber stellt dieser Atlas ein einzigartiges Dokument dar, das Wissenschaft, Kunst und Macht der Renaissance auf eindrucksvolle Weise vereint.

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Brockhaus | in Achtzehn Bänden

Nachschlagewerk21. Jahrhundert

Brockhaus | in Achtzehn Bänden

Die Brockhaus Enzyklopädie in 18 Bänden ist eine umfangreiche deutschsprachige Universal-Enzyklopädie, die als gedrucktes Nachschlagewerk Lexikonteil und ein dreibändiges deutsches Wörterbuch vereint. Sie vermittelt Allgemeinwissen aus den Bereichen Wissenschaft, Kultur, Gesellschaft und Alltag auf zahlreichen Seiten mit vielen Abbildungen, Tabellen und Karten. Neben dem klassischen Stichwortteil enthält die Ausgabe thematische Ergänzungen mit Sachartikeln zu aktuellen und grundlegenden Fragestellungen. Die 18 Bände spiegeln die hohe Tradition der Brockhaus-Lexika wider, die seit dem 18. Jahrhundert als zuverlässige Referenzwerke im deutschen Sprachraum gelten. Das Werk wurde in dieser Form über Direktvertrieb angeboten und genießt aufgrund seiner reichhaltigen Ausstattung und systematischen Erschließung des Wissens einen besonderen Stellenwert als repräsentatives Nachschlagewerk.

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Originale

Wundervolle Erde – Der Bio Planet Erde & Natur

Fotobuch-Edition21. Jahrhundert

Wundervolle Erde – Der Bio Planet Erde & Natur

Die zwölfbändige Buchreihe Wundervolle Erde ist eine auf 3000 Exemplare limitierte Edition, die über 10 000 Fotografien von Landschaften, Pflanzen und Tieren in eindrucksvoller Qualität vereint. Inspiriert von Alexander von Humboldt vermittelt sie ein Panorama von Schönheit und Zerbrechlichkeit unseres Planeten.

Jeder Band widmet sich einer bestimmten Region: Südeuropa, Australien, West- und Mitteleuropa, Nordamerika, Asien, Afrika, Südamerika, Nordeuropa, der Nahe Osten, Arktis und Antarktis, die Inselwelten sowie die Ozeane. Zusammen entsteht eine visuelle Weltreise durch Natur- und Biosphärenreservate, von uralten Wäldern bis zu majestätischen Vulkanen, von tropischen Küsten bis zu ewigen Eislandschaften.

Die Edition ist zugleich ein Dokument der geographischen Vielfalt und eine ästhetische Hommage an die Erde – ein Werk, das die Faszination der Natur für Sammler und Bibliophile in einzigartiger Form einfängt.

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Stundenbuch der Isabella von Kastilien

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Stundenbuch der Isabella von Kastilien

Das Stundenbuch der Isabel la Catolica zählt zu den glanzvollsten Werken der flämischen Buchmalerei um 1500. Zwischen 1500 und 1504 entstand in den Werkstätten der Gent-Brügger Schule ein prachtvoll illuminiertes Andachtsbuch, geschaffen von einigen der bedeutendsten Künstler ihrer Zeit: Alexander Bening, Gerard David, der Meister des ersten Gebetbuchs Maximilians, der Meister von James IV. von Schottland sowie der Meister der Gebetbücher um 1500.

Die 558 Pergamentseiten sind reich ausgestattet mit 40 ganzseitigen und 10 halbseitigen Miniaturen, 24 Kalendermedaillons sowie mehr als 300 Randdekorationen. Die illusionistisch gemalten Blumen, Vögel und Insekten verleihen dem Werk eine nahezu lebendige Präsenz und zeigen jene Virtuosität, für die die flämische Renaissance berühmt ist.

Als Besitzerin dieser kostbaren Handschrift gilt Königin Isabella I. von Kastilien, deren Wappen und Devise das Stundenbuch eröffnet.

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Der Goldene Münchner Psalter

Psalterien13. Jahrhundert

Der Goldene Münchner Psalter

Der Goldene Münchner Psalter, entstanden um 1200 vermutlich in Oxford, gilt als einer der kostbarsten Psalter des Mittelalters. Drei englische Buchmaler schufen einen Codex von außerordentlicher Pracht, der den Übergang von der Romanik zur Gotik in der Buchkunst eindrucksvoll dokumentiert.

Das Werk umfasst 166 Blätter mit 91 ganzseitigen Miniaturen auf Goldgrund, 24 Kalendermedaillons, zehn historisierten Initialen und unzähligen ornamentalen Verzierungen in leuchtenden Farben. Szenen aus dem Alten und Neuen Testament, von der Schöpfung bis zum Jüngsten Gericht, entfalten ein monumentales Bilderprogramm von seltener Fülle und erzählerischer Klarheit.

Die sorgfältige Modellierung der Figuren, die fließenden Gewänder und die feine Schattierung zeigen das Streben nach einer neuen Natürlichkeit. In seiner künstlerischen Vielfalt und in der opulenten Verwendung von Gold ist der Goldene Münchner Psalter ein Schlüsselwerk der englischen Buchmalerei um 1200.

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Münzen

Deutsche Währungsgeschichte

Chroniken | Geschichte | Recht20. Jahrhundert

Deutsche Währungsgeschichte

Deutsche Währungsgeschichte dokumentiert die Entwicklung des deutschen Geldwesens vom Deutschen Kaiserreich bis zur Wiedervereinigung. Das Programm umfasst 21 thematisch aufgebaute Folder, die jeweils eine abgeschlossene historische Epoche behandeln und Münzsätze sowie Briefmarken als zeittypische Zeugnisse vereinen.

Die Sammlung führt durch zentrale Abschnitte der deutschen Geschichte, darunter das Kaiserreich, die Weimarer Republik, das Dritte Reich, die DDR und die Bundesrepublik Deutschland. Ergänzt werden die Originalobjekte durch erläuternde Texte, historische Fotografien und Kartenmaterial, die politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge sichtbar machen.

Die einzelnen Folder sind übersichtlich gestaltet und lassen sich in drei Schubern zusammenfassen. Dadurch entsteht ein geschlossenes Archiv, das die Entwicklung von Währung, Staatlichkeit und Identität über mehr als ein Jahrhundert hinweg nachvollziehbar macht. Die Reihe verbindet numismatische und philatelistische Zeugnisse mit historischer Einordnung zu einem facettenreichen Gesamtbild.

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Dioskurides Neapolitanus

Medizin | Botanik | Alchemie7. Jahrhundert

Dioskurides Neapolitanus

Dioskurides Neapolitanus ist einer der ältesten und bedeutendsten Überlieferungsträger der Materia medica des griechischen Arztes Dioskurides Pedanios aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. Der Codex entstand zu Beginn des 7. Jahrhunderts, vermutlich im byzantinischen Kulturraum oder im griechisch geprägten Süditalien, und diente über Jahrhunderte als maßgebliches pharmakologisches Nachschlagewerk.

Besonders hervorzuheben sind die 403 detailreichen Pflanzenminiaturen, die botanische Merkmale präzise veranschaulichen und auf antike Vorlagen zurückgehen. Text und Bild sind didaktisch klar angelegt, wobei jede Pflanze mit Beschreibung, Wirkung und Anwendung vorgestellt wird. Eine spätere alphabetische Ordnung erleichterte die Nutzung im medizinischen Alltag.

Der Codex wurde intensiv genutzt und ergänzt, was seine hohe Wertschätzung belegt. Heute zählt der Dioskurides Neapolitanus zu den wichtigsten Zeugnissen antiker Naturkunde, frühbyzantinischer Buchmalerei und der Geschichte der Medizin.

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Civitates Orbis Terrarum – Band V (1590)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band V (1590)

Die Civitates Orbis Terrarum – das umfassendste Städtebuch der Frühen Neuzeit – verbindet kartographische Genauigkeit mit künstlerischer Meisterschaft. Herausgegeben von Georg Braun und gestochen von Frans Hogenberg, bietet sie ein einzigartiges Panorama der Weltstädte der Renaissance.

Der fünfte Band (1590) enthält neueste Darstellungen aus Mitteleuropa, der Iberischen Halbinsel und dem Orient. Die Tafeln spiegeln die wirtschaftliche und kulturelle Dynamik der Zeit wider und zeigen die Erweiterung des geografischen Wissens am Ende des 16. Jahrhunderts. In der Verbindung von Wissenschaft und Kunst wird das Werk zu einem Monument europäischer Kulturgeschichte.

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Civitates Orbis Terrarum

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum

Die Civitates Orbis Terrarum, zwischen 1572 und 1618 in sechs Bänden erschienen, gilt als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Herausgegeben vom Theologen Georg Braun (1541–1622) und mit Kupferstichen von Frans Hogenberg sowie später Simon van den Neuwel ausgestattet, vereint das monumentale Werk über 600 Stadtansichten und Stadtpläne aus Europa, Asien, Afrika und Amerika.

Die meisterhaft kolorierten Kupferstiche beeindrucken durch ihre Detailfülle und Realitätsnähe: nicht nur Architektur und Stadtstrukturen sind erkennbar, sondern auch Szenen des Alltags mit Fuhrwerken, Schiffen, Trachten und lebendigen Genreszenen. Damit vermittelt die Civitates ein einzigartiges Bild der urbanen Welt an der Schwelle von Mittelalter und Neuzeit.

Zusammen mit Ortelius’ Theatrum Orbis Terrarum bildet das Werk einen Grundstein der modernen Kartografie und zugleich ein faszinierendes kulturhistorisches Panorama des „Goldenen Zeitalters“.

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Civitates Orbis Terrarum – Band VI (1618)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band VI (1618)

Die Civitates Orbis Terrarum, zwischen 1572 und 1618 in sechs Bänden erschienen, gilt als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Herausgegeben von Georg Braun und gestochen von Frans Hogenberg sowie später von Simon van den Neuwel, vereint das monumentale Werk über 600 Stadtansichten und -pläne aus Europa, Asien, Afrika und Amerika – ein Weltbild im Zeitalter der Renaissance.

Der sechste Band (1618) bildet den Abschluss dieses einzigartigen kartographischen Großprojekts. Er dokumentiert die geographischen und künstlerischen Fortschritte der späten Renaissance und enthält zahlreiche neue Stadtansichten, darunter auch Darstellungen aus Nordeuropa und dem amerikanischen Kontinent. Die Kompositionen zeigen eine reifere Bildsprache und eine noch feinere Farbabstimmung als die früheren Bände. Damit schließt der Band das Lebenswerk Georg Brauns ab und markiert den Übergang von der Humanistischen Kartographie zur Frühaufklärung.

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Civitates Orbis Terrarum – Band II (1574)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band II (1574)

Die Civitates Orbis Terrarum, zwischen 1572 und 1618 in sechs Bänden erschienen, gilt als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Herausgegeben von Georg Braun und gestochen von Frans Hogenberg, vereint sie mehr als 600 Stadtansichten und Stadtpläne aus aller Welt und dokumentiert die Entfaltung des urbanen Lebens in der Renaissance.

Der zweite Band (1574) erweitert den geografischen Horizont des Werkes um neue Städte aus Mitteleuropa, Spanien, Italien und dem Osmanischen Reich. Die farbig gefassten Kupferstiche verbinden wissenschaftliche Präzision mit künstlerischer Ausdruckskraft. Georg Brauns begleitende Texte fügen historische und kulturelle Einblicke hinzu und machen diesen Band zu einem Spiegelbild humanistischer Weltneugier.

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Civitates Orbis Terrarum – Band III (1576)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band III (1576)

Die Civitates Orbis Terrarum, zwischen 1572 und 1618 in sechs Bänden erschienen, gilt als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Unter der Leitung von Georg Braun und Frans Hogenberg entstanden über 600 kolorierte Stadtansichten, die die geographische und kulturelle Vielfalt der bekannten Welt zeigen.

Der dritte Band (1576) setzt die ikonographische Erfassung bedeutender Handels- und Hafenstädte Europas fort. Besonders die detailreichen Darstellungen skandinavischer, englischer und osteuropäischer Städte bezeugen das wachsende geographische Wissen und die Entdeckerfreude der Renaissance. Präzision, Farbigkeit und Kompositionskunst machen diesen Band zu einem Höhepunkt frühneuzeitlicher Kartographie.

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Civitates Orbis Terrarum – Band IV (1582)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band IV (1582)

Die Civitates Orbis Terrarum ist das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Zwischen 1572 und 1618 erschienen, umfasst das monumentale Werk über 600 Stadtansichten aus aller Welt und gilt als kartographisches Pendant zu Ortelius’ Theatrum Orbis Terrarum.

Der vierte Band (1582) erweitert das Werk um zahlreiche Städte aus Frankreich, den Niederlanden und dem östlichen Mittelmeerraum. In prachtvoll kolorierten Kupferstichen werden Stadtarchitektur und Landschaftsraum zu harmonischen Bildwelten verbunden. Die Kompositionen, reich an Figuren und Alltagsszenen, vermitteln ein lebendiges Bild des städtischen Lebens der Renaissance.

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Bertelsmann Lexikothek | Chronik des Jahrhunderts 2000

Nachschlagewerk21. Jahrhundert

Bertelsmann Lexikothek | Chronik des Jahrhunderts 2000

Die Brockhaus Chronik des Jahrhunderts zählt zu den bedeutendsten Reihen der modernen Geschichtsdokumentation. Die Bände 28 bis 50 decken die Jahre 2000 bis 2022 ab und geben einen präzisen wie lebendigen Überblick über die politischen, gesellschaftlichen, kulturellen und wissenschaftlichen Entwicklungen dieser Zeit.

Jeder Band ist einem Jahr gewidmet und verbindet fundierte Texte mit eindrucksvollen Bildern, Karten und Statistiken. So entsteht ein facettenreiches Panorama der Ereignisse, das von weltpolitischen Umbrüchen über technische Innovationen bis hin zu kulturellen Höhepunkten reicht. Die Jahrgangschroniken sind zugleich Nachschlagewerk und Zeitzeugnis, das die Transformationen und Herausforderungen der ersten Jahrzehnte des 21. Jahrhunderts auf eindrucksvolle Weise nachvollziehbar macht.

Damit sind die Chroniken ein unverzichtbares Kompendium für alle, die die jüngste Vergangenheit in ihrer ganzen Vielfalt verstehen wollen.

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Bertelsmann Lexikothek | Chronik des 20. Jahrhunderts

Chroniken | Geschichte | Recht20. Jahrhundert

Bertelsmann Lexikothek | Chronik des 20. Jahrhunderts

Die Bertelsmann Lexikothek Chronik des 20. Jahrhunderts ist ein umfassendes Standardwerk, das die Jahre 1900 bis 1999 in einer einzigartigen Jahr-für-Jahr-Darstellung dokumentiert. Sie bietet eine präzise Übersicht über die politischen, gesellschaftlichen, kulturellen und wissenschaftlichen Entwicklungen eines Jahrhunderts, das von Umbrüchen, Katastrophen und Fortschritten gleichermaßen geprägt war.

Jeder Jahrgang wird in einem eigenen Kapitel behandelt und durch zahlreiche Abbildungen, Karten, Tabellen und Fotos illustriert. So entsteht ein lebendiges Bild der Epoche, das die großen historischen Ereignisse ebenso sichtbar macht wie kulturelle Strömungen, technische Innovationen oder prägende Persönlichkeiten. Die Chronik verbindet zuverlässige Informationen mit einer anschaulichen Darstellung, die Vergangenheit greifbar macht.

Damit ist sie nicht nur ein Nachschlagewerk, sondern zugleich ein faszinierender Spiegel des 20. Jahrhunderts.

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Schätze der Biblioteca Apostolica Vaticana – Biblica

Kassetten (Einzelblatt-Sammlungen)Vor dem 5. Jahrhundert

Schätze der Biblioteca Apostolica Vaticana – Biblica

Die Biblioteca Apostolica Vaticana ist weltberühmt für ihre außergewöhnliche Sammlung von Bibeln und Bibelhandschriften. In „Schätze der Biblioteca Apostolica Vaticana – Biblica“ sind zwölf ausgewählte Blätter aus besonders bedeutenden Exemplaren zusammengeführt, die historische Tiefe und künstlerische Raffinesse verbinden.

Der Zeitraum reicht vom 3. bis zum 15. Jahrhundert: von einem frühchristlichen Papyrus mit einer der ältesten Überlieferungen der Petrusbriefe bis zu prachtvoll ausgestatteten Evangelienhandschriften aus karolingischer und ottonischer Zeit. Ein Höhepunkt ist die Renaissance-Bibel des Niccolò d’Este, deren Text in der Volkssprache verfasst wurde und damit eine seltene Besonderheit darstellt.

Die Auswahl umfasst unterschiedliche Kulturkreise und Sprachen, darunter byzantinische, koptische, arabische und hebräische Traditionen. So entsteht ein konzentrierter Einblick in die Geschichte der Heiligen Schrift und ihrer reichen Bildwelten.

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Schätze der Biblioteca Apostolica Vaticana – Litterae

Kassetten (Einzelblatt-Sammlungen)Vor dem 5. Jahrhundert

Schätze der Biblioteca Apostolica Vaticana – Litterae

Die Biblioteca Apostolica Vaticana zählt zu den großen Gedächtnisorten Europas. In der Kassette „Schätze der Biblioteca Apostolica Vaticana – Litterae“ vereinen sich zwölf ausgewählte Einzelblätter aus literarischen, wissenschaftlichen und künstlerisch herausragenden Handschriften der päpstlichen Bibliothek.

Der Bogen spannt sich über mehr als ein Jahrtausend: von frühchristlichen Vergil-Codices über karolingische Fachtexte und das Falkenbuch Kaiser Friedrichs II. bis zu prachtvollen Seiten aus Dantes Göttlicher Komödie und Boccaccios Decamerone. Maßgeblich sind dabei sowohl die Bedeutung der Texte für die Überlieferung als auch der Rang von Buchmalerei und Ornament.

Jedes Blatt ist in einem hochwertigen Passepartout präsentiert. Die Kassette selbst trägt als Zierstück eine echtvergoldete Messingscheibe nach dem Vorbild einer astrologischen Tafel aus dem Ptolemäus-Handtafel-Codex.

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Wundervolle Erde – Der Bio Planet Erde & Natur

Fotobuch-Edition21. Jahrhundert

Wundervolle Erde – Der Bio Planet Erde & Natur

Die zwölfbändige Buchreihe Wundervolle Erde ist eine auf 3000 Exemplare limitierte Edition, die über 10 000 Fotografien von Landschaften, Pflanzen und Tieren in eindrucksvoller Qualität vereint. Inspiriert von Alexander von Humboldt vermittelt sie ein Panorama von Schönheit und Zerbrechlichkeit unseres Planeten.

Jeder Band widmet sich einer bestimmten Region: Südeuropa, Australien, West- und Mitteleuropa, Nordamerika, Asien, Afrika, Südamerika, Nordeuropa, der Nahe Osten, Arktis und Antarktis, die Inselwelten sowie die Ozeane. Zusammen entsteht eine visuelle Weltreise durch Natur- und Biosphärenreservate, von uralten Wäldern bis zu majestätischen Vulkanen, von tropischen Küsten bis zu ewigen Eislandschaften.

Die Edition ist zugleich ein Dokument der geographischen Vielfalt und eine ästhetische Hommage an die Erde – ein Werk, das die Faszination der Natur für Sammler und Bibliophile in einzigartiger Form einfängt.

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Brockhaus | Meilensteine - Geschichte, Kultur und Wissenschaft

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Brockhaus | Meilensteine - Geschichte, Kultur und Wissenschaft

Das Werk Meilensteine Geschichte, Kultur und Wissenschaft aus dem Brockhaus Verlag präsentiert die entscheidenden Wendepunkte der Menschheitsgeschichte in konzentrierter Form. Von den ersten Hochkulturen über epochale Erfindungen bis zu bahnbrechenden Entdeckungen und kulturellen Leistungen spannt sich der Bogen.

Jede Epoche wird durch prägnante Texte, anschauliche Abbildungen und sorgfältig ausgewählte Beispiele greifbar gemacht. Ob die Entwicklung der Schrift, die Entdeckung neuer Kontinente, die Erfindung des Buchdrucks oder die Entfaltung großer Kunst- und Musiktraditionen – das Werk zeigt, wie technische Innovationen, geistige Errungenschaften und kulturelle Blütezeiten das Gesicht der Welt geprägt haben.

Meilensteine Geschichte, Kultur und Wissenschaft ist damit nicht nur ein Nachschlagewerk, sondern auch eine Inspirationsquelle. Es verdeutlicht, wie eng Fortschritt und Kultur miteinander verflochten sind, und lädt dazu ein, die großen Linien menschlicher Entwicklung in einem klaren, visuell eindrucksvollen Panorama nachzuvollziehen.

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Brockhaus | Enzyklopädie der Erde

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Brockhaus | Enzyklopädie der Erde

Die Enzyklopädie der Erde aus dem Hause Brockhaus ist eine umfassende Hommage an die Vielfalt, Schönheit und Dynamik unseres Planeten. In präzise recherchierten Texten und eindrucksvoll bebilderten Darstellungen entfaltet das Werk ein Panorama der Erde – von ihrer Entstehung und geologischen Struktur über die Klimazonen und Ökosysteme bis zu den kulturellen und geographischen Lebensräumen des Menschen.

Die Edition verbindet wissenschaftliche Exaktheit mit ästhetischer Gestaltung und vermittelt aktuelles Wissen aus Geologie, Geographie, Biologie und Umweltforschung in zugänglicher Form. Großformatige Fotografien, Karten und Grafiken veranschaulichen die komplexen Zusammenhänge der Natur und machen die Enzyklopädie der Erde zu einem zugleich lehrreichen und inspirierenden Werk.

Als modernes Nachschlagewerk steht sie in der Tradition des Brockhaus-Verlags, der Wissen, Bildung und die Bewahrung der Natur mit enzyklopädischer Leidenschaft vereint.

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Brockhaus | Faszination Natur

Nachschlagewerk21. Jahrhundert

Brockhaus | Faszination Natur

Die Edition Faszination Natur aus dem Hause Brockhaus präsentiert die Schönheit, Vielfalt und Komplexität der Natur in einer bibliophilen Form. Mit eindrucksvollen Fotografien, anschaulichen Grafiken und prägnanten Texten bietet das Werk einen umfassenden Einblick in die Lebensräume der Erde – von den Tiefen der Ozeane bis zu den höchsten Gebirgen.

Die Bände vereinen wissenschaftliche Präzision mit ästhetischem Anspruch. Sie stellen Tiere, Pflanzen, Landschaften und ökologische Zusammenhänge in sorgfältig strukturierter Darstellung vor und verbinden aktuelles Wissen mit der Tradition des Brockhaus-Verlags, Bildung und Kultur auf höchstem Niveau zu vermitteln.

Faszination Natur ist nicht nur ein Nachschlagewerk, sondern auch ein kunstvoll gestaltetes Sammlerstück, das die Neugier und das Staunen über die natürliche Welt weckt – eine moderne Hommage an die Entdeckerfreude und Wissbegierde der klassischen Enzyklopädie.

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Civitates Orbis Terrarum – Band II (1574)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band II (1574)

Die Civitates Orbis Terrarum, zwischen 1572 und 1618 in sechs Bänden erschienen, gilt als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Herausgegeben von Georg Braun und gestochen von Frans Hogenberg, vereint sie mehr als 600 Stadtansichten und Stadtpläne aus aller Welt und dokumentiert die Entfaltung des urbanen Lebens in der Renaissance.

Der zweite Band (1574) erweitert den geografischen Horizont des Werkes um neue Städte aus Mitteleuropa, Spanien, Italien und dem Osmanischen Reich. Die farbig gefassten Kupferstiche verbinden wissenschaftliche Präzision mit künstlerischer Ausdruckskraft. Georg Brauns begleitende Texte fügen historische und kulturelle Einblicke hinzu und machen diesen Band zu einem Spiegelbild humanistischer Weltneugier.

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Das Meisterwerk des Medicus

Medizin | Botanik | Alchemie15. Jahrhundert

Das Meisterwerk des Medicus

Der persische Arzt und Philosoph Avicenna (980–1037), einer der bedeutendsten Gelehrten des Mittelalters, verfasste mit dem Canon Medicinae ein Werk, das über Jahrhunderte als medizinisches Standardwerk galt. In fünf Büchern systematisierte er das Wissen seiner Zeit über Anatomie, Krankheiten und Heilmittel und prägte damit die europäische wie arabische Medizin nachhaltig.

Die hier vorliegende Handschrift entstand um 1440 in Italien und überliefert die einzige vollständig erhaltene hebräische Übersetzung des Canon Medicinae von Natan ha-Meati. Der prachtvolle Codex aus der Schule von Ferrara umfasst über 1000 Seiten mit zehn ganzseitigen Miniaturen sowie hunderten Pflanzen- und Tierdarstellungen. Szenen aus Apotheke, Heilbädern und bäuerlichem Jahreslauf verbinden medizinisches Wissen mit reicher Bildwelt.

Für Sammler und Liebhaber ist dieses Werk ein einzigartiges Zeugnis der Verbindung von Wissenschaft, Kunst und Übersetzungskultur im 15. Jahrhundert.

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Die Macht der Gestirne

Astronomie | Astrologie15. Jahrhundert

Die Macht der Gestirne

Um 1491 entstand in Deutschland die Handschrift Die Macht der Gestirne, ein astrologisch-astronomischer Ratgeber in deutscher Sprache. Sie behandelt Fragen von Schicksal und Lebensführung im Lichte der Gestirne und gehört damit zu den bedeutendsten volkssprachlichen Texten ihrer Art.

Das Werk umfasst rund 50 Seiten mit 72 kostbaren Miniaturen, die in leuchtenden Farben und mit Gold ausgeführt sind. Szenen von Himmelskörpern, Tierkreiszeichen und allegorischen Figuren veranschaulichen die enge Verbindung von Kosmos und Mensch, wie sie in der spätmittelalterlichen Vorstellungswelt verankert war. Die Ausstattung stammt aus der Werkstatt des Regensburger Buchmalers Berthold Furtmeyr, einem der führenden Illuminatoren seiner Zeit.

Die Macht der Gestirne verbindet astrologisches Wissen mit kunstvoller Illustration und zeigt eindrucksvoll, wie stark die Deutung der Himmelskörper das Weltbild der Spätgotik prägte. Heute wird die Handschrift in der Universitätsbibliothek Heidelberg verwahrt.

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Civitates Orbis Terrarum – Band III (1576)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band III (1576)

Die Civitates Orbis Terrarum, zwischen 1572 und 1618 in sechs Bänden erschienen, gilt als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Unter der Leitung von Georg Braun und Frans Hogenberg entstanden über 600 kolorierte Stadtansichten, die die geographische und kulturelle Vielfalt der bekannten Welt zeigen.

Der dritte Band (1576) setzt die ikonographische Erfassung bedeutender Handels- und Hafenstädte Europas fort. Besonders die detailreichen Darstellungen skandinavischer, englischer und osteuropäischer Städte bezeugen das wachsende geographische Wissen und die Entdeckerfreude der Renaissance. Präzision, Farbigkeit und Kompositionskunst machen diesen Band zu einem Höhepunkt frühneuzeitlicher Kartographie.

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Civitates Orbis Terrarum – Band IV (1582)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band IV (1582)

Die Civitates Orbis Terrarum ist das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Zwischen 1572 und 1618 erschienen, umfasst das monumentale Werk über 600 Stadtansichten aus aller Welt und gilt als kartographisches Pendant zu Ortelius’ Theatrum Orbis Terrarum.

Der vierte Band (1582) erweitert das Werk um zahlreiche Städte aus Frankreich, den Niederlanden und dem östlichen Mittelmeerraum. In prachtvoll kolorierten Kupferstichen werden Stadtarchitektur und Landschaftsraum zu harmonischen Bildwelten verbunden. Die Kompositionen, reich an Figuren und Alltagsszenen, vermitteln ein lebendiges Bild des städtischen Lebens der Renaissance.

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Bibel der Barmherzigkeit

Bibeln | Evangeliare21. Jahrhundert

Bibel der Barmherzigkeit

Anlässlich des von Papst Franziskus ausgerufenen Heiligen Jahres der Barmherzigkeit 2016 entstand eine außergewöhnliche Bilderbibel, die heute als eine der schönsten Bibelausgaben des 21. Jahrhunderts gilt. Auf 1024 Seiten vereint sie den vollständigen Text des Alten und Neuen Testaments in deutscher Sprache mit über 350 Miniaturen, von denen 270 mit echtem Blattgold versehen sind.

Die Illustrationen stammen aus mehr als 40 berühmten Handschriften aus zehn Jahrhunderten Buchmalerei – darunter das ottonische Strahov-Evangeliar, der romanische Albani-Psalter, die gotische Hamilton-Bibel oder die prachtvolle Renaissance-Bibel des Federico da Montefeltro. Durch diese Vielfalt bildet die Ausgabe ein beeindruckendes Panorama der christlichen Kunstgeschichte.

Die luxuriöse Ausstattung umfasst punzierten Goldschnitt, einen Ledereinband mit vergoldeten Schließen und ein abnehmbares Kreuz mit Rubin. Ein persönliches Vorwort von Papst Franziskus betont zudem die geistliche Dimension dieser einzigartigen Bibel.

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Brockhaus | Meilensteine - Chronik der Weltgeschichte

Chroniken | Geschichte | Recht20. Jahrhundert

Brockhaus | Meilensteine - Chronik der Weltgeschichte

Die Reihe „Meilensteine: Chronik der Weltgeschichte“ aus dem Hause Brockhaus entfaltet die Geschichte der Menschheit in klar strukturierter, chronologischer Form. In mehreren Bänden werden zentrale Ereignisse, Entwicklungen und Umbrüche von den frühen Hochkulturen bis in die Gegenwart nachgezeichnet und in einen nachvollziehbaren zeitlichen Zusammenhang gestellt.

Die Darstellung verbindet präzise Fakten mit einer übersichtlichen Gliederung, wodurch historische Abläufe in ihrer Abfolge und Bedeutung greifbar werden. Ergänzt durch Karten, Abbildungen und Zeittafeln entsteht ein vielschichtiges Gesamtbild, das sowohl Orientierung als auch vertiefendes Verständnis ermöglicht.

Als geschlossenes Werk verkörpert die Chronik den Anspruch, Geschichte nicht nur zu bewahren, sondern in ihrer Entwicklungslinie sichtbar zu machen. Sie steht exemplarisch für eine Form der Wissensvermittlung, die Ordnung, Klarheit und historische Tiefe miteinander verbindet.

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Civitates Orbis Terrarum – Band III (1576)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band III (1576)

Die Civitates Orbis Terrarum, zwischen 1572 und 1618 in sechs Bänden erschienen, gilt als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Unter der Leitung von Georg Braun und Frans Hogenberg entstanden über 600 kolorierte Stadtansichten, die die geographische und kulturelle Vielfalt der bekannten Welt zeigen.

Der dritte Band (1576) setzt die ikonographische Erfassung bedeutender Handels- und Hafenstädte Europas fort. Besonders die detailreichen Darstellungen skandinavischer, englischer und osteuropäischer Städte bezeugen das wachsende geographische Wissen und die Entdeckerfreude der Renaissance. Präzision, Farbigkeit und Kompositionskunst machen diesen Band zu einem Höhepunkt frühneuzeitlicher Kartographie.

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Civitates Orbis Terrarum – Band IV (1582)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band IV (1582)

Die Civitates Orbis Terrarum ist das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Zwischen 1572 und 1618 erschienen, umfasst das monumentale Werk über 600 Stadtansichten aus aller Welt und gilt als kartographisches Pendant zu Ortelius’ Theatrum Orbis Terrarum.

Der vierte Band (1582) erweitert das Werk um zahlreiche Städte aus Frankreich, den Niederlanden und dem östlichen Mittelmeerraum. In prachtvoll kolorierten Kupferstichen werden Stadtarchitektur und Landschaftsraum zu harmonischen Bildwelten verbunden. Die Kompositionen, reich an Figuren und Alltagsszenen, vermitteln ein lebendiges Bild des städtischen Lebens der Renaissance.

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Die Macht der Gestirne

Astronomie | Astrologie15. Jahrhundert

Die Macht der Gestirne

Um 1491 entstand in Deutschland die Handschrift Die Macht der Gestirne, ein astrologisch-astronomischer Ratgeber in deutscher Sprache. Sie behandelt Fragen von Schicksal und Lebensführung im Lichte der Gestirne und gehört damit zu den bedeutendsten volkssprachlichen Texten ihrer Art.

Das Werk umfasst rund 50 Seiten mit 72 kostbaren Miniaturen, die in leuchtenden Farben und mit Gold ausgeführt sind. Szenen von Himmelskörpern, Tierkreiszeichen und allegorischen Figuren veranschaulichen die enge Verbindung von Kosmos und Mensch, wie sie in der spätmittelalterlichen Vorstellungswelt verankert war. Die Ausstattung stammt aus der Werkstatt des Regensburger Buchmalers Berthold Furtmeyr, einem der führenden Illuminatoren seiner Zeit.

Die Macht der Gestirne verbindet astrologisches Wissen mit kunstvoller Illustration und zeigt eindrucksvoll, wie stark die Deutung der Himmelskörper das Weltbild der Spätgotik prägte. Heute wird die Handschrift in der Universitätsbibliothek Heidelberg verwahrt.

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Coron | Das 20. Jahrhundert in Wort, Bild und Ton

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Coron | Das 20. Jahrhundert in Wort, Bild und Ton

Die exklusive Edition Das 20. Jahrhundert in Wort, Bild, Film und Ton aus dem Hause Coron Exclusiv ist eine umfangreiche multimediale Dokumentation zur Geschichte des vergangenen Jahrhunderts. In zehn Chronikbänden, gegliedert nach Jahrzehnten von 1900 bis 1999, werden bedeutende Ereignisse und Entwicklungen aus Politik, Gesellschaft, Kultur, Wissenschaft und Technik ausführlich dargestellt.

Die einzelnen Bände verbinden sorgfältig aufbereitete Texte mit zahlreichen historischen Fotografien, Illustrationen und zeitgenössischen Dokumenten. Ergänzt wird die Reihe durch einen Generalindex sowie einen zusätzlichen Band zu den Jahren 2000 bis 2004.

Zum Gesamtwerk gehört außerdem ein aufwendig gestaltetes DVD-System. Es enthält zwei DVDs mit historischen Filmdokumenten. Die erste DVD behandelt den Zeitraum von 1900 bis 1949, die zweite DVD die Jahre von 1950 bis 1999. Historische Filmaufnahmen machen zentrale Ereignisse des 20. Jahrhunderts unmittelbar erlebbar und ergänzen die gedruckten Chronikbände um eine audiovisuelle Perspektive.

Die dunkel gebundenen Bände mit goldfarbenen Prägungen verleihen der Edition einen repräsentativen und geschlossenen Gesamteindruck. Durch die Verbindung von Text, Bild, Film und historischen Originaldokumenten entstand ein vielseitiges Zeitarchiv, das die Geschichte des 20. Jahrhunderts anschaulich und umfassend vermittelt. Das DVD-System wird ebenfalls als Ergänzung mit zwei DVDs beschrieben.

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Der Cellarius Himmelsatlas

Geographie | Karten17. Jahrhundert

Der Cellarius Himmelsatlas

Der 1661 veröffentlichte Atlas Harmonia Macrocosmica des Astronomen, Mathematikers und Kartografen Andreas Cellarius (um 1596–1665) zählt zu den eindrucksvollsten Himmelsatlanten des Barock. In 29 doppelseitigen, meisterhaft kolorierten Kupferstichen entfaltet sich ein umfassendes Bild des Kosmos, das die Weltsysteme von Ptolemäus, Kopernikus und Tycho Brahe vereint und zugleich die Entwicklung des astronomischen Weltbildes veranschaulicht. Die Tafeln, gestochen von Frederik Hendrik van den Hove, Jan van Loon und Jan Pieterszoon Saenredam, verbinden wissenschaftliche Präzision mit künstlerischer Pracht und gehören zu den schönsten Beispielen barocker Druckkunst.
Erstmals erschienen im Amsterdamer Verlag Johannes Janssonius, dokumentiert der Atlas den Höhepunkt der kartographischen und astronomischen Darstellungskunst des 17. Jahrhunderts.

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Der Mercator Weltatlas 1595

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Der Mercator Weltatlas 1595

Gerardus Mercator (1512–1594), Universalgelehrter und „Ptolemäus seiner Zeit“, schuf mit seinem Atlas sive Cosmographicae meditationes de fabrica mundi et fabricati figura das erste Kartenwerk, das den Namen „Atlas“ trug. Postum 1595 von seinem Sohn Rumold veröffentlicht, enthält es 57 doppelseitige Kupferstiche, die die Welt, Kontinente und Länder in bis dahin unerreichter Präzision darstellen. Mercators berühmte Projektion, 1569 erstmals eingeführt, revolutionierte die Navigation durch ihre winkeltreue Darstellung. Der Atlas verbindet wissenschaftliche Exaktheit mit Renaissance-Ästhetik: kolorierte Karten, kunstvolle Titelblätter sowie maritime und landschaftliche Details machen das Werk zu einem Meisterstück der Verbindung von Kunst und Wissenschaft. Zeitgenossen wie Nachwelt sahen in Mercator den Begründer der modernen Geographie. Sein Atlas veränderte das mittelalterliche Weltbild grundlegend und blieb über Jahrhunderte das Referenzwerk für Forscher, Entdecker und Herrscher in ganz Europa.

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Städteansichten – Contrafactur der Vornebster Stät der Welt

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Städteansichten – Contrafactur der Vornebster Stät der Welt

Die Contrafactur der vornebsten Stät der Welt vereint 90 Stadtansichten und Pläne aus dem monumentalen Werk Civitates Orbis Terrarum, das zwischen 1574 und 1618 in Köln entstand. Herausgegeben vom Theologen Georg Braun (1541–1622) und gestochen von Franz Hogenberg (1535–1590), gilt es als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit.

Die aufwendig kolorierten Kupferstiche zeigen die wichtigsten Städte Europas, Afrikas, Asiens und Amerikas in beeindruckender Detailtreue. Architektur, Stadtstrukturen und kleine Genreszenen vermitteln ein lebendiges Bild urbanen Lebens vor den Verwüstungen des Dreißigjährigen Krieges.

Mit ihren großformatigen Doppelseiten ist die Contrafactur nicht nur ein Meisterwerk kartographischer Kunst, sondern auch eine unschätzbare historische Quelle zur Entwicklung europäischer Stadtlandschaften.

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Stundenbuch der Isabella von Kastilien

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Stundenbuch der Isabella von Kastilien

Das Stundenbuch der Isabel la Catolica zählt zu den glanzvollsten Werken der flämischen Buchmalerei um 1500. Zwischen 1500 und 1504 entstand in den Werkstätten der Gent-Brügger Schule ein prachtvoll illuminiertes Andachtsbuch, geschaffen von einigen der bedeutendsten Künstler ihrer Zeit: Alexander Bening, Gerard David, der Meister des ersten Gebetbuchs Maximilians, der Meister von James IV. von Schottland sowie der Meister der Gebetbücher um 1500.

Die 558 Pergamentseiten sind reich ausgestattet mit 40 ganzseitigen und 10 halbseitigen Miniaturen, 24 Kalendermedaillons sowie mehr als 300 Randdekorationen. Die illusionistisch gemalten Blumen, Vögel und Insekten verleihen dem Werk eine nahezu lebendige Präsenz und zeigen jene Virtuosität, für die die flämische Renaissance berühmt ist.

Als Besitzerin dieser kostbaren Handschrift gilt Königin Isabella I. von Kastilien, deren Wappen und Devise das Stundenbuch eröffnet.

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Atlas Heinrichs VIII.

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Atlas Heinrichs VIII.

Der genuesische Kartograph Battista Agnese (ca. 1500–1564) schuf in seiner venezianischen Werkstatt einige der prächtigsten Atlanten der Renaissance. Um 1542 fertigte er für König Heinrich VIII. von England ein Meisterwerk, das Kosmosdarstellungen, Portolankarten und eine berühmte Weltkarte in ovaler Projektion vereint.

Das Werk beginnt mit Wappen und Titulatur des Königs, gefolgt von Armillarsphäre, Tierkreisdarstellungen und astronomischen Tabellen. Die Karten zeigen die drei Ozeane, das Mittelmeer, Europa und schließlich die Welt als Gesamtschau. Verzeichnet sind auch die Routen Magellans und Pizarros, kunstvoll hervorgehoben in Schwarz und Gold. Eine funktionsfähige Kompassrose ist in den Einband eingelassen – ein technisches wie künstlerisches Detail von seltener Faszination.

Später gelangte der Atlas in die Bibliothek der römischen Familie Barberini, deren Wappen den Einband ziert. Heute gilt er als ein herausragendes Zeugnis kartographischer Kunst und höfischer Repräsentation der Renaissance.

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Schätze der Biblioteca Apostolica Vaticana – Litterae

Kassetten (Einzelblatt-Sammlungen)Vor dem 5. Jahrhundert

Schätze der Biblioteca Apostolica Vaticana – Litterae

Die Biblioteca Apostolica Vaticana zählt zu den großen Gedächtnisorten Europas. In der Kassette „Schätze der Biblioteca Apostolica Vaticana – Litterae“ vereinen sich zwölf ausgewählte Einzelblätter aus literarischen, wissenschaftlichen und künstlerisch herausragenden Handschriften der päpstlichen Bibliothek.

Der Bogen spannt sich über mehr als ein Jahrtausend: von frühchristlichen Vergil-Codices über karolingische Fachtexte und das Falkenbuch Kaiser Friedrichs II. bis zu prachtvollen Seiten aus Dantes Göttlicher Komödie und Boccaccios Decamerone. Maßgeblich sind dabei sowohl die Bedeutung der Texte für die Überlieferung als auch der Rang von Buchmalerei und Ornament.

Jedes Blatt ist in einem hochwertigen Passepartout präsentiert. Die Kassette selbst trägt als Zierstück eine echtvergoldete Messingscheibe nach dem Vorbild einer astrologischen Tafel aus dem Ptolemäus-Handtafel-Codex.

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Gebetbuch der Päpste

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Gebetbuch der Päpste

Das in der Biblioteca Apostolica Vaticana aufbewahrte Gebetbuch der Päpste zählt zu den kostbarsten Handschriften der späten Renaissance. Es gehörte ursprünglich Papst Gregor XIII. (1502–1585), dem Reformpapst, der mit der Einführung des Gregorianischen Kalenders (1582) ein bis heute gültiges Zeitmaß schuf.

Die reich vergoldete und fein illuminierte Handschrift vereint tief empfundene Frömmigkeit mit höchster Buchkunst. Nach Gregors Tod ging das Werk in den Besitz seiner Nachfolger über und erhielt so seinen Namen als Gebetbuch der Päpste.

Die aufwendig gefertigte Faksimile-Edition dieses goldstrahlenden Stundenbuchs ist weltweit auf 999 Exemplare limitiert und gibt die prachtvolle Originalhandschrift der Vatikanischen Bibliothek in beeindruckender Detailtreue wieder – ein herausragendes Zeugnis päpstlicher Frömmigkeit und römischer Renaissancekunst.

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Hainricus-Missale

Liturgische Handschriften13. Jahrhundert

Hainricus-Missale

Das Hainricus-Missale, entstanden um 1217 im Benediktinerkloster Weingarten, gilt als eines der herausragenden Werke romanischer Buchkunst in Deutschland. Unter Abt Berthold entwickelte sich das dortige Skriptorium zu einem Zentrum kreativer Buchmalerei, aus dem diese prachtvolle Handschrift hervorging. Ihr Schöpfer, der Mönch Hainricus, verewigte sich selbst auf dem silbernen Einband und in mehreren Miniaturen – ein außergewöhnliches Zeugnis künstlerischer Selbstrepräsentation im Mittelalter.

Der Codex vereint fünf ganzseitige Miniaturen, zwei illuminierte Textseiten, 24 Kalendermedaillons und 35 historisierte Initialen in reicher Gold- und Silbermalerei. Farbige Ranken, Tierwesen und figurenreiche Szenen verbinden sich zu einer harmonischen Einheit aus liturgischer Bedeutung und künstlerischem Glanz.

Mit seiner original erhaltenen Bindung und der unversehrten Leuchtkraft seiner Farben vermittelt das Hainricus-Missale bis heute den Eindruck romanischer Pracht in vollendeter Form.

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Stundenbuch und Hinrichtungsurkunde der Maria Stuart

Stundenbücher | Gebetbücher16. Jahrhundert

Stundenbuch und Hinrichtungsurkunde der Maria Stuart

Maria Stuart (1542–1587), Königin von Schottland und Frankreich, besaß ein prachtvolles Stundenbuch, das sie in ihren letzten Stunden begleitete. Gefertigt im frühen 16. Jahrhundert in Flandern, wohl in Gent oder Brügge, umfasst es 385 Seiten mit 41 ganzseitigen Miniaturen, kunstvollen Initialen und farbenprächtigen Rahmendekoren. Die leuchtenden Farben und Vergoldungen zählen zum Schönsten, was die flämische Buchmalerei dieser Zeit hervorgebracht hat.

Dem Gebetbuch ist ein außergewöhnliches Dokument beigegeben: die Hinrichtungsurkunde Maria Stuarts, von Elisabeth I. am 1. Februar 1587 unterzeichnet. Nur wenige Tage später wurde Maria wegen angeblicher Beteiligung an einem Attentat hingerichtet.

Das Stundenbuch mit seinen kostbaren Miniaturen und floralen Rahmungen gilt als ein Meisterwerk an der Schwelle zwischen Spätgotik und Renaissance. Zusammen mit der Hinrichtungsurkunde bietet es einen einzigartigen Einblick in das Leben und Sterben einer der tragischsten Gestalten der europäischen Geschichte.

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Benediktionale und Pontifikale

Liturgische Handschriften15. Jahrhundert

Benediktionale und Pontifikale

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Gebetbuch des Zisterzienserordens

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Gebetbuch des Zisterzienserordens

Das Gebetbuch des Zisterzienserordens, auch bekannt als Herrenalber Gebetbuch, entstand zwischen 1482 und 1484 im Zisterzienserkloster Herrenalb in Baden-Württemberg. Es wurde vom Laienbruder Ludwig von Bruchsal in Auftrag gegeben und von Johann Zürn aus Neibsheim, dem Kantor des Klosters, geschrieben und ausgestattet.

Die Handschrift umfasst 206 Pergamentseiten mit einem Kalender, Bußpsalmen, Marien- und Heiligengebeten, darunter Texte zum Heiligen Bernhard von Clairvaux. Ihren besonderen Rang verdankt sie den 30 ganzseitigen Miniaturen, die Szenen der Passion Christi in außergewöhnlicher Ausdruckskraft darstellen. Bemerkenswert ist, dass die Malereien auf Kupferstiche großer oberrheinischer Meister wie Martin Schongauer und des Meisters E.S. zurückgehen – eine seltene Rückübersetzung der Druckgrafik in das Medium der Buchmalerei.

Durch diese Verbindung von technischer Innovation und spiritueller Andacht wurde das Werk zu einem einzigartigen Zeugnis spätgotischer Frömmigkeit und Kunstfertigkeit. Heute wird das Herrenalber Gebetbuch in der Staatsbibliothek zu Berlin aufbewahrt.

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Die Gute Nachricht – Die Bibel in heutigem Deutsch

Bibeln | Evangeliare20. Jahrhundert

Die Gute Nachricht – Die Bibel in heutigem Deutsch

Diese Ausgabe vereint die Schriften des Alten und Neuen Testaments in einer Übersetzung, die im 20. Jahrhundert mit dem Ziel entstand, die biblischen Texte in eine klare, gegenwartsnahe Sprache zu übertragen. Herausgegeben von der Deutschen Bibelgesellschaft, steht sie für eine bewusste Hinwendung zur Verständlichkeit, ohne den inhaltlichen Reichtum der Überlieferung zu verlieren.

Die vorliegende Ausführung zeigt sich in einer zurückhaltend gestalteten, zugleich wertigen Form. Der Einband mit Goldprägung, der Goldschnitt sowie das Lesebändchen verleihen dem Band eine klassische Erscheinung, während der zweispaltige Satz eine strukturierte Lektüre unterstützt. Mit einem Umfang von rund 1.500 Seiten umfasst das Werk die vollständige biblische Überlieferung.

Als Ausgabe der Moderne vermittelt diese Bibel die jahrtausendealten Texte in einer Sprache, die den Zugang erleichtert und zugleich ihre kulturelle und geistige Bedeutung bewahrt.

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Große Kulturen, glanzvolle Epochen

Nachschlagewerk21. Jahrhundert

Große Kulturen, glanzvolle Epochen

Die Reihe „Große Kulturen, glanzvolle Epochen“ aus dem Hause Reader’s Digest widmet sich den bedeutenden Zivilisationen der Menschheitsgeschichte und zeichnet deren Entwicklung in eindrucksvollen Einzelbänden nach. Jede Ausgabe stellt eine Epoche oder Kultur in den Mittelpunkt und eröffnet einen vielschichtigen Zugang zu ihren politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Strukturen.

Im Fokus stehen nicht allein historische Ereignisse, sondern ebenso die Lebenswelten der Menschen, ihre Glaubensvorstellungen, ihre künstlerischen Ausdrucksformen und ihre technischen Errungenschaften. Auf diese Weise entsteht ein facettenreiches Bild vergangener Kulturen, das deren Eigenständigkeit ebenso sichtbar macht wie ihre nachhaltige Wirkung auf nachfolgende Generationen.

Die Verbindung aus anschaulicher Darstellung und fundierter Einordnung verleiht der Reihe eine besondere Zugänglichkeit. Zahlreiche Abbildungen und rekonstruierende Darstellungen unterstützen das Verständnis und lassen historische Räume und Zeiten in ihrer Atmosphäre erfahrbar werden.

Als geschlossene Sammlung steht „Große Kulturen, glanzvolle Epochen“ für den Versuch, die Vielfalt menschlicher Geschichte in ausgewählten Perspektiven zu bündeln und kulturelle Entwicklungen in ihrer Tiefe und Kontinuität sichtbar zu machen.

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Das Meisterstundenbuch zu Ehren der Mutter Gottes

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Das Meisterstundenbuch zu Ehren der Mutter Gottes

Das Meisterstundenbuch zu Ehren der Mutter Gottes gehört zur Tradition der marianischen Stundenbücher, die dem privaten Gebet und der kontemplativen Betrachtung dienten. Im Zentrum steht die Verehrung der Gottesmutter, deren Leben, Tugenden und heilsgeschichtliche Bedeutung in Text und Bild miteinander verbunden sind. Das Werk folgt der liturgischen Ordnung der Horen und verankert den persönlichen Glauben im Rhythmus des Tages.

Besondere Aufmerksamkeit gilt der kunstvollen Ausstattung. Fein ausgearbeitete Miniaturen und reliefartig gestaltete Elemente verleihen dem Buch eine hohe sinnliche Präsenz. Die Darstellungen sind von tiefer Andacht geprägt und verbinden architektonische Motive mit figürlichen Szenen aus dem marianischen Bildprogramm. Goldene Akzente und eine klare Komposition unterstreichen den sakralen Charakter und verweisen auf die Bedeutung des Werkes als geistiges wie auch repräsentatives Objekt.

Das Meisterstundenbuch steht exemplarisch für die spätmittelalterliche Frömmigkeitskultur, in der Bild, Gebet und materielle Kostbarkeit eine unauflösliche Einheit bilden. Es ist ein Zeugnis persönlicher Andacht und zugleich ein Ausdruck höchster Buchkunst.

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Civitates Orbis Terrarum – Band III (1576)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band III (1576)

Die Civitates Orbis Terrarum, zwischen 1572 und 1618 in sechs Bänden erschienen, gilt als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Unter der Leitung von Georg Braun und Frans Hogenberg entstanden über 600 kolorierte Stadtansichten, die die geographische und kulturelle Vielfalt der bekannten Welt zeigen.

Der dritte Band (1576) setzt die ikonographische Erfassung bedeutender Handels- und Hafenstädte Europas fort. Besonders die detailreichen Darstellungen skandinavischer, englischer und osteuropäischer Städte bezeugen das wachsende geographische Wissen und die Entdeckerfreude der Renaissance. Präzision, Farbigkeit und Kompositionskunst machen diesen Band zu einem Höhepunkt frühneuzeitlicher Kartographie.

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Bertelsmann Lexikothek | Bertelsmann Lexikon

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Bertelsmann Lexikothek | Bertelsmann Lexikon

Die Bertelsmann Lexikothek war eines der bekanntesten und beliebtesten Nachschlagewerke im deutschsprachigen Raum. Sie wurde über Jahrzehnte hinweg in mehreren Auflagen und Ergänzungsbänden veröffentlicht und verstand sich als moderne Wissensbibliothek für zu Hause. Neben den klassischen Lexikonbänden bot sie thematische Zusatzwerke wie Chroniken, Bildbände und Speziallexika, die das Allgemeinwissen umfassend ergänzten.

Die Lexikothek zeichnete sich durch eine klare Sprache, verständliche Erklärungen und eine reichhaltige Bebilderung aus. Karten, Diagramme, Tabellen und Illustrationen machten komplexe Sachverhalte anschaulich und leicht zugänglich. Sie dokumentiert nicht nur den Stand des Wissens ihrer Entstehungszeit, sondern ist zugleich ein Stück deutscher Kulturgeschichte, das in vielen Haushalten einen festen Platz hatte.

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Der Mercator Weltatlas 1595

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Der Mercator Weltatlas 1595

Gerardus Mercator (1512–1594), Universalgelehrter und „Ptolemäus seiner Zeit“, schuf mit seinem Atlas sive Cosmographicae meditationes de fabrica mundi et fabricati figura das erste Kartenwerk, das den Namen „Atlas“ trug. Postum 1595 von seinem Sohn Rumold veröffentlicht, enthält es 57 doppelseitige Kupferstiche, die die Welt, Kontinente und Länder in bis dahin unerreichter Präzision darstellen. Mercators berühmte Projektion, 1569 erstmals eingeführt, revolutionierte die Navigation durch ihre winkeltreue Darstellung. Der Atlas verbindet wissenschaftliche Exaktheit mit Renaissance-Ästhetik: kolorierte Karten, kunstvolle Titelblätter sowie maritime und landschaftliche Details machen das Werk zu einem Meisterstück der Verbindung von Kunst und Wissenschaft. Zeitgenossen wie Nachwelt sahen in Mercator den Begründer der modernen Geographie. Sein Atlas veränderte das mittelalterliche Weltbild grundlegend und blieb über Jahrhunderte das Referenzwerk für Forscher, Entdecker und Herrscher in ganz Europa.

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100 Jahre Olympische Spiele 1896–1996

Chroniken | Geschichte | Recht20. Jahrhundert

100 Jahre Olympische Spiele 1896–1996

Das Werk „100 Jahre Olympische Spiele 1896–1996“ ist eine umfangreiche Chronik der modernen Olympischen Bewegung und dokumentiert ein Jahrhundert sportlicher Geschichte von den ersten Spielen der Neuzeit in Athen bis in die Gegenwart des 20. Jahrhunderts.

Die mehrbändige Ausgabe verbindet historische Ereignisse mit eindrucksvollen Bilddokumenten und zeichnet die Entwicklung der Olympischen Spiele im Spannungsfeld von Sport, Politik und Gesellschaft nach. Im Mittelpunkt stehen bedeutende Wettkämpfe, herausragende Athletinnen und Athleten sowie prägende Momente der olympischen Geschichte.

Zahlreiche großformatige Fotografien verleihen dem Werk eine hohe visuelle Präsenz und vermitteln die Dynamik, Emotion und internationale Bedeutung der Spiele. Ergänzt durch erläuternde Texte entsteht ein facettenreicher Überblick über die kulturelle und sportliche Entwicklung eines der wichtigsten globalen Ereignisse der Neuzeit.

Die hochwertig gebundene Ausgabe unterstreicht den dokumentarischen und repräsentativen Charakter dieses Werkes.

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Geheimnisse der Medizin

Medizin | Botanik | Alchemie15. Jahrhundert

Geheimnisse der Medizin

Die Handschrift Geheimnisse der Medizin, heute in der Biblioteca Medicea Laurenziana in Florenz aufbewahrt, entstand zwischen 1430 und 1449. Sie zählt zu den faszinierendsten medizinischen Codices der Renaissance, da sie praktisches Heilwissen mit allegorischen Bildwelten verbindet.

Der Codex umfasst rund 90 botanische Arten, jede mit detailreichen Aquarellen dargestellt. Auffällig sind die fantasievollen Begleitfiguren: Menschen, Tiere, Fabelwesen oder Dämonen, die die Wirkungen und Anwendungsbereiche der Pflanzen versinnbildlichen. Damit öffnet sich ein einzigartiger Kosmos, in dem Wissenschaft, Mystik und Bildkunst verschmelzen.

Die in italienischer Sprache verfassten Texte enthalten Anweisungen zu Anbau, Ernte und Verarbeitung der Heilpflanzen. Ergänzt durch astrologische Bezüge und Zuschreibungen von Tugenden, vermittelt die Handschrift ein lebendiges Bild mittelalterlicher Medizinlehre.

Für Sammler und Liebhaber stellt sie ein seltenes Zeugnis dar, das den praktischen Heilalltag mit der symbolischen Vorstellungswelt des 15. Jahrhunderts verbindet.

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Das Opus Magnum des Claudius Ptolemäus

Geographie | Karten15. Jahrhundert

Das Opus Magnum des Claudius Ptolemäus

Die Geographia des alexandrinischen Universalgelehrten Claudius Ptolemäus (2. Jahrhundert) zählt zu den einflussreichsten Schriften der Antike. Sie enthält die mathematischen Grundlagen der Kartographie sowie die Koordinaten von über 8.000 Orten der bekannten Welt. Um 1400 in Italien wiederentdeckt und ins Lateinische übersetzt, wurde sie im 15. Jahrhundert mit prachtvollen Karten ergänzt und zu einem der bedeutendsten Atlanten der Renaissance.

Das für König Alfons V. von Aragon in Neapel entstandene Manuskript verbindet antikes Wissen mit der Kunst der Buchmalerei. Leuchtende Farben, reiches Blattgold, kunstvolle Initialen und symbolträchtige Darstellungen wie Engel mit Krone und Wappen machen es zu einem Meisterwerk höfischer Repräsentation.

Für Sammler und Liebhaber stellt dieser Atlas ein einzigartiges Dokument dar, das Wissenschaft, Kunst und Macht der Renaissance auf eindrucksvolle Weise vereint.

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Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Altes Testament

Bibeln | Evangeliare17. Jahrhundert

Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Altes Testament

Die sogenannte Kupferbibel des Matthäus Merian d. Ä. (1593–1650) zählt zu den herausragendsten Bibelausgaben der Barockzeit. Der 1630 in Straßburg erschienene Band des Alten Testaments verbindet den in eleganter Frakturschrift gedruckten deutschen Text mit einer außergewöhnlichen Folge von 157 meisterhaft kolorierten Kupferstichen. Diese Darstellungen biblischer Szenen zeigen Merians unvergleichliche Kunstfertigkeit, die Feinheit seiner Linienführung und seine Fähigkeit, Bewegung, Licht und Raum in Kupfer zu bannen.
Als Schüler der Zürcher und französischen Stecherschulen und späterer Frankfurter Verleger prägte Merian eine ganze Dynastie von Künstlern und Druckern. Die prachtvoll ausgestattete Kupferbibel, mit Goldschnitt, geprägtem Ledereinband und Metallschließen, gilt als ein Höhepunkt der religiösen Buchillustration des 17. Jahrhunderts und als eines der schönsten Zeugnisse frühneuzeitlicher Druckkunst.

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Atlas Heinrichs VIII.

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Atlas Heinrichs VIII.

Der genuesische Kartograph Battista Agnese (ca. 1500–1564) schuf in seiner venezianischen Werkstatt einige der prächtigsten Atlanten der Renaissance. Um 1542 fertigte er für König Heinrich VIII. von England ein Meisterwerk, das Kosmosdarstellungen, Portolankarten und eine berühmte Weltkarte in ovaler Projektion vereint.

Das Werk beginnt mit Wappen und Titulatur des Königs, gefolgt von Armillarsphäre, Tierkreisdarstellungen und astronomischen Tabellen. Die Karten zeigen die drei Ozeane, das Mittelmeer, Europa und schließlich die Welt als Gesamtschau. Verzeichnet sind auch die Routen Magellans und Pizarros, kunstvoll hervorgehoben in Schwarz und Gold. Eine funktionsfähige Kompassrose ist in den Einband eingelassen – ein technisches wie künstlerisches Detail von seltener Faszination.

Später gelangte der Atlas in die Bibliothek der römischen Familie Barberini, deren Wappen den Einband ziert. Heute gilt er als ein herausragendes Zeugnis kartographischer Kunst und höfischer Repräsentation der Renaissance.

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Der Mercator Weltatlas 1595

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Der Mercator Weltatlas 1595

Gerardus Mercator (1512–1594), Universalgelehrter und „Ptolemäus seiner Zeit“, schuf mit seinem Atlas sive Cosmographicae meditationes de fabrica mundi et fabricati figura das erste Kartenwerk, das den Namen „Atlas“ trug. Postum 1595 von seinem Sohn Rumold veröffentlicht, enthält es 57 doppelseitige Kupferstiche, die die Welt, Kontinente und Länder in bis dahin unerreichter Präzision darstellen. Mercators berühmte Projektion, 1569 erstmals eingeführt, revolutionierte die Navigation durch ihre winkeltreue Darstellung. Der Atlas verbindet wissenschaftliche Exaktheit mit Renaissance-Ästhetik: kolorierte Karten, kunstvolle Titelblätter sowie maritime und landschaftliche Details machen das Werk zu einem Meisterstück der Verbindung von Kunst und Wissenschaft. Zeitgenossen wie Nachwelt sahen in Mercator den Begründer der modernen Geographie. Sein Atlas veränderte das mittelalterliche Weltbild grundlegend und blieb über Jahrhunderte das Referenzwerk für Forscher, Entdecker und Herrscher in ganz Europa.

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Atlas des Diego Homen von 1561

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Atlas des Diego Homen von 1561

Der Atlas des Diego Homen aus dem Jahr 1561 zählt zu den kunstvollsten kartografischen Werken der Renaissance. Der portugiesische Kartograf Diego Homem, einer der bedeutendsten Kartenmacher seiner Zeit, schuf nach seiner Verbannung aus Portugal in Venedig eine Reihe außerordentlich präziser und prachtvoll ausgestatteter Portolankarten. Der Atlas umfasst sieben reich illuminierte Kartenblätter, deren mit Gold gehöhte Küstenlinien, heraldische Embleme und fein ausgearbeitete Windrosen die mediterrane und atlantische Welt des 16. Jahrhunderts in beeindruckender Genauigkeit zeigen.

Die kalligrafische Beschriftung, die farbigen Stadtmarkierungen und die eleganten Wappen folgen der portugiesischen Tradition der nautischen Kartografie, verbinden diese jedoch mit der venezianischen Kunstlandschaft. Ergänzt wird die Sammlung durch ein dekoratives Kalenderdiagramm. Mit seiner Synthese aus wissenschaftlicher Präzision und repräsentativer Gestaltung ist Homens Atlas ein herausragendes Beispiel für die Verbindung von Kunst und Kartografie in der Renaissance.

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Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Neues Testament

Bibeln | Evangeliare17. Jahrhundert

Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Neues Testament

Die berühmte „Kupferbibel“ des Matthäus Merian d. Ä. (1593–1650) zählt zu den prachtvollsten Druckwerken des 17. Jahrhunderts. 1630 veröffentlicht, vereint sie den Text des Neuen Testaments in deutscher Sprache, gesetzt in eleganter Frakturschrift, mit 77 meisterhaften Kupferstichen. Diese kolorierten Illustrationen gelten als Höhepunkt barocker Druckgrafik und verbinden außerordentliche Detailgenauigkeit mit künstlerischer Lebendigkeit.

Merian, in Zürich ausgebildet und später in Frankfurt ansässig, begründete eine bedeutende Verleger- und Künstlerdynastie. Seine Darstellungen der biblischen Szenen zeigen eine eindrucksvolle Vielfalt an Kompositionen, die in Präzision und Ausdruckskraft mit den Werken Albrecht Dürers verglichen werden.

Das prachtvolle Werk erschien bei den Erben des Straßburger Druckers Lazarus Zetzner. Mit Goldschnitt, Lederband, Metallschließen und reicher Prägung ausgestattet, gehört die „Kupferbibel“ zu den begehrtesten Bibelausgaben der Frühen Neuzeit und ist ein Meilenstein barocker Buchkunst.

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Das goldene Kalendarium

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Das goldene Kalendarium

Das goldene Kalendarium ist ein prachtvolles Beispiel spätmittelalterlicher Buchkunst und verbindet astronomisches Wissen mit künstlerischer Strahlkraft. Entstanden im 15. Jahrhundert, präsentiert es die Monate des Jahres in aufwendig illuminierten Szenen, die bäuerliche Arbeiten, höfische Feste und die Zeichen des Tierkreises vereinen. Jede Seite ist reich mit Gold verziert und besticht durch detailreiche Miniaturen, die das Zusammenspiel von Natur, Kosmos und Glauben eindrucksvoll veranschaulichen.

Neben seiner Funktion als Kalender war das Werk auch ein Spiegel der Weltordnung, in dem die Menschen ihre Stellung im göttlichen Kosmos erkannten. Mit seiner kostbaren Ausstattung gehört das goldene Kalendarium zu den besonders eindrucksvollen Handschriften seiner Zeit und zählt heute zu den Höhepunkten spätgotischer Miniaturmalerei.

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Atlas Heinrichs VIII.

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Atlas Heinrichs VIII.

Der genuesische Kartograph Battista Agnese (ca. 1500–1564) schuf in seiner venezianischen Werkstatt einige der prächtigsten Atlanten der Renaissance. Um 1542 fertigte er für König Heinrich VIII. von England ein Meisterwerk, das Kosmosdarstellungen, Portolankarten und eine berühmte Weltkarte in ovaler Projektion vereint.

Das Werk beginnt mit Wappen und Titulatur des Königs, gefolgt von Armillarsphäre, Tierkreisdarstellungen und astronomischen Tabellen. Die Karten zeigen die drei Ozeane, das Mittelmeer, Europa und schließlich die Welt als Gesamtschau. Verzeichnet sind auch die Routen Magellans und Pizarros, kunstvoll hervorgehoben in Schwarz und Gold. Eine funktionsfähige Kompassrose ist in den Einband eingelassen – ein technisches wie künstlerisches Detail von seltener Faszination.

Später gelangte der Atlas in die Bibliothek der römischen Familie Barberini, deren Wappen den Einband ziert. Heute gilt er als ein herausragendes Zeugnis kartographischer Kunst und höfischer Repräsentation der Renaissance.

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Geheimnisse der Medizin

Medizin | Botanik | Alchemie15. Jahrhundert

Geheimnisse der Medizin

Die Handschrift Geheimnisse der Medizin, heute in der Biblioteca Medicea Laurenziana in Florenz aufbewahrt, entstand zwischen 1430 und 1449. Sie zählt zu den faszinierendsten medizinischen Codices der Renaissance, da sie praktisches Heilwissen mit allegorischen Bildwelten verbindet.

Der Codex umfasst rund 90 botanische Arten, jede mit detailreichen Aquarellen dargestellt. Auffällig sind die fantasievollen Begleitfiguren: Menschen, Tiere, Fabelwesen oder Dämonen, die die Wirkungen und Anwendungsbereiche der Pflanzen versinnbildlichen. Damit öffnet sich ein einzigartiger Kosmos, in dem Wissenschaft, Mystik und Bildkunst verschmelzen.

Die in italienischer Sprache verfassten Texte enthalten Anweisungen zu Anbau, Ernte und Verarbeitung der Heilpflanzen. Ergänzt durch astrologische Bezüge und Zuschreibungen von Tugenden, vermittelt die Handschrift ein lebendiges Bild mittelalterlicher Medizinlehre.

Für Sammler und Liebhaber stellt sie ein seltenes Zeugnis dar, das den praktischen Heilalltag mit der symbolischen Vorstellungswelt des 15. Jahrhunderts verbindet.

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Terenz - alle Komödien

Literatur | Dichtung9. Jahrhundert

Terenz - alle Komödien

Die karolingische Terenz-Handschrift der Vatikanischen Bibliothek zählt zu den kostbarsten erhaltenen Zeugnissen der antiken Dramenliteratur. Publius Terentius Afer (um 195 – um 159 v. Chr.) war einer der bedeutendsten Komödiendichter der römischen Republik, dessen Stücke zwischen 170 und 160 v. Chr. aufgeführt wurden. Seine Werke galten seit der Antike als Musterbeispiel eines klaren, eleganten Lateins und blieben bis in die Neuzeit hinein fester Bestandteil des Schulunterrichts.

Die im frühen 9. Jahrhundert vermutlich am Hof Ludwigs des Frommen entstandene Handschrift ist eines der wenigen illuminierten Zeugnisse der Terenz-Überlieferung. Berühmt ist sie für ihr eindrucksvolles Autorenbildnis, fünf ganzseitige Maskentafeln zu den Charakteren der einzelnen Stücke sowie für 144 Szenenbilder, die auf antike Aufführungspraktiken verweisen. Durch diese einzigartige Kombination textlicher und bildlicher Überlieferung vermittelt die Handschrift einen seltenen Einblick in die spätantike Theatertradition und ihre mittelalterliche Rezeption.

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Leonardo da Vinci | Zeichnungen III: Architektur und Erfindungen

Abhandlungen | Weltliche Werke15. Jahrhundert

Leonardo da Vinci | Zeichnungen III: Architektur und Erfindungen

Die Sammlung Leonardo da Vinci – Zeichnungen III: Architektur und Erfindungen vereint 83 Blätter des Universalgenies aus drei bedeutenden Beständen: dem berühmten Codex Atlanticus der Biblioteca Ambrosiana in Mailand, den Skizzenbüchern des Institut de France und der einzigartigen Da-Vinci-Sammlung des Windsor Castle. Auf 80 Blättern, darunter fünf Faltzeichnungen, offenbaren sich architektonische Entwürfe, Konstruktionsdetails und visionäre Erfindungen, oft begleitet von den charakteristischen Notizen Leonardos.

Die Werke zeigen eindrucksvoll die Vielseitigkeit und Genialität des Renaissance-Meisters, dessen Studien zwischen Kunst, Architektur und Technik neue Maßstäbe setzten. Mit dieser Sammlung wird der schöpferische Geist Leonardo da Vincis (1452–1519) in seiner ganzen Breite sichtbar und seine Rolle als Pionier der Ingenieurskunst und der wissenschaftlichen Beobachtung deutlich.

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Münzen

Die Geschichte der Seefahrt

Abhandlungen | Weltliche Werke5. Jahrhundert

Die Geschichte der Seefahrt

Die Geschichte der Seefahrt ist eine exklusive numismatische Sammlung, die die Entwicklung der maritimen Weltgeschichte über mehr als 2.200 Jahre hinweg dokumentiert. Sie vereint 20 historische Münzen, darunter 13 aus Silber, sowie zwei seltene Banknoten, die den technischen, kulturellen und wirtschaftlichen Fortschritt der Seefahrt widerspiegeln.

Von einer antiken griechischen Delfinmünze über Prägungen aus dem Römischen Reich und dem Goldenen Zeitalter der Entdeckungen bis hin zu modernen Gedenkmünzen reicht die Spannweite dieser einzigartigen Kollektion. Begleitet wird sie von Stücken, die legendären Schiffen und Seefahrern gewidmet sind – etwa Vasco da Gama, Christoph Kolumbus, Francis Drake oder der Gorch Fock.

Die Edition ist auf 499 Exemplare weltweit limitiert und präsentiert sich als kulturhistorisches Panorama der Menschheitsgeschichte auf See – ein Tribut an Entdeckergeist, Handel und die maritime Kunst vergangener Jahrhunderte.

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Münzen

Die Geschichte des Christentums

Sonstige religiöse WerkeVor dem 5. Jahrhundert

Die Geschichte des Christentums

Die Edition Geschichte des Christentums umfasst 66 historische Artefakte aus über 2000 Jahren christlicher Geschichte. Die Sammlung vereint 44 Münzen – davon 26 aus Silber –, vier Banknoten sowie neun Briefmarken, die jeweils bedeutende Etappen der christlichen Kultur- und Kirchengeschichte dokumentieren. Ergänzt wird sie durch die Sonderbroschüre Päpste des 20. und 21. Jahrhunderts mit acht 0-Euro-Scheinen aus originalem Euro-Sicherheitspapier, die den Pontifikaten von Pius XI. bis Franziskus gewidmet sind.

Die Sammlung spannt einen weiten Bogen von den Anfängen des Glaubens bis in die Gegenwart: vom „Scherflein der Witwe“ aus neutestamentlicher Zeit über römische und byzantinische Prägungen, Münzen der Kreuzfahrer und Templer, Zeugnisse der Reformation und Gegenreformation bis hin zu modernen Gedenkmünzen und Briefmarken des Vatikanstaates.

Jedes Exponat erzählt ein Stück der Geschichte des Christentums – von den ersten Gemeinden über mittelalterliche Glaubenskämpfe bis zur geistigen Erneuerung der Neuzeit. Diese luxuriös ausgestattete Sammlung ist weltweit auf 499 Exemplare limitiert und stellt ein einzigartiges Zeugnis christlicher Kultur, Kunst und Numismatik dar.

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Mirandola Stundenbuch

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Mirandola Stundenbuch

Das nach der Stadt Mirandola benannte Stundenbuch entstand zwischen 1496 und 1499 in Mantua oder Ferrara und gehört zu den Meisterwerken der italienischen Renaissance-Buchmalerei. Auftraggeber war Galeotto Pico I. (1442–1499), Herr von Mirandola.

Auf 228 Seiten entfaltet sich eine reiche Bildausstattung: vier ganzseitige und sieben kleinere Miniaturen, ein Kalender mit Monats- und Tierkreiszeichen, über 120 kunstvoll gestaltete Initialen sowie ornamentale Bordüren mit Vögeln, Tieren und figürlichen Szenen. Besonders eindrucksvoll ist die ikonographische Spannweite von der Verkündigung bis hin zur eindringlichen Darstellung des Todes, die in detailreichen Innenräumen und mit üppigem Goldauftrag gestaltet sind.

Als Künstler gilt Giovanni Francesco Maineri, ein für die Familie Este tätiger Maler, dessen leuchtende Farben und fantasievolle Ornamentik das Werk prägen. Das Stundenbuch verbindet Frömmigkeit, Kunst und Renaissance-Pracht in einzigartiger Weise.

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Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Neues Testament

Bibeln | Evangeliare17. Jahrhundert

Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Neues Testament

Die berühmte „Kupferbibel“ des Matthäus Merian d. Ä. (1593–1650) zählt zu den prachtvollsten Druckwerken des 17. Jahrhunderts. 1630 veröffentlicht, vereint sie den Text des Neuen Testaments in deutscher Sprache, gesetzt in eleganter Frakturschrift, mit 77 meisterhaften Kupferstichen. Diese kolorierten Illustrationen gelten als Höhepunkt barocker Druckgrafik und verbinden außerordentliche Detailgenauigkeit mit künstlerischer Lebendigkeit.

Merian, in Zürich ausgebildet und später in Frankfurt ansässig, begründete eine bedeutende Verleger- und Künstlerdynastie. Seine Darstellungen der biblischen Szenen zeigen eine eindrucksvolle Vielfalt an Kompositionen, die in Präzision und Ausdruckskraft mit den Werken Albrecht Dürers verglichen werden.

Das prachtvolle Werk erschien bei den Erben des Straßburger Druckers Lazarus Zetzner. Mit Goldschnitt, Lederband, Metallschließen und reicher Prägung ausgestattet, gehört die „Kupferbibel“ zu den begehrtesten Bibelausgaben der Frühen Neuzeit und ist ein Meilenstein barocker Buchkunst.

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Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Altes Testament

Bibeln | Evangeliare17. Jahrhundert

Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Altes Testament

Die sogenannte Kupferbibel des Matthäus Merian d. Ä. (1593–1650) zählt zu den herausragendsten Bibelausgaben der Barockzeit. Der 1630 in Straßburg erschienene Band des Alten Testaments verbindet den in eleganter Frakturschrift gedruckten deutschen Text mit einer außergewöhnlichen Folge von 157 meisterhaft kolorierten Kupferstichen. Diese Darstellungen biblischer Szenen zeigen Merians unvergleichliche Kunstfertigkeit, die Feinheit seiner Linienführung und seine Fähigkeit, Bewegung, Licht und Raum in Kupfer zu bannen.
Als Schüler der Zürcher und französischen Stecherschulen und späterer Frankfurter Verleger prägte Merian eine ganze Dynastie von Künstlern und Druckern. Die prachtvoll ausgestattete Kupferbibel, mit Goldschnitt, geprägtem Ledereinband und Metallschließen, gilt als ein Höhepunkt der religiösen Buchillustration des 17. Jahrhunderts und als eines der schönsten Zeugnisse frühneuzeitlicher Druckkunst.

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Der Cellarius Himmelsatlas

Geographie | Karten17. Jahrhundert

Der Cellarius Himmelsatlas

Der 1661 veröffentlichte Atlas Harmonia Macrocosmica des Astronomen, Mathematikers und Kartografen Andreas Cellarius (um 1596–1665) zählt zu den eindrucksvollsten Himmelsatlanten des Barock. In 29 doppelseitigen, meisterhaft kolorierten Kupferstichen entfaltet sich ein umfassendes Bild des Kosmos, das die Weltsysteme von Ptolemäus, Kopernikus und Tycho Brahe vereint und zugleich die Entwicklung des astronomischen Weltbildes veranschaulicht. Die Tafeln, gestochen von Frederik Hendrik van den Hove, Jan van Loon und Jan Pieterszoon Saenredam, verbinden wissenschaftliche Präzision mit künstlerischer Pracht und gehören zu den schönsten Beispielen barocker Druckkunst.
Erstmals erschienen im Amsterdamer Verlag Johannes Janssonius, dokumentiert der Atlas den Höhepunkt der kartographischen und astronomischen Darstellungskunst des 17. Jahrhunderts.

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Münzen

Die Geschichte der Seefahrt

Abhandlungen | Weltliche Werke5. Jahrhundert

Die Geschichte der Seefahrt

Die Geschichte der Seefahrt ist eine exklusive numismatische Sammlung, die die Entwicklung der maritimen Weltgeschichte über mehr als 2.200 Jahre hinweg dokumentiert. Sie vereint 20 historische Münzen, darunter 13 aus Silber, sowie zwei seltene Banknoten, die den technischen, kulturellen und wirtschaftlichen Fortschritt der Seefahrt widerspiegeln.

Von einer antiken griechischen Delfinmünze über Prägungen aus dem Römischen Reich und dem Goldenen Zeitalter der Entdeckungen bis hin zu modernen Gedenkmünzen reicht die Spannweite dieser einzigartigen Kollektion. Begleitet wird sie von Stücken, die legendären Schiffen und Seefahrern gewidmet sind – etwa Vasco da Gama, Christoph Kolumbus, Francis Drake oder der Gorch Fock.

Die Edition ist auf 499 Exemplare weltweit limitiert und präsentiert sich als kulturhistorisches Panorama der Menschheitsgeschichte auf See – ein Tribut an Entdeckergeist, Handel und die maritime Kunst vergangener Jahrhunderte.

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Originale

Brockhaus | Weltatlas

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Brockhaus | Weltatlas

Der Brockhaus Weltatlas vereint geografische Präzision mit cartographischer Ästhetik und bietet einen umfassenden Blick auf die Erde in ihrer gesamten Vielfalt. Das Werk präsentiert detaillierte physische und politische Karten sämtlicher Kontinente und Länder, ergänzt durch thematische Darstellungen zu Klima, Bevölkerung, Wirtschaft, Kultur und Umwelt. Jede Karte wurde mit höchster Genauigkeit und Sorgfalt gestaltet und verbindet wissenschaftliche Information mit künstlerischer Klarheit. Ergänzende Texte, Register und Infografiken machen den Atlas zu einem wertvollen Nachschlagewerk für alle, die sich für Geografie, Geschichte und globale Zusammenhänge interessieren. Der Brockhaus Weltatlas steht in der Tradition der großen kartographischen Werke des Hauses Brockhaus und gilt als klassisches Zeugnis deutscher Wissens- und Druckkultur.

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Coron | Die grossen Ereignisse

Chroniken | Geschichte | Recht20. Jahrhundert

Coron | Die grossen Ereignisse

Die exklusive Edition Die großen Ereignisse aus dem Haus Coron widmet sich den prägenden Momenten der Weltgeschichte in einer bibliophilen Form. In hochwertiger Ausstattung präsentiert sie historische Wendepunkte, bedeutende Persönlichkeiten und kulturelle Errungenschaften in sorgfältig ausgewählten Texten und eindrucksvoller Bildsprache.

Die Edition verbindet fundierte historische Darstellung mit kunstvoller Gestaltung. Edle Materialien, großzügige Illustrationen und eine sorgfältige typographische Ausführung verleihen den Bänden Sammlerwert. Sie stehen in der Tradition französischer Luxus-Editionen, die Wissen und Kunstgenuss gleichermaßen vermitteln.

Als Gesamtkonzept richtet sich die Reihe an Liebhaber außergewöhnlicher Buchkunst, die Geschichte nicht nur lesen, sondern auch in repräsentativer Form erleben möchten. Das Haus Coron, seit jeher für seine aufwendig produzierten Sonderausgaben bekannt, schuf mit dieser Edition ein Werk, das gleichermaßen Dokumentation und Kunstobjekt ist.

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Gebetbuch Jakobs IV. von Schottland

Stundenbücher | Gebetbücher16. Jahrhundert

Gebetbuch Jakobs IV. von Schottland

Das „Gebetbuch Jakobs IV. von Schottland“ zählt zu den herausragenden Stundenbüchern der flämischen Buchkunst um 1500. Entstanden im Umfeld der bedeutenden Gent-Brügger Schule, verbindet das Werk politische Geschichte mit persönlicher Frömmigkeit und künstlerischer Meisterschaft. Es steht in engem Zusammenhang mit der Hochzeit des schottischen Königs Jakob IV. mit Margaret Tudor und gilt als Ausdruck höfischer Kultur und repräsentativer Buchkunst.

Die Handschrift ist reich ausgestattet mit zahlreichen Miniaturen, die durch ihre detailreiche Ausführung und lebendige Bildsprache beeindrucken. Charakteristisch sind die kunstvoll gestalteten Bordüren mit floralen Motiven, die in feiner Abstimmung mit den Textseiten stehen und ein harmonisches Gesamtbild erzeugen. Landschaftsdarstellungen und figürliche Szenen verleihen dem Werk eine besondere Anschaulichkeit.

Als Teil der flämischen Buchmalerei zeigt das Gebetbuch eine außergewöhnliche Verbindung von künstlerischer Präzision und erzählerischer Tiefe. Es gilt als bedeutendes Zeugnis spätmittelalterlicher Buchkultur und als Ausdruck einer Epoche, in der Kunst, Religion und höfisches Leben eng miteinander verbunden waren.

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Kunst der Mogulzeit

Kassetten (Einzelblatt-Sammlungen)16. Jahrhundert

Kunst der Mogulzeit

Die „Kunst der Mogulzeit“ eröffnet einen eindrucksvollen Zugang zur Bildwelt einer der bedeutendsten Kulturen Südasiens. Zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert entwickelte sich im Mogulreich eine eigenständige künstlerische Tradition, die Einflüsse aus der indischen, persischen und chinesischen Kunst zu einer vielschichtigen und zugleich fein ausgearbeiteten Ästhetik verband.

Im Mittelpunkt stehen Miniaturen von bemerkenswerter Präzision, die höfische Szenen, Porträts sowie Darstellungen von Natur und Tierwelt zeigen. Charakteristisch ist die Verbindung von detailgenauer Beobachtung und dekorativer Gestaltung, die sich in fein abgestimmten Farbflächen, sorgfältig ausgeführten Figuren und kunstvoll gestalteten Rahmungen äußert.

Die vorliegende Sammlung vereint ausgewählte Einzelblätter, die einen repräsentativen Einblick in diese reiche Bildtradition geben. In ihrer Gesamtheit spiegeln sie die kulturelle Vielfalt und den künstlerischen Anspruch des Mogulreiches wider und stehen exemplarisch für eine Epoche, in der Kunst und Hofkultur eng miteinander verbunden waren.

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Meisterwerke der Mogulzeit

Kassetten (Einzelblatt-Sammlungen)16. Jahrhundert

Meisterwerke der Mogulzeit

Die „Meisterwerke der Mogulzeit“ eröffnen einen eindrucksvollen Einblick in die Kunst einer der bedeutendsten Kulturen Südasiens. Zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert entwickelte sich im Mogulreich eine eigenständige Bildtradition, die Einflüsse aus der persischen, indischen und chinesischen Kunst zu einer vielschichtigen und zugleich fein ausgearbeiteten Ästhetik verband.

Im Zentrum stehen Miniaturen von außergewöhnlicher Detailgenauigkeit, die höfische Szenen, Porträts sowie Darstellungen von Natur und Tierwelt zeigen. Charakteristisch ist die Verbindung von realistischer Beobachtung mit dekorativer Raffinesse, die sich in sorgfältig ausgearbeiteten Figuren, fein nuancierten Farbflächen und reich verzierten Bildrahmungen äußert.

Die hier versammelten Blätter spiegeln die kulturelle Vielfalt und den künstlerischen Reichtum des Mogulreiches wider. Als eigenständige Werke vereinen sie erzählerische Präzision mit hoher handwerklicher Qualität und geben einen Einblick in eine Epoche, in der Kunst und Hofkultur in enger Verbindung standen.

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Originale

Große Bibliothek der Weltliteratur

Literatur | Dichtung20. Jahrhundert

Große Bibliothek der Weltliteratur

Die Reihe Große Bibliothek der Weltliteratur des Fackelverlages Stuttgart vereint bedeutende Werke der europäischen Literatur in einer einheitlich gestalteten Edition. In sorgfältig ausgewählten Bänden begegnen sich Autoren wie Friedrich Schiller, Theodor Fontane, Heinrich von Kleist oder E. T. A. Hoffmann und spiegeln die literarische Vielfalt von Aufklärung, Klassik, Romantik und Realismus wider.

Charakteristisch ist die bewusst traditionsbezogene Gestaltung der Ausgabe. Die in rotes Kunstleder gebundenen Bände mit goldgeprägten Rückentiteln und ornamentalem Dekor greifen die Ästhetik historischer Bibliotheken auf und übertragen sie in eine moderne, bibliophile Form. So entsteht eine geschlossene Sammlung, die weniger als einzelne Werke, sondern vielmehr als Gesamtheit literarischer Stimmen wahrgenommen wird.

In ihrer Verbindung von klassischem Inhalt und einheitlicher Gestaltung steht die Reihe exemplarisch für das Bestreben des 20. Jahrhunderts, das kulturelle Erbe der Literatur in zugänglicher und zugleich repräsentativer Form zu bewahren.

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Kunst

Der Erzengel Michael

Gedenk-Edition | Reproduktion17. Jahrhundert

Der Erzengel Michael

Die Darstellung des Erzengels Michael gehört zu den eindrucksvollsten Bildthemen der christlichen Ikonographie. Die vorliegende Arbeit geht auf ein Werk des bedeutenden russischen Ikonenmalers Simon Uschakow zurück, der im 17. Jahrhundert zu den prägenden Künstlern der Moskauer Schule zählte. Seine Darstellungen verbinden die traditionelle Strenge der orthodoxen Ikonenmalerei mit einer zunehmend differenzierten, fast malerischen Auffassung von Raum und Figur.

Michael erscheint hier als himmlischer Kämpfer und Beschützer, ausgestattet mit Schwert und Rüstung, zugleich jedoch von einer ruhigen, beinahe kontemplativen Ausstrahlung getragen. Die feine Ausarbeitung der Gewandornamente, die leuchtenden Farben sowie die goldbetonten Partien verleihen der Darstellung eine besondere Präsenz.

Die vorliegende Edition greift diese ikonographische Tradition auf und überführt sie in eine hochwertige, gerahmte Form. Sie steht exemplarisch für die anhaltende Wirkungskraft religiöser Bildwelten, die über Jahrhunderte hinweg ihre symbolische und ästhetische Bedeutung bewahrt haben.

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Kunst

Die Gottesmutter von Kykkos

Gedenk-Edition | Reproduktion17. Jahrhundert

Die Gottesmutter von Kykkos

Die Darstellung der Gottesmutter von Kykkos gehört zu den eindrucksvollsten Bildtypen der orthodoxen Ikonographie. Das vorliegende Werk geht auf eine Komposition des russischen Ikonenmalers Simon Uschakow aus dem Jahr 1668 zurück, der als einer der bedeutendsten Vertreter der Moskauer Schule gilt.

Die Ikone zeigt Maria in inniger Beziehung zum Christuskind, dessen Körper sich in einer dynamischen Bewegung an sie anschmiegt. Diese Darstellung verbindet die traditionelle Strenge byzantinischer Bildauffassung mit einer weicheren, stärker menschlich geprägten Formensprache. Charakteristisch sind die leuchtenden Farbflächen, die fein ausgearbeiteten Gewandornamente und die goldbetonten Partien, die der Szene eine besondere Präsenz verleihen.

Die vorliegende Edition überführt diese ikonographische Tradition in eine hochwertige, gerahmte Form und bewahrt die spirituelle wie künstlerische Ausdruckskraft eines zentralen Motivs der orthodoxen Bildwelt.

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Kunst

Die heilige Dreifaltigkeit

Gedenk-Edition | Reproduktion17. Jahrhundert

Die heilige Dreifaltigkeit

Die Darstellung der heiligen Dreifaltigkeit gehört zu den zentralen Bildthemen der orthodoxen Ikonographie. Das vorliegende Werk geht auf eine Komposition des russischen Ikonenmalers Simon Uschakow aus dem Jahr 1671 zurück, der als einer der bedeutendsten Vertreter der Moskauer Schule gilt.

Die Szene zeigt die drei Engel in harmonischer Anordnung um einen gedeckten Tisch und verweist auf die biblische Erscheinung bei Abraham. In ihrer ausgewogenen Komposition und der ruhigen Gestik entfaltet sich ein Bild von geistiger Einheit und göttlicher Gegenwart. Die feine Linienführung, die leuchtenden Farbflächen sowie die goldbetonten Partien verleihen der Darstellung eine besondere Klarheit und Tiefe.

Die vorliegende Edition überführt diese ikonographische Tradition in eine hochwertige, gerahmte Form und bewahrt die spirituelle wie künstlerische Ausdruckskraft eines der bedeutendsten Motive der christlichen Bildwelt.

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Das Meisterwerk des Medicus

Medizin | Botanik | Alchemie15. Jahrhundert

Das Meisterwerk des Medicus

Der persische Arzt und Philosoph Avicenna (980–1037), einer der bedeutendsten Gelehrten des Mittelalters, verfasste mit dem Canon Medicinae ein Werk, das über Jahrhunderte als medizinisches Standardwerk galt. In fünf Büchern systematisierte er das Wissen seiner Zeit über Anatomie, Krankheiten und Heilmittel und prägte damit die europäische wie arabische Medizin nachhaltig.

Die hier vorliegende Handschrift entstand um 1440 in Italien und überliefert die einzige vollständig erhaltene hebräische Übersetzung des Canon Medicinae von Natan ha-Meati. Der prachtvolle Codex aus der Schule von Ferrara umfasst über 1000 Seiten mit zehn ganzseitigen Miniaturen sowie hunderten Pflanzen- und Tierdarstellungen. Szenen aus Apotheke, Heilbädern und bäuerlichem Jahreslauf verbinden medizinisches Wissen mit reicher Bildwelt.

Für Sammler und Liebhaber ist dieses Werk ein einzigartiges Zeugnis der Verbindung von Wissenschaft, Kunst und Übersetzungskultur im 15. Jahrhundert.

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Chansonnier de Jean de Montchenu

Musik15. Jahrhundert

Chansonnier de Jean de Montchenu

Das Chansonnier de Jean de Montchenu, auch Chansonnier cordiforme genannt, gehört zu den außergewöhnlichsten Handschriften des Mittelalters. Der herzförmige Codex wurde zwischen 1460 und 1477 für den französischen Adligen und späteren Bischof Jean de Montchenu angefertigt und enthält 44 mehrstimmige Liebeslieder in französischer und italienischer Sprache. Kompositionen von Guillaume Dufay, Johannes Ockeghem, Antoine Busnois und anderen bedeutenden Musikern des 15. Jahrhunderts machen das Werk zu einer kostbaren Quelle höfischer Musikkultur.

Neben der einzigartigen äußeren Form beeindruckt der Codex durch seine opulente Ausstattung: zwei ganzseitige Miniaturen, leuchtende Bordüren mit humorvollen Drôlerien, reiche Blumen- und Rankenornamente und goldgehöhte Initialen verleihen dem Gesangsbuch einen festlichen Charakter. Die herzförmige Doppelseite, die sich beim Öffnen wie ein Schmetterling entfaltet, symbolisiert zwei Liebende, deren Dialog in den Liedern weitergeführt wird.

Das Chansonnier wurde im späten Mittelalter von unbekannten, wohl in französisch-flämischen Werkstätten tätigen Buchmalern geschaffen und gelangte später in die Sammlung der Familie Rothschild. Heute zählt es zu den berühmtesten Manuskripten der französischen Nationalbibliothek.

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Der Mercator Weltatlas

Geographie | Karten17. Jahrhundert

Der Mercator Weltatlas

Gerhard Mercator (1512–1594), einer der größten Gelehrten der Renaissance, gilt als Begründer der modernen Kartographie. Berühmt wurde er durch die nach ihm benannte Projektion, die eine winkeltreue Darstellung der Erde ermöglicht und die Navigation auf See revolutionierte. Sein „Atlas“ war das erste Kartenwerk, das diesen Namen trug, und markiert einen Wendepunkt in der Geschichte des Weltbildes: weg von mittelalterlichen Vorstellungen, hin zu einer mathematisch fundierten Geographie.

Der Atlas erschien 1595, kurz nach Mercators Tod, herausgegeben von seinem Sohn Rumold. Die prachtvolle Salamanca-Ausgabe von 1607 umfasst 146 doppelseitige Karten, die alle damals bekannten Regionen der Welt in detailreicher und farbenprächtiger Gestaltung zeigen. Damit wurde das Werk nicht nur zu einem unersetzlichen Instrument für Wissenschaft und Navigation, sondern auch zu einem kulturgeschichtlichen Monument, das Mercators Ruhm als „Ptolemäus seiner Zeit“ begründete.

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Bertelsmann Lexikothek | Wissen von A bis Z

Nachschlagewerk21. Jahrhundert

Bertelsmann Lexikothek | Wissen von A bis Z

Die Reihe Wissen von A bis Z bildet das enzyklopädische Herzstück der Bertelsmann Lexikothek. In sorgfältig redigierten Artikeln entfaltet sich ein umfassender Überblick über zentrale Begriffe, Ereignisse und Persönlichkeiten aus Kultur, Geschichte, Naturwissenschaft und Allgemeinbildung.

Die Bände sind für ihren klar strukturierten Aufbau bekannt. Präzise Definitionen, gut verständliche Erläuterungen und anschauliche Verweise schaffen einen direkten Zugang zu komplexen Themen. Ergänzende Abbildungen und Übersichtstafeln vertiefen die Darstellung und geben dem Werk eine visuelle Dimension, die den enzyklopädischen Charakter wirkungsvoll abrundet.

Als gedrucktes Kompendium einer vor digitalen Suchsystemen geprägten Wissenskultur steht Wissen von A bis Z exemplarisch für das Bedürfnis, Wissen geordnet, verlässlich und in repräsentativer Form bereitzustellen. Die Reihe verbindet zeittypische Gestaltung mit einem breiten Bildungshorizont und bleibt damit ein Spiegel ihres enzyklopädischen Zeitalters

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Civitates Orbis Terrarum – Band III (1576)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band III (1576)

Die Civitates Orbis Terrarum, zwischen 1572 und 1618 in sechs Bänden erschienen, gilt als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Unter der Leitung von Georg Braun und Frans Hogenberg entstanden über 600 kolorierte Stadtansichten, die die geographische und kulturelle Vielfalt der bekannten Welt zeigen.

Der dritte Band (1576) setzt die ikonographische Erfassung bedeutender Handels- und Hafenstädte Europas fort. Besonders die detailreichen Darstellungen skandinavischer, englischer und osteuropäischer Städte bezeugen das wachsende geographische Wissen und die Entdeckerfreude der Renaissance. Präzision, Farbigkeit und Kompositionskunst machen diesen Band zu einem Höhepunkt frühneuzeitlicher Kartographie.

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Civitates Orbis Terrarum – Band IV (1582)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band IV (1582)

Die Civitates Orbis Terrarum ist das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Zwischen 1572 und 1618 erschienen, umfasst das monumentale Werk über 600 Stadtansichten aus aller Welt und gilt als kartographisches Pendant zu Ortelius’ Theatrum Orbis Terrarum.

Der vierte Band (1582) erweitert das Werk um zahlreiche Städte aus Frankreich, den Niederlanden und dem östlichen Mittelmeerraum. In prachtvoll kolorierten Kupferstichen werden Stadtarchitektur und Landschaftsraum zu harmonischen Bildwelten verbunden. Die Kompositionen, reich an Figuren und Alltagsszenen, vermitteln ein lebendiges Bild des städtischen Lebens der Renaissance.

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Civitates Orbis Terrarum – Band V (1590)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band V (1590)

Die Civitates Orbis Terrarum – das umfassendste Städtebuch der Frühen Neuzeit – verbindet kartographische Genauigkeit mit künstlerischer Meisterschaft. Herausgegeben von Georg Braun und gestochen von Frans Hogenberg, bietet sie ein einzigartiges Panorama der Weltstädte der Renaissance.

Der fünfte Band (1590) enthält neueste Darstellungen aus Mitteleuropa, der Iberischen Halbinsel und dem Orient. Die Tafeln spiegeln die wirtschaftliche und kulturelle Dynamik der Zeit wider und zeigen die Erweiterung des geografischen Wissens am Ende des 16. Jahrhunderts. In der Verbindung von Wissenschaft und Kunst wird das Werk zu einem Monument europäischer Kulturgeschichte.

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Civitates Orbis Terrarum – Band V (1597)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band V (1597)

Der fünfte Band der berühmten Civitates Orbis Terrarum gehört zu den eindrucksvollsten Darstellungen frühneuzeitlicher Städte. Herausgegeben von Georg Braun und maßgeblich geprägt durch die Kupferstiche aus dem Umfeld der Werkstatt Hogenberg, versammelt das Werk eine Vielzahl detailreicher Ansichten bedeutender Städte Europas und darüber hinaus.

Die kunstvoll kolorierten Tafeln verbinden topografische Genauigkeit mit erzählerischer Lebendigkeit. Neben Architektur und Stadtanlagen zeigen sie auch Szenen des täglichen Lebens, Trachten, Handelsaktivitäten und Landschaften. Begleitende Texte erläutern geografische Lage, historische Entwicklung und wirtschaftliche Bedeutung der jeweiligen Orte.

Gerade durch seine Entstehungszeit besitzt der Band einen besonderen dokumentarischen Wert, da viele der dargestellten Städte nur wenige Jahrzehnte später tiefgreifende Veränderungen erfuhren. So bewahrt das Werk ein vielschichtiges Bild urbaner Kultur um 1600 und gilt bis heute als bedeutende Quelle zur europäischen Stadtgeschichte.

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Civitates Orbis Terrarum – Band VI (1618)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band VI (1618)

Die Civitates Orbis Terrarum, zwischen 1572 und 1618 in sechs Bänden erschienen, gilt als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Herausgegeben von Georg Braun und gestochen von Frans Hogenberg sowie später von Simon van den Neuwel, vereint das monumentale Werk über 600 Stadtansichten und -pläne aus Europa, Asien, Afrika und Amerika – ein Weltbild im Zeitalter der Renaissance.

Der sechste Band (1618) bildet den Abschluss dieses einzigartigen kartographischen Großprojekts. Er dokumentiert die geographischen und künstlerischen Fortschritte der späten Renaissance und enthält zahlreiche neue Stadtansichten, darunter auch Darstellungen aus Nordeuropa und dem amerikanischen Kontinent. Die Kompositionen zeigen eine reifere Bildsprache und eine noch feinere Farbabstimmung als die früheren Bände. Damit schließt der Band das Lebenswerk Georg Brauns ab und markiert den Übergang von der Humanistischen Kartographie zur Frühaufklärung.

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Der Cellarius Himmelsatlas

Geographie | Karten17. Jahrhundert

Der Cellarius Himmelsatlas

Der 1661 veröffentlichte Atlas Harmonia Macrocosmica des Astronomen, Mathematikers und Kartografen Andreas Cellarius (um 1596–1665) zählt zu den eindrucksvollsten Himmelsatlanten des Barock. In 29 doppelseitigen, meisterhaft kolorierten Kupferstichen entfaltet sich ein umfassendes Bild des Kosmos, das die Weltsysteme von Ptolemäus, Kopernikus und Tycho Brahe vereint und zugleich die Entwicklung des astronomischen Weltbildes veranschaulicht. Die Tafeln, gestochen von Frederik Hendrik van den Hove, Jan van Loon und Jan Pieterszoon Saenredam, verbinden wissenschaftliche Präzision mit künstlerischer Pracht und gehören zu den schönsten Beispielen barocker Druckkunst.
Erstmals erschienen im Amsterdamer Verlag Johannes Janssonius, dokumentiert der Atlas den Höhepunkt der kartographischen und astronomischen Darstellungskunst des 17. Jahrhunderts.

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Civitates Orbis Terrarum – Band VI (1618)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band VI (1618)

Die Civitates Orbis Terrarum, zwischen 1572 und 1618 in sechs Bänden erschienen, gilt als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Herausgegeben von Georg Braun und gestochen von Frans Hogenberg sowie später von Simon van den Neuwel, vereint das monumentale Werk über 600 Stadtansichten und -pläne aus Europa, Asien, Afrika und Amerika – ein Weltbild im Zeitalter der Renaissance.

Der sechste Band (1618) bildet den Abschluss dieses einzigartigen kartographischen Großprojekts. Er dokumentiert die geographischen und künstlerischen Fortschritte der späten Renaissance und enthält zahlreiche neue Stadtansichten, darunter auch Darstellungen aus Nordeuropa und dem amerikanischen Kontinent. Die Kompositionen zeigen eine reifere Bildsprache und eine noch feinere Farbabstimmung als die früheren Bände. Damit schließt der Band das Lebenswerk Georg Brauns ab und markiert den Übergang von der Humanistischen Kartographie zur Frühaufklärung.

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Die Reisen des Ritters Jean de Mandeville

Literatur | Dichtung15. Jahrhundert

Die Reisen des Ritters Jean de Mandeville

Die im frühen 15. Jahrhundert in Nordfrankreich entstandene Handschrift Die Reisen des Ritters Jean de Mandeville zählt zu den bedeutendsten illustrierten Reiseberichten des Mittelalters. Auf 168 Pergamentseiten schildert der angebliche englische Ritter seine dreißigjährige Weltreise in das Heilige Land, nach Indien, China und in das legendäre Reich des Priesters Johannes.

Die Erzählung verbindet Pilgerbericht, Wunderchronik und höfische Dichtung. 74 Miniaturen begleiten den Text und stammen von drei herausragenden Pariser Buchmalern: dem Mazarin-Meister, dem Meister der Cité des Dames und dem Egerton-Meister. Ihre fein ausgeführten Darstellungen zeigen fantastische Wesen, exotische Landschaften und märchenhafte Architekturen in leuchtender Farbigkeit.

Als Schreiber gilt der Benediktinermönch Jean d’Ypres, der möglicherweise selbst hinter dem Namen „John Mandeville“ stand. Das Werk gilt als ein Höhepunkt spätgotischer Buchmalerei und mittelalterlicher Reiseliteratur.

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Pariser Othéa-Briefe

Literatur | Dichtung15. Jahrhundert

Pariser Othéa-Briefe

Die „Pariser Othéa-Briefe“ zählen zu den bedeutenden literarischen Handschriften des späten Mittelalters und verbinden humanistische Bildung mit höfischer Erzähltradition. Im Mittelpunkt steht die allegorische Figur der Göttin Othéa, die einem jungen Helden in Form von Briefen moralische, philosophische und ritterliche Lehren vermittelt.

Das Werk vereint antike Mythologie mit christlicher Deutung und entfaltet auf diese Weise ein vielschichtiges Lehrbuch höfischer Tugenden. Historische und mythologische Figuren werden als Beispiele moralischen Handelns herangezogen und in einen erzieherischen Zusammenhang gestellt. Die Verbindung aus literarischer Erzählung und belehrender Auslegung verleiht dem Manuskript eine besondere inhaltliche Tiefe.

Die Pariser Handschrift beeindruckt darüber hinaus durch ihre kunstvolle Ausstattung mit reich illuminierten Miniaturen und dekorativen Elementen, die den repräsentativen Charakter des Werkes unterstreichen. Als Verbindung von Literatur, Bildung und Buchkunst gilt sie heute als herausragendes Zeugnis spätmittelalterlicher Gelehrten- und Hofkultur.

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Bertelsmann Lexikothek | Themenbände

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Bertelsmann Lexikothek | Themenbände

Die Bertelsmann Lexikothek Themenbände erweitern das klassische Lexikon um eine Reihe von Einzelbänden, die sich jeweils einem bestimmten Wissensgebiet widmen. Entstanden zwischen Ende der 1970er- und den 1990er-Jahren, verbinden sie wissenschaftliche Präzision mit einer anschaulichen, bildreichen Darstellung und spiegeln den hohen Anspruch des Bertelsmann Verlags an Bildung und Ästhetik wider.

Jeder Band behandelt ein zentrales Themenfeld – etwa Kunst, Geschichte, Natur, Religion, Technik oder Musik – und bietet einen kompakten Überblick über Entwicklung, Hintergründe und Zusammenhänge. Zahlreiche Abbildungen, Karten und Grafiken begleiten die Texte und machen komplexe Sachverhalte verständlich und lebendig.

Mit ihren edlen Kunstledereinbänden, Goldprägungen und hochwertigen Illustrationen wurden die Themenbände zu einem repräsentativen Wissensarchiv ihrer Zeit. Sie stehen exemplarisch für die enzyklopädische Kultur des 20. Jahrhunderts und machen die Vielfalt menschlicher Erkenntnis in anschaulicher Form erfahrbar.

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Brockhaus | Faszination Weltgeschichte

Nachschlagewerk21. Jahrhundert

Brockhaus | Faszination Weltgeschichte

Das Werk Faszination Weltgeschichte aus dem Brockhaus Verlag bietet einen eindrucksvollen Überblick über die großen Epochen und Wendepunkte der Menschheitsgeschichte. Von den frühen Hochkulturen Mesopotamiens und Ägyptens über die Antike, das Mittelalter und die Neuzeit bis hin zur Gegenwart entfaltet sich ein Panorama, das politische, kulturelle und gesellschaftliche Entwicklungen gleichermaßen umfasst.

Besonderes Gewicht liegt auf der anschaulichen Darstellung: Zahlreiche Abbildungen, Karten und Illustrationen begleiten die Texte und machen historische Ereignisse lebendig. So entsteht ein Werk, das nicht nur informiert, sondern auch fasziniert.

Mit seiner Kombination aus enzyklopädischer Genauigkeit, didaktischer Klarheit und visueller Kraft gehört Faszination Weltgeschichte zu den wichtigsten Nachschlagewerken zur Weltgeschichte. Es lädt dazu ein, die Zusammenhänge und Dynamiken der Vergangenheit besser zu verstehen und den Blick für die historischen Wurzeln unserer Gegenwart zu schärfen.

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Brockhaus | Faszination Natur

Nachschlagewerk21. Jahrhundert

Brockhaus | Faszination Natur

Die Edition Faszination Natur aus dem Hause Brockhaus präsentiert die Schönheit, Vielfalt und Komplexität der Natur in einer bibliophilen Form. Mit eindrucksvollen Fotografien, anschaulichen Grafiken und prägnanten Texten bietet das Werk einen umfassenden Einblick in die Lebensräume der Erde – von den Tiefen der Ozeane bis zu den höchsten Gebirgen.

Die Bände vereinen wissenschaftliche Präzision mit ästhetischem Anspruch. Sie stellen Tiere, Pflanzen, Landschaften und ökologische Zusammenhänge in sorgfältig strukturierter Darstellung vor und verbinden aktuelles Wissen mit der Tradition des Brockhaus-Verlags, Bildung und Kultur auf höchstem Niveau zu vermitteln.

Faszination Natur ist nicht nur ein Nachschlagewerk, sondern auch ein kunstvoll gestaltetes Sammlerstück, das die Neugier und das Staunen über die natürliche Welt weckt – eine moderne Hommage an die Entdeckerfreude und Wissbegierde der klassischen Enzyklopädie.

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Kunst

Meisterwerke der Welt I

Kassetten (Einzelblatt-Sammlungen)20. Jahrhundert

Meisterwerke der Welt I

Die Edition Meisterwerke der Welt I versammelt in bibliophiler Ausstattung eine Auswahl bedeutender Kunstwerke aus verschiedenen Epochen der Weltkunst. Das aufwendig gestaltete Faksimile präsentiert in großformatigen Reproduktionen Meisterwerke von der Frührenaissance bis in die Moderne und ergänzt sie durch erläuternde Texte und Künstlerbiografien.

Die Ausgabe wurde in limitierter Form für Sammler und Kunstliebhaber geschaffen. Jedes Exemplar ist in einen feinen Stoffeinband mit goldgeprägtem Titel gefasst, mit Metallecken verstärkt und in einer eigens gefertigten Kassette aufbewahrt.

Als Gesamtdokumentation künstlerischer Höhepunkte westlicher Kultur vereint das Werk wissenschaftliche Präzision mit ästhetischer Präsentation – ein Beispiel moderner Faksimilekunst, das den Geist klassischer Meisterwerke in zeitgemäßer Form erfahrbar macht.

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Das Meisterstundenbuch zu Ehren der Mutter Gottes

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Das Meisterstundenbuch zu Ehren der Mutter Gottes

Das Meisterstundenbuch zu Ehren der Mutter Gottes gehört zur Tradition der marianischen Stundenbücher, die dem privaten Gebet und der kontemplativen Betrachtung dienten. Im Zentrum steht die Verehrung der Gottesmutter, deren Leben, Tugenden und heilsgeschichtliche Bedeutung in Text und Bild miteinander verbunden sind. Das Werk folgt der liturgischen Ordnung der Horen und verankert den persönlichen Glauben im Rhythmus des Tages.

Besondere Aufmerksamkeit gilt der kunstvollen Ausstattung. Fein ausgearbeitete Miniaturen und reliefartig gestaltete Elemente verleihen dem Buch eine hohe sinnliche Präsenz. Die Darstellungen sind von tiefer Andacht geprägt und verbinden architektonische Motive mit figürlichen Szenen aus dem marianischen Bildprogramm. Goldene Akzente und eine klare Komposition unterstreichen den sakralen Charakter und verweisen auf die Bedeutung des Werkes als geistiges wie auch repräsentatives Objekt.

Das Meisterstundenbuch steht exemplarisch für die spätmittelalterliche Frömmigkeitskultur, in der Bild, Gebet und materielle Kostbarkeit eine unauflösliche Einheit bilden. Es ist ein Zeugnis persönlicher Andacht und zugleich ein Ausdruck höchster Buchkunst.

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Die Königliche Bibliothek

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Die Königliche Bibliothek

Die Königliche Bibliothek versammelt drei herausragende Zeugnisse europäischer Buchkunst und eröffnet einen Blick in die geistige Welt höfischer Andacht. Das Gebetbuch des gelehrten Papstes Benedikt XIV. entstand im 15. Jahrhundert in einem flämischen Atelier und begeistert mit einem außergewöhnlich reich ausgestatteten Kalender und feinsten Miniaturen. Ergänzt wird es durch das Marienoffizium der Barbara von Österreich, ein zart ausgeführtes Andachtsbuch, das die Erzherzogin und Herzogin von Ferrara in ihrem persönlichen Gebetsleben begleitete. Den Höhepunkt der Sammlung bildet das Marienoffizium des Kardinals Ippolito d’Este, ein glanzvolles Werk der Mailänder Buchmalerei um 1500. Zwölf prachtvolle Miniaturen und eine Fülle kostbarer Initialen zeugen von der Virtuosität Francesco Binasos und spiegeln zugleich die bewegte Geschichte des Este Hofes. Die Königliche Bibliothek vereint diese Meisterwerke zu einem eindrucksvollen Ensemble höfischer Frömmigkeit.

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Die Luxusbibel der Barmherzigkeit

Bibeln | Evangeliare21. Jahrhundert

Die Luxusbibel der Barmherzigkeit

Diese außergewöhnliche Jubiläumsausgabe gehört zu den kostbarsten Bibeln der Gegenwart. Sie vereint die vollständigen Texte des Alten und Neuen Testaments mit einem überwältigenden Zyklus aus über 920 Illustrationen, darunter 356 Miniaturen aus 154 Handschriften aus acht Jahrhunderten europäischer Buchkunst. 270 der Miniaturen schimmern in Foliengold und eröffnen ein glänzendes Panorama christlicher Ikonografie.

Die bedeutendsten Bibliotheken der Welt öffneten für dieses Projekt ihre Archive, von Wien und München über London und Paris bis zur Biblioteca Apostolica Vaticana. Ein persönliches Vorwort von Papst Franziskus unterstreicht die geistliche Tiefe dieser Edition.

Der prachtvolle Einband, inspiriert von einer Handschrift aus dem Mailänder Dom, verbindet vergoldetes Kreuz, Edelsteine und Perlen zu einem Meisterwerk moderner Handbuchbindekunst. Jede Bibel trägt eine handschriftliche Limitierungsnummer und wird in einer luxuriösen Kassette geschützt.

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Bertelsmann Lexikothek | Künstler-Edition Falko Hamm

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Bertelsmann Lexikothek | Künstler-Edition Falko Hamm

Die Künstler-Edition von Falko Hamm innerhalb der Bertelsmann Lexikothek verbindet enzyklopädische Wissensvermittlung mit moderner künstlerischer Gestaltung. Die 15 Bände umfassende Ausgabe greift den klassischen Aufbau eines Nachschlagewerks auf und ergänzt ihn durch eine eigenständige visuelle Handschrift. Charakteristisch sind die ausdrucksstarken Einbandgestaltungen, die der Reihe einen geschlossenen und zugleich kunstorientierten Charakter verleihen.

Inhaltlich erschließt die Lexikothek ein breites Spektrum aus Geschichte, Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft und folgt damit dem enzyklopädischen Anspruch ihrer Zeit. Die Verbindung aus systematisch geordnetem Wissen und künstlerischer Gestaltung hebt die Edition über ein klassisches Nachschlagewerk hinaus und macht sie zugleich zu einem repräsentativen Zeugnis moderner Buchgestaltung.

Als Gesamtausgabe steht die Reihe exemplarisch für das Zusammenspiel von Bildung, Gestaltung und bibliophiler Ausstattung im späten 20. Jahrhundert.

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Civitates Orbis Terrarum – Band IV (1582)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band IV (1582)

Die Civitates Orbis Terrarum ist das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Zwischen 1572 und 1618 erschienen, umfasst das monumentale Werk über 600 Stadtansichten aus aller Welt und gilt als kartographisches Pendant zu Ortelius’ Theatrum Orbis Terrarum.

Der vierte Band (1582) erweitert das Werk um zahlreiche Städte aus Frankreich, den Niederlanden und dem östlichen Mittelmeerraum. In prachtvoll kolorierten Kupferstichen werden Stadtarchitektur und Landschaftsraum zu harmonischen Bildwelten verbunden. Die Kompositionen, reich an Figuren und Alltagsszenen, vermitteln ein lebendiges Bild des städtischen Lebens der Renaissance.

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Christine de Pizan - Ratschläge für einen jungen Helden

Literatur | Dichtung15. Jahrhundert

Christine de Pizan - Ratschläge für einen jungen Helden

Mit den Ratschlägen für einen jungen Helden schuf Christine de Pizan zu Beginn des 15. Jahrhunderts ein Werk, das höfische Ethik, politische Klugheit und moralische Unterweisung miteinander verbindet. Die Autorin, eine der ersten selbstständig schreibenden Frauen Europas, richtet sich darin an einen jungen Adligen und entfaltet ein Ideal ritterlicher Tugend, das Tapferkeit, Maß, Gerechtigkeitssinn und Verantwortungsbewusstsein vereint.

Der Text steht in der Tradition spätmittelalterlicher Fürstenspiegel und verbindet praktische Lebenslehre mit humanistisch geprägter Bildungsvorstellung. In illuminierten Handschriften überliefert, entfaltet das Werk seine Wirkung nicht nur im Wort, sondern auch in der bildlichen Darstellung höfischer Welt und symbolischer Ordnung.

Als Zeugnis weiblicher Autorschaft und politischer Reflexion im Spätmittelalter gehört Ratschläge für einen jungen Helden zu den bedeutenden literarischen Werken seiner Zeit.

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Die göttliche Komödie

Sonstiges Genres13. Jahrhundert

Die göttliche Komödie

Dante Alighieris Die göttliche Komödie (Original Divina Commedia) gilt als eines der bedeutendsten poetischen Werke der Weltliteratur und als Gründungswerk der italienischen Literatur. Geschrieben im 14. Jahrhundert, vollendet etwa 1320.

Das Gedicht ist in drei Teile gegliedert: Inferno, Purgatorio und Paradiso. Jeder Teil besteht aus 33 Gesängen (Cantiche), dazu kommt ein Einleitungs-Gesang – insgesamt also 100 Gesänge. Die Gedichte nutzen das Reimschema terza rima – dreizeilige Strophen mit elf Silben pro Zeile.

Die dargestellte Ausgabe bei Domi Exclusiv ist eine Faksimile-Edition des Manuskripts von George Cochrane, fertiggestellt im Jahr 2020. Sie umfasst 384 ganzseitige, illustrierte Seiten, in einem goldgeprägten Ledereinband mit Schmuckkassette. Die Auflage ist limitiert auf 1000 handnummerierte Exemplare der deutschen Ausgabe.

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Digital

Bertelsmann Lexikothek | Lexikodisc-System / Lexikodisc

Fotobuch-Edition21. Jahrhundert

Bertelsmann Lexikothek | Lexikodisc-System / Lexikodisc

Dieses Objekt der Bertelsmann Lexikothek verbindet die klassische Form des gebundenen Bandes mit einem frühen digitalen Wissensmedium. In einer aufwendig gestalteten Kassette vereint das Set einen dunkelblauen, goldgeprägten Begleitband mit einer CD-ROM des sogenannten Lexikodisc-Systems.

Der Band dient als systematischer Zugang zur Lexikothek und erläutert Aufbau und Nutzung der digitalen Ergänzung. Die beigefügte CD-ROM mit dem Modul „Lexikalisches Wissen“ ermöglicht eine elektronische Recherche innerhalb der enzyklopädischen Inhalte und erweitert damit die Möglichkeiten des gedruckten Nachschlagewerks.

Die Präsentation in einer mit Samt ausgekleideten Kassette unterstreicht den repräsentativen Charakter des Ensembles. Das Zusammenspiel von Buch, Datenträger und Schuber steht exemplarisch für die Übergangsphase um die Jahrtausendwende, in der traditionelle enzyklopädische Wissenssammlungen zunehmend durch digitale Systeme ergänzt wurden.

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Wundervolle Erde - Errungenschaften der Menschheit

Fotobuch-Edition21. Jahrhundert

Wundervolle Erde - Errungenschaften der Menschheit

Die „Errungenschaften der Menschheit“ widmen sich den bedeutendsten Entwicklungen der Zivilisationsgeschichte und vereinen Wissen aus Wissenschaft, Kultur, Technik und Gesellschaft in einer umfassenden Gesamtdarstellung. Das Werk zeichnet die großen Meilensteine menschlicher Innovation nach und macht sichtbar, wie Ideen, Entdeckungen und Erfindungen den Lauf der Geschichte geprägt haben.

In thematisch gegliederten Kapiteln werden zentrale Fortschritte von der Antike bis in die Moderne beleuchtet. Dabei stehen nicht nur einzelne Ereignisse im Fokus, sondern auch ihre Zusammenhänge und Auswirkungen auf das Leben der Menschen. Anschauliche Darstellungen und sorgfältig aufbereitete Inhalte ermöglichen einen facettenreichen Zugang zu komplexen Entwicklungen.

Die hochwertige Gestaltung unterstreicht den Anspruch, Wissen nicht nur zu vermitteln, sondern auch erlebbar zu machen. So entsteht ein Werk, das historische Tiefe mit einer klaren, verständlichen Struktur verbindet und einen eindrucksvollen Überblick über die kulturellen und wissenschaftlichen Leistungen der Menschheit bietet.

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Wundervolle Erde - Errungenschaften der Menschheit

Fotobuch-Edition21. Jahrhundert

Wundervolle Erde - Errungenschaften der Menschheit

Die „Errungenschaften der Menschheit“ widmen sich den bedeutendsten Entwicklungen der Zivilisationsgeschichte und vereinen Wissen aus Wissenschaft, Kultur, Technik und Gesellschaft in einer umfassenden Gesamtdarstellung. Das Werk zeichnet die großen Meilensteine menschlicher Innovation nach und macht sichtbar, wie Ideen, Entdeckungen und Erfindungen den Lauf der Geschichte geprägt haben.

In thematisch gegliederten Kapiteln werden zentrale Fortschritte von der Antike bis in die Moderne beleuchtet. Dabei stehen nicht nur einzelne Ereignisse im Fokus, sondern auch ihre Zusammenhänge und Auswirkungen auf das Leben der Menschen. Anschauliche Darstellungen und sorgfältig aufbereitete Inhalte ermöglichen einen facettenreichen Zugang zu komplexen Entwicklungen.

Die hochwertige Gestaltung unterstreicht den Anspruch, Wissen nicht nur zu vermitteln, sondern auch erlebbar zu machen. So entsteht ein Werk, das historische Tiefe mit einer klaren, verständlichen Struktur verbindet und einen eindrucksvollen Überblick über die kulturellen und wissenschaftlichen Leistungen der Menschheit bietet.

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Wundervolle Erde - Errungenschaften der Menschheit

Fotobuch-Edition21. Jahrhundert

Wundervolle Erde - Errungenschaften der Menschheit

Die „Errungenschaften der Menschheit“ widmen sich den bedeutendsten Entwicklungen der Zivilisationsgeschichte und vereinen Wissen aus Wissenschaft, Kultur, Technik und Gesellschaft in einer umfassenden Gesamtdarstellung. Das Werk zeichnet die großen Meilensteine menschlicher Innovation nach und macht sichtbar, wie Ideen, Entdeckungen und Erfindungen den Lauf der Geschichte geprägt haben.

In thematisch gegliederten Kapiteln werden zentrale Fortschritte von der Antike bis in die Moderne beleuchtet. Dabei stehen nicht nur einzelne Ereignisse im Fokus, sondern auch ihre Zusammenhänge und Auswirkungen auf das Leben der Menschen. Anschauliche Darstellungen und sorgfältig aufbereitete Inhalte ermöglichen einen facettenreichen Zugang zu komplexen Entwicklungen.

Die hochwertige Gestaltung unterstreicht den Anspruch, Wissen nicht nur zu vermitteln, sondern auch erlebbar zu machen. So entsteht ein Werk, das historische Tiefe mit einer klaren, verständlichen Struktur verbindet und einen eindrucksvollen Überblick über die kulturellen und wissenschaftlichen Leistungen der Menschheit bietet.

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Die Bibel (Luther-Ausgabe 1928)

Bibeln | Evangeliare20. Jahrhundert

Die Bibel (Luther-Ausgabe 1928)

Diese Ausgabe der Heiligen Schrift erschien 1928 bei der Preußischen Hauptbibelgesellschaft in Berlin. Sie enthält die klassische Übersetzung Martin Luthers in einer damals neu durchgesehenen Fassung, die auf dem von den evangelischen Kirchen anerkannten Text basiert. Gedruckt in Frakturschrift und in einem schlichten, robusten Einband gebunden, steht sie exemplarisch für die weit verbreiteten Bibelausgaben der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die eingetragene Widmungsseite zur Trauung verweist auf ihre ursprüngliche Verwendung als persönliche Familien- oder Hochzeitsbibel und verleiht dem Band zusätzlich einen zeitgeschichtlichen Charakter.

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Civitates Orbis Terrarum – Band V (1590)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band V (1590)

Die Civitates Orbis Terrarum – das umfassendste Städtebuch der Frühen Neuzeit – verbindet kartographische Genauigkeit mit künstlerischer Meisterschaft. Herausgegeben von Georg Braun und gestochen von Frans Hogenberg, bietet sie ein einzigartiges Panorama der Weltstädte der Renaissance.

Der fünfte Band (1590) enthält neueste Darstellungen aus Mitteleuropa, der Iberischen Halbinsel und dem Orient. Die Tafeln spiegeln die wirtschaftliche und kulturelle Dynamik der Zeit wider und zeigen die Erweiterung des geografischen Wissens am Ende des 16. Jahrhunderts. In der Verbindung von Wissenschaft und Kunst wird das Werk zu einem Monument europäischer Kulturgeschichte.

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Civitates Orbis Terrarum – Band IV (1582)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band IV (1582)

Die Civitates Orbis Terrarum ist das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Zwischen 1572 und 1618 erschienen, umfasst das monumentale Werk über 600 Stadtansichten aus aller Welt und gilt als kartographisches Pendant zu Ortelius’ Theatrum Orbis Terrarum.

Der vierte Band (1582) erweitert das Werk um zahlreiche Städte aus Frankreich, den Niederlanden und dem östlichen Mittelmeerraum. In prachtvoll kolorierten Kupferstichen werden Stadtarchitektur und Landschaftsraum zu harmonischen Bildwelten verbunden. Die Kompositionen, reich an Figuren und Alltagsszenen, vermitteln ein lebendiges Bild des städtischen Lebens der Renaissance.

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Civitates Orbis Terrarum – Band III (1576)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band III (1576)

Die Civitates Orbis Terrarum, zwischen 1572 und 1618 in sechs Bänden erschienen, gilt als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Unter der Leitung von Georg Braun und Frans Hogenberg entstanden über 600 kolorierte Stadtansichten, die die geographische und kulturelle Vielfalt der bekannten Welt zeigen.

Der dritte Band (1576) setzt die ikonographische Erfassung bedeutender Handels- und Hafenstädte Europas fort. Besonders die detailreichen Darstellungen skandinavischer, englischer und osteuropäischer Städte bezeugen das wachsende geographische Wissen und die Entdeckerfreude der Renaissance. Präzision, Farbigkeit und Kompositionskunst machen diesen Band zu einem Höhepunkt frühneuzeitlicher Kartographie.

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Städteansichten – Contrafactur der Vornebster Stät der Welt

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Städteansichten – Contrafactur der Vornebster Stät der Welt

Die Contrafactur der vornebsten Stät der Welt vereint 90 Stadtansichten und Pläne aus dem monumentalen Werk Civitates Orbis Terrarum, das zwischen 1574 und 1618 in Köln entstand. Herausgegeben vom Theologen Georg Braun (1541–1622) und gestochen von Franz Hogenberg (1535–1590), gilt es als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit.

Die aufwendig kolorierten Kupferstiche zeigen die wichtigsten Städte Europas, Afrikas, Asiens und Amerikas in beeindruckender Detailtreue. Architektur, Stadtstrukturen und kleine Genreszenen vermitteln ein lebendiges Bild urbanen Lebens vor den Verwüstungen des Dreißigjährigen Krieges.

Mit ihren großformatigen Doppelseiten ist die Contrafactur nicht nur ein Meisterwerk kartographischer Kunst, sondern auch eine unschätzbare historische Quelle zur Entwicklung europäischer Stadtlandschaften.

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Der Mercator Weltatlas 1595

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Der Mercator Weltatlas 1595

Gerardus Mercator (1512–1594), Universalgelehrter und „Ptolemäus seiner Zeit“, schuf mit seinem Atlas sive Cosmographicae meditationes de fabrica mundi et fabricati figura das erste Kartenwerk, das den Namen „Atlas“ trug. Postum 1595 von seinem Sohn Rumold veröffentlicht, enthält es 57 doppelseitige Kupferstiche, die die Welt, Kontinente und Länder in bis dahin unerreichter Präzision darstellen. Mercators berühmte Projektion, 1569 erstmals eingeführt, revolutionierte die Navigation durch ihre winkeltreue Darstellung. Der Atlas verbindet wissenschaftliche Exaktheit mit Renaissance-Ästhetik: kolorierte Karten, kunstvolle Titelblätter sowie maritime und landschaftliche Details machen das Werk zu einem Meisterstück der Verbindung von Kunst und Wissenschaft. Zeitgenossen wie Nachwelt sahen in Mercator den Begründer der modernen Geographie. Sein Atlas veränderte das mittelalterliche Weltbild grundlegend und blieb über Jahrhunderte das Referenzwerk für Forscher, Entdecker und Herrscher in ganz Europa.

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Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Altes Testament

Bibeln | Evangeliare17. Jahrhundert

Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Altes Testament

Die sogenannte Kupferbibel des Matthäus Merian d. Ä. (1593–1650) zählt zu den herausragendsten Bibelausgaben der Barockzeit. Der 1630 in Straßburg erschienene Band des Alten Testaments verbindet den in eleganter Frakturschrift gedruckten deutschen Text mit einer außergewöhnlichen Folge von 157 meisterhaft kolorierten Kupferstichen. Diese Darstellungen biblischer Szenen zeigen Merians unvergleichliche Kunstfertigkeit, die Feinheit seiner Linienführung und seine Fähigkeit, Bewegung, Licht und Raum in Kupfer zu bannen.
Als Schüler der Zürcher und französischen Stecherschulen und späterer Frankfurter Verleger prägte Merian eine ganze Dynastie von Künstlern und Druckern. Die prachtvoll ausgestattete Kupferbibel, mit Goldschnitt, geprägtem Ledereinband und Metallschließen, gilt als ein Höhepunkt der religiösen Buchillustration des 17. Jahrhunderts und als eines der schönsten Zeugnisse frühneuzeitlicher Druckkunst.

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Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Neues Testament

Bibeln | Evangeliare17. Jahrhundert

Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Neues Testament

Die berühmte „Kupferbibel“ des Matthäus Merian d. Ä. (1593–1650) zählt zu den prachtvollsten Druckwerken des 17. Jahrhunderts. 1630 veröffentlicht, vereint sie den Text des Neuen Testaments in deutscher Sprache, gesetzt in eleganter Frakturschrift, mit 77 meisterhaften Kupferstichen. Diese kolorierten Illustrationen gelten als Höhepunkt barocker Druckgrafik und verbinden außerordentliche Detailgenauigkeit mit künstlerischer Lebendigkeit.

Merian, in Zürich ausgebildet und später in Frankfurt ansässig, begründete eine bedeutende Verleger- und Künstlerdynastie. Seine Darstellungen der biblischen Szenen zeigen eine eindrucksvolle Vielfalt an Kompositionen, die in Präzision und Ausdruckskraft mit den Werken Albrecht Dürers verglichen werden.

Das prachtvolle Werk erschien bei den Erben des Straßburger Druckers Lazarus Zetzner. Mit Goldschnitt, Lederband, Metallschließen und reicher Prägung ausgestattet, gehört die „Kupferbibel“ zu den begehrtesten Bibelausgaben der Frühen Neuzeit und ist ein Meilenstein barocker Buchkunst.

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Herrscher des Himmels

Kassetten (Einzelblatt-Sammlungen)12. Jahrhundert

Herrscher des Himmels

Die Tierkreiszeichen und ihre mythologische Deutung gehören seit der Antike zum festen Bestand religiöser, astrologischer und künstlerischer Traditionen. Besonders im Spätmittelalter und in der Frühen Neuzeit erfreuten sie sich großer Beliebtheit und fanden Eingang in prachtvoll ausgestattete Handschriften.

Die Miniaturen aus verschiedenen europäischen Codices zeigen die zwölf Sternzeichen in meisterlicher Vielfalt: Vom Stammheimer Missale (um 1160–1180) über berühmte Stundenbücher wie die Très Riches Heures du Duc de Berry oder die Grandes Heures der Anne de Bretagne bis hin zu flämischen und französischen Kalenderhandschriften des 15. und frühen 16. Jahrhunderts. Ob Wassermann, Widder oder Zwillinge – die Darstellungen verbinden astrologisches Wissen mit detailreicher Malerei und höfischer Kultur.

Die ausgewählten Blätter illustrieren nicht nur den Einfluss der Gestirne auf das menschliche Leben, sondern auch den hohen Stellenwert der Astrologie in der Vorstellungswelt des Mittelalters. Sie sind zugleich ein kostbares Zeugnis europäischer Buchkunst.

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Pariser Splendor Solis

Medizin | Botanik | Alchemie16. Jahrhundert

Pariser Splendor Solis

Der „Pariser Splendor Solis“ zählt zu den bedeutendsten alchemistischen Handschriften des 16. Jahrhunderts und verbindet geheimnisvolle Symbolik mit außergewöhnlicher Buchkunst. Das Werk steht in der Tradition der spätmittelalterlichen Prachthandschrift und entfaltet auf reich ausgestatteten Seiten eine Bildwelt von bemerkenswerter künstlerischer Vielfalt.

Im Mittelpunkt stehen 22 ganzseitige Miniaturen, die alchemistische Prozesse, Planetensymbole sowie figürliche und ornamentale Darstellungen miteinander verbinden. Architekturformen, Landschaften, Tiere und florale Elemente verschmelzen zu komplexen Kompositionen, die sowohl symbolischen als auch dekorativen Charakter besitzen. Goldgehöhte Initialen und aufwendig gestaltete Rahmungen verleihen dem Manuskript eine besondere Leuchtkraft.

Die Handschrift entstand im Umfeld der Nürnberger Kunst des 16. Jahrhunderts und zeigt deutliche Einflüsse der Nachfolge Albrecht Dürers. Inhaltlich steht sie im Zusammenhang mit der alchemistischen Suche nach dem Stein der Weisen und spiegelt die intensive Beschäftigung der Renaissance mit Naturphilosophie und Geheimwissen wider.

Als Verbindung von wissenschaftlicher Vorstellung, symbolischer Bildsprache und höchster künstlerischer Ausführung gilt der „Splendor Solis“ heute als eines der eindrucksvollsten Zeugnisse der europäischen Alchemietradition.

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Das Geheimnis des Grals

Kassetten (Einzelblatt-Sammlungen)13. Jahrhundert

Das Geheimnis des Grals

Die Suche nach dem Heiligen Gral gehört zu den zentralen Themen der Artusliteratur, die seit dem 12. Jahrhundert in ganz Europa erzählt und überliefert wurde. Erstmals tauchte der Gral um 1190 im unvollendeten Perceval von Chrétien de Troyes auf. Ob als Kelch, Schale oder Stein beschrieben, wurde er zum Sinnbild einer schwer erreichbaren, zugleich spirituell wie symbolisch bedeutsamen Wahrheit.

In zahlreichen Handschriften begegnen Artus und seine Ritter als ideale Verkörperung höfischer Kultur. Miniaturen zeigen Turniere, Feste, die Tafelrunde oder die Suche nach dem Gral, die zu einem der meistgelesenen Motive des Mittelalters wurde. Unter den Quellen ragen Werke von Geoffrey von Monmouth, Wolfram von Eschenbach (Parzival) und die französischen Lancelot- und Tristan-Romane hervor.

Die Legende lebte in prachtvollen Bildern der Handschriften weiter und fand in späteren Jahrhunderten neue Resonanz, bis hin zu modernen Adaptionen und Mythen um Tempelritter und Geheimbünde.

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Das Buch der Erde

Sonstiges Genres20. Jahrhundert

Das Buch der Erde

Das Buch der Erde ist ein großformatiges Sach- und Bildwerk über die Entstehung, Struktur und Vielfalt unseres Planeten. Es behandelt die Erde als Lebensraum in ihren geologischen, geographischen und ökologischen Zusammenhängen. In anschaulichen Texten, Karten und Fotografien werden Themen wie Erdgeschichte, Kontinentaldrift, Klima, Flora und Fauna sowie die Rolle des Menschen im globalen Ökosystem dargestellt.

Die prachtvolle Ausstattung des Bandes unterstreicht seinen repräsentativen Charakter: geprägter Einband in Schwarz mit silbernen Reliefs der Weltkugeln, Metallecken und Titelprägung in Silber und Blau. Das Werk verbindet wissenschaftliche Genauigkeit mit visueller Ausdruckskraft und dokumentiert den Wissensstand über unseren Planeten im späten 20. Jahrhundert – ein repräsentatives Beispiel populärwissenschaftlicher Buchkunst jener Zeit.

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Wundervolle Erde - Errungenschaften der Menschheit

Fotobuch-Edition21. Jahrhundert

Wundervolle Erde - Errungenschaften der Menschheit

Die „Errungenschaften der Menschheit“ widmen sich den bedeutendsten Entwicklungen der Zivilisationsgeschichte und vereinen Wissen aus Wissenschaft, Kultur, Technik und Gesellschaft in einer umfassenden Gesamtdarstellung. Das Werk zeichnet die großen Meilensteine menschlicher Innovation nach und macht sichtbar, wie Ideen, Entdeckungen und Erfindungen den Lauf der Geschichte geprägt haben.

In thematisch gegliederten Kapiteln werden zentrale Fortschritte von der Antike bis in die Moderne beleuchtet. Dabei stehen nicht nur einzelne Ereignisse im Fokus, sondern auch ihre Zusammenhänge und Auswirkungen auf das Leben der Menschen. Anschauliche Darstellungen und sorgfältig aufbereitete Inhalte ermöglichen einen facettenreichen Zugang zu komplexen Entwicklungen.

Die hochwertige Gestaltung unterstreicht den Anspruch, Wissen nicht nur zu vermitteln, sondern auch erlebbar zu machen. So entsteht ein Werk, das historische Tiefe mit einer klaren, verständlichen Struktur verbindet und einen eindrucksvollen Überblick über die kulturellen und wissenschaftlichen Leistungen der Menschheit bietet.

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Kunst

Gerardus Mercator: Maestro de la Cartografía

Gedenk-Edition | Reproduktion21. Jahrhundert

Gerardus Mercator: Maestro de la Cartografía

Dieses kunstvoll gestaltete Bronze-Relief ist dem flämischen Geografen und Kartografen Gerardus Mercator (1512–1594) gewidmet, einem der bedeutendsten Wegbereiter der modernen Kartografie. Mit seiner berühmten Mercator-Projektion schuf er eine neue Grundlage für die Navigation und prägte das geografische Verständnis seiner Zeit nachhaltig.

Das vom Künstler Federico Lozoya Monleón geschaffene Relief zeigt Mercator als Gelehrten der Renaissance und würdigt seine außergewöhnlichen Leistungen für Wissenschaft und Entdeckungsgeschichte. Die Fertigung erfolgt im traditionellen Wachsausschmelzverfahren, wodurch jedes Exemplar durch hohe handwerkliche Qualität überzeugt.

Mit seiner Verbindung aus historischer Bedeutung, künstlerischer Ausführung und streng limitierter Auflage stellt dieses Werk eine besondere Hommage an einen Mann dar, dessen Einfluss auf die Darstellung unserer Welt bis heute spürbar ist.

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Bertelsmann Lexikothek | Phonobox

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Bertelsmann Lexikothek | Phonobox

Die Phonobox der Großen Bertelsmann Lexikothek war ein innovativer Bestandteil einer der bekanntesten multimedialen Lexikonserien des späten 20. Jahrhunderts. Sie erschien in den 1980er Jahren als Ergänzung zu den umfangreichen Lexikothek-Bänden und diente der Wiedergabe von Audiokassetten, die begleitende Tonbeiträge zu ausgewählten Themen enthielten.

Das kompakte Abspielgerät war im Design an die Bücherreihe angepasst und ließ sich wie ein Band in das Regal einfügen. Die Tonkassetten boten Hörbeispiele, Musikaufnahmen, historische Reden und Sprachbeiträge, die das Nachschlagen im Lexikon um eine akustische Dimension erweiterten.

Mit der Kombination aus Text, Bild und Ton setzte die Bertelsmann Lexikothek Maßstäbe im Bereich der populären Wissensvermittlung. Die Phonobox gilt heute als markantes Zeugnis einer Übergangszeit zwischen klassischem Buchwissen und den multimedialen Formen digitaler Enzyklopädien.

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Originale

Bertelsmann Lexikothek | Bertelsmann Lexikon

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Bertelsmann Lexikothek | Bertelsmann Lexikon

Die Bertelsmann Lexikothek war eines der bekanntesten und beliebtesten Nachschlagewerke im deutschsprachigen Raum. Sie wurde über Jahrzehnte hinweg in mehreren Auflagen und Ergänzungsbänden veröffentlicht und verstand sich als moderne Wissensbibliothek für zu Hause. Neben den klassischen Lexikonbänden bot sie thematische Zusatzwerke wie Chroniken, Bildbände und Speziallexika, die das Allgemeinwissen umfassend ergänzten.

Die Lexikothek zeichnete sich durch eine klare Sprache, verständliche Erklärungen und eine reichhaltige Bebilderung aus. Karten, Diagramme, Tabellen und Illustrationen machten komplexe Sachverhalte anschaulich und leicht zugänglich. Sie dokumentiert nicht nur den Stand des Wissens ihrer Entstehungszeit, sondern ist zugleich ein Stück deutscher Kulturgeschichte, das in vielen Haushalten einen festen Platz hatte.

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Stundenbuch der Isabella von Kastilien

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Stundenbuch der Isabella von Kastilien

Das Stundenbuch der Isabel la Catolica zählt zu den glanzvollsten Werken der flämischen Buchmalerei um 1500. Zwischen 1500 und 1504 entstand in den Werkstätten der Gent-Brügger Schule ein prachtvoll illuminiertes Andachtsbuch, geschaffen von einigen der bedeutendsten Künstler ihrer Zeit: Alexander Bening, Gerard David, der Meister des ersten Gebetbuchs Maximilians, der Meister von James IV. von Schottland sowie der Meister der Gebetbücher um 1500.

Die 558 Pergamentseiten sind reich ausgestattet mit 40 ganzseitigen und 10 halbseitigen Miniaturen, 24 Kalendermedaillons sowie mehr als 300 Randdekorationen. Die illusionistisch gemalten Blumen, Vögel und Insekten verleihen dem Werk eine nahezu lebendige Präsenz und zeigen jene Virtuosität, für die die flämische Renaissance berühmt ist.

Als Besitzerin dieser kostbaren Handschrift gilt Königin Isabella I. von Kastilien, deren Wappen und Devise das Stundenbuch eröffnet.

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Bertelsmann Lexikothek | Unser Jahrhundert in Wort, Bild und Ton

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Bertelsmann Lexikothek | Unser Jahrhundert in Wort, Bild und Ton

Die monumentale Edition Unser Jahrhundert in Wort, Bild und Ton ist eine einzigartige Chronik des 20. Jahrhunderts. In eindrucksvoller Weise verbinden sich hier historische Dokumentationen, großformatige Bildstrecken und Tonaufnahmen zu einem umfassenden Panorama der Zeitgeschichte. Jahr für Jahr werden die entscheidenden politischen, gesellschaftlichen, kulturellen und wissenschaftlichen Ereignisse dargestellt und mit zahlreichen Abbildungen sowie originalen Tonzeugnissen veranschaulicht.

Diese außergewöhnliche Sammlung bietet nicht nur eine klare Übersicht über die Geschehnisse des Jahrhunderts, sondern lässt durch die Kombination von Wort, Bild und Ton auch die Atmosphäre der jeweiligen Epoche lebendig werden. Damit ist sie zugleich Nachschlagewerk, Zeitdokument und kulturhistorisches Erinnerungsstück von besonderem Rang.

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Bertelsmann | Länder, Völker, Kontinente

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Bertelsmann | Länder, Völker, Kontinente

Die Bände „Länder, Völker, Kontinente“ aus der Enzyklopädischen Bibliothek eröffnen einen umfassenden Blick auf die geografische und kulturelle Vielfalt der Erde. Als Lizenzausgabe nach Bertelsmann verbinden sie klassische Länderkunde mit naturgeografischen, historischen und gesellschaftlichen Zusammenhängen.

Darstellungen von Landschaftsräumen, Klimazonen und geologischen Strukturen stehen neben Einblicken in Lebensweisen, wirtschaftliche Grundlagen und kulturelle Entwicklungen verschiedener Regionen. Kartenmaterial, Diagramme sowie fotografische Abbildungen unterstützen die systematische Erfassung globaler Zusammenhänge.

Die Gliederung folgt einem enzyklopädischen Anspruch, der die Erde als vernetztes Gefüge von Natur und Mensch begreifbar macht. So entsteht ein strukturierter Zugang zu den Kontinenten und ihren Völkern, eingebettet in eine übergreifende Darstellung weltweiter Wechselwirkungen und Entwicklungen.

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Bertelsmann Lexikothek | Chronik des Jahrhunderts 2000

Nachschlagewerk21. Jahrhundert

Bertelsmann Lexikothek | Chronik des Jahrhunderts 2000

Die Brockhaus Chronik des Jahrhunderts zählt zu den bedeutendsten Reihen der modernen Geschichtsdokumentation. Die Bände 28 bis 50 decken die Jahre 2000 bis 2022 ab und geben einen präzisen wie lebendigen Überblick über die politischen, gesellschaftlichen, kulturellen und wissenschaftlichen Entwicklungen dieser Zeit.

Jeder Band ist einem Jahr gewidmet und verbindet fundierte Texte mit eindrucksvollen Bildern, Karten und Statistiken. So entsteht ein facettenreiches Panorama der Ereignisse, das von weltpolitischen Umbrüchen über technische Innovationen bis hin zu kulturellen Höhepunkten reicht. Die Jahrgangschroniken sind zugleich Nachschlagewerk und Zeitzeugnis, das die Transformationen und Herausforderungen der ersten Jahrzehnte des 21. Jahrhunderts auf eindrucksvolle Weise nachvollziehbar macht.

Damit sind die Chroniken ein unverzichtbares Kompendium für alle, die die jüngste Vergangenheit in ihrer ganzen Vielfalt verstehen wollen.

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Der Cellarius Himmelsatlas

Geographie | Karten17. Jahrhundert

Der Cellarius Himmelsatlas

Der 1661 veröffentlichte Atlas Harmonia Macrocosmica des Astronomen, Mathematikers und Kartografen Andreas Cellarius (um 1596–1665) zählt zu den eindrucksvollsten Himmelsatlanten des Barock. In 29 doppelseitigen, meisterhaft kolorierten Kupferstichen entfaltet sich ein umfassendes Bild des Kosmos, das die Weltsysteme von Ptolemäus, Kopernikus und Tycho Brahe vereint und zugleich die Entwicklung des astronomischen Weltbildes veranschaulicht. Die Tafeln, gestochen von Frederik Hendrik van den Hove, Jan van Loon und Jan Pieterszoon Saenredam, verbinden wissenschaftliche Präzision mit künstlerischer Pracht und gehören zu den schönsten Beispielen barocker Druckkunst.
Erstmals erschienen im Amsterdamer Verlag Johannes Janssonius, dokumentiert der Atlas den Höhepunkt der kartographischen und astronomischen Darstellungskunst des 17. Jahrhunderts.

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Coron | Der Grosse Coron - Band 1 - A-Apos

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Coron | Der Grosse Coron - Band 1 - A-Apos

Der erste Band von Der Große Coron eröffnet das umfassende Universallexikon des Coron Verlags Zürich. Als Auftakt einer zwanzigbändigen Enzyklopädie vereint er eine Vielzahl von Stichwörtern aus Geschichte, Geographie, Naturwissenschaft, Technik, Kunst, Literatur, Politik und Kultur. Die alphabetisch geordneten Artikel bieten einen fundierten Überblick über bedeutende Begriffe, Persönlichkeiten, Orte und Ereignisse und spiegeln den Wissensstand ihrer Entstehungszeit wider.

Zahlreiche Abbildungen, Karten, Grafiken und Fotografien ergänzen die Lexikonartikel und veranschaulichen die behandelten Themen. Dadurch entsteht ein anschauliches Nachschlagewerk, das Information und Dokumentation miteinander verbindet.

Als Teil der Reihe Der Große Coron steht dieser Band beispielhaft für die großen enzyklopädischen Verlagswerke des 20. Jahrhunderts. Er vermittelt nicht nur Faktenwissen, sondern dokumentiert zugleich die kulturellen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen, die das Verständnis der modernen Welt geprägt haben.

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Coron | Der Grosse Coron - Band 2 - Apot-Beis

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Coron | Der Grosse Coron - Band 2 - Apot-Beis

Der zweite Band von Der Große Coron führt die alphabetisch geordnete Wissenssammlung des Coron Verlags Zürich fort. Die enthaltenen Stichwörter umfassen ein breites Spektrum aus Geschichte, Wissenschaft, Kunst, Politik, Kultur und Geographie und verdeutlichen den enzyklopädischen Anspruch des Gesamtwerks.

Die Beiträge verbinden sachliche Informationen mit erläuternden Abbildungen, Karten und Fotografien. Dadurch entsteht ein facettenreiches Nachschlagewerk, das sowohl historische Zusammenhänge als auch naturwissenschaftliche, technische und kulturelle Themen verständlich erschließt.

Wie die übrigen Bände der Reihe dokumentiert auch dieser Band den Wissensstand seiner Entstehungszeit und bietet zugleich einen Einblick in die Entwicklungen, die Gesellschaft, Wissenschaft und Kultur geprägt haben. Die hochwertige Ausstattung und die breite Themenvielfalt machen ihn zu einem charakteristischen Beispiel der großen Universallexika des 20. Jahrhunderts.

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Coron | Der Grosse Coron - Band 3 - Beit-Camd

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Coron | Der Grosse Coron - Band 3 - Beit-Camd

Der dritte Band von Der Große Coron umfasst zahlreiche Stichwörter aus Kultur, Technik, Geographie, Geschichte und Naturwissenschaft. Die alphabetisch geordneten Artikel behandeln bedeutende Persönlichkeiten, historische Ereignisse, wissenschaftliche Begriffe und kulturelle Themen und vermitteln einen breiten Überblick über unterschiedliche Wissensgebiete.

Als Teil des zwanzigbändigen Universallexikons des Coron Verlags Zürich verbindet der Band fundierte Sachinformationen mit einer reichhaltigen Bildausstattung. Karten, Fotografien, Grafiken und Illustrationen ergänzen die Texte und erleichtern den Zugang zu den behandelten Inhalten.

Die Reihe Der Große Coron zählt zu den bedeutenden enzyklopädischen Verlagswerken ihrer Zeit. Sie dokumentiert den damaligen Stand von Wissen und Forschung und vermittelt zugleich ein eindrucksvolles Bild der kulturellen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen, die das moderne Weltverständnis geprägt haben.

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Coron | Der Grosse Coron - Band 4 - Dilk-Erz

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Coron | Der Grosse Coron - Band 4 - Dilk-Erz

Der vierte Band von Der Große Coron setzt die alphabetische Wissenssammlung des Coron Verlags Zürich fort und vereint eine Vielzahl von Beiträgen aus Geschichte, Geographie, Naturwissenschaft, Technik, Kunst, Literatur und Kultur. Die enthaltenen Stichwörter erschließen bedeutende Persönlichkeiten, historische Ereignisse, wissenschaftliche Erkenntnisse und kulturelle Entwicklungen und vermitteln einen umfassenden Einblick in die unterschiedlichen Wissensgebiete der modernen Welt.

Zahlreiche Fotografien, Karten, Grafiken und Illustrationen ergänzen die Lexikonartikel und veranschaulichen die behandelten Inhalte. Die hochwertige Ausstattung unterstreicht den Anspruch der Reihe, Wissen nicht nur zu dokumentieren, sondern auch anschaulich zugänglich zu machen.

Als Bestandteil des zwanzigbändigen Universallexikons Der Große Coron dokumentiert dieser Band den Wissensstand seiner Entstehungszeit und vermittelt zugleich ein eindrucksvolles Bild der kulturellen und wissenschaftlichen Entwicklungen, die das Verständnis der Welt nachhaltig geprägt haben.

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Coron | Der Grosse Coron - Band 5 - Es-Frie

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Coron | Der Grosse Coron - Band 5 - Es-Frie

Der fünfte Band von Der Große Coron umfasst ein breites Spektrum an Stichwörtern aus Geschichte, Politik, Kunst, Literatur, Naturwissenschaft und Technik. Die alphabetisch geordneten Beiträge behandeln bedeutende Begriffe, Persönlichkeiten, Orte und Ereignisse und vermitteln einen facettenreichen Überblick über die Wissensgebiete ihrer Zeit.

Als Teil des umfassenden Universallexikons des Coron Verlags Zürich verbindet der Band sachliche Informationsvermittlung mit einer aufwendigen visuellen Gestaltung. Zahlreiche Abbildungen, Fotografien, Karten und Grafiken ergänzen die Artikel und tragen dazu bei, historische, kulturelle und wissenschaftliche Zusammenhänge anschaulich darzustellen.

Die Reihe Der Große Coron steht beispielhaft für die großen enzyklopädischen Verlagswerke des 20. Jahrhunderts. Auch dieser Band dokumentiert den damaligen Wissensstand und eröffnet zugleich einen Einblick in die kulturellen, gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Entwicklungen, die das moderne Weltbild geprägt haben.

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Buch der Jagd

Spiele | Jagd14. Jahrhundert

Buch der Jagd

Das von Gaston III., Graf von Foix (1331–1391), genannt Phoebus, verfasste Livre de la chasse ist das bedeutendste Traktat zur höfischen Jagd des Mittelalters. Zwischen 1387 und 1389 entstanden und Philipp dem Kühnen gewidmet, vereint es naturkundliche Beobachtungen zu jagdbarem Wild mit detaillierten Anleitungen zur Abrichtung, Pflege und medizinischen Versorgung von Jagdhunden sowie zur Durchführung verschiedenster Jagdtechniken.

Von besonderem Glanz ist die illuminierte Handschrift des Werkes, die gegen Ende des 14. Jahrhunderts in Frankreich geschaffen wurde und heute in der Eremitage in St. Petersburg verwahrt wird. Auf 224 Seiten illustrieren 78 großformatige Miniaturen das Jagdwesen in seiner ganzen Vielfalt – von Treibjagden mit Hunden über den Einsatz von Greifvögeln bis hin zu höfischen Szenen.

Mit ihren goldgeschmückten Miniaturen, eleganten Initialen und ornamentalen Bordüren ist die Handschrift ein Meisterwerk gotischer Buchmalerei und zugleich ein einzigartiges Spiegelbild der aristokratischen Kultur des 14. Jahrhunderts.

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Les Délices de L'Espagne et du Portugal

Geographie | Karten17. Jahrhundert

Les Délices de L'Espagne et du Portugal

Les Délices de l’Espagne et du Portugal ist ein herausragendes Beispiel der französischen Landes und Kulturkunde des 17. Jahrhunderts. Das Werk erschien erstmals 1671 und bietet eine umfassende Beschreibung der Iberischen Halbinsel mit ihren Städten, Landschaften, Höfen und historischen Traditionen. Text und Bild verbinden sich zu einem vielschichtigen Panorama, das politische Ordnung, religiöse Praxis und Alltagsleben gleichermaßen erfasst.

Verfasser ist der französische Ingenieur, Geograf und Kosmograf Alain Manesson Mallet, der für seine präzisen Darstellungen und reich illustrierten Werke bekannt ist. Kupferstiche mit Stadtansichten, Trachten und Karten strukturieren das Buch und vermitteln ein anschauliches Bild der Regionen Spaniens und Portugals. Les Délices de l’Espagne et du Portugal gilt als bedeutendes Zeugnis frühneuzeitlicher Wissenssammlung und als Spiegel des europäischen Interesses an Geografie, Geschichte und Kultur des Südwestens Europas.

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Missale der Barbara von Brandenburg

Liturgische Handschriften15. Jahrhundert

Missale der Barbara von Brandenburg

Das „Missale der Barbara von Brandenburg“ zählt zu den herausragenden liturgischen Handschriften des 15. Jahrhunderts und vereint die künstlerischen Strömungen der Spätgotik mit frühen Einflüssen der Renaissance. Über einen Zeitraum von mehr als zwei Jahrzehnten hinweg entstand ein Werk von außergewöhnlicher Qualität, das von mehreren bedeutenden Buchmalern seiner Zeit gestaltet wurde.

Die Handschrift beeindruckt durch ihren reichen Bildschmuck mit über 70 Miniaturen sowie einer Vielzahl kunstvoll ausgeführter Initialen. Farbintensive Darstellungen, großzügig eingesetztes Blattgold und kostbares Lapislazuli verleihen dem Codex eine besondere Leuchtkraft. Neben liturgischen Texten enthält das Werk aufwendig gestaltete Kalenderseiten, die den repräsentativen Charakter zusätzlich unterstreichen.

Ursprünglich in Auftrag gegeben im Umfeld der Familie Gonzaga, wurde die Arbeit nach dem Tod des Auftraggebers fortgeführt und schließlich unter der Förderung Barbara von Brandenburgs vollendet. Heute gilt das Missale als ein bedeutendes Zeugnis europäischer Buchkunst und als Ausdruck höchster handwerklicher und künstlerischer Meisterschaft.

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Kunst

Napoleon I. Bonaparte

Sonstiges Genres21. Jahrhundert

Napoleon I. Bonaparte

Der vorliegende Band widmet sich dem Leben Napoleons I. in einer aufwendig inszenierten, historisierenden Gestaltung. In chronologisch angelegten Textpassagen werden zentrale Stationen seines Wirkens nachgezeichnet, von den militärischen Erfolgen der Revolutionszeit bis zu den politischen Umbrüchen seiner Herrschaft. Die typografische Ausführung orientiert sich an historischen Vorbildern und wird durch ornamental gerahmte Seiten sowie ausgewählte Bildzitate ergänzt.

Das Werk entstand als moderne Sammleredition in limitierter Auflage von 500 Exemplaren und verbindet erzählerische Geschichtsdarstellung mit einer bewusst antiquarisierenden Buchgestaltung. Es steht exemplarisch für zeitgenössische Editionen, die historische Persönlichkeiten nicht dokumentarisch, sondern in ästhetisch inszenierter Form erfahrbar machen.

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Parma Ildefonso

Heiligen-Legenden11. Jahrhundert

Parma Ildefonso

Der Parma Ildefonsus entstand zwischen 1090 und 1110 in der Abtei Cluny und zählt zu den prachtvollsten Werken der byzantinisch-romanischen Buchkunst. Die Handschrift überliefert den Traktat De Virginitate Sanctae Mariae des Ildefons von Toledo, ein Lobpreis der Jungfrau Maria, der im geistigen Klima der Reconquista besondere Bedeutung gewann.

Der Codex beeindruckt durch neun ganzseitige, sechzehn halbseitige und acht kleinere Miniaturen sowie durch zahllose vergoldete und historisierte Initialen. Gold, Silber und Purpur bestimmen die Ausstattung jeder Seite und verleihen dem Werk eine außergewöhnliche Strahlkraft.

Die Kompositionen verbinden ornamentale Strenge mit leuchtender Farbigkeit und zeigen Heilige, Propheten und Szenen der Marienverehrung in feierlicher Anordnung. Der Parma Ildefonsus gilt als einzig erhaltene vollständige Fassung des Traktats und als Höhepunkt kluniazensischer Buchmalerei des 12. Jahrhunderts.

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Schicksalsbuch des Lorenzo Spirito Gualtieri

Spiele | Jagd16. Jahrhundert

Schicksalsbuch des Lorenzo Spirito Gualtieri

Das Schicksalsbuch des Lorenzo Spirito Gualtieri entstand 1482 in Perugia und gilt als eines der ungewöhnlichsten Werke der italienischen Renaissance. Es vereint astrologisches Wissen, religiöse Symbolik und spielerische Unterhaltung zu einem kunstvollen Gesellschaftsspiel, das Fragen nach Glück, Erfolg und Zukunft beantworten sollte.

Der prächtig illuminierte Codex zeigt das Rad der Fortuna, Propheten, Tierkreiszeichen und Himmelssphären, ausgeführt in leuchtenden Farben und reichem Gold. Die Miniaturen verbinden dramatische Szenen mit feinem Humor und spiegeln den Einfluss der großen Malerei des Quattrocento wider.

Lorenzo Spirito Gualtieri, ein Gelehrter am Hof von Perugia, schuf mit diesem Werk eine faszinierende Mischung aus Aberglaube, Philosophie und Kunst. Das Schicksalsbuch wurde zu einem der ersten Bestseller Italiens und bleibt ein eindrucksvolles Zeugnis der Renaissance-Kultur. Es wird heute in der Biblioteca Nazionale Marciana in Venedig aufbewahrt.

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Astronomische Texte

Astronomie | Astrologie14. Jahrhundert

Astronomische Texte

Die Astronomischen Texte sind ein französisches Kompendium aus dem 14. Jahrhundert, das in außergewöhnlicher Weise wissenschaftliches Wissen und künstlerische Gestaltung vereint. Die Handschrift, heute in der Staatsbibliothek zu Berlin (Cod. Lat. Oct. 44) aufbewahrt, umfasst 24 Seiten im handlichen Format und enthält eine Vielzahl astronomischer Traktate, Tabellen und Diagramme.

Mit 43 kolorierten Federzeichnungen – Darstellungen von Planeten, Tierkreiszeichen, Sternbildern und mythologischen Figuren – bietet sie einen faszinierenden Einblick in das mittelalterliche Verständnis des Kosmos. Die Illustrationen verbinden antikes Wissen, insbesondere der Aratea-Überlieferung des Aratos von Soloi, mit dem wissenschaftlichen Geist des Spätmittelalters.

Der unbekannte Verfasser war vermutlich ein Gelehrter, der sowohl in theoretischer Astronomie als auch in praktischer Astrologie bewandert war. Die Handschrift zeigt, wie stark die Faszination für den Sternenhimmel das Denken des Mittelalters prägte – als Schnittpunkt von Wissenschaft, Kunst und Glauben.

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Kreuzeslob

Literatur | Dichtung9. Jahrhundert

Kreuzeslob

Der Liber de laudibus sanctae crucis – das Kreuzeslob – zählt zu den bedeutendsten Werken der karolingischen Renaissance. Verfasst wurde es um 810–814 von Hrabanus Maurus (ca. 780–856), Mönch der Abtei Fulda, Schüler Alkuins von Tours und später Erzbischof von Mainz.

Das Werk besteht aus 28 Figurengedichten (carmina figurata), die in kunstvoller Buchstabenarchitektur angelegt sind. Jedes Gedicht bildet ein Kreuzmotiv, in dem sich verschiedene Textebenen überlagern – eine Verbindung von Theologie, Poesie und visueller Symbolik. In seiner Verbindung von Schriftbild und Glaubensinhalt feiert das Werk die Verherrlichung des Kreuzes als zentrales Symbol des christlichen Glaubens.

Das prachtvollste erhaltene Exemplar entstand um 825 im Kloster Fulda, wurde Erzbischof Otgar von Mainz gewidmet und befindet sich heute in der Biblioteca Apostolica Vaticana (Reg. Lat. 124). Mit farbigen Seiten und geometrischer Präzision ist es ein Höhepunkt karolingischer Buchkunst und spiritueller Dichtung.

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Berry-Apokalypse

Apokalypsen | Beatus-Handschriften15. Jahrhundert

Berry-Apokalypse

Die Berry-Apokalypse gilt als eines der eindrucksvollsten Apokalypse-Manuskripte des frühen 15. Jahrhunderts. Sie wurde um 1410 in Paris im Auftrag des berühmten Bibliophilen Herzog Jean de Berry (1340–1416) geschaffen und enthält Auszüge aus der Offenbarung des Johannes sowie einen Kommentar des Benediktinermönchs Berengaudus.

85 halb- und ganzseitige Miniaturen begleiten den Text, meisterlich ausgeführt vom anonymen Meister der Berry-Apokalypse. Sein unverwechselbarer Stil zeichnet sich durch die Konzentration auf das Wesentliche, sparsam eingesetzte, kühle Farben und eine skizzenhafte Eleganz aus, die den Szenen besondere Ausdruckskraft verleiht. Monochrome Hintergründe, dramatische Ikonographie und subtile Goldverzierungen verdichten die apokalyptischen Visionen zu einer einzigartigen Bildsprache.

Das Manuskript, das durch mehrere Sammlungen wanderte, wird heute in der Morgan Library in New York aufbewahrt und zählt zu den Meisterwerken der französischen Buchmalerei am Übergang von der Gotik zur Frührenaissance.

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Städteansichten – Contrafactur der Vornebster Stät der Welt

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Städteansichten – Contrafactur der Vornebster Stät der Welt

Die Contrafactur der vornebsten Stät der Welt vereint 90 Stadtansichten und Pläne aus dem monumentalen Werk Civitates Orbis Terrarum, das zwischen 1574 und 1618 in Köln entstand. Herausgegeben vom Theologen Georg Braun (1541–1622) und gestochen von Franz Hogenberg (1535–1590), gilt es als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit.

Die aufwendig kolorierten Kupferstiche zeigen die wichtigsten Städte Europas, Afrikas, Asiens und Amerikas in beeindruckender Detailtreue. Architektur, Stadtstrukturen und kleine Genreszenen vermitteln ein lebendiges Bild urbanen Lebens vor den Verwüstungen des Dreißigjährigen Krieges.

Mit ihren großformatigen Doppelseiten ist die Contrafactur nicht nur ein Meisterwerk kartographischer Kunst, sondern auch eine unschätzbare historische Quelle zur Entwicklung europäischer Stadtlandschaften.

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Der Cellarius Himmelsatlas

Geographie | Karten17. Jahrhundert

Der Cellarius Himmelsatlas

Der 1661 veröffentlichte Atlas Harmonia Macrocosmica des Astronomen, Mathematikers und Kartografen Andreas Cellarius (um 1596–1665) zählt zu den eindrucksvollsten Himmelsatlanten des Barock. In 29 doppelseitigen, meisterhaft kolorierten Kupferstichen entfaltet sich ein umfassendes Bild des Kosmos, das die Weltsysteme von Ptolemäus, Kopernikus und Tycho Brahe vereint und zugleich die Entwicklung des astronomischen Weltbildes veranschaulicht. Die Tafeln, gestochen von Frederik Hendrik van den Hove, Jan van Loon und Jan Pieterszoon Saenredam, verbinden wissenschaftliche Präzision mit künstlerischer Pracht und gehören zu den schönsten Beispielen barocker Druckkunst.
Erstmals erschienen im Amsterdamer Verlag Johannes Janssonius, dokumentiert der Atlas den Höhepunkt der kartographischen und astronomischen Darstellungskunst des 17. Jahrhunderts.

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Schätze der Biblioteca Apostolica Vaticana – Biblica

Kassetten (Einzelblatt-Sammlungen)Vor dem 5. Jahrhundert

Schätze der Biblioteca Apostolica Vaticana – Biblica

Die Biblioteca Apostolica Vaticana ist weltberühmt für ihre außergewöhnliche Sammlung von Bibeln und Bibelhandschriften. In „Schätze der Biblioteca Apostolica Vaticana – Biblica“ sind zwölf ausgewählte Blätter aus besonders bedeutenden Exemplaren zusammengeführt, die historische Tiefe und künstlerische Raffinesse verbinden.

Der Zeitraum reicht vom 3. bis zum 15. Jahrhundert: von einem frühchristlichen Papyrus mit einer der ältesten Überlieferungen der Petrusbriefe bis zu prachtvoll ausgestatteten Evangelienhandschriften aus karolingischer und ottonischer Zeit. Ein Höhepunkt ist die Renaissance-Bibel des Niccolò d’Este, deren Text in der Volkssprache verfasst wurde und damit eine seltene Besonderheit darstellt.

Die Auswahl umfasst unterschiedliche Kulturkreise und Sprachen, darunter byzantinische, koptische, arabische und hebräische Traditionen. So entsteht ein konzentrierter Einblick in die Geschichte der Heiligen Schrift und ihrer reichen Bildwelten.

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Schätze der Biblioteca Apostolica Vaticana – Litterae

Kassetten (Einzelblatt-Sammlungen)Vor dem 5. Jahrhundert

Schätze der Biblioteca Apostolica Vaticana – Litterae

Die Biblioteca Apostolica Vaticana zählt zu den großen Gedächtnisorten Europas. In der Kassette „Schätze der Biblioteca Apostolica Vaticana – Litterae“ vereinen sich zwölf ausgewählte Einzelblätter aus literarischen, wissenschaftlichen und künstlerisch herausragenden Handschriften der päpstlichen Bibliothek.

Der Bogen spannt sich über mehr als ein Jahrtausend: von frühchristlichen Vergil-Codices über karolingische Fachtexte und das Falkenbuch Kaiser Friedrichs II. bis zu prachtvollen Seiten aus Dantes Göttlicher Komödie und Boccaccios Decamerone. Maßgeblich sind dabei sowohl die Bedeutung der Texte für die Überlieferung als auch der Rang von Buchmalerei und Ornament.

Jedes Blatt ist in einem hochwertigen Passepartout präsentiert. Die Kassette selbst trägt als Zierstück eine echtvergoldete Messingscheibe nach dem Vorbild einer astrologischen Tafel aus dem Ptolemäus-Handtafel-Codex.

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Perikopenbuch von St. Peter

Liturgische Handschriften12. Jahrhundert

Perikopenbuch von St. Peter

Das um die Mitte des 12. Jahrhunderts im Skriptorium von St. Peter in Salzburg entstandene Perikopenbuch von St. Peter zählt zu den reichsten Evangelienhandschriften des Hochmittelalters. Auf 106 Pergamentseiten vereint es 55 prächtig kolorierte Miniaturen auf Goldgrund und 81 goldene Rankeninitialen – ein Höhepunkt romanischer Buchkunst.

Die leuchtenden, oft ganzseitigen Szenen zu den Hochfesten des Kirchenjahres zeigen das Leben und Wirken Christi in eindrucksvoller Monumentalität. Byzantinische Formprinzipien verschmelzen mit westlicher Ikonografie zu harmonischen, erzählerisch dichten Kompositionen.

Die kunstvollen Initialen, vielfach mit Tierfiguren und Blüten verziert, verleihen der Handschrift spielerische Eleganz. Durch ihre meisterhafte Ausführung und ihr tiefes theologisches Bildkonzept gilt das Werk als eines der bedeutendsten Zeugnisse der Salzburger Buchmalerei und als strahlendes Beispiel romanischer Kunst im Dienst der Liturgie.

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Codex Rotundus

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Codex Rotundus

Der Codex Rotundus ist das einzige erhaltene runde Buch des Mittelalters und ein Meisterwerk spätgotischer Buchkunst. Das kleine Stundenbuch umfasst 266 nahezu kreisförmige Pergamentblätter mit einem Durchmesser von nur neun Zentimetern, zusammengehalten durch einen drei Zentimeter schmalen Buchrücken und drei vergoldete Schließen in gotischer Monogrammform.

Das Werk entstand um 1480 in Brügge und wird Adolph von Kleve, Herrn von Ravenstein, zugeschrieben, einem Verwandten der Herzöge von Burgund. Es enthält Texte auf Latein und Französisch und besticht durch drei ganzseitige Miniaturen sowie dreißig fein ausgeführte historisierte Initialen.

Der anonyme Maler, bekannt als Meister des Codex Rotundus, arbeitete vermutlich in der Werkstatt des Meisters des Dresdner Gebetbuches. Das Manuskript gilt als außergewöhnliches Beispiel flämischer Buchmalerei, das höchste technische Präzision mit künstlerischer Raffinesse verbindet.

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Civitates Orbis Terrarum – Band II (1574)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band II (1574)

Die Civitates Orbis Terrarum, zwischen 1572 und 1618 in sechs Bänden erschienen, gilt als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Herausgegeben von Georg Braun und gestochen von Frans Hogenberg, vereint sie mehr als 600 Stadtansichten und Stadtpläne aus aller Welt und dokumentiert die Entfaltung des urbanen Lebens in der Renaissance.

Der zweite Band (1574) erweitert den geografischen Horizont des Werkes um neue Städte aus Mitteleuropa, Spanien, Italien und dem Osmanischen Reich. Die farbig gefassten Kupferstiche verbinden wissenschaftliche Präzision mit künstlerischer Ausdruckskraft. Georg Brauns begleitende Texte fügen historische und kulturelle Einblicke hinzu und machen diesen Band zu einem Spiegelbild humanistischer Weltneugier.

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Civitates Orbis Terrarum – Band III (1576)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band III (1576)

Die Civitates Orbis Terrarum, zwischen 1572 und 1618 in sechs Bänden erschienen, gilt als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Unter der Leitung von Georg Braun und Frans Hogenberg entstanden über 600 kolorierte Stadtansichten, die die geographische und kulturelle Vielfalt der bekannten Welt zeigen.

Der dritte Band (1576) setzt die ikonographische Erfassung bedeutender Handels- und Hafenstädte Europas fort. Besonders die detailreichen Darstellungen skandinavischer, englischer und osteuropäischer Städte bezeugen das wachsende geographische Wissen und die Entdeckerfreude der Renaissance. Präzision, Farbigkeit und Kompositionskunst machen diesen Band zu einem Höhepunkt frühneuzeitlicher Kartographie.

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Civitates Orbis Terrarum – Band IV (1582)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band IV (1582)

Die Civitates Orbis Terrarum ist das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Zwischen 1572 und 1618 erschienen, umfasst das monumentale Werk über 600 Stadtansichten aus aller Welt und gilt als kartographisches Pendant zu Ortelius’ Theatrum Orbis Terrarum.

Der vierte Band (1582) erweitert das Werk um zahlreiche Städte aus Frankreich, den Niederlanden und dem östlichen Mittelmeerraum. In prachtvoll kolorierten Kupferstichen werden Stadtarchitektur und Landschaftsraum zu harmonischen Bildwelten verbunden. Die Kompositionen, reich an Figuren und Alltagsszenen, vermitteln ein lebendiges Bild des städtischen Lebens der Renaissance.

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Civitates Orbis Terrarum – Band V (1590)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band V (1590)

Die Civitates Orbis Terrarum – das umfassendste Städtebuch der Frühen Neuzeit – verbindet kartographische Genauigkeit mit künstlerischer Meisterschaft. Herausgegeben von Georg Braun und gestochen von Frans Hogenberg, bietet sie ein einzigartiges Panorama der Weltstädte der Renaissance.

Der fünfte Band (1590) enthält neueste Darstellungen aus Mitteleuropa, der Iberischen Halbinsel und dem Orient. Die Tafeln spiegeln die wirtschaftliche und kulturelle Dynamik der Zeit wider und zeigen die Erweiterung des geografischen Wissens am Ende des 16. Jahrhunderts. In der Verbindung von Wissenschaft und Kunst wird das Werk zu einem Monument europäischer Kulturgeschichte.

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Civitates Orbis Terrarum – Band V (1597)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band V (1597)

Der fünfte Band der berühmten Civitates Orbis Terrarum gehört zu den eindrucksvollsten Darstellungen frühneuzeitlicher Städte. Herausgegeben von Georg Braun und maßgeblich geprägt durch die Kupferstiche aus dem Umfeld der Werkstatt Hogenberg, versammelt das Werk eine Vielzahl detailreicher Ansichten bedeutender Städte Europas und darüber hinaus.

Die kunstvoll kolorierten Tafeln verbinden topografische Genauigkeit mit erzählerischer Lebendigkeit. Neben Architektur und Stadtanlagen zeigen sie auch Szenen des täglichen Lebens, Trachten, Handelsaktivitäten und Landschaften. Begleitende Texte erläutern geografische Lage, historische Entwicklung und wirtschaftliche Bedeutung der jeweiligen Orte.

Gerade durch seine Entstehungszeit besitzt der Band einen besonderen dokumentarischen Wert, da viele der dargestellten Städte nur wenige Jahrzehnte später tiefgreifende Veränderungen erfuhren. So bewahrt das Werk ein vielschichtiges Bild urbaner Kultur um 1600 und gilt bis heute als bedeutende Quelle zur europäischen Stadtgeschichte.

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Der Gero-Codex

Liturgische Handschriften10. Jahrhundert

Der Gero-Codex

Der um 969 auf der Insel Reichenau entstandene Gero-Codex gilt als das älteste und bedeutendste Werk der berühmten Reichenauer Buchmalerei. Geschaffen wurde er vom Schreiber Anno für den Kölner Bischof Gero (ca. 900–976), der sich in zwei Widmungsminiaturen verewigen ließ. Es handelt sich um ein prächtiges Evangelistar, reich ausgestattet mit Purpur- und Goldseiten, 24 ganzseitigen Miniaturen, kunstvollen Incipitseiten sowie unzähligen Initialen in Gold und Silber.

Der Codex verbindet karolingische Tradition mit ottonischer Strenge und zeigt den Übergang der Buchkunst zu einem monumentalen, byzantinisch inspirierten Stil. Besonders eindrucksvoll sind die Evangelistenbilder und die Maiestas Domini, die den Anspruch der ottonischen Herrscher auf imperiale Gleichrangigkeit zum Ausdruck bringen.

Seine Bedeutung wurde 2003 von der UNESCO gewürdigt, die den Gero-Codex in das Weltdokumentenerbe aufnahm. Heute wird diese herausragende Handschrift in der Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt verwahrt.

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Schatzbibel des Mittelalters

Bibeln | Evangeliare13. Jahrhundert

Schatzbibel des Mittelalters

Die sogenannte Schatzbibel des Mittelalters gehört zu den kostbarsten Bibelhandschriften der Hochgotik. Sie entstand um 1220–1230 in einer Pariser Werkstatt und vereint die Eleganz der französischen Buchmalerei mit der Präzision frühgotischer Schriftkunst.

Die Handschrift ist reich mit Gold, Lapislazuli und Purpurfarben ausgestattet und zeigt in ihren Miniaturen die charakteristische Klarheit und Symmetrie der Pariser Buchmalerschulen des 13. Jahrhunderts. Zahlreiche Initialen, ornamentale Bordüren und figurenreiche Szenen veranschaulichen die Schöpfung, das Leben Christi und zentrale alttestamentliche Erzählungen.

Als Prunkbibel für den kirchlichen oder höfischen Gebrauch geschaffen, steht das Werk exemplarisch für die Blütezeit der gotischen Buchkunst in Frankreich – ein „Schatz“ im wahrsten Sinne, in dem künstlerische Virtuosität und spirituelle Bedeutung eine harmonische Einheit bilden.

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Das Buch der geheimen Offenbarung

Apokalypsen | Beatus-Handschriften13. Jahrhundert

Das Buch der geheimen Offenbarung

Das Buch der geheimen Offenbarung zählt zu den faszinierendsten Apokalypse-Handschriften des Mittelalters. Zwischen 1276 und 1300 in Metz entstanden, vereint es französische, englische und italienische Einflüsse zu einem stilistisch eigenständigen Werk, das der internationalen Gotik um Jahrzehnte vorausgreift.

Die Handschrift enthält 52 ganzseitige, leuchtend farbige und mit Blattgold verzierte Miniaturen, die Szenen aus der Offenbarung des Johannes darstellen. Einige orientieren sich an englischen Vorbildern wie der Lambeth-Apokalypse, andere zeigen den Einfluss der Bologneser Schule. Der lateinische Text wurde erst zwischen 1331 und 1334 hinzugefügt und ist mit filigranen Ranken, historisierten Initialen und figürlichen Verzierungen geschmückt.

Die prachtvolle Handschrift, deren ursprünglicher Auftraggeber unbekannt blieb, gelangte im 19. Jahrhundert über die Sammlungen der Familien Pucci und Ashburnham in den Besitz der Biblioteca Medicea Laurenziana in Florenz, wo sie heute unter der Signatur Ashburnham 415 aufbewahrt wird.

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Gebetbuch der Päpste

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Gebetbuch der Päpste

Das in der Biblioteca Apostolica Vaticana aufbewahrte Gebetbuch der Päpste zählt zu den kostbarsten Handschriften der späten Renaissance. Es gehörte ursprünglich Papst Gregor XIII. (1502–1585), dem Reformpapst, der mit der Einführung des Gregorianischen Kalenders (1582) ein bis heute gültiges Zeitmaß schuf.

Die reich vergoldete und fein illuminierte Handschrift vereint tief empfundene Frömmigkeit mit höchster Buchkunst. Nach Gregors Tod ging das Werk in den Besitz seiner Nachfolger über und erhielt so seinen Namen als Gebetbuch der Päpste.

Die aufwendig gefertigte Faksimile-Edition dieses goldstrahlenden Stundenbuchs ist weltweit auf 999 Exemplare limitiert und gibt die prachtvolle Originalhandschrift der Vatikanischen Bibliothek in beeindruckender Detailtreue wieder – ein herausragendes Zeugnis päpstlicher Frömmigkeit und römischer Renaissancekunst.

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Stundenbuch und Hinrichtungsurkunde der Maria Stuart

Stundenbücher | Gebetbücher16. Jahrhundert

Stundenbuch und Hinrichtungsurkunde der Maria Stuart

Maria Stuart (1542–1587), Königin von Schottland und Frankreich, besaß ein prachtvolles Stundenbuch, das sie in ihren letzten Stunden begleitete. Gefertigt im frühen 16. Jahrhundert in Flandern, wohl in Gent oder Brügge, umfasst es 385 Seiten mit 41 ganzseitigen Miniaturen, kunstvollen Initialen und farbenprächtigen Rahmendekoren. Die leuchtenden Farben und Vergoldungen zählen zum Schönsten, was die flämische Buchmalerei dieser Zeit hervorgebracht hat.

Dem Gebetbuch ist ein außergewöhnliches Dokument beigegeben: die Hinrichtungsurkunde Maria Stuarts, von Elisabeth I. am 1. Februar 1587 unterzeichnet. Nur wenige Tage später wurde Maria wegen angeblicher Beteiligung an einem Attentat hingerichtet.

Das Stundenbuch mit seinen kostbaren Miniaturen und floralen Rahmungen gilt als ein Meisterwerk an der Schwelle zwischen Spätgotik und Renaissance. Zusammen mit der Hinrichtungsurkunde bietet es einen einzigartigen Einblick in das Leben und Sterben einer der tragischsten Gestalten der europäischen Geschichte.

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Albani-Psalter

Psalterien12. Jahrhundert

Albani-Psalter

 

Der im 12. Jahrhundert entstandene Albani-Psalter zählt zu den bedeutendsten Meisterwerken der englischen Buchmalerei der Romanik. Die Prachthandschrift wurde im Kloster St. Albans vermutlich im Auftrag des Abtes Geoffrey de Gorham für die Einsiedlerin Christina von Markyate geschaffen.

Neben den Psalmen König Davids enthält der Codex einen liturgischen Kalender, Gebete und Gesänge, einen umfangreichen Bilderzyklus zum Leben Christi sowie das altfranzösische Alexiuslied. Prächtige ganzseitige Miniaturen in goldenen Rahmen und mehr als 200 historisierte Initialen verleihen ihm seine außergewöhnlich reiche Ausstattung.

Byzantinische und ottonische Einflüsse verbinden sich dabei mit der charakteristischen Formensprache der englischen Romanik. Zahlreiche Darstellungen und persönliche Hinweise beziehen sich auf Christina von Markyate und machen die Handschrift zu einem besonderen Zeugnis ihrer Spiritualität sowie ihrer engen geistigen Verbundenheit mit Geoffrey de Gorham.

Heute wird der Albani-Psalter in der Dombibliothek Hildesheim aufbewahrt.

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Buch von Lindisfarne

Bibeln | Evangeliare8. Jahrhundert

Buch von Lindisfarne

Das Buch von Lindisfarne, auch bekannt als Lindisfarne Gospels, ist eines der bedeutendsten Meisterwerke frühmittelalterlicher Buchkunst. Es entstand um 700 n. Chr. im Kloster Lindisfarne auf der kleinen Halbinsel Holy Island vor der Küste Nordenglands und gilt als Inbegriff der insularen Kunst, in der keltische Ornamentik, angelsächsische Formen und mediterrane Einflüsse in einzigartiger Harmonie verschmelzen.

Das prachtvoll illuminierte Evangeliar enthält die vier lateinischen Evangelien, die im 10. Jahrhundert durch Aldred, einen Geistlichen des Klosters, mit der ältesten erhaltenen altenglischen Übersetzung versehen wurden. Die Handschrift zeichnet sich durch 16 reich verzierte Kanontafeln, fünf prachtvolle Teppichseiten, vier Evangelistenporträts und zahllose kunstvolle Initialen aus. Ihre leuchtenden Farben, feinen Linien und symmetrischen Muster machen sie zu einem Höhepunkt der europäischen Buchmalerei.

Verfasst und illuminiert wurde das Werk von Eadfrith, Bischof von Lindisfarne, gebunden von Aethelwald und mit Edelmetallbeschlägen versehen von Billfrith. Trotz der Zerstörungen durch Wikinger im 9. Jahrhundert blieb das Evangeliar erhalten und gelangte über Durham nach London, wo es heute als einer der größten Schätze des British Museum aufbewahrt wird.

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Atlas des Borso d'Este

Geographie | Karten15. Jahrhundert

Atlas des Borso d'Este

Der um 1466 entstandene Atlas des Borso d’Este zählt zu den bedeutendsten kartographischen Handschriften der Renaissance. Er wurde vom deutschen Humanisten Nikolaus Germanicus im Auftrag des Herzogs Borso d’Este von Modena geschaffen und orientiert sich an den geographischen Schriften des antiken Astronomen und Geographen Claudius Ptolemäus.

Das Werk vereint wissenschaftliche Präzision mit künstlerischer Vollendung: 27 großformatige Karten zeigen die bekannte Welt des 15. Jahrhunderts, ergänzt durch reich illuminierte Darstellungen, ornamentale Bordüren und erklärende lateinische Texte. Die Handschrift bezeugt das humanistische Bestreben, antikes Wissen mit den neuen Entdeckungen der Renaissance zu verbinden.

Heute wird der prachtvolle Codex in der Biblioteca Estense Universitaria in Modena aufbewahrt und gilt als ein Meisterwerk der frühen Kartographie – ein Symbol für den Geist der Forschung und die Kunst der Buchmalerei im 15. Jahrhundert.

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Heidelberger Sachsenspiegel

Chroniken | Geschichte | Recht14. Jahrhundert

Heidelberger Sachsenspiegel

Der Heidelberger Sachsenspiegel gehört zu den bedeutendsten Rechtsquellen des Mittelalters und bewahrt eine der frühesten Fassungen des großen Rechtsbuchs Eike von Repgows. Entstanden zwischen 1295 und 1304 im nordöstlichen Harzgebiet, vereint der Codex eine außergewöhnlich enge Verzahnung von Text und Bild. Die lebendigen Illustrationen übersetzen die komplexen Rechtsnormen des Land- und Lehnrechts in eindrucksvolle Bildsequenzen, deren übergroße Gestik, präzise Gegenstände und klare Szenenfolge bis heute faszinieren.

Nur rund ein Drittel der ursprünglichen Handschrift blieb erhalten, doch gerade dieser fragmentarische Zustand macht ihren Quellenwert deutlich: Spuren intensiver Nutzung, Abreibungen und Fingerschlieren zeugen von ihrer realen Funktion als Rechtsbuch.

Im Dreißigjährigen Krieg nach Rom verbracht und 1816 nach Heidelberg zurückgeführt, zählt der Codex heute zu den zentralen Zeugnissen mittelalterlicher Rechtskultur und zur wichtigsten bebilderten Überlieferung des Sachsenspiegels.

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Liber Horarum von Gerard David

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Liber Horarum von Gerard David

Der Liber Horarum des Gerard David gilt als einer der glanzvollen Höhepunkte der flämischen Buchmalerei des späten 15. Jahrhunderts. Entstanden zwischen 1484 und 1486 in Brügge, vereint das Stundenbuch die künstlerische Meisterschaft der Gent-Brügger Schule in einer Handschrift von außergewöhnlicher Schönheit und Feinheit.

Der Brügger Maler Gerard David (um 1455–1523), Schüler von Hans Memling und letzter großer Meister seiner Epoche, schuf 15 der insgesamt 37 Miniaturen selbst. Seine detailreichen, farbintensiven Szenen – etwa die innige Darstellung der Madonna mit dem Kind – zeigen eine eindrucksvolle Synthese aus realistischer Beobachtung und spiritueller Tiefe.

Reiche Bordüren mit Blüten, Früchten, Tieren und grotesken Figuren, kunstvolle Initialen in Blau, Rot und Gold sowie ein edler Ledereinband mit silberner Schließe machen das Werk zu einem Gesamtkunstwerk spätgotischer Frömmigkeit und Ästhetik. Heute wird die Handschrift in der Biblioteca del Escorial bei Madrid aufbewahrt.

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Originale

Brockhaus | Themenwissen

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Brockhaus | Themenwissen

Die Edition Brockhaus – Themen und Wissen / Wissen und Welten vereint enzyklopädisches Wissen in zwölf anschaulich gestalteten Themenbänden. Herausgegeben vom F. A. Brockhaus Verlag, Mannheim / Leipzig, erschien die Reihe in den späten 1980er und frühen 1990er Jahren und zählt zu den repräsentativen populärwissenschaftlichen Sonderausgaben des Hauses Brockhaus.

Die Bände widmen sich zentralen Wissensgebieten – von Naturwissenschaft, Medizin und Technik über Philosophie, Kunst und Literatur bis zu Geographie, Geschichte und Politik. Reich illustriert und sorgfältig redigiert, vermittelt die Reihe fundiertes Wissen in verständlicher Form und ästhetisch ansprechender Ausstattung.

Mit ihrem klaren Aufbau und dem Anspruch, Wissen zugänglich und bildend zu vermitteln, steht die Edition beispielhaft für die Tradition des Brockhaus als Symbol umfassender Bildungskultur im 20. Jahrhundert.

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Originale

Brockhaus | Faszination Natur

Nachschlagewerk21. Jahrhundert

Brockhaus | Faszination Natur

Die Edition Faszination Natur aus dem Hause Brockhaus präsentiert die Schönheit, Vielfalt und Komplexität der Natur in einer bibliophilen Form. Mit eindrucksvollen Fotografien, anschaulichen Grafiken und prägnanten Texten bietet das Werk einen umfassenden Einblick in die Lebensräume der Erde – von den Tiefen der Ozeane bis zu den höchsten Gebirgen.

Die Bände vereinen wissenschaftliche Präzision mit ästhetischem Anspruch. Sie stellen Tiere, Pflanzen, Landschaften und ökologische Zusammenhänge in sorgfältig strukturierter Darstellung vor und verbinden aktuelles Wissen mit der Tradition des Brockhaus-Verlags, Bildung und Kultur auf höchstem Niveau zu vermitteln.

Faszination Natur ist nicht nur ein Nachschlagewerk, sondern auch ein kunstvoll gestaltetes Sammlerstück, das die Neugier und das Staunen über die natürliche Welt weckt – eine moderne Hommage an die Entdeckerfreude und Wissbegierde der klassischen Enzyklopädie.

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Königspsalter der Sainte-Chapelle

Psalterien13. Jahrhundert

Königspsalter der Sainte-Chapelle

Der Königspsalter der Sainte-Chapelle, auch bekannt als Psalter der Blanche von Kastilien, gehört zu den erlesensten Werken frühgotischer Buchkunst. Der prachtvolle Codex entstand um 1230 in Paris und vereint künstlerische Raffinesse mit königlicher Repräsentation. Seine Entstehung wird mit Blanche von Kastilien, Königin von Frankreich und Mutter Ludwigs IX., in Verbindung gebracht – einer der bedeutendsten Mäzeninnen ihrer Zeit.

Die Handschrift umfasst 384 Seiten auf Pergament mit 27 ganzseitigen Miniaturen, 24 Kalendermedaillons und neun vergoldeten Initialen. Jede Seite ist in leuchtende Farben und schimmerndes Blattgold getaucht. Die Darstellungen erinnern in ihrer Strahlkraft und Komposition an die Glasfenster der französischen Kathedralen, während ornamentale Drôlerien und Tierfiguren die Ränder beleben.

Eingebunden in einen selten erhaltenen romanischen Einband, verbindet der Psalter frühgotische Malerei mit der Eleganz höfischer Buchkunst. Er befindet sich heute in der Bibliothèque de l’Arsenal in Paris.

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Losbuch in deutschen Reimpaaren

Literatur | Dichtung14. Jahrhundert

Losbuch in deutschen Reimpaaren

Der Wunsch, einen Blick in die Zukunft zu werfen, beschäftigte die Menschen bereits in der Antike. Losbücher boten hierfür Sammlungen von Sprüchen, die zufällig ausgewählt und auf die persönliche Lebenssituation bezogen wurden. Während die Kirche diese Praktiken zunächst als Aberglauben ablehnte, entfachten Übersetzungen arabischer Werke im 12. Jahrhundert das Interesse an der Schicksalsdeutung neu.

Das „Losbuch in deutschen Reimpaaren“ zählt zu den ältesten und umfangreichsten vollständig deutschsprachigen Werken seiner Art. Seine 1.296 Reimpaare verbinden Zukunftsdeutung und moralische Ermahnung mit geselliger Unterhaltung. Die Handschrift entstand gegen Ende des 14. Jahrhunderts, als sich das Genre zunehmend vom ernsthaften Wahrsagetext zum unterhaltsamen Zeitvertreib entwickelte. Ein fester Fragenkatalog, vorgegebene Antworten und eine einfache Anwendung ermöglichten auch Laien einen geheimnisvollen Blick in die eigene Zukunft. Dabei bewegt sich das Werk reizvoll zwischen echtem Schicksalsglauben, menschlichen Lebensängsten und spöttisch-ironischer Belustigung.

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Das Moskauer Stundenbuch

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Das Moskauer Stundenbuch

In den 1470er Jahren entstand in Paris das Moskauer Stundenbuch, eine der prachtvollsten Handschriften spätmittelalterlicher Buchkunst. Auf 470 Seiten finden sich 17 großformatige Miniaturen, 24 Kalenderbilder, reiche Bordüren und unzählige Zierinitialen. Rund 200 Seiten sind mit Druckgold versehen, weitere 357 mit 23-karätigem Echtgold, was die Handschrift zu einem überaus kostbaren Zeugnis privater Andacht macht.

Mindestens zwei talentierte Buchmaler waren beteiligt, die stilistisch Einflüsse niederländischer Meister wie Rogier van der Weyden sowie des Pariser Meisters von Coëtivy aufnahmen. Ihre märchenhaften Landschaften, detailreichen Innenräume und figurenreichen Szenen verbinden französische Eleganz mit niederländischer Ausdruckskraft.

Der ursprüngliche Auftraggeber bleibt unbekannt: Hinweise auf ein Wappen und Symbole von Rang und Reichtum wurden später getilgt. Trotz des Verlustes einiger Miniaturen im 19. Jahrhundert gehört das Moskauer Stundenbuch zu den beeindruckendsten Beispielen spätmittelalterlicher Stundenbücher, das künstlerischen Glanz und spirituelle Tiefe vereint.

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Salzburger Perikopenbuch

Liturgische Handschriften11. Jahrhundert

Salzburger Perikopenbuch

Das Salzburger Perikopenbuch gehört zu den bedeutendsten Meisterwerken der ottonischen Buchkunst. Es entstand zu Beginn des 11. Jahrhunderts im Skriptorium des Salzburger Petersklosters und wurde vermutlich im Auftrag des Salzburger Erzbischofs Hartwig von Ortenburg geschaffen. Die prachtvolle Handschrift enthält ausgewählte Evangelienlesungen für die wichtigsten kirchlichen Feiertage und diente der feierlichen Liturgie im Dom. 

Besonders beeindruckend sind die 19 aufwendig gestalteten Miniaturen, zahlreiche reich verzierte Initialen sowie die großzügige Verwendung von Gold, die dem Werk seinen außergewöhnlichen Glanz verleihen. Stilistisch vereint das Perikopenbuch Einflüsse der byzantinischen, lombardischen und insbesondere der Regensburger Buchmalerei. Mehrere erfahrene Buchmaler schufen gemeinsam ein harmonisches Gesamtkunstwerk, das bis heute zu den Höhepunkten mittelalterlicher Handschriften zählt. Nach einer vorübergehenden Verbringung nach Paris kehrte das Perikopenbuch im 19. Jahrhundert zurück und wird heute in der Bayerischen Staatsbibliothek in München sorgfältig bewahrt.

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Schätze der Russischen Nationalbibliothek

Kassetten (Einzelblatt-Sammlungen)9. Jahrhundert

Schätze der Russischen Nationalbibliothek

Die Russische Nationalbibliothek in St. Petersburg, 1795 als Kaiserliche öffentliche Bibliothek gegründet, zählt heute zu den größten Forschungsbibliotheken der Welt. Sie hat politische Umbrüche, Revolutionen und die Belagerung von Leningrad überstanden und beherbergt eine bedeutende Sammlung kostbarer Handschriften. Besonders hervorzuheben sind Werke byzantinischer, französischer und russischer Provenienz, die teils erstmals westlicher Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden.

Zu den gezeigten Blättern gehören das Purpur-Evangelium aus Byzanz (9.–17. Jahrhundert), Miniaturen aus französischen Stundenbüchern und Missalien des 13.–15. Jahrhunderts, ein Blatt aus dem Stundenbuch der Maria Stuart, ein Briefwechsel zwischen Anna von Bretagne und Ludwig XII., eine persische Miniatur des 16. Jahrhunderts sowie eine Darstellung des Solowjetski-Klosters von 1623.

Die Vielfalt der Exponate spiegelt die kulturelle Breite der Sammlung und macht die Bibliothek zu einem einzigartigen Gedächtnisort, in dem sich Ost und West, byzantinische Tradition und westeuropäische Buchkunst begegnen.

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Schätze des J. Paul Getty Museum

Kassetten (Einzelblatt-Sammlungen)14. Jahrhundert

Schätze des J. Paul Getty Museum

Das Kompendium Schätze des J. Paul Getty Museum vereint zehn herausragende Blätter aus einer der bedeutendsten Handschriftensammlungen der Welt. Die ausgewählten Seiten stammen aus deutschsprachigen, französischen, flämischen und italienischen Werkstätten und decken den Zeitraum vom frühen Mittelalter bis an das Ende des 15. Jahrhunderts ab. Diese Zusammenstellung ermöglicht einen einzigartigen Überblick über die Entwicklung der Buchmalerei vom ottonischen Zeitalter über die hoch- und spätmittelalterliche Illumination bis zur voll entfalteten Renaissance.

Jedes Blatt steht exemplarisch für eine Kunstlandschaft, eine Epoche und eine eigene Tradition: von ottonischer Monumentalität über französische Psaltermalerei und franko-flämische Bestiarien bis hin zur luxuriösen Hofkunst des 15. Jahrhunderts, etwa im Gebetbuch Karls des Kühnen oder im Stundenbuch Ludwigs XII.

Die Auswahl stammt aus dem J. Paul Getty Museum in Los Angeles, dessen Handschriftensammlung im Kern auf die bedeutende Kollektion von Peter und Irene Ludwig zurückgeht. Zusammengeführt unter Beratung des berühmten Antiquars H. P. Kraus, bildet diese Sammlung bis heute den Grundstock einer der hochkarätigsten öffentlichen Handschriftensammlungen weltweit.

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Stundenbuch der Katharina von Kleve

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Stundenbuch der Katharina von Kleve

Das Stundenbuch der Katharina von Kleve, um 1430 entstanden, gilt als eines der bedeutendsten Meisterwerke der niederländischen Buchmalerei des 15. Jahrhunderts. Geschaffen wurde es vermutlich für Katharina von Kleve (1417–1479), Herzogin von Geldern und Enkelin Johanns Ohnefurcht, in einer Zeit, in der die Kunst der Andachtsbücher ihren Höhepunkt erreichte.

Der anonyme Meister des Stundenbuchs der Katharina von Kleve schuf auf 714 Pergamentseiten eine überwältigende Bilderfülle von 157 Miniaturen, die in technischer Brillanz und erzählerischer Tiefe unübertroffen ist. Ganzseitige Szenen, halbseitige Miniaturen und detailreiche Randdarstellungen verbinden religiöse Andacht mit eindrücklichen Schilderungen des spätmittelalterlichen Alltags. Ornamentale Rahmen und leuchtende Farbigkeit verleihen dem Werk eine fast malerische Präsenz, die den Übergang zur niederländischen Genremalerei vorwegnimmt.

Das Stundenbuch diente nicht nur der privaten Frömmigkeit, sondern auch der Repräsentation höfischer Kultur. Nach wechselvoller Geschichte gelang es der Pierpont Morgan Library in New York, die im 19. Jahrhundert getrennten Teile wieder zu vereinen. Heute zählt es zu den kostbarsten Zeugnissen spätmittelalterlicher Kunst und Frömmigkeit.

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Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Altes Testament

Bibeln | Evangeliare17. Jahrhundert

Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Altes Testament

Die sogenannte Kupferbibel des Matthäus Merian d. Ä. (1593–1650) zählt zu den herausragendsten Bibelausgaben der Barockzeit. Der 1630 in Straßburg erschienene Band des Alten Testaments verbindet den in eleganter Frakturschrift gedruckten deutschen Text mit einer außergewöhnlichen Folge von 157 meisterhaft kolorierten Kupferstichen. Diese Darstellungen biblischer Szenen zeigen Merians unvergleichliche Kunstfertigkeit, die Feinheit seiner Linienführung und seine Fähigkeit, Bewegung, Licht und Raum in Kupfer zu bannen.
Als Schüler der Zürcher und französischen Stecherschulen und späterer Frankfurter Verleger prägte Merian eine ganze Dynastie von Künstlern und Druckern. Die prachtvoll ausgestattete Kupferbibel, mit Goldschnitt, geprägtem Ledereinband und Metallschließen, gilt als ein Höhepunkt der religiösen Buchillustration des 17. Jahrhunderts und als eines der schönsten Zeugnisse frühneuzeitlicher Druckkunst.

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Civitates Orbis Terrarum – Band II (1574)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band II (1574)

Die Civitates Orbis Terrarum, zwischen 1572 und 1618 in sechs Bänden erschienen, gilt als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Herausgegeben von Georg Braun und gestochen von Frans Hogenberg, vereint sie mehr als 600 Stadtansichten und Stadtpläne aus aller Welt und dokumentiert die Entfaltung des urbanen Lebens in der Renaissance.

Der zweite Band (1574) erweitert den geografischen Horizont des Werkes um neue Städte aus Mitteleuropa, Spanien, Italien und dem Osmanischen Reich. Die farbig gefassten Kupferstiche verbinden wissenschaftliche Präzision mit künstlerischer Ausdruckskraft. Georg Brauns begleitende Texte fügen historische und kulturelle Einblicke hinzu und machen diesen Band zu einem Spiegelbild humanistischer Weltneugier.

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Leonardo Da Vinci | Die Pariser Notizbücher

Leonardo da VinciVor dem 5. Jahrhundert

Leonardo Da Vinci | Die Pariser Notizbücher

Die sogenannten Pariser Notizbücher Leonardos da Vinci gehören zu den bedeutendsten Dokumenten der europäischen Geistesgeschichte. Sie entstanden über mehrere Jahrzehnte hinweg zwischen etwa 1480 und 1518 und werden heute in der Bibliothèque de l’Institut de France in Paris aufbewahrt.

Die Hefte vereinen Leonardos unerschöpfliche Neugier und Beobachtungsgabe: Skizzen zu Anatomie, Mechanik, Architektur und Hydraulik stehen neben Reflexionen zu Kunst, Optik, Botanik und Naturphilosophie. Leonardos charakteristische Spiegelschrift und die unmittelbare Skizzenhaftigkeit seiner Zeichnungen verleihen den Notizbüchern eine faszinierende Unmittelbarkeit.

Die Pariser Konvolute dokumentieren das universale Denken des Renaissance-Genies, das in Wissenschaft und Kunst keine Grenzen sah. Sie gelten als einzigartiges Zeugnis einer Epoche, in der das Streben nach Erkenntnis mit der künstlerischen Imagination zu einer Einheit verschmolz.

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Der Cellarius Himmelsatlas

Geographie | Karten17. Jahrhundert

Der Cellarius Himmelsatlas

Der 1661 veröffentlichte Atlas Harmonia Macrocosmica des Astronomen, Mathematikers und Kartografen Andreas Cellarius (um 1596–1665) zählt zu den eindrucksvollsten Himmelsatlanten des Barock. In 29 doppelseitigen, meisterhaft kolorierten Kupferstichen entfaltet sich ein umfassendes Bild des Kosmos, das die Weltsysteme von Ptolemäus, Kopernikus und Tycho Brahe vereint und zugleich die Entwicklung des astronomischen Weltbildes veranschaulicht. Die Tafeln, gestochen von Frederik Hendrik van den Hove, Jan van Loon und Jan Pieterszoon Saenredam, verbinden wissenschaftliche Präzision mit künstlerischer Pracht und gehören zu den schönsten Beispielen barocker Druckkunst.
Erstmals erschienen im Amsterdamer Verlag Johannes Janssonius, dokumentiert der Atlas den Höhepunkt der kartographischen und astronomischen Darstellungskunst des 17. Jahrhunderts.

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Königspsalter der Sainte-Chapelle

Psalterien13. Jahrhundert

Königspsalter der Sainte-Chapelle

Der Königspsalter der Sainte-Chapelle, auch bekannt als Psalter der Blanche von Kastilien, gehört zu den erlesensten Werken frühgotischer Buchkunst. Der prachtvolle Codex entstand um 1230 in Paris und vereint künstlerische Raffinesse mit königlicher Repräsentation. Seine Entstehung wird mit Blanche von Kastilien, Königin von Frankreich und Mutter Ludwigs IX., in Verbindung gebracht – einer der bedeutendsten Mäzeninnen ihrer Zeit.

Die Handschrift umfasst 384 Seiten auf Pergament mit 27 ganzseitigen Miniaturen, 24 Kalendermedaillons und neun vergoldeten Initialen. Jede Seite ist in leuchtende Farben und schimmerndes Blattgold getaucht. Die Darstellungen erinnern in ihrer Strahlkraft und Komposition an die Glasfenster der französischen Kathedralen, während ornamentale Drôlerien und Tierfiguren die Ränder beleben.

Eingebunden in einen selten erhaltenen romanischen Einband, verbindet der Psalter frühgotische Malerei mit der Eleganz höfischer Buchkunst. Er befindet sich heute in der Bibliothèque de l’Arsenal in Paris.

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Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Neues Testament

Bibeln | Evangeliare17. Jahrhundert

Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Neues Testament

Die berühmte „Kupferbibel“ des Matthäus Merian d. Ä. (1593–1650) zählt zu den prachtvollsten Druckwerken des 17. Jahrhunderts. 1630 veröffentlicht, vereint sie den Text des Neuen Testaments in deutscher Sprache, gesetzt in eleganter Frakturschrift, mit 77 meisterhaften Kupferstichen. Diese kolorierten Illustrationen gelten als Höhepunkt barocker Druckgrafik und verbinden außerordentliche Detailgenauigkeit mit künstlerischer Lebendigkeit.

Merian, in Zürich ausgebildet und später in Frankfurt ansässig, begründete eine bedeutende Verleger- und Künstlerdynastie. Seine Darstellungen der biblischen Szenen zeigen eine eindrucksvolle Vielfalt an Kompositionen, die in Präzision und Ausdruckskraft mit den Werken Albrecht Dürers verglichen werden.

Das prachtvolle Werk erschien bei den Erben des Straßburger Druckers Lazarus Zetzner. Mit Goldschnitt, Lederband, Metallschließen und reicher Prägung ausgestattet, gehört die „Kupferbibel“ zu den begehrtesten Bibelausgaben der Frühen Neuzeit und ist ein Meilenstein barocker Buchkunst.

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Der Cellarius Himmelsatlas

Geographie | Karten17. Jahrhundert

Der Cellarius Himmelsatlas

Der 1661 veröffentlichte Atlas Harmonia Macrocosmica des Astronomen, Mathematikers und Kartografen Andreas Cellarius (um 1596–1665) zählt zu den eindrucksvollsten Himmelsatlanten des Barock. In 29 doppelseitigen, meisterhaft kolorierten Kupferstichen entfaltet sich ein umfassendes Bild des Kosmos, das die Weltsysteme von Ptolemäus, Kopernikus und Tycho Brahe vereint und zugleich die Entwicklung des astronomischen Weltbildes veranschaulicht. Die Tafeln, gestochen von Frederik Hendrik van den Hove, Jan van Loon und Jan Pieterszoon Saenredam, verbinden wissenschaftliche Präzision mit künstlerischer Pracht und gehören zu den schönsten Beispielen barocker Druckkunst.
Erstmals erschienen im Amsterdamer Verlag Johannes Janssonius, dokumentiert der Atlas den Höhepunkt der kartographischen und astronomischen Darstellungskunst des 17. Jahrhunderts.

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Civitates Orbis Terrarum – Band II (1574)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band II (1574)

Die Civitates Orbis Terrarum, zwischen 1572 und 1618 in sechs Bänden erschienen, gilt als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Herausgegeben von Georg Braun und gestochen von Frans Hogenberg, vereint sie mehr als 600 Stadtansichten und Stadtpläne aus aller Welt und dokumentiert die Entfaltung des urbanen Lebens in der Renaissance.

Der zweite Band (1574) erweitert den geografischen Horizont des Werkes um neue Städte aus Mitteleuropa, Spanien, Italien und dem Osmanischen Reich. Die farbig gefassten Kupferstiche verbinden wissenschaftliche Präzision mit künstlerischer Ausdruckskraft. Georg Brauns begleitende Texte fügen historische und kulturelle Einblicke hinzu und machen diesen Band zu einem Spiegelbild humanistischer Weltneugier.

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Civitates Orbis Terrarum – Band IV (1582)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band IV (1582)

Die Civitates Orbis Terrarum ist das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Zwischen 1572 und 1618 erschienen, umfasst das monumentale Werk über 600 Stadtansichten aus aller Welt und gilt als kartographisches Pendant zu Ortelius’ Theatrum Orbis Terrarum.

Der vierte Band (1582) erweitert das Werk um zahlreiche Städte aus Frankreich, den Niederlanden und dem östlichen Mittelmeerraum. In prachtvoll kolorierten Kupferstichen werden Stadtarchitektur und Landschaftsraum zu harmonischen Bildwelten verbunden. Die Kompositionen, reich an Figuren und Alltagsszenen, vermitteln ein lebendiges Bild des städtischen Lebens der Renaissance.

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Civitates Orbis Terrarum – Band V (1590)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band V (1590)

Die Civitates Orbis Terrarum – das umfassendste Städtebuch der Frühen Neuzeit – verbindet kartographische Genauigkeit mit künstlerischer Meisterschaft. Herausgegeben von Georg Braun und gestochen von Frans Hogenberg, bietet sie ein einzigartiges Panorama der Weltstädte der Renaissance.

Der fünfte Band (1590) enthält neueste Darstellungen aus Mitteleuropa, der Iberischen Halbinsel und dem Orient. Die Tafeln spiegeln die wirtschaftliche und kulturelle Dynamik der Zeit wider und zeigen die Erweiterung des geografischen Wissens am Ende des 16. Jahrhunderts. In der Verbindung von Wissenschaft und Kunst wird das Werk zu einem Monument europäischer Kulturgeschichte.

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Civitates Orbis Terrarum – Band III (1576)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band III (1576)

Die Civitates Orbis Terrarum, zwischen 1572 und 1618 in sechs Bänden erschienen, gilt als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Unter der Leitung von Georg Braun und Frans Hogenberg entstanden über 600 kolorierte Stadtansichten, die die geographische und kulturelle Vielfalt der bekannten Welt zeigen.

Der dritte Band (1576) setzt die ikonographische Erfassung bedeutender Handels- und Hafenstädte Europas fort. Besonders die detailreichen Darstellungen skandinavischer, englischer und osteuropäischer Städte bezeugen das wachsende geographische Wissen und die Entdeckerfreude der Renaissance. Präzision, Farbigkeit und Kompositionskunst machen diesen Band zu einem Höhepunkt frühneuzeitlicher Kartographie.

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Civitates Orbis Terrarum – Band V (1597)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band V (1597)

Der fünfte Band der berühmten Civitates Orbis Terrarum gehört zu den eindrucksvollsten Darstellungen frühneuzeitlicher Städte. Herausgegeben von Georg Braun und maßgeblich geprägt durch die Kupferstiche aus dem Umfeld der Werkstatt Hogenberg, versammelt das Werk eine Vielzahl detailreicher Ansichten bedeutender Städte Europas und darüber hinaus.

Die kunstvoll kolorierten Tafeln verbinden topografische Genauigkeit mit erzählerischer Lebendigkeit. Neben Architektur und Stadtanlagen zeigen sie auch Szenen des täglichen Lebens, Trachten, Handelsaktivitäten und Landschaften. Begleitende Texte erläutern geografische Lage, historische Entwicklung und wirtschaftliche Bedeutung der jeweiligen Orte.

Gerade durch seine Entstehungszeit besitzt der Band einen besonderen dokumentarischen Wert, da viele der dargestellten Städte nur wenige Jahrzehnte später tiefgreifende Veränderungen erfuhren. So bewahrt das Werk ein vielschichtiges Bild urbaner Kultur um 1600 und gilt bis heute als bedeutende Quelle zur europäischen Stadtgeschichte.

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Münzen

Die Geschichte der Seefahrt

Abhandlungen | Weltliche Werke5. Jahrhundert

Die Geschichte der Seefahrt

Die Geschichte der Seefahrt ist eine exklusive numismatische Sammlung, die die Entwicklung der maritimen Weltgeschichte über mehr als 2.200 Jahre hinweg dokumentiert. Sie vereint 20 historische Münzen, darunter 13 aus Silber, sowie zwei seltene Banknoten, die den technischen, kulturellen und wirtschaftlichen Fortschritt der Seefahrt widerspiegeln.

Von einer antiken griechischen Delfinmünze über Prägungen aus dem Römischen Reich und dem Goldenen Zeitalter der Entdeckungen bis hin zu modernen Gedenkmünzen reicht die Spannweite dieser einzigartigen Kollektion. Begleitet wird sie von Stücken, die legendären Schiffen und Seefahrern gewidmet sind – etwa Vasco da Gama, Christoph Kolumbus, Francis Drake oder der Gorch Fock.

Die Edition ist auf 499 Exemplare weltweit limitiert und präsentiert sich als kulturhistorisches Panorama der Menschheitsgeschichte auf See – ein Tribut an Entdeckergeist, Handel und die maritime Kunst vergangener Jahrhunderte.

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Münzen

Die Geschichte des Christentums

Sonstige religiöse WerkeVor dem 5. Jahrhundert

Die Geschichte des Christentums

Die Edition Geschichte des Christentums umfasst 66 historische Artefakte aus über 2000 Jahren christlicher Geschichte. Die Sammlung vereint 44 Münzen – davon 26 aus Silber –, vier Banknoten sowie neun Briefmarken, die jeweils bedeutende Etappen der christlichen Kultur- und Kirchengeschichte dokumentieren. Ergänzt wird sie durch die Sonderbroschüre Päpste des 20. und 21. Jahrhunderts mit acht 0-Euro-Scheinen aus originalem Euro-Sicherheitspapier, die den Pontifikaten von Pius XI. bis Franziskus gewidmet sind.

Die Sammlung spannt einen weiten Bogen von den Anfängen des Glaubens bis in die Gegenwart: vom „Scherflein der Witwe“ aus neutestamentlicher Zeit über römische und byzantinische Prägungen, Münzen der Kreuzfahrer und Templer, Zeugnisse der Reformation und Gegenreformation bis hin zu modernen Gedenkmünzen und Briefmarken des Vatikanstaates.

Jedes Exponat erzählt ein Stück der Geschichte des Christentums – von den ersten Gemeinden über mittelalterliche Glaubenskämpfe bis zur geistigen Erneuerung der Neuzeit. Diese luxuriös ausgestattete Sammlung ist weltweit auf 499 Exemplare limitiert und stellt ein einzigartiges Zeugnis christlicher Kultur, Kunst und Numismatik dar.

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Originale

Bertelsmann | Märchen der Welt

Märchen | Volksliteratur | Weltliteratur20. Jahrhundert

Bertelsmann | Märchen der Welt

Die Reihe Märchen der Welt gehört zu den repräsentativen Buchausgaben des Hauses Bertelsmann und erschien in verschiedenen Ausgaben mit 13 bzw. 24 Bänden. Sie versammelt die großen Erzähltraditionen unterschiedlicher Kulturen und Regionen und führt in die Vielfalt des weltweiten Märchenschatzes ein.

Jeder Band ist hochwertig ausgestattet, reich illustriert und typographisch sorgfältig gestaltet. Neben europäischen Klassikern finden sich Märchen aus Asien, Afrika und Amerika, ergänzt durch eine Hörbuch-Edition, die ausgewählte Geschichten in gesprochener Form wiedergibt und die mündliche Tradition lebendig werden lässt.

Als Gesamtkonzept steht die Reihe Märchen der Welt für eine kulturübergreifende Wertschätzung der Erzählkunst. Sie eröffnet Generationen von Lesern den Zugang zur poetischen Bildwelt der Märchen und dokumentiert zugleich das verlegerische Selbstverständnis des Hauses Bertelsmann, Literatur in edler Aufmachung für ein breites Publikum zu bewahren.

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Originale

Bertelsmann Lexikothek | Praxiswissen

Nachschlagewerk21. Jahrhundert

Bertelsmann Lexikothek | Praxiswissen

Die fünfbändige Reihe „Praxiswissen“ aus der Bertelsmann Lexikothek vermittelt verständlich aufbereitetes Wissen für zahlreiche Bereiche des täglichen Lebens. Die 2004 erschienene Ausgabe umfasst die Themen Gesundheit, Recht, Geld und Finanzen, Urlaub und Reise sowie Haus, Technik und Umwelt. Damit vereint sie hilfreiche Informationen zu persönlichen, wirtschaftlichen, rechtlichen und technischen Fragestellungen.

Übersichtlich gegliederte Beiträge erklären wichtige Begriffe und Zusammenhänge, während zahlreiche Fotografien, Illustrationen, Tabellen und Infokästen das Wissen anschaulich ergänzen. Praktische Hinweise, weiterführende Verweise und konkrete Beispiele erleichtern die Orientierung und ermöglichen einen schnellen Zugriff auf gesuchte Informationen.

Die einheitlich gestalteten Bände verbinden den Charakter eines klassischen Nachschlagewerks mit praxisnahen Ratgebern. Durch ihr breites Themenspektrum eignet sich die Reihe sowohl zum gezielten Nachschlagen als auch zur Erweiterung des Allgemeinwissens und bietet eine vielseitige Informationsgrundlage für Alltag, Beruf und Freizeit.

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Karl May’s Illustrierte Werke - Auf fremden Pfaden

Literatur | Dichtung20. Jahrhundert

Karl May’s Illustrierte Werke - Auf fremden Pfaden

Karl Mays „Auf fremden Pfaden“ vereint neun abwechslungsreiche Reiseerzählungen, die den Leser von Lappland über Südafrika und den Orient bis in den amerikanischen Westen führen. Bekannte Figuren wie Kara Ben Nemsi, Hadschi Halef Omar, Old Shatterhand und Winnetou begegnen gefährlichen Gegnern, fremden Kulturen und außergewöhnlichen Herausforderungen. Dabei verbindet Karl May spannende Abenteuer mit eindrucksvollen Landschaftsbeschreibungen und zeitlosen Themen wie Freundschaft, Mut, Gerechtigkeit und Menschlichkeit.

Der Band gehört zur Reihe „Karl May’s Illustrierte Werke“, die als ungekürzte Lizenzausgabe für den Bertelsmann Buchclub erschien. Der dunkelblaue Ganzleineneinband, die dekorative Goldprägung und das historisch gestaltete Deckelbild verleihen der Ausgabe ihren besonderen Sammlercharakter. Zeitgenössische Schwarz Weiß Illustrationen begleiten die Erzählungen und lassen die abenteuerliche Welt Karl Mays lebendig werden. Eine ansprechend gestaltete Ausgabe für Liebhaber klassischer Abenteuerliteratur und Sammler.

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Das Fürst-Bischöfliche Evangelistar

Bibeln | Evangeliare16. Jahrhundert

Das Fürst-Bischöfliche Evangelistar

Im Jahr 1507 entstand im Auftrag des Fürstbischofs Lorenz von Bibra (1459–1519) ein außergewöhnlich prunkvolles Evangelistar, das heute als eines der bedeutendsten Werke deutscher Renaissance-Buchkunst gilt. Mit 30 ganzseitigen Miniaturen, die den Lebenszyklus Christi eindrucksvoll veranschaulichen, verbindet es noch gotische Traditionen mit den realistischen Zügen der italienischen Renaissance. Leuchtende Farben, feinste Pigmente und glänzendes Gold machen die Handschrift zu einem Gemälde-Zyklus in Buchform.

Angefertigt wurde das Werk vermutlich von dem Benediktinermönch Georg Lester in der Abtei Würzburg – eine Besonderheit, da die meisten vergleichbaren Handschriften jener Zeit aus professionellen Werkstätten stammten. Auftraggeber Lorenz von Bibra, Humanist, Kunstmäzen und Berater Kaiser Maximilians I., förderte in seiner Amtszeit nicht nur die Geistes- und Buchkunst, sondern auch die Werke Tilman Riemenschneiders.

Die bewegte Geschichte des Codex führte ihn nach der Säkularisation in den Besitz von Ferdinand III. von Toskana, der das Evangelistar 1823 der Bibliothek Laurenziana in Florenz schenkte. Dort wird diese kostbare Handschrift bis heute bewahrt.

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Das Meisterwerk des Medicus

Medizin | Botanik | Alchemie15. Jahrhundert

Das Meisterwerk des Medicus

Der persische Arzt und Philosoph Avicenna (980–1037), einer der bedeutendsten Gelehrten des Mittelalters, verfasste mit dem Canon Medicinae ein Werk, das über Jahrhunderte als medizinisches Standardwerk galt. In fünf Büchern systematisierte er das Wissen seiner Zeit über Anatomie, Krankheiten und Heilmittel und prägte damit die europäische wie arabische Medizin nachhaltig.

Die hier vorliegende Handschrift entstand um 1440 in Italien und überliefert die einzige vollständig erhaltene hebräische Übersetzung des Canon Medicinae von Natan ha-Meati. Der prachtvolle Codex aus der Schule von Ferrara umfasst über 1000 Seiten mit zehn ganzseitigen Miniaturen sowie hunderten Pflanzen- und Tierdarstellungen. Szenen aus Apotheke, Heilbädern und bäuerlichem Jahreslauf verbinden medizinisches Wissen mit reicher Bildwelt.

Für Sammler und Liebhaber ist dieses Werk ein einzigartiges Zeugnis der Verbindung von Wissenschaft, Kunst und Übersetzungskultur im 15. Jahrhundert.

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Nibelungenlied – Hundeshagener Codex

Literatur | Dichtung15. Jahrhundert

Nibelungenlied – Hundeshagener Codex

Das Nibelungenlied, um 1200 entstanden, gilt als das deutsche Nationalepos. Es verbindet historische Ereignisse der Völkerwanderungszeit mit Sagenstoffen und erzählt die Geschichte von Siegfried, Kriemhild und den Burgunden, geprägt von Heldentum, Verrat und Untergang.

Die bedeutendste erhaltene Handschrift ist der sogenannte Hundeshagener Codex, entstanden um 1440 im ostschwäbischen Dialekt. Benannt nach dem Bibliothekar Helfrich Bernhard Hundeshagen, der ihn 1816 erwarb, ist er die einzige illustrierte Ausgabe des Epos. Auf 384 Pergamentseiten finden sich 37 farbige Federzeichnungen, die Turniere, Feste, Reisen und dramatische Szenen mit eindrucksvoller Anschaulichkeit wiedergeben.

Der Codex vereint zwei Fassungen des Werkes, die sowohl mit „daz ist der Nibelunge liet“ als auch mit „daz ist der Nibelunge not“ schließen. Damit ist er nicht nur ein literarisches, sondern auch ein kulturhistorisches Unikat, das uns das berühmteste Heldenepos des deutschen Mittelalters in Wort und Bild vor Augen führt.

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Das goldene Kalendarium

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Das goldene Kalendarium

Das goldene Kalendarium ist ein prachtvolles Beispiel spätmittelalterlicher Buchkunst und verbindet astronomisches Wissen mit künstlerischer Strahlkraft. Entstanden im 15. Jahrhundert, präsentiert es die Monate des Jahres in aufwendig illuminierten Szenen, die bäuerliche Arbeiten, höfische Feste und die Zeichen des Tierkreises vereinen. Jede Seite ist reich mit Gold verziert und besticht durch detailreiche Miniaturen, die das Zusammenspiel von Natur, Kosmos und Glauben eindrucksvoll veranschaulichen.

Neben seiner Funktion als Kalender war das Werk auch ein Spiegel der Weltordnung, in dem die Menschen ihre Stellung im göttlichen Kosmos erkannten. Mit seiner kostbaren Ausstattung gehört das goldene Kalendarium zu den besonders eindrucksvollen Handschriften seiner Zeit und zählt heute zu den Höhepunkten spätgotischer Miniaturmalerei.

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Das Geheimnis des Grals

Kassetten (Einzelblatt-Sammlungen)13. Jahrhundert

Das Geheimnis des Grals

Die Suche nach dem Heiligen Gral gehört zu den zentralen Themen der Artusliteratur, die seit dem 12. Jahrhundert in ganz Europa erzählt und überliefert wurde. Erstmals tauchte der Gral um 1190 im unvollendeten Perceval von Chrétien de Troyes auf. Ob als Kelch, Schale oder Stein beschrieben, wurde er zum Sinnbild einer schwer erreichbaren, zugleich spirituell wie symbolisch bedeutsamen Wahrheit.

In zahlreichen Handschriften begegnen Artus und seine Ritter als ideale Verkörperung höfischer Kultur. Miniaturen zeigen Turniere, Feste, die Tafelrunde oder die Suche nach dem Gral, die zu einem der meistgelesenen Motive des Mittelalters wurde. Unter den Quellen ragen Werke von Geoffrey von Monmouth, Wolfram von Eschenbach (Parzival) und die französischen Lancelot- und Tristan-Romane hervor.

Die Legende lebte in prachtvollen Bildern der Handschriften weiter und fand in späteren Jahrhunderten neue Resonanz, bis hin zu modernen Adaptionen und Mythen um Tempelritter und Geheimbünde.

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Echternacher Evangelistar

Liturgische Handschriften11. Jahrhundert

Echternacher Evangelistar

Das Evangelistar aus der Abtei Echternach entstand um 1030 im Skriptorium des salischen Hausklosters, das im Mittelalter für seine außergewöhnliche Buchkunst bekannt war. Der Codex umfasst 155 Pergamentfolios mit liturgischen Lesungen aus den vier Evangelien in der Ordnung des Kirchenjahres.

Die Handschrift zeichnet sich durch eine bemerkenswerte Ausstattung aus: Goldtinte, Purpurgründe und leuchtende Pigmente bestimmen das Erscheinungsbild. Zahlreiche ganzseitige Illuminationen – darunter die Majestas Domini, Evangelistenporträts und Szenen aus dem Leben Christi – veranschaulichen die stilistische Vielfalt des Skriptoriums. Spätantike, byzantinische und karolingische Einflüsse verschmelzen zu einer eigenständigen Bildsprache.

Besondere Bedeutung haben innovative Darstellungen wie die eigenständige Verkündigung an die Hirten oder der frühe Stephanuszyklus, die neue ikonographische Akzente setzen. Das Echternacher Evangelistar gilt als eines der herausragenden Zeugnisse ottonischer Buchmalerei und dokumentiert eindrucksvoll die künstlerische Kraft dieser Schreibwerkstatt.

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Städteansichten – Contrafactur der Vornebster Stät der Welt

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Städteansichten – Contrafactur der Vornebster Stät der Welt

Die Contrafactur der vornebsten Stät der Welt vereint 90 Stadtansichten und Pläne aus dem monumentalen Werk Civitates Orbis Terrarum, das zwischen 1574 und 1618 in Köln entstand. Herausgegeben vom Theologen Georg Braun (1541–1622) und gestochen von Franz Hogenberg (1535–1590), gilt es als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit.

Die aufwendig kolorierten Kupferstiche zeigen die wichtigsten Städte Europas, Afrikas, Asiens und Amerikas in beeindruckender Detailtreue. Architektur, Stadtstrukturen und kleine Genreszenen vermitteln ein lebendiges Bild urbanen Lebens vor den Verwüstungen des Dreißigjährigen Krieges.

Mit ihren großformatigen Doppelseiten ist die Contrafactur nicht nur ein Meisterwerk kartographischer Kunst, sondern auch eine unschätzbare historische Quelle zur Entwicklung europäischer Stadtlandschaften.

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Civitates Orbis Terrarum – Band II (1574)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band II (1574)

Die Civitates Orbis Terrarum, zwischen 1572 und 1618 in sechs Bänden erschienen, gilt als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Herausgegeben von Georg Braun und gestochen von Frans Hogenberg, vereint sie mehr als 600 Stadtansichten und Stadtpläne aus aller Welt und dokumentiert die Entfaltung des urbanen Lebens in der Renaissance.

Der zweite Band (1574) erweitert den geografischen Horizont des Werkes um neue Städte aus Mitteleuropa, Spanien, Italien und dem Osmanischen Reich. Die farbig gefassten Kupferstiche verbinden wissenschaftliche Präzision mit künstlerischer Ausdruckskraft. Georg Brauns begleitende Texte fügen historische und kulturelle Einblicke hinzu und machen diesen Band zu einem Spiegelbild humanistischer Weltneugier.

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Civitates Orbis Terrarum – Band III (1576)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band III (1576)

Die Civitates Orbis Terrarum, zwischen 1572 und 1618 in sechs Bänden erschienen, gilt als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Unter der Leitung von Georg Braun und Frans Hogenberg entstanden über 600 kolorierte Stadtansichten, die die geographische und kulturelle Vielfalt der bekannten Welt zeigen.

Der dritte Band (1576) setzt die ikonographische Erfassung bedeutender Handels- und Hafenstädte Europas fort. Besonders die detailreichen Darstellungen skandinavischer, englischer und osteuropäischer Städte bezeugen das wachsende geographische Wissen und die Entdeckerfreude der Renaissance. Präzision, Farbigkeit und Kompositionskunst machen diesen Band zu einem Höhepunkt frühneuzeitlicher Kartographie.

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Der Cellarius Himmelsatlas

Geographie | Karten17. Jahrhundert

Der Cellarius Himmelsatlas

Der 1661 veröffentlichte Atlas Harmonia Macrocosmica des Astronomen, Mathematikers und Kartografen Andreas Cellarius (um 1596–1665) zählt zu den eindrucksvollsten Himmelsatlanten des Barock. In 29 doppelseitigen, meisterhaft kolorierten Kupferstichen entfaltet sich ein umfassendes Bild des Kosmos, das die Weltsysteme von Ptolemäus, Kopernikus und Tycho Brahe vereint und zugleich die Entwicklung des astronomischen Weltbildes veranschaulicht. Die Tafeln, gestochen von Frederik Hendrik van den Hove, Jan van Loon und Jan Pieterszoon Saenredam, verbinden wissenschaftliche Präzision mit künstlerischer Pracht und gehören zu den schönsten Beispielen barocker Druckkunst.
Erstmals erschienen im Amsterdamer Verlag Johannes Janssonius, dokumentiert der Atlas den Höhepunkt der kartographischen und astronomischen Darstellungskunst des 17. Jahrhunderts.

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Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Neues Testament

Bibeln | Evangeliare17. Jahrhundert

Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Neues Testament

Die berühmte „Kupferbibel“ des Matthäus Merian d. Ä. (1593–1650) zählt zu den prachtvollsten Druckwerken des 17. Jahrhunderts. 1630 veröffentlicht, vereint sie den Text des Neuen Testaments in deutscher Sprache, gesetzt in eleganter Frakturschrift, mit 77 meisterhaften Kupferstichen. Diese kolorierten Illustrationen gelten als Höhepunkt barocker Druckgrafik und verbinden außerordentliche Detailgenauigkeit mit künstlerischer Lebendigkeit.

Merian, in Zürich ausgebildet und später in Frankfurt ansässig, begründete eine bedeutende Verleger- und Künstlerdynastie. Seine Darstellungen der biblischen Szenen zeigen eine eindrucksvolle Vielfalt an Kompositionen, die in Präzision und Ausdruckskraft mit den Werken Albrecht Dürers verglichen werden.

Das prachtvolle Werk erschien bei den Erben des Straßburger Druckers Lazarus Zetzner. Mit Goldschnitt, Lederband, Metallschließen und reicher Prägung ausgestattet, gehört die „Kupferbibel“ zu den begehrtesten Bibelausgaben der Frühen Neuzeit und ist ein Meilenstein barocker Buchkunst.

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Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Altes Testament

Bibeln | Evangeliare17. Jahrhundert

Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Altes Testament

Die sogenannte Kupferbibel des Matthäus Merian d. Ä. (1593–1650) zählt zu den herausragendsten Bibelausgaben der Barockzeit. Der 1630 in Straßburg erschienene Band des Alten Testaments verbindet den in eleganter Frakturschrift gedruckten deutschen Text mit einer außergewöhnlichen Folge von 157 meisterhaft kolorierten Kupferstichen. Diese Darstellungen biblischer Szenen zeigen Merians unvergleichliche Kunstfertigkeit, die Feinheit seiner Linienführung und seine Fähigkeit, Bewegung, Licht und Raum in Kupfer zu bannen.
Als Schüler der Zürcher und französischen Stecherschulen und späterer Frankfurter Verleger prägte Merian eine ganze Dynastie von Künstlern und Druckern. Die prachtvoll ausgestattete Kupferbibel, mit Goldschnitt, geprägtem Ledereinband und Metallschließen, gilt als ein Höhepunkt der religiösen Buchillustration des 17. Jahrhunderts und als eines der schönsten Zeugnisse frühneuzeitlicher Druckkunst.

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Civitates Orbis Terrarum – Band V (1590)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band V (1590)

Die Civitates Orbis Terrarum – das umfassendste Städtebuch der Frühen Neuzeit – verbindet kartographische Genauigkeit mit künstlerischer Meisterschaft. Herausgegeben von Georg Braun und gestochen von Frans Hogenberg, bietet sie ein einzigartiges Panorama der Weltstädte der Renaissance.

Der fünfte Band (1590) enthält neueste Darstellungen aus Mitteleuropa, der Iberischen Halbinsel und dem Orient. Die Tafeln spiegeln die wirtschaftliche und kulturelle Dynamik der Zeit wider und zeigen die Erweiterung des geografischen Wissens am Ende des 16. Jahrhunderts. In der Verbindung von Wissenschaft und Kunst wird das Werk zu einem Monument europäischer Kulturgeschichte.

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Civitates Orbis Terrarum – Band VI (1618)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band VI (1618)

Die Civitates Orbis Terrarum, zwischen 1572 und 1618 in sechs Bänden erschienen, gilt als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Herausgegeben von Georg Braun und gestochen von Frans Hogenberg sowie später von Simon van den Neuwel, vereint das monumentale Werk über 600 Stadtansichten und -pläne aus Europa, Asien, Afrika und Amerika – ein Weltbild im Zeitalter der Renaissance.

Der sechste Band (1618) bildet den Abschluss dieses einzigartigen kartographischen Großprojekts. Er dokumentiert die geographischen und künstlerischen Fortschritte der späten Renaissance und enthält zahlreiche neue Stadtansichten, darunter auch Darstellungen aus Nordeuropa und dem amerikanischen Kontinent. Die Kompositionen zeigen eine reifere Bildsprache und eine noch feinere Farbabstimmung als die früheren Bände. Damit schließt der Band das Lebenswerk Georg Brauns ab und markiert den Übergang von der Humanistischen Kartographie zur Frühaufklärung.

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Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Altes Testament

Bibeln | Evangeliare17. Jahrhundert

Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Altes Testament

Die sogenannte Kupferbibel des Matthäus Merian d. Ä. (1593–1650) zählt zu den herausragendsten Bibelausgaben der Barockzeit. Der 1630 in Straßburg erschienene Band des Alten Testaments verbindet den in eleganter Frakturschrift gedruckten deutschen Text mit einer außergewöhnlichen Folge von 157 meisterhaft kolorierten Kupferstichen. Diese Darstellungen biblischer Szenen zeigen Merians unvergleichliche Kunstfertigkeit, die Feinheit seiner Linienführung und seine Fähigkeit, Bewegung, Licht und Raum in Kupfer zu bannen.
Als Schüler der Zürcher und französischen Stecherschulen und späterer Frankfurter Verleger prägte Merian eine ganze Dynastie von Künstlern und Druckern. Die prachtvoll ausgestattete Kupferbibel, mit Goldschnitt, geprägtem Ledereinband und Metallschließen, gilt als ein Höhepunkt der religiösen Buchillustration des 17. Jahrhunderts und als eines der schönsten Zeugnisse frühneuzeitlicher Druckkunst.

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Die große Bertelsmann Lexikothek | Themenbände

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Die große Bertelsmann Lexikothek | Themenbände

Die Themenbände der Großen Bertelsmann Lexikothek widmen sich den vielfältigen Bereichen des menschlichen Wissens und vermitteln ein umfassendes Bild von Natur, Geschichte, Kultur, Gesellschaft und Wissenschaft. In insgesamt 15 reich ausgestatteten Bänden werden bedeutende Entwicklungen, Zusammenhänge und Erkenntnisse aus unterschiedlichen Fachgebieten anschaulich dargestellt.

Die Reihe umfasst unter anderem die Weltgeschichte, Länder und Kulturen der Erde, Naturwissenschaften und Technik, Wirtschaft und Gesellschaft, die Pflanzen- und Tierwelt sowie Kunst, Kultur und Gesundheit. Zahlreiche Abbildungen, Karten, Grafiken und Schaubilder ergänzen die fundierten Texte und ermöglichen einen leicht verständlichen Zugang zu komplexen Themen.

Als Teil der renommierten Bertelsmann Lexikothek verbindet die Reihe enzyklopädische Wissensvermittlung mit einer hochwertigen Ausstattung. Die Themenbände dokumentieren den Wissensstand ihrer Entstehungszeit und bieten zugleich einen eindrucksvollen Überblick über die Vielfalt menschlicher Erkenntnis und die Entwicklung unserer Welt.

Mit einem Gesamtumfang von rund 6.000 Seiten zählt die Reihe zu den umfangreichsten Themenwerken der Bertelsmann Lexikothek und stellt ein bedeutendes Beispiel moderner Wissensliteratur des 20. Jahrhunderts dar.

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Bertelsmann Lexikothek | Unser Jahrhundert in Wort, Bild und Ton

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Bertelsmann Lexikothek | Unser Jahrhundert in Wort, Bild und Ton

Die monumentale Edition Unser Jahrhundert in Wort, Bild und Ton ist eine einzigartige Chronik des 20. Jahrhunderts. In eindrucksvoller Weise verbinden sich hier historische Dokumentationen, großformatige Bildstrecken und Tonaufnahmen zu einem umfassenden Panorama der Zeitgeschichte. Jahr für Jahr werden die entscheidenden politischen, gesellschaftlichen, kulturellen und wissenschaftlichen Ereignisse dargestellt und mit zahlreichen Abbildungen sowie originalen Tonzeugnissen veranschaulicht.

Diese außergewöhnliche Sammlung bietet nicht nur eine klare Übersicht über die Geschehnisse des Jahrhunderts, sondern lässt durch die Kombination von Wort, Bild und Ton auch die Atmosphäre der jeweiligen Epoche lebendig werden. Damit ist sie zugleich Nachschlagewerk, Zeitdokument und kulturhistorisches Erinnerungsstück von besonderem Rang.

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Bertelsmann Lexikothek | Bertelsmann Lexikon

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Bertelsmann Lexikothek | Bertelsmann Lexikon

Die Bertelsmann Lexikothek war eines der bekanntesten und beliebtesten Nachschlagewerke im deutschsprachigen Raum. Sie wurde über Jahrzehnte hinweg in mehreren Auflagen und Ergänzungsbänden veröffentlicht und verstand sich als moderne Wissensbibliothek für zu Hause. Neben den klassischen Lexikonbänden bot sie thematische Zusatzwerke wie Chroniken, Bildbände und Speziallexika, die das Allgemeinwissen umfassend ergänzten.

Die Lexikothek zeichnete sich durch eine klare Sprache, verständliche Erklärungen und eine reichhaltige Bebilderung aus. Karten, Diagramme, Tabellen und Illustrationen machten komplexe Sachverhalte anschaulich und leicht zugänglich. Sie dokumentiert nicht nur den Stand des Wissens ihrer Entstehungszeit, sondern ist zugleich ein Stück deutscher Kulturgeschichte, das in vielen Haushalten einen festen Platz hatte.

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Digital

Bertelsmann Lexikothek | Lexikodisc-System / Lexikodisc

Fotobuch-Edition21. Jahrhundert

Bertelsmann Lexikothek | Lexikodisc-System / Lexikodisc

Dieses Objekt der Bertelsmann Lexikothek verbindet die klassische Form des gebundenen Bandes mit einem frühen digitalen Wissensmedium. In einer aufwendig gestalteten Kassette vereint das Set einen dunkelblauen, goldgeprägten Begleitband mit einer CD-ROM des sogenannten Lexikodisc-Systems.

Der Band dient als systematischer Zugang zur Lexikothek und erläutert Aufbau und Nutzung der digitalen Ergänzung. Die beigefügte CD-ROM mit dem Modul „Lexikalisches Wissen“ ermöglicht eine elektronische Recherche innerhalb der enzyklopädischen Inhalte und erweitert damit die Möglichkeiten des gedruckten Nachschlagewerks.

Die Präsentation in einer mit Samt ausgekleideten Kassette unterstreicht den repräsentativen Charakter des Ensembles. Das Zusammenspiel von Buch, Datenträger und Schuber steht exemplarisch für die Übergangsphase um die Jahrtausendwende, in der traditionelle enzyklopädische Wissenssammlungen zunehmend durch digitale Systeme ergänzt wurden.

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Digital

Die große Bertelsmann Lexikothek | Unser Jahrhundert in Wort, Bild, Film und Ton CD-ROM-System

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Die große Bertelsmann Lexikothek | Unser Jahrhundert in Wort, Bild, Film und Ton CD-ROM-System

Das multimediale Werk Unser Jahrhundert in Wort, Bild, Film und Ton aus der Reihe „Die große Bertelsmann Lexikothek“ vereint unterschiedliche Formen der Geschichtsvermittlung zu einem umfassenden Gesamtbild des 20. Jahrhunderts. In einer Verbindung aus Text, Bildmaterial sowie audiovisuellen Dokumenten entsteht ein vielschichtiger Zugang zu einer Epoche, die von tiefgreifenden politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Umbrüchen geprägt ist.

Die Gliederung nach Jahrzehnten ermöglicht eine klare Orientierung und eröffnet zugleich die Möglichkeit, Entwicklungen im zeitlichen Zusammenhang nachzuvollziehen. Historische Ereignisse werden nicht isoliert dargestellt, sondern durch ergänzende Medien in ihrer Wirkung und Atmosphäre erfahrbar gemacht.

Als Teil einer enzyklopädischen Reihe steht dieses Werk für den Übergang klassischer Wissenssammlungen in multimediale Formate. Es dokumentiert den Anspruch, Geschichte nicht nur zu bewahren, sondern sie durch unterschiedliche Perspektiven lebendig und anschaulich zu vermitteln.

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Coron | Die grossen Ereignisse

Chroniken | Geschichte | Recht20. Jahrhundert

Coron | Die grossen Ereignisse

Die exklusive Edition Die großen Ereignisse aus dem Haus Coron widmet sich den prägenden Momenten der Weltgeschichte in einer bibliophilen Form. In hochwertiger Ausstattung präsentiert sie historische Wendepunkte, bedeutende Persönlichkeiten und kulturelle Errungenschaften in sorgfältig ausgewählten Texten und eindrucksvoller Bildsprache.

Die Edition verbindet fundierte historische Darstellung mit kunstvoller Gestaltung. Edle Materialien, großzügige Illustrationen und eine sorgfältige typographische Ausführung verleihen den Bänden Sammlerwert. Sie stehen in der Tradition französischer Luxus-Editionen, die Wissen und Kunstgenuss gleichermaßen vermitteln.

Als Gesamtkonzept richtet sich die Reihe an Liebhaber außergewöhnlicher Buchkunst, die Geschichte nicht nur lesen, sondern auch in repräsentativer Form erleben möchten. Das Haus Coron, seit jeher für seine aufwendig produzierten Sonderausgaben bekannt, schuf mit dieser Edition ein Werk, das gleichermaßen Dokumentation und Kunstobjekt ist.

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Brockhaus | Spektrum

Nachschlagewerk21. Jahrhundert

Brockhaus | Spektrum

Die Reihe Brockhaus Spektrum versammelt vierzehn opulent gestaltete Themenbände, die wie eigenständige Essays zur Kultur-, Natur- und Geistesgeschichte wirken. Jeder Band widmet sich einem großen Motiv, das das menschliche Denken bis heute prägt: Entdeckungen, Revolutionen, Naturgewalten, Mythos, Wissenschaft, Filmkunst, Religion oder Emotionen. Die Beiträge verbinden historisches Wissen mit zeitgenössischen Perspektiven und entfalten ein Panorama der Ideen, die unsere Welt formen.

Die großformatigen Bände präsentieren reich bebilderte Darstellungen und präzise, gut recherchierte Texte, die Wissensgebiete von Archäologie bis Genetik, von Geldgeschichte bis Kriminalwissenschaft, von Bionik bis Planetenkunde erschließen. Damit entsteht eine Bibliothek, die dem Leser weniger ein Lexikon bietet als eine kuratierte Sammlung kultureller Orientierungspunkte.

Brockhaus Spektrum gilt als eine der anspruchsvollsten modernen Themenreihen des Verlags und als eindrucksvolles Dokument für den Versuch, komplexes Weltwissen in erzählerischer Form zugänglich zu machen.

Die vollständige Bandreihe:

  • Aufbruch ins Unbekannte
  • Revolutionäre, Reformer und Geistesgrößen
  • Weltwunder der Gegenwart
  • Auf den Spuren der Bibel. Ereignisse Personen Schauplätze
  • Entfesselte Elemente. Der Mensch und die Kräfte der Natur
  • Wunder Mensch. Triumph der Evolution
  • Unsere Erde. Schicksal eines Planeten
  • Bionik. Vorbild Natur in Leben und Technik
  • Faszination Film. 100 Jahre Kino
  • Mythos Geld. Der Mensch und die Kräfte des Kapitals
  • Der Heilige Gral. Die Macht der Symbole
  • Die Anatomie des Verbrechens. Täter Opfer Ermittler
  • Paare Partner Kontrahenten. Die Macht der Gefühle
  • Sport bewegt. Wettkämpfe Sieger Schicksale
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Brockhaus | Faszination Weltgeschichte

Nachschlagewerk21. Jahrhundert

Brockhaus | Faszination Weltgeschichte

Das Werk Faszination Weltgeschichte aus dem Brockhaus Verlag bietet einen eindrucksvollen Überblick über die großen Epochen und Wendepunkte der Menschheitsgeschichte. Von den frühen Hochkulturen Mesopotamiens und Ägyptens über die Antike, das Mittelalter und die Neuzeit bis hin zur Gegenwart entfaltet sich ein Panorama, das politische, kulturelle und gesellschaftliche Entwicklungen gleichermaßen umfasst.

Besonderes Gewicht liegt auf der anschaulichen Darstellung: Zahlreiche Abbildungen, Karten und Illustrationen begleiten die Texte und machen historische Ereignisse lebendig. So entsteht ein Werk, das nicht nur informiert, sondern auch fasziniert.

Mit seiner Kombination aus enzyklopädischer Genauigkeit, didaktischer Klarheit und visueller Kraft gehört Faszination Weltgeschichte zu den wichtigsten Nachschlagewerken zur Weltgeschichte. Es lädt dazu ein, die Zusammenhänge und Dynamiken der Vergangenheit besser zu verstehen und den Blick für die historischen Wurzeln unserer Gegenwart zu schärfen.

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Die große Bertelsmann Lexikothek | Unser Jahrhundert in Wort, Bild, Film und Ton CD-ROM-System

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Die große Bertelsmann Lexikothek | Unser Jahrhundert in Wort, Bild, Film und Ton CD-ROM-System

Das multimediale Werk Unser Jahrhundert in Wort, Bild, Film und Ton aus der Reihe „Die große Bertelsmann Lexikothek“ vereint unterschiedliche Formen der Geschichtsvermittlung zu einem umfassenden Gesamtbild des 20. Jahrhunderts. In einer Verbindung aus Text, Bildmaterial sowie audiovisuellen Dokumenten entsteht ein vielschichtiger Zugang zu einer Epoche, die von tiefgreifenden politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Umbrüchen geprägt ist.

Die Gliederung nach Jahrzehnten ermöglicht eine klare Orientierung und eröffnet zugleich die Möglichkeit, Entwicklungen im zeitlichen Zusammenhang nachzuvollziehen. Historische Ereignisse werden nicht isoliert dargestellt, sondern durch ergänzende Medien in ihrer Wirkung und Atmosphäre erfahrbar gemacht.

Als Teil einer enzyklopädischen Reihe steht dieses Werk für den Übergang klassischer Wissenssammlungen in multimediale Formate. Es dokumentiert den Anspruch, Geschichte nicht nur zu bewahren, sondern sie durch unterschiedliche Perspektiven lebendig und anschaulich zu vermitteln.

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Bertelsmann Lexikothek | Lexikodisc-System / Lexikodisc

Fotobuch-Edition21. Jahrhundert

Bertelsmann Lexikothek | Lexikodisc-System / Lexikodisc

Dieses Objekt der Bertelsmann Lexikothek verbindet die klassische Form des gebundenen Bandes mit einem frühen digitalen Wissensmedium. In einer aufwendig gestalteten Kassette vereint das Set einen dunkelblauen, goldgeprägten Begleitband mit einer CD-ROM des sogenannten Lexikodisc-Systems.

Der Band dient als systematischer Zugang zur Lexikothek und erläutert Aufbau und Nutzung der digitalen Ergänzung. Die beigefügte CD-ROM mit dem Modul „Lexikalisches Wissen“ ermöglicht eine elektronische Recherche innerhalb der enzyklopädischen Inhalte und erweitert damit die Möglichkeiten des gedruckten Nachschlagewerks.

Die Präsentation in einer mit Samt ausgekleideten Kassette unterstreicht den repräsentativen Charakter des Ensembles. Das Zusammenspiel von Buch, Datenträger und Schuber steht exemplarisch für die Übergangsphase um die Jahrtausendwende, in der traditionelle enzyklopädische Wissenssammlungen zunehmend durch digitale Systeme ergänzt wurden.

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Bertelsmann Lexikothek | Unser Jahrhundert in Wort, Bild und Ton

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Bertelsmann Lexikothek | Unser Jahrhundert in Wort, Bild und Ton

Die monumentale Edition Unser Jahrhundert in Wort, Bild und Ton ist eine einzigartige Chronik des 20. Jahrhunderts. In eindrucksvoller Weise verbinden sich hier historische Dokumentationen, großformatige Bildstrecken und Tonaufnahmen zu einem umfassenden Panorama der Zeitgeschichte. Jahr für Jahr werden die entscheidenden politischen, gesellschaftlichen, kulturellen und wissenschaftlichen Ereignisse dargestellt und mit zahlreichen Abbildungen sowie originalen Tonzeugnissen veranschaulicht.

Diese außergewöhnliche Sammlung bietet nicht nur eine klare Übersicht über die Geschehnisse des Jahrhunderts, sondern lässt durch die Kombination von Wort, Bild und Ton auch die Atmosphäre der jeweiligen Epoche lebendig werden. Damit ist sie zugleich Nachschlagewerk, Zeitdokument und kulturhistorisches Erinnerungsstück von besonderem Rang.

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Brockhaus | Faszination Weltgeschichte

Nachschlagewerk21. Jahrhundert

Brockhaus | Faszination Weltgeschichte

Das Werk Faszination Weltgeschichte aus dem Brockhaus Verlag bietet einen eindrucksvollen Überblick über die großen Epochen und Wendepunkte der Menschheitsgeschichte. Von den frühen Hochkulturen Mesopotamiens und Ägyptens über die Antike, das Mittelalter und die Neuzeit bis hin zur Gegenwart entfaltet sich ein Panorama, das politische, kulturelle und gesellschaftliche Entwicklungen gleichermaßen umfasst.

Besonderes Gewicht liegt auf der anschaulichen Darstellung: Zahlreiche Abbildungen, Karten und Illustrationen begleiten die Texte und machen historische Ereignisse lebendig. So entsteht ein Werk, das nicht nur informiert, sondern auch fasziniert.

Mit seiner Kombination aus enzyklopädischer Genauigkeit, didaktischer Klarheit und visueller Kraft gehört Faszination Weltgeschichte zu den wichtigsten Nachschlagewerken zur Weltgeschichte. Es lädt dazu ein, die Zusammenhänge und Dynamiken der Vergangenheit besser zu verstehen und den Blick für die historischen Wurzeln unserer Gegenwart zu schärfen.

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Godescalc-Evangelistar

Liturgische Handschriften8. Jahrhundert

Godescalc-Evangelistar

Das Godescalc-Evangelistar, zwischen 781 und 783 im Skriptorium der Aachener Hofschule entstanden, gehört zu den erlesensten Handschriften der karolingischen Renaissance. Karl der Große und seine Gemahlin Hildegard gaben das Werk persönlich in Auftrag. Geschrieben von dem Mönch Godescalc, dem das Evangelistar seinen Namen verdankt, markiert es den Beginn der höfischen Buchkunst unter dem karolingischen Herrscher.

Der Text der Evangelienlesungen ist in Gold- und Silbertinte auf purpurfarbenem Pergament ausgeführt und wird von sechs ganzseitigen Miniaturen begleitet, die Christus, die vier Evangelisten und den Lebensbrunnen zeigen. Akanthusornamente, Flechtwerk und leuchtende Initialen verbinden insulare und antikisierende Formen zu einem neuen, monumentalen Stil.

Das Godescalc-Evangelistar symbolisiert die Verbindung von geistlicher Erneuerung und kaiserlicher Repräsentation. Es gilt als Gründungswerk der karolingischen Buchmalerei und als Zeugnis einer Epoche, in der Schrift und Bild göttliche Ordnung sichtbar machten.

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Faszination Faksimile – Krönung der Buchkunst

Sonstiges GenresUnbekannt

Faszination Faksimile – Krönung der Buchkunst

Das Werk Faszination Faksimile – Krönung der Buchkunst ist eine bibliophile Edition der Reihe Librum Collect, die sich der Wiederentdeckung und Bewahrung historischer Buchkunst widmet. Die aufwendig gestalteten Bände präsentieren in hochwertigen Reproduktionen herausragende Werke aus der Geschichte der Wissenschaft, Medizin und Kunstgeschichte.

In dieser Edition vereint sind fünf Faksimiles bedeutender medizinischer Handschriften: Medicina Antiqua, die Wiener Dioskurides (Bände II und III), das Fasciculus medicinae und die Chirurgia des Abul Qasim. Diese Werke zählen zu den grundlegenden Texten der Heilkunde und dokumentieren die Entwicklung medizinischen Wissens von der Antike bis zur Renaissance.

Die Edition ist in grünem Kunstleder gebunden, mit goldgeprägter Beschriftung und dem Signet „LB“ für Librum Collect, das den hohen Anspruch an handwerkliche Qualität und wissenschaftliche Präzision unterstreicht. Jede Reproduktion bewahrt die visuelle Schönheit und historische Authentizität der Originalhandschriften.

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La Octava Esfera – Traktat der Astronomie von Alfons X. dem Weisen

Astronomie | Astrologie16. Jahrhundert

La Octava Esfera – Traktat der Astronomie von Alfons X. dem Weisen

Ein außergewöhnliches Zeugnis mittelalterlicher Himmelskunde: „La Octava Esfera“ widmet sich der sogenannten achten Sphäre, dem Reich der Fixsterne im damaligen Weltbild. Die prachtvollen astronomischen Darstellungen, Sternbilder und fein ausgearbeiteten Texte vermitteln eindrucksvoll das Wissen über den Kosmos zur Zeit Alfons X. von Kastilien, genannt „der Weise“.

Die hochwertige Faksimile-Ausgabe reproduziert den astronomischen Teil der in der Biblioteca Nacional de España in Madrid bewahrten Handschrift MS 1197. Der großformatige Band mit seinem markanten orangefarbenen Einband, der klassischen Bindung und dem marmorierten Schuber macht das Werk zu einem besonderen Sammlerstück für Liebhaber historischer Wissenschaft, Buchkunst und Astronomie.

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Codex der Trachten und Kostüme

Abhandlungen | Weltliche Werke16. Jahrhundert

Codex der Trachten und Kostüme

Der sogenannte Códice de Trajes oder Codex der Trachten und Kostüme ist eine der bedeutendsten Quellen zur Mode- und Kulturgeschichte des 16. Jahrhunderts. Die Handschrift umfasst 125 detailreiche Aquarelle, die in leuchtenden Farben die Kleidung von Menschen aus Spanien, den deutschen und niederländischen Territorien des Heiligen Römischen Reiches, aus Frankreich, England und Irland ebenso zeigen wie die Trachten aus Afrika, dem Osmanischen Reich oder der Neuen Welt.

Die Miniaturen, mit deutschen Bildunterschriften versehen, entstanden wahrscheinlich in Augsburg auf Papier mit Wasserzeichen von 1546. In ihrem Stil spiegeln sie den Einfluss nordeuropäischer Renaissance-Meister wie Albrecht Dürer, Hans Burgkmair oder Albrecht Altdorfer wider.

Der Codex dokumentiert die Vielfalt höfischer, bürgerlicher und fremdländischer Kleidung zur Zeit Kaiser Karls V. und wurde zu einem grundlegenden Referenzwerk für die Entwicklung europäischer Mode. Heute wird er in der Biblioteca Nacional de España in Madrid aufbewahrt.

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Civitates Orbis Terrarum – Band III (1576)

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum – Band III (1576)

Die Civitates Orbis Terrarum, zwischen 1572 und 1618 in sechs Bänden erschienen, gilt als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Unter der Leitung von Georg Braun und Frans Hogenberg entstanden über 600 kolorierte Stadtansichten, die die geographische und kulturelle Vielfalt der bekannten Welt zeigen.

Der dritte Band (1576) setzt die ikonographische Erfassung bedeutender Handels- und Hafenstädte Europas fort. Besonders die detailreichen Darstellungen skandinavischer, englischer und osteuropäischer Städte bezeugen das wachsende geographische Wissen und die Entdeckerfreude der Renaissance. Präzision, Farbigkeit und Kompositionskunst machen diesen Band zu einem Höhepunkt frühneuzeitlicher Kartographie.

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Bibel der Barmherzigkeit

Bibeln | Evangeliare21. Jahrhundert

Bibel der Barmherzigkeit

Anlässlich des von Papst Franziskus ausgerufenen Heiligen Jahres der Barmherzigkeit 2016 entstand eine außergewöhnliche Bilderbibel, die heute als eine der schönsten Bibelausgaben des 21. Jahrhunderts gilt. Auf 1024 Seiten vereint sie den vollständigen Text des Alten und Neuen Testaments in deutscher Sprache mit über 350 Miniaturen, von denen 270 mit echtem Blattgold versehen sind.

Die Illustrationen stammen aus mehr als 40 berühmten Handschriften aus zehn Jahrhunderten Buchmalerei – darunter das ottonische Strahov-Evangeliar, der romanische Albani-Psalter, die gotische Hamilton-Bibel oder die prachtvolle Renaissance-Bibel des Federico da Montefeltro. Durch diese Vielfalt bildet die Ausgabe ein beeindruckendes Panorama der christlichen Kunstgeschichte.

Die luxuriöse Ausstattung umfasst punzierten Goldschnitt, einen Ledereinband mit vergoldeten Schließen und ein abnehmbares Kreuz mit Rubin. Ein persönliches Vorwort von Papst Franziskus betont zudem die geistliche Dimension dieser einzigartigen Bibel.

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Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Neues Testament

Bibeln | Evangeliare17. Jahrhundert

Matthäus Merian: Kupferbibel Biblia 1630 - Neues Testament

Die berühmte „Kupferbibel“ des Matthäus Merian d. Ä. (1593–1650) zählt zu den prachtvollsten Druckwerken des 17. Jahrhunderts. 1630 veröffentlicht, vereint sie den Text des Neuen Testaments in deutscher Sprache, gesetzt in eleganter Frakturschrift, mit 77 meisterhaften Kupferstichen. Diese kolorierten Illustrationen gelten als Höhepunkt barocker Druckgrafik und verbinden außerordentliche Detailgenauigkeit mit künstlerischer Lebendigkeit.

Merian, in Zürich ausgebildet und später in Frankfurt ansässig, begründete eine bedeutende Verleger- und Künstlerdynastie. Seine Darstellungen der biblischen Szenen zeigen eine eindrucksvolle Vielfalt an Kompositionen, die in Präzision und Ausdruckskraft mit den Werken Albrecht Dürers verglichen werden.

Das prachtvolle Werk erschien bei den Erben des Straßburger Druckers Lazarus Zetzner. Mit Goldschnitt, Lederband, Metallschließen und reicher Prägung ausgestattet, gehört die „Kupferbibel“ zu den begehrtesten Bibelausgaben der Frühen Neuzeit und ist ein Meilenstein barocker Buchkunst.

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Stundenbuch der Isabella von Kastilien

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Stundenbuch der Isabella von Kastilien

Das Stundenbuch der Isabel la Catolica zählt zu den glanzvollsten Werken der flämischen Buchmalerei um 1500. Zwischen 1500 und 1504 entstand in den Werkstätten der Gent-Brügger Schule ein prachtvoll illuminiertes Andachtsbuch, geschaffen von einigen der bedeutendsten Künstler ihrer Zeit: Alexander Bening, Gerard David, der Meister des ersten Gebetbuchs Maximilians, der Meister von James IV. von Schottland sowie der Meister der Gebetbücher um 1500.

Die 558 Pergamentseiten sind reich ausgestattet mit 40 ganzseitigen und 10 halbseitigen Miniaturen, 24 Kalendermedaillons sowie mehr als 300 Randdekorationen. Die illusionistisch gemalten Blumen, Vögel und Insekten verleihen dem Werk eine nahezu lebendige Präsenz und zeigen jene Virtuosität, für die die flämische Renaissance berühmt ist.

Als Besitzerin dieser kostbaren Handschrift gilt Königin Isabella I. von Kastilien, deren Wappen und Devise das Stundenbuch eröffnet.

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Die Reisen des Ritters Jean de Mandeville

Literatur | Dichtung15. Jahrhundert

Die Reisen des Ritters Jean de Mandeville

Die im frühen 15. Jahrhundert in Nordfrankreich entstandene Handschrift Die Reisen des Ritters Jean de Mandeville zählt zu den bedeutendsten illustrierten Reiseberichten des Mittelalters. Auf 168 Pergamentseiten schildert der angebliche englische Ritter seine dreißigjährige Weltreise in das Heilige Land, nach Indien, China und in das legendäre Reich des Priesters Johannes.

Die Erzählung verbindet Pilgerbericht, Wunderchronik und höfische Dichtung. 74 Miniaturen begleiten den Text und stammen von drei herausragenden Pariser Buchmalern: dem Mazarin-Meister, dem Meister der Cité des Dames und dem Egerton-Meister. Ihre fein ausgeführten Darstellungen zeigen fantastische Wesen, exotische Landschaften und märchenhafte Architekturen in leuchtender Farbigkeit.

Als Schreiber gilt der Benediktinermönch Jean d’Ypres, der möglicherweise selbst hinter dem Namen „John Mandeville“ stand. Das Werk gilt als ein Höhepunkt spätgotischer Buchmalerei und mittelalterlicher Reiseliteratur.

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Unsere Mission

Ihr Raum im Buch-Salon

Wir schaffen einen Rahmen, in dem Sammler ihre Werke gepflegt, strukturiert und sichtbar wissen – ohne sich um 
die Verwaltung kümmern zu müssen. Unser Team übernimmt die Erfassung, gestaltet die Präsentation mit 
Zurückhaltung und ermöglicht auf Wunsch den Zugang für Interessierte. Was gezeigt wird, bestimmen Sie.
Unser Anspruch: Sammlung nicht nur bewahren, sondern ihr Form geben.

Exklusiver Komfort für Ihre Werke

Unsere Mitarbeitenden erfassen Ihre Werke direkt bei Ihnen. 
Sie entscheiden welche Objekte dokumentiert werden sollen 
– sorgfältig, diskret und ohne Aufwand für Sie.

Ihre Sammlung, stilvoll präsentiert

Unser Team übernimmt die vollständige Erfassung. 
Jedes Werk wird strukturiert beschrieben,
kategorisiert und hochwertig präsentiert.

Alles auf einem Blick

Über Ihr Profil behalten Sie jederzeit den Überblick und 
können Änderungswünsche bequem per Knopfdruck 
anstoßen. 

Entdecken und Weitergeben

Interessierte können bei uns Werke anfragen, die Sie 
bereitstellen. Ebenso können Sie selbst neue Stücke 
finden, die Ihre Sammlung ergänzen.

Unsere Philosophie

Werke entfalten Wirkung,
wenn sie gesehen werden

Der Buch-Salon ist eine Plattform für Sammler, die ihre Werke nicht nur bewahren, sondern auch sichtbar machen möchten 
– sachlich, hochwertig und anonym. 

Handschriften, Faksimiles, Münzen oder Globen werden in ihrer Eigenart digital aufbereitet, thematisch geordnet und mit Sorgfalt dokumentiert. Die Darstellung erfolgt auf Wunsch zurückhaltend kuratiert – der Name des Sammlers bleibt dabei verborgen. 

So entsteht ein digitaler Ort, an dem Sammlungen Bestand haben – für Liebhaber, für Institutionen, für das kulturelle Gedächtnis.

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Das Moskauer Stundenbuch

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Das Moskauer Stundenbuch

In den 1470er Jahren entstand in Paris das Moskauer Stundenbuch, eine der prachtvollsten Handschriften spätmittelalterlicher Buchkunst. Auf 470 Seiten finden sich 17 großformatige Miniaturen, 24 Kalenderbilder, reiche Bordüren und unzählige Zierinitialen. Rund 200 Seiten sind mit Druckgold versehen, weitere 357 mit 23-karätigem Echtgold, was die Handschrift zu einem überaus kostbaren Zeugnis privater Andacht macht.

Mindestens zwei talentierte Buchmaler waren beteiligt, die stilistisch Einflüsse niederländischer Meister wie Rogier van der Weyden sowie des Pariser Meisters von Coëtivy aufnahmen. Ihre märchenhaften Landschaften, detailreichen Innenräume und figurenreichen Szenen verbinden französische Eleganz mit niederländischer Ausdruckskraft.

Der ursprüngliche Auftraggeber bleibt unbekannt: Hinweise auf ein Wappen und Symbole von Rang und Reichtum wurden später getilgt. Trotz des Verlustes einiger Miniaturen im 19. Jahrhundert gehört das Moskauer Stundenbuch zu den beeindruckendsten Beispielen spätmittelalterlicher Stundenbücher, das künstlerischen Glanz und spirituelle Tiefe vereint.

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Bibel der Barmherzigkeit

Bibeln | Evangeliare21. Jahrhundert

Bibel der Barmherzigkeit

Anlässlich des von Papst Franziskus ausgerufenen Heiligen Jahres der Barmherzigkeit 2016 entstand eine außergewöhnliche Bilderbibel, die heute als eine der schönsten Bibelausgaben des 21. Jahrhunderts gilt. Auf 1024 Seiten vereint sie den vollständigen Text des Alten und Neuen Testaments in deutscher Sprache mit über 350 Miniaturen, von denen 270 mit echtem Blattgold versehen sind.

Die Illustrationen stammen aus mehr als 40 berühmten Handschriften aus zehn Jahrhunderten Buchmalerei – darunter das ottonische Strahov-Evangeliar, der romanische Albani-Psalter, die gotische Hamilton-Bibel oder die prachtvolle Renaissance-Bibel des Federico da Montefeltro. Durch diese Vielfalt bildet die Ausgabe ein beeindruckendes Panorama der christlichen Kunstgeschichte.

Die luxuriöse Ausstattung umfasst punzierten Goldschnitt, einen Ledereinband mit vergoldeten Schließen und ein abnehmbares Kreuz mit Rubin. Ein persönliches Vorwort von Papst Franziskus betont zudem die geistliche Dimension dieser einzigartigen Bibel.

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Königsgebetbuch für Otto III.

Stundenbücher | Gebetbücher10. Jahrhundert

Königsgebetbuch für Otto III.

Das Gebetbuch Ottos III. (980–1002) gilt als das einzige erhaltene Königsgebetbuch der ottonischen Zeit und zählt zu den wertvollsten Zeugnissen frühmittelalterlicher Buchkunst. Entstanden zwischen 983 und 991, wahrscheinlich im Auftrag seiner Mutter, der byzantinischen Prinzessin Theophanu, vereint es höchste künstlerische und historische Bedeutung.

Die Handschrift beeindruckt durch ihre außergewöhnliche Ausstattung: Purpur gefärbtes Pergament, mit Goldtinte geschriebene Gebete und 25 große Goldinitialen. Fünf Miniaturseiten zeigen biblische Szenen und stellen den jungen König selbst in den Zusammenhang göttlicher Heilsgeschichte – Sinnbild für das ottonische Herrscherideal, das weltliche Macht und christliche Frömmigkeit untrennbar verband.

Mit seinem kleinen, privaten Format von 15 × 12 cm diente es Otto nicht nur zur persönlichen Andacht, sondern auch zur Verinnerlichung des sakral begründeten Herrscherbildes. Heute wird der prachtvolle Codex in der Bayerischen Staatsbibliothek München aufbewahrt und gilt als einzigartiges Denkmal ottonischer Kultur.

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Heilige Schriften

Kassetten (Einzelblatt-Sammlungen)21. Jahrhundert

Heilige Schriften

Diese dreibändige Edition führt in die faszinierende Welt ausgewählter Bilderhandschriften und Manuskripte des Christentums. Im Mittelpunkt stehen prachtvolle Codices und Chorbücher, deren kunstvolle Miniaturen und Initialen tief in die spirituelle Vorstellungswelt vergangener Jahrhunderte hineinführen. Die Werke zeigen nicht nur die Schönheit sakraler Kunst, sondern lassen auch die religiöse Bedeutung, Symbolik und Glaubenspraxis ihrer Zeit greifbar werden.

Jedes Bild wird von erläuternden Texten begleitet, die Entstehung, Herkunft und Hintergründe der Handschriften näher beleuchten. Dadurch erschließt sich der künstlerische und spirituelle Reichtum, den das Christentum in seinen heiligen Büchern über Jahrhunderte hervorgebracht hat.

Die Edition stellt damit weniger die Texte selbst in den Vordergrund, sondern vielmehr die visuelle Dimension der Überlieferung: prachtvolle Zeugnisse mittelalterlicher Buchmalerei, die die religiösen Erfahrungen und Offenbarungen ihrer Zeit eindrucksvoll widerspiegeln.

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Das Sobieski-Stundenbuch

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Das Sobieski-Stundenbuch

Das Sobieski-Stundenbuch wurde um 1420 von Margarete von Burgund in Auftrag gegeben, vermutlich anlässlich ihrer Hochzeit mit Arthur III., Herzog der Bretagne. Mit 468 Pergamentseiten, 60 ganzseitigen Miniaturen, über 400 Einzelszenen und unzähligen Prachtinitialen zählt es zu den bedeutendsten Handschriften der französischen Spätgotik. An der Ausstattung wirkten mehrere der großen Pariser Meister: der Bedford-Meister, der Fastolf-Meister und der Meister der Münchner Legenda Aurea. Ihre Darstellungen verbinden erzählerische Fülle mit künstlerischer Harmonie. Die Miniaturen entfalten biblische Szenen wie eine Bildergeschichte, reich an Landschaftspanoramen und architektonischen Fantasien. Damit ist das Stundenbuch nicht nur ein Dokument höfischer Kultur des 15. Jahrhunderts, sondern zugleich ein herausragendes Zeugnis gemeinschaftlicher Buchkunst, das die Virtuosität gleich mehrerer führender Werkstätten seiner Zeit bündelt.

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Die Macht der Gestirne

Astronomie | Astrologie15. Jahrhundert

Die Macht der Gestirne

Um 1491 entstand in Deutschland die Handschrift Die Macht der Gestirne, ein astrologisch-astronomischer Ratgeber in deutscher Sprache. Sie behandelt Fragen von Schicksal und Lebensführung im Lichte der Gestirne und gehört damit zu den bedeutendsten volkssprachlichen Texten ihrer Art.

Das Werk umfasst rund 50 Seiten mit 72 kostbaren Miniaturen, die in leuchtenden Farben und mit Gold ausgeführt sind. Szenen von Himmelskörpern, Tierkreiszeichen und allegorischen Figuren veranschaulichen die enge Verbindung von Kosmos und Mensch, wie sie in der spätmittelalterlichen Vorstellungswelt verankert war. Die Ausstattung stammt aus der Werkstatt des Regensburger Buchmalers Berthold Furtmeyr, einem der führenden Illuminatoren seiner Zeit.

Die Macht der Gestirne verbindet astrologisches Wissen mit kunstvoller Illustration und zeigt eindrucksvoll, wie stark die Deutung der Himmelskörper das Weltbild der Spätgotik prägte. Heute wird die Handschrift in der Universitätsbibliothek Heidelberg verwahrt.

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Evangeliar des Johann von Troppau

Bibeln | Evangeliare14. Jahrhundert

Evangeliar des Johann von Troppau

1368 ließ Herzog Albrecht III. von Österreich (1349–1395) ein prachtvolles Evangeliar anfertigen, das heute als Gründungsstück der Österreichischen Nationalbibliothek gilt. Der Priester und Kanonikus Johann von Troppau schrieb den Text mit einer eigens aus Gold hergestellten Tinte und stattete die 384 Seiten mit fünf Bildseiten, vier Zierseiten und 85 historisierten Initialen aus.

An der Ausstattung wirkten neben ihm ein Assistent und der Miniator des Missales von Johann von Neumarkt mit. Besonders eindrucksvoll sind die ganzseitigen Prunkseiten, die jeweils 12 Szenen aus dem Leben der Evangelisten zeigen und den Text mit farbenprächtigen Initialen und Bordüren rahmen.

Ein einzigartiges Merkmal sind die beiden erhaltenen Buchdeckel aus vergoldetem Silber, verziert mit filigranen Sonnenstrahlen und fünf plastischen Löwenköpfen. Dieses Evangeliar vereint höchste Schreibkunst, Miniaturmalerei und Goldschmiedekunst und zählt zu den bedeutendsten Prunkhandschriften des 14. Jahrhunderts.

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Das Moskauer Stundenbuch

Stundenbücher | Gebetbücher15. Jahrhundert

Das Moskauer Stundenbuch

In den 1470er Jahren entstand in Paris das Moskauer Stundenbuch, eine der prachtvollsten Handschriften spätmittelalterlicher Buchkunst. Auf 470 Seiten finden sich 17 großformatige Miniaturen, 24 Kalenderbilder, reiche Bordüren und unzählige Zierinitialen. Rund 200 Seiten sind mit Druckgold versehen, weitere 357 mit 23-karätigem Echtgold, was die Handschrift zu einem überaus kostbaren Zeugnis privater Andacht macht.

Mindestens zwei talentierte Buchmaler waren beteiligt, die stilistisch Einflüsse niederländischer Meister wie Rogier van der Weyden sowie des Pariser Meisters von Coëtivy aufnahmen. Ihre märchenhaften Landschaften, detailreichen Innenräume und figurenreichen Szenen verbinden französische Eleganz mit niederländischer Ausdruckskraft.

Der ursprüngliche Auftraggeber bleibt unbekannt: Hinweise auf ein Wappen und Symbole von Rang und Reichtum wurden später getilgt. Trotz des Verlustes einiger Miniaturen im 19. Jahrhundert gehört das Moskauer Stundenbuch zu den beeindruckendsten Beispielen spätmittelalterlicher Stundenbücher, das künstlerischen Glanz und spirituelle Tiefe vereint.

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Jenaer Martyrologium

Heiligen-Legenden13. Jahrhundert

Jenaer Martyrologium

Das um 1275 entstandene Jenaer Martyrologium gilt als das älteste in deutscher Sprache verfasste Werk seiner Art. Wahrscheinlich in Thüringen geschrieben, basiert es auf Vorlagen von Ado von Vienne, Notker und Usuard. In 366 Einträgen werden Heilige und ihre Todestage aufgeführt, oft mit kurzen Legenden. Jeder Tageseintrag wird von einer kolorierten, mit Gold und Silber geschmückten Federzeichnung begleitet – insgesamt 366 Miniaturen, die die Martyrien anschaulich vor Augen führen.

Neben dem Martyrologium enthält der Codex auch das geistliche Lehrgedicht Unterweisung zur Vollkommenheit, das ausschließlich in dieser Handschrift überliefert ist. Der Einband aus braunem Kalbsleder mit lilienförmigen Schließen wurde um 1500 vom Erfurter Buchbinder Nikolaus von Havelberg gefertigt.

Das Jenaer Martyrologium ist damit nicht nur ein einzigartiges Zeugnis mittelhochdeutscher Sprache und Frömmigkeit, sondern auch ein reich illustriertes Kleinod mittelalterlicher Buchkunst, das heute in der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena bewahrt wird.

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Der Mercator Weltatlas 1595

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Der Mercator Weltatlas 1595

Gerardus Mercator (1512–1594), Universalgelehrter und „Ptolemäus seiner Zeit“, schuf mit seinem Atlas sive Cosmographicae meditationes de fabrica mundi et fabricati figura das erste Kartenwerk, das den Namen „Atlas“ trug. Postum 1595 von seinem Sohn Rumold veröffentlicht, enthält es 57 doppelseitige Kupferstiche, die die Welt, Kontinente und Länder in bis dahin unerreichter Präzision darstellen. Mercators berühmte Projektion, 1569 erstmals eingeführt, revolutionierte die Navigation durch ihre winkeltreue Darstellung. Der Atlas verbindet wissenschaftliche Exaktheit mit Renaissance-Ästhetik: kolorierte Karten, kunstvolle Titelblätter sowie maritime und landschaftliche Details machen das Werk zu einem Meisterstück der Verbindung von Kunst und Wissenschaft. Zeitgenossen wie Nachwelt sahen in Mercator den Begründer der modernen Geographie. Sein Atlas veränderte das mittelalterliche Weltbild grundlegend und blieb über Jahrhunderte das Referenzwerk für Forscher, Entdecker und Herrscher in ganz Europa.

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Das Geheimnis des Grals

Kassetten (Einzelblatt-Sammlungen)13. Jahrhundert

Das Geheimnis des Grals

Die Suche nach dem Heiligen Gral gehört zu den zentralen Themen der Artusliteratur, die seit dem 12. Jahrhundert in ganz Europa erzählt und überliefert wurde. Erstmals tauchte der Gral um 1190 im unvollendeten Perceval von Chrétien de Troyes auf. Ob als Kelch, Schale oder Stein beschrieben, wurde er zum Sinnbild einer schwer erreichbaren, zugleich spirituell wie symbolisch bedeutsamen Wahrheit.

In zahlreichen Handschriften begegnen Artus und seine Ritter als ideale Verkörperung höfischer Kultur. Miniaturen zeigen Turniere, Feste, die Tafelrunde oder die Suche nach dem Gral, die zu einem der meistgelesenen Motive des Mittelalters wurde. Unter den Quellen ragen Werke von Geoffrey von Monmouth, Wolfram von Eschenbach (Parzival) und die französischen Lancelot- und Tristan-Romane hervor.

Die Legende lebte in prachtvollen Bildern der Handschriften weiter und fand in späteren Jahrhunderten neue Resonanz, bis hin zu modernen Adaptionen und Mythen um Tempelritter und Geheimbünde.

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Schätze der Russischen Nationalbibliothek

Kassetten (Einzelblatt-Sammlungen)9. Jahrhundert

Schätze der Russischen Nationalbibliothek

Die Russische Nationalbibliothek in St. Petersburg, 1795 als Kaiserliche öffentliche Bibliothek gegründet, zählt heute zu den größten Forschungsbibliotheken der Welt. Sie hat politische Umbrüche, Revolutionen und die Belagerung von Leningrad überstanden und beherbergt eine bedeutende Sammlung kostbarer Handschriften. Besonders hervorzuheben sind Werke byzantinischer, französischer und russischer Provenienz, die teils erstmals westlicher Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden.

Zu den gezeigten Blättern gehören das Purpur-Evangelium aus Byzanz (9.–17. Jahrhundert), Miniaturen aus französischen Stundenbüchern und Missalien des 13.–15. Jahrhunderts, ein Blatt aus dem Stundenbuch der Maria Stuart, ein Briefwechsel zwischen Anna von Bretagne und Ludwig XII., eine persische Miniatur des 16. Jahrhunderts sowie eine Darstellung des Solowjetski-Klosters von 1623.

Die Vielfalt der Exponate spiegelt die kulturelle Breite der Sammlung und macht die Bibliothek zu einem einzigartigen Gedächtnisort, in dem sich Ost und West, byzantinische Tradition und westeuropäische Buchkunst begegnen.

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Der Gero-Codex

Liturgische Handschriften10. Jahrhundert

Der Gero-Codex

Der um 969 auf der Insel Reichenau entstandene Gero-Codex gilt als das älteste und bedeutendste Werk der berühmten Reichenauer Buchmalerei. Geschaffen wurde er vom Schreiber Anno für den Kölner Bischof Gero (ca. 900–976), der sich in zwei Widmungsminiaturen verewigen ließ. Es handelt sich um ein prächtiges Evangelistar, reich ausgestattet mit Purpur- und Goldseiten, 24 ganzseitigen Miniaturen, kunstvollen Incipitseiten sowie unzähligen Initialen in Gold und Silber.

Der Codex verbindet karolingische Tradition mit ottonischer Strenge und zeigt den Übergang der Buchkunst zu einem monumentalen, byzantinisch inspirierten Stil. Besonders eindrucksvoll sind die Evangelistenbilder und die Maiestas Domini, die den Anspruch der ottonischen Herrscher auf imperiale Gleichrangigkeit zum Ausdruck bringen.

Seine Bedeutung wurde 2003 von der UNESCO gewürdigt, die den Gero-Codex in das Weltdokumentenerbe aufnahm. Heute wird diese herausragende Handschrift in der Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt verwahrt.

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Wundervolle Erde – Der Bio Planet Erde & Natur

Fotobuch-Edition21. Jahrhundert

Wundervolle Erde – Der Bio Planet Erde & Natur

Die zwölfbändige Buchreihe Wundervolle Erde ist eine auf 3000 Exemplare limitierte Edition, die über 10 000 Fotografien von Landschaften, Pflanzen und Tieren in eindrucksvoller Qualität vereint. Inspiriert von Alexander von Humboldt vermittelt sie ein Panorama von Schönheit und Zerbrechlichkeit unseres Planeten.

Jeder Band widmet sich einer bestimmten Region: Südeuropa, Australien, West- und Mitteleuropa, Nordamerika, Asien, Afrika, Südamerika, Nordeuropa, der Nahe Osten, Arktis und Antarktis, die Inselwelten sowie die Ozeane. Zusammen entsteht eine visuelle Weltreise durch Natur- und Biosphärenreservate, von uralten Wäldern bis zu majestätischen Vulkanen, von tropischen Küsten bis zu ewigen Eislandschaften.

Die Edition ist zugleich ein Dokument der geographischen Vielfalt und eine ästhetische Hommage an die Erde – ein Werk, das die Faszination der Natur für Sammler und Bibliophile in einzigartiger Form einfängt.

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Coron | Das 20. Jahrhundert in Wort, Bild und Ton

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Coron | Das 20. Jahrhundert in Wort, Bild und Ton

Die exklusive Edition Das 20. Jahrhundert in Wort, Bild, Film und Ton aus dem Hause Coron Exclusiv ist eine umfangreiche multimediale Dokumentation zur Geschichte des vergangenen Jahrhunderts. In zehn Chronikbänden, gegliedert nach Jahrzehnten von 1900 bis 1999, werden bedeutende Ereignisse und Entwicklungen aus Politik, Gesellschaft, Kultur, Wissenschaft und Technik ausführlich dargestellt.

Die einzelnen Bände verbinden sorgfältig aufbereitete Texte mit zahlreichen historischen Fotografien, Illustrationen und zeitgenössischen Dokumenten. Ergänzt wird die Reihe durch einen Generalindex sowie einen zusätzlichen Band zu den Jahren 2000 bis 2004.

Zum Gesamtwerk gehört außerdem ein aufwendig gestaltetes DVD-System. Es enthält zwei DVDs mit historischen Filmdokumenten. Die erste DVD behandelt den Zeitraum von 1900 bis 1949, die zweite DVD die Jahre von 1950 bis 1999. Historische Filmaufnahmen machen zentrale Ereignisse des 20. Jahrhunderts unmittelbar erlebbar und ergänzen die gedruckten Chronikbände um eine audiovisuelle Perspektive.

Die dunkel gebundenen Bände mit goldfarbenen Prägungen verleihen der Edition einen repräsentativen und geschlossenen Gesamteindruck. Durch die Verbindung von Text, Bild, Film und historischen Originaldokumenten entstand ein vielseitiges Zeitarchiv, das die Geschichte des 20. Jahrhunderts anschaulich und umfassend vermittelt. Das DVD-System wird ebenfalls als Ergänzung mit zwei DVDs beschrieben.

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Civitates Orbis Terrarum

Geographie | Karten16. Jahrhundert

Civitates Orbis Terrarum

Die Civitates Orbis Terrarum, zwischen 1572 und 1618 in sechs Bänden erschienen, gilt als das bedeutendste Städtebuch der Frühen Neuzeit. Herausgegeben vom Theologen Georg Braun (1541–1622) und mit Kupferstichen von Frans Hogenberg sowie später Simon van den Neuwel ausgestattet, vereint das monumentale Werk über 600 Stadtansichten und Stadtpläne aus Europa, Asien, Afrika und Amerika.

Die meisterhaft kolorierten Kupferstiche beeindrucken durch ihre Detailfülle und Realitätsnähe: nicht nur Architektur und Stadtstrukturen sind erkennbar, sondern auch Szenen des Alltags mit Fuhrwerken, Schiffen, Trachten und lebendigen Genreszenen. Damit vermittelt die Civitates ein einzigartiges Bild der urbanen Welt an der Schwelle von Mittelalter und Neuzeit.

Zusammen mit Ortelius’ Theatrum Orbis Terrarum bildet das Werk einen Grundstein der modernen Kartografie und zugleich ein faszinierendes kulturhistorisches Panorama des „Goldenen Zeitalters“.

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Bertelsmann Lexikothek | Bertelsmann Lexikon

Nachschlagewerk20. Jahrhundert

Bertelsmann Lexikothek | Bertelsmann Lexikon

Die Bertelsmann Lexikothek war eines der bekanntesten und beliebtesten Nachschlagewerke im deutschsprachigen Raum. Sie wurde über Jahrzehnte hinweg in mehreren Auflagen und Ergänzungsbänden veröffentlicht und verstand sich als moderne Wissensbibliothek für zu Hause. Neben den klassischen Lexikonbänden bot sie thematische Zusatzwerke wie Chroniken, Bildbände und Speziallexika, die das Allgemeinwissen umfassend ergänzten.

Die Lexikothek zeichnete sich durch eine klare Sprache, verständliche Erklärungen und eine reichhaltige Bebilderung aus. Karten, Diagramme, Tabellen und Illustrationen machten komplexe Sachverhalte anschaulich und leicht zugänglich. Sie dokumentiert nicht nur den Stand des Wissens ihrer Entstehungszeit, sondern ist zugleich ein Stück deutscher Kulturgeschichte, das in vielen Haushalten einen festen Platz hatte.

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Was kostet die Nutzung und
Registrierung des Buch-Salons?

Die Nutzung ist in vier abgestuften Showroom-Paketen gebündelt. So können Sie ein Modell wählen, das dem Umfang und Anspruch Ihrer Sammlung entspricht. Gerne beraten wir Sie persönlich zu den Konditionen.

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Können nur registrierte Mitglieder
meine Werke sehen?

Nein. Die Präsentationen sind öffentlich zugänglich, sodass Ihre Sammlung auch von nicht registrierten Besuchern betrachtet werden kann. Dies erhöht Reichweite und Sichtbarkeit Ihrer Werke.

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Werden meine Daten
preisgegeben?

Nein. Ihre Daten bleiben streng vertraulich und werden nicht an Dritte weitergegeben. Sie erhalten eine Buch-Salon-ID, über die Ihre Bibliothek eindeutig auffindbar ist. Der Schutz Ihrer Daten erfolgt selbstverständlich nach den Vorgaben der DSGVO.

Kontaktieren Sie uns 
gerne – wir freuen uns auf 
den Austausch mit Ihnen.

 

Wenn Sie Fragen haben oder mehr über den 
Buch-Salon erfahren möchten, stehen wir Ihnen 
jederzeit persönlich zur Verfügung. 

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